Journale - Sigmund Freud PrivatUniversität (SFU)
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    370 research outputs found

    The Making and Message of Al-Mizan: A Covenant for the Earth

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    Al-Mizan: A Covenant for the Earth presents an Islamic outlook on the environment to strengthen local, regional, and international actions to combat climate change and other threats to the planet. It is a global endeavor to engage Islamic scholars and Muslim institutions in developing and adopting this call. Moreover, it is a restatement of the principles governing the protection of nature in a form that meets current challenges. Here, I aim to summarize the making of Al-Mizan: A Covenant for the Earth

    Das Kopftuch: Zwischen religiösem Symbol und politischer Instrumentalisierung

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    Der Diskurs um das muslimische Kopftuch in Europa vereint religiöse Symbolik und politische Instrumentalisierung. Frauen mit Kopftuch sind struktureller Diskriminierung und sozialer Marginalisierung ausgesetzt, während Medien und politische Akteur*innen das Kopftuch oft als Zeichen kultureller Differenz inszenieren. Eine intersektionale Analyse zeigt, dass die Debatte tief verwurzelte soziale und ökonomische Ungleichheiten reflektiert und differenzierte Strategien für Gleichberechtigung und Integration erfordert

    Healing in Words: Medicine, History and Healing Practices in the Late Ottoman Empire

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    In the 19th century, as multicultural empires disintegrated and nation-state consciousness emerged, the Ottoman Empire embarked on a path of Westernization while Europe grappled with new uprisings. Following the 1848 uprisings, defeated Hungarian and Polish soldiers who had rebelled against the Habsburgs fled to the Ottoman Empire. As one of the soldiers, Adolf Farkas converted to Islam and began a new life in Istanbul. His daughter, Nigâr Hanım became a renowned poet and kept a diary for nearly 30 years, documenting daily life in Istanbul and shedding light on new legislation, particularly in medical history

    Editorial

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    Editoria

    Muslim Women and Climate Justice in the Global South

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    Women are more likely than men to be affected by environmental problems due to their social roles and more impoverished status in many countries. Coping with the effects of ecological crisis and climate change and the damage from extreme weather events such as storms, floods, and cyclones tends to fall on women who hold together families and households. Women are more vulnerable than men to the impacts of climate change, mainly because they represent the majority of the world’s poor and are proportionally more dependent on threatened natural resources. Thus, as valuable members of society, women deserve to participate equally in public life, where their participation generates more effective, equitable, and sustainable outcomes

    Self without a selfstory: Why I don\u27t want to live in a narrative

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    Der Begriff „Narrativ“ wird in den letzten Jahrzehnten immer häufiger benutzt. Sowohl in der Psychologie und in der Psychotherapie als auch in der Philosophie diskutiert man die Narrativität, das narrative Denken und das Narrativ als eine konsistente Selfstory, die zu einem notwendigen Parameter jeder „normalen“, psychisch stabilen und ethisch engagierten Person gehört. Ich analysiere einige Konzepte über das Narrativ und das Selbst, vergleiche das deskriptive und das ethische Narrativ und plädiere gegen eine aus der modernen Psychologie stammende interdisziplinäre Idee, jeder Mensch brauche ein Narrativ, um ein vollständiges Selbst zu sein und „normal“ zu leben sowie ethisch zu handeln. In meiner Argumentation beziehe ich mich philosophisch auf Galen Strawson und Martin Heidegger und auf die psychologischen Forschungen von John Watkins und Helen Watkins. Ich betrachte das Narrativ als ein wechselhaftes „Frame“, das dem Selbst erlaubt, auf der Basis seiner Lebenserfahrung inklusive seiner Vergangenheit das Leben als eine konsequente kumulative Einheit der Ereignisse darzustellen. Das Narrativ verstehe ich nicht als ein Muss, das man um jeden Preis behält und unterstützt, sondern als eine Option, sich selbst und die Welt wahrzunehmen. Aus meiner Sicht sind beide Möglichkeiten, im Narrativ zu leben oder es bewusst aus den persönlichen Gründen abzulehnen, ethisch legitim.The concept of narrative is widely discussed in fields such as psychology, psychotherapy, and philosophy, where it encompasses narrativity, narrative thinking, and the notion of narrative as a consistent self-story. I challenge the prevailing view in modern psychology, which asserts that everyone requires a narrative to be a complete, "normal," and ethical individual. My arguments are grounded in philosophical insights from scholars like Galen Strawson and Martin Heidegger, as well as findings from the psychological research of John Watkins and Helen Watkins. I perceive narrative as a framework that enables individuals to present their lives as a coherent cumulative unity of events based on their life experiences. It is important to note that my perspective does not imply that everyone is obligated to have a narrative and live in strict accordance with it, as a deviation from it does not render one incomplete as a person. I advocate for a philosophical and ethical stance that recognizes the equality in the choices of adopting a narrative as a personal life paradigm rooted in one\u27s past experiences or abandoning it altogether. This article acknowledges both ways of living as ethically equivalent and emphasizes them as acts of personal freedom and choice

    Eco-Anxiety und Hoffnung: Der Resilienzfaktor in Zeiten von Weltuntergangsszenarien

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    In Zeiten von Weltuntergangsszenarien, zu denen sowohl die anthropogene globale Erwärmung als auch die COVID-19-Pandemie zählen, erweist sich Hoffnung als zentraler Resilienzfaktor. Sie unterstützt die erfolgreiche Anpassung der Menschen an widrige Umstände und herausfordernde Situationen. Im Rahmen des Forschungsprojekts Eco-Anxiety wurde untersucht, wie Menschen mit der Angst vor dem Klimawandel und seinen vielfältigen Konsequenzen umgehen. Der vorliegende Artikel betrachtet diese Thematik unter besonderer Berücksichtigung der Hoffnung als Wirkfaktor, die in unterschiedlichen Formen auftreten kann

    Nachhaltigkeitsaspekte in der Moschee-Architektur:  von den Anfängen bis zur Gegenwart

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    Die Vorreiter*innen einer nachhaltigen Architektur begannen in den 1970er Jahren, den internationalen Stil der Moderne hinsichtlich seiner ökologischen Qualitäten kritisch zu hinterfragen. In den darauffolgenden Jahrzehnten wurde das Umweltthema zunehmend als Krise erkannt und behandelt. Heute besteht kein Zweifel daran, dass unsere Zeit einen entscheidenden Wendepunkt im Umgang mit dem Klimawandel darstellt. Da ein erheblicher Anteil der weltweit von Menschen genutzten Energie in Gebäuden verbraucht wird, ist das Thema einer grünen Architektur von zentraler Bedeutung. In der Architekturgeschichte gibt es zahlreiche Beispiele, die als Inspiration für Lösungen heutiger Probleme dienen können. Diese Arbeit untersucht Nachhaltigkeitsaspekte in der Moschee-Architektur von ihren Anfängen bis heute. Zu Beginn wird die Entwicklung islamischer Architektur im Hinblick auf Umweltbewusstsein thematisiert. Anschließend werden überregionale Aspekte nachhaltiger islamischer Architektur analysiert, wobei die folgenden Schwerpunkte im Fokus stehen: Multifunktionalität Natürliche Materialien Natürliche Belichtung und Belüftung Nachhaltige Entwurfsstrategien Kulturelle Nachhaltigkeit Umweltfreundliches und energiebewusstes Entwerfen in der Moderne Diese Struktur ermöglicht eine umfassende Betrachtung der Verbindung zwischen islamischer Architektur und den Prinzipien der Nachhaltigkeit

    Dialogue with the machine: Reflections amid the AI revolution and its consequences for the therapeutic self-image

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    Künstliche Intelligenz (KI) dringt zunehmend in Felder ein, die bislang als genuin menschlich galten – darunter auch die Psychotherapie. Der Beitrag reflektiert, welche Herausforderungen und Chancen sich daraus für das therapeutische Selbstverständnis ergeben. Im Zentrum steht nicht die Anwendung von KI im engeren Sinne, sondern die Frage, wie sich therapeutische Haltung, Identität und Beziehung unter den Bedingungen einer digitalisierten Kultur transformieren. Dabei wird KI als kultureller Prüfstein begriffen, der das Menschenbild, das Professionsverständnis und die ethische Verantwortung im therapeutischen Handeln neu herausfordert. Der Begriff des Gemeinschaftsgefühls nach Alfred Adler dient als Leitfigur für ein relationales Denken im Umgang mit Technologie. Der Beitrag plädiert für eine professionelle Positionierung, die weder technikfeindlich noch naiv innovationsbejahend ist, sondern sich bewusst in die Gestaltung einer menschengerechten digitalen Zukunft einbringt.Artificial Intelligence (AI) is increasingly entering fields traditionally considered fundamentally human — including psychotherapy. This article reflects on the challenges and opportunities AI presents for the professional identity of psychotherapists. The focus lies not on concrete applications, but on how therapeutic stance, identity, and relational practice are transformed in a digitized culture. AI is framed as a cultural litmus test that confronts the therapeutic profession with questions about its humanistic values, relational core, and ethical responsibility. Drawing on Alfred Adler’s concept of Gemeinschaftsgefühl (social interest), the article proposes a relational approach to technology that resists both naive technophilia and defensive rejection. It argues for a profession that actively engages in shaping a human-centered digital future — not by withdrawing from technology, but by situating itself clearly in relation to it

    Zwischen „German Gaze" und strategischer Inszenierung: Überlegungen zu Sayyida Salmes Memoiren (1844-1924)

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    Der Artikel analysiert Sayyida Salmes „Memoiren einer arabischen Prinzessin“ (1886) als literarisches Selbstzeugnis im Spannungsfeld von kolonialem Blick, rassifizierten Adressierungen und autobiografischer Schreibpraxis. Ausgehend von literatur- und rassismus-theoretischen Überlegungen untersucht der Beitrag, wie Salmes Schreiben koloniale Diskursregime affirmiert, unterwandert und/oder neu verhandelt – etwa durch Strategien der Selbst-Orientalisierung, diskursive Verschiebungen oder das Spiel mit Fremdbezeichnungen. Das Konzept des „German Gaze“ dient dabei als analytisches Werkzeug, um die strukturelle Einbindung des Textes in koloniale Wissensordnungen sichtbar zu machen. In der Auseinandersetzung mit ihrer ambivalenten Position zwischen politischer Inszenierung und biografischer Intimität stellt der Beitrag die Frage, wie (post-)koloniale Subjekte zurückschreiben können, ohne in die Reproduktion rassifizierender Narrative zu verfallen. Damit wird das autobiografische Schreiben nicht nur als Quelle für historische Repräsentationen, sondern als Ort strategischer Ambiguität und epistemischer Gegenwehr reflektiert

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