Journal für Psychologie (Neuen Gesellschaft für Psychologie - NGfP)
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    School development between social and individual requirements

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    Lehrkräfte an deutschen Schulen werden mit der bildungspolitischen Forderung nach gleichberechtigter Teilhabe aller Schüler*innen nicht nur mit Blick auf die Gestaltung ihres Kerngeschäfts Unterricht vor enorme Herausforderungen gestellt. Inklusion rückt auch als organisationale und prozessuale Aufgabe der Schulentwicklung in den Verantwortungsbereich aller schulischen Akteure*innen. Noch immer mangelt es an wissenschaftlich begleiteten und aufeinander bezogenen Strukturen und Prozessen, die Bedarfe der Schulen analysieren, Unterstützungsmaßnahmen bestimmen und in konkrete Handlungen übersetzen. Ein vielversprechendes Gestaltungsmodell für Schulentwicklung, so die Erkenntnisse des laufenden Projektes »SING – Schule inklusiv gestalten. Entwicklung fachdidaktischer und organisatorischer Strukturen einer inklusiven Schule«, stellt die Balanced Scorecard (BSC) dar. Die aus der Unternehmungsführung stammende Managementmethode findet u.a. bereits im Non-Profit Bereich Anwendung. Für den schulischen Bereich wurde sie adaptiert und zu einer »strategischen Landkarte inklusiver Schulentwicklung« weiterentwickelt, um inklusive Schulentwicklungsprozesse systematisch zu unterstützen und zu gestalten. Der Beitrag stellt erste Einblicke in die laufende Projektarbeit bereit, indem eruierte Dimensionen inklusiver Handlungsfelder an Schulen skizziert werden. Diese werden im Rahmen eines groß angelegten Mixed-Method-Designs an fünf verschiedenen Pilotschulen wissenschaftlich evaluiert.The educational policy requirement for equal participation presents enormous challenges for teachers at German schools not only with regard to the design of their core business. Inclusion also comes under the responsibility of all school actors as an organizational and procedural task of school development. There is still a lack of scientifically accompanied and interrelated structures and processes that analyze the needs of schools, determine support measures and translate them into concrete actions. A promising organizational model, according to the findings of the ongoing project »SING – School inclusive design. Development of didactic and organizational structures of an inclusive school«, is the Balanced Scorecard (BSC). The management method originating from the company management already applies in the non-profit area. The aim is to adapt the BSC for the school sector and systematically support and design inclusive school development processes. The article provides initial insights into ongoing project work by outlining the dimensions of inclusive action fields in schools. These will be scientifically evaluated as part of a large-scale mixed-method design at five different pilot schools

    Writing as a Force of Destruction

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    Inwieweit oder unter welchen Bedingungen kann literarisches Schreiben ein Erkenntnisprozess sein? Ich gehe dieser Frage aus der Perspektive einer Autorin nach, indem ich zwei für mich zentrale Texte – »Von der Literatur zur Wissenschaft« von Roland Barthes und »The Creative Process« von James Baldwin – in Beziehung setze zu Auszügen aus meinem noch unveröffentlichten Manuskript, das sich in fragmentarisch erzählten Episoden mit Übergriffen befasst (und als Autoethnografie gelesen werden kann). Es geht mir neben einem Überblick über diejenigen Aspekte der künstlerischen Forschung, die relevant sein können für literarisches Schreiben in ebenjenem Kontext, darum, den Unterschied herauszuarbeiten zwischen einem Schreiben, das mit Sprache arbeitet, und solchem, das in der Sprache arbeitet. Ich schlage vor, bezugnehmend auf Luce Irigaray, den Anfang des Schreibens als Stille zu denken, als unterlassene Äußerung, als reine Präsenz oder Potenzial, damit sich das zweite Wort der Umstände und Mechanismen, die es zu hinterfragen gilt, bewusst sein kann.When or in which circumstances is creative writing a method of inquiry? I’m striving to answer this question from a writer’s perspective by creating a space of reflection with two theoretical texts which are important for my thinking and writing – »From Science to Literature« by Roland Barthes and »The Creative Process« by James Baldwin – and excerpts of my yet unpublished manuscript, which circles around different forms of assault (and can be read as autoethnography). What I do is, firstly, giving an overview over those aspects and arguments in the debate of artistic research which are especially relevant for creative writers and, secondly, show and elaborate on the difference between a writing with language and writing within language. I suggest, alluding to Luce Irigaray, to think of the beginning of writing as a silence, an omitted utterance, as a pure presence or potential, to allow the second word to be aware of all the concealed mechanisms which have to be questioned

    Exhibit Interviews

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    In dem Beitrag werden Möglichkeiten erörtert, um Ergebnisse aus qualitativen Forschungsstudien in Ausstellungen zu präsentieren. Nach einführenden Anmerkungen zur performativen Sozialwissenschaft, die für eine (nicht fach-)öffentliche Dissemination künstlerisch-ästhetische Mittel nutzt, folgen einige Beispiele von Ausstellungen. Der Fokus liegt dabei auf der Verwendung von Interviewdaten und ihrer Transformation als aufbereitete Dossiers, Zitatenkollektionen, Videocollagen und anderen Präsentationsmodi. Im Anschluss werden forschungsethische Überlegungen ebenso wie die Frage der Geltungsbegründung diskutiert.The paper discusses ways to present results from qualitative research studies in exhibitions to disseminate science for the (non-professional) public. After introductory comments on performative social science some examples of exhibitions follow. The focus is on the use of interview data and its transformation as quotation collections, video collages and other presentation modes. Subsequently, research ethical considerations as well as the question of quality criteria are discussed

    The social science film

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    Seit dem sogenannten Visual Turn wird auch dem Einsatz von Film in den Sozialwissenschaften mehr Aufmerksamkeit geschenkt. Dabei ist die Nutzung zweigeteilt: einerseits als Erhebungs- und Auswertungsmethode, andererseits als wissenschaftlicher Output. In diesem Artikel werden die Herausforderungen und Potenziale der Produktion sozialwissenschaftlicher Filme diskutiert. Es wird sowohl auf methodologische und theoretische Fragen wie auf Fragen der konkreten Umsetzung eingegangen. Zentrale Schritte im Forschungsprozess werden in ihrer Bedeutung für die Filmarbeit diskutiert. Umgekehrt werden deren spezifische Stilmittel, etwa der Schnitt, in ihrer Bedeutung für die empirische Arbeit dargestellt. Schlussendlich werden die Folgen eines vermehrten Einsatzes von Film für das Wissenschaftssystem, etwa für die Publikationsmöglichkeiten, beleuchtet.Since the so-called visual turn in the social sciences, more attention has been paid to the use of film. The general debate focuses mainly on two aspects: on the one hand, film as a method of data collection and analysis, on the other hand, film as a scientific output. This article discusses the challenges and potentials of producing social science films. Methodological and theoretical questions as well as practical questions of the actual film work are addressed. Central steps in the research process are discussed in their significance for film work. Conversely, central steps in the film process, such as editing, are presented in their significance for the research process. Finally, the consequences of an increased use of film in the social sciences will be examined in terms of their consequences for the scientific system, such as publication strategies

    Learning to teach mathematics inclusively: Development of a research-based interdisciplinary professional development program

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    Für die Qualitätsentwicklung im inklusiven Fachunterricht der Sekundarstufe 1 liegen zwar bewährte Unterrichtskonzepte und substanzielle empirische Befunde aus Psychologie, Sonderpädagogik und Fachdidaktik vor, jedoch keine Fortbildungskonzepte, in denen diese Befunde und Konzepte interdisziplinär integriert und handlungsnah aufbereitet sind. Der Artikel stellt die Entwicklung eines forschungsbasierten interdisziplinären Fortbildungskonzepts für Regelschullehrkräfte und Förderlehrkräfte vor, das die qualitative Erhebung von inklusionsbezogenen Lehrendenperspektiven zum Ausgangspunkt für die Spezifizierung und Perspektivierung der Fortbildungsgegenstände macht. Dazu gibt er exemplarische Einblicke in das zugrundeliegende Design-Research-Projekt, in dem das Fortbildungskonzept in drei Designexperimentzyklen iterativ entwickelt, erprobt und untersucht wurde. Er stellt zudem das daraus erwachsene Fortbildungskonzept vor: In fünf Fortbildungssitzungen wird fallbezogen ein integratives Handlungskonzept erarbeitet und am Beispiel einer Unterrichtseinheit zu Prozenten mit den Teilnehmenden der Fortbildung erprobt. Die Fortbildung befähigt die Lehrkräfte, für die Lernvoraussetzungen mathematisches Vorwissen, Sprachkompetenz, Arbeitsgedächtnis und Strategienutzung/metakognitive Regulation jeweils Anforderungen zu identifizieren, differenzierte Schwerpunkte zu setzen, fokussiert zu fördern sowie gemeinsames Lernen zu initiieren.For quality development in inclusive subject matter classrooms of middle schools, there exist inclusive instructional approaches and empirical findings from psychology, special needs education, and subject matter didactics. However, programs for professional develoment (PD) are still missing which integrate these findings and approaches in an interdisciplinary and situated way. The article presents the development of a research-based interdisciplinary professional development program for mathematics teachers and special needs teachers that started from qualitative investigations of teachers’ perspectives for specifying what teachers should learn and in which perspective they should do so. The article provide insights into the underlying design research project in which the PD program was iteratively developed, tested, and investigated. The developed PD program for teaching mathematics inclusively is presented: Within five case-based PD sessions, participating teachers work on an integrated instructional approach and collectively experiment with it for the case of an inclusive teaching unit for percentages. The PD program empowers the teachers to (a) identify demands for four relevant learning prerequisites (mathematical understanding, language proficiency, working memory and strategies/metacognitive regulation), (b) set differentiated priorities, (c) support students adaptively and (d) orchestrate joint learning situations

    The climatic-ethical self as a form of subjectivation

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    In diesem Beitrag wird in einem theoretisch-normativen Diskurs aus der Perspektive der angewandten Ethik den Moralisierungstendenzen im Kontext der Klimawandelproblematik nachgegangen. Ziel ist es, sich den Ausdrucksformen der Moral und des Moralisierens in klimaethischer und verantwortungstheoretischer Sicht zu nähern. Die im Alltagsdiskurs zunehmende, normativ fordernde Moralisierung hin zu einem klimaverantwortlich handelnden Individuum ist an Verantwortungsdiskurse und Argumentationen der Klimaethik gebunden. Diese gilt es zu explizieren und zu prüfen, um die Ansprüche der Klimamoral als Selbstthematisierung zu ergründen. Fokussierend wird auf die in diesem Beitrag idealtypisch konstruierte Subjektivierungsform des klimaethischen Selbst hingearbeitet, um eine theoretische Fundierung dieser spezifisch normativen Subjektivierungsform als Diskussionsgegenstand und Ansatzpunkt für weitere moralpsychologische Forschung und transdisziplinäre Diskurse zu skizzieren.In this article, the moralization tendencies in the context of the climate change problem are investigated in a theoretical-normative discourse from the perspective of applied ethics. The aim is to approach the expressions of morality and moralization from a climate ethical and responsibility theoretical perspective. The increasing, normatively demanding moralization in everyday discourse towards an individual acting responsibly for the climate is bound to the discourses and arguments of climate ethics. These must be explained and examined in order to fathom the claims of »climate morality« as a self-topic. This article focuses on the ideal type of subjectivation of the climatic ethical self, in order to outline a theoretical foundation of this specifically normative form of subjectivation as a subject of discussion and starting point for further moral psychological research and transdisciplinary discourses

    Findings of the research-based development, implementation, evaluation and further development of a teacher training series on »The Professional Handling of Heterogeneous Learning Groups«

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    Im Rahmen des Beitrags wird der Frage nachgegangen, inwiefern eine Lehrerfortbildung zum »Professionellen Umgang mit heterogenen Lerngruppen« heterogenitätssensibles Handeln von Lehrkräften zu fördern vermag. Dazu wurde die Fortbildungspraxis mithilfe von Beobachtungsprotokollen und verschriftlichten Reflexionsaufgaben aus zwei Fortbildungsrunden systematisch erfasst. Mithilfe einer inhaltsanalytischen Auswertung (Mayring 2015) und anschließender Triangulation dieser beiden Datenquellen konnten die Lernprozesse der Teilnehmenden nachgezeichnet werden. Dabei bildete die forschungsbasierte Entwicklung, Implementation, Evaluation und Weiterentwicklung des Fortbildungsangebotes nach dem Design-Based Research Ansatz den Rahmen der Studie. Ein zentrales Ergebnis sind die unterschiedlichen Ausprägungen der Bewusstheit der eigenen Beobachtungsund Handlungspraxis der Lehrkräfte sowie die Ausprägungen der Bereitschaft, die Beobachtungsund Handlungspraxis weiterzuentwickeln. Die Teilnehmenden differenzieren diese Ausprägungen im Verlauf der einzelnen Fortbildungsphasen aus.In this article, the following question is examined: To what extent fosters a reflection-centered teacher training on »The Professional Handling of Heterogeneous Learning Groups« the sensitive handling of heterogeneous learning groups. To answer this question, the interactions within the teacher training were systematically recorded by means of observations protocols and by written reflection tasks. On the basis of content analyses (Mayring 2015) and the subsequent triangulation of these two data sources, the learning processes of the participants could be traced. There will also be a focus on the research-based development, implementation, evaluation and further development of the teacher training, derived from the Design-Based Research approach. One of the main findings are the different characteristics of the teacher’ s own observationand action-practice in class and the different characteristics of the willingness to develop this observationand action-practice. The participants develop these characteristics in the course of the different phases of the training offer

    Moralizations in host families for unaccompanied refugees

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    Im Beitrag werden Gastfamilien für unbegleitete Geflüchtete als moralische Handlungsräume verstanden, an die unterschiedliche Orientierungen der Moralisierung, aber auch moralische Werte herangetragen werden. Es wird gezeigt, dass Gastfamilien verschiedene Funktionen einnehmen, wenn sie den Unbegleiteten als Gast oder Familienmitglied verstehen, und dass dadurch auch differente Orientierungen und Werthaltungen anders bearbeitet werden können. Als sich neuformierender symbolischer Handlungsraum obliegt es den Gastfamilienmitgliedern, ihre Orientierungen und Wertvorstellungen im Rahmen alltäglicher Interaktionen auszuhandeln. Entlang einer qualitativen Einzelfallstudie aus Deutschland wird gezeigt, wie Moralvorstellungen, aber auch die Rolle des Unbegleiteten und die damit einhergehenden Spielräume der Moralisierung situativ und fluide mit verschiedenen Akteuren ausgehandelt werden. Davon ausgehend werden allgemeine Überlegungen zu Beziehungsgestaltungen und Subjektumbildungen im Zusammenhang mit Moral(-isierungen) als kontingente Orientierungen und Praktiken hergeleitet.In this contribution, host families for unaccompanied refugees are understood as moral action spaces to which different orientations of moralization and moral values are transmitted. It is shown that host families can take on different functions, depending on whether they understand the unaccompanied person as a family member or as a guest, and can therefore deal differently with divergent orientations and values. As a newly forming symbolic space of action, it is the obligation of the host family members to negotiate their orientations and values in the context of everyday interactions. Using a qualitative case study conducted in Germany it is shown how moral concepts, but also the role of the unaccompanied and the related possibilities for moralization are negotiated with different actors in a fluid and situational way. Based on this, general reflections on the configuration of relationships and the reformation of subjects in connection with moral(-ization) as contingent orientations and practices are derived

    Evidence-based teacher education and correlation analyses

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    Die Lehrkräftebildung verwendet das wissenschaftliche Konstrukt der Evidenz als Grundlage von Entscheidungsprozessen in der Gestaltung von Lerngelegenheiten zu inklusivem Unterrichten. Zwar ist der Zusammenhang von Diagnosewissen und positiver Einstellung zu inklusivem Unterrichten anerkannt, die dazu verfügbare quantitative Evidenz unterliegt jedoch zahlreichen Einschränkungen. Wir diskutieren die Bedingungen der Herstellung von Evidenz in der Lehrkräftebildung und zeigen im Kontext von Zusammenhangsanalysen typische Fehlerquellen klassischer Berechnungsverfahren auf. Datengrundlage ist eine quasi-experimentelle Studie mit 63 Lehramtsstudierenden, die problemorientiert oder instruktionsbasiert pädagogisches Diagnostizieren lernen. Durch die Anwendung eines innovativen statistischen Verfahrens, mit dem manifeste Wachstumskurvenmodelle in kleinen Stichproben berechnet werden können, zeigen wir, dass ein Zuwachs an Diagnosewissen mit einer Steigerung positiver Einstellungen zu inklusivem Unterrichten einhergehen kann. Im Anschluss diskutieren wir die Bedeutung der Ergebnisse für den Übergang angehender Lehrkräfte in die Schulpraxis.Teacher education utilizes the scientific construct of evidence for decisions on the design of teacher trainings. While the relationship between diagnostic knowledge and positive attitudes towards inclusive teaching is widely accepted, the available evidence is constrained by many factors. We discuss the conditions of constructing evidence in teacher education and show typical errors of classical correlation analyses. Our analyses are based on a quasi-experimental study with 63 pre-service teachers, who learned how to diagnose students either with problem-based learning or with instruction-based learning. Applying an innovative statistical method that allows for calculating growth-curve models with small sample sizes, we show that a growth in diagnostic knowledge can correlate with a growth in positive attitudes towards inclusive teaching. In the discussion we focus on the meaning of the results for the transition of pre-service teachers into teaching

    Die Erkenntniswerkzeuge zum Erkenntnisgegenstand machen

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    Ausgehend von Erfahrungen mit der Betreuung studentischer qualitativer Forschungsprojekte befasst sich der Beitrag mit der Frage, wie ein dem qualitativen Forschungsparadigma angemessener Umgang mit gegenstandsbezogener (Forschungs-)Literatur in der qualitativen Methodenlehre thematisiert und vermittelt werden kann. Dabei wird erläutert und anhand eines Beispiels aus der eigenen Forschungspraxis gezeigt, inwiefern die Forderung des Soziologen Pierre Bourdieu, »die Erkenntniswerkzeuge zu Erkenntnisgegenständen zu machen«, wertvolle Impulse für die Beantwortung dieser Frage liefern kann.Based on experiences with supervising student qualitative research projects the article addresses the question of how to convey dealing adequately with existing research literature to a certain research topic in courses on qualitative methods. It discusses und demonstrates with an example from my own research practice how Pierre Bourdieu’s claim to »turn the tools of knowledge into objects of knowledge« may provide valuable ideas regarding that question

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