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Investigating users' mid-air spatial memory
This thesis investigates the effectiveness of air pointing systems in spatial tasks, focusing on the role of visual feedback and proprioceptive memory. The study presents a design framework for air pointing interfaces and conducts an experiment to evaluate user performance in selecting targets in a 3D virtual environment with and without visual feedback. Key findings indicate that visual feedback significantly improves accuracy and consistency, while its absence forces users to rely on proprioception, resulting in increased variability in performance. Sex and gaming experience were also found to influence task efficiency and accuracy, particularly when visual feedback was provided. Although participants showed improvements in speed over time, accuracy did not significantly increase with practice. These findings contribute to the design of more intuitive and effective air pointing systems, articularly for applications that require precision in 3D space without continuous visual feedback. Future research could explore alternative feedback mechanisms to improve performance consistency in the absence of visual feedback.Stephan Lukas PölzlMasterarbeit Universität Klagenfurt 202
Implikationen der Agilität für die betriebliche Weiterbildung
In dem sich rasant wandelnden Umfeld, oft als VUCA-Welt (Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Ambiguität) bezeichnet, stehen Unternehmen zunehmend vor der Herausforderung, agil und damit anpassungsfähig zu sein. In dieser Arbeit wird daher untersucht, wie Unternehmen ihre Agilität durch betriebliche Weiterbildung steigern können. Die zentralen Forschungsfragen beziehen sich auf die Entwicklung und Implementierung von Schulungs- und Entwicklungsprogrammen zur Förderung der Agilität. Auf Basis theoretischer Analysen und der Einzelfallstudie des international führenden Halbleiterherstellers Infineon mit qualitativen Interviews von HR-ExpertInnen zeigt sich, dass eine Kombination aus organisatorischen Anpassungen, technologischen Innovationen und einer unterstützenden Unternehmenskultur für die Stärkung der Agilität entscheidend ist. Infineon setzt dafür auf flachere Hierarchien, dezentrale Entscheidungsfindung und eine transformative Führung, agile Methoden wie Scrum eine starke Kundenorientierung, was mit einer kontinuierlichen Weiterbildung und Entwicklung der Mitarbeitenden ermöglicht bzw. vorangetrieben wird. Wichtig hierfür ist auch die technogische Unterstützung durch vernetzte digitale Tools und Plattformen. Die qualitative Forschung in Form leitfadengestützter Interviews mit fünf Infineon-ExpertInnen zeigt dafür vielfältige neue Methoden und Werkzeuge, wie der „MYHR“-Plattform, „Race for Talents“, „TalentLMS“, „Flex-Desk“, „Project Management Qualifications“, „Bookley“, „Leading as“, „Buddy-System“, „Virtual Coaching“, „Learning Nuggets“, „Technical Leader“, „Linked Learning“, „Scrum Upskilling Sessions“ oder „One-Pager“, die weit über das „traditionelle“, ebenfalls eingesetzte Personalentwicklungsspektrum hinaus gehen, von der Bildungsbedarfsanalyse, Präsenzkursen, E- und Blended-Learning, Jobrotation, Zertifizierungen bis zum Mentoring und Coaching. Die Arbeit weist jedoch auch Limitationen auf, wie die begrenzte Stichprobengröße und Subjektivität der Daten. Zur Erhöhung der Generalisierbarkeit könnten ergänzende quantitative Studien durchgeführt werden. Trotz dieser Einschränkungen bieten die Ergebnisse eine fundierte Grundlage für zukünftige Forschungsarbeiten und praktische Anwendungen in der betrieblichen Weiterbildung.Christopher Bacher, BAMasterarbeit Universität Klagenfurt 2024Abstract in englischer Sprach
Substitution Substitut
Die vorliegende Masterarbeit untersucht einen möglichen Zusammenhang zwischen der organisationalen Identifikation (OI) und Anreizsystemen, indem die zu diesem Zwecke aufgestellten Forschungsfragen Beantwortung finden. Dabei wird, unterstützt durch eine fundierte theoretische Beleuchtung der beiden Forschungsbereiche und einer systematischen Aufarbeitung der derzeitig vorhandenen Forschungsliteratur, eine grundlegende Basis zur Bearbeitung und Beantwortung der Forschungsfragen geschaffen. Durch die umfassende Auseinandersetzung mit dieser Thematik und belegt durch den derzeitigen Stand der Forschung kann ein eindeutiger Zusammenhang zwischen der organisationalen Identifikation und Anreizsystemen identifiziert und beschrieben werden.Lisa OgrisMasterarbeit Universität Klagenfurt 202
Sexarbeitern Sexarbeiterinnen
Sexarbeiter*innen werden marginalisiert, medial stereotyp dargestellt und oft mit Zuhälterei und Menschenhandel in Verbindung gebracht. Sie werden von der Gesellschaft als Opfer, psychisch und körperlich krank und bildungsarm angesehen. Das Verhalten von Polizei, medizinischem Personal und der Politik verursacht ebenfalls Exklusionserfahrungen. Durch die soziale Exklusion werden Stigmata verinnerlicht, andere Identitäten angenommen und es wird der Beruf verschwiegen. Auch werden positive Aspekte der Sexarbeit betont und den Stigmata ablehnend oder humorvoll begegnet. In dieser Studie wird untersucht, wie Sexarbeiter*innen in Österreich soziale Exklusion erleben und bewältigen. Dafür wurde ein qualitatives exploratives Studiendesign ausgewählt. Es wurde eine Online-Umfrage mit Sexarbeiter*innen durchgeführt und mit einer interpretativen phänomenologischen Analyse ausgewertet. Zusätzlich wurden Expert*inneninterviews mit Berater*innen geführt und mit einer qualitativen Inhaltsanalyse ausgewertet. Verschiedene Arten des Exklusionserlebens wurden gefunden, wie beispielsweise Stereotype, Stigmata, Vorurteile und Diskriminierungen. Auch existieren Arbeitsbeschränkungen und die Sexarbeiter*innen werden nicht anerkannt. Die Erfahrungen wurden mit unterschiedlichen Bewältigungsstrategien verarbeitet: Passive und proaktive Haltungen, emotionale Verarbeitung, Ablehnung der sozialen Exklusion und das Annehmen von Unterstützung. Es wurden ebenfalls viele Ideen geäußert, die die Situation der Sexarbeiter*innen verbessern könnten. Auf staatlicher und gesellschaftlicher Ebene könnten einige Änderungen vollzogen werden und auf Forschungsebene könnte dem Thema mehr Bedeutung geschenkt werden.Aline GrügerMasterarbeit Universität Klagenfurt 2023Abstract in englischer Sprach
Towards a uniform evaluation framework for indoor positioning
candidate: Lorenzo MarconDD/JD-Studienprogramm der Universität Klagenfurt mit Partneruniversität UdineYear 2022-2023 Ph.D ThesisMasterstudium Informatics Internationales Programm (Double Degree) ; Università degli Studi di Udine, Dipartimento di Scienze Matematiche, Informatiche e Fisiche, corso di laurea in informaticaMasterarbeit Alpen-Adria-Universität Klagenfurt 2023Masterarbeit Università degli Studi di Udine 202
Examination of cryptocurrency whitepapers : impact on memecoin returns
This paper navigates through the dynamics of memecoins and their whitepapers within thecryptocurrency market, probing their potential influence on pricing and returns. Memecoins,characterized by their meme-centric nature and often experiencing rapid marketcapitalizations, have become a notable phenomenon within the cryptocurrency space.Despite their volatility and frequent lack of intrinsic value, they have managed to captivatesubstantial attention and investment across the financial domain. This research investigateswhether the presence and characteristics of a whitepaper can significantly impact the returnsof memecoins during their initial phases and if specific whitepaper characteristics canindicate returns in the initial phase. Employing a variety of statistical methods, such as Mann-Whitney-U-Test, Point-biserial correlation, and Kruskal-Wallis-H-Statistic, the study explorescorrelations and differences between various variables and groups related to memecoinwhitepapers and their returns. The findings reveal that there are no statistically significantcorrelations or differences between the variables or groups, neither in the examination of theexistence of a whitepaper nor in the examination of the proportion of the sample with awhitepaper. The results indicate that whitepapers, while potentially entertaining andinformative, may have little to no impact on the investment decisions of potential investors orthe price movements of memecoins. This investigation not only illuminates the intriguingphenomena of memecoin market dynamics but also contributes to the broader discourse oncryptocurrency valuation, market strategy, and investor behavior in the digital finance realm.Christopher AmenitschMasterarbeit Universität Klagenfurt 202
Senioren Seniorinnen Weiterbildung Bildung
Lebenslanges und lebensbegleitendes Lernen umfasst laut der Definition der Europäischen Union den gesamten Lernprozess eines Lebens, welcher zur Steigerung von Wissen und Kompetenzen sowie Qualifikationen dient und persönliche, bürgerschaftliche, soziale und beschäftigungsbezogene Gesichtspunkte zum Ziel hat. Österreich verfolgt die Strategie zum Lebensbegleitenden Lernen, welche unter anderem in Ausbildungen, in der Erwachsenenbildung und am Arbeitsplatz Anwendung findet (vgl. Holzer und Ahmed 2006). Bildung und Alter kennen damit keine Grenzen und sollten bis ins hohe Alter gefördert werden. Die WHO entwickelte das Konzept des „aktiven Alters“, was die ständige soziokulturelle Teilhabe eines Menschen beschreibt (vgl. Kolland 2011, 2). Lernen und Bildung im Alter können wesentliche Beiträge zu dieser Teilhabe leisten, die Gefahr der Altersarmut verringern und die Chancengleichheit erhöhen (vgl. Kolland 2011, 6). Das Vereinswesen und das ehrenamtliche Engagement sind ein wesentlicher Teil vom Lebensbegleitenden Lernen. Laut einer Studie von Hansen (2008) bemerken Vereinsmitglieder durch ihre Tätigkeit eine Veränderung und Ausweitung ihrer sozialen Kompetenzen (vgl. Hansen 2008, S. 86) sowie eine Erweiterung des eigenen Fachwissens, bezogen auf den Schwerpunkt des jeweiligen Vereins (vgl. Hansen 2008, S. 80). Personen zwischen 60 und 69 Jahren bilden mit 57% mit Abstand die größte Gruppe an Beteiligten eines ehrenamtlichen Engagements (vgl. Feistritzer 2019, S. 17). Die vorliegende Masterarbeit soll die Themen Vereinsarbeit sowie Bildung und Lernen im Alter zusammenführen und die Wichtigkeit und Präsenz der Vereinsarbeit im Alltag für Personen ab 60 Jahren hervorheben.Laura Teresa NapetschnikMasterarbeit Universität Klagenfurt 2023Abstract in englischer Sprach
Ecopreneurship - ihre Gründungsmotive, Werte und deren Einfluss auf den Gründungsprozess, eine Empirische Analyse in der Lebensmittelbranche
Die wachsenden Beweise für den menschlichen Einfluss auf den Klimawandel in den vergangenen Jahrzehnten haben das Thema der Nachhaltigkeit zunehmend auf die politische, zivilgesellschaftliche und unternehmerische Agenda gerückt. Angesichts der Herausforderungen, denen die Erde und ihre Bevölkerung gegenüberstehen, ist ein Übergang zu einer nachhaltigen Zukunft unerlässlich. Die Zeit scheint für die kreative Zerstörung von Paradigmen und nicht nachhaltigen Unternehmen reif zu sein. Hierbei kann das Unternehmertum eine entscheidende Rolle spielen, indem es verschiedene wirtschaftliche Lösungen bereitstellt, die beispielsweise Umweltzerstörung bekämpfen und soziale Probleme sowie Ungleichheiten angehen. Unternehmer können als "Change Agents" fungieren, indem sie die Möglichkeiten für eine nachhaltige Entwicklung erkennen und nutzen. Die vorliegende Studie fokussiert sich auf eine eingehende Analyse der Motive von Ecopreneuren sowie deren Werte im Zusammenhang mit ihrem Gründungsprozess. Hierfür wurden verschiedene Interviews mit Ecopreneuren durchgeführt, mit dem Ziel, den Prozess ihrer Unternehmensgründung näher zu beleuchten. Zur Sicherstellung einer vergleichbaren Referenzgruppe wurden acht Ecopreneure ausgewählt, die innerhalb der Lebensmittelbranche in Österreich ihr Gründungsvorhaben realisierten und unter anderem über ihre Werte und Motive berichtet haben, ein nachhaltiges Unternehmen zu gründen. Die Untersuchung folgte dem methodischen Ansatz von Mayring. Ergänzend dazu wurde bei zwei der umweltbewussten Unternehmensgründer das Prozessmodell von Belz und Binder angewandt. Die Resultate der Experteninterviews zeichneten ein Stimmungsbild, das verdeutlichte, wie die Werte und Motive der Gründer den Gründungsprozess und die Fähigkeit zur Erkennung von unternehmerischen Möglichkeiten beeinflussten. Diese Einflüsse motivierten die Gründer dazu, ihre unternehmerische Chance im Bereich der Nachhaltigkeit zu ergreifen.Lars Becker B.A.Masterarbeit Universität Klagenfurt 2023Abstract in englischer Sprach
Türkinnen Türken
Das Themengebiet Migrationsforschung hat, vor allem durch meinen eigenen migrationsbe-dingten Hintergrund, schon seit dem Anfang des Studiums mein Interesse geweckt. Diese Arbeit beschäftigt sich mit den unterschiedlichen Biografien der Menschen mit türkischem Migrationshintergrund erster Generation. Die unterschiedlichsten Schicksale, Erfahrungen, Geschichten der Menschen mit türkischem Migrationshintergrund werden ein wichtiger Teil dieser Arbeit werden. Im theoretischen Teil werden die Kernbegriffe Migration und Integration näher erklärt und definiert. Im empirischen Teil wird versucht, anhand von festgelegten Integrationsindikatoren zu analysieren, inwieweit Türk*innen erster Generation sich integriert haben bzw. sich in Österreich heimisch fühlen. Die Auswertung erfolgt in Anlehnung an die Grounded Theory. Schlüsselbegriffe: Migration, Integration, Grounded TheoryDuygu Doğanci-Halili, BAMasterarbeit Universität Klagenfurt 2023Abstract in englischer Sprach
Raumordnungsrechtliche Instrumente der Baulandmobilisierung
Unter der Prämisse gewidmete, aber unbebaute Bauflächen ihrer widmungsgemäßen Verwendung zuzuführen, besteht in den einzelnen raumordnungsrechtlichen Landesgesetzen ein stetig wachsendes Spektrum an raumordnungsrechtlichen Instrumenten zur Baulandmobilisierung. Vor allem in den letzten Jahren wurden österreichweit hoheitliche Instrumente wie die Befristete Baulandwidmung, abgabenrechtliche Mittel zur Baulandmobilisierung und die Vertragsraumordnung, als privatwirtschaftliches Mittel, vorgesehen und ausgebaut. Die vorliegende Dissertation soll einen Gesamteindruck der raumordnungsrechtlichen Möglichkeiten der Baulandmobilisierung geben und es werden Instrumente wie die Festlegung von Vorbehaltsflächen samt Umsetzungsmaßnahmen, die Enteignung zu städtebaulichem Zweck und die Baulandumlegung vorgestellt.Die Instrumente zur Baulandmobilisierung berühren die eigentumsrechtlich geschützte Rechtsposition, indem die vom Eigentumsgrundrecht umfasste Baufreiheit ein Grundstück zu bebauen, aber auch unbebaut zu lassen, eingeschränkt wird. Die vorliegende Arbeit untersucht die verfassungsrechtlichen – insbesondere grundrechtlichen und rechtsstaatlichen – Grenzen der einzelnen Instrumente, wobei die Befristete Baulandwidmung und die Vertragsraumordnung im Fokus der Abhandlung stehen. Der Hauptteil der Arbeit widmet sich den Vorgaben, die das Eigentumsrecht sowie der Gleichheitssatz und der darin enthaltene Vertrauensschutz an die einzelnen Mittel stellen – wie beispielsweise die Befristung von Alt- und Neuwidmungen erfolgen darf oder inwieweit eine entschädigungslose Rückwidmung als Rechtsfolge eines Instruments vorgesehen werden darf.Neben der Anwendung der einzelnen Mittel setzt eine wirksame Mobilisierung von Bauland weiters die Kombination unterschiedlicher Instrumente voraus. Vereinzelt werden in den Raumordnungsgesetzen bereits unterschiedliche Mittel miteinander verknüpft und werden darüber hinaus mögliche Kombinationen angedacht beziehungsweise aus grundrechtlichen Erwägungen auch für unzulässig erachtet.Mag. Magdalena Christina HopfdgartnerDissertation Universität Klagenfurt 202