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    Recenzja: "Bezpieczeństwo Polski. Współczesne wyzwania" / Sebastian Wojciechowski, Anna Potyrała, Anna (red.). Warszawa: Difin, 2014. ISBN: 978-83-7930-355-7

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    Wspólna recenzja dot. Współczesne wymiary polskiej polityki bezpieczeństwa oraz Bezpieczeństwo Polski. Współczesne wyzwania. Dynamicznie zmieniające się środowisko międzynarodowe i pojawiające się coraz nowsze wyzwania i zagrożenia bezpieczeństwa wymagają współpracy środowisk naukowych ze światem polityki i biznesu. Dzięki tej współpracy można usprawniać funkcjonowanie państwa i wpływać na jego rozwój, a także przezwyciężać zagrożenia bezpieczeństwa zarówno w wymiarze międzynarodowym, narodowym, jak i lokalnym. Ta problematyka szeroko opisywana jest w polskiej literaturze naukowej [1]. Jednakże, ze względu na dynamikę stosunków międzynarodowych większość z dostępnych na rynku opracowań, choć wydanych stosunkowo niedawno, nie uwzględnia najnowszych realiów, jak m.in. kryzys wschodni, kryzys migracyjny, tzw. „Brexit", działalność tzw. Państwa Islamskiego (ISIS) w różnych regionach świata, wzmożona współpraca w dziedzinie energii oraz wiele innych. Publikacje recenzowane w niniejszym tekście są więc odpowiedzią na stałą potrzebę prowadzenia i uaktualniania badań nad bezpieczeństwem Polski pod kątem nowych wyzwań i zagrożeń jakie niesie ze sobą XXI wiek

    Rezension: "Ein Land unterwegs. Kulturgeschichte Polens seit 1945" / Markus Krzoska. Paderborn: Verlag Ferdinand Schöningh, 2015. ISBN: 978-3506780850

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    Mit „Ein Land unterwegs: Kulturgeschichte Polens seit 1945" legt der Osteuropa-Historiker Markus Krzoska seine Gießener Habilitationsschrift vor. Er lenkt den Fokus von scheinbar sicheren Erkenntnissen (S. 13f) einer Politik- und Wirtschaftsgeschichte auf den polnischen Alltag, um darin das „Europäische" und „Normale" zu beschreiben (S. 21). Denn obwohl zeitgeschichtliche Arbeiten zunehmend Mikro- und Makroperspektiven miteinander verbinden, wurde dieser Ansatz im Hinblick auf die polnische Geschichte bisher kaum verfolgt. Wie der Autor zu Recht behauptet, ist das Funktionieren des politischen Systems jedoch erst mit der Erfassung von Alltagsphänomenen zu verstehen (S. 27). Aus diesem Grund richtet er seine Perspektive zum einen auf den transnational-politischen, zum anderen auf den kleinteilig-regionalen Rahmen, in dem er beispielsweise Ereignisse wie den Beitritt Polens zur EU und die damit zusammenhängenden Lebensstilfragen in der Dorfgemeinschaft verortet. Mit diesem umfänglichen forschungsleitenden Ansatz verbindet Krzoska nicht nur die Forderung nach einem Paradigmenwechsel innerhalb der Geschichtsschreibung zu Osteuropa, sondern setzt selbst erfolgreich eine „andere Kultur- und Gesellschaftsgeschichte" (S. 25) in den Mittelpunkt seiner Untersuchung

    Wissenschaft und Weltanschauung - Eine epistemologische Analyse des Paradigmenstreits in der Homöopathieforschung

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    Die Homöopathie ist eine Therapiemethode, die seit mehr als 200 Jahren praktiziert wird und eine beträchtliche Zahl an Heilungserfolgen vorzuweisen hat. Die Evidenzlage hinsichtlich der klinischen Forschung zur Homöopathie ist nach strengen Kriterien mindestens als ambivalent zu beurteilen und weist eine stark positive Tendenz auf, wenn im Rahmen von Meta-Analysen nicht nur einige wenige Studien berücksichtigt werden, sondern ein sinnvolles Gleichgewicht zwischen Selektionskriterien und Aussagekraft geschaffen wird. Die Gründe für die Verzerrungen bei der Beurteilung des Phänomens Homöopathie sind auf der wissenschaftlichen Paradigmenebene zu suchen und wurzeln letztlich in spezifischen erkenntnistheoretischen Vorannahmen, die in ihrer unreflektierten Form als Weltanschauung angesprochen werden können. Diese Weltanschauung kann in als eine Form des reduktionistischen Materialismus identifiziert wer-den, welcher in Verbindung mit einem unkritischen Szientismus dafür genutzt wird, Erkenntnissi-cherheit und eine wissenschaftlich methodische Fundierung zu prätendieren. Dieser Komplex erweist sich im Rahmen einer epistemologischen Analyse als transzendentalphilosophisch haltloses metaphysisches Konstrukt, welches keinesfalls dazu geeignet ist, als Kriterium für Wissenschaftlichkeit zu fungieren, oder gar a priori über die Möglichkeit respektive Unmöglichkeit bestimmter Phänomene zu befinden. Der unkritische Umgang eines Teils der Homöopathiekritik mit den eigenen epistemologischen Voraussetzungen führt somit zu der paradoxen Situation, dass unter Berufung auf wissenschaftliche Grundsätze zentralen Postulaten der wissenschaftlichen Methode eine Absage erteilt wird. Vor dem Hintergrund der Science Studies lässt sich konstatieren, dass die Homöopathie nicht nur mit epistemologischen Setzungen in Konflikt gerät, sondern dass naturwissenschaftliche Grundsätze und die Methodik der klinischen Forschung in ein soziales Gefüge eingebettet sind, in welchem neben statistisch auswertbaren Daten ebenso die Denkgewohnheiten und Erwartungshaltungen von Peer-Review-Gutachtern und die hiermit in Zusammenhang stehenden Publikationsmöglichkeiten eine Rolle spielen. Nicht zuletzt ist an dieser Stelle zu konstatieren, dass Wissenschaft als soziales System über mannigfaltige Überschneidungen und Verquickungen mit anderen Systemen verfügt, zu denen sicherlich auch die Ökonomie gehört. In dieser Hinsicht ist es durchaus denkbar, dass eine wissenschaftliche Ächtung der Homöopathie mit bestimmten wirtschaftlichen Interessen konform geht, wenn sie nicht sogar teilweise durch solche motiviert sein sollte. Abschließend werden mit der Kategorienlehre, der Semiotik und den wissenschaftstheoretischen Überlegungen des amerikanischen Philosophen Charles Sanders Peirce Ansätze präsentiert, welche die aufgezeigten Aporien des reduktionistischen Materialismus vermeiden. Es wird ein begriffliches Instrumentarium eingeführt, mit dessen Hilfe sich die entsprechenden Verkürzungen bei der Interpretation des Phänomens Homöopathie klar benennen und auch umgehen lassen, ohne auf unzulässige metaphysisch aufgeladene Theoreme zu-rückgreifen zu müssen. Die Homöopathie steht innerhalb der vorliegenden Analyse stellvertretend für sämtliche Gegen-standsbereiche, die sich einer einfachen Deutung durch materialistisch-reduktionistische Erklä-rungsmuster im dargestellten Sinne entziehen. Insgesamt lässt sich die Schlussfolgerung ziehen, dass die Grenzen gängiger Erklärungsmodelle und erkenntnistheoretischer Paradigmen häufig anhand von wissenschaftlichen Anomalien erkennbar werden und dann einer umfassenden Revision unterzogen werden sollten, um global neue Zugänge und Perspektiven für die Wissenschaft zu erschließen, die nicht den Beschränkungen einer dem Fortschritt hinderlichen Weltanschauung unterliegen.Homeopathy is a therapeutic method that has been practiced for over 200 years now. It has proven to be effective in a vast number cases. The results of clinical research in homeopathy have to be called at least equivocal, if judged by the strictest criteria. When meta-analyses show a traceable balance of study selection and meaningfulness of the results, they show a strong posiitive tendency for homeopathy. The reasons for the biased interpretation of research findings can be found on the level of scientific paradigms. These paradigms stem from epistemological premisses that can be called an ideology if they remain unreflected. Concerning homeopathy this ideology can be identified as reductionist materialism. It is combined with an unreflected scientism and hence pretends scientific rigor and methodological foundation. Epistemologic analysis shows this ideology to be a groundless metaphysical assumption that is by no means not adequate as a criterion for scientific character and rationality. Critics of homeopathy therefore find themselves in the paradox situation of rejecting a phenomenon with reference to scientific principles while their line of arguments does not employ these very principles. Science studies reveal that homeopathy does not only fight with certain epistemological premisses of reductionist natural sciences. The methodology of clinical research is integrated into complex social systems that influence the expectations of scientists, their respective peer-reviewers and thereby the possibilties for the publication of research findings. Moreover science as a social system is connected to economy. It is possible that the scientific proscription of homeopathy is conform to certain financial interests where it is not even motivated by them. The last step of this work presents the semiotics and philosophy of science of the American philosopher Charles Sanders Peirce as an alternative to reductionist concepts. It offers the possibility to comprehend homeopathy without the shortcomings of the presented metaphysical ideology without introducing metaphysic assumptions itself. Homeopathy could be understand as an example for many phenomena that cannot be explained satisfactory by means of reductionist reasoning. It is therefore a case of a scientfic anomaly that brings the borders of specific paradigms into consciousness and therefore calls for a revision oft he epistemological ground of modern natural sciences. This step is necessary if the way of investigation is not to be blocked by ideology furthermore

    Recenzja: "My, ludzie z Marca. Autoportret pokolenia '68" / Piotr Osęka. Wołowiec – Warszawa: Wydawnictwo Czarne, 2015. ISBN: 978-83-7536-875-8

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    Mimo, że tematyka Marca '68 poruszana była w wielu pracach licznego grona historyków, zdecydowanie warto jest sięgnąć po pozycję „My, ludzie z Marca". Dzięki perspektywie, którą obrał autor, tj. potraktowaniu wydarzeń jako swego rodzaju tła dla biografii zbiorowej całego pokolenia, niejeden historyk spojrzeć może na znane wydarzenia pod zupełnie nowym kątem. Zaś dzięki przystępnemu, interesującemu sposobowi prowadzenia narracji, pozycję tę można zdecydowanie polecić również niewyspecjalizowanym czytelnikom. Praca Piotra Osęki w pięknym stylu przypomina, iż historię tworzą ludzie i jeśli tylko istnieje taka możliwość, warto oddać głos właśnie im

    Review: "Seeing Through the Eyes of the Polish Revolution. Solidarity and the Struggle Against Communism in Poland"/ Jack M. Bloom. Leiden: Brill, 2013. ISBN 9789004231801

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    Jack Bloom was a social movement's specialist previously unconcerned with Poland, when he first visited the country in 1986. After five weeks in Poland his new goal was clear: researching the social movement Solidarność. More than 25 years later, this led to an English language in-depth study about the Polish events of the 1980s, and the development of the opposition that led up to it. So many years later, however, this story has only little new to offer in an academic discourse that has moved on. The set-up of his story is fairly traditional, telling the story of the Polish opposition from the Poznań events, through the upheavals of 1968, 1970 and 1976, to a detailed description of the different phases of the Solidarność years and the story beyond until 1989. The additional value of Bloom's account should therefore be sought in his approach to telling this history

    Rezension: "Das politische System Polens. Eine Einführung"/ Klaus Ziemer. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2013. ISBN 978-3531135953

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    Eine monographische Gesamtdarstellung des politischen Systems der Republik Polen suchte man bislang vergebens. In deutscher Sprache lag nichts mit gängigen politologischen Einführungen zu westeuropäischen Staaten oder dem politischen System der Bundesrepublik vor. [1] Dieses Desiderat ist nun behoben. Zwar bleibt auch nach einer Lektüre von Klaus Ziemers „Das politische System Polens. Eine Einführung" die polnische Politik für Überraschungen und Rätsel gut, jedoch ist dies keinesfalls dem Buch sondern vielmehr dem Profil seines Gegenstandes zuzuschreiben. Den Anspruch, die Spezifika der komplexen politischen Wirklichkeiten polnischer Politik verständlicher zu machen, löst das Buch durch eine Darstellung von geradezu enzyklopädischer Genauigkeit und Informationsdichte ein

    Rezension: "Inna Rzeczpospolita jest możliwa! Widma przeszłości, wizje przyszłości"/ Jan Sowa. Warszawa: Wydawnictwo W.A.B. - Grupa Wydawnicza Foksal, 2015. ISBN 978-83-280-1523-4

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    „Die Hauptschwäche der Linken bestand nicht darin, daß sie aus der Negierung erwuchs, sondern daß ihre Negierung nur das Niveau eines moralischen Protestes erreichte und nicht das Niveau praktischen Denkens." – schrieb Leszek Kołakowski im Jahre 1957 [1]. Mit solchen Vorwürfen hat die Linke bis heute zu kämpfen, und auch dem in Polen breit diskutierten Buch von Jan Sowa wurde oft ein netter, aber unrealisierbarer Utopismus vorgeworfen. Der Umschlag des Buches – entworfen von Wojtek Kwiecień-Janikowski – ist zwar vielversprechend: Der weiße Adler aus dem polnischen Staatswappen wurde auf den Kopf gestellt. Doch wer das Buch voller Hoffnung auf ein neues politisches Programm aufschlägt, wird enttäuscht. Das ist auch dem Autor bewusst, der betont, er wolle keinen „Führer" schreiben (der Hinweis des Autors, dass das polnische Wort „przewodnik" auf Deutsch „Führer" heißt, soll verdeutlichen, warum) (S. 194-195). „Przewodnik" kann jedoch auch als „Leitfaden" übersetzt werden – und als ein Leitfaden enttäuscht das Buch nicht. „Inna Rzeczpospolita" und ihre Rezeption in Polen bieten nämlich einen Überblick sowohl über die heutigen ideellen Auseinandersetzungen, als auch über den Zustand der jüngeren Generation der polnischen Linken

    Recenzja: "Wujec. Związki przyjacielskie" / Ludwika Wujec, Michał Sutowski (red.). Warszawa: Wydawnictwo Krytyki Politycznej, 2013. ISBN: 9788363855819

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    Wywiad-rzekę z Ludwiką Wujec – znaną i szanowaną działaczką opozycyjną, a po 1989 roku również samorządową, żoną Henryka Wujca, przeprowadza Michał Sutowski, publicysta i członek zespołu Krytyki Politycznej. Rozmowa podzielona jest chronologicznie na 14 rozdziałów, wyróżniających kolejne etapy w życiu zarówno rozmówczyni, jak i historii powojennej Polski. Autor, pochodzący z pokolenia urodzonego kilka lat przed transformacją, prowadzi narrację tak, by wydobyć mechanizm myślenia i działania walczących z komunistycznym reżimem. Z 364 stron ponad 300 dotyczy działalności opozycyjniej w okresie między końcem lat 60-tych a transformacją. Są to historie o powstaniu KOR, redakcji „Robotnika", o tym jak kolportowano bibułę, jak organizowano pomoc rodzinom robotniczym po aresztowaniach, o „Solidarności", stanie wojennym, internowaniu w ośrodku dla kobiet w Gołdapi, o „Tygodniku Mazowsze", negocjacjach z władzami i w końcu o pierwszych wolnych wyborach po podpisaniu porozumień Okrągłego Stołu

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