7841 research outputs found
Sort by
Weisheit und Interozeption im Kontext achtsamkeitsbasierter Praxis
Es wird angenommen, dass weisere Menschen höhere emotionale Kompetenzen aufzeigen als weniger weise Personen. Doch nehmen sie neben ihren Emotionen auch ihren Körper bewusster wahr? Welche Rolle kann Achtsamkeit in diesem Kontext spielen? Um dies zu untersuchen, wurde eine Online-Umfrage mit 92 Erwachsenen durchgeführt, welche Weisheit, Interozeption und achtsamkeitsbasierte Praxis quantitativ erhob. Zusätzlich wurden die Proband*innen im qualitativen Studienabschnitt gebeten, ihre Erfahrungen mit achtsamkeitsbasierten Programmen (MBSR, MBCT, MSC) zu beschreiben. Am häufigsten wurden die verbesserte Emotionsregulation, die bewusstere Wahrnehmung von Körper und Emotionen, eine erlebte Verbindung mit dem Körper als subjektiv erlebte Auswirkungen genannt. Die quantitativen Auswertungen zeigten positive, signifikante Korrelationen zwischen interozeptivem Bewusstsein und Weisheit (r = 0.46), dem Zeitraum seitdem meditiert wird (r = 0.45), der Meditationshäufigkeit pro Woche (r = 0.50), der Dauer einer Meditation (r = 0.61) sowie mit moderater körperlicher Aktivität (r = 0.21). Ein t-Test für unabhängige Stichproben ergab, dass sich Personen mit und ohne Achtsamkeitskurserfahrung in Hinblick auf ihr interozeptives Bewusstsein signifikant voneinander unterscheiden (t (88) = -5.78, p > .001). Eine multivariate Varianzanalyse (MANOVA) ergab, dass Proband*innen mit und ohne Kurserfahrung sich auch signifikant hinsichtlich der Subskalen des HERO(E)-Modells der Weisheit unterscheiden (F (1, 88) = 6.07, p < .001), wobei die Diskriminanzfunktion (LDA) offenlegt, dass die Skala Offenheit am meisten zur Gruppenunterscheidung beitrug. Weisere Individuen nehmen ihren Körper bewusster wahr, wobei die Auseinandersetzung mit Achtsamkeit diesen positiven Zusammenhang noch verstärken kann. Für zukünftige Forschung ist ein experimentelles Studiendesign anstrebenswert.Isabell HellnerMasterarbeit Universität Klagenfurt 2024Abstract in englischer Sprach
Machine learning-based countermeasures to mislead hostile swarm missions
The development of Unmanned Aerial Vehicles (UAV) swarms following intelligent autonomous swarm behaviour has increased significantly in recent years. Besides new application possibilities in collective transportation, exploration or target search, a swarm’s characteristics of scalability, robustness and adaptability might also be used for malicious or dangerous purposes like target-oriented attacks. Currently, there exists a shortage in intelligent countermeasures that utilises weapon-free distraction to effectively encounter attacking UAV swarms. Commonly used defence strategies rely on signal jamming or destruction approaches, which raise the potential for collateral damage as UAVs may crash to the ground. The approach of this thesis diverges from this confrontational method, as it prioritises the development of countermeasures that divert or delay attacks on a given static target. Therefore, in this master thesis a comprehensive review of related work is made to categorise the current different methods for UAV (swarm) defence. This thesis explores the potential of machine learning in training agents to develop strategies for defending UAVs against attacking UAV swarms. The attacking swarms utilise either the Grey Wolf Optimizer or the Slime Mould Algorithm. The defending UAVs are controlled by Artificial Neural Networks trained through a multi-agent reinforcement learning method. Rewards are structured to incentivise preventing the attacking swarm from achieving its objective.The defenders' behaviour is simulated in the game engine Unity 3D. The simulation results are then evaluated in distinct steps using Python. Learning is performed by utilising Unity-ML with the Multi-Agent POsthumous Credit Assignment (MA-POCA) algorithm.Different parameter sets (maximal UAV speed, line of sight, etc.) are explored and the influence on the performance of the defenders in misleading a hostile UAV swarm is evaluated.Stefano Ricardo ProbstMasterarbeit Universität Klagenfurt 2024Zusammenfassung in deutscher Sprach
in Zusammenhang mit
Ziel der nachfolgenden Masterarbeit ist, die Abzugsfähigkeit von Aufwendungen im Einkommensteuergesetz iZm Immobilien für private Anleger aufzuzeigen. Konkret wird die Geltendmachung von Aufwendungen bei Einkünften aus Vermietung und Verpachtung bzw Einkünften aus privaten Grundstücksveräußerungen erforscht. Dazu werden die folgenden Forschungsfragen untersucht: Welche Prinzipien bzw Regelungen zur Abzugsfähigkeit von Aufwendungen iZm Einkünften aus Vermietung und Verpachtung bestehen für Anleger im EStG? Welche Auswirkungen hat ein späterer Verkauf der Immobilie auf die Abzugsfähigkeit von Aufwendungen? Zur Beantwortung der Forschungsfragen werden überwiegend Gesetzesmaterialien, Kommentare, Richtlinien, wissenschaftliche Fachliteraturen sowie Beiträge in Fachzeitschriften verwendet. Als Ergebnis lässt sich feststellen, dass im Steuerrecht einige Regelungen zum Thema Abzugsfähigkeit von Aufwendungen iZm Immobilien definiert sind. Demnach haben Anleger grundsätzlich die Möglichkeit, Aufwendungen iZm Vermietungstätigkeiten bzw Grundstücksveräußerungen ertragsteuerlich zum Abzug zu bringen, sofern die entsprechenden Abzugsverbote nicht zur Anwendung gelangen.Adrian KucharMasterarbeit Universität Klagenfurt 202
einfachstigmatisierten
Hintergrund Menschen, die unter Doppel- oder Mehrfachstigmatisierung leiden, erfahren erhebliche Belastungen durch diese Stigmatisierung (Turan et al., 2019). Diese Belastungen wirken sich sowohl auf ihre physische und psychische Gesundheit als auch auf ihre Lebensqualität aus (Luck-Sikorski et al., 2018). Dennoch werden die verschiedenen Komponenten der Stigmatisierung oft getrennt voneinander betrachtet. Derzeit besteht kein Konsens darüber, wie Doppel- oder Mehrfachstigmatisierung definiert werden soll, wie das Konstrukt analysiert werden kann und welche ausgereiften Präventionsprogramme benötigt werden (Turan et al., 2019). Stark von Stigmatisierung betroffene Gruppen sind Personen mit psychischen Erkrankungen, insbesondere mit der Diagnose Schizophrenie (Schomerus & Angermeyer, 2011) und Flüchtlinge (Xin, 2020). Der Schwerpunkt dieser Forschungsarbeit lag daher auf diesen beiden stigmatisierten Gruppen. Es wurde untersucht, ob Personen mit Doppelstigmatisierung höhere Stigmatisierungswerte aufweisen als Personen mit Einfachstigmatisierung, wobei das Konzept der Empathie als Bezugsrahmen diente. Stichprobe und Methode Die Studie umfasste insgesamt 352 Teilnehmende. Nach der Bereinigung des Datensatzes und Beachtung eines Programmierfehlers verblieben zur Untersuchung der Fragestellung und Hypothesen 162 (N=162) Teilnehmende. Die vorliegende Stichprobe soll einen Querschnitt der deutschsprachigen Durchschnittsbevölkerung repräsentieren. Grundlage der Studie bilden vier Fallvignetten, die alle einen 25-jährigen Flüchtling beschreiben, sich jedoch darin unterscheiden, ob die Diagnose Schizophrenie und die Skizzierung der Fluchtgeschichte enthalten ist. Zur Untersuchung wurden verschiedene Skalen zur Messung von Stigmatisierung und Empathie verwendet. Ergebnisse Die Ergebnisse verdeutlichen, dass Personen mit Doppelstigmatisierung auf nahezu allen Skalen stärker stigmatisiert werden als die Vergleichsgruppe mit einfacher Stigmatisierung. Zusätzlich konnte festgestellt werden, dass die Präsenz einer Fluchtgeschichte zwar einen Einfluss auf das empfundene Mitleid, jedoch nicht auf die empfundene Empathie hat. Zusätzlich konnten die Ergebnisse der Korrelationstabelle zeigen, dass einen Zusammenhang zwischen dem Konstrukt der Empathie und dem der Stigmatisierung vorliegt. Die Ergebnisse lassen jedoch keine kausalen Aussagen und Rückschlüsse zu. Schlussfolgerung Wie sowohl die vorliegende Literatur als auch diese Studie zeigen konnten, sind Menschen mit mehreren Stigmata stärker von Stigmatisierung betroffen als Personen, die nur ein Stigma tragen. Diese vermehrten Stigmatisierungserfahrungen können zu gesundheitlichen Problemen führen und sich negativ auf das Leben der Betroffenen auswirken. Es ist daher wichtig, präventive Maßnahmen zu ergreifen, um dem Phänomen der Mehrfachstigmatisierung entgegenzuwirken. Zusätzliche Forschung auf diesem Gebiet ist erforderlich, um das Konzept umfassend zu verstehen und zu erklären sowie präventive Maßnahmen gegen Stigmatisierung zu entwickeln.Lisa-Marie LoofMasterarbeit Universität Klagenfurt 2024Abstract in englischer Sprach
Translation of natural language sentences into logical formulas using Large Language Models
candidate Salvatore Francesco RiefoloDD/JD-Studienprogramm der Universität Klagenfurt mit Partneruniversität Università degli Studi di Udine ; Università degli Studi di Udine, Department of Mathematics, Computer Science and Physics, Alpen-Adria Universität Klagenfurt, Department of Computer Science Master Thesis in Artificial intelligence & cybersecurityAcademic year 2023-2024Masterarbeit Universität Klagenfurt 2024Masterarbeit Università degli Studi di Udine 202
two-dimensional
This master’s thesis focuses on the topics of the title screen, main menu, and immersion. It investigates the empirically under-researched topic of whether the first screens perceived by players, the title screen and main menu, influence their immersion. The analysis is based on the Immersive Experience Questionnaire (IEQ) (Jennett et al. 2008) and the aMaze videogame. IEQ is used to measure immersion scores between two groups played two versions of the same game. One group experiences the videogame with the title screen and main menu. The second group plays the version without the first game screens where the missing functionality is implemented in the enhanced pause menu. Both versions have the same core gameplay with semi-randomly generated mazes, bonuses, enemies, and teleports. The game is created with modern web technologies: React, TypeScript, HTML, and CSS. The technological stack allows to reduce entry barriers for the participants and access the game through the provided URL. The collected IEQ data is tested and analysed through two-sample t-tests and 2X2 ANOVA with videogame version and player type (frequent and occasional) factors. The tests are conducted for IEQ overall score, personal and game groups, and their factors: cognitive involvement, real world dissociation, emotional involvement, challenge, and control. The results demonstrate no statistically significant difference in the experienced immersion regarding the played game version. Only one 2X2 ANOVA test for the control factor demonstrated the statistically significant influence of player type on the immersion.Ihor PravdinMasterarbeit Universität Klagenfurt 202
Lehrerberufs Lehrerinnenberufs
Obwohl der LehrerInnenberuf aufgrund seiner Anforderungen weisheitsbezogene Fähigkeiten erfordert, existiert im Bereich der Professionellen Weisheit im schulischen Kontext kaum Forschung. Daher ist es notwendig diesen Bereich genauer zu beforschen. Das Ziel dieser Masterarbeit ist es deshalb zu beschreiben ob und wie sich Weisheit bei LehrerInnen zeigt. Dazu wird die folgende Fragestellung gestellt: „Wie manifestiert sich Weisheit im Kontext des LehrerInnenberufs?“ Die zweite Fragestellung ist: „Wie werden imaginäre weise LehrerInnen beschrieben?“ Um die Forschungsfragen zu beantworten, wurde eine qualitative Inhaltsanalyse von Erinnerungen an weise LehrerInnen und Beschreibungen zu imaginären weisen LehrerInnen, die von StudentInnen der Universität Klagenfurt, stammten, durchgeführt. Die Auswertung der qualitativen Studie zeigt, dass vor allem affektive Komponenten von Weisheit wie Empathie & Feingefühl, Problemkompetenz und Fürsorge eine zentrale Rolle bei der Beschreibung von weisen Verhalten bei LehrerInnen spielen, aber auch die Art der Unterrichtsgestaltung und die Vermittlung von lebenspraktischem Wissen und kritischen Denken als zentrale Eigenschaften von weisen LehrerInnen gesehen werden. Weiterführende Forschungen könnten sich auf die Unterrichtsgestaltung von weisen LehrerInnen konzentrieren und wie weisheitsnormierte LehrerInnen weise LehrerInnen beschreiben.Sophie KlammerMasterarbeit Universität Klagenfurt 2024Abstract in englischer Sprach
Testi scolastici della Lombardia del XIV e XV secolo : Tendenze koineizzanti e indizi di grammatizzazione del volgare lombardo
Il presente lavoro ha come obiettivo lo studio della lingua volgare utilizzata nei testi scolastici destinati all’insegnamento del latino in Lombardia nei secoli XIV-XV. A partire dal XIV secolo, nelle scuole cominciarono a comparire libri di testo bilingui in latino e in volgare, in cui il volgare veniva utilizzato allo scopo (pratico) di rendere accessibile il testo latino. La ricerca si propone, da una parte, di fornire un’analisi della lingua volgare impiegata in questi testi, al fine di descrivere alcune tendenze alla koineizzazione del lombardo antico, dall’altra di indagare il rapporto tra latino e volgare nei testi scolastici e la sua evoluzione. La riflessione sulla grammatica latina, infatti, portò gli insegnanti e gli studenti dell’epoca a confrontarsi con problemi linguistici applicabili anche alla loro lingua madre. Si è cercato di verificare quanto queste riflessioni abbiano influenzato il processo di grammatizzazione e normativizzazione del lombardo all’epoca.Anna SomaAlpen-Adria-Universität Klagenfurt Fakultät für Kultur- und Bildungswissenschaften in cotutelle with Università degli Studi di Milano Dipartimento di Studi Letterari, Filologici e LinguisticiDissertation Universität Klagenfurt 2024Dissertation Università degli Studi di Milano 202
Dynamic Adaptive Streaming over HTTP Hypertext Transfer Protocol Web Real-Time Communication
DASH-IF released a report [1] that introduces examples of new real-time applications.They describe that a combination of WebRTC and DASH could support the developmentof such new real-time applications. Thus, we investigate the synergies of WebRTC andDASH and develop a prototype that covers various aspects of their real-time application.We investigate WebRTC’s data channel as an alternative to DASH’s HTTP transport.We continue with an approach to improve the performance of WebRTC’s data channeland compare the results with Web-Sockets and HTTP. After, we investigate WebRTC’smedia stream component. We analyze the parameters of WebRTC’s media stream andDASH stream. The goal is to find parameters that allow us to synchronize both streams.Additionally, we designed and evaluated a mechanism to pause WebRTC’s media stream.Finally, we implement a prototype that allows the user to switch between two viewpointsof a scene by using WebRTC and DASH.Klaus Hermann VolkMasterarbeit Universität Klagenfurt 202
Migrantinnen Migranten
Das Vorhaben dieser Masterarbeit ist es, die Auswirkungen von Sport auf das soziale Inklusionserleben von Migrant*innen zu untersuchen. Die folgende Forschungsfrage wurde dazu formuliert: Wie kann Sport zu einer Verbesserung des Inklusionserlebens von Migrant*innen beitragen? Um diese zu beantworten, wurden semi-strukturierte Interviews mit acht Migrant*innen aus der ersten oder zweiten Generation zwischen 18 und 35 Jahren durchgeführt und anhand einer qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring (2010; 2015) ausgewertet. Die Forschungsergebnisse belegen die Resultate bereits bestehender Studien und erweitern diese um den spezifischen Fokus auf die psychische Komponente sozialer Exklusion und Inklusion in Bezug zum Sport. Insbesondere das Schließen neuer Freundschaften, die Stärkung des Selbstvertrauens sowie des Zugehörigkeitsgefühls und die Auflösung interkultureller Barrieren waren wesentliche Aspekte, die zu einem positiveren Inklusionserleben beitrugen und durch die regelmäßige Teilnahme in einem Sportverein oder einer Sportgruppierung ermöglicht.Leo GrögerMasterarbeit Universität Klagenfurt 2024Abstract in englischer Sprach