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    912 research outputs found

    Rezension: "Von Breslau nach Leipzig: Wahrnehmung, Erinnerung und Deutung der antinapoleonischen Befreiungskriege" / Roland Gehrke. Köln: Böhlau, 2016. ISBN: 978-3412221591

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    Die Befreiungskriege bezeichnen die Kämpfe Preußens, Russlands und anderer Staaten gegen die französische Vorherrschaft in Europa zwischen 1813 und 1815. In der Buchreihe „Neue Forschungen zur schlesischen Geschichte" ist zur Geschichte der Rezeption dieser Ereignisse im 19. und 20. Jahrhundert ein Sammelband erschienen. Dem Titel entsprechend bezieht sich die Mehrheit der 12 Beiträge auf die Wahrnehmung und Deutung der Frühphase der Kriege zwischen dem Beginn des Aufstandes in Breslau (März 1813) und der „Völkerschlacht" von Leipzig (Oktober 1813). In seiner räumlichen Eingrenzung ist der Titel allerdings etwas missverständlich, da auch spätere Ereignisse wie die Rezeption des Wiener Kongresses (1814‒15) zu den Beiträgen des Bandes zählen

    Recenzja: "Polityka historyczna w Polsce i Niemczech po roku 1989" / Joanna Andrychowicz-Skrzeba. Gdańsk: WN Katedra, 2014. ISBN: 978-83-63434-27-4

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    Tę książkę powinien przeczytać każdy, kogo interesują stosunki polsko-niemieckie. Joanna Andrychowicz-Skrzeba, dr nauk humanistycznych, germanistka i niemcoznawczyni, wykonała tytaniczną pracę. Na 600 stronach ukazała, rzeczowo i zarazem oryginalnie, główne problemy stosunków polsko-niemieckich ostatniego siedemdziesięciolecia widziane przez pryzmat wystąpień prezydentów, premierów, ministrów spraw zagranicznych obu państw w okresie od 1989 do października 2011 roku. Aby przybliżyć w pełni ich poglądy, wykorzystała wszelkie dostępne źródła: książki, artykuły prasowe, strony internetowe i to zarówno publikowane w języku polskim, jak i niemieckim. Wykaz analizowanych wystąpień zamieszczony na końcu książki zajmuje 58 stron (s. 636-694). Bibliografia – kolejnych 19 stron (s. 617-636)

    Recenzja: "Zmierzch i świt. Stanisław August i Rzeczpospolita 1764–1795" / Aleksandra Antoniewicz, Rozalia Kosińska, Piotr Skowroński (red.). Warszawa: Neriton, 2015. ISBN: 978-83-7543-373-9

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    Zmierzch i Świt… jest pokłosiem konferencji o identycznym tytule, która odbyła się w lipcu 2014 r. z okazji 250. rocznicy koronacji Stanisława Augusta Poniatowskiego. W porównaniu z wieloma wydawnictwami pokonferencyjnymi funkcja tego tomu wykracza poza upamiętnienie jednego z wielu wydarzeń naukowych

    Rezension: "Remembering Katyń"/ Alexander Etkind, Rory Finn, Uilleam Blacker, Julie Fedor, Simon Lewis, Maria Malksoo and Matilda Mroz. Cambridge: Polity, 2012. ISBN 9780745655765

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    Katyń sei ein verfluchter Ort und ein schreckliches Symbol, das einen bis ins Knochenmark hinein erschaudern ließe. [1] Mit diesen Worten kommentierte der ehemalige polnische Präsident Aleksander Kwaśniewski noch am selben Tag den Absturz der Präsidentenmaschine im April 2010, bei dem der damalige Präsident Lech Kaczyński zusammen mit 95 weiteren Insassen bei Smolensk in der Nähe von Katyń ums Leben kam. Dieser Ort, an dem sich wohl eines der bedeutendsten historischen Ereignisse in der polnischen Geschichte des zwanzigsten Jahrhunderts zutrug, die Massenerschießungen polnischer Soldaten und Zivilisten durch das sowjetische NKWD im Sommer 1940, hat sich durch den Flugzeugabsturz ein zweites Mal in die polnische Erinnerung eingebrannt – war doch der Anlass von Kaczyńskis Reise ausgerechnet ein Besuch der Gedenkveranstaltung Katyń anlässlich des 70. Jahrestages der Erschießungen. Kwaśniewskis sprachliche Parallele und der von verschiedenen Seiten geäußerte Vorwurf einer russischen Mittäterschaft am Flugzeugunglück von 2010 sind in nationalkonservativen Kreisen der polnischen Öffentlichkeit bis heute ein gern verwendetes Narrativ

    Rezension: "Ernst Stewner. Ein deutscher Fotograf in Polen – Niemiecki fotograf Polski"/ Piotr Korduba, Dietmar Popp. Marburg: Verlag Herder-Institut, 2015. ISBN 978-3-87969-392-4

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    Kein Relikt aus der Vergangenheit ist die Vielzahl landschaftsfotografischer Bildbände in gut sortierten polnischen Buchläden. Die Tradition der Heimatfotografie (Fotografia Krajoznawcza) ist im Nachbarland weitgehend ungebrochen und geht auf die Gründung des Polnischen Heimatvereins (Polskie Towarzystwo Krajoznawcze) im Jahre 1906 zurück. Nach dem Ersten Weltkrieg war die Landschaftsfotografie in zweifacher Hinsicht wichtiges Leitmedium des neuen polnischen Staates. Zum einen fungierten professionelle Fotografien von Land und Leuten wie eine Klammer einer neuen polnischen Identität, die den neuen Staatsbürgern auch die entlegensten Winkel einst geteilter Territorien nahebringen sollten. Zum anderen erkannte der polnische Staat in der Heimatfotografie einen Motor einer sich in der Zweiten Republik neu entwickelnden Tourismusbranche. [1

    Die Entwicklung eines Modells "Homöopathische Behandlung" unter besonderer Berücksichtigung der Kontextfaktoren. Eine Qualitative Studie.

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    Zusammenfassung In der alltäglichen Arbeit mit Patienten meiner homöopathischen Praxis, ergab sich im Laufe der letzten 23 Jahre die Frage nach den außerpharmakologischen Einflüssen auf den Erfolg einer Homöopathischen Behandlung. In einer Pilotstudie im Rahmen meiner Masterarbeit an der Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt an der Oder (2012), konnten Kontextfaktoren einer Homöopathischen Behandlung bei Homöopathen in den ersten fünf Praxisjahren definiert werden. In dieser Dissertation werden sie bei erfahrenen Homöopathen verschiedener Stilrichtungen und Professionen überprüft. Eine Online-Erhebung, Fokusgruppendiskussionen und ein Experteninterview bestätigen die Kontextfaktoren der Pilotstudie über alle Altersgruppen, homöopathische Stilrichtungen und Professionen hinweg und weisen auf zusätzliche außerpharmakologische Faktoren hin, die nach Aussagen der Homöopathen für eine erfolgreiche Homöopathische Behandlung wichtig sind. In der Literaturrecherche zum Stand der Homöopathie-Forschung allgemein und im Konsultationsraum im Speziellen zeigt sich, dass über die Prozesse während einer Homöopathischen Behandlung wenig Forschungsergebnisse vorliegen. Diese Arbeit soll als Puzzlestein zum Schließen dieser Lücke beitragen. Der Forschungsprozess folgt der Grounded Theory, bei der qualitative Daten prozesshaft erhoben und interpretiert werden. In der Auseinandersetzung mit der Methodik konnte ich feststellen, dass der Prozess der Arzneimittelfindung in der Homöopathie genau dieselben Regeln beinhaltet, so dass die Arbeit des Homöopathen als wissenschaftlicher Prozess im Stile der Grounded Theory verstanden werden muss. Alle Kontextfaktoren können zusammen mit dem spezifischen Faktoren (die Wirkung des homöopathischen Arzneimittels) auf Grundlage der erhobenen Daten in einem Modell „Homöopathische Behandlung“ dargestellt werden. Durch diesen Prozess entsteht ein generisches Modell, das auf alle therapeutische Settings anwendbar ist. In der Entwicklung des Modells zeigt sich bei der Interpretation der Daten der Zusammenhang zwischen Kontextfaktoren und spezifischen Faktoren. Dieser muss als synergetisch interpretiert werden. Eine additive Interpretation dieser Beziehung wird dem Gesamtsystem Homöopathische Behandlung, nicht gerecht. Auch die moderne Placebo-Forschung weist auf die Bedeutung der in dieser Arbeit definierten Kontextfaktoren hin. Dabei erweisen sie sich als Spezifika in der Aktivierung von Selbstheilungskräften des Organismus. Es zeigt sich, dass die Kontextfaktoren synergetisch mit den Arzneispezifika in Beziehung stehen, so dass weder das Eine noch das Andere alleine den Erfolg einer Homöopathischen Behandlung begründet. Aufgrund des Modells Homöopathische Behandlung lassen sich 1. eine Homöopathische Behandlung konkret definieren, 2. Folgerungen für die homöopathische Lehre ableiten, 3. ein Dokumentationsstandard entwickeln, 4. für jeden Therapeuten individuell Optimierungspotentiale der Homöopathischen Behandlung identifizieren, 5. quantitative Forschungen im Konsultationsraum verwirklichen. Im letzten Teil der Arbeit werden aus dem Modell Ableitungen wie z.B. eine Arbeitsbeschreibung Homöopathische Behandlung gebildet, die eine Rückführung der Ergebnisse in die praktische Arbeit sowie den Nutzen desselben für Patient und Gesellschaft aufzeigen

    Das chinesische Prognosesystem Qimen Dunjia - 奇 門 遁 甲 und der Wahrheitsgehalt seiner Aussagen hinsichtlich heilkundlicher/ medizinischer Fragestellungen

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    Arbeitshypothese und allgemeine Vorgehensweise Ziel dieser Untersuchung ist es, auf Grundlage der Technik „Die wunderbaren Tore und das verborgene Yang-Holz“ 奇門遁甲 (qi men dun jia, im weiteren nur noch Qimen Dunjia genannt) anhand der, aus dem chinesischen Kalenderwesen „10.000-Jahres-Kalender“ 萬年 曆 (wan nian li) gewonnenen systemimmanenten Daten herauszufinden, ob die Wahrscheinlichkeitsvorhersagen der Technik in Bezug auf Gesundheit, Krankheit und Heilungsverlauf mit der realen Entwicklung des spezifischen Krankheitsfalles übereinstimmen. Die übergeordnete Fragestellung lautet daher: Inwieweit tritt die vorhergesagte Wahrscheinlichkeit des Qimen Dunjia hinsichtlich Gesundheit und Krankheit ein oder nicht ein? Um diese übergeordnete Fragestellung zu beantworten, wurden die aufgenommenen Daten in Bezug auf folgende Partialfragen ausgewertet: 1. Wieviel Wahrheitsgehalt hat die prospektive, sowie die retrospektive Aussage des Qimen Dunjia zu Krankheitsverläufen? Dabei sind gemäß des Qimen Dunjia zwischen Verbesserung oder Verschlechterung im Sinne von „günstiger Prognose“ zu „ungünstiger Prognose“ zu unterscheiden. 2. Wie hoch ist die statistische Wahrscheinlichkeit, dass die Prognose des Qimen Dunjia eintritt?The Qimen Dunjia System is an old, numerological system to describe certain phenomens of life, based on the chinese ontological view of the world and its conception of time and its supposed qualities. The idea of this system is that the space-time arrangement is merged into a base disposition, which gives at certain observation - according to the process to this base disposition - probability of determination on certain circumstances of the future. Requirements for such a calculation of a base disposition and the interpretation is mostly a conflict or a specific problem of human everyday life. In over all 32 different settings of problem situations, which is listed in a standard work of Qimen Dunjia, there is also the question of health and disease and the trend and success of health and the probability of health-success of physical crisis. In the present study should be examined, if the testimony of Qimen Dunjia according to recovery, healing, aggravation agrees with the sense of the self of the patient.In this study there are 120 different patients is a time slot of one year (October 2012 - September 2013). The examination took place partly prospective (six months) and partly retrospective (six months). To calculate the Qimen Dunjia base disposition the date and time of the consultation is necessary. The examination is blinded and it was focused on the thesis of the specialist chinese literature

    ABC fürs Leben - Sind Achtsamkeitsprogramme im Schulkontext ein wirksamer Ansatz?

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    Einleitung: Obwohl Achtsamkeitsprogramme für den Bildungsbereich zunehmend an Popularität gewinnen, ist die empirische Basis für deren Anwendung noch unzureichend. In dieser Dissertation stelle ich a) einen metaanalytischen Review über den aktuellen For-schungsstand und b) selbsterhobene empirische Daten bezüglich der Wirksamkeit acht-samkeitsbasierter Interventionen im Schulkontext, unter der Berücksichtigung der metho-dischen Güte von Evaluationsstudien in diesem neuen Forschungsfeld, vor. Methode: a) Um auch nicht-publizierte Studien ausfindig machen zu können, wurde eine weitläufige Suchstrategie gewählt. Informationen zur Studienqualität sowie quantitative Daten wurden extrahiert und Effektstärken auf Basis des Modells zufallsvariabler Effekte ermittelt. b) In 2 Pilotstudien wurde die Wirksamkeit eines Achtsamkeitsprogramms in Bezug auf spezifische Aufmerksamkeitsfähigkeiten, die Selbstregulationsfähigkeit, die Empathiefähigkeit, psychische Gesundheit und das Wohlbefinden in einem kontrollierten Prä-post-Design untersucht. In Studie I nahm eine 4. Klasse (n = 20) an einem sechswö-chigen Achtsamkeitsprogramm teil, während in Studie II eine 2. Klasse (n = 25) an einer modifizierten Version des Programms (20 Wochen) teilnahm. Die jeweilige Parallelklasse fungierte als Kontrollgruppe. Ergebnisse: a) 24 Studien konnten ausfindig gemacht werden, von denen 11 nicht publi-ziert sind. Größtenteils wurden kontrollierte Designs (k = 19) verwendet. Von Klasse 1 bis Klasse 12 nahmen insgesamt 1348 Schülerinnen und Schüler an einem Achtsamkeits-training teil und 871 fungierten als Kontrollgruppe. Die globalen Effekte beliefen sich auf g = 0.40 für kontrollierte und g = .41 für Prä-post-Effektgrößen. Domänenspezifische, kontrollierte Effektgrößen variierten zwischen g = 0.80 für Maße der kognitiven Perfor-manz und g = 0.19 für emotionale Probleme. Jedoch war die Varianz der Studieneffekte überzufällig groß. Sie konnte zum Teil durch die unterschiedliche Intensität der Pro-gramme aufgeklärt werden. b) In Studie I ergaben sich hypothesenkonträre Interaktionsef-fekte (Zeit x Gruppe) für drei Subskalen eines Lehrkräftefragebogens (Hyperaktivi-tät/Unaufmerksamkeit, Probleme mit Gleichaltrigen, prosoziales Verhalten, alle p ≤ .05). In Studie II zeigten sich hypothesenkonforme Interaktionseffekte (Zeit x Gruppe) für die von den Klassenlehrerinnen eingeschätzte Subskala Verhaltensprobleme (p ≤ .01) sowie für die von den Horterzieherinnen eingeschätzten Subskalen Probleme mit Gleichaltrigen und Prosoziales Verhalten (beide p ≤ .05). In Bezug auf spezifische Aufmerksamkeitsfä-higkeiten, die Selbstregulationsfähigkeit, die Empathiefähigkeit, das Wohlbefinden und den Gesamtwert für psychischen Auffälligkeiten waren keine Interaktionseffekte festzu-stellen. Die Evaluation ist grundsätzlich als durchführbar einzustufen, allerdings ist die Adäquatheit einiger der üblicherweise verwendeten Messinstrumente infrage zu stellen. Fazit: Die vorläufigen Belege für die Wirksamkeit von Achtsamkeitsprogrammen im Schulkontext erfordern Replikationen in methodisch hochwertigeren Untersuchungen. Bei der Methodenwahl sollten die Besonderheiten der Zielgruppe der Schülerinnen und Schüler sowie des Settings Schule stärker beachtet und für die Umsetzung innovativer Forschungsmethoden genutzt werden.Introduction: Mindfulness programs for schools are popular. Currently, the enthusiasm for this approach outweighs the evidence supporting its application. In this dissertation I present a) a meta-analytic review of the existing evidence and b) further empirical data regarding the efficacy of mindfulness-based school programs, also considering the me- thodological quality of evaluation studies in this nascent field. Methods: a) In order to locate both published and unpublished studies a comprehensive search strategy was applied. Data on methodology and outcomes of included studies were extracted. Effect sizes were combined using the random-effect model. b) In two pilot stu- dies, effects of a mindfulness-based school program on measures of attention, self- regulation, empathy, mental health and well-being were examined in a controlled pre-post design. In study I, n = 20 fourth grade students took part in a 6 week-mindfulness pro- gram; in study II, n = 25 second grade students participated in a modified version of the mindfulness program (20 weeks). Parallel classes served as the control. Results: a) Twenty-four studies were located, of which eleven were unpublished. Nineteen studies used a controlled design. Altogether, 1,348 students were instructed in mindful- ness, with 863 serving as comparison groups, ranging from school grades 1 to 12. Overall effect sizes were g = 0.41 within groups and g = 0.40 between groups. Domain specific, controlled, effect sizes varied from g = 0.80 for measures of cognitive performance to g = 0.19 for measures of emotional problems. However, heterogeneity was significant and could partly be explained by the intensity of mindfulness programs. b) In study I, interac- tion effects (time x group) occurred in three subscales of teacher ratings on mental health (hyperactivity/inattention, peer relationship problems, prosocial behaviour), indicating the superiority of the control (all p ≤ .05). In study II, interaction effects (time x group) occur- red in one subscale of teacher questionnaires in mental health (conduct problems, p ≤ .01) and in two subscales of after-school-care teachers (peer relationship problems, prosocial behaviour (both p ≤ .05)), reflecting improvement in the mindfulness class. In general, the feasibility of this evaluation can be confirmed, but the adequacy of some measures being applied in this field of research need to be adressed. Abstract  II  Conclusion: Preliminary evidence supports the efficacy of mindfulness programs, but replication in rigorous research designs is required. Future research should consider the special features of students and the school setting

    Die transkulturelle Integration außereuropäischer Konzepte in den zweiten deutschen Gesundheitsmarkt, dargestellt am Beispiel Shiatsu Forschungsstand und Endpunktanalyse klinischer Studien zur Wirksamkeit des heterodoxen Verfahrens Shiatsu

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    Shiatsu, eine japanische Lebensform und ein Behandlungsverfahren der Körperarbeit zugleich, hat auf dem sogenannten zweiten Gesundheitsmarkt in den letzten Jahrzehn-ten in Europa einen festen Platz eingenommen im Zuge einer Integration fremdkultureller Konzepte in die Eigenkultur. Dabei kann in dieser Arbeit belegt werden, dass das Ver-fahren selbst bereits kulturelle Verflechtungen in sich trägt und Anteile anderer Kulturen übernommen hat, so auch der deutschen Lebensform. Eine kontinuierliche Weiterent-wicklung einer Vielzahl medizinischer Erkenntnisse und Praktiken japanischer Mediziner ist verantwortlich für die Herausbildung des heutigen Shiatsu. Shiatsu wird als Teil der heterodoxen Medizin vergleichend zur komplementär-alternativen Ausrichtung bestimmt. Die heterodoxe Medizin liegt üblicherweise außer-halb der Schulmedizin. Es kann aber gezeigt werden, dass die Ausübung der Shiatsu-Methode nicht auf privat ausgebildete Praktiker und damit den zweiten Gesundheitsmarkt beschränkt sein muss. Vielmehr bietet sich den Akteuren des ersten Gesundheitsmarkts ein Spektrum an Einsatzmöglichkeiten, die zentrale Ziele des Gesundheitswesens unterstützen. Weiter kann aufgezeigt werden, wo sich in der Struktur des deutschen Gesundheitswesens Ansatzpunk-te zur verstärkten Integration von Shiatsu in den Gesundheitsmarkt finden lassen, wie eine unterstützende Argumentation aussieht und ob es evidenzbasierte Studien zu Shi-atsu gibt, die auswertbar sind. Die Arbeit bietet dazu einen umfassenden Überblick bis-heriger Forschungsergebnisse innerhalb eines Reviews, ergänzt durch eine Metaanaly-se klinischer Studien. Im Review können insgesamt 15 Studien verglichen werden, wo-bei Studienanalyse A die monokausale Wirkung bei spezifischen Krankheitsbildern an-hand kontrollierter Studien und Studienanalyse B die multifaktorielle Wirksamkeit des Shiatsu anhand von Querschnitts- und unkontrollierten Studien dokumentiert. Fünf kon-servative Studien fließen in die ergänzende Metaanalyse ein. Gegenüber Verfahren der Schulmedizin, die in kontrollierten Studien als Ver-gleichsmethode eingesetzt werden, kann im Durchschnitt eine leichte Überlegenheit von Shiatsu über die eingeschlossenen Studien belegt werden. Im Ergebnis der Arbeit wird das Verfahren als geeignet bewertet für multimodale Therapien bei Indikationen, die im Zusammenspiel von Körper, Seele und Umwelt entstehen. Am Ende steht ein perspekti-vischer Ausblick auf die wirtschaftliche und politische Entwicklung.Shiatsu, both a Japanese way of life and a bodywork therapy, has firmly established itself in the so-called secondary healthcare market in Europe, which throughout the past decades has been assimilating influences from other cultures into its own respective culture. This thesis presents evidence proving that cultural interconnections already ex-ist within the therapy itself, and that it has adopted parts of other cultures, including those from Germany. The continuous advancement by Japanese doctors of a number of medical findings and practices is responsible for the emergence of modern Shiatsu. Shiatsu is defined as a part of the heterodox medical field and can be likened to a complimentary-alternative orientation. Heterodox medical practice normally lies outside the realm of conventional medicine. However, it can be shown that practicing the Shiatsu method need not only be limited to privately trained practitioners and thus to the second-ary healthcare market. In fact, it offers actors in the primary healthcare market a range of applications that support the central goals of public healthcare. Further, it can be demonstrated where the entry points within the structure of the German health system are to be found to strengthen the integration of Shiatsu into the healthcare market, what a supportive line of reasoning can look like, and whether there are evidence-based stud-ies on Shiatsu that can be evaluated. This paper provides a comprehensive overview of previous research results in the form of a review and is supplemented by a meta-analysis of clinical studies. A total of 15 studies are compared in the review, with the study A analysis documenting the mono-causal effect of specific disease patterns based on controlled studies, and the study B analysis documenting the multifactorial effective-ness of Shiatsu based on cross-sectional and uncontrolled studies. Five conservative studies are included in the supplementary meta-analysis. Compared to conventional medical procedures, which are used as a method of comparison in controlled studies, it is shown that on average, Shiatsu has a slight ad-vantage over the studies included. The results of this paper indicate that the technique is suitable for multimodal therapies for indications that arise out of the interplay of body, mind and environment. An outlook of economic and political developments is discussed at the end

    The Cultivation Effect of Social Network Site Use on Consumers' Brand Attitudes, Ethnic Diversity Perceptions and Attitudes

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    Die vorliegende Dissertation untersucht den Kultivierungseffekt von Facebook-Nutzung auf Wahrnehmungen von und Einstellungen zu ethnischer Diversität als auch Einstellungen zu Markennamen und Marken. Basierend auf Kultivierungstheorie und der Forschung zu Facebook, ethnischer Diversität und Markeneinstellungen wird ein Forschungsmodell, welches den Einfluss von Facebook-Nutzung auf Wahrnehmungen (d.h. Kultivierungseffekte erster Ordnung) und Einstellungen (d.h. Kultivierungseffekte zweiter Ordnung) zum Gegenstand hat, entwickelt. Es wird angenommen, dass die wahrgenommene Häufigkeit von ethnischer Diversität und Einstellungen zu ethnischen Minderheiten mit steigender Facebook-Nutzung zunimmt, während Ethnozentrismus abnimmt. Darüber hinaus wird angenommen, dass zunehmende Facebook-Nutzung die Einstellungen zu lokalen Markennamen und Marken verschlechtert, wohingegen Einstellungen zu globalen Markennamen und Marken verbessert werden. Die Häufigkeit von ethnischer Diversität auf Facebook und die Hypothesen werden anhand des klassischen zweiteiligen Kultivierungsforschungsansatzes (d.h. Inhaltsanalyse und Analyse des Einflusses von Facebook-Nutzung auf die abhängigen Variablen) überprüft. Die Inhaltsanalyse von 50 Facebook-Profilen (Studie 1) offenbart, dass ethnische Diversität auf Facebook häufiger vorkommt als in der Wirklichkeit. Die folgende Querschnittsbefragung (Studie 2) von 476 Facebook-Nutzern/innen bestätigt die Kultivierungseffekte erster Ordnung von Facebook-Nutzung auf die wahrgenommene Häufigkeit von ethnischer Diversität, d.h. die wahrgenommene gesellschaftliche ethnische Diversität und die wahrgenommene Anzahl von Freunden/innen und Arbeitskollegen/innen/Kommilitonen/innen, die einer ethnischen Minderheit entstammen. Die folgende experimentelle Untersuchung (Studie 3) mit 75 Teilnehmer/innen testet die Kultivierungseffekte zweiter Ordnung und belegt einen negativen Kultivierungseffekt auf die Einstellung zu lokalen Markennamen. Außerdem bestätigt das Experiment die in Studie 2 nachgewiesenen Kultivierungseffekte erster Ordnung. Das Folgeexperiment (Study 4) mit 61 Teilnehmer/innen beweist einen marginal signifikanten, negativen Kultivierungseffekt zweiter Ordnung auf die Einstellung zu globalen Marken und bekräftigt die Kultivierungseffekte erster Ordnung auf die wahrgenommene Anzahl ethnischer Minderheiten entstammender Freunde/innen und Arbeitskollegen/innen/Kommilitonen/innen. Die Ergebnisse werden diskutiert, der theoretische Beitrag zu bestehender Forschung wird dargestellt, sozio-ethische Implikationen und Marketingimplikationen werden abgeleitet und die Limitationen und entsprechende Möglichkeiten zukünftiger Forschung werden präsentiert.This dissertation investigates the cultivation effect of Facebook use on ethnic diversity perceptions and attitudes as well as on attitudes towards brand names and brands. Based on cultivation theory, social network sites research related to Facebook, and the scholarly work on ethnic diversity and brand attitudes, a research model predicting perceptions (i.e. first-order cultivation effects) and attitudes (i.e., second-order cultivation effects) by Facebook use is developed. More specifically, Facebook use is hypothesized to increase the perceived prevalence of ethnic diversity and attitudes towards ethnic minorities and to decrease ethnocentrism. Besides, it is assumed that Facebook use decreases attitudes towards local brand names and brands and increases attitudes towards global brand names and brands, respectively. The content-related ethnic diversity on Facebook is assessed and the hypotheses are tested via the classical bipartite cultivation research approach consisting of a content analysis and the empirical investigation of the effect of Facebook use on the dependent variables. The findings of the content analysis of 50 Facebook profiles (Study 1) reveal that ethnic diversity is more prevalent on Facebook than in the real world. Based on a sample of 476 Facebook users, the subsequent cross-sectional survey (Study 2) provides empirical support for the first-order cultivation effect of Facebook use on the perceived prevalence of ethnic diversity, that is, the perceived societal ethnic diversity as well as the perceived number of ethnic minority friends and colleagues. The following experimental investigation (Study 3) with 75 participants tests second-order cultivation effects of Facebook use and finds a negative cultivation effect on the attitude towards local brand names. Furthermore, it corroborates the first-order cultivation effects proved by Study 2. The follow-up experiment (Study 4) with 61 subjects demonstrates a marginally significant, negative second-order cultivation effect on the attitude towards global brands and further confirms the first-order cultivation effects on the perceived number of ethnic minority friends and colleagues. The results are discussed, theoretical contributions to extant literature are illustrated, socio-ethical and marketing implications are derived, and limitations and respective avenues for future research are presented

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