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Konfliktsensibilität im digitalen Raum? Jugendliche zwischen Gewalt und Zivilcourage : − Implikationen für eine machtkritisch-transformative Friedensbildung
Die Dissertation setzt sich mit den komplexen Konfliktdynamiken im digitalen Raum auseinander. Der digitale Raum wird dabei nicht nur als vernetzter, sondern auch als von Gewalt und Konflikten geprägter Raum skizziert, aus dem sich neue Herausforderungen aber auch Chancen für die Friedensbildung ergeben. Dabei wird reflektiert, welche Ansätze eine machtkritisch-transformative Friedensbildung im digitalen Zeitalter benötigt, um bestehende Machtasymmetrien und gewaltförmige Unterdrückungsstrukturen in den Blick zu nehmen und zu dekonstruieren. Es wird ein Aktionsforschungsansatz gewählt, der die intersektionale Betrachtung von Kindheiten und die Berücksichtigung von Kinderrechten in den Mittelpunkt stellt. Dabei werden Jugendliche, die mediatisiert aufwachsen − auch als Digital Natives bekannt − als Expert*innen ihrer Lebenswelt betrachtet. Dies erfordert eine machtkritische Haltung und ein selbstreflexives Verständnis der eigenen Rolle als erwachsene Forscherin, die in der Selbstverortung sowie unter Einbeziehung kinderrechtlicher Prämissen zur Forschungsethik offengelegt werden. In der Verflechtung von Theorie und Empirie werden einerseits die Perspektiven der befragten Jugendlichen auf Gewalt, Konflikt und Zivilcourage in der Onlinekommunikation diskutiert. Andererseits wird der digitale Konfliktort hinsichtlich seiner ambivalenten Machtverhältnisse in Verbindung mit post- und dekolonialen Perspektiven analysiert. Besonderes Augenmerk gilt den Pfadabhängigkeiten verschiedener Gewaltformen, die von analogen in digitale Kontexte übertragen werden. Diese umfassen direkte Gewalt, strukturelle Gewalt, symbolische Gewalt, diskursive Gewalt und epistemische Gewalt. Ein zentraler Aspekt betrifft die Auseinandersetzung mit dem Gewalt- und Konfliktverständnis von Jugendlichen, die in einer mediatisierten Umwelt aufwachsen. Dabei wird insbesondere die Bedeutung von Intersektionalität und Positionalität im Kontext von Konflikten hervorgehoben. Für ein hegemonie(selbst)kritisches (Dietze 2008) Verständnis von Konfliktsensibilität wird der in der Friedensarbeit etablierte Qualitätsstandard Do No Harm (Anderson 1999) mit HEADS UP (Andreotti 2012) verbunden, um Spuren koloniale Kontinuitäten und diskriminierender Strukturen im digitalen Raum zu identifizieren, zu reflektieren und daraus resultierend einen geschärften Blick auf Konfliktsensibilität ,otherwise´ zu ermöglichen. Inspiriert von Kristie Dotsons (2014) Konzepten der epistemischen Unterdrückung werden anschließend die Bedingungen und Herausforderungen für die Transformation des digitalen Konfliktortes in den Fokus gerückt. Anschließend wird der digitale Konfliktort in seiner Komplexität und den zugrundeliegenden ambivalenten Machtverhältnissen zunächst von der Makro- über die Mesoebene beleuchtet. Im Fokus stehen dabei der Zusammenhang von Technologie und globalen Klassenverhältnissen, die Möglichkeiten und Auswirkungen von Silencing in der Onlinekommunikation, die veränderten Nähe-Distanz-Verhältnisse zu gewaltvollen Konflikten und Kriegen in mediatisierten transnationalen Gesellschaften sowie das veränderte Verständnis von Zeitlichkeit im digitalen Raum. Auf der Mikroebene werden dann die mit den empirischen Erhebungen verbundenen Chancen und Herausforderungen für digitale Zivilcourage aus Sicht der befragten Jugendlichen analysiert. Anschließend findet ein Perspektivwechsel zur Erwachsenenperspektive statt. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie erwachsene Friedensbildner*innen Jugendliche im digitalen Zeitalter bedarfsgerecht fördern und begleiten können. Dazu bedarf es auch eines neuen Verständnisses der Interaktion zwischen Heranwachsenden und erwachsenen Friedensbildner*innen, die Jugendliche als Expert*innen ihrer Lebenswelt anerkennen. Darauf aufbauend wird diskutiert, welchen Beitrag Safe(r) Spaces/Brave Spaces zu einer fehlerfreundlichen und demütigen pädagogischen Haltung leisten können.Des Weiteren wird erläutert, wie systemisch-strukturelle Digital Streetwork Jugendliche darin unterstützen kann, zivilcouragiert zu handeln. Die Herausforderungen und Voraussetzungen für ein solches neues zukünftiges Arbeitsfeld der Friedensbildung in der Onlinekommunikation werden skizziert. Daraus werden Implikationen für die konzeptionelle Ausrichtung einer machtkritisch-transformativen Friedensbildung abgeleitet.Ziel der Dissertation ist es, unter Berücksichtigung kolonialer Kontinuitäten neue konzeptionelle Zugänge zur Konfliktsensibilität ,otherwise´ im digitalen Raum zu eröffnen. Sie soll dazu anregen, einerseits die vielschichtigen Dimensionen von Gewalt im digitalen Raum und andererseits die Potenziale von Zivilcourage als Instrument der Konfliktintervention machtkritisch zu reflektieren, um Jugendliche und Zivilcourage im Sinne der Kinderrechte im digitalen Zeitalter emanzipatorisch zu fördern. Damit sollen Wege aufgezeigt werden, wie ein friedliches Zusammenleben im Zeitalter des digitalen Strukturwandels gestärkt werden kann.Cora BießDissertation Universität Klagenfurt 202
United States of America
This master’s thesis investigates the impact of leadership characteristics and behaviors on employee well-being, with a focus on satisfaction and motivation. The study examines how cultural differences affect entrepreneurial outcomes and employee engagement by comparing leadership practices across the United States, Austria, and Germany. Applying a systematicliterature review, the thesis creates a broad range of research from various authors and journals to offer a comprehensive perspective. The findings show significant variations in leadership effectiveness across these countries, highlighting the influence of cultural context on leadershippractices. This thesis underscores the need for cultural considerations in leadership studies and provides insights into enhancing employee performance through culturally adapted leadership behaviors. Additionally, the study identifies leadership's complexities and diverse nature within different cultural and theoretical frameworks, with implications for leadership training and development. The thesis acknowledges certain limitations, such as the challenges of comparingleadership across distinct national contexts. While the study offers valuable insights for understanding employee satisfaction and motivation in the United States, Austria, andGermany, further research is necessary to deepen the understanding of these relationships and develop practical recommendations.Miriam WiltscheMasterarbeit Universität Klagenfurt 202
Gebärdensprache in der Sozialpädagogik
In der vorliegenden Masterarbeit wird die Bedeutung von Gebärdensprachen beschrieben und eine Soziale Gruppenarbeit nach der Themenzentrierten Interaktion (TZI) nach Cohn (1975) entwickelt, die Kinder und Jugendliche über die Themen Gebärdensprachen und Antidiskriminierung aufklären sollte. Die Übungen der Sozialen Gruppenarbeit lehnen sich an unterschiedlichen Antidiskriminierungsarbeiten. Das Ziel ist, die Menschen darüber aufzuklären, dass Gebärdensprachen eigene vollwertige Sprachen sind, die neben den Lautsprachen im eigenen Alltag als Ressourcen genutzt werden könnten. Zudem soll mit der ausgearbeiteten Sozialen Gruppenarbeit den Menschen gezeigt werden, dass Diskriminierung nicht nur mit Gebärdensprachen zusammenhängen, sondern jeder Mensch, mindestens einmal in seinem Leben von Diskriminierung betroffen ist. Demnach ist es bedeutend, sich dem bewusst zu werden, um nachfolgend reflektierter zu handeln. Um die Soziale Gruppenarbeit qualitativ zu überprüfen, wurde ein Expert:inneninterview darüber geführt und die Übungen in einem Nachmittagsunterricht getestet, nach welchem die Kinder ein schriftliches und mündliches Feedback leisteten. Die Auswertung erfolgte nach der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring (2015).Christine Kollegger, BAMasterarbeit Universität Klagenfurt 2024Abstract in englischer Sprach
MedienJournal / Doppelte Körperlichkeit : inklusive Partizipationsmöglichkeiten durch die Nutzung digitalisierter Stellvertreter im analogen Raum
Lynn Hartman
Mitarbeiterinnen Mitarbeitern
Resilienz und Bewältigungsstrategien stehen in einer direkten Verbindung miteinander, beeinflussen sich gegenseitig, sind aber keinesfalls dasselbe. Zudem spielen diese beide Begriffe eine bedeutende Rolle in der Gesellschaft, da sowohl ein gesundes Ausmaß an Resilienz als auch ein umfangreiches Repertoire an unterschiedlichen Bewältigungsstrategien den Menschen helfen, belastende Ereignisse und krisenhafte Situationen erfolgreich zu bewältigen. Diese erfolgreiche Bewältigung einer akuten traumatischen und krisenhaften Situation steht auch im Mittelpunkt der Krisenintervention, welche ein psychosoziales Unterstützungsangebot von verschiedenen Organisationen darstellt. Das Österreichische Rote Kreuz ist eine dieser Sozialorganisation, welche sowohl dieses Hilfsangebot an sich als auch die Ausbildung der Krisenintervention anbietet. Mitbedacht werden muss in diesem Kontext allerdings immer, dass die Mitarbeiter*innen der Krisenintervention auch nur Menschen sind, mitsamt den dazugehörigen Emotionen und sie selbst diesen belastenden Situationen im Rahmen der Einsätze ausgesetzt sind. In diesem Zusammenhang stellt sich nun die Frage, was diese Personengruppe tun kann, um langfristig und professionell im Tätigkeitsbereich der Krisenintervention arbeiten zu können, ohne selbst an einer Traumatisierung oder Krise aufgrund der Einsätze zu leiden. Mit dieser Fragestellung befasst sich diese Abschlussarbeit, indem die beiden Forschungsfragen, die wie folgt lauten: Wie stärken Mitarbeiter*innen der Krisenintervention des Roten Kreuz Kärnten ihre Resilienz nach belastenden Einsätzen? und: Auf welches Repertoire an Bewältigungsstrategien greifen Mitarbeiter*innen der Krisenintervention des Roten Kreuz Kärnten nach belastenden Einsätzen zurück? ausführlich bearbeitet werden. Einerseits liegt der Fokus dieser Abschlussarbeit auf dem Erklären von relevanten Begriffen, wie etwa Krisen, Traumatische Krisen, Krisenbewältigung, Krisenintervention, Österreichisches Rotes Kreuz, Bewältigungsstrategien, Resilienz, Präventionsmaßnahmen, Schutzfaktoren und damit verbundenen Aspekten sowie dem Verdeutlichen, wieso diese Inhalte für die beiden Forschungsfragen bzw. für diese gesamte Thematik von Bedeutung sind, um ein umfangreiches theoretisches Hintergrundwissen sowie ein erstes Verständnis für die Relevanz hierzu zu gewährleisten. Andererseits wird durch eine sozialempirische Untersuchung, mit der Hilfe von leitfadengestützten Interviews, bei denen mit Mitarbeiter*innen der Krisenintervention des Roten Kreuz Kärnten gesprochen wurde, versucht, die Meinungen dieser Personengruppe zur Stärkung der eigenen Resilienz sowie zum Repertoire an individuellen Bewältigungsstrategien, immer im Kontext ihrer Tätigkeit in der Krisenintervention, herauszufinden. Als Ergebnis dieser Abschlussarbeit lässt sich in diesem Zusammenhang festhalten, dass die Mitarbeiter*innen der Krisenintervention des Roten Kreuz Kärnten alle bereits im Vorhin über eine gute Grundbasis an Resilienz verfügen, sie aber genauso die hohe Bedeutung des Faktors Empathie ansprechen, wobei die Waage zwischen Resilienz und Empathie zu jeder Zeit dieser Tätigkeit gehalten werden muss. Zudem spielt die eigene Lebenserfahrung eine bedeutende Rolle, da belastende Situationen in der eigenen Biografie dazu beitragen, sich besser in die Lage der betroffenen Personen zu versetzen, aber auch zu wissen, dass das Leben immer weitergeht, egal was auch passiert. Als wichtigste Bewältigungsstrategien haben sich in diesem Kontext die Selbstreflexion, die eigene Abgrenzung vom Einsatz bzw. das vollkommene Abschließen mit dem Einsatz als wichtigste Aspekte herausgestellt. Durch individuell unterschiedliche Aktivitäten gleich nach dem Einsatz bzw. durch Gespräche mit den Kolleg*innen kann hierbei am besten der nötige Ausgleich und Austausch gefunden werden.Sabrina OberguggenbergerMasterarbeit Universität Klagenfurt 2024Abstract in englischer Sprach
Der effektive Einsatz von Active Sourcing in Kleinunternehmen
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Wandel des Arbeitsmarktes und dessen Auswirkungen auf die Personalbeschaffung. Der passive Arbeitsmarkt, der durch den Fachkräftemangel und einen weitreichenden Wertewandel gekennzeichnet ist, erfordert einen Perspektivenwechsel und neue Recruitingmethoden, die im Zuge des Literaturreviews aufgezeigt werden. Active Sourcing, einer der Recruitingtrends, ermöglicht es Unternehmen, selbst aktiv zu werden und nicht passiv auf InteressentInnen zu warten. Die gewonnenen Erkenntnisse der Herausforderungen und Spezifika von Kleinunternehmen werden den Ergebnissen einer qualitativen Erhebung in Handwerksbetrieben gegenübergestellt. Es wird nachgewiesen, dass das Personalmanagement in Kleinunternehmen - stärker als in anderen Unternehmensgrößen - signifikant auf den Unternehmenserfolg wirkt. Des Weiteren wurde erhoben, dass Active Sourcing in Handwerksbetrieben hohe Anwendungsbereitschaft findet, die hauptsächlich auf informellen Methoden beruht. Die Arbeit schließt mit Handlungsempfehlungen zur Einführung eines ressourcenschonenden Active Sourcings in Kleinunternehmen.Miachel Mikl, B.A. MAMasterarbeit Universität Klagenfurt, Universitätslehrgang Business Manager/in 2024Abstract in englischer Sprach
Kinderhilfeeinrichtungen
Meine Masterarbeit widmet sich der Untersuchung der inklusiven Kinder- und Jugendhilfein Österreich und den subjektiven Wahrnehmungen von Sozialpädagog*innen, sowie vonKindern und Jugendlichen in alternativen Wohnformen hinsichtlich Inklusion undSelbstbestimmung. Die Ziele des Forschungsprozesses sind die Selbstbestimmung aus derSicht der Expert*innen und der jungen Heranwachsenden zu erfassen und den inklusivenGedanken der KJH-Einrichtungen aufzuspüren. Den theoretischen Rahmen bildet derBegriff der „totalen Institution“ des Soziologen Erving Goffman (1973), sowie aktuelleFachdebatten über Selbst- und Fremdbestimmung der Klient*innen, die Qualitätsstandardsin der Kinder- und Jugendhilfe, Gewaltprävention und De-Institutionalisierung. Darüberhinaus werden die Begriffe Selbstbestimmung, Inklusion, die UN-Kinderrechtskonventionund die UN-Behindertenrechtskonvention in Bezug auf die Kinder- und Jugendhilfegenauerer Betrachtung unterzogen. Das Forschungsvorhaben wurde mithilfe von Leitfadengestützten Interviews durchgeführt, diese wurden transkribiert und mittels der GroundedTheory Methode empirisch bearbeitet. Die Datenanalysen zeigen, dass trotz derBemühungen der internationalen-Konventionen konzeptionelle, finanzielle und politischeMaßnahmen erforderlich sind, um u.a. einen gesamtgesellschaftlich barrierefreien Zugang für alle zu ermöglichen. Herausforderungen und Schwierigkeiten ergeben sich aus denMachtverhältnissen, die sich vor allem durch die Covid-19-Pandemie entwickelten.Simone JägerMasterarbeit Universität Klagenfurt 2024Abstract in englischer SpracheZusammenfassung in einfacher Sprach
Drogenabhängigkeit als Stigma : über gesellschaftliche Vorurteile und Diskriminierung aus Sicht der Betroffenen
Das Ziel der vorliegenden Masterarbeit ist es zu klären, mit welchen Formen von Stigmatisierung und Diskriminierung Drogenerkrankte in der Gesellschaft zu kämpfen haben und wie sie darauf reagieren. Befragt wurden fünf Probanden aus unterschiedlichen Altersgruppen, welche an einer Drogenabhängigkeit erkrankt waren oder noch sind. Durch die Befragung sollte auch erzielt werden, dass die Befragten ihre Verbesserungsvorschläge und Wünsche an die Gesellschaft äußern. Mittels eines Leitfadeninterviews wurden die Probanden sowohl zu ihren negativen als auch positiven Erfahrungen befragt und welche Unterstützungsmöglichkeiten hilfreich wären. Die Auswertung der Daten erfolge nach der Methode „das verstehende Interview“ nach Kaufmann (2015). Die qualitative Studie zeigte, dass Diskriminierung und mangelnde Unterstützung durch das Umfeld tiefgreifende Auswirkungen auf das emotionale Wohlbefinden der Betroffenen haben. Darüber hinaus zeigt die Auswertung, dass Drogensucht nicht nur eine persönliche Herausforderung darstellt, sondern auch tiefgreifende soziale und institutionelle Auswirkungen hat und das Kontigent für Therapieplätze erschöpft ist.Sabrina Sacherer BAMasterarbeit Universität Klagenfurt 2024Abstract in englischer Sprach
10000 zehntausend
Das weitverbreitete Ziel von 10.000 Schritten pro Tag wird als förderlich für die gesamte Gesundheit angesehen. Allerdings fehlen wissenschaftliche Untersuchungen zu den Auswirkungen dieses festen Schrittziels auf die mentale Gesundheit. Die vorliegende randomisierte kontrollierte Studie untersuchte den Effekt einer täglichen Schrittanzahl von 10.000 Schritten über einen Zeitraum von sieben Tagen auf das subjektive Stresserleben und das allgemeine Wohlbefinden. Zusätzlich wurden die Auswirkungen auf das körperliche Aktivitätsniveau sowie potenzielle Einflussfaktoren auf die Effektivität der Schritte-Intervention analysiert. Deutschsprachige ProbandInnen (70 % weiblich; MAlter = 31.3, SD = 12.65) wurden randomisiert einer Interventionsgruppe (n = 25, ≥ 10.000 Schritte/Tag) oder einer Kontrollgruppe (n = 18, einminütige Achtsamkeitsübungen) zugewiesen. Beide Interventionen führten zu einer moderaten Reduktion des subjektiven Stresserlebens und einer Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens von der Baseline-Messung bis zum Ende der Interventionen, ohne signifikante Unterschiede in diesen Veränderungen im Vergleich zueinander aufzuweisen. Explorative Analysen zeigten positive Effekte insbesondere auf die Subskalen wahrgenommene Hilflosigkeit und soziales Wohlbefinden. Die Interventionsgruppe wies eine signifikante Erhöhung der täglichen Schrittanzahl auf. Allerdings beeinflusste die Einhaltung des vorgegebenen Schrittziels weder die Veränderungen im Stresserleben noch im Wohlbefinden. Zudem konnten keine Zusammenhänge zwischen der Mehrheit der potenziellen Einflussfaktoren und den Veränderungen der erfassten Variablen festgestellt werden. Weitere Forschungen sind notwendig, um die Wirkung und die gesundheitlichen Vorteile solcher Interventionen besser zu verstehen und evidenzbasierte Empfehlungen zur gesundheitsfördernden Schrittanzahl zu entwickeln.Nina BrandtMasterarbeit Universität Klagenfurt 2024Abstract in englischer Sprach