7841 research outputs found
Sort by
Play/Write Student Journal / Literary and ludic mise-en-abyme in What Remains of EdithFinch
Samuele Balduzz
Schlüsselfaktor Kommunikation bei Übernahmen von Start-Ups
Die zunehmende Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Mehrdeutigkeit (VUCA) in der heutigen Wirtschaft zwingt Unternehmen, flexible und agile Strategien zu entwickeln. Dieser Trend zeigt sich in der wachsenden Präferenz von Konzernen für die Akquisition von Start-Ups, um ihre Innovationskraft zu stärken und sich an die schnell wandelnden Marktbedingungen anzupassen. Statistische Erhebungen belegen diesen Trend mit einem Anstieg der jährlichen Unternehmensübernahmen. Die hohe Investitionsbereitschaft in Start-Ups setzt sich fort, obwohl der anfängliche Boom nachlässt.Die nahtlose Integration von Start-Ups in etablierte Unternehmensstrukturen ist ein Prozess, der von zahlreichen Herausforderungen geprägt ist. Diese Herausforderungen manifestieren sich besonders in der mangelnden Präzision bei der Festlegung von klaren Zielen, in der intransparenten Kommunikation und den unterschiedlichen Kommunikationsmethoden sowie im "Culture Clash" aufgrund unterschiedlicher Unternehmenskulturen. Diese Aspekte können zu einer schrittweisen Entfremdung, Effektivitätsverlusten und sogar zum Scheitern des übernommenen Start-Ups führen. Eine erfolgreiche Integration erfordert daher eine sorgfältige Planung und klare Kommunikation, um Synergien zu nutzen und potenzielle Hindernisse zu minimieren.Pascal BraunsbergerMasterarbeit Universität Klagenfurt, Universitätslehrgang Business Manager/in 2024Abstract in englischer Sprach
Professionalisierung in der stationären sozialpädagogischen Jugendarbeit im Hinblick auf migrationsbedingter Diversität : eine qualitative Untersuchung in Jugend Wohngemeinschaften
In meiner Masterarbeit habe ich das Thema der Professionalisierung im Tätigkeitsbereich der Sozialpädagogik behandelt und in Bezug auf migrationsbedingter Diversität Fachkräfte in Jugend Wohngemeinschaften befragt. Da ich selbst in einer Jugend WG tätig bin, ist mir der Zugang zu potenziellen Interviewpartnerinnen und Interviewpartnern bereits gegeben gewesen. Wichtig für mich war es, nicht in der eigenen Arbeitsstelle zu forschen, sondern in mir fremden WG’s einzutauchen. Door Keeper hierfür war meine Teamleitung, die mich bestmöglich unterstützt hat. Es wurden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Wohngemeinschaften der Diakonie de La Tour befragt, da die Diakonie ein gemeinsames Miteinander großschreibt und es ihr Leitbild darstellt. Das Thema konnte bereits zu Beginn gut eingegrenzt werden, vor allem mit Hilfe der W-Fragen: Die Arbeit richtet sich auf Jugendliche in stationären Wohneinrichtungen mit Migrationserfahrung, Schwerpunkt hierbei ist die Professionalität in der Arbeit mit ihnen durch Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen. Daten hierfür wurden aus den fünf Interviews mit den Betreuerinnen und Betreuern gezogen. Bei den WG’s handelte es sich um gemischte Jugend-Wohngemeinschaften, deren Zugang für die Jugendlichen altersbedingt von 12 bis maximal 21 Jahren begrenzt ist. Da ich mich im Vorfeld theoretisch in die Thematik vertieft habe, war eine gute Ausgangsbasis geschaffen und ich konnte mich gut über das Thema der Professionalisierung im sozialpädagogischen Kontext informieren. Zu Beginn jedoch wurde der Begriff der Jugend und der Migration geklärt. Magnus Enzensberger und Ram Mall zeigen eine historisch-kulturwissenschaftliche Sichtweise auf den Migrationsbegriff auf, welche auch hier ausführlich in der Arbeit erläutert wird. Stuart Hall beschreibt, wie es zu Phantasien über fremde Kulturen kommt und dadurch Stereotypen und Vorurteile in unserer Gesellschaft entstehen. Die entstandene Sichtweise auf diverse Kulturen und die Vorstellungen darüber prägen die sozialpädagogische Arbeit. Eine Analyse und Reflexion der eigenen Involviertheit in Ideologien ist eine immense Bedingung für die Professionalität in Praxisverhältnissen von Organisationen. Es geht um eine selbstkritische Reflexion, welche die unterschiedlichen Bedingungen und ihre dazugehörigen Konsequenzen, Selbstverständnisse und Handlungsweisen thematisiert, die durch Individuen, Gruppen, Institutionen oder Strukturen anhand von rassistisch fundierten Deutungs-, Wahrnehmungs- und Empfindungsmuster vermittelt werden. (vgl. Mecheril/Rangger 2022: 82) Es zeigte sich, dass Professionalisierung eine breit diskutierte Thematik im wissenschaftlichen Feld ist. Das Professionsverständnis in der Sozialen Arbeit ist vielschichtig und selbstkritisch. So nennt auch Völter et al., dass der Grund dafür in der späten und vergleichsweisen schnellen Akademisierung und Professionalisierung von der Sozialen Arbeit liegt. Des Weiteren zeichnet die Soziale Arbeit ihre Komplexität aus, welche bedingt dadurch ist, dass die Soziale Arbeit viele verschiedene Arbeitsfelder, Themen und Zuständigkeiten umfasst. (vgl. Völter et al. 2020: 7) Während des Evaluationsprozesses ergab sich ein weiterer Punkt für die Ergebnisdarstellung: Die Arbeit konzentrierte sich hauptsächlich mit der Frage, was Professionalität in Bezug auf migrationsbedingter Diversität im sozialpädagogischen Kontext bedeutet, jedoch war in allen fünf geführten Interviews zu entnehmen, dass die Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen mit immensen Herausforderungen täglich zu tun haben und diese ihre professionelle Arbeit beeinflussen. Daher wurden Herausforderungen aber auch Chancen in die Ergebnisdarstellung miteingearbeitet. Somit konnte ein harmonischer Rahmen für die Bedeutung der professionellen sozialpädagogischen Arbeit geschaffen werden, welcher die Herausforderungen, aber auch Chancen und Möglichkeiten in der sozialpädagogischen Arbeit im Hinblick auf migrationsbedingter Diversität aufzeigt.Anna Wernig, BA BAMasterarbeit Universität Klagenfurt 2024Abstract in englischer Sprach
Posttraumatische Belastungsstörung
Die Posttraumatische Belastungsstörung ist eine schwerwiegende psychische Erkrankung mit erheblichen Auswirkungen auf das tägliche Leben von Betroffenen und hohen gesellschaftlichen Kosten. Obwohl es verschiedene bewährte Ansätze zur Behandlung gibt, haben sowohl psychotherapeutische als auch pharmakologische Methoden erhebliche Nachteile. Diese umfassen u.a. starke Nebenwirkungen und hohe Abbruchraten. Die MDMA-unterstützte Psychotherapie verfolgt einen integrativen Ansatz, der innovative pharmakologische und psychotherapeutische Methoden kombiniert, um die Behandlungsergebnisse zu verbessern. Diese Metaanalyse bewertet die Wirksamkeit der MDMA-unterstützten Psychotherapie im Vergleich zu Placebo bei der Behandlung von PTBS. Hierzu wurden sechs Studien mit insgesamt 292 Teilnehmern analysiert. Die Ergebnisse zeigen eine signifikante Reduktion der PTBS-Symptome von der Baseline bis zum Endpunkt der MDMA-Gruppen mit einer gewichteten Effektstärke von ḡ = 1.67. Insgesamt erfuhren 73.40% der Teilnehmer in den MDMA-Gruppen, im Gegensatz zu 43.11% der Patienten der Placebo-Gruppe, eine klinisch signifikante Reduktion der Symptome. 63.23% erfüllten nicht mehr die diagnostischen Kriterien für eine PTBS, während dieser Wert in der Placebo-Gruppe bei 36.37% lag. Der Unterschied zwischen der Placebo- und der MDMA-Gruppe ist signifikant mit einer Effektstärke von d = 1.28. Obwohl die Heterogenität zwischen den Studien mit einem p-Wert von 0.13 nicht signifikant ist, deutet der I²-Wert von 0.83 auf eine hohe Variabilität hin. Diese Ergebnisse unterstreichen das Potenzial der MDMA-unterstützten Psychotherapie als effektive, alternative Behandlungsoption für PTBS und heben die Notwendigkeit weiterer Forschung hervor, um die langfristigen Effekte und die optimale Integration in bestehende Behandlungskonzepte zu klären.Anika Deborah WeidenfeldMasterarbeit Universität Klagenfurt 2024Abstract in englischer Sprach
Der Zusammenhang zwischen athletischer Identität und der Zufriedenheit in romantischen Paarbeziehungen sowie der psychischen Gesundheit
Die vorliegende Masterarbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der athletischen Identität und der Zufriedenheit in romantischen Paarbeziehungen sowie der psychischen Gesundheit. Im Rahmen einer Online-Studie über Lime Survey wurden 149 Personen befragt und Daten entsprechend der Fragestellung erhoben. Im Anschluss wurden die Daten einer quantitativen Analyse unterzogen, wobei die Ergebnisse mittels Regressions- und Moderationsanalysen in R berechnet wurden. Es lässt sich feststellen, dass Männer eine höhere athletische Identität aufweisen als Frauen. Des Weiteren ist eine höhere allgemeine Beziehungszufriedenheit bei Frauen festzustellen. Die Resultate legen nahe, dass ein signifikant negativer Zusammenhang zwischen der athletischen Identität und der psychischen Gesundheit besteht. Die Ergebnisse der Studie lassen erschließen, dass sowohl AthletInnen als auch ihre PartnerInnen durch den Leistungssport und die damit einhergehende athletische Identität beeinflusst werden können. Um weitere Erkenntnisse zu gewinnen, ist jedoch eine ganzheitliche Betrachtung des Themas erforderlich. Die neu gewonnenen Erkenntnisse können in die Ausbildung von PaarberaterInnen aufgenommen werden, um allgemeine Informationen darüber bereitzustellen, wie die athletische Identität mit der Zufriedenheit in romantischen Paarbeziehungen und der psychischen Gesundheit zusammenhängt. Dadurch kann eine bessere Beratung für Paare, aber auch im Allgemeinen für AthletInnen angeboten werden.Maja SimonMasterarbeit Universität Klagenfurt 202
Klientinnen Klienten
Diese Masterarbeit untersucht die Bedeutung der Lebensbewältigung für die Entwicklung eines gesundheitsbezogenen Lebensstils sowie der Resozialisierung von Klient*innen der Langzeittherapiestation „Oikos“ in Klagenfurt. Ziel der Studie ist es, Handlungsperspektiven und Handlungsaufforderungen für die sozialpädagogische Praxis in der stationären Suchthilfe zu identifizieren, die sich aus den individuellen Erfahrungen der Betroffenen sowie theoretischen Grundlagen zum Thema "Sucht und Lebensbewältigung" ergeben. Diese Arbeit zielt also darauf ab, einen Überblick über die theoretischen Grundlagen der Sucht wie auch des Lebensbewältigungskonzepts nach Lothar Böhnisch zu bieten und anschließend die beiden Thematiken im sozialpädagogischen Praxiskontext der Suchthilfe zu erläutern. Dabei wird aufgezeigt, wie durch eine ganzheitliche Betrachtung von Lebensbewältigungsstrategien sowohl präventive als auch rehabilitative Ansätze in der Arbeit mit Suchtkranken gestärkt werden können.Der Schwerpunkt stationärer Suchttherapien ist es, Rückfälle zu vermeiden, die soziale Reintegration zu fördern und die langfristigen Folgen der Suchterkrankung zu reduzieren. Es werden daher psychosoziale sowie medizinische Maßnahmen ergriffen, um die Betroffenen bei der Bewältigung ihres Lebens zu unterstützen. Resultierend daraus ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit des betreuenden Fachpersonals als Grundstein gelingender Therapie anzusehen. Die Sozialpädagogik in der Suchthilfe verfolgt also einen ganzheitlichen Ansatz, der nicht nur die Behandlung der Sucht selbst, sondern auch die damit verbundenen psychosozialen und gesellschaftlichen Aspekte umfasst. Obgleich die Psycholgie und Medizin Sucht als Krankheit wahrnimmt, berücksichtigen Sozialpädagog*innen mehrheitlich die individuellen Lebensumstände, sozialen Beziehungen und Ressourcen der Betroffenen und arbeiten an einer umfassenden Unterstützung und Stärkung ihrer Lebensbewältigungsfähigkeiten unter der Motivation, die psychosoziale Handlungsfähigkeit der Klient*innen zu stärken. Diesbezüglich liegt der Fokus besonders in der Auseinandersetzung mit dem Konzept der Lebensbewältigung nach Lothar Böhnisch, der die Bedeutung mehrdimensionaler Betrachtungsweise von Individuen in kritischen Lebenskonstellationen unterstreicht. Im Zusammenhang mit der vielschichtigen Natur der Sucht, bietet das Lebensbewältigungskonzept theoretische Ansätze für die Sozialpädagogik in der Suchthilfe.Die Ergebnisse zugrundeliegender Forschung basieren auf theoriegeleiteten Leitfadeninterviews mit Klient*innen der im Suchthilfebereich etablierten Einrichtung "Oikos Therapie". Die Interviewstruktur wurde vor dem Hintergrund des Konzeptes der Lebensbewältigung erstellt und berücksichtig die drei Dimensionen (psychodynamische, soziodynamische/interaktive, gesellschaftliche Dimension), die Böhnisch identifiziert. Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurde das verschriftlichte Datenmaterial auf Basis der Qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet, bei der sowohl induktive als auch deduktive Kategorienbildungen zur Anwendung kamen. Die Ergebnisse der Textanalyse in Verbindung mit Theorien zeigen, dass die sozialpädagogische Praxis in der stationären Suchthilfe differenzierte Ansätze benötigt, um die komplexen Bedürfnisse der Klient*innen adäquat zu adressieren. Auf der Grundlage, Sucht als Ausdruck von Bewältigungsversuchen im Umgang mit kritischen Lebenslagen zu verstehen, gilt es besonders die Bereiche soziales Netzwerk, berufliche sowie finanzielle Stabilität als auch gesicherte Wohnverhältnisse zu fördern. Die Stärkung von sozialer Teilhabe, sowie die Eröffnung der Chance der Thematisierung persönlicher Problemlagen führt zu einem erhöhten Selbstwert sowie der Erfahrung sozialer Anerkennung. Neben der nachhaltig gesicherten Abstinenz stellt die Eröffnung psychosozialer Handlungsspielräume im Sinne des Aufbaus eines selbstbestimmten und gesundheitsorientierten Lebensziels eine zentrale Rolle dar. Auch bedarf es der Erarbeitung individueller Strategien der Entspannung und Selbstfürsorge. Die gesetzten Interventionen durch die Fachkräte der Sozialen Arbeit passieren vor dem Hintergrund einer bedürfnis- und ressourcenorientierten Haltung, Stigmatisierungen wird durch kritische Reflexion des Betreuungsprozesses entgegengewirkt. Diesbezüglich wird zudem bestätigt, dass sich Lothar Böhnischs Konzept als hilfreiches Modell für die Analyse und Intervention in der Suchthilfe, erweist.Elisabeth Valerie Dohr, BAMasterarbeit Universität Klagenfurt 2024Abstract in englischer Sprach
Artificial intelligence methods for complex industrial scheduling applications
Due to the highly competitive and globalized markets, manufacturers face constantly changing customerneeds. This requires manufacturers to acquire the ability to react smartly and fast to adapt to these changes.In order to face different customer requirements, a manufacturer needs to optimize multiple objectivessimultaneously. In the meantime, they must manage their scarce resources as efficiently as possible. Sincescheduling directly affects the production efficiency and costs of the manufacturers, the Job-shop SchedulingProblem (JSP) has attracted many researchers over the last six decades. The JSP is an optimization problem inwhich various manufacturing jobs are assigned to machines, and the sequence of performing those jobs needsto be determined for each machine while minimizing the completion time of all jobs called “makespan”.As JSP is an NP-hard problem, when it scales up, the existing optimization methods meet computationalstability and time challenges.This thesis proposes a potential model that solves the JSP using Answer Set Programming (ASP). ASPis a declarative programming paradigm that has been proposed in the area of logic programming andnon-monotonic reasoning. Firstly, we build an ASP model that solves the JSP in a single shot, but due tothe problem complexity, this model cannot find solutions close to the optimum for large instances withinreasonable computational time. Hence, we apply one of the most effective approaches for solving schedulingproblems: the decomposition approach in which a problem is split into subproblems called time windows,the model optimizes each time window separately, and merges the solutions of subproblems to obtain a fullproblem solution. To achieve this, we build a multi-shot optimization model based on ASP and controlledthrough a Python API, while considering the makespan as global optimization objective. Since smartlysplitting the problem into subproblems that lead to good results is challenging, we propose a range ofdecomposition strategies and compare their performance by testing them on several benchmark sets. Ourresults show that incorporating bottleneck machines into the decomposition process is highly beneficial.Since decomposition often sacrifices the global optimum, we apply an overlapping technique betweentime windows to overcome decomposition mistakes. In addition, we introduce a compression strategy as apost-processing phase after optimizing each time window, which allows operations to start execution earlierwithout violating constraints. We assess our framework on benchmark sets of several sizes, showing thatoverlapping and compression have significant impact for improving the solution quality.Since the JSP is a classical scheduling problem that abstracts from reality, we also address a more realisticscheduling problem for semiconductor manufacturing systems, where advanced features like flexible machineassignment, preventive maintenance, batch processing, and re-entrant floware considered. In viewof the largeproblem size and complexity, we investigate scalable machine assignment strategies positioned in-betweenstatically fixed and fully flexible machine assignment concepts. To evaluate our proposed model, we derivebenchmark sets from the SMT2020 semiconductor manufacturing testbed. Our results show that, when thenumber of operations increases, a fully flexible machine assignment fails to generate feasible solutions, and itis essential to have a strategy that reduces the degrees of freedom in assigning operations to machines.Wefurther extend our model to incorporate machine setups and batch processing as additional optimizationobjectives.We test this model on instances of substantial size and show that machine assignment strategiesgrouping operations by their setups improve the quality of obtained solutions.by Mohammed M. S. El-KholanyDissertation Universität Klagenfurt 202
Touchpoint-Management zur Stärkung der Region Osttirol im Wettbewerb um Fachkräfte
Das Bevölkerungswachstum in Österreich ist maßgeblich auf Zuwanderung zurückzuführen, wobei sich diese vornehmlich auf Ballungszentren konzentriert. Diese Entwicklung stellt ländli-che Regionen vor die Notwendigkeit, Zuwanderung zu fördern, um dem Arbeitskräftemangel aktiv zu begegnen.Diese Arbeit zielt darauf ab, ein grundlegendes Verständnis für die Reise der Zuwandernden und deren Motive zu erlangen. Mit Hilfe des Instruments der Customer Journey soll der Migrati-onsprozess betrachtet und relevante Touchpoints identifiziert werden. Durch eine positive Mo-dellierung der festgestellten Kontaktpunkte soll der Migrationsprozess verbessert werden.Für die empirische Forschung wurde eine Fallstudie am Beispiel der Region Osttirol gewählt. Durch die Gegenüberstellung der Ergebnisse aus Experten- und Fokusgruppeninterviews wer-den Handlungsfelder festgestellt und Optimierungsmöglichkeiten aufgezeigt.Die Ergebnisse zeigen, dass Migrant Journeys stark von zufälligen Ereignissen beeinflusst wer-den und Human Touchpoints vor allem in der Planungs- und Vorbereitungsphase von großer Bedeutung sind. Um von migrationswilligen Personen als interessanter Lebensraum wahrge-nommen zu werden, kann der Region ein gemeinsames, strukturiertes Vorgehen empfohlen werden. Dazu ist es notwendig, sich auf eine regionale Zuwanderungsstrategie zu verständigen, aus der sich die weiteren Ziele ableiten lassen.Barbara HasslerMasterarbeit Universität Klagenfurt, Universitätslehrgang Business Manager/in 2024Abstract in englischer Sprach
Der Einfluss des Führungsverhaltens entlang der Employee Experience Journey auf das Commitment am Beispiel der IT-Branche
In dieser Masterthesis wird untersucht, wie in Unternehmen eine ideale Employee Experience Journey für Mitarbeitende aussehen kann und welche Phasen eines Mitarbeiterlebenszyklus ausschlaggebend für eine Bindung an das Unternehmen sind. Dies wird am Beispiel der IT-Branche untersucht, wobei im Speziellen das Führungsverhalten analysiert wird. Nach einer Einführung in die Themengebiete der Employee Experience Journey (inklusive Begriffserklärungen), der Mitarbeiterbindung und der Führung im Allgemeinen wird detailliert auf die Auswir-kung von Führung auf die relevanten Touchpoints der Employee Experience Journey eingegangen. Nach Analyse der durchgeführten Studie zum genannten Thema (Mitarbeiterbefragung per Onlinefragebogen in acht Unternehmen der IT-Branche) wird beschrieben, auf welche Phasen Unternehmen das Hauptaugenmerk legen sollten und welche Verhaltensweisen von Führungskräften am meisten dazu beitragen, Mitarbeitende an das Unternehmen zu binden. Es werden Handlungsempfehlungen identifiziert, um das Führungsverhalten entlang der Employee Experience Journey zu verbessern und dadurch die langfristige Zufriedenheit und somit die Bindung der Mitarbeitenden an das Unternehmen zu fördern. Dabei werden zwei Phasen des Mitarbeiterlebenszyklus identifiziert, in denen das Verhalten der Führungskraft entscheidend ist.Regina FinstererMasterarbeit Universität Klagenfurt, Universitätslehrgang Business Manager/in 2024Abstract in englischer Sprach