University of Klagenfurt

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    Nachträgliche objektbezogene Maßnahmen im Sachanlagevermögen : eine Rechtsanalyse hinsichtlich der Abgrenzung von aktivierungspflichtigen und laufenden Aufwendungen auf Basis nationaler sowie internationaler Rechnungslegungsvorschriften

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    Das Sachanlagevermögen auf der Aktivseite stellt für anlagenintensive Unternehmen, wie beispielsweise Produktions- oder Industrieunternehmen, einen wesentlichen Bestandteil der Bilanz dar. Der bilanzpolitische Umgang mit diesem Aktivposten wirkt sich stark auf diverse Kennzahlen aus und kann dementsprechend den Unternehmensauftritt nach außen und folglich auch die Attraktivität des Unternehmens für Investoren und andere essenzielle Stakeholder stark beeinflussen. Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- bzw Herstellungskosten erstbewertet. Während die Anschaffungskosten vor allem beim Kauf oder Tausch als Bewertungsbasis herangezogen werden, kommen die Herstellungskosten dann zur Anwendung, wenn die Leistungserstellung erst im Unternehmen erfolgt. Jedoch gibt es in Hinblick auf die Herstellungskosten auch Sonderfälle. Beispielsweise gibt es Szenarien, in denen angeschaffte Vermögensgegenstände, die bereits im Unternehmen genutzt sowie abgeschrieben werden, repariert, erneuert oder erweitert werden müssen. Insbesondere in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten werden Reparaturen im Vergleich zu Neuinvestitionen immer relevanter. Im Zuge dieser nachträglichen Reparatur- bzw Modernisierungsmaßnahmen kommt es in der Praxis häufig zu Unklarheiten, ob nachträgliche Aufwendungen, die in engem Zusammenhang mit einem bestehenden Vermögensgegenstand des Sachanlagevermögens stehen, sofort erfolgswirksam als Aufwand erfasst werden müssen oder ob es sich um aktivierungspflichtige Herstellungsaufwendungen handelt. Daraus lässt sich ableiten, dass es bei der Unterscheidung zwischen laufenden (Erhaltungs-) Aufwendungen, die sofort erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst werden und zwischen aktivierungspflichtigem nachträglichen Herstellungsaufwand häufig zu Abgrenzungsproblemen kommt. Erschwerende kommt dabei hinzu, dass die meisten Unternehmen international tätig sind und dementsprechend neben nationalen (UGB) auch internationale (IFRS) Gesetzesgrundlagen zu berücksichtigen sind. Um die eben erläuterte Abgrenzungsproblematik strukturiert aufzuarbeiten, wurde eine ausführliche Analyse der nationalen und internationalen Rechnungslegungsnormen durchgeführt. Anschließend wurden die Unterschiede der beiden Rechtsgrundlagen herausgearbeitet und darauf basierend Harmonisierungsmöglichkeiten diskutiert. Schlussendlich konnte festgestellt werden, dass die Regelungen auf nationaler Ebene viel enger formuliert sind als auf internationaler Ebene. Dementsprechend unterliegen nach den IFRS wesentlich mehr Aufwendungen der Aktivierungspflicht als nach dem UGB. Nach beiden Gesetzesgrundlagen ist dabei immer das Ausmaß der objektbezogenen nachträglichen Maßnahmen zu beurteilen. Grundsätzlich begründen sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene dieselben Sachverhalte bzw Szenarien aktivierungspflichtige nachträgliche Herstellungsaufwendungen. Das sind: die wesentliche Verlängerung der Nutzungsdauer, die Kapazitätssteigerung sowie die Qualitätsverbesserung. Der ausschlaggebende Faktor ist dabei jedoch der Betrachtungszeitraum der Verbesserung. Auf nationaler Ebene wird der ursprüngliche Zustand des Vermögensgegenstandes zum Zugangszeitpunkt als Vergleichsmaßstab herangezogen. Im Vergleich dazu wird auf internationaler Ebene der Zustand des Vermögenswertes unmittelbar vor der Durchführung der nachträglichen objektbezogenen Maßnahme herangezogen. Aus den unterschiedlichen Vergleichsmaßstäben wird ersichtlich, dass die nationale Rechnungslegung in dieser Hinsicht sehr viel engere und strengere Regelungen beinhaltet. Dementsprechend wird auf internationaler Ebene eine weitaus breitere Palette an Aufwendungen und Maßnahmen als nachträglich aktivierungspflichtig eingestuft, als auf nationaler und dass, obwohl es sich bei den drei Sachverhalten - Verlängerung der Nutzungsdauer, Kapazitätssteigerung sowie Qualitätsverbesserung - um dieselben handelt. In Hinblick auf die Harmonisierung der nationalen und internationalen Vorschriften in Bezug auf nachträgliche objektbezogene Maßnahmen wurde der Komponentenansatz näher untersucht. Es konnte festgestellt werden, dass die Anwendung dieses Ansatzes auf nationaler Ebene möglich wäre. Der Komponentenansatz wird durch keines der nationalen Ge- oder Verbote ausgeschlossen und verstößt zudem weder gegen das Vorsichtsprinzip noch gegen den Grundsatz der Periodisierung sowie den Einzelbewertungsgrundsatz. Dementsprechend würde es sich bei der Anwendung des Komponentenansatzes lediglich um eine freiwillige, tiefergehende Untergliederung des Sachanlagevermögens handeln.Lisa Kollegger, BAMasterarbeit Universität Klagenfurt 202

    Napoleon I. - Herrscherfigur und Mythos gesehen aus dem Blickwinkel österreichischer Zeitgenossen

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    Kaum eine Persönlichkeit der letzten Jahrhunderte hat die Geschichte Europas stärker geprägt als Napoleon Bonaparte. In den rund zwanzig Jahren seines öffentlichen Auftretens zwischen 1795 und 1815 veränderte er nicht nur Frankreich fundamental, sondern seine Aktivitäten hatten auch entscheidenden Einfluss auf die weitere Entwicklung in vielen Teilen Europas im „langen“ 19. Jahrhundert. Sowohl die Entwicklung der deutschen Staaten als auch der Einigungsprozess Italiens wäre ohne die Napoleonischen Kriege wohl anders verlaufen. Auch das Habsburgerreich hätte sich anders entwickelt – die Schaffung des Kaisertums Österreich und das Ende des Heiligen Römischen Reiches waren immerhin eine direkte Reaktion auf die Gründung des französischen Empire durch Napoleon, sodass es legitim erscheint, das Zitat Thomas Nipperdeys „Am Anfang war Napoleon“ auch auf die Geburt des österreichischen Kaisertums zu transferieren - ohne Napoleon hätte der Habsburgerstaat und mit ihm die österreichische Geschichte – ebenso wie die Geschichte des Heiligen Römischen Reiches – einen anderen Verlauf genommen. Das Verhältnis zwischen Österreich und Napoleon war vielschichtig, für den Kaiser der Franzosen war Österreich einerseits ein gefährlicher Gegner, andererseits war die Habsburgermonarchie für ihn ein letztlich unerreichbar bleibendes Objekt seiner Sehnsucht. Selbst die Heirat mit einer Habsburgerprinzessin machte ihn den alten Dynastien nicht gleichwertig. Aus österreichischer Sicht bedeutete das Auftreten Napoleons vor allem jahrelanges Kriegsgeschehen voller Niederlagen und Leid für die Bevölkerung. Gleichzeitig führte die Konfrontation auch zu gewissen Lernprozessen – etwa bei der österreichischen Armee sowie beim Pressewesen. Die geniale Kriegsführung Napoleons wurde ebenso zum Vorbild genommen wie seine äußerst wirkungsvolle mediale Präsenz. Die österreichische Presse lernte vom „Mediengenie“ Napoleon, wie man sich und seine Politik optimal der Bevölkerung vermitteln und damit einen starken Patriotismus erzeugen konnte. Nicht zuletzt durch die starke „Eigenvermarktung“ Napoleons war seine Person bereits zu Lebzeiten zum Mythos geworden, wobei sich zunächst die Verherrlichung und die „Verteufelung“ fast die Waage hielten. Mit seinem Ende auf St. Helena – vielfach als „Golgotha des napoleonischen Kreuzweges“ gesehen - verstummten die kritischen Stimmen und der Kaiser der Franzosen wurde vor allem in literarischen Kreisen Frankreichs, des Deutschen Bundes aber auch innerhalb der Habsburgermonarchie zur Unsterblichkeit emporgehoben, die kaum eine andere historische Persönlichkeit je erreichte. Selbst der österreichische Dichter Franz Grillparzer, durchaus franzosenfeindlich erzogen, konnte sich der Faszination der Persönlichkeit Napoleons nicht entziehen, er sah sich von ihm wie der Vogel durch die Schlange bezaubert. Für ihn stand der französische Herrscher als außergewöhnlicher „Sohn des Schicksals“ einer mittelmäßigen Zeit gegenüber, in der er letzten Endes untergehen musste, denn „er war zu groß, weil seine Zeit zu klein.“Irene MüllerMasterarbeit Universität Klagenfurt 202

    Die Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt in der Wahrnehmung von zukünftigen Lehrpersonen : welchen Auftrag einer sozialen und ökologischen Verantwortung sehen Lehramtsstudierende für sich und ihre zukünftige Rolle als Lehrkräfte?

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    Vorliegende Studie untersucht Einstellungen von Lehramtsstudierenden hinsichtlich ihrer Verantwortungsrolle in Bezug auf Gesellschaft und Umwelt. Dazu wird erforscht, in welcher Rolle Studierende einen gesellschaftlichen Auftrag wahrnehmen, welche Sichtweisen sie zu Gesellschaft und Umwelt vertreten, wie sie die Begriffe „lokal“ sowie „global“ für sich verstehen und in Zusammenhang bringen und wie sich ihr Verständnis aus einer bildungswissenschaftlichen Perspektive betrachten lässt. Es werden 16 Fokusgruppen (n=58) eingesetzt, um Datenmaterial zu sammeln und die Ergebnisse anhand des sozio-ökologischen Modells nach Bronfenbrenner (1979) zu interpretieren. Die Ergebnisse zeigen, dass die Fokusgruppen-Diskussionen hauptsächlich dem Microsystem und dem Mesosystem im Modell von Bronfenbrenner (1979) zuzuordnen sind, wobei das Microsystem die Perspektiven und Haltungen der Studierenden adressiert und das Mesosystem die Rolle der Studierenden bei der Vermittlung von Umweltthemen und Werten im Unterricht. Die Studierenden sehen die Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt als essenziellen Teil ihres Bildungsauftrags. Sie erkennen die Bedeutung einer sozialen und ökologischen Verantwortung in der Rolle als Individuum sowie als zukünftige Lehrpersonen, wenngleich nicht alle Studierenden die Dringlichkeit des Themas erfassen.Ingrid GeierMasterarbeit Universität Klagenfurt, Universitätslehrgang Global Citizenship Education 2023Abstract in englischer Sprach

    Manual für die Kodierung von Fragetypen und Fragesequenztypen im Coaching

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    Das vorliegende Manual dient der Beschreibung und Bewertung einer coachingspezifischen Typologie von Fragen und, darauf aufbauend, der durch diese Fragen kontextualisierten Fragesequenzen. Mittels eines interdisziplinären psychologischen und linguistisch-gesprächsanalytischen Ansatzes wird ein Rating-Instrument zur qualitativen und quantitativen Erfassung von Fragen und Fragesequenzen im Coachingprozess entwickelt. Ziel ist es, weniger gelingende von besser gelingenden Sequenzen zu unterscheiden. Dabei wird davon ausgegangen, dass gelingende Sequenzen zum Gesamterfolg des Gesprächs beitragen. Das Gelingen der Fragesequenzen wird mit Hilfe der Responsivität von Coach und Coachee bewertet. Responsivität bezieht sich auf die sprachlichen Handlungen beider Gesprächsteilnehmer*innen (Graf & Dionne 2021) und wird in diesem Manual sowohl auf der Ebene einzelner Sequenzpositionen als auch der Gesamtsequenz verstanden. Die Responsivität der Gesprächsteilnehmer*innen sowie das Gelingen der Fragesequenzen wird in Bezug auf die Organisationsstruktur des Coachinggesprächs betrachtet. Gegenstand des Manuals sind dyadische Coachinggespräche zwischen Coaches und Coachees aus dem Bereich des berufsbezogenen Coachings. Fragen der Coaches dienen als Ausgangspunkt (target action) (Peräkylä 2019) für die Bildung einer Fragesequenz.Graf Eva-Maria, Künzli Hansjörg, Spranz-Fogasy Thomas, Calasso Lara, Dionne Frédérick, Fleischhacker Melanie, Hinzmann SandraFonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) I – 4990 GDeutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) 447538923Schweizerischer Nationalfonds (SNF) 100019E_19416

    Die digitale Medienabhängigkeit im Alltag von jungen Erwachsenen

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    Diese Masterarbeit handelt von der digitalen Medienabhängigkeit im Alltag von jungen Erwachsenen. Das Thema lässt sich unter Medienpädagogik einordnen. Zuerst wird der Umgang mit den digitalen Medien, der bei jungen Erwachsenen vorherrscht, erörtert. Weiters werden die verschiedenen digitalen Medien, die von den jungen Erwachsenen genutzt werden, dargestellt. Um die Medienabhängigkeit bei jungen Erwachsenen verstehen zu können, werden die Motive sowie die Risiken der Mediennutzung aufgezeigt. Ein großer Part der digitalen Medien, sind die sozialen Medien im Alltag von jungen Erwachsenen wie z.B. Facebook, Instagram usw. Es besteht ein großes Suchtpotenzial auf Grund von sozialen Medien. Die digitale Medienabhängigkeit kann unterschiedliche Formen haben, diese können von der Abhängigkeit der Sozialen Onlinebeziehungen, Netzwerkzwänge wie Online-Spielsucht, Cybersexabhängigkeit, Zwanghafte Informationssuche Online, Computerspielabhängigkeit, Fernsehabhängigkeit bis hin zur Smartphoneabhängigkeit reichen. Es werden Symptome dieser Formen der Medienabhängigkeit beschrieben. Die Prävention der Medienabhängigkeit beginnt schon im Kindesalter und kann durch die Reduzierung/ sinnvoller Verwendung und die Nutzung der positiven Seiten von digitalen Medien erarbeitet werden. Es werden Therapien für eine Medienabhängigkeit mit einem Beispiel aufgezeigt. Die für diese wissenschaftlichen Arbeit gewählte qualitative Methode ist die der Fokusgruppe, die mit Hilfe eines Leitfadeninterviews erhoben wurde. Durch die standardisierten Kurzerhebungsbögen werden die Beteiligten der Fokusgruppe kurz vorgestellt. Die Auswertung, die verwendet wurde, ist die der Grounded Theory. Mit Hilfe der Grounded Theory wurde das Interview in Kategorien aufgeteilt und ausgewertet. Daraufhin wird eine Fallvignette dargestellt und die Reflexion dieser Vignette wiedergegeben. Im Laufe der Masterarbeit werden folgende Fragen weiters beantwortet: Welche Medien werden von jungen Erwachsenen genutzt? Ist jungen Erwachsenen bewusst, wie oft sie digitale Medien benutzen? Ab wann spricht man von einer digitalen Abhängigkeit bzw. Sucht? Wie weit drängt sich die digitale Sucht ins Zentrum der Lebens- bzw. Tagesgestaltung? Wie gefährlich ist eine digitale Sucht? Welche Auswirkungen hat eine digitale Sucht?Désirée Jasmin OfnerMasterarbeit Universität Klagenfurt 202

    Event-Driven Process Chain

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    Nowadays, companies have to deal with different and more dangerous risks and threats than ever before. This makes it necessary to consider and manage these risks in the daily work of an organisation. Talking about the daily activities of an organisation usually refers to business processes. Often the risks or threats are only identified and documented and not taken into account in daily operations until an incident occurs. Therefore, this master thesis is about considering and mapping the possible risks of an organisation in the business process. This should raise awareness of potential risks and make countermeasures more effective. However, the traditional modeling languages used to model business processes do not provide the necessary capabilities to represent risks and countermeasures well. For these reasons, the use of domain-specific models is becoming increasingly important. As a result, a domain-specific modeling language should be developed for the efficient mapping of risks and measures in business processes. In this thesis, the Event-Driven Process Chain modeling language of the ARIS architecture is extended with elements that enable this. These elements should not only serve the purpose of providing information, but should also have an impact on the flow of the process. This will make it possible to address risks more quickly and efficiently.Stefan Hribernig BSc.Masterarbeit Universität Klagenfurt 202

    SAPBERT fine-tuning for biomedical term normalisation with no entity extraction

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    candidate Alessandro TremamunnoDD/JD-Studienprogramm der Universität Klagenfurt mit Partneruniversität UdineAcademic year 2022-2023Masterstudium Artificial Intelligence and Cybersecurity Double Degree ; University of Udine, Department of Mathematics, Computer Science and Physics ; University of Klagenfurt, Department of Computer Science ; Master Double Degree thesisMasterarbeit Alpen-Adria-Universität Klagenfurt 2023Masterarbeit Università degli Studi di Udine 202

    Der Zusammenhang der Bereitschaft zur Psychotherapie mit Protektiven Faktoren : eine Untersuchung von Mentalisierung, Resilienz und Sozialer Unterstützung

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    Die Inanspruchnahme von Psychotherapie bei psychischen Erkrankungen in der Gesellschaft ist noch immer gering. In den letzten Jahrzehnten untersuchten zahlreiche Studien, unter welchen Umständen Betroffene professionelle Hilfe in Anspruch nehmen und welche Faktoren dieses Verhalten beeinflussen. In der vorliegenden Arbeit werden die Mentalisierung, die Resilienz und die soziale Unterstützung als Einflussfaktoren auf die Bereitschaft zur Psychotherapie untersucht, da hierzu bislang nur wenige oder sehr heterogene Studienergebnisse vorliegen. Für die Untersuchung wurde eine Fragebogenstudie mit N = 119 erwachsenen Proband:innen durchgeführt. Durch die Berechnung von drei multiplen linearen Regressionen und einer einfaktoriellen Varianzanalyse zeigte sich, dass die Mentalisierung einen signifikanten Zusammenhang mit der Bereitschaft zur Psychotherapie hat. Die Resilienz und die soziale Unterstützung zeigten jedoch keinen signifikanten Zusammenhang mit der Bereitschaft zur Psychotherapie in dieser Stichprobe. In zukünftigen Studien sollten diese Ergebnisse genauer untersucht werden, um ein umfangreicheres Verständnis der Faktoren zu gewinnen, die Menschen daran hindern, eine Psychotherapie in Anspruch zu nehmen.Verena Juliana StahlMasterarbeit Universität Klagenfurt 2023Abstract in englischer Sprach

    SOLID-S SOLID-SD and

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    In many areas of society, the usage of cyber-physical systems such as smart-home devices or robotic systems increases. Manufacturers are challenged to ensure these systems’ safety and security to protect users’ data and the functionality of the systems and to prevent human harm. To this end, safety and security need to be taken into account from the early stages of development. This dissertation addresses this demand by identifying human and organizational factors fostering safe and secure robotic systems engineering and providing an inventory assessing security culture in software development and robotics companies. In this work, the mixed-methods development process of the inventory is presented in three parts. The first part focuses on identifying factors influencing safety and security in robotic systems development. A qualitative interview study yielded the Prevent-Model, offering 30 individual and organizational factors facilitating safety and security in robotics engineering (Publication I). Based on this model, a multi-staged scale development process brought forth the SOLID-S, an inventory assessing six dimensions of security culture. Its development process and its psychometric evaluation using Item Response Theory are presented in Publication II. Overall, the inventory showed good measurement properties and complied to the Partial Credit Model. Finally, Publication III presents the German translation of the inventory and its psychometric analysis. This version also showed good psychometric properties and some results displayed similarities to the original English version, suggesting the translation was successful. The SOLID-S and its German translation can support companies developing software for cyber-physical systems in identifying facets of their organizational culture that might be improved to facilitate security. It can assist in choosing tailored interventions fostering security and in evaluating their effectiveness.Christina GlasauerDissertation Universität Klagenfurt 2023Zusammenfassung in deutscher Sprache, Text teilweise ein deutscher Sprach

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