University of Klagenfurt

Alpen-Adria-Universität (AAU) Klagenfurt: Netlibrary
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    Der Einfluss der Digitalisierung auf die Effizienz und Qualität in Produktionsbetrieben am Beispiel der Firma Rauch Fruchtsäfte

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    Die Digitalisierung ist nicht erst seit kurzem ein Thema, welchem große Bedeutung zugesprochen wird. Dadurch haben sich viele Veränderungen, vor allem auch im Produktionsumfeld ergeben. In dieser Arbeit werden die Herausforderungen, sowie die Auswirkungen thematisiert. Ebenso wird auf die gesteigerte Transparenz durch die Digitalisierung eingegangen und die Herangehensweise zur erfolgreichen Implementierung der Digitalisierung beschrieben. Die Erkenntnisse der Literaturanalyse waren Basis für die qualitative Inhaltsanalyse, anhand der durchgeführten Experteninterviews Die Forschung basiert auf einer umfassenden Literaturanalyse, deren Erkenntnisse als Grundlage für eine qualitative Inhaltsanalyse dienten. Hierfür wurden Experteninterviews durchgeführt, deren Ergebnisse praxisnah aufbereitet wurden. Anhand der Praxisbeispiele der Experten konnte nachgewiesen werden, dass die Digitalisierung sowohl die Effizienz als auch die Qualität in der Produktion erheblich steigert. Basierend auf den gewonnenen Informationen aus den Interviews und der anschließenden Reflexion der aktuellen Situation im Unternehmen von Rauch Fruchtsäfte, wird eine spezifische Handlungsempfehlung formuliert. Diese Empfehlung zielt auf die fokussierte Umsetzung einer Visualisierung in der Mischtankumgebung ab, um die Produktionsprozesse weiter zu optimieren und die Transparenz zu erhöhen. Die vorgeschlagene Maßnahme solle dazu beitragen, die digitale Transformation bei Rauch gezielt voranzutreiben und nachhaltige Verbesserungen zu erzielen.Thomas GabrielMasterarbeit Universität Klagenfurt, Universitätslehrgang Business Manager/in 2024Abstract in englischer Sprach

    New Work in KMU

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    Durch ständige Entwicklung der Gesellschaft und immer komplexer werdende Zusammenhänge zwischen Menschen und Arbeit nehmen Erwartungen an Umgang mit Arbeitgeber und Arbeitnehmer gravierend zu. Aufgrund dieser Annahme braucht es attraktive Lösungen, um Probleme proaktiv anzugehen und nachhaltig zu lösen. Sowohl Erwartungen und Bedürfnisse von Arbeitgeber an Arbeitnehmer, als auch umgekehrt sollen möglichst erfüllt werden, um Unternehmen erfolgreich in die Zukunft zu transportieren bzw. zu transformieren.In dieser Arbeit wird der Begriff New Work analysiert und die Möglichkeiten der neuen Arbeitsweise ins Wesentliche heruntergebrochen. Anschließend wird versucht, das Konzept in die Praxis umzusetzen, um zu prüfen, ob New Work die Arbeitsweise in der Organisation verändern kann.Georg BöschMasterarbeit Universität Klagenfurt, Universitätslehrgang Business Manager/in 2024Abstract in englischer Sprach

    Employee Experience und Employee Persona am Beispiel "Techniker:in" in Kulturbetrieben

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    Der Mangel an Fachkräften trifft immer mehr auch Kulturbetriebe und in diesen speziell, den Bereich des technischen Personals. Wichtig ist es, bestehende Mitarbeiter:innen ans Unternehmen zu binden und als attraktive Arbeitgebermarke wahrgenommen zu werden. Eine Möglichkeit das Erlebnis von Mitarbeiter:innen zu verbessern ist, gezielt Maßnahmen im Rahmen der Employee Experience zu setzen. Um die Wirksamsten zu identifizieren, werden in dieser Arbeit Interviews mit Personen der Zielgruppe geführt und qualitativ ausgewertet. Dabei berücksichtigt werden die Perspektiven von permanenten respektive temporären Mitarbeiter:innen mit dem Ziel, etwaige Unterschiede in den Erwartungen zu ermitteln. Weiters werden Gründe für den vorherrschenden Zustand in Kulturbetrieben sowie Werkzeuge zur Gestaltung und laufenden Evaluation der Employee Experience mittels Literaturanalyse erforscht. Wie sich die derzeitige Employee Experience eines:er Techniker:in in einem Kulturbetrieb gestaltet, welche Unterschiede die Gruppe der permanent zu jener der temporär Beschäftigten aufweist und wie Erfahrungen an Kontaktpunkten verbessert werden können, wird zum Abschluss dieser Masterthese beschrieben.Christian SteinschadenMasterarbeit Universität Klagenfurt, Universitätslehrgang Business Manager/in 2024Abstract in englischer Sprach

    Instandhaltungsstrategie im Zeitalter der Digitalisierung - Predictive Maintenance in der Schienenfahrzeugbranche

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    Die Schienenfahrzeugbranche steht vor großen Herausforderungen durch digitale Innovationen. Predictive Maintenance bietet Potenzial zur Steigerung der Betriebseffizienz und Kostensenkung. Diese Arbeit untersucht, wie Predictive Maintenance klassische Wartungsstrategien ergänzen oder ersetzen kann und welche Vorteile sich für Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit und Lebenszykluskosten der Fahrzeuge ergeben. Durch eine umfassende Literaturrecherche und Experteninterviews wurde festgestellt, dass Predictive Maintenance eine signifikante Steigerung der Fahrzeugzuverlässigkeit und Verfügbarkeit ermöglicht. Die Analyse der Expertenaussagen zeigt, dass Predictive Maintenance eine gezielte und datengestützte Wartungsplanung fördert, die unnötige Wartungseingriffe vermeidet und die Effizienz der Ressourcennutzung verbessert. Zudem trägt Predictive Maintenance zur deutlichen Senkung der Lebenszykluskosten bei, indem es die Wartungsintervalle optimiert und die Lebensdauer der Fahrzeugkomponenten verlängert. Obwohl Predictive Maintenance traditionelle Wartungsstrategien nicht vollständig ersetzen kann, ermöglicht es eine effektivere Ergänzung bestehender Methoden, wodurch die betriebliche Effizienz und die ökonomische Leistungsfähigkeit gesteigert werden. Die Forschung unterstreicht, dass die Implementierung von Predictive Maintenance sorgfältig bewertet werden muss, um deren Potenziale voll auszuschöpfen. Trotz technischer und organisatorischer Herausforderungen, wie der Datenverfügbarkeit und der Notwendigkeit von Fachwissen, zeigen die langfristigen Einsparungen, dass die anfänglichen Investitionen gerechtfertigt sind Diese Arbeit bietet einen umfassenden Überblick über die Potenziale und Herausforderungen von Predictive Maintenance und zeigt, dass Predictive Maintenance eine wertvolle Möglichkeit ist, die Effizienz und Wartungsstrategien in der Schienenfahrzeugbranche zu optimieren.Ömer SolmazMasterarbeit Universität Klagenfurt, Universitätslehrgang Business Manager/in 2024Abstract in englischer Sprach

    Strategische Implementierung von künstlicher Intelligenz in SAP SuccessFactors und S/4HANA : Identifizierung von Schlüsselstrategien, Erfolgsfaktoren und Handlungsempfehlungen für eine nachhaltige HR-Digitalisierung

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    Die digitale Transformation stellt Unternehmen vor zahlreiche Herausforderungen, bietet aber zugleich auch immense Chancen für Wachstum und Nachhaltigkeit. Ein zentraler Aspekt die-ser Transformation ist die Implementierung von modernen ERP-Systemen wie SAP S/4HANA oder SuccessFactors sowie die Nutzung von künstlicher Intelligenz in diesem Prozess. Diese Systeme ermöglichen die Automatisierung und Optimierung von HR-Prozessen und bieten eine bessere Datentransparenz und Analyse. Trotz dieser Vorteile erweisen sich EPR-Implementierungsvorhaben immer wieder als sehr komplexe Projekte, die sowohl technische als auch organisatorische Hürden mit sich bringen. Die vorliegende Masterarbeit untersucht daher die zentralen Phasen und Herausforderungen bei der Einführung von ERP-Systemen wie S/4HANA und SuccessFactors im Unternehmen, mit einem zusätzlichen Fokus auf die Möglichkeiten der Verbindung mit künstlicher Intelligenz. Ein besonderer Fokus liegt auf den erforderlichen Anpassungen der Geschäftsprozesse, der organisatorischen Veränderungen sowie der Notwendigkeit von Change- und Projektmanagement in diesem Prozess. Des Weite-ren wird sowohl die Rolle von künstlicher Intelligenz in einer modernen ERP-Systemlandschaft analysiert als auch, wie der Einsatz von KI-Technologie die Effizienz und Effektivität von HR-Prozessen steigern kann. Durch eine detaillierte Betrachtung von Erfolgsfaktoren, Fallstudien und aktuellen Forschungsergebnissen soll die Bedeutung der Einbindung und Überzeugung von Mitarbeitern und Stakeholdern sowie der prozessorientierte Fokus auf HR-Management aufgezeigt werden und als Empfehlung für Unternehmen dienen, um die Vorteile von moder-nen ERP-Systemen voll auszuschöpfen sowie darüber hinaus das Potenzial von KI besser verstehen und bewerten zu können.Benjamin KirchnerMasterarbeit Universität Klagenfurt, Universitätslehrgang Business Manager/in 2024Abstract in englischer Sprache, Text teilweise in englischer Sprach

    Schülerinnen Schülern Lehrerinnen Lehrern

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    Seit dem Schuljahr 2021/22 wird an Österreichs Schulen der Sekundarstufe II Ethik als komplementäres Pflichtfach für all jene Schüler*innen angeboten, die keinen konfessionellen Religionsunterricht besuchen. Der Einführung in das Regelschulwesen ging eine recht kontroverse Geschichte über die Notwendigkeit der ethischen Bildung an Österreichs Schulen voraus. Seither wurde die Debatte nicht selten entlang der Parteigrenzen diskutiert. Mögliche Entwürfe über die Implementierung berührten dabei stets die Fragen, in welcher Relation der Ethikunterricht zum konfessionellen Religionsunterricht steht, was ethische Bildung bzw. ethische Wertebildung ist und worauf sie abzielt. In diesem Zusammenhang drängt sich die Notwendigkeit einer Differenzierung zwischen religiöser und philosophischer Ethik auf. Vor diesem theoretischen Hintergrund, fragt die vorliegende Forschungsarbeit nach der Wahrnehmung von Schüler*innen und Lehrer*innen aus katholischer Religion und Ethik über das neue Pflichtfach und möchte einen ersten, explorativen Einblick bieten, wie sich der Ethikunterricht im Regelschulwesen etablierte. Die Forschungsfragen lauten: (I) Welche Beweggründe haben Schüler*innen der Sekundarstufe II für die Wahl des Ethikunterrichts? (II) Welche Beweggründe haben Schüler*innen der Sekundarstufe II für den Besuch des Religionsunterrichts? (III) Wie bewerten Schüler*innen der Sekundarstufe II den jeweiligen Unterricht hinsichtlich seiner Stärken und Schwächen? (IV) Welche positiven Aspekte sehen Ethik- und Religionslehrer*innen für das jeweilige Fach? (V) Welche Herausforderungen sehen Ethik- und Religionslehrer*innen für das jeweilige Fach? (VI) Was bedeutet die Einführung des Pflichtgegenstandes Ethik für das Verhältnis zwischen Ethik- und Religionslehrer*innen? Die Forschung wurde an einer Kärntner AHS der Bildungsregion West im Zeitraum von 01. April bis 30. Juni 2023 durchgeführt. Dabei wurden Diskussionen mit Schüler*innen aus Ethik und katholische Religion der 9. Schulstufe in Fokusgruppen geführt. Die Perspektive der Ethik- bzw. Religionslehrer*innen wurde mittels leitfadengestützter, qualitativer Interviews eingefangen. Die Auswertung basiert auf der qualitativen, strukturierenden Inhaltsanalyse nach Philip Mayring (vgl. 2010).Zu den zentralen Erkenntnissen zählen die Notwendigkeit und Chance des Religionsunterrichts zur Weiterentwicklung hinsichtlich des Selbst(Verständnisses) und der Wahrnehmung als (gleich-)wertigen Unterrichtsgegenstand. Die Erzielung dieser Entwicklungsfelder wird etwa in der Anpassung des Leistungs- und Anforderungsanspruchs gesehen. Generell sind Leistung, Anforderung und Benotung dominierende Themenfelder, sowohl in den Fokusgruppen, als auch in den Einzelinterviews.Hinsichtlich der Herausforderungen für den Ethikunterricht konnte gezeigt werden, dass Ethiklehrer*innen spezifische Kompetenzen benötigen. Zudem zählen das Lehren von philosophischen Inhalten bzw. Prinzipien, sowie die Benotung und der Anforderungsanspruch zu weiteren Herausforderungen im Ethikunterricht. Die weltanschauliche und religiöse Vielfalt im Ethikunterricht wird sowohl von Religions- bzw. Ethikschüler*innen, als auch von Religions- bzw. Ethiklehrer*innen als Stärke wahrgenommen. Demgegenüber stellt sich der konfessionelle Religionsunterricht eher homogen dar. Die reflektierte Wahrnehmung hinsichtlich der Vielfalt im Ethik- und Religionsunterricht führte dazu, dass sowohl Schüler*innen als auch Lehrer*innen einen gemeinsamen Unterricht bzw. Ethik für alle Schüler*innen erwägten. Gleichzeitig wurde der konfessionelle Religionsunterricht jedoch als wichtig erachtet, sodass niemand eine Schule ohne Religionsunterricht wünschte. Überraschenderweise ist den Schüler*innen der Unterschied zwischen religiöser und philosophischer Ethik bzw. der unterschiedliche Zugang im Ethik- und Religionsunterricht zu ethischen Fragen bewusst. In diesem Zusammenhang nehmen die Schüler*innen aus katholischer Religion den Unterricht als eher ethikorientiert wahr, was als Stärke des Faches gesehen wird. Weitere Themenfelder betreffen scheinbar widersprüchliche Sichtweisen, Genderstereotype, Meinungsbildung, Doppelrolle als Ethik- und Religionslehrer*in, sowie gegenseitiges Lernen und Kooperationsmöglichkeiten. Vor dem Hintergrund der theoretischen Erwägungen über ethische Wertebildung und -vermittlung, sowie der reflektierten Perspektiven von Schüler*innen und Lehrer*innen stellt sich die Frage, ob der Ethikunterricht, welcher zum kritischen Denken, Hinterfragen eigener Werte und zu Toleranz befähigen soll, nicht bereits in der Sekundarstufe I bzw. Primastufe implementiert werden sollte, zumal die Entwicklung der moralischen Urteilsbildung, sowie die Aneignung von Normen und Werten bereits früh beginnen. In diesem Zusammenhang sprechen einige Argumente für einen gemeinsamen Ethik- und Religionenunterricht, welcher über die Konfessionsgrenzen hinweg ethische Wertebildung an Österreichs Schulen leistet.Mag.phil. Claudia WobovnikMasterarbeit Universität Klagenfurt 2024Abstract in englischer Sprach

    Sozialpädagoginnen Sozialpädagogen Psychotherapeutinnen Psychotherapeuten

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    Die vorliegende Masterarbeit, die im Rahmen des Masterstudiums Sozialpädagogik und so-ziale Inklusion an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt verfasst wurde, beschäftigt sich mit den psychischen Problemen von Jugendlichen in Österreich und deren Versorgungssituation in Kärnten. Das Ziel dieser Arbeit ist, zu klären, welche aktuellen psychischen Belastungen und Probleme Jugendliche aufweisen, welche Versorgungsangebote für sie in Kärnten vorhanden sind und wie ihre Versorgung aussieht. Damit einhergehend soll herausgefunden werden, ob bzw. welche Veränderungen der aktuellen Versorgungssituation erforderlich sind. Dazu wird un-tersucht, wie Sozialpädagog*innen und Psychotherapeut*innen die Versorgungssituation von Jugendlichen mit psychischen Problemen in Kärnten beschreiben und welche Veränderungen dieses System laut Ihnen benötigen würde. Um diese Forschungsfrage beantworten zu können, wurde facheinschlägige Literatur ver-wendet und eine qualitative Forschung, in Form von leitfadengestützten Expert*inneninterviews, mit Sozialpädagog*innen und Psychotherapeutinnen durchgeführt, die die Sicht und Vorschläge der Expert*innen in den Blick nahm. Mithilfe der qualitativen Datenerhebung wurden verschiedene Perspektiven auf die Versorgungssituation und einige Empfehlungen für die Veränderungen des Systems gewonnen. Es stellt sich heraus, dass es durch das Projekt Gesund aus der Krise, welches in der COVID-19-Pandemie entstanden ist, zu einer Verbesserung der Versorgungssituation in Kärnten gekommen ist, aber trotzdem noch Mängel bestehen und ein Verbesserungsbedarf vorhanden ist. Es werden Veränderungen im Bereich der niederschwelligen, tagesklinischen und stationären Angebote sowie bei den Therapieplätzen gewünscht. Überdies benötigt das System eine finanzielle Aufstockung, mehr Fachkräfte und bessere Jobangebote. Das zeigt, dass das Versorgungssystem der Ju-gendlichen mit psychischen Problemen verschiedene Veränderungen bedarf, um die Jugend-lichen adäquat und ausreichend versorgen zu können.Victoria Branz, BAMasterarbeit Universität Klagenfurt 2024Abstract in englischer Sprach

    Die Umsatzbesteuerung der Leistungen von Körperschaften des öffentlichen Rechts

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    Der öffentliche Sektor kennzeichnet sich durch Kriterien wie der Ausstattung hoheitlicher Gewalt, die Erfüllung öffentlich-rechtlicher Aufgaben und einer öffentlich-rechtlichen Rechtsform. Die Entstehung einer juristischen Person des öffentlichen Rechts basiert auf Gesetzesgrundlagen oder ergibt sich aus dem allgemeinen Aufgabenbereich. Die neue Verwaltungslehre definiert juristische Person des öffentlichen Rechts als jene, die mit Zwangsbestand ausgestattet sind und mit hoheitlichen Befugnissen für Verwaltungsaufgaben verantwortlich sind.Die Tätigkeitsbereiche von Körperschaften öffentlichen Rechts lassen sich in drei Tätigkeitsbereiche gliedern. Der erste Tätigkeitsbereich ist der Bereich der Hoheitsverwaltung. Es handelt sich um jenen Bereich, wo die Körperschaft öffentlichen Rechts mit ihren Kernaufgaben betraut ist. Der § 2 Abs 5 KStG definiert Tätigkeiten, welche explizit als Hoheitsbetriebe gelten. Der Hoheitsbereich stellt eine nicht steuerbare Tätigkeit im Bereich der Körperschaftsteuer dar. Der zweite Tätigkeitsbereich von Körperschaften öffentlichen Rechts ist der Bereich der Vermögensverwaltung. Zu dem Bereich der Vermögensverwaltung zählen Einkünfte aus Kapitalveranlagungen iSd § 21 Abs 2 und 3 KStG sowie Einkünfte aus privaten Grundstücksveräußerungen gem § 30 EStG. Diese Einkünfte unterliegen der beschränkten Körperschaftsteuerpflicht gem § 21 Abs 2 und 3 KStG. Weiters zählen zu den Einkünften aus der Vermögensverwaltung, Einkünfte aus dem Bereich der Land- und Forstwirtschaft sowie Einkünfte aus der Vermietung und Verpachtung. Diese Einkünfte sind aus Sicht der Körperschaftsteuer nicht steuerbar. Der dritte Tätigkeitsbereich von Körperschaften des öffentlichen Rechts ist der Bereich der Erwerbswirtschaft. Die juristische Person des öffentlichen Rechts wird im Rahmen ihrer Betriebe gewerblicher Art gewerblich tätig. Um einen Betrieb gewerblicher Art begründen zu können, müssen die Voraussetzungen des § 2 Abs 1 KStG erfüllt sein bzw muss es sich um eine Tätigkeit iSd § 2 Abs 2 KStG handeln. Juristische Personen des öffentlichen Rechts unterliegen mit ihren Betrieben gewerblicher Art der unbeschränkten Körperschaftsteuerpflicht gem § 1 Abs 2 KStG. Für die umsatzsteuerliche Behandlung der Leistungen von Körperschaften öffentlichen Rechts müssen die unionsrechtlichen Regelungen sowie die nationalen Regelungen berücksichtigt werden. Zwischen den beiden Regelungen finden sich Abweichungen, welche für die Rechtsanwender Herausforderungen bei der umsatzsteuerlichen Beurteilung darstellen. Voraussetzung, um in den Anwendungsbereich der Umsatzsteuer zu gelangen ist die Unternehmereigenschaft.Die Unternehmereigenschaft im Unionsrecht wird durch den Art 9 der MwStSyst-RL definiert. Nach Art 9 der MwStSyst-RL gilt als Steuerpflichtiger, wer eine wirtschaftliche Tätigkeit ausübt. Die Ausübung der Tätigkeit ist unabhängig von Ort, Ergebnis und Zweck der Ausübung. Gem Art 13 der MwStSyst-RL sind Tätigkeiten einer Körperschaft des öffentlichen Rechts, welche sie im Rahmen der öffentlichen Gewalt ausübt, dem nichtunternehmerischen Bereich zuzuordnen. Aus Sicht der Umsatzsteuer ist der hoheitliche Bereich nicht steuerbar. Kommt es durch die Behandlung als Nicht-Unternehmer zu größeren Wettbewerbsverzerrungen, gilt die Tätigkeit als unternehmerische Tätigkeit und ist somit steuerbar. Gem § 2 Abs 1 UStG ist eine unternehmerische Tätigkeit im nationalen Recht gekennzeichnet durch eine gewerbliche oder berufliche Tätigkeit, welche selbständig ausgeführt wird. Die Körperschaft des öffentlichen Rechts stellt den Unternehmer dar. Um dem Grundsatz der Wettbewerbsneutralität zu gewähren, werden Körperschaften des öffentlichen Rechts mit bestimmten Umsätzen in die Umsatzsteuer miteinbezogen und den privaten Unternehmen gleichgestellt. Es kommt den Körperschaften öffentlichen Rechts ein Sonderstatus in der Umsatzsteuer zu. Körperschaften des öffentlichen Rechts sind nur im Rahmen ihrer Betriebe gewerblicher Art und im Rahmen ihrer land- und forstwirtschaftlichen Betriebe gewerblich tätig. Diese gewerblichen Tätigkeiten stellen eine umsatzsteuerbare Leistung dar. Der § 2 Abs 3 UStG weist eine taxative Aufzählung von Tätigkeiten auf, welche ex lege der Umsatzsteuer unterliegen. Tätigkeiten aus dem Hoheitsbereich einer Körperschaft des öffentlichen Rechts sind nicht steuerbare Umsätze. Tritt eine Körperschaft des öffentlichen Rechts in eine Leistungsbeziehung mit einem ausländischen Unternehmer, hat dies umsatzsteuerliche Folgen für die Körperschaft. Werden Waren aus dem Drittland eingeführt, spricht man von einer Einfuhr, diese Warenlieferungen werden mit der Einfuhrumsatzsteuer besteuert. Waren, welche aus dem EU-Ausland für den unternehmerischen Bereich der Körperschaft öffentlichen Rechts angeschafft werden, unterliegen der Erwerbsbesteuerung. Warenbezüge aus dem EU-Ausland für den nichtunternehmerischen Bereich unterliegen nur unter bestimmten Voraussetzungen der Erwerbsbesteuerung.Laura PansyMasterarbeit Universität Klagenfurt 202

    Mitarbeiterinnen Mitarbeitern

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    Die vorliegende Arbeit untersucht das Konzept "New Work" im Kontext einer Organisation im Bankensektor. Die Untersuchung basiert sowohl auf theoretischen Erkenntnissen aus der Literatur als auch auf empirischen Daten, die durch qualitative Interviews mit sechs Mitarbeiter:innen unterschiedlichen Geschlechts und Alters einer Bank aus Kärnten gesammelt, ausgewertet und analysiert wurden. Der Fokus dieser Arbeit liegt auf der konkreten Umsetzung von „New Work“ und analysiert, was Mitarbeiter:innen unter dem Begriff verstehen und welche Herausforderungen sowie Chancen sie mit der Implementierung eines solchen Konzeptes wahrnehmen. Während Frithjof Bergmann den Begriff „New Work“ Ende der 1970er Jahre als eine Arbeit beschrieb, die man wirklich will, hat sich die Interpretation im Laufe der Zeit kontinuierlich weiterentwickelt. Die Ergebnisse der Interviews verdeutlichen, dass der Begriff in der untersuchten Organisation unterschiedlich verstanden wird. Dies unterstreicht, dass „New Work“ vielfältige Interpretationen zulässt und in erster Linie von den jeweiligen Organisationen mit Inhalt gefüllt werden muss. Die Ergebnisse zeigen außerdem, dass die Umsetzung sowohl Chancen als auch Herausforderungen für Organisationen und ihre Mitarbeiter:innen mit sich bringen. Besondere Anforderungen wurden in den Dimensionen "People", "Places" und "Tools" identifiziert. Ein ganzheitliches Vorgehen in allen drei Kategorien sowie der „Activity-Based-Ansatz“, der das Fundament des Konzepts bildet, werden dabei besonders hervorgehoben. Ziel ist es, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das die Bedürfnisse aller Mitarbeiter:innen berücksichtigt und zugleich Veränderungen in allen drei Dimensionen anstößt. Die Analyse verdeutlicht, dass vor allem Organisationen aktiv zur erfolgreichen Umsetzung beitragen müssen. Abschließend wird empfohlen, weitere Studien zu innovativen Ansätzen und Umsetzungsstrategien durchzuführen, um Arbeitsumgebungen kontinuierlich an die Bedürfnisse der Mitarbeitenden anzupassen.Michaela Magdalena WeratschnigMasterarbeit Universität Klagenfurt 2024Abstract in englischer Sprach

    Wirtschaftlichkeitsanalyse von Spritzgussanlagen in Bezug auf Nachhaltigkeit in Europa

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    Im aktuellen Zeitalter stehen Unternehmen am Wirtschaftsstandort Europa vor wesentlichen Herausforderungen. Zum einen müssen Betriebskosten bestmöglich gesenkt werden, um international konkurrenzfähig zu bleiben. Zum anderen gewinnt das Thema Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung zunehmend an Bedeutung. Unternehmen sind durch politische Aufla-gen und Regulierungen sowie durch den Druck von Endverbrauchern gezwungen, verstärkt auf Nachhaltigkeit zu achten und Maßnahmen zur Reduktion des CO₂-Verbrauchs zu ergrei-fen. Dies ist häufig mit einer Reduktion des Energieverbrauchs verbunden, was durch den Einsatz technologisch neuer und energiesparender Anlagen erreicht werden kann. Beson-ders seit einem Anstieg der Energiepreise ist eine Einsparung auch aus finanzieller Sicht sinnvoll. Das Ziel dieser Arbeit ist es, die finanziellen Auswirkungen eines Maschinenaustau-sches zu ermitteln und den optimalen Zeitpunkt für diesen Austausch zu bestimmen. Konkret sollen folgende Forschungsfragen beantwortet werden: Wie kann eine detaillierte ROI-Analyse durchgeführt werden, und kann ein optimaler Zeitpunkt für die Ersatzinvestition auf Grundlage der Rentabilität bestimmt werden? Welche Auswirkungen haben digitale Assis-tenzsysteme und Technologien auf die Energie- und CO₂-Einsparung und wie beeinflussen diese Systeme den Return on Investment? Um die Forschungsfragen zu beantworten, wird eine Multiple-Case-Study durchgeführt, die sechs Fallstudien umfasst, welche genau analysiert und in einem Excel-Tool ausgewertet werden. Dadurch werden Erkenntnisse über den optimalen Ersatzzeitpunkt und den Einfluss von Assistenzsystemen gewonnen sowie weitere Einflussfaktoren ermittelt, die Entscheidun-gen beeinflussen. Zudem werden Rückschlüsse gezogen, wie diese Erkenntnisse Entschei-dungsträger in Unternehmen bei künftigen Investitionen unterstützen können.Daniel BrunnerMasterarbeit Universität Klagenfurt, Universitätslehrgang Business Manager/in 2024Abstract in englischer Sprach

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