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MedienJournal / Öffentliche Medien- undKommunikationswissenschaftals Public Service : Anregungen zu einer notwendigenDebatte
MedienJournal / Annäherung von Forschung undPraxis im BereichWissenschaftskommunikation : Erfahrungen aus dem transdisziplinärenVerbundprojekt Transfer Unit Wissen-schaftskommunikation
Internes Employer Branding zur Steigerung der Attraktivität hoteltouristischer Jobs
Die vorliegende Studie beleuchtet den Hintergrund der aktuellen Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt der Hotellerie und thematisiert dabei die zentralen Aspekte des demografischen Wandels sowie die Arbeitsbedingungen in diesem Sektor und versucht mit Employer Branding einen potenziellen Lösungsansatz zur Bewältigung der Probleme aufzuzeigen. Ziel der Arbeit ist es, effektive interne Employer Branding Maßnahmen zu präsentieren, die zur Schaffung attraktiver Arbeitsbedingungen beitragen und somit eine langfristige Bindung der Mitarbeiter:innen fördern. Letztlich wird eine Steigerung der allgemeinen Attraktivität hoteltouristischer Jobs angestrebt. Die Autorin bedient sich zur Beantwortung der Forschungsfragen zweier methodischer Ansätze und ergänzt ihre Literaturrecherche mit Expertenwissen aus fünf qualitativen Leitfadeninterviews, durchgeführt mit Hoteliers beziehungsweise Human Ressource Managern von vier bis fünf Sterne Hotels, die als Leitbetriebe im Bereich Employer Branding einen großen Erfahrungsschatz aufweisen. Die empirischen Ergebnisse zeigen, dass eine angenehme Unternehmenskultur, ein ansprechendes Paket an Gehalt und Sozial- und Nebenleistungen, Anerkennung sowie Glaubwürdigkeit in der Kommunikation und im Umgang mit den Mitarbeitenden die wichtigsten Merkmale eines attraktiven Arbeitgebers darstellen. Die Studienteilnehmer:innen und Expert:innen sind sich jedoch einig, dass schlussendlich nicht isolierte Benefits entscheidend sind, sondern vielmehr das Zusammenspiel unterschiedlicher Maßnahmen für die Wahrnehmung als Top-Arbeitgeber von zentraler Bedeutung ist. Als allgemeine Handlungsempfehlungen lassen sich deshalb final folgende drei Punkte ableiten: sei authentisch und glaubwürdig in jeglichem Tun und Handeln, biete ein attraktives Gesamtpaket und finde individuelle Lösungen, die auf die Bedürfnisse jedes / jeder einzelnen Mitarbeitenden zugeschnitten sind!Jennifer SeiberlMasterarbeit Universität Klagenfurt 202
Renaissance der kritischen Friedenspädagogik? : Stärken, Potenziale und Leerstellen der kritischen Friedenspädagogik in einer veränderten Welt
In der vorliegenden Masterarbeit wird der Frage nachgegangen, wie die kritische Friedenspädagogik zur Analyse und Bewältigung aktueller Problemlagen beitragen kann und welche Leer- und Schwachstellen sie dabei aufweist. Der Fokus wird dabei auf die Multiple Krise gelegt, wobei vier Krisenerscheinungen näher betrachtet werden: zyklische Krisen der Akkumulation, die sozial-ökologische Krise, Dauerkrisen der Reproduktion sowie die Hegemoniekrise. Folgende Forschungsfragen werden gestellt: Inwiefern ermöglicht eine Wiederbelebung der kritischen Friedenspädagogik eine effektive und nachhaltige Analyse und Bewältigung gegenwärtiger gesellschaftlicher Problemlagen? Welche Leerstellen lassen sich in der kritischen Friedenspädagogik in Bezug auf diese Problemlagen finden und welche Kritik lässt sich an die kritische Friedenspädagogik formulieren?Die Masterarbeit zeigt auf, in welcher Hinsicht die kritische Friedenspädagogik eine effektive Analyse leisten und Bewältigungsstrategien in Bezug auf die Problemlagen vorschlagen kann. Insbesondere in der Analyse wie auch in der Reflexion der kapitalistischen Produktions- und Reproduktionsbedingungen, die in einem engen Zusammenhang mit der Multiplen Krise stehen, zeigt sich die Stärke der kritischen Friedenspädagogik. Gleichzeitig werden in der Masterarbeit Leerstellen der kritischen Friedenspädagogik identifiziert und diskutiert, etwa in der Auseinandersetzung mit dekolonialen, anti-rassistischen, (queer-)feministischen Theorien und der praktischen Bearbeitung ökologischer Themen. Diese Masterarbeit plädiert für eine Renaissance der kritischen Friedenspädagogik als Antwort auf die verschiedenen Problemlagen. Die materialistische Grundlage, auf der die kritische Friedenspädagogik baut, sollte Einzug in den Diskurs finden. Aufgedeckte Leer- und Schwachstellen sowie neue Herausforderungen zeigen jedoch auf, dass es notwendig ist, die kritischen Friedenspädagogik weiterzuentwickeln. Dies alles mit dem Ziel, die Analyse der Problemlagen zu ermöglichen, diese in die praktische Arbeit der kritischen Friedenspädagogik zu überführen und so zu einer Transformation der Verhältnisse sowie einem positiven Frieden beizutragen.Björn Weber B.A.Masterarbeit Universität Klagenfurt 202
Integrating electric vehicles in Nairobi's Last-Mile Delivery services: challenges, opportunities, and policy recommendations for sustainable urban mobility
Background: Integrating electric vehicles into LMD services in Nairobi presents a timely opportunity to confront pressing climate and environmental challenges. However, as in many developing nations, the acceptance of EVs in Nairobi encounters considerable obstacles. This study examined the major drivers of integrating electric vehicles into Nairobi’s LMD, driven by the pressing demands to reduce carbon footprints and enhance operational efficiency in urban logistics, besides promoting more sustainable environments. The key objectives include: analysing the current LMD logistics systems, identifying barriers towards EV adoption in LMD, identifying the benefits of EV integration, and proposing some actionable recommendations for stakeholders.Methodology: These objectives were accomplished using a descriptive research design which combined qualitative and quantitative data collection methods. Surveys with logistics companies using electric vehicles, delivery drivers, urban mobility scholars, EV dealers and government officials in Nairobi were adopted as primary data. These surveys were distributed through email, social media, and in-person visits and mainly aimed at identifying operational challenges and perceptions of users, the advantages of electric vehicles in the provision of last-mile delivery services, to ascertain current policies and incentives for EV adoption, and the obstacles to adoption. Secondary data was generated by reviewing academic literature, government reports, and industry publications. This data provided an understanding of best practices and successful case studies from cities that have introduced EVs in the logistics sector. The study therefore relies upon this diversity of data sources, as they provide a reasonable understanding of the research question. The trends and patterns of the qualitative data were identified using SPSS and Excel. A thematic analysis was performed on qualitative data to identify recurring patterns in stakeholder perception, policy frameworks, and infrastructural gaps.Results: The findings show significant possibilities and persistent obstacles for integrating electric vehicles into Nairobi's LMD sector. Some stakeholders mentioned reasons that support using electric vehicles, like lower running costs, better delivery efficiency, and much less carbon output. These advantages match Nairobi's bigger goal for green economic growth through sustainable transport options. However, potential barriers to adoption were also identified, including the high purchase price of EVs, lack of good charging stations, unreliable electricity supply, range anxiety, and inconsistent government policies and financial support. Surveys indicated that although many logistics providers and drivers are willing to adopt EVs, these challenges act as a hindrance. Different stakeholders suggested subsidies, tax incentives and fast charging stations as actions to boost the adoption of EVs. Moreover, the integration of renewable energy was seen as a critical factor for the adoption of EVs. Conclusion: The study concludes that Nairobi is at a critical stage in its transition to electric mobility. While it has the potential to be a leader in sustainable urban logistics, much work remains to be done, and concerted efforts from all stakeholders are required to turn this vision into a reality. The recommendations include; Subsidies and tax exemptions by the government to reduce the cost of EVs, expand the charging infrastructure, integrate renewable energy in the power grid, and create clear and consistent policies for promoting electric vehicles. In addition, logistics companies, EV manufacturers, and government agencies will need to collaborate effectively to overcome the existing challenges while fully exploiting the benefits of EV integration. The study offers important recommendations for policymakers, industry stakeholders, and researchers interested in promoting electric mobility in Nairobi. With the current barriers addressed and the proposed solutions implemented, Nairobi could be on its way to a more sustainable, efficient, and environmentally friendly urban logistic system, putting it in a position to be emulated by other cities in the region.Anne Wanjiku NderituMasterarbeit Universität Klagenfurt 202
International Standards Organization Corporate Sustainability Reporting Directive
Diese Masterarbeit untersucht die Synergieeffekte durch eine Parallelisierung der ISO 14001 Zertifizierung mit der Erstellung des CSRD-Nachhaltigkeitsberichtes am Beispiel eines Kärntner Unternehmens der Metallindustrie. Ziel der Arbeit ist es, die Überschneidungen zwischen den Anforderungen der beiden Systeme zu analysieren und Effizienzpotenziale bei ihrer parallelen Einführung zu identifizieren. Im theoretischen Teil der Arbeit werden die Grundlagen der ISO 14001 und der CSRD systematisch analysiert, einschließlich ihrer Ziele, Strukturen und Anforderungen. Der empirische Teil bezieht sich auf ein Unternehmen der metalltechnischen Industrie und untersucht anhand seiner Fertigungsprozesse die identifizierten Umweltaspekte und deren Überschneidungen mit der CSRD. Dabei wird die Branchenrelevanz durch Ab-gleich mit Umwelterklärungen ähnlich gelagerter Betriebe und wissenschaftlicher Literatur überprüft. Die Ergebnisse zeigen, dass etwa 47 % der allgemeinen Anforderungen europäischer Nachhaltigkeitsberichterstattung durch Prozesse der ISO 14001 teilweise oder vollständig abgedeckt werden können. Die größten Überschneidungen finden sich dabei in den Prozessanforderungen und weniger in der Erhebung quantitativer Kennzahlen. Auch bei den umwelt-, sozial- und governance-bezogenen Berichtsteilen, die unabhängig von der Branche für alle Unternehmen gelten, bestehen Parallelen zur ISO 14001, insbesondere in Bezug auf die Identifikation von Umweltaspekten, die Bewertung von Risiken und Chancen sowie die Festlegung von Maßnahmen und Zielen. Dies wird deutlich beim Abgleich von Themen wie Energieverbrauch, Ressourcennutzung, Abfallmanagement und Emissionen. Dennoch müssen die bestehenden ISO-Prozesse um detaillierte Berichtspflichten und spezifische Kennzahlen erweitert werden. Ergänzend könnten weitere ISO-Normen, wie ISO 45001 oder ISO 37001, zusätzliche Anknüpfungspunkte im Bereich sozialer und governance-bezogener Themen schaffen. Eine parallele Einführung der ISO 14001 und der CSRD-Berichtspflicht ermöglicht erhebliche Synergieeffekte. Durch abgestimmte Prozesse lassen sich Aufwand reduzieren, regulatorische Vorgaben effizient umsetzen und zugleich die Transparenz sowie Nachhaltigkeitsleistung steigern. Das stärkt die Wettbewerbsfähigkeit und legt den Grundstein für eine ganzheitliche, zukunftsorientierte Nachhaltigkeitsstrategie.Masterarbeit Universität Klagenfurt 202
„Ach, Klagenfurt …“ : das Imaginäre der Kärntner Landeshauptstadt zwischen Langeweile, Hassliebe und Lebensqualität
Die Zugänge zum Untersuchungsobjekt Stadt sind so vielfältig wie die daran forschenden Disziplinen. Über das theoretische Framework des Imaginären der Stadt in Kombination mit dem Begriff der Imaginaries nimmt diese Arbeit die mit dem Namen „Klagenfurt” verbundenen Vorstellungswelten in den Blick. Eine zentrale Rolle spielen dabei die symbolisch aufgeladene Naturlandschaft Kärntens, soziodemographische Trends wie Abwanderung und Brain Drain sowie eine von Missständen geprägte Lokalpolitik. Während urbane Kriterien wie Dichte und Heterogenität für viele Bewohner:innen nur bedingt erfüllt werden, erfolgt die Identifikation mit der Stadt vor allem über Landschaftsmerkmale wie den Wörthersee oder die Lage im Bundesland Kärnten, dessen Imaginäres mit dem der Landeshauptstadt verschwimmtBarbara PachlerMasterarbeit Universität Klagenfurt 2025Abstract in englischer Sprach
Der Einfluss von Jahreszeiten-Primings auf die Intensität des Emotionserlebens
Die existierenden Studien zu jahreszeitbedingten Veränderungen der Emotionen setzen sich primär mit der sich ändernden Qualität von Emotionen auseinander. In Bezug auf die Quantität von Emotionen – also die Intensität der Emotionen bzw. des Emotionserlebens – über die Jahreszeiten hinweg ist in der wissenschaftlichen Literatur kaum etwas zu finden. Daher wurden in dieser Arbeit drei Fragestellungen untersucht: Erstens, ob auf das Priming einer Jahreszeit allgemein eine Veränderung der Emotionsintensität folgt. Zweitens, ob bei einer der vier Priming-Gruppen diese Veränderung besonders deutlich ist. Es wurde angenommen, dass die Emotionsintensität in der Frühlings-Priming-Gruppe am höchsten ist. Drittens, ob unter Berücksichtigung der emotionalen Kompetenz Unterschiede zwischen den Priming-Gruppen in Hinblick auf die Emotionsintensität auftreten. Dies betreffend wurde erwartet, dass emotional kompetente Personen von geringeren Schwankungen berichten. Mittels eines Online-Fragebogens haben die Versuchspersonen (N = 180) zuerst ihre aktuelle Emotionsintensität angegeben, wurden dann zufällig einer Jahreszeiten-Gruppe zugeteilt und auf die entsprechende Jahreszeit geprimt. Anschließend haben sie erneut ihre Emotionsintensität angeben und den emotionale-Kompetenz-Fragebogen (EKF) ausgefüllt. Es wurde ein 4 (Priming-Gruppen) x 4 (Quadranten) x 2 (pre-/post-Messungen)-Studiendesign gewählt. Für die Messungen der Variable „Emotionsintensität“ wurde das Geneva Emotion Wheel (GEW) verwendet. Das Priming erfolgte mittels autobiografischen Schreibens. Durch eine Sentimentanalyse wurde der Emotionsgehalt der Priming-Texte ermittelt. Die Berechnung möglicher Interaktionen zwischen den Priming-Gruppen, den Quadranten und der pre-/post-Messung erfolgte mit einer dreifaktoriellen ANOVA sowie einer dreifaktoriellen ANCOVA, welche die emotionale Kompetenz als Kovariate berücksichtigte. Es zeigen sich signifikante Unterschiede im Emotionsgehalt zwischen den Sommer- und den Herbst-Priming-Texten. Folglich wurden die Sommer-Priming-Texte deutlich emotionsreicher geschrieben als die Herbst-Priming-Texte. Wenngleich keine signifikanten Unterschiede zwischen den vier Jahreszeiten-Priming-Gruppen hinsichtlich einer Veränderung der Emotionsintensität auftraten, zeigte sich dennoch eine Abnahme negativer Emotionen in allen Jahreszeiten-Priming-Gruppen. Die Ergebnisse sprechen gegen eine differenzielle Wirkung des Jahreszeiten-Primings. Die Zunahme positiver Emotionen könnte jedoch einen Hinweis auf den „fading affect bias“ darstellen. Zudem war die emotionale Kompetenz keine bedeutende Kovariate. Es zeigt sich aber eine Tendenz in den Daten, dass mit steigenden EKF-Werten die Schwankungen positiver Emotionen zwischen den pre-/post-Messungen geringer waren und dass negative Emotionen abgenommen haben. Es wird diskutiert, dass die Art und Weise, wie eine Jahreszeit emotional wahrgenommen und wie sich daran erinnert wird, für das in der Studie berichtete Emotionserleben verantwortlich gewesen ist. Durch wiederholtes Erleben einer Jahreszeit kann diese als affektiver Kontext etabliert und mit der jeweiligen Jahreszeit kongruente Emotionen erlebt werden, auch wenn sich der Mensch auf die jeweiligen Reize einer Jahreszeit immer neu einstellen muss.Sophia MoserMasterarbeit Universität Klagenfurt 2025Abstract in englischer Sprach
Die Folgen von Obdachlosigkeit für den Lebensalltag von betroffenen Männern : eine Befragung der Nutzer einer Notschlafstelle in Kärnten
Die vorliegende Masterarbeit setzt sich zum Ziel, die Folgen von Obdachlosigkeit für den Lebensalltag der betroffenen Männer zu verdeutlichen. Obdachlosigkeit ist ein Phänomen mit einer Vielzahl an Ursachen. Von Arbeitslosigkeit und Mangel an finanziellen Ressourcen bis hin zu schwerwiegendem Konsummissbrauch von Substanzen und psychischen Erkrankungen führen zahlreiche Herausforderungen und Lebenskrisen zu einem Verlust des festen Wohnraumes. Im Rahmen der empirischen Untersuchung wurden mithilfe von leitfadengestützten Interviews acht obdachlose Männer, die zum Zeitpunkt der Befragungen Klienten in der Notschlafstelle der Wohnungslosenhilfe der Caritas Kärnten waren, über ihre Lebenslage befragt. Die Auswertung der Daten erfolgte mithilfe von Grounded Theory nach Anselm L. Strauss und Barney G. Glaser (1967). Die Ergebnisse zeigten, dass der Verlust eines eigenen Lebensraumes, der Schutz und Sicherheit bietet und ein Ort der Stabilität ist, die prekären Lebensbedingungen der Betroffenen erheblich beeinflusst. Problematisches Suchtverhalten stellt bei einigen Betroffenen eine zusätzliche Belastung dar. Die zwischenmenschliche Interaktion und Kommunikation mit der sozialen Umwelt bieten einerseits einen stabilen Rückhalt für die Befragten und fordern andererseits die betroffenen Männer emotional und psychisch heraus. Das Leben in der Obdachlosigkeit ist mit einem hohen Maß an Unsicherheit und Belastung verbunden. Die institutionellen Hilfsangebote sind für diese Männer der zentrale Bestandteil ihres Alltags, um neue Perspektiven zu schaffen und bedürfnisorientierte Sozialberatungen anzubieten. Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass diverse Probleme wie gesundheitliche Belastungen, missbräuchliches Suchtverhalten, finanzielle Mangelressourcen und instabile sozial-familiäre Beziehungsverhältnisse die Lebensführung in der Obdachlosigkeit von Betroffenen im Laufe der Zeit beeinträchtigen. Nachhaltige Entwicklungen im Leben von obdachlosen Männern können durch eine langfristige Erwerbstätigkeit oder Sicherstellung eines leistbaren Wohnraumes erreicht werden. Da-für ist eine offene, verständnisvolle Haltung seitens der Sozialinstitutionen gegenüber den individuell geprägten Lebensrealitäten von Obdachlosen notwendig.Sümeyye CaglarMasterarbeit Universität Klagenfurt 2025Abstract in englischer Sprach
International Financial Reporting Standards
Diese Arbeit untersucht die bilanzpolitischen Ermessensspielräume bei der Bewertung von Pensionsverpflichtungen gemäß IAS 19. Die deskriptive Analyse konzentriert sich auf die sechs umsatzstärksten Energieversorgungsunternehmen Österreichs im Zeitraum von 2020 bis 2023. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Wahl finanzieller Bewertungsparameter wie dem verwendeten Diskontsatz, Annahmen zur Lohn- und Gehaltsentwicklung sowie der Entwicklung der Pensionshöhe im volatilen Zinsumfeld. Ein weiterer zentraler Punkt liegt in der Analyse des Zusammenhangs zwischen den ausgewiesenen Pensionsverpflichtungen und dem dazugehörigen Fondsvermögen. Die qualitative Inhaltsanalyse der IFRS-Konzernabschlüsse zeigt, dass Unternehmen in Phasen erhöhter Zinsvolatilität verstärkt von Ermessensspielräumen bei der Bilanzierung von Pensionsverpflichtungen und Fondsvermögen Gebrauch machen. Außerdem legen die Ergebnisse nahe, dass Unternehmen ihre Bilanzierungspraxis an das jeweilige Marktumfeld anpassen und die im Rahmen von IAS 19 bestehenden Ermessensspielräume aktiv nutzen - wenn auch in unterschiedlichem Ausmaß.Katrin EisensteinMasterarbeit Universität Klagenfurt 202