University of Klagenfurt

Alpen-Adria-Universität (AAU) Klagenfurt: Netlibrary
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    Die Rolle von Sozialen Medien bei Klimathematiken: eine Untersuchung der psychologischen Wahrnehmung, Einstellung und Bereitschaft im Kontext von Klimaveränderungen

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    Die vorliegende Studie untersucht die Wirkung emotional unterschiedlich gestalteter Social-Media-Beiträge auf die Wahrnehmung, Einstellung und Handlungsbereitschaft gegenüber Klimathemen. Ziel war es, herauszufinden, ob positiv, negativ oder neutral formulierte Instagram-Beiträge die genannten Variablen beeinflussen. Basierend auf bestehenden Theorien zu Klimakommunikation wurde ein experimentelles Design mit drei experimentellen Bedingungen durchgeführt. Insgesamt nahmen 158 Personen an der Online-Umfrage teil, nachdem unvollständige Antworten ausgeschlossen wurden. Die Teilnehmenden wurden randomisiert einem von drei Klimabeiträgen zugewiesen und beantworteten anschließend standardisierte Fragebögen zur Erhebung der abhängigen Variablen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Wahrnehmung des Klimawandels sowie die Bereitschaft zu umweltfreundlichem Verhalten signifikant durch die Art des Beitrags beeinflusst wurden. Während die Einstellung gegenüber Klimathemen keine wesentlichen Veränderungen zeigte. Positive Beiträge führten zu einer stärkeren Wahrnehmung des Klimawandels und einer höheren Bereitschaft zum umweltfreundlichen Verhalten, während negative Beiträge keinen eindeutigen Effekt hatten. Neutrale Beiträge wiesen die geringste Wirkung auf. Diese Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung der emotionalen Gestaltung von Klimakommunikation auf Social Media. Sie liefern wertvolle Hinweise für die strategische Gestaltung von Umweltkommunikation, insbesondere im Hinblick darauf, welche Art von Botschaften Menschen zu umweltbewusstem Handeln motivieren können.Janine SchullerMasterarbeit Universität Klagenfurt 202

    Belief-Konstruktion und Rekognitions-Bias durch soziale Prozesse in ambigen Situationen und die Rolle der Ambiguitätstoleranz

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    In der Beliefkonstruktion lassen sich sowohl soziale Prozesse, wie Shared Reality, als auch Faktoren der Ambiguitätstoleranz finden. Wie sich diese Variablen direkt gegenseitig beeinflussen ist unerforscht und soll in dieser Studie beleuchtet werden. An der Alpen-Adria-Universität wurde eine quantitative Online-Befragung durchgeführt, bei der sowohl das saying-is-believing-Paradigma von Echterhoff et al. (2017) als auch die Fragebögen TAS (Tolerance of Ambiguity (Lietz, 2023)) und NFCC (Need for Cognitive Closure (Schlink & Walther, 2007)) zum Einsatz kamen. Die Versuchspersonen wurden in drei Gruppen eingeteilt, die jeweils eine positive, negative und neutrale (ambige) Position einnahmen. Zwischen den Gruppen konnte kein signifikanter Unterschied der emotionalen Valenzen im Message Protokoll gefunden werden. Es wird anngenommen das die Versuchspersonen kein Message Tuning durchführten und daher auch keiner Shared Reality in den Gruppen erreicht wurde. Es konnten keine Hypothesen bestätigt oder teilweise getestet werden, da Shared Reality sich in den Gruppen im Wesentlichen nicht einstellte. Diese Studie liefert Hinweise, welche Faktoren für das saying-is-believing-Paradigma in Online-Umgebungen ausschlaggebend sind um Shared Reality testbar zu machen.Ronja Andrea RöslerMasterarbeit Universität Klagenfurt 2025Abstract in englischer Sprach

    Die Bedeutung von Third-Party-Logistikdienstleistern: Auswahlkriterien, Evaluierungsmethoden und ihr Einfluss auf moderne Lieferketten

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    Die zunehmende Komplexität globaler Lieferketten und die steigenden Anforderungen an Effizienz, Flexibilität und Nachhaltigkeit machen die Zusammenarbeit mit Third-Party-Logistikdienstleistern (3PL) zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor für Unternehmen. Diese Masterarbeit untersucht die Bedeutung von 3PL-Anbietern, analysiert relevante Auswahlkriterien sowie Evaluierungsmethoden und beleuchtet die Rolle moderner Technologien wie Künstlicher Intelligenz bei der Optimierung von Auswahl- und Entscheidungsprozessen. Neben einer umfassenden Literaturrecherche wurde eine empirische Untersuchung mittels einer Online-Umfrage durchgeführt, um praxisrelevante Einblicke in die Nutzung und Bewertung von 3PL-Dienstleistern zu gewinnen. Die Ergebnisse zeigen, dass neben klassischen Kriterien wie Kosten und Zuverlässigkeit zunehmend auch Aspekte wie Nachhaltigkeit, technologische Innovationsfähigkeit und ESG-Konformität in den Auswahlprozess einfließen. Zudem wird deutlich, dass strukturierte, datenbasierte Methoden wie AHP, TOPSIS sowie hybride und KI-gestützte Verfahren die Entscheidungsqualität erheblich verbessern können. Abschließend werden Best-Practice-Ansätze für Unternehmen entwickelt, um die Auswahl von 3PL-Partnern zukunftssicher und strategisch fundiert zu gestalten.Alena Claudia HochenbergerMasterarbeit Universität Klagenfurt 202

    Manual for the coding of question types and questioning sequences in coaching (QueSCoM)

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    This manual serves to describe and evaluate a coaching-specific typology of questions and, building on this, of questioning sequences. Based on an interdisciplinary, psychological and linguistic/conversation analytical approach, a rating instrument has been developed in order to qualitatively and quantitatively capture questions and questioning sequences in the coaching process. The aim is to distinguish between more and less successful sequences. It is assumed that successful sequences contribute to the overall success of the coaching conversation. The success of the questioning sequences is evaluated by examining the responsiveness of coach and coachee. Responsiveness refers to the verbal actions of both participants in the conversation (Graf & Dionne 2021) and is understood in this manual both at the level of individual sequence positions as well as the entire questioning sequence. The responsiveness of the participants in the conversation and the success of the questioning sequences are considered in relation to the organizational structure of the coaching conversation. The manual is based on dyadic coaching conversations between coaches and coachees from the area of business/work-related coaching. Coaches' questions serve as a starting point (target action) (Peräkylä 2019) for a questioning sequence.Graf Eva-Maria, Künzli Hansjörg, Spranz-Fogasy Thomas, Calasso Lara, Dionne Frédérick, Fleischhacker Melanie, Hinzmann SandraAustrian Science Fund (FWF) I – 4990 GGerman Research Foundation (DFG) 447538923Swiss National Science Foundation (SNF) 100019E_19416

    Rückfluter Rückfluterinnen

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    Der Übergang von der Primar- in die Sekundarstufe geht für Kinder mit vielen Veränderungen und Unsicherheiten einher, ist aber gleichzeitig auch mit neuen Chancen und Möglichkeiten verbunden. Man kann hier von einer ‚zweiten Einschulung‘ sprechen, denn mit dem Übertritt in die Sekundarstufe beginnt eigentlich erst die leistungsdifferenzierte Schul- und Bildungslaufbahn in der weiterführenden Schule. Das österreichische Schulsystem bestimmt mit seiner vergleichsweise frühen Selektion in eine dichotome Sekundarstufe in vielen Fällen den weiteren Lebensweg der SchülerInnen und lässt das Konzept der Chancengleichheit vor diesem Hintergrund kritisch hinterfragen. Die Entscheidung für oder gegen eine bestimmte weiterführende Schulform eröffnet nicht nur den Weg für ein bestimmtes Abschlusszertifikat, sondern ge- oder verwehrt letzten Endes auch den Zugang zu postsekundären Bildungsbereichen. Unabhängig von der konkreten Schulentscheidung kann es nach dem Übergang zu Diskrepanzen zwischen der individuellen Schulleistung und dem schulischen Anforderungsniveau kommen. Die Maßnahme des Schulformwechsels ermöglicht es ‚falsche‘ Schulentscheidungen nachträglich zu korrigieren, geht hingegen auch mit vielfältigen personellen, sozialen und umweltlichen Veränderungen einher, die sich auch psychosozial auf die Persönlichkeits- und Identitätsentwicklung und infolgedessen auch auf das (schulische) Selbstkonzept oder das Attributionsmuster von Erfolg und Misserfolg auswirken können. Um die Gelingensbedingungen eines erfolgreichen Übergangs, Einflussfaktoren auf den Bildungsentscheidungsprozess sowie Wirkungsweisen eines Schulformwechsels auf RückfluterInnen zu untersuchen, wurden auf Basis der Daten eines Kooperationsprojekts von der Bildungsdirektion Kärnten und der Pädagogischen Hochschule Kärnten acht vertiefende Leitfadeninterviews mit Mittelschullehrkräften aus Kärnten geführt. Einerseits untermauern die Ergebnisse bisherige Befunde zu kulturtheoretischen, institutionellen und entscheidungstheoretischen Überlegungen zum elterlichen Schulentscheidungsprozess, indem sowohl die konkrete Bildungsentscheidung als auch ein gelingender Übergangsprozess als ein Ergebnis des sozialen Hintergrunds, der die sozioökonomischen Ressourcen, elterliche Unterstützung, Einstellung gegenüber Bildung und die individuellen Merkmale des Elternhauses umfasst, und gleichzeitig auch der institutionellen Gegebenheiten der Schulen und Schulformen, wie deren Ordnungsstruktur, Lehrpersonal, Angebot und Schwerpunktsetzungen und Ruf betrachtet werden kann. Gleiches hat sich auch als wesentlich für einen gelingenden Integrationsprozess von RückfluterInnen in die neue Schulform herausgestellt, wobei hier ein stärkeres Gewicht auf den sozialen Anteilen der jeweiligen Aspekte liegt.Andererseits haben sich einige interessante Aspekte hinsichtlich der Motive von Schulformwechsel gezeigt: die neue Ordnungsstruktur der Mittelschule mit ihrem differenzierten Beurteilungssystem ermöglicht SchülerInnen ein kurzfristiges Erlangen eines besseren (Abschluss-)Zeugnisses. Dieses Motiv geht mit einem späteren Schulformwechsel einher und entsprechend auch mit geringerer Leistungsbereitschaft und -motivation sowie mehr Schwierigkeiten bei der Integration. Insgesamt sprechen die Ergebnisse für einen stärkeren Fokus auf soziale Aspekte für gelingende schulische Übergangsprozesse. Es reicht oft nicht nur die institutionellen Barrieren im Bildungssystem zu fokussieren und zu verringern, es ist vor allem ein emotionaler, empathischer und vor allem diversitätssensibler Umgang mit den SchülerInnen notwendig, der die individuellen sozialen Hintergründe und Lebenswelten der Kinder in Bildungsprozessen mitberücksichtigt.Anna Maria KrivogradMasterarbeit Universität Klagenfurt 202

    Die Wahrnehmung von Psychologiestudierenden gegenüber Menschen mit Pädophilie und Sexualstraftätern: eine Pilotstudie

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    Pädophilie wird in der Gesellschaft aber auch von Fachpersonen stark stigmatisiert und oftmals mit Sexualstraftaten gleichgestellt. Antistigmatisierungsmaßnahmen, die auf Fachinformationen und Humanisierung basieren, werden als vielversprechend betrachtet, um negative Einstellungen zu reduzieren und somit das Stigma abzubauen. Aufgrund der vorliegenden Empirie unternimmt diese Studie einen ersten Schritt, um die Forschungslücke in Österreich zu schließen, indem eine psychoedukative Intervention an N = 20 Psychologiestudierende eines sozialpsychologisches Seminars an der Universität Klagenfurt pilotisiert wurde. Die Studierenden erhielten Fachinformationen durch die Kursleitung und sahen ein humanisierendes Video über eine pädophile Person an. Dabei wurde überprüft, inwieweit die Intervention zur Reduktion des Stigmas führte.. Die deskriptive Ergebnisse zeigen, dass nach einer psychoedukativen Intervention die Bereitschaft, mit Menschen mit Pädophilie zu arbeiten zunimmt. Der gepaarte t-Test zeigt einen signifikanten Unterschied hinsichtlich der Stigmatisierung zwischen Menschen mit Pädophilie und Sexualstraftätern t(10) = -6.19, p < .05, d = 1.01, wobei Pädophilie weniger stigmatisiert wurde. Diese Ergebnisse zeigen sich auch in Bezug auf die strafende Haltung t(10) = -.44, p < .05, d = .54. Einflussfaktoren wie Alter, Geschlecht und Interesse an spezifischen Lehrveranstaltungen zeigen signifikante Zusammenhänge mit der Stigmatisierung, wobei diese keinen signifikanten Einfluss auf die Wahrnehmung von Menschen mit Pädophilie sondern auf Sexualstraftäter:innen hatten. Entgegen der Annahme zeigten Psychologiestudierende dieser Studie bereits vor der psychoedukativen Antistigmatisierungsmaßnahme geringe Werte in der Stigmatisierung sowie der strafenden Haltung gegenüber Menschen mit Pädophilie. Verglichen mit Sexualstraftäter:innen wurden Menschen mit Pädophilie in allen Skalen signifikant weniger ablehnend wahrgenommen und ihnen mehr Mitleid entgegengebracht. Die Stigmaintervention zeigte somit keinen signifikanten Einfluss auf das Stigma.Francesca KolekMasterarbeit Universität Klagenfurt 2024Abstract in englischer Sprach

    Geschäftsmodellveränderung von einem klassischen Fertigungsbetrieb zu einem Ausbildungszentrum in Zeiten des Fachkräftemangels

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    Der Fachkräftemangel stellt für viele Unternehmen mittlerweile eine große Herausforderung dar. Die Muster GmbH ist ein produzierendes Unternehmen im Bereich des Metallbaus. Wie viele Unternehmen dieser Branche kämpft auch dieses seit einigen Jahren mit der problema-tischen Situation des Fachkräftemangels. Anbetracht dieser Tatsache bzw. dem Umstand, dass das Unternehmen in wenigen Jahren kaum mehr wirtschaftlich zu führen ist, wurde die Idee ausgearbeitet, das Geschäftsmodell radikal zu verändern. Aus einem produzierenden Unternehmen soll ein Dienstleistungsunternehmen werden, dass Arbeitskräfte im Auftrag anderer Unternehmen für deren Bedarf qualifiziert. Wie eine solche radikale Veränderung des Geschäftsmodells durchgeführt werden kann und welche Punkte dabei relevant sind, ist Ge-genstand dieser Arbeit. Dabei folgt im ersten Teil eine Auseinandersetzung mit den Themen Fachkräftemangel, dessen Ursachen und Auswirkungen, Geschäftsmodelle und sowie dem Prozess des Managements von Veränderungen, dem Change Management. Nach einer Vor-stellung des Unternehmens und dem neuen Geschäftsmodell werden die Ergebnisse von Experteninterviews dargestellt.Es konnte herausgefunden werden, dass die Implementierung von neuen Geschäftsmodellen oft am Widerstand der Mitarbeiter scheitert. Gerade diese nehmen bei Veränderungen eine wichtige Rolle ein. Kommunikation spielt dabei eine wichtige Rolle, wie auch in den Interviews herausgefunden werden konnte. Daneben ist auch ein zielgerichtetes, geplantes Vorgehen wichtig, um Veränderungen zum Erfolg zu bringen. Insgesamt ist die Geschäftsmodellinnovation der Muster GmbH ein guter Ansatz, der dabei helfen kann, dem Fachkräftemangel entgegenzutreten und für Unternehmen der Metall- und Baubranche geeignete Fachkräfte zu qualifizieren. Es ist jedoch auch wichtig, dass dieses Vorhaben ausführlich geplant wird und Widerstände identifiziert und durch Offenheit, Trans-parenz und Empathie gegenüber allen Beteiligten beseitigt werden.Michael René BärnthalerMasterarbeit Universität Klagenfurt, Universitätslehrgang Business Manager/in 2024Abstract in englischer Sprach

    Code switching as an emotion regulation strategy in psychotherapy of multilingual clients : a mixed-methods study of a multilingual sample

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    This master’s thesis explores to what extent code switching (CS) can be used as a strategy of emotional regulation in the context of psychotherapy with multilingual patients. This thesis also analyses the factors influencing the tendency to code switch. For this purpose, twenty bi- or multilingual individuals were asked about their personal experiences as a psychotherapist or patient regarding the phenomenon of CS focusing on their multilingual self-image and the way they perceive therapeutic offers in the scope of inter- and transculturality today. They were invited to share this through an online survey and a subsequent semi-structured interview. Through qualitative content analysis of the data, seven main categories emerged, namely. 1. Functions of code switching 2. Reasons for not code switching 3. Factors influencing the therapeutic relationship 4. Challenges of intercultural psychotherapy 5. Self-image 6. Associations with language and 7. Solutions. Results show signs of therapeutic CS and the importance of considering multilingualism as a resource to be used in a sensitive and reflected way. Intercultural competence (IC) seems to be a key expertise that needs to be acquired by (prospective) psychotherapists It could promote the establishment and maintenance of a stable therapeutic relationship as well as overall therapeutic efficiency. Sharing the same or similar cultural background and the same native language (L1) in a therapeutic dyad could have a positive impact on therapeutic rapport and possibly shorten the time needed to open up to the therapist. Factors related to the use of CS as a therapeutic tool mostly centred on individual language proficiency, language-related personal (traumatic) experiences treated in therapy, acculturation processes and self-image. Feeling confident in using one’s mastered languages seems to increase the likelihood of CS in everyday life and the therapeutic context. Particularly, trauma therapy could profit from implementing CS as a tool of emotion regulation. According to the collected data, multilinguals tend to be open-minded, extraverted and conscientious while being less neurotic and agreeable. Their self-image was strongly influenced by multilingualism, representing a source of self-esteem and empowerment. These findings can provide a basis for future research and psychological treatment of multilinguals.Svenja CordesMasterarbeit Universität Klagenfurt 202

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