University of Klagenfurt

Alpen-Adria-Universität (AAU) Klagenfurt: Netlibrary
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    "Freispiel"- wie erleben anorektische stationäre/ambulante Patientinnen ihren Therapieprozess in Bezug auf ihre Motivation, und welche Faktoren tragen zu einer Steigerung dieser Motivation bei

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    Die Motivation und Bereitschaft zur Veränderung ist ein wesentlicher Faktor im Therapieprozess von Patient/innen mit Anorexia nervosa. Ziel dieser Studie war es zu untersuchen, wie stationäre/ambulante Patient/innen ihren Therapieprozess in Bezug auf ihre Motivation erleben und welche Faktoren zu einer Steigerung dieser Motivation beitragen. Im Rahmen eines Mixed-Methods-Ansatzes wurden anorektischen Patient/innen des KABEG Klinikums Klagenfurt mittels verschiedener Erhebungsinstrumente (Leitfadeninterview, Arbeitsblätter, Fragebogen) zu ihrer individuellen Krankheitsgeschichte und ihrem subjektiven Erleben der Therapie befragt. Ebenso wurden motivationsfördernde Faktoren und Ressourcen sowie das aktuelle Stadium der Veränderungsmotivation erhoben. Die fünf Probandinnen beschrieben ihren Therapieprozess insgesamt als sehr ambivalent, wobei sich ihre Motivation für die Therapie im Laufe der Behandlung zunehmend veränderte. Motivationsfördernde Faktoren waren hierbei eine wertschätzende therapeutische Beziehung, sichtbare Fortschritte in der Therapie, soziale Unterstützung sowie eine stärkere Perspektive auf ein gesundes Leben ohne Krankheit. Die Ergebnisse dieser Studie zeigen, dass die Motivation im Therapieprozess anorektischer Personen sehr individuell und auch veränderbar ist. Ein gezielter Fokus auf die Stärkung persönlicher Ressourcen, sowie eine an den individuellen Veränderungsphasen orientierte Psychotherapie kann einen erheblichen Mehrwert für die Behandlung darstellen und somit die Motivation für den Therapieprozess erhöhen.Jasmin MertlMasterarbeit Universität Klagenfurt 2025Abstract in englischer Sprach

    Inwiefern haben sozialräumliche Aneignungsprozesse im Sport Potential in der offenen Jugendarbeit?

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    In dieser Masterarbeit geht es um die sozialen Aneignungsprozesse von SportlerInnen. Dabei wird analysiert, wie diese in der offenen Jugendarbeit herangezogen werden können. Zunächst werden in einem theoretischen Teil Begriffserklärungen, sowie der existierende Wissensstand dargelegt. Danach wird die Verbindung zum Sport beschrieben und neue Bereiche wie auch Chancen für die offene Jugendarbeit aufgezeigt. Abgeschlossen wird das Kapitel mit der Erklärung von sozialräumlichen Anordnungskonzepten. Im darauffolgenden Segment werden in einem empirischen Teil narrative Interviews ausgewertet. SportlerInnen sprechen in den Interviews über ihre sozialräumlichen Aneignungsprozesse. Abschließend werden in der Arbeit Handlungsstrategien für die offene Jugendarbeit erarbeitet.Werner SchumannMasterarbeit Universität Klagenfurt 202

    neunzehnten zwanzigsten

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    Die vorliegende Masterarbeit zielt darauf ab, Möglichkeiten eines biografischen In-Betweens in der Alpen-Adria-Region des 19. und 20. Jahrhunderts aufzuspüren. Dazu wird die Forschungsfrage gestellt, in welchen Bereichen seines Lebens sich Julius Kugy (1858-1944), Alpinist, Schriftsteller, Musiker und Großhandelskaufmann mit österreichischen, italienischen und slowenischen Wurzeln, in einer In-Between-Position jenseits der im 20. Jahrhundert neugezogenen Staatsgrenzen in der Alpen-Adria-Region befand. Um die Frage zu beantworten, werden in Julius Kugys Bücher die darin beschriebenen Sprachhandlungen, Netzwerke und Mobilität vor dem Hintergrund der Nationalisierungstendenzen auf ein mögliches Dazwischen untersucht.Leonie LoipoldMasterarbeit Universität Klagenfurt 202

    Einflussfaktoren der Akzeptanz von Self-Service-Technologien im Einzelhandel: Status quo der Forschung

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    In einer zunehmend digitalisierten Welt gewinnen Kassensysteme mit Selbstbedienungscharakter immer weiter an Bedeutung. Der Nutzen von Self-Service-Technologien besteht darin, ein effizientes Einkaufserlebnis zu schaffen und den Kund*innen eine innovative Alternative zu bieten. Die kundenseitigen Vorteile liegen dabei sowohl in der Verkürzung der Wartezeit als auch in der Zeitersparnis des Bezahlprozesses. Die Vorteile für Unternehmen liegen in der Kosteneffizienz durch die Einsparung des Kassenpersonals und der Steigerung der Kundenzufriedenheit. Welche Aspekte beeinflussen die Akzeptanz und Nutzung von Self-Service-Technologien?Die Ergebnisse der Literaturrecherche zeigen, dass die Akzeptanz von Self-Service-Technologien von unterschiedlichen Determinanten abhängt. Dabei wird zwischen den Merkmalen der Self-Service-Technologie und den Merkmalen der Anwender*innen unterschieden. Der Spaß an der Bedienung, die Servicequalität und erste Erfahrungswerte spielen bei der Akzeptanz eine signifikante Rolle.Die Ergebnisse dieser Masterarbeit tragen dazu bei, das Verständnis der Faktoren zur Akzeptanz von Self-Service-Technologien darzustellen, und bieten eine wissenschaftlich fundierte Grundlage, um auf Basis der bestehenden Literatur praxisrelevante Impulse im Unternehmensalltag umzusetzen.Patrick SteinlechnerMasterarbeit Universität Klagenfurt 2025Abstract in englischer Sprach

    Aktiengesellschaft

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    Die Corona Pandemie hat Unternehmen weltweit vor unzählige Herausforderungen gestellt. Die aktuelle Marktsituation ist geprägt von tiefgreifenden Veränderungen in den letzten Jahren. Die Pandemie hat zu einer Beschleunigung der Nachfrage von Innovationen geführt. Hierbei wurde von Organisationen verstärkt auf digitale Technologien gesetzt, um wettbewerbsfähig zu bleiben. In der vorliegenden Masterarbeit wir auf die Veränderungen im Großkonzern Infineon Technologies Austria AG eingegangen. Dabei ergibt sich die Forschungsfrage „„Wie hat sich das Innovationsmanagement von Unternehmen in der Post-Pandemie-Ära verändert?“ sowie die Subforschungsfrage „Was sind die positiven und negativen Veränderungen durch die Pandemie, bezogen auf das Innovationsmanagement (bei Infineon Technologies Austria AG)?“. Die Learnings im Unternehmen beziehen sich hierbei einerseits auf theoretische Grundlagen des Innovationsmanagements, genauer auf das entrepreneurial learning sowie das dual-operating System. Darüber hinaus wird auch auf die Anpassungsmaßnahmen in Krisenzeiten eingegangen. Um die Forschungsfrage zu beantworten, wurde eine qualitative Studie bei Infineon Technologies Austria AG durchgeführt. Hierfür wurden neun Experteninterviews mit Managern aus verschiedenen Unternehmensbereichen und Standorten (Villach, Klagenfurt und Graz) geführt, um die Auswirkungen der Pandemie auf das Unternehmen zu erforschen. Die qualitative Inhaltsanalyse belegt vor allem die verstärkte Fokussierung auf digitale Technologen. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Unternehmenskultur beziehungsweise das Innovationsmanagement seit Pandemieausbruch bei Infineon Technologies Austria AG deutlich verändert hat. Die Umsetzung von Home-Office und die Einführung neuer, digitaler Tools hat Innovationsprozesse beschleunigt und flexibler gemacht. Gleichzeitig entstanden dadurch auch neue Herausforderungen bei der Kommunikation und Zusammenarbeit in virtuellen Teams. Die vorliegende Arbeit liefert wertvolle Einblicke in die Post-Pandemie-Ära und zeigt, dass Unternehmen die sich neuen Herausforderungen stellen und ihre Innovationsprozesse kontinuierlich anpassen, besser während Krisen ihre Marktposition halten können.Katharina BeckMasterarbeit Universität Klagenfurt 202

    Aspiration levels in the decision-making process based on the behavioral theory of the firm

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    It states that in economic management decision-making, there are two big contra hands: classical economic theory and behavioral economic theory. Even though the classical economic theory laid the foundation for modern economic, the book from Cyert and March “A Behavioral Theory of the Firm” from 1963, has had an enormous influence not only on economic theory, but also on organizational theory, strategic management and various other fields and continuous to be an important guidance. It is undeniable throughout several literature and studies, that aspiration levels play a big role in the decision-making processes in organizations. Drawing on the behavioral theory this master thesis will examine the importance of their book and the influence they had through the decades and will continue to have. To understand the measurement of the aspirations, different approaches of theory on the behavioral view will be compared out of different studies. The goal of this master thesis is to understand the importance of research from different representatives of the behavioral economic theory and to understand the fundamental role of aspirations of individuals in an organizational environment and their decision-making process.Sanja StjepanovicMasterarbeit Universität Klagenfurt 202

    Zweiunddreißig-Stunden-Woche aus der Sicht der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber

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    In den letzten Jahren hat die Diskussion um Arbeitszeitmodelle, insbesondere um die Verkür-zung der Wochenarbeitszeit auf 32 Stunden, als Modell zur Verbesserung der Work-Life-Balance und der Lebensqualität an Bedeutung gewonnen. Diese Masterarbeit untersucht die Perspektiven von Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern auf die Einführung der 32-Stunden-Woche und beleuchtet sowohl mögliche Chancen als auch Herausforderungen. Die Analyse basiert auf einer umfassenden Literaturrecherche und Interviews mit Expertinnen und Exper-ten. Die Ergebnisse zeigen, dass die 32-Stunden-Woche in bestimmten Branchen und Unter-nehmen kurzfristig positive Auswirkungen auf die Mitarbeiterinnen- und Mitarbeiterzufriedenheit und die Produktivität haben könnte, dass sie aber für viele Unternehmen, insbesondere kleinere und solche ohne flexible Arbeitszeitstrukturen, eine große Herausforderung darstellt. Aus wirtschaftlicher Sicht geben die höheren Lohnkosten und das Risiko von Produktivitätsverlusten Anlass zu Bedenken hinsichtlich der langfristigen Rentabilität und Wettbewerbsfähigkeit. Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass eine flächendeckende Einführung der 32-Stunden-Woche in Österreich unrealistisch erscheint, aber unter bestimmten Bedingungen und in bestimmten Branchen durchaus realisierbar wäre.Carina WaltlMasterarbeit Universität Klagenfurt 2025Abstract in englischer Sprach

    Schutzfaktoren

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    Zahlreiche empirische Studien konnten einen positiven Zusammenhang zwischen der Zustimmung zu maskulinen Normen und Suizidalität feststellen. Es ist jedoch noch unklar, warum einige Männer, deren Verhaltensweisen stärker an maskuline Normen orientiert sind, eher suizidal werden und andere nicht. Das Ziel dieser Masterarbeit ist es, zum einen maskuline Normen als Risikofaktor für Suizidalität im Kontext des Integrated Motivational-Volitional Model of Suicide Behavior (IMV) zu überprüfen. Zum anderen wird untersucht, ob Verbundenheit und Selbstmitgefühl als Schutzfaktoren sowie Einsamkeit und Selbstkritik als Risikofaktoren den Zusammenhang zwischen maskulinen Normen und Defeat beeinflussen. Das Erleben von Defeat stellt im IMV-Modell den ersten Schritt Richtung Suizidalität dar. Um die Forschungsfragen zu beantworten, wurde eine Online-Umfrage durchgeführt, welche sich an eine Stichprobe bestehend aus cis-Männern richtete (N = 317). Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass nur ein Teil der maskulinen Normen (erhoben mit der deutschen Version des Conformity to Masculine Norms Inventory-30) mit Konstrukten des IMV-Modells wie Defeat, Entrapment, Suizidgedanken oder Suizidversuch in Zusammenhang steht. Bezüglich Defeat gibt es nur mit der Subskala Selbstständigkeit eine moderate positive Korrelation. Die betrachteten Schutz- und Risikofaktoren moderieren den Effekt zwischen Selbstständigkeit und Defeat nicht. Die Masterarbeit belegt die Beziehung zwischen maskulinen Normen und den im IMV-Modell enthaltenen Variablen und stützt damit bisherige Forschungsergebnisse, erlaubt aber auch differenziertere Einblicke. Insbesondere eine starke Ausprägung der maskulinen Subskala Selbstständigkeit erhöht das Risiko für Suizidgedanken. Die vorgestellten Schutz- und Risikofaktoren beeinflussen nicht den Zusammenhang zwischen den maskulinen Normen und Defeat.Laura RasicMasterarbeit Universität Klagenfurt 202

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