7841 research outputs found
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MedienJournal / How to make an Austrian News Media Infrastructure? : Eine Reflexion zu konzeptionellen und praktischen Herausforderungen bei der Errichtung einer vergleichenden digitalen Forschungsinfrastruktur zu Nachrichtenmedien
Colloquium: New Philologies / Das Schöne, Gute, Wahre oder Urlaub in Hyrule
Martin G. Wei
Colloquium: New Philologies / „If you want to be a butterfly, you have to be butterfly soup first“ : „Coming of Age“-Erzählungen im Videospiel
Wendy Zellin
Carlo Lucarellis ‘Commissario De Luca’- Reihe zwischen Kriminalroman und historischem Roman eine gattungstheoretische Betrachtung
Diese Arbeit befasst sich mit den Kriminalromanen von Carlo Lucarelli. Der italienische Schriftsteller verwirklicht mit seiner De Luca-Reihe auf auffallend einfühlsame und detaillierte Weise eine Mischung aus Kriminalroman und historischem Roman. Carlo Lucarelli stellt mit der De Luca-Reihe nicht nur regionale Verbundenheit mit der Stadt Bologna als Handlungsort her, sondern erzeugt durch die zeitliche Einordnung der Romane in den Faschismus und die Nachkriegszeit großes Interesse und starke Emotionen bei den Lesenden. Wie auch der Kriminalroman, weckt der historische Roman gegenwärtig immer größer werdendes Leseinteresse. Wenn es um historische Romane geht, ist die Glaubwürdigkeit der historischen Ereignisse und Personen elementar; denn die Autor/innen wollen den laienhaften Leser/innen Geschichte und Information vermitteln. Der/die Historiker/in hingegen prüft Personen und Ereignisse im historischen Roman auf ihre Authentizität. Sollten die dargestellten Fakten und Geschehnisse nicht historisch korrekt sein, führt dies zu einer Irreführung der Lesenden, da diesen das Thema meist fremd ist. Bei Lucarellis historischen Kriminalromanen liegt das Bestreben des Autors einerseits darin den Lesenden einen Unterhaltungswert zu bieten, andererseits trägt der Autor die Verantwortung die historischen Eckdaten, Fakten und Ereignisse korrekt zu schildern. Selbstverständlich sind in diesem Genre geringfügige Abweichungen von historischen Fakten in Ordnung, wenn sie der Handlung oder dem Spannungsaufbau dienen. Carlo Lucarellis Romanreihe reiht sich, wie schon Umbero Ecos Werk Il nome della rosa, in das postmoderne Erzählen ein. Die Besonderheit an Lucarellis Erzählweise ist die Kombination des Kriminalromans mit dem historischen Roman. Einerseits steht die Aufdeckung des Mordes im Mittelpunkt und fordert die Leserschaft heraus, andererseits ist die historische Einordnung der Ereignisse und Schauplätze und das intertextuelle Zusammenspiel von Werken, Zitaten, Zeitungsausschnitten und Liedern aus unterschiedlichen Zeiten beachtenswert. Als eines der wichtigsten Merkmale der Postmoderne gilt die Intertextualität. Lucarelli stellt häufig Verweise auf historische Ereignisse mittels Zeitungsausschnitte her. Auch der Protagonist De Luca ist als eine für die Postmoderne als typische Figur zu bezeichnen. Er ist ein gesellschaftlicher Außenseiter und Antiheld. Für die vorliegende Arbeit werden sechs Kriminalromane von Carlo Lucarelli untersucht. Die ersten drei Romane Carta bianca, L’estate torbida und Via delle Oche verfasst Lucarelli in den Jahren 1990 bis 1996. Über 20 Jahre später, im Jahr 2017 erscheint der nächste Roman Intrigo italiano, darauffolgend in den Jahren 2018 Peccato mortale und im Jahr 2020 L’inverno piú nero. Interessant ist der lange Zeitraum zwischen den ersten drei Bänden und den vorerst letzten drei Romanen. Besonders ist auch, dass es zu den letzten drei Romanen fast keine Sekundärliteratur gibt; lediglich Literaturkritik lässt sich im Internet finden. Jedoch gibt es auf der persönlichen Homepage des Autors jede Menge an interessanten Interviews und Statements von ihm selbst. Aufgrund der relativ kargen Sekundärliteratur zu den Romanen selbst wurde versucht, möglichst umfangreiche Literatur über die Gattungen Kriminalroman und historischer Roman zu berücksichtigen. Strukturell gliedert sich die vorliegende Arbeit in zwei Kapitel. Jedes der beiden Kapitel besteht aus einem theoretischen sowie einem analytischen Teil. Im ersten wird zunächst versucht die Gattung des Kriminalromans zu charakterisieren und dessen Entwicklung nachzuvollziehen. Anschließend werden die inhaltlichen Elemente, die Handlungsstruktur, die Figuren und die Regeln für das Schreiben von Kriminalromanen ausgeführt. Der zweite Teil des ersten Kapitels stellt zunächst den Autor vor und gibt einen inhaltlichen Überblick über die behandelten Romane. Die De Luca-Reihe wird mit der Gattung des Kriminalromans in Bezug auf idealtypische Merkmale und Abweichungen untersucht. Das zweite Kapitel betrachtet die Romane der Reihe als historische Romane, wobei ebenso zuerst die Gattung und deren Entwicklung beschrieben wird. Die folgenden Unterkapitel beschäftigen sich mit dem Thema Geschichte und Fiktion und der Besonderheit des Detektivromans im Faschismus. Das vorherrschende Thema des zweiten Kapitels ist die geschichtliche Einordnung der Ereignisse der einzelnen Romane der De Luca Reihe. Schlussendlich werden die Ergebnisse zusammengefasst und abschließend betrachtet.Mag. rer. soc. oec. Kerstin Staudacher, Bakk. phil.Masterarbeit Universität Klagenfurt 202
Trustworty and secure smartphone application
candidate Kristyan FalconDD/JD-Studienprogramm der Universität Klagenfurt mit Partneruniversität Università degli Studi di Udine ; Università degli Studi di Udine, University of Klagenfurt, Master thesis in artificial intelligence & cybersecurityAcademic year 2022-2023Masterarbeit Alpen-Adria-Universität Klagenfurt 2023Masterarbeit Università degli Studi di Udine 202
Der Raub jüdischen Kunstbesitzes in Wien 1938/1939
Die vorliegende Diplomarbeit beschäftigt sich mit dem nationalsozialistischen Kunstraub an der jüdischen Bevölkerung in Wien während des Zeitraumes von 1938 bis 1939. Hierin wird ein Überblick über den NS-Kunstraub in Wien sowie die darin involvierten Personen und Institutionen gegeben und sich in diesem Sinne auf die NS-Kunst(handels)politik, die Gründe und Motivationen für den nationalsozialistischen Kunst- und Kulturgutraub und die im Zentrum der NS-Raubpolitik stehenden Kunstsammlungen jüdischer KunstsammlerInnen und -händlerInnen fokussiert. Hinzukommend werden die Entziehungs- bzw. Enteignungsmethoden und -maßnahmen sowie ausgewählte personelle und institutionelle Akteurinnen und Akteure am Raub jüdischen Kunstbesitzes respektive lokale Profiteurinnen und Profiteure der Zwangs- bzw. Notverkäufe und Enteignungsmaßnahmen in den Blick genommen. Insofern wird sich im Rahmen der Forschungsarbeit sowohl mit der Seite der Opfer des NS-Kunstraubes als auch jener der TäterInnen auseinandergesetzt und es werden ihre Rollen und Tätigkeiten betrachtet. Auf der Basis von Forschungsliteratur wird in diesem Zusammenhang u. a. gezeigt, dass spezifische Kunstsammlungen im Zentrum der Kunstraubpolitik standen und dass der nationalsozialistische Zugriff auf jene zwar vereinzelt auch „wild“ durch tatsächlichen Raub und Diebstahl, jedoch v. a. in der ersten Phase durch Kauf, meist unter Wert, oder Abgaben und folglich – ebenfalls zeitgleich, jedoch hinsichtlich ihrer Häufigkeit und Intensität zeitlich versetzt auftretend – durch Sicherstellungen, Beschlagnahmungen, Pfändungen, Vermögensverfall bzw. Einziehungen erfolgte. Zudem wird die Verflechtung verschiedener staatlicher und/oder nationalsozialistischer Institutionen, z. B. jene der Gestapo, Zentralstelle für Denkmalschutz und Vermögensverkehrsstelle, sowie spezifischer Einzelpersonen bzw. NS-Funktionäre, wie den Wiener Gauleitern Odilo Globočnik und Josef Bürckel, in die „Beraubungsvorgänge“ veranschaulicht. Als Beispiele für lokale Profiteure des NS-Kunstraubes werden hingegen das Dorotheum sowie andere, „arisierte“ Auktionshäuser und verschiedene Wiener Museen genannt.Dana-Yvette LexDiplomarbeit Universität Klagenfurt 202
Elektroabfalls
Diese Literaturarbeit arbeitet die Potenziale heraus, welche in Österreich auf jeder Stufe der Abfallhierarchie bestehen, um das Aufkommen an Elektro- und Elektronikabfall aus privaten Haushalten zu reduzieren sowie dessen gesundheits- und umweltschädliche Gefahren zu minimieren. Für eine Verringerung des Anfalls von Elektro- und Elektronikabfall sind in den Bereichen Abfall- und Produktpolitik strengere gesetzliche Regelungen auf nationalstaatlicher und europäischer Ebene zu treffen. Hersteller von Elektro- und Elektronikprodukten sind gesetzlich dazu zu verpflichten das Design ihrer Geräte langlebig, reparaturfreundlich und recyclinggerecht zu gestalten. Ein nachhaltiger Konsum ist anzustreben, indem eigentumslose Geschäftsmodelle, Secondhandwaren, Refurbishment und Remanufacturing ausgebaut werden und deren Bekanntheitsgrad gesteigert wird. Die Durchführung und die Inanspruchnahme von Reparaturen sind zu erleichtern und zu fördern. Im Bereich der Verwertung des Elektro- und Elektronikabfalls ist die Wirksamkeit des Recyclings zu steigern und der Einsatz von Sekundärrohstoffen zu fördern. Ferner sind illegale Verbringungen von Elektro- und Elektronikabfall aus Österreich zu unterbinden, um eine umwelt- und fachgerechte thermische Verwertung und Deponierung des Abfalls im Inland zu gewährleisten. Die Arbeit zeigt, dass nicht alle erkannten Potenziale auf österreichischer Ebene umgesetzt werden können. Vielmehr bedarf es für die Realisierung einiger Maßnahmen gesamteuropäische Anstrengungen.Nassim Denise OrtnerMasterarbeit Universität Klagenfurt 2023Abstract in englischer Sprach
Identitätskonstruktion durch Deutsch-Rap
Die Musikrichtung Deutsch-Rap befindet sich seit Jahren in einem Spannungsfeld zwischen einerseits großem wirtschaftlichen Erfolg und andererseits anhaltender öffentlicher Kritik. Die Vorwürfe beziehen sich insbesondere auf die gewalt- und drogenverherrlichenden sowie sexistischen Rap-Texte. Diese Punkte können als Bestandteile eines problematischen Männlichkeitsbildes verstanden werden. In vorangegangenen Arbeiten wurde das Männlichkeitsbild im Deutsch-Rap daher wissenschaftlich fokussiert, ohne dass jedoch die Einschätzungen der Konsumenten, auf welche die Musik einen vermeintlich negativen Einfluss hat, mit einbezogen wurde. Die vorliegende Arbeit stellt daher einen Subjekt- und Rezipienten-orientierten Ansatz in der Forschung zu Deutsch-Rap dar. Um die Wirkung der Musikrichtung insbesondere auf die männliche Identität der Hörer besser fassen zu können, wurden acht narrative Interviews mit Männern geführt, welche Deutsch-Rap als subjektiv prägend einschätzten. Vier der Männer waren aktive Studierende, vier hatten keinen universitären Hintergrund. Zusätzlich zu dem leitfadengestützten Interview wurden während der Interviews Rap-Songs, welche die Teilnehmer vorgeschlagen hatten, angehört und besprochen. Mithilfe der induktiven qualitativen Inhaltsanalyse wurden drei Kategoriensysteme erstellt, welche 1. die Motivation Deutsch-Rap zu hören, 2. die Wirkmechanismen der Musikrichtung auf die Identität sowie 3.die Inhalte bezüglich derer die Identität der Hörer beeinflusst wird, darstellen. Als Ergebnis zeigt sich, dass neben den Texten insbesondere die Künstler*innen selbst sowie die Subkultur prägend sind. Inhaltlich wurden insbesondere die Haltungen und Werte sowie die Lebensgestaltung der Teilnehmer beeinflusst, wobei die Prägung in diesen Bereichen individuell unterschiedliche Ausformungen angenommen hat.Marius Christopher AdolphMasterarbeit Universität Klagenfurt 202
Belastungserleben von Lehrpersonen : eine altersspezifische Untersuchung an einer Kärntner Schule
Die vorliegende Masterarbeit mit dem Titel „Belastungserleben von Lehrpersonen – eine al-tersspezifische Untersuchung an einer Kärntner Schule“ zielt darauf ab, herauszufinden, welche Unterschiede es im Belastungserleben von Lehrpersonen einer Sekundarstufe I gibt. Im theore-tischen Teil der Arbeit werden zum einem zentrale Themengebiete der Belastungsforschung von Lehrpersonen beleuchtet und zum anderen auf die Digitalisierung im schulischen Umfeld, aufgrund der ständig steigenden Anforderungen von Lehrpersonen, eingegangen. Zur Beant-wortung der Forschungsfragen wurde eine qualitative Vorgehensweise gewählt, in der Inter-views mit insgesamt neun Lehrpersonen einer Sekundarstufe I durchgeführt worden sind. Die Ergebnisse haben gezeigt, dass die Lehrpersonen unabhängig vom Alter etliche gemeinsame schulische Belastungsfaktoren erleben. Außerdem hat die Datenauswertung gezeigt, dass die Mehrheit der befragten Lehrpersonen davon überzeugt, sind, dass die Medienkompetenz das Belastungserleben nicht beeinflusst, da die schulischen Belastungsfaktoren nicht im Bereich der Digitalisierung liegen. Auch die Beanspruchungsreaktionen und -folgen zwischen den Al-tersgruppen der Lehrpersonen weisen auf vergleichbare Verhaltensmuster hin. Die Ergebnisse der Forschungsarbeit führen insgesamt vor Augen, dass die Lehrpersonen in etlichen Bereichen des Schulalltages Unterstützung benötigen, um weniger belastet zu sein.Nadine AchnerMasterarbeit Universität Klagenfurt 2023Abstract in englischer Sprach