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    Rekonstruktion der hochmittelalterlichen Geländesituation am Hohen Ufer in Hannover - Modellierung der ehemaligen Geländeoberfläche anhand von bodenkundlichen und archaölogischen Untersuchungen in einem Geoinformationssystem

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    Aufgabenstellung: Heutzutage sind nur selten Einblicke in die archäologischen Zeugnisse in den engbebauten innerstädtischen Bereichen zu erlangen. In Hannover ergab sich mit den bauvorgreifenden und baubegleitenden archäologischen Untersuchungen Am Hohen Ufer / Roßmühle 2013 und auf der ehemaligen Leineinsel an der Ufermauer 2014-2015 eine bedeutende Chance, neue Erkenntnisse über die Stadtentwicklung und Geländesituation eines für die Stadtgeschichte Hannovers bedeutenden Bereichs zu erlangen. In der vorliegenden Arbeit soll anhand der Dokumentation der archäologischen Grabungen von Plath 1947-1962, den aktuellen archäologischen Untersuchungen Am Hohen Ufer / Roßmühle und auf der ehemaligen Leineinsel an der Ufermauer sowie erstellten Baugrundgutachten und eigenen bodenkundlichen Untersuchungen eine Rekonstruktion der hochmittelalterlichen Geländesituation Am Hohen Ufer stattfinden. Zur Veranschaulichung dieses kleinen Ausschnittes soll ein großräumiges Oberflächenmodell anhand von Kartenwerken erstellt werden, um die naturräumliche Situation über das Hohe Ufer hinaus abzubilden. Die Erstellung eines Geländemodells erfolgt digital mit einem Geoinformationssystem, in welchem alle Geodaten zusammengeführt werden können. Für den Kernbereich Hannovers steht ein Kartenwerk aus dem 19. Jahrhundert zur Verfügung. Forschungsstand: In der Erforschung der frühen Stadtentwicklung Hannovers hat sich besonders Helmut Plath verdient gemacht. In Hannovers kriegszerstörter Altstadt hat er nicht nur archäologische Baubegleitungen von Baustellen durchgeführt, sondern auch eigene Grabungstätigkeiten von 1947-1962 vorgenommen. Ein Ende fanden seine Untersuchungen mit der weitgehend wieder geschlossenen Bebauung der Altstadt. Aus den Erkenntnissen seiner 99 archäologischen Untersuchungen und der Auswertung schriftlicher Quellen entwickelte Plath seine sehr konkreten Modelle zur Stadtentwicklung Hannovers, welche er regelmäßig publizierte. Die Notwendigkeit des interdisziplinären Arbeitens findet sich in seinen Grabungsakten anhand diverser Korrespondenzen mit Mineralogen, Geologen und Bodenkundlern wieder. Quellen: • Literatur zur Geschichte, Entwicklung und zum Naturraum Hannovers • Grabungsdokumentation der hannoverschen Altstadtgrabungen 1947-1962 • Grabungsdokumentation der archäologischen Untersuchungen Am Hohen Ufer/Roßmühle 2013 und auf der ehemaligen Leineinsel an der Ufermauer 2014-2015 sowie die vorgreifenden Baugrunduntersuchungen • Eigene bodenkundliche Untersuchungen Methoden der Bearbeitung: Die Erstellung eines Modells anhand verschiedenartiger Geodaten, wie archäologischen und geowissenschaftlichen Ergebnissen, in einem Geoinformationssystem bringt viele Vorteile mit sich. Alle Daten können in einem gleichen Höhen- und Bezugskoordinatensystem vorgehalten werden und sind somit mühelos zusammenzuführen. Mit georeferenzierten historischen Kartenwerken können neue Punkt-, Linien- und Flächendaten generiert und weiterverarbeitet werden. Eine statistische Auswertung der Daten kann automatisiert durch Interpolation von Rasteroberflächen durchgeführt werden. Für die vorliegende Rekonstruktion wurde ein relativ einfaches Verfahren verwendet. Eine nahezu dreidimensionale Ansicht erstellter Oberflächenmodelle, die frei im Raum beweglich sind, veranschaulicht die Ergebnisse. Darstellungen von Schummerungen und die Klassifizierung von gleichen/ähnlichen Werten sowie vertikale Überhöhungen oder eine Verankerung von Bauwerken auf der Basishöhe einer Oberfläche können zum besseren Verständnis des Modelles führen. Die archäologischen Baustellenbegleitungen und Grabungen von Plath wurden anhand seiner Übersichts- und Lagepläne, welche größtenteils von der Stadtvermessung mit eingemessenen Höhenwerten sowie einem lokalen Koordinatensystem ausgestatten sind, georeferenziert. Die Lage der verwendeten Profile aus den archäologischen Grabungen Am Hohen Ufer/Roßmühle und auf der Leineinsel an der Ufermauer wurde im CAD-Format ins GIS übernommen. Die Höhen der relevanten Oberflächen konnten den maßstabsgetreuen Grabungszeichnungen händisch entnommen werden. Anschließend wurden sie anhand ihrer Lage auf den zugehörigen Profilen als Punktdatensatz neu angelegt. Ergebnisse der Masterarbeit: Für den Bereich Hohes Ufer/Roßmühle und die ehemalige Leineinsel standen umfangreiche Grabungsergebnisse aus den Jahren 2013-2015 für eine Rekonstruktion einer fossilen hochmittelalterlichen Bodenoberfläche zur Verfügung. Durch das Zusammenführen mit früheren Grabungsergebnissen aus den Jahren 1947-1962 von Plath konnte nicht nur das zu rekonstruierende Gebiet vergrößert werden, sondern die zeitliche Einordnung präzisiert werden. Durch die Auswertung in einem Geoinformationssystem konnten zahlreiche Annahmen untermauert und neue Erkenntnisse gewonnen werden. Das erstellte Modell zeigt die hochmittelalterliche Geländesituation Am Hohen Ufer, dem Bereich der ehemaligen Insel und in einem Ausschnitt im mittelalterlichen Stadtgebiet. Für eine Veranschaulichung wurden der Verlauf der Stadtmauer und Türme auf der Oberfläche verankert. Der Verlauf der Stadtmauer konnte anhand der neuen und alten Grabungsergebnisse sowie dem Forschungsstand festgelegt werden. Durch die Interpolation konnten Befestigungselemente wie der Spitzgraben, welcher nur punktuell bei verschiedenen Grabungen dokumentiert wurde, in der Fläche sichtbar gemacht werden. Das Digitalisieren und Einbinden eines analogen Höhenmodells des Burggrabens von Lauenrode bietet neue Möglichkeiten, den oft diskutierten geraden Flussverlauf der Leine zu visualisieren. Mit der Erstellung eines Geländemodells für den Stadtbereich auf Grundlage historischer Karten wird die naturräumliche Situation besonders veranschaulicht. Das Modell hat auch für die Grabungsergebnisse Plaths einen Mehrwert, da sie, mit neueren Untersuchungsergebnissen verschnitten, besonders seine Forschung unterstützen.Task definition: Nowadays, it is rare to gain an insight into the archaeological evidence in densely built-up inner-city areas. In Hanover, the pre-construction and construction-related archaeological investigations on Am Hohen Ufer / Roßmühle in 2013 and on the former Leineinsel on the bank wall in 2014-2015 provided an important opportunity to gain new insights into the urban development and terrain situation of an area that is important for the history of the city of Hanover. In the present work, a reconstruction of the high medieval terrain situation at Am Hohen Ufer is to be carried out on the basis of the documentation of the archaeological excavations by Plath 1947- 1962, the current archaeological investigations at Am Hohen Ufer / Roßmühle and on the former Leineinsel on the bank wall, as well as the prepared subsoil reports and our own pedological investigations. To illustrate this small section, a large-scale surface model is to be created using maps in order to depict the natural situation beyond the Hohe Ufer. A terrain model is created digitally using a geoinformation system in which all geodata can be merged. A map series from the 19th century is available for the centre of Hanover. State of research: Helmut Plath has rendered outstanding services to the study of Hanover's early urban development. He not only carried out archaeological monitoring of construction sites in Hanover's war-damaged old town, but also conducted his own excavations from 1947-1962. His investigations came to an end with the largely completed rebuilding of the historic city centre. From the findings of his 99 archaeological investigations and the evaluation of written sources, Plath developed his very specific models for the urban development of Hanover, which he published regularly. The necessity of interdisciplinary work is reflected in his excavation files in various correspondences with mineralogists, geologists and soil scientists. Sources: • Literature on the history, development and natural environment of Hannover • Excavation documentation of the Hanoverian old town excavations 1947-1962 • Excavation documentation of the archaeological investigations Am Hohen Ufer / Roßmühle 2013 and on the former Leineinsel on the bank wall 2014-2015 as well as the preliminary subsoil investigations • Own pedological investigations Methods of processing: The creation of a model using different types of geodata, such as archaeological and geoscientific results, in a geoinformation system has many advantages. All data can be stored in the same height and reference coordinate system and can therefore be easily merged. New point, line and area data can be generated and further processed using georeferenced historical maps. Statistical analysis of the data can be carried out automatically by interpolating raster surfaces. A relatively simple method was used for this reconstruction. An almost three-dimensional view of the generated surface models, which can be moved freely in space, illustrates the results. Visualisations of shading and the classification of equal/similar values as well as vertical elevations or anchoring of buildings to the base height of a surface can lead to a better understanding of the model. Plath's archaeological site monitoring and excavations were georeferenced using his overview and site plans, most of which were provided by the city survey with measured elevation values and a local coordinate system. The position of the profiles used from the archaeological excavations at Am Hohen Ufer / Roßmühle and on Leineinsel on the bank wall was transferred to the GIS in CAD format. The heights of the relevant surfaces were taken manually from the true-to-scale excavation drawings. They were then recreated as a point dataset based on their position on the corresponding profiles. Results of the Master's thesis: For the Hohes Ufer / Roßmühle area and the former Leineinsel, extensive excavation results from 2013-2015 were available for the reconstruction of a fossilised high medieval ground surface. By combining these with earlier excavation results from the years 1947-1962 by Plath, it was not only possible to enlarge the area to be reconstructed, but also to specify the chronological classification more precisely. By analysing the data in a geoinformation system, numerous assumptions could be substantiated and new insights gained. The model created shows the high medieval terrain on the Hohe Ufer, the area of the former island and a section of the medieval town centre. The course of the town wall and towers were anchored to the surface for visualisation purposes. The course of the city wall was determined on the basis of the new and old excavation results and the current state of research. The interpolation made it possible to visualise fortification elements such as the pointed ditch, which had only been documented at certain points during various excavations, on the surface. The digitisation and integration of an analogue elevation model of the moat at Lauenrode offers new possibilities for visualising the often- discussed straight course of the River Leine. The creation of a terrain model for the urban area based on historical maps illustrates the natural situation in particular. The model also has added value for Plath's excavation results, as they, combined with more recent investigation results, particularly support his research

    Preservation assessments in paper collections – a basis for preservation planning

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    The aim of strategic preservation planning is to preserve collections as a whole and in long-term - by making best use of existing institutional resources. In Denmark the Guidelines for the planning of conservation efforts for cultural heritage institutions, formulate a plan for action. This paper investigates how the guidelines instruct the implementation of preservation plans in Danish museums. It examines, whether the given methods are suitable to implement preservation plans into practice. In particular, the focus is set on preservation assessments, which are the foundation for any strategic preservation planning. The result is that it is difficult to set any preservation plan into practice. The processes are not clearly defined, a clear methodology is lacking and there is no assignment of responsibility areas. Therefore the literature forms a basis for the exemplary implementation of preservation assessments in the paper collection at Skagens Museum. Based on the gained knowledge, the possibilities for implementing the guidelines in the Danish museum practice are evaluated from a conservatory perspective.Strategische Bestandserhaltungskonzepte streben die langfristige Erhaltung von Sammlungen unter optimaler Verteilung institutioneller Ressourcen an. In Dänemark formulieren die „Richtlinien für die Planung zur Bestandserhaltung für Kulturgut bewahrende Institutionen“ einen Handlungsrahmen. Planungsgrundlage bilden Bewertungsverfahren zum Erhaltungszustand der Sammlung. Die vorliegende Arbeit untersucht, wie die Richtlinie die Erstellung von Bestandserhaltungskonzepten formuliert und ob mit den angegebenen Methoden der Erhaltungszustand von Sammlungen bewertet werden kann. Da die Richtlinie Prozesse, Methodik und Verantwortungsgebiete nicht definiert, bilden Modelle aus der Literatur die Basis für die beispielhafte Durchführung von Zustandsbewertungen der Papiersammlungen im Skagens Museum. Mit den gewonnenen Erkenntnissen werden die Möglichkeiten der Implementierung der Richtlinie aus konservatorischer Sicht in der musealen Praxis bewertet

    Memorandum 1 : How European Language Centres in Higher Education act as a driver for mobility, employability and inter-cultural communication

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    In January 2009 over 30 language centre directors from a variety of European institutes of higher education came together in Wulkow in Brandenburg, Germany to discuss the key issues and challenges facing them, their centres and their parent institutions.Im Januar 2009 trafen sich über 30 Sprachzentrumsleiter aus verschiedenen europäischen Hochschulen in Wulkow (Brandenburg/Deutschland), um die wichtigsten Themen und Herausforderungen zu diskutieren, denen sie, ihre Zentren und ihre übergeordneten Einrichtungen gegenüberstehen

    Memorandum 2 : The Wulkow Memorandum on Politics and Language Centres in Higher Education

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    In January 2018 Language Centre directors from 11 countries met to mark the 10th meeting of the Wulkow Group.Im Januar 2018 trafen sich Sprachzentrumsleiter aus 11 Ländern zum 10. Treffen der Wulkow-Gruppe

    Ausgewählte Aspekte der restauratorischen Fachplanung im Bereich Steinrestaurierung am Beispiel von Pavillon mit Gedächtnisgarten in dem Ensemble Römische Bäder in Potsdam

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    Hintergrund und Aufgabenstellung: Restaurierungsarbeiten werden oft in größere Sanierungsprojekte eingebettet, was eine besondere Organisation und Planung erforderlich macht, um der Komplexität des Vorhabens gerecht zu werden und die Entscheidungen für alle Beteiligten auch in der Zukunft nachvollziehbar zu machen. Dies wird im Bereich Steinrestaurierung besonders deutlich, da Naturstein als Bau- und Schmuckmaterial ein Bestandteil größerer Architekturobjekte bildet, deren Erhaltung eine langfristige Zusammenarbeit mehrerer Fachleute erfordert. Ziel dieser Masterarbeit ist es, Prozesse und Abläufe der Restaurierungsplanung im Kontext der Gesamtplanung darzustellen und in der praktischen Baudenkmalpflege, im Bereich Steinrestaurierung widerzuspiegeln. Aufbauend auf den aus der Fachliteratur abgeleiteten Modellen, soll restauratorische Fachplanung in den organisatorischen Strukturen der SPSG untersucht werden und anhand des Fallbeispiels der Römischen Bäder in der Arbeitspraxis reflektiert werden. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei der Einbindung des Restaurierungsplaners in den Planungsprozess. Forschungsstand und Quellen: Um einen ersten Überblick über die restauratorische Fachplanung in der Baudenkmalpflege zu gewinnen, erfolgte vorab eine qualitative Inhaltsanalyse der Fachliteratur. Restauratorische Fachplanung ist in der praxisbezogenen Fachliteratur seit über 10 Jahren präsent, wobei der fachliche Diskurs meist auf Teilaspekte des Themengebiets wie den gesetzlichen Rahmen, Kompetenzanforderungen an den Restaurator als Fachplaner oder den interdisziplinären Charakter des Planungsprozesses fokussiert ist. Die Fragen nach dem Ablauf der Restaurierungsplanung im Kontext der Gesamtplanung (Einbettung der Restaurierungsfachplanung in die Gesamtplanung) sowie die nach der Rolle und Position des Restaurierungsfachplaners und dessen Einbindung in den Planungsprozess werden in der Fachliteratur zwar thematisiert, spiegeln sich in Praxis allerdings nicht wider. Methoden der Bearbeitung: Es wurde ein qualitativer Zugang zum empirischen Feld als Forschungsdesiderat gewählt, um Sinnzusammenhänge, Abhängigkeiten und Prozesse in den Mittelpunkt zu stellen. Die Inhaltsanalyse der Fachliteratur, die mit der Schneeballmethode ermittelt wurde, fokussierte auf Restaurierungsplanung im Bereich der Steinrestaurierung, deren Ziel und interdisziplinärer Charakter, die Rolle und Position des Restaurierungsfachplaners im Planungsteam sowie verschiedene Planungsmodelle (nach E.C.C.O., Noll-Minor, DIN EN 16853 und HOAI). Parallel zu dieser Literaturauswertung erfolgte eine eigene planerische Tätigkeit der Autorin am Gebäudekomplex Römische Bäder im Park Sanssouci in Potsdam. Dabei wurde der Versuch unternommen, die theoretischen Abläufe aus der Literatur an diesem Fallbeispiel direkt umzusetzen und in deduktiver Vorgehensweise zu reflektieren. Die eigenen Planungsaufgaben am genannten Objekt umfassten die Bestandserfassung und Restaurierungskonzeption für die Natursteinelemente am Pavillon mit Gedächtnisgarten als Teil der Römischen Bäder. Durch die Verbindung dieser praktischen Planungstätigkeit mit dem aus der Fachliteratur abgeleiteten idealen Verlauf einer Planung, vereint die vorliegende Arbeit Elemente der Literaturarbeit und Felduntersuchung, und gelangt so zu einer kritischen Auseinandersetzung. Um einzelne Fragestellungen zu vertiefen und ausgewählte Aspekte der Restaurierungsplanung in der routinierten Arbeitspraxis widerzuspiegeln, wurde im Anschluss ein problemzentriertes Experteninterview mit dem Leiter des Fachbereichs Skulpturen der Abteilung Restaurierung und dem Fachingenieur für Naturstein der Abteilung Baudenkmalpflege und Liegenschaften der SPSG geführt. Ergebnisse der Masterarbeit: Die mehrstufige Vorgehensweise in dem Planungs- und Restaurierungsprozess macht die Einbindung des Restaurierungsplaners über die gesamte Projektlaufzeit erforderlich. In der vorliegenden Arbeit wurden die in der Praxis existierenden Modelle der Verortung des Restaurierungsplaners in dem Planungsteam herausgearbeitet. Neben der Beauftragung des Restaurators als Fachplaner, der die Maßnahme durchgehend begleitet, existiert jedoch ein gängiges Modell der Einbindung des Restaurators, der in dem Planungsprozess als externer Experte steht. Der Weg der Entscheidungsfindung und die damit verbundene Verantwortung liegen in dem Fall bei dem Objektplaner. Da aber der Objektplaner nur begrenzt über die entsprechenden Kompetenzen im Bereich der Restaurierung verfügt, trägt dieses Arbeitsmodell mit sich gewisse Unsicherheiten für die Planung und Risiken für die Denkmalsubstanz, was anhand des Fallbeispiels der Römischen Bäder belegt wurde. Die planerischen Leistungen in der Steinrestaurierung sind gerichtlich als Fachplanung im Sinne der HOAI anerkannt und nur von ausreichend qualifizierten Fachplanern zu erbringen. Jedoch ist die Fachplanung in der Restaurierung nicht ausreichend gesetzlich geregelt und es fehlen Rahmenbedingungen für das Erbringen dieser Leistung. Derzeit existiert kein einheitliches Modell der Restaurierungsplanung, das den gesamten Planungsablauf in der Baudenkmalpflege verbindlich regelt und erschöpfend beschreibt. Im Bereich der Steinrestaurierung kann die Planung nach unterschiedlichen Schemas ablaufen. In der Arbeitspraxis in der SPSG sind die Abläufe der Restaurierungsplanung in der Regel nach HOAI strukturiert, was die breite Anwendung dieses Planungsmodells deutlich belegt. Trotz ihres normativen Charakters ist in der aktuellen Fassung der HOAI das Leistungsbild für Restaurierungsplanung bzw. das Berufsbild des Restaurators und die Arbeitsschritte der Konservierung und Restaurierung aktuell nicht verankert. Dies berührt die grundsätzliche Stellung des Restaurators im gesamten Baugeschehen und trägt dazu bei, dass es den Restaurator als Planer in der Bauinstandsetzung offiziell nicht gibt. Die Grundlage für die Implementierung der restauratorischen Fachplanung in das HOAI-Regelwerk können die bereits in der Fachliteratur existierenden Planungsablaufmodelle von E.C.C.O., Noll-Minor oder DIN EN 16853 bilden.Background and task: Restoration work is often embedded in larger renovation projects, which requires special organisation and planning in order to do justice to the complexity of the project and to make the decisions comprehensible for all those involved in the future. This is particularly evident in the field of stone restoration, as natural stone as a building and decorative material forms part of larger architectural objects, the preservation of which requires long-term cooperation between several specialists. The aim of this master's thesis is to present the processes and procedures of restoration planning in the context of overall planning and to reflect them in the practical conservation of monuments in the field of stone restoration. Building on the models derived from the specialist literature, specialist restoration planning in the organisational structures of the SPSG is to be examined and reflected in working practice using the case study of the Roman Baths. Particular attention will be paid to the involvement of the conservation planner in the planning process. State of research and sources: In order to gain an initial overview of specialist restoration planning in the conservation of historic buildings, a qualitative content analysis of the specialist literature was carried out in advance. Specialist restoration planning has been present in practice-related specialist literature for over 10 years, whereby the specialist discourse has mostly focussed on partial aspects of the subject area such as the legal framework, competence requirements for the restorer as a specialist planner or the interdisciplinary nature of the planning process. The questions regarding the process of restoration planning in the context of overall planning (embedding specialist restoration planning in overall planning) as well as the role and position of the conservator in the overall planning process have not yet been answered. restoration planners and their involvement in the planning process are discussed in the specialist literature, but are not reflected in practice. Methods of processing: A qualitative approach to the empirical field was chosen as a research desideratum in order to focus on contexts, dependencies and processes. The content analysis of the specialist literature, which was determined using the snowball method, focussed on restoration planning in the field of stone restoration, its aim and interdisciplinary character, the role and position of the specialist restoration planner in the planning team and various planning models (according to E.C.C.O., Noll-Minor, DIN EN 16853 and HOAI). Parallel to this literature analysis, the author carried out her own planning work on the Roman Baths building complex in Sanssouci Park in Potsdam. An attempt was made to directly implement the theoretical processes from the literature in this case study and to reflect on them using a deductive approach. The students' own planning tasks at the above-mentioned property included the inventory and restoration concept for the natural stone elements of the pavilion with memorial garden as part of the Roman Baths. By combining this practical planning activity with the ideal course of planning derived from the specialist literature, the present work combines elements of literature work and field research, thus arriving at a critical analysis. In order to explore individual questions in greater depth and to reflect selected aspects of restoration planning in routine working practice, a problem-centred expert interview was subsequently conducted with the head of the Sculpture Department of the Restoration Division and the specialist engineer for natural stone of the SPSG's Department for the Conservation of Historic Buildings and Properties. Results of the Master's thesis: The multi-stage approach in the planning and restoration process makes it necessary to involve the restoration planner throughout the entire duration of the project. In the present work, the existing models for the localisation of the restoration planner in the planning team were worked out. In addition to commissioning the conservator as a specialist planner who accompanies the project throughout, there is also a common model for involving the conservator as an external expert in the planning process. In this case, the decision-making process and the associated responsibility lie with the project planner. However, as the project planner only has limited expertise in the field of restoration, this working model entails certain uncertainties for the planning and risks for the monument substance, as demonstrated by the case study of the Roman baths. The planning services in stone restoration are recognised by the courts as specialist planning within the meaning of the HOAI and can only be provided by sufficiently qualified specialist planners. However, specialist planning in restoration is not sufficiently regulated by law and there is a lack of framework conditions for the provision of this service. There is currently no standardised model for restoration planning that bindingly regulates and exhaustively describes the entire planning process in the conservation of historic buildings. In the field of stone restoration, planning can be carried out according to different schemes. In the SPSG's working practice, the restoration planning processes are generally structured according to HOAI, which clearly demonstrates the broad application of this planning model. Despite its normative character, the current version of the HOAI does not currently include the service profile for restoration planning or the professional profile of the restorer and the work steps of conservation and restoration. This affects the fundamental position of the conservator in the entire construction process and contributes to the fact that the conservator does not officially exist as a planner in building restoration. The basis for the implementation of specialist restoration planning in the HOAI regulations can be formed by the planning process models of E.C.C.O., Noll-Minor or DIN EN 16853 that already exist in the specialist literature

    As Seen at the Hackathon. On the Cultural Significance of Creativity

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    My thesis is a study of creativity, with creative problem-solving in particular, based on a field study of hackathons and inquiry of everyday life occurrences and documents concerning creativity. It is no research of “why”, nor is it a description of how, but a semiotic study of whats: what is a hackathon, what is creativity? I collected applications and occasions of creativity and hackathon to put them under structuralist scrutiny. The result is a structural description of the hackathon in five dimensions and by 20 criteria: ”authenticity”, ”temporality”, ”organization”, ”participation”, and ”openness”, therein: ”hacker- likeness”, ”common outline”, ”content of coding”, ”strangeness”, ”boundedness”, ”length”, ”structuration”, ”regularity (repetition)”, ”rigidity”, ”detail”, ”homogeneity”, ”hosting”, ”threshold and filters”, ”motivation”, ”diffuseness”, ”commitment”, ”topicality”, ”skills”, ”means and tools”, ”participation”. It further presents the finding that a concrete, empirical hackathon event is no simple configuration within this structure but constantly reconfiguring itself throughout its performance. This constant reconfiguration is illustrated by examples from participant observations at six hackathons. Based on these findings, a semiotic social theory has been speculated: that both, hackathon and creativity, are recursive, closure rejecting symbols. In other words, they are floating, overflowing signifiers, which, like the concept’s origin, mana, embrace their semantic openness and semiotic incompleteness, engendering occasions. Accordingly, the thesis contains also a theory and methodology discussion searching for alternatives to the textual linearism of Grounded Theory’s coding paradigm and unfolding a Barthesian semiology in reference to the conceptual value of “Italianicity”: hackathonicity, creativicity, and somethingicity in general.Meine Dissertation ist eine Studie zur Kreativität, insbesondere zur kreativen Problemlösung, die auf einer Feldstudie zu Hackathons und einer Untersuchung von alltäglichen Vorkommnissen und Dokumenten zum Thema Kreativität beruht. Es handelt sich weder um eine Untersuchung des „Warum“ noch um eine Beschreibung des „Wie“, sondern um eine semiotische Untersuchung des „Was“: Was ist ein Hackathon, was ist Kreativität? Ich habe Anwendungen und Anlässe von Kreativität und Hackathon gesammelt, um sie einer strukturalistischen Untersuchung zu unterziehen. Das Ergebnis ist eine strukturelle Beschreibung des Hackathons in fünf Dimensionen und anhand von 20 Kriterien: "Authentizität“, "Zeitlichkeit", "Organisation", "Partizipation" und "Offenheit" darin: "Hackergleichheit“, "gemeinsamer Rahmen", "Inhalt der Codierung", "Fremdheit", "Begrenztheit", "Länge", "Strukturierung", "Regelmäßigkeit (Wiederholung)", "Starrheit", "Detail", "Homogenität", "Moderation", "Schwelle und Filter", "Motivation", "Diffusität", "Engagement", "Aktualität", "Fähigkeiten", "Mittel und Werkzeuge", "Beteiligung". Ferner wird die Erkenntnis präsentiert, dass ein konkretes, empirisches Hackathon-Ereignis keine einfache Konfiguration innerhalb dieser Struktur ist, sondern sich während seiner Durchführung ständig neu konfiguriert. Diese ständige Rekonfiguration wird anhand von Beispielen aus Teilnehmerbeobachtungen bei sechs Hackathons illustriert. Auf der Grundlage dieser Erkenntnisse wurde eine semiotische Gesellschaftstheorie aufgestellt: dass sowohl der Hackathon als auch die Kreativität rekursive, die Schließung verweigernde Symbole sind. Mit anderen Worten, sie sind schwebende, überfließende Signifikanten, die, wie der Ursprung des Konzepts, das Mana, ihre semantische Offenheit und semiotische Unvollständigkeit umarmen und Anlässe hervorbringen. Dementsprechend enthält die Arbeit auch eine Theorie- und Methodendiskussion, die nach Alternativen zum textuellen Linearismus des Kodierungsparadigmas der Grounded Theory sucht und eine Barthes'sche Semiologie in Bezug auf den konzeptionellen Wert der „Italianität“ entfaltet: Hackathonie, Kreativität und Somaizität im Allgemeinen

    Das ehemalige Gebäude der Botanischen Staatsinstitute in Hamburg als Heimatschutzarchitektur und naturwissenschaftliche Bildungsstätte Ein Beitrag zur Historie des heutigen Hauptgebäudes der Bucerius Law School

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    Das Hauptgebäude der Bucerius Law School, eine im Jahr 2000 von der Zeit-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius gegründete private Hochschule für Rechtswissenschaft in Hamburg, ist ein historischer, Anfang des 20. Jahrhunderts von Albert Erbe (1868-1922) errichteter Bau am alten Botanischen Garten der Stadt. Über die Intentionen und künstlerischen Ambitionen des Architekten sowie über die frühe Baugeschichte bis zum Umbau für die Bucerius Law School ist wenig bekannt. So gilt das in auffälliger stadthistorischer und städtebaulicher Lage situierte Gebäude als Museumsbau und als Beispiel für den Heimatstil Erbe’scher Prägung. Die Seitenflügel sollen in einer zweiten Bauphase nach wenigen Jahren auf das jetzige Ausmaß verlängert worden sein. Es soll daneben bis zum Verkauf an die Zeit-Stiftung mehrere größere Eingriffe gegeben haben. Gesicherte Quellennachweise zu all diesen Informationen konnten jedoch vorwiegend nicht festgestellt werden, so dass hier eine Forschungslücke auszumachen war, die die vorliegende Arbeit ein Stück weit schließt. Die Masterarbeit beleuchtet das Gebäude hauptsächlich von zwei Perspektiven. Es wird zunächst als Bautyp Naturwissenschaftliches Museum“ untersucht. Ausgehend von der einschlägigen Forschungsliteratur und zeitgenössischen Quellen werden dazu zunächst die Grundsätze und Standards identifiziert, die die Architektur zu Beginn des 20. Jahrhunderts für diesen Bautyp entwickelt hatte. Zum zweiten wird das Gebäude aus dem Schaffenskontext des Architekten Albert Erbe heraus interpretiert. Hierzu trägt die Arbeit anhand der einschlägigen Forschungsliteratur erst einmal die Grundgedanken der Heimatschutzbewegung und die daraus entwickelten Charakteristika eines architektonischen Heimatstils zusammen, um dann die besonderen Ausprägungen in Hamburg und bei Albert Erbe zu skizzieren. Dabei wird teilweise ebenfalls auf zeitgenössische Quellen, insbesondere Äußerungen von Albert Erbe selbst, zurückgegriffen. Die so zusammengetragenen Fakten dienen in einem zweiten Schritt als Grundlage für die Auswertung der zeitgenössischen Quellen zur frühen Baugeschichte des Hauses, vorwiegend Akten aus dem Staatsarchiv der Freien und Hansestadt Hamburg, aber auch Dokumente aus den Archiven der Bucerius Law School und der Zeit-Stiftung sowie aus der Bauprüfabteilung der Freien und Hansestadt Hamburg. Die Quellenanalyse geht dabei in Teilbereichen über die beiden Hauptfragestellungen hinaus. Dies hat dokumentarische Zwecke: Nebenbei werden damit weitere Aspekte der Baugeschichte sowie der Biographie Albert Erbes beleuchtet und so die festgestellten fehlenden Quellennachweise geliefert. Bei der Beantwortung der beiden Hauptfragestellungen bleiben die Quellen allerdings nur bedingt aussagekräftig, da von Albert Erbe nur marginal Äußerungen überliefert sind, seine Absichten also nur mittelbar erschlossen werden konnten. Das Gebäude kam unter erheblich finanziellem Druck und unter maßgeblichem, teilweise laienhaftem Einfluss des Nutzers, Zacharias, Direktor der Botanischen Wissenschaften in Hamburg, zustande. Es war auch deshalb ein funktionaler Kompromiss: Zwar nahm es sehr moderne Elemente auf, so wurden die Laboratorien architektonisch von der Sammlung getrennt. Es ist aufgrund des Schinkelzitats, der Mittelrotunde, zudem eindeutig als Museum zu erkennen. Es fand jedoch keine konsequente Trennung der wissenschaftlichen Sammlung und der Schausammlung statt, was ein wichtiger architektonischer Standard für den Bautyp „Naturwissenschaftliches Museum“ zu Beginn des 20. Jahrhunderts war. Ob das im Sinne Albert Erbes gewesen ist, konnte nicht rekonstruiert werden. Es ist jedoch zu vermuten, dass Erbe die Standards bekannt waren, und er wegen des engen finanziellen Rahmens die Planungen nicht weiter beeinflusste. Künstlerisch scheint in den Quellen bei der einzigen direkten Äußerung von Albert Erbe die Uneindeutigkeit durch. Den Zeitgenossen erschien das Gebäude keinesfalls als Heimatstil. Das Haus taugt schließlich auch deshalb nur bedingt als Referenz für den Erbe’schen Heimatstil, da es in einer Schaffensphase entstanden ist, in der Erbe nur bedingt eigenverantwortlich war. Die auffällige Vernachlässigung des Gebäudes in seinen Publikationen bestätigt das noch einmal. Der Bau ist zusammengefasst gesehen mehr Museum als Heimatstil. Er kann jedoch stimmig in den Schaffenskontext von Albert Erbe eingeordnet werden, so dass er als Dokument des „pragmatischen Heimatstils“ und der beiden Schaffensphasen Albert Erbes in Hamburg und als Dokument für die damaligen Empfehlungen und Diskurse in der Museumsarchitektur zu bewerten ist.The main building of Bucerius Law School, a private law school in Hamburg founded in 2000 by the Ebelin and Gerd Bucerius Contemporary Foundation, is a historic building designed by Albert Erbe (1868-1922) at the city's old botanical garden. Little is known about the architect's intentions and artistic ambitions or about the early history of the building until it was remodelled for the Bucerius Law School. The building, situated in a conspicuous urban and historical location, is considered a museum building and an example of Erbe's Heimatstil style. The side wings are said to have been extended to their current size in a second construction phase a few years later. It is said to have undergone several major interventions before being sold to the Zeit-Stiftung. However, it was not possible to find reliable sources for most of this information, so that a research gap could be identified here, which the present work closes to a certain extent. The master's thesis examines the building from two main perspectives. Firstly, it is analysed as a "natural science museum" building type. Based on the relevant research literature and contemporary sources, the principles and standards that architecture had developed for this type of building at the beginning of the 20th century are first identified. Secondly, the building is interpreted from the creative concept of the architect Albert Erbe. To this end, the work first summarises the basic ideas of the Heimatschutz movement and the characteristics of an architectural Heimatstil developed from it on the basis of the relevant research literature, in order to then outline the particular characteristics in Hamburg and in Albert Erbe's work. In some cases, contemporary sources, in particular statements by Albert Erbe himself, are also used. In a second step, the facts compiled in this way serve as the basis for analysing the contemporary sources on the early building history of the house, primarily files from the State Archives of the Free and Hanseatic City of Hamburg, but also documents from the archives of the Bucerius Law School and the Zeit Foundation as well as from the building inspection department of the Free and Hanseatic City of Hamburg. The source analysis goes beyond the two main questions in some areas. This has a documentary purpose: it also sheds light on further aspects of the history of the building and the biography of Albert Erbes, thus providing the missing source evidence that has been identified. However, the sources are only of limited value in answering the two main questions, as only marginal statements by Albert Erbe have survived, meaning that his intentions could only be deduced indirectly. The building was realised under considerable financial pressure and under the decisive, partly amateurish influence of the user, Za- charias, Director of Botanical Sciences in Hamburg. It was therefore also a functional compromise: although it incorporated very modern elements, the laboratories were architecturally separated from the collection. It is also clearly recognisable as a museum due to the Schinkel quote, the central rotunda. However, there was no conse - This was an important architectural standard for the "natural history museum" building type at the beginning of the 20th century. It has not been possible to reconstruct whether this was Albert Erbe's intention. However, it can be assumed that Erbe was aware of the standards and did not influence the planning any further due to the tight financial framework. Artistically, the ambiguity shines through in the sources in the only direct statement by Albert Erbe. To his contemporaries, the building certainly did not appear to be home style. Ultimately, the house is only of limited use as a reference for Erbe's Hei- matstil, as it was built during a creative phase in which Erbe was only partially responsible for his own work. The conspicuous neglect of the building in his publications confirms this once again. Taken as a whole, the building is more museum than Heimatstil. However, it can be coherently categorised in the context of Albert Erbe's work, so that it can be seen as a document of the "pragmatic Heimatstil" and Albert Erbe's two creative phases in Hamburg and as a document for the recommendations and discourses in museum architecture at the time

    Peer Mediation in Refugee Shelters. What constitutes peer mediation from the participants’ point of view?

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    This empirical dissertation delves into the study of peer mediation within refugee shelters, focusing on understanding the participants' perspectives on what constitutes peer mediation. Drawing upon the grounded theory methodology by Strauss and Corbin, the study examines the experiences and perceptions of refugees engaged in peer mediation activities in refugee shelters in Germany. The findings of the dissertation reveal that peer mediation plays a significant role in strengthening the self-efficacy of participants. Furthermore, the study highlights that engaging in peer mediation imbues refugees with a sense of meaning, as they assist their peers in resolving conflicts. Additionally, participants who undergo training as peer mediators report an increase in self-confidence regarding their mediation skills and conflict resolution competence as a direct result of increased self-efficacy. The findings can guide the development of peer mediation programs that meet the specific needs of refugees in shelters. This research helps us see how peer mediation has the potential to promote self-efficacy, facilitating integration into new environments. Peers assisting one another not only aid others but also experience personal growth. By mitigating conflicts within refugee shelters, peer mediation reduces the need for security interventions. Implementing measures that incentivize refugees to reclaim their sense of self-efficacy is crucial.Diese Dissertation untersucht Peer-Mediation in Gemeinschaftsunterkünften für Geflüchtete in Deutschland und analysiert unter Anwendung der Grounded Theory Methode von Strauss und Corbin, was Peer-Mediation aus Sicht der Teilnehmenden ausmacht. Die Ergebnisse der Dissertation zeigen, dass Peer-Mediation eine bedeutende Rolle bei der Stärkung der Selbstwirksamkeit der Teilnehmenden spielt. Darüber hinaus hebt die Studie hervor, dass die Beteiligung an Peer-Mediation Geflüchteten ein Gefühl von Sinnhaftigkeit verleiht, da sie ihren Mitmenschen bei der Lösung von Konflikten helfen können. Darüber hinaus berichten Teilnehmende, die eine Ausbildung als Peer-Mediator:innen durchlaufen, von einem Anstieg des Selbstvertrauens und ihrer „Konfliktlösungs-Kompetenz“. Die Ergebnisse können zur Entwicklung von Peer-Mediationsprogrammen beisteuern, die den spezifischen Bedürfnissen von geflüchteten Menschen in Gemeinschaftsunterkünften entsprechen. Peer-Mediation hat das Potenzial, die Selbstwirksamkeit von Geflüchteten zu fördern und die Integration in neue Umgebungen zu erleichtern. Peers, die einander unterstützen, helfen nicht nur anderen, sondern erfahren auch persönliches Wachstum. Durch die Minderung von Konflikten in Gemeinschaftsunterkünften reduziert die Peer-Mediation die Notwendigkeit von Sicherheitsinterventionen. Die Umsetzung von Maßnahmen, die Geflüchtete dazu anregen, ihre Selbstwirksamkeit zurückzugewinnen, ist entscheidend

    „Manche mögen Poesie …“ Schlüssel zu Wisława Szymborskas Welten

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    Im Jahre 2023 jährte sich der Geburtstag der polnischen Nobelpreisträgerin Wisława Szymborska (1923–2012) zum hundertsten Mal. Aus diesem Anlass haben die Herausgeber/-innen des vorliegenden Bandes zu einer Reflexion über die internationale Rezeption des Schaffens der Dichterin eingeladen. Die Lektüre der Aufsätze ermöglicht es, das Werk Szymborskas auf seiner Reise durch die Welt zu begleiten. Berührt werden dabei unter anderem die Sphären von Übersetzung und Intertextualität, von Philosophie, Grammatik und Musik. Neben dem poetischen Schaffen Szymborskas werden auch ihre essayistischen und graphischen Beiträge gewürdigt, wie zum Beispiel die originellen, auch „Schnipselklebereien“ genannten Collagen, die fester Bestandteil ihrer Korrespondenz waren.The year 2023 marked the centenary of the birth of Polish Nobel Prize laureate Wisława Szymborska (1923–2012). To mark this occasion, the editors of this volume have called for a reflection on the international reception of the poet's work. The articles allow the reader to follow Szymborska's work as it travels around the globe. Topics covered include translation and intertextuality, philosophy, grammar, and music. In addition to Szymborska's poetic work, her essayistic and graphic contributions are also honored, such as the original postcard collages that were an integral part of her correspondence.W 2023 roku przypadła setna rocznica urodzin polskiej noblistki Wisławy Szymborskiej (1923–2012). Z tej okazji redakcja niniejszego tomu zaprosiła do refleksji nad międzynarodową recepcją dorobku poetki. Artykuły pozwalają śledzić twórczość Szymborskiej podczas jej podróży po całym świecie. Poruszane tematy obejmują przekład i intertekstualność, filozofię, gramatykę i muzykę. Oprócz poezji Szymborskiej uhonorowano również jej eseistyczną i graficzną twórczość, jak na przykład oryginalne kolaże, zwane przez poetkę „wycinankami”, które stanowiły integralną część jej korespondencji

    „proposed by Jordan“ Die Unterschutzstellung der Altstadt von Jerusalem als UNESCO-Welterbe

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    Die Welterbekonvention der UNESCO von 1972 fühlt sich dem Gedanken einer gemeinsamen Verantwortungsübernahme für den Schutz und Erhalt von Kultur- und Naturgütern von außergewöhnlicher und globaler Bedeutung verpflichtet, wobei die so genannte Welterbeliste eine zentrale Rolle einnimmt. Dass es alleinig den Vertragsstaaten der Konvention zukommt, auf ihrem Hoheitsgebiet befindliche Kultur- und Naturgüter für einen Eintrag in diese Liste vorzuschlagen, versieht die Idee eines internationalen Kulturgüterschutzes mit nationalen Komponenten. Vor diesem Hintergrund wirft die erfolgreiche Nominierung der Altstadt von Jerusalem durch Jordanien Fragen auf, da damit 1981 ein Ort in die Welterbeliste aufgenommen wurde, der sich auf völkerrechtlich ungeklärtem Terrain befindet, an das sich konkurrierende politische und religiöse Ansprüche richten. Den Nominierungs- und Unterschutzstellungsprozess nachzuzeichnen und im politisch geprägten Spannungsfeld von nationalen Ansprüchen und internationalem Kulturgüterschutz zu verorten, war die Aufgabe vorliegender Arbeit. Sowohl die Frage der Politisierung der UNESCO als auch die narrativen Inbesitznahmen des kulturellen Erbes der Altstadt von Jerusalem zur Legitimierung religiöser und nationaler Hoheitsansprüche sind schon vielfach bearbeitet worden. Eine Auseinandersetzung mit den Auswirkungen dieser beiden Aspekte auf den Nominierungs- und Entscheidungsfindungsprozess im Rahmen der Welterbekonvention sowie eine ausführliche Darstellung der einzelnen Verfahrensschritte sind bislang aber nicht erfolgt. Grundlage der vorliegenden Arbeit bildete die quellenkritische Auswertung und Analyse der von Jordanien vorgelegten Antragsunterlagen und der offiziell dokumentierten Textquellen der einzelnen Gremien der UNESCO, wobei zur Kontextualisierung der Vorgänge einschlägige Forschungsliteratur herangezogen wurde. Die Nominierung der Altstadt von Jerusalem für die Welterbeliste durch Jordanien erfolgte in Reaktion auf die von Seiten Israels seit 1967 in der Altstadt getätigten Maßnahmen. Die israelische Besetzung Ostjerusalems, das ab 1948 unter der völkerrechtlich nicht anerkannten Hoheit Jordaniens gestanden war, hatte massive Eingriffe in den baulichen Charakter der Altstadt nach sich gezogen. Dabei standen insbesondere der Abriss eines Teils des muslimischen Viertels, die Enteignung von Grundeigentum zugunsten der Erweiterung des jüdischen Viertels und archäologische Grabungen im Zentrum der Kritik der arabischen Welt. Das Vorgehen Israels stieß auch auf vehemente Kritik der internationalen Staatengemeinschaft. Die von einem erstarkenden arabischen Block und osteuropäischen Staaten initiierten Resolutionen der UNESCO wurden gegen den Widerstand vor allem von westlichen Staaten beschlossen, die in diesen eine Verknüpfung von kulturellen und politischen Fragen ausmachten. Diese Spannungen kamen auch im World Heritage Committee zum Tragen, das über die jordanische Nominierung, die fast ausschließlich islamische Monumente umfasste und zentrale jüdische Stätten ausklammerte, zu befinden hatte. Da sich die Altstadt nicht auf dem Hoheitsgebiet Jordaniens befand und ihm damit auch nur begrenzte Eingriffs- und Gestaltungsmöglichkeiten bezüglich des dortigen baukulturellen Erbes zukam, wurden vor allem von westlichen Staaten die Zulässigkeit des Antrags und die Kompetenz Jordaniens, den in der Konvention festgeschriebenen Zielen nachzukommen, bestritten. Mit der letztendlich mehrheitlich getroffenen, aber nicht von westlichen Staaten unterstützten Entscheidung auf Eintragung in die Welterbeliste hatte das Komitee zunächst der unbestrittenen Bedeutung der Altstadt als World Heritage Rechnung getragen. Gleichzeitig hatte es aber nicht nur die berechtigten Zweifel an den Möglichkeiten der Umsetzung des Status negiert, sondern auch die Artikulation nationaler Hoheitsansprüche ermöglicht und diese im Rahmen seiner Einflusssphäre anerkannt. Somit spiegelt die Aufnahme der Altstadt von Jerusalem in die Welterbeliste die Kräfteverhältnisse innerhalb der UNESCO und die daraus resultierende Positionierung der Organisation in der Jerusalem-Frage zu Beginn der 1980er-Jahre wider.The 1972 UNESCO World Heritage Convention is committed to the idea of a shared responsibility for the protection and preservation of cultural and natural properties of outstanding and global significance, with the so-called World Heritage List playing a central role. The fact that it is the sole responsibility of the States Parties to the Convention to propose cultural and natural properties located on their territory for inclusion on this list adds national components to the idea of international cultural property protection. Against this background, the successful nomination of the Old City of Jerusalem by Jordan raises questions, as in 1981 a site was added to the World Heritage List that is located on terrain that is unresolved under international law and is subject to competing political and religious claims. The task of this study was to trace the nomination and protection process and to locate it in the politically charged field of tension between national claims and international cultural property protection. Both the question of the politicisation of UNESCO and the narrative appropriation of the cultural heritage of the Old City of Jerusalem to legitimise religious and national sovereignty claims have already been dealt with many times. However, the effects of these two aspects on the nomination and decision-making process within the framework of the World Heritage Convention and a detailed description of the individual procedural steps have not yet been analysed. The basis of the present work was the source-critical evaluation and analysis of the application documents submitted by Jordan and the officially documented text sources of the individual UNESCO bodies, whereby relevant research literature was used to contextualise the processes. Jordan's nomination of the Old City of Jerusalem for the World Heritage List was in response to the measures taken by Israel in the Old City since 1967. The Israeli occupation of East Jerusalem, which had been under the unrecognised sovereignty of Jordan since 1948, had resulted in massive interventions in the architectural character of the Old City was drawn. In particular, the demolition of part of the Muslim quarter, the expropriation of land in favour of the expansion of the Jewish quarter and archaeological excavations were the focus of criticism from the Arab world. Israel's actions were also vehemently criticised by the international community. The UNESCO resolutions initiated by a strengthening Arab bloc and Eastern European states were The decision was taken against the resistance of Western states in particular, which saw in them a link between cultural and political issues. These tensions also came to the fore in the World Heritage Committee, which had to decide on the Jordanian nomination, which almost exclusively comprised Islamic monuments and excluded central Jewish sites. As the Old City was not located on Jordanian territory and Jordan therefore only had limited possibilities to intervene and shape the architectural heritage there, the admissibility of the application and Jordan's competence to fulfil the objectives set out in the Convention were disputed, particularly by Western states. With the decision to inscribe the site on the World Heritage List, which was ultimately taken by a majority, but not supported by Western states, the Committee had initially recognised the undisputed importance of the Old City as a World Heritage Site. At the same time, however, it not only negated the justified doubts about the possibilities of implementing the status, but also enabled the articulation of national sovereign claims and recognised these within its sphere of influence. The inclusion of the Old City of Jerusalem on the World Heritage List thus reflects the balance of power within UNESCO and the resulting positioning of the organisation on the Jerusalem issue at the beginning of the 1980s

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