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    G : Material zur elementaren Gestaltung (1923-1926) : Une revue au croisement des avant-gardes artistiques et architecturales sous la République de Weimar

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    This study focuses on the magazine G : Material zur elementaren Gestaltung, published by Hans Richter in Berlin between 1923 and 1926. Standing at the crossroads of Dada, De Stijl, Bauhaus and russian constructivism, G brought together an eclectic group of avant-garde artists, architects and filmmakers (among which Theo van Doesburg, Mies van der Rohe, El Lissitzky, Ludwig Hilberseimer, Kurt Schwitters, Hans Arp, Werner Gräff and Viking Eggeling). After the analysis of the concrete aspects of its publication (edition and distribution), of its format and graphic design, and after the reconstruction of the different steps of its foundation around the specific constellation formed around the “Group G”, we examine G’s connection to the international network of avant-garde magazines, by showing its turntable role between the avant-gardes of Western and Central-Eastern Europe and Russia. We then analyse its specific aesthetic project, based on the “elemental configuration” [elementare Gestaltung] of various materials (articles, photographs, artistic and architectural objects, technical objects, fashion and leisure objects), according to the principle of the economy of means. Finally, we resituate G’s artistic and intellectual project within the contemporary political dimension, by showing that its engagement consisted in its internationalist orientation and collective organisation, in the emancipatory potential assigned to new media (one main objective was to exploit all the possibilities of film medium in order to transform human perception) and in its desire to radically reconfigure the material and cultural environment of human being.Diese Studie konzentriert sich auf die Zeitschrift G : Material zur elementaren Gestaltung, die zwischen 1923 und 1926 von Hans Richter in Berlin herausgegeben wurde. An der Schnittstelle von Dada, De Stijl, Bauhaus und russischem Konstruktivismus versammelte G eine eklektische Gruppe von Künstlern, Architekten und Filmemachern der Avantgarde (darunter Theo van Doesburg, Mies van der Rohe, El Lissitzky, Ludwig Hilberseimer, Kurt Schwitters, Hans Arp, Werner Gräff und Viking Eggeling). Nach der Analyse der konkreten Aspekte ihrer Veröffentlichung (Auflage und Vertrieb), ihres Formats und ihrer grafischen Gestaltung und nach der Rekonstruktion der verschiedenen Schritte ihrer Gründung rund um die spezifische Konstellation, die sich um die „Gruppe G“ gebildet hat, untersuchen wir die Verbindung von G zum internationalen Netzwerk der Avantgardezeitschriften, indem wir ihre Drehscheibenfunktion zwischen den Avantgarden West- und Mittelosteuropas und Russlands aufzeigen. Anschließend analysieren wir ihr spezifisches ästhetisches Projekt, das auf der „elementaren Gestaltung“ verschiedener Materialien (Artikel, Fotografien, künstlerische und architektonische Objekte, technische Gegenstände, Mode- und Freizeitobjekte) nach dem Prinzip der Ökonomie der Mittel beruht. Schließlich verorten wir das künstlerische und intellektuelle Projekt von G in der zeitgenössischen politischen Dimension, indem wir zeigen dass sein Engagement in seiner internationalistischen Ausrichtung und kollektiven Organisation, in dem emanzipatorischen Potenzial, das den neuen Medien zugeschrieben wird (ein Hauptziel war es, alle Möglichkeiten des Mediums Film zu nutzen, um die menschliche Wahrnehmung zu verändern) und in seinem Wunsch, die materielle und kulturelle Umgebung des Menschen radikal umzugestalten, bestand

    Strategische Praktiken: Eine empirische Untersuchung in einem Technologieunternehmen

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    In dieser Arbeit wird die Entstehung und Entwicklung strategischer Praktiken im Alltag eines Technologieunternehmens empirisch untersucht. Dazu werden sechs Alltagssequenzen, in denen sich das Unternehmen mit Problemsituationen aus der Produktgestaltung, der Zuliefererbeziehung sowie dem Geschäftsfeld konfrontiert sieht, mithilfe einer qualitativen Einzelfallstudie, exploriert. Die Untersuchung macht drei theoretische Beiträge: Erstens wird mit dem in dieser Arbeit entwickelten Praxisfilter-Modell gezeigt, wie strategische Praktiken entstehen ohne das es dafür eines ex ante festgelegten Bündels von Aktivitäten oder Praktiken bedarf. Zweitens wird durch die Rekonstruktion von Entwicklungsverläufen ein Beitrag zur Stabilität und zum Wandel strategischer Praktiken geliefert. Die Arbeit zeigt drittens auf, dass der Strategiebegriff nicht nur als ein Muster von Entscheidungen und Handlungen, sondern als ein Muster von Praktiken zu konzipieren ist. Für die Managementpraxis sind Strategien vor allem in problematischen und dynamischen Umwelten erforderlich. Entsprechend lassen sich aus dieser Arbeit drei Handlungsimplikationen ableiten: Zunächst wird empfohlen in Problemsituationen nicht auf die handelnden Akteure, sondern auf die von ihnen vollzogenen Praktiken abzustellen. Ferner kann der entwickelte Praxisfilter in konfliktären Situationen als ein rhetorisches Tool eingesetzt werden, um Interdependenzen zwischen der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zur Reflexion zu bringen. Zuletzt zeichnet sich der Praxisfilter durch seine Kontextgebundenheit aus, sodass unintendierte Nebeneffekte bei der Entwicklung zukünftiger Handlungsoptionen nicht außer Acht gelassen werden.This work explores empirically how strategic practices emerge and develop. Drawing on a qualitative case study in a technology company, multiple contested situations from the company’s product development, its supplier relationship and line of business are analysed in-depth. The work makes three theoretical contributions: First, a process model, the practice filter, is developed. The practice filter illustrates how strategic practices emerge in and through practice without relying on pre-defined structural conditions, which signify practices ex ante as strategic. Second, this research contributes to the literature on the stability and change of strategic practices, as it approximates the practices’ trajectories. Third, this investigation extends the conventional notion of strategy. Instead of conceptualizing strategy solely as a decision and action pattern, this work demonstrates how to theorize strategy as a pattern in a stream of practices. Companies operating in problematic and dynamic environments need strategies. Therefore, this work provides three managerial implications. First, instead of overemphasizing the role of individual managers in problematic situations, it is recommended to focus on the associated practices during strategy formation. Moreover, the practice filter model may be utilized as a rhetorical device in contested business environments. It aides managerial reflection and helps to link the past, the present and the future direction of the firm. Finally, taking into account that the practice filter is context-dependent, it raises managerial awareness regarding eventual unintended side-effects, which result from future actions

    Der Grundsatz der Entgeltgleichheit im AGG

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    Der Gender Pay Gap ist nicht umsonst eine der zentralen Kennzahlen für den Stand der Gleichberechtigung der Geschlechter in einer Region. Denn in ihm scheinen die unterschiedlichsten strukturellen und institutionellen Ungleichheiten und Ungleichbehandlungen wie im Blitzlicht auf. Der Gender Pay Gap gibt den prozentualen Unterschied im durchschnittlichen Bruttostundenverdienst von Männern und Frauen zu einem bestimmten Zeitpunkt an; meist wird er für ein bestimmtes Kalenderjahr bemessen. In Deutschland lag er ihm Jahr 2008 bei 23,2% und damit deutlich über dem Durchschnitt der EU. Die scheint auf stabilen Strukturen zu beruhen: Das Entgeldgefälle liegt in der EU-15 konstant bei etwa 16%, im Rahmen der EU-25 bei 15%, in Deutschland jedoch durchschnittlich bei 20-26%. Weibliche Beschäftigte sind auch deutlich stärker im Niedriglohnsektor vertreten als männliche Beschäftigte

    Massenentlassungen – Betriebsbegriff. Anmerkung zur Entscheidung des EuGH vom 30.4.2015, Rs. C-80/14 (USDAW)

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    Der Anwendungsbereich vieler arbeitsrechlicher Normen wird nicht nur durch den Begriff des Arbeitsvertrags bzw. des Arbeitnehmers bestimmt. Eine wichtige Rolle spielen darüber hinaus Begriffe, welche die organisatorische Einheit bezeichnen, in der Arbeit in koordinierter Form stattfindet. Das deutsche Arbeitsrecht kennt hierfür zwei Begriffe, den des "Unternehmens" und den des "Betriebs"; sie spielen z.B. für den Anwendungsbereich des BetrVG und des KSchG eine Rolle. Diese Begriffe werden auch in den deutschen Umsetzungsgesetzen zum Arbeitsrecht der EU verwendet. Das Verhältnis von Betrieb und Unternehmen ist in allen Rechtsordnungen durchaus nicht unproblematisch. Der EuGH hatte nun im April und Mai 2015 mehrere Gelegenheiten, die Auslegung des Betriebsbegriffs für das unionsautonome Recht weiter zu klären - allerdings lediglich für die Anwendung der Massenentlassungsrichtlinie 98/59/EG

    Kollektivverhandlungen und Tarifautonomie - welche Rolle spielt das europäische Recht

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    Tarifverhandlungen und Arbeitskampf werden auf europäischer Ebene nicht geregelt - und sie dürfen aus europäischer Ebene gar nicht geregelt werden. Es wird jedoch deutlich, dass die Europäische Gemeinschaft zwar mangels Kompetenz keine Regeln zu nationalen Kollektivverhandlungen erlässt - dies heißt aber nicht, dass das europäische Recht hier keinen Einfluss hätte

    Was ist ein Verbrauchergeschäft? - Ungleichgewichte als Rechtsproblem am Beispiel der Bürgschaft

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    Aus Anlass der Auseinandersetzung über den Schutz des Bürgen nach dem VerbrKrG und HWiG soll im Folgenden der rollenbezogene Verbraucherbegriff von einem personenbezogenen unterschieden werden. Wettbewerbs- und Verbrauchervertragsrecht verfolgen im Verbraucherschutz insofern verschiedene Schutzansätze, die sich auch in verschiedenen Verbraucherbegriffen ausdrücken. Vor dem Hintergrund dieser grundsätzlichen Überlegung wird dann nach den Konsequenzen für die Systematik des Privatrechts gefragt

    From Backward to Forward. The Strange Death of Polish Agriculture

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    Review: "Facing the East in the West: Images of Eastern Europe in British Literature, Film and Culture" / Barbara Korte, Eva U. Pirker, Sissy Helff (ed.). Leiden: Brill/Rodopi, 2010. ISBN: 978-9042030497

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    Facing the East in the West is a collection of twenty-nine short essays devoted to various perceptions of the widely defined "East" in Britain. Most papers in this volume deal with contemporary sources and representations, while only a few of them go back in time to look at historical perceptions (usually not older than the late nineteenth century). As a result, despite occasional glimpses into the past, Facing the East in the West may be considered a significant contribution to an understanding of the ways in which British contemporary culture perceives the East. Or, taking into account the year of publication, the ways in which British culture perceived the East in the years that followed the accession to the European Union of a number of post-communist states

    Rezension: "Polish-German Relations: The Miracle of Reconciliation" / Jerzy J. Wiatr. Leverkusen: Verlag Barbara Budrich,2014. ISBN: 978-3-8474-0608-2

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    Der Soziologe und ehemalige Politiker Jerzy J. Wiatr beschreibt in seinem als Essay angelegten Buch Polish-German Relations. The Miracle of Reconciliation in sieben Kapiteln die Kristallisationspunkte deutsch-polnischer Beziehungen. Dabei gehe es ihm nicht primär um eine „purely academic analysis" (S. 7). Er beruft sich bei seinen nur 110 Seiten umfassenden Ausführungen größtenteils auf bereits zum Themenkomplex vorliegende Arbeiten sowohl polnischer als auch deutscher ForscherInnen, aber auch auf eigene Arbeiten und Erfahrungen als analysierender Wissenschaftler und teilnehmender Politiker. Die „story" wolle er so darlegen, wie er sie sehe, und das sei vor allem aus polnischer Sicht (S. 7). Seine Aussage, dass die deutsch-polnische Partnerschaft eine unvollendete Aufgabe sei, an der man weiter arbeiten müsse und die gleichzeitig nicht diejenigen vernachlässigen dürfe, die das bereits Erreichte zugunsten ihrer (nationalistischen) Interessen zu opfern bereit seien (S. 67), verleiht seinem Buch vor dem Hintergrund aktueller politischer Entwicklungen ein besonderes Gewicht

    Review: "Post-communist Nostalgia" / Maria Todorova, Zsuzsa Gille (ed.). New York et al.: Berghahn, 2010. ISBN: 978-1-84545-671-9

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    The title of this book, Post-Communist Nostalgia, identifies a term widely used since the fall of European communism in 1989-90. Common assumptions are that many residents of East and East Central Europe and the former Soviet Union are poorly adjusted. They harbor a pathological longing for the "good old days" under communism when they were taken care of by their governments and had no need to cope with change or to develop the initiative needed in capitalism. The authors of the generally well-researched if selective studies collected here look beyond the catch-phrase of the title and its associated generalizations. Articles discuss multiple aspects of citizens' relationships to the communist or socialist past in a dozen countries. Subjects include both lived experiences and memories and views expressed in songs, films, and books. Contributors are anthropologists, historians, sociologists, and professors in artistic fields. They are mostly from American universities, but they report on research conducted in the countries under discussion and their bibliographies include numerous entries in languages other than English. The result is an informative, cohesive, and well-organized book that dispels oversimplified and sometimes prejudicial myths and assumptions. To be sure, the book also introduces many nations, populations, and issues, thereby demonstrating that its subject is too vast to cover completely in a single volume. Several pertinent photographs are presented, including images of Bulgarian restaurants decorated with paraphernalia from the socialist era

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