Die Materialwerkstatt (DiMawe) - Zeitschrift für Konzepte und Arbeitsmaterialien für Lehrer*innenbildung und Unterricht
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    179 research outputs found

    Kooperation der heterogenen Lehrgruppe im inklusiven Unterricht

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    Die Kooperation in heterogenen Lehrgruppen stellt eine zentrale Herausforderung im Kontext der Entwicklung und Umsetzung schulischer Inklusion dar. Der Beitrag entfaltet ein praktikentheoretisches Verständnis von Kooperation als Aktivitätenchoregraphierung und stellt ethnographisches Material als Anlass zur Reflexion von Kooperationsverständnissen in Aus-, Weiter- und Fortbildungsveranstaltungen für Akteur*innen multiprofessioneller Teams zur Verfügung

    „Dann gehe ich sie jetzt zurückholen.“: (Nicht-)Zuständigkeit im Alltag außerhalb des Unterrichts in inklusiven Settings mit Schulassistenz als Gegenstand von Fallarbeit

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    Dass Schule nicht nur ein Ort ist, an dem Kinder curricular vorgegebene Inhalte lernen, ist eine grundlegende Einsicht, die zur biographischen Erfahrung all derjenigen gehört, die selbst einmal in der Schule waren (Zinnecker, 1978). Sie bildet den Ausgangspunkt für die Arbeit mit dem in diesem Beitrag vorgestellten Material, das den Fokus darauf richtet, wie Schüler*innen und pädagogisches Personal das alltägliche soziale Miteinander im schulischen Geschehen in inklusiven Settings mit Schulassistenz außerhalb des Unterrichts gestalten. Das Material ist für die Fallarbeit im Rahmen der Aus-, Fort- und Weiterbildung von derzeitigen oder zukünftigen Angehörigen multiprofessioneller Teams konzipiert. Im Horizont der Diskussionen um die Zusammenarbeit von Lehrkräften, Sonderpädagog*innen, Sozialarbeiter*innen, Erzieher*innen und Assistent*innen in inklusiven Ganztagsschulen (Werning & Urban, 2014; Demmer & Hopmann, 2020) kann es insbesondere zur Reflexion von Fragen der (Nicht-)Zuständigkeit schulischer Akteursgruppen (Kunze, 2018; Kunze & Silkenbeumer, 2018) eingesetzt werden

    Zwischen Unterricht und Unterstützung: Fortbildung zur Reflexion von Rollenvorstellungen und Zielsetzungen in der Zusammenarbeit mit Schulbegleitungen

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    Vielfach werden Schulbegleitungen im inklusiven Unterricht eingesetzt, ohne dass ihre Rolle oder auch das Ziel ihrer Unterstützung hinreichend geklärt sind. Gleichzeitig haben diese Unbestimmtheiten Auswirkungen auf die Rollen derjenigen, die mit ihnen zusammenarbeiten. Dieser Beitrag rückt das Dreieck in den Blick, das sich zwischen den individuellen Bedürfnissen der begleiteten Schülerin bzw. des begleiteten Schülers, der noch ungeklärten Rolle der Schulbegleitung und der sich im Rahmen der Zusammenarbeit verändernden Rolle der Lehrkraft aufspannt. Ein Ausschnitt aus einem Gespräch zwischen einer Lehrkraft und einer Schulbegleitung, in dem die wechselseitigen Rollen thematisch sind, kann für Aus‑, Weiter- und Fortbildungsveranstaltungen mit Lehrkräften und Schulbegleitungen eingesetzt werden und zur Reflexion von Rollen- und Zielvorstellungen einladen

    Building Bridges: Unterrichtsvideos als Bindeglied zwischen Universität und Schule in der Anbahnung Forschenden Lernens im Praxissemester im Fach Englisch

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    Die auf das Praxissemester vorbereitenden Kurse (VPS) sollen sowohl eine möglichst fachspezifische Brücke zwischen Theorie und Praxis sein als auch das Forschende Lernen im Praxissemester vorbereiten, wozu auch das Identifizieren subjektiv bedeutsamer Forschungsfragen zählt. Gerade dieser Schritt fällt Studierenden schwer, da der schulische Kontext – insbesondere auch als wissenschaftliches Feld – im eigenen Erfahrungsraum (noch) nicht präsent ist. Dieser Beitrag beschreibt ein Arbeitspaket in einem VPS-Kurs der Englischdidaktik, das anhand der Analyse von Unterrichtsvideos zum Schwerpunkt Corrective Feedback versucht, diese Ansprüche miteinander zu vereinen. Der Beitrag stellt das Videomaterial vor und diskutiert insbesondere die begleitenden Arbeitsaufträge vor dem Hintergrund theoretischer Annahmen zur Rolle von Beobachtungen im Kontext Forschenden Lernens und der Anbahnung fachspezifischer Kompetenz

    Anforderungen und Antinomien des Lehrer*innenberufs: Forschendes Lernen als Instrument der professionellen Begegnung im Rahmen der (Sport-)Lehrkräftebildung

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    Zum professionellen Handeln einer Lehrkraft gehört es, die immer wieder auftretenden, nicht aufhebbaren Widersprüche auszuhalten und/oder reflexiv zu bearbeiten und so zumindest erträglicher zu gestalten. Dieser Beitrag beschreibt vor dem Hintergrund strukturtheoretischer Betrachtungen typische, oft widersprüchliche Anforderungen an Lehrkräfte und entwirft in einem Online-Supplement Übungen, um ihnen durch Forschendes Lernen professionell reflexiv zu begegnen. Die für die Begleitung des Praxissemesters konzipierten Übungen werden größtenteils fachspezifisch für Situationen aus Schulsport und Sportunterricht formuliert, sind jedoch explizit so offen gedacht, dass sie für andere Fächer und Lernbereiche adaptiert werden können

    Mit Essen spielt man nicht! Material für ein spielerisches Herangehen an die induktive Kategorienbildung im Kontext der qualitativen Inhaltsanalyse

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    In diesem Beitrag werden eine Arbeitsphase und das dazugehörige Material zur induktiven Kategorienbildung vorgestellt. Ziel ist es, durch ein zunächst eher spielerisches Herangehen den Studierenden erste Erfahrungen in der Kategorienbildung zu ermöglichen, die im weiteren Verlauf bei der Arbeit in eigenen studentischen Forschungsvorhaben noch vertieft werden müssen. Das Vorgehen wird in den Kontext der Nutzung von Forschungsmethoden innerhalb des Forschenden Lernens und in den der qualitativen Inhaltsanalyse eingeordnet. Es werden Erfahrungen mit der Arbeitsphase berichtet, aber auch Einschränkungen aufgezeigt. Der Beitrag schließt mit Überlegungen zu einer möglichen Evaluation des Vorgehens

    Vorbereitung von Studierenden auf erste Unterrichtsversuche im Fach Musik: Partner-Peer-Teaching als Vorbereitung auf das Praxisjahr Schule

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    Im vorliegenden Beitrag wird die Methode der Unterrichtssimulation im Zusammenhang mit der besonderen Form des Partner-Peer-Teachings vorgestellt. Diese Unterrichtssimulation dient der Vorbereitung von Lehramtsstudierenden auf ihre ersten schulischen Unterrichtsversuche im Fach Musik. Die Simulationen finden zum Abschluss des hochschulischen Vorbereitungsseminars statt und bilden gewissermaßen das Scharnier zwischen Theorie und Praxis. Die Simulationen sind erste Handlungssituationen, in denen fachdidaktisches Planungswissen und pädagogisches Unterrichtskönnen aufeinandertreffen und im Nachgang in zwei voneinander getrennten Prozessen reflektiert werden. Das hier als Material vorgestellte Seminarsetting geht davon aus, dass in der beschriebenen Unterrichtssimulation zwei verschiedene Lernebenen wirksam sind: Zum einen bietet die Simulation im Sinne eines kontrollierten Experiments die Gelegenheit, theoretisch erworbenes Unterrichtsplanungswissen praktisch zu erproben. Zum anderen ist die Simulation ein komplexes und zugleich offenes Erfahrungsfeld, in dem sich im Sinne der Emergenz bereits Aspekte von Unterrichtskönnen zeigen, die sich durch anschließende Reflexionsprozesse verbalisieren und teilen lassen

    Mathematische Problemaufgaben ohne Sprachbarriere: Problemlösen für alle Schüler*innen

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    Im Kontext der Diskussion um inklusiven Mathematikunterricht gerät die Frage nach guten Aufgaben, zu denen möglichst viele Kinder einen Zugang finden, verstärkt in den Mittelpunkt. Um Kindern, die Schwierigkeiten beim Lesen von Aufgabentexten aufweisen, ebenfalls einen Zugang zu klassischen Problemaufgaben aus der Mathematik zu ermöglichen, haben wir diese so adaptiert, dass das Lesen eines Aufgabentextes keine Voraussetzung für das Lösen der Aufgabe mehr darstellt. Der Prozess der Adaption wird hier konkret an einem exemplarischen Beispiel erläutert, es wird die Erprobung mit Kindern betrachtet, und es werden Schlussfolgerungen für die weitere Aufgabenadaption abgeleitet.Im Kontext der Diskussion um inklusiven Mathematikunterricht gerät die Frage nach guten Aufgaben, zu denen möglichst viele Kinder einen Zugang finden, verstärkt in den Mittelpunkt. Um Kindern, die Schwierigkeiten beim Lesen von Aufgabentexten aufweisen, ebenfalls einen Zugang zu klassischen Problemaufgaben aus der Mathematik zu ermöglichen, haben wir diese so adaptiert, dass das Lesen eines Aufgabentextes keine Voraussetzung für das Lösen der Aufgabe mehr darstellt. Der Prozess der Adaption wird hier konkret an einem exemplarischen Beispiel erläutert, es wird die Erprobung mit Kindern betrachtet, und es werden Schlussfolgerungen für die weitere Aufgabenadaption abgeleitet

    Rollenklärung in der inklusiven Schule: Konzepte und Materialien für die Aus- und Fortbildung – eine Einführung in das Themenheft

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    Die Entwicklung des Schulsystems hin zu einem inklusiveren System ist durch eine hohe Komplexität der Wahrnehmungs- und Abstimmungsprozesse in der pädagogischen Praxis geprägt. Diese Komplexität wird durch die angestrebte Zusammenarbeit in multiprofessionellen Teams zudem noch gesteigert. Ausgehend von dieser Beobachtung wird in diesem Editorial dargelegt, mit welchem Aus- und Fortbildungskonzept im vorliegenden Themenheft auf diese Entwicklungen konstruktiv reagiert werden soll. Hierzu werden zunächst das Phänomen der Komplexitätssteigerung und die damit immer herausfordernder werdende Aufgabe der Rollenklärung im multiprofessionellen Team thematisiert (Kap. 1). Anhand eines kurzen Einblicks in das Forschungsdesign des dem Themenheft zugrunde liegenden BMBF-Verbundprojekts ProFiS (Kap. 2) sowie einer Darlegung der didaktischen und professionalisierungsbezogenen Ansprüche an die Aufbereitung der Projektergebnisse und -befunde (Kap. 3) wird schließlich ein Überblick über die im Themenheft versammelten Materialien für die Aus- und Fortbildung gegeben (Kap. 4)

    Ist mein Unterricht inklusiv? Vorstellung einer Reflexionshilfe zur Anregung Forschenden Lernens im Praxissemester des Lehramtsstudiums für sonderpädagogische Förderung an der Universität Paderborn

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    Die Ausbildung von Studierenden des Lehramtes für sonderpädagogische Förderung unterliegt zahlreichen Spannungen, die sich unter anderem durch unterschiedliche administrative Vorgaben ergeben. Zudem stehen sowohl Lehrende als auch Studierende vor der Herausforderung, dass administrative Vorgaben zueinander widersprüchlich sind, weshalb Spannungsfelder zwischen Vorgaben, pädagogischen Werthaltungen und institutionellen Rahmenbedingungen in der Schule fortlaufender Reflexion bedürfen. Im Folgenden sollen eine Reflexionshilfe für die Planung eines inklusiven Unterrichts und ihr Einsatz in den Begleitseminaren während des Praxissemesters vorgestellt werden. Das vorliegende Material ermöglicht das (gemeinsame) Lernen durch Forschen, indem die Studierenden sich mittels der Checkliste ihre Entscheidungen, Tätigkeiten und Erfahrungen im inklusiven Unterricht bewusst machen und diese kritisch hinterfragen

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