University of Klagenfurt

Alpen-Adria-Universität (AAU) Klagenfurt: Netlibrary
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    7841 research outputs found

    Spielapps

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    Die rasante Verbreitung digitaler Medien hat dazu geführt, dass bereits Vorschulkinder regelmäßig mit Smartphones und Tablets interagieren. Dies stellt Eltern vor die Herausforderung, geeignete, altersgerechte und pädagogisch wertvolle Inhalte zu finden. Diese Masterarbeit untersucht die Erwartungen von Eltern an digitale Medieninhalte für Kinder im Vorschulalter, mit besonderem Fokus auf die Nutzung von Apps. Ziel der Studie ist es, die Entscheidungsprozesse von Erziehenden bei der Auswahl von Medieninhalten zu verstehen und die Kriterien zu identifizieren, die sie dabei anwenden.Die Forschung kombiniert theoretische Analysen mit empirischen Untersuchungen. Im theoretischen Teil werden die Grundlagen der Mediennutzung im Kindesalter sowie deren Auswirkungen auf die kindliche Entwicklung beleuchtet. Der empirische Teil basiert auf qualitativen Interviews mit acht Elternteilen, um deren Perspektiven und Erwartungen zu erfassen. Die App „Wondi World“ dient als Fallbeispiel, um zu untersuchen, inwiefern eine speziell für Vorschulkinder entwickelte App den Erwartungen der Eltern gerecht wird. Die Ergebnisse zeigen, dass digitale Endgeräte in den Haushalten verfügbar und für Kinder zugänglich sind. Eltern nutzen digitale Medien sowohl zur Unterhaltung, zur Unterstützung des kindlichen Lernens als auch zur Erleichterung des familiären Alltags. Obwohl viele Erziehende den Wunsch nach pädagogisch wertvollen Inhalten äußern, dominieren in der Praxis oft pragmatische Überlegungen: Die Auswahl von Medieninhalten orientiert sich häufig an der schnellen und unkomplizierten Beschäftigung der Kinder. Die „Wondi World“-App wurde von den Eltern positiv bewertet, insbesondere hinsichtlich ihrer kinderfreundlichen Gestaltung und der Kombination aus Spaß und Lernen. Dennoch wurden Verbesserungsvorschläge bezüglich Funktionalität und Interaktivität geäußert.Die Studie verdeutlicht die Diskrepanz zwischen den idealen pädagogischen Erwartungen der Eltern und der realen Mediennutzung im Alltag.Patrick RessmannMasterarbeit Universität Klagenfurt 202

    Journal of Mechanism and Institution Design / The existence of equilibrium flows

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    Alfred Galichon, Larry Samuelson, Lucas Verne

    Das transformative Potenzial im österreichischen Klimajournalismus

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    Noch nie gab es eine so viele besorgniserregende Nachrichten über das Klima wie heute. Doch die mahnenden Worte der Wissenschaft verhallen ungehört und die ergriffenen Maßnahmen gehen nicht weit genug. Der Weltklimarat IPCC sieht auch den Journalismus in der Pflicht, die notwendige sozial-ökologische Transformation aktiver als bisher zu unterstützen. Doch gewohnte Praktiken und ein traditionelles Rollenverständnis stoßen in der Klimafrage an ihre Grenzen. Alternative Ansätze wie ein „transformativer Journalismus“ scheinen besser geeignet zu sein, um die Öffentlichkeit für die Dringlichkeit der planetaren Krise zu sensibilisieren. Diese Arbeit hat untersucht, wie anschlussfähig ein solcher Ansatz in Österreich ist. Es wurden fast als 240 Artikel analysiert und Pionier*innen der noch jungen Klimajournalismus-Szene befragt. Dabei hat sich gezeigt, dass es eine große Veränderungsbereitschaft gibt. Ein echter Wandel zeichnet sich aber noch nicht ab.Ursula MikoschMasterarbeit Universität Klagenfurt 2024Abstract in englischer Sprach

    Selbstkontrollstrategien bei Problemen mit Bildschirmmedien

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    Durch die globale Digitalisierung wurde die Nutzung von Bildschirmmedien zunehmend zu einem festen Bestandteil des beruflichen und privaten Alltags von Menschen verschiedener Altersstufen. Deren Integration in den Alltag ist jedoch für viele NutzerInnen mit verschiedenen Arten von Problemen verbunden. Die vorliegende Studie exploriert, welche Selbstkontrollstrategien angewendet werden, um Probleme, bezogen auf das Erleben und Verhalten im Umgang mit Bildschirmgeräten und den darauf verfügbaren digitalen Anwendungen, entgegenzuwirken. Hierzu wurde ein Mixed-Methods-Design mit halboffenen und geschlossenen Fragen entwickelt, das als Online-Studie auf LimeSurvey umgesetzt wurde (N = 120). Quantitativ wurden Selbstkontrollstrategien mit der deutschen Version der Self-Control Strategy Scale (SCSS) erfasst. Probleme im Umgang mit Bildschirmmedien wurden mit der fünf Items umfassende Kurzversion der Compulsive Internet Use Scale (CIUS5) sowie dem Social Media Disorder Test (SMDT) erfasst. Außerdem wurden, mangels verfügbarer Instrumente, eigene Fragen zur Exploration des Phänomenbereichs entwickelt. Mittels qualitativer Inhaltsanalyse wurden Kategoriensysteme für Selbstkontrollstrategien, Problembeschreibungen, Bildschirmgeräte und digitale Anwendungen erarbeitet. Die drei Fragebögen wurden mittels Korrelations- und Regressionsanalysen untersucht. Die Ergebnisse zeigten, dass 80.6% der Befragten von Problemen, sowohl mit geringer als auch hoher Belastung, im Zusammenhang mit Bildschirmmedien berichteten. 66% konnten diese Belastung spezifischen Geräten und Anwendungen zuordnen. Als problemverursachende Bildschirmgeräte wurden am häufigsten Mobiltelefone genannt und bei den digitalen Anwendungen stachen Soziale Netzwerke und Video-Sharing-Plattformen heraus. Instagram, YouTube und TikTok wurden dabei am häufigsten genannt. Aber auch andere Online-Aktivitäten gingen mit Problembeschreibungen einher. Zwischen den Fragebögen zu Selbstkontrollstrategien und Problemen mit Bildschirmmedien fand sich ein geringer bis moderater negativer Zusammenhang bezüglich der SCSS-Subskala Verhaltenshemmung. Die Studie zeigt aktuelle Problembereiche im Forschungsfeld Psychologie - Digitaltechnologie auf und liefert durch die Ausarbeitung von 16 spezifischen Selbstkontrollstrategien und 18 Problembeschreibungen in Zusammenhang mit Bildschirmmedien Material für zukünftige Forschungsvorhaben.Maximilian P. A. EderMasterarbeit Universität Klagenfurt 2024Abstract in englischer Sprach

    Vom Stress bis zum Burnout : inwiefern diverse Anforderungen im ersten Dienstjahr die psychische Gesundheit von Junglehrern und Junglehrerinnen belasten

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    Der Lehrberuf ist zweifellos einer der wichtigsten und anspruchsvollsten Berufe in unserer Gesellschaft. Lehrkräfte tragen die Verantwortung für die Bildung und Entwicklungkommender Generationen und stehen dabei vor einer Vielzahl von Herausforderungenund Anforderungen. In den ersten Dienstjahren eines Junglehrers oder einer Junglehrerinkönnen diese Herausforderungen besonders intensiv sein und sie können sich negativ aufdie psychische Gesundheit auswirken.Die vorliegende Masterarbeit trägt den Titel Vom Stress bis zum Burnout: Inwiefern diverse Anforderungen im ersten Dienstjahr die psychische Gesundheit von Junglehrernund Junglehrerinnen belasten. Dieses Forschungsprojekt befasst sich mit der Frage, wieunterschiedliche Herausforderungen oder Anforderungen, denen Junglehrer und Junglehrerinnen in ihrem ersten Dienstjahr ausgesetzt sind, zu Belastungen und Stressoren werden und dadurch ihre psychische Gesundheit beeinflussen. Um diese Frage zu beantworten, wird eine Kombination aus theoretischer Analyse und empirischer Forschung verwendet, um die tieferen Einblicke in die vielschichtige Problematik zu gewinnen.Sabrina Kircher, BEdMasterarbeit Universität Klagenfurt 2024Abstract in englischer Sprach

    Photovoltaik-Überdachungen auf versiegelten Flächen in Österreich : eine umfassende Analyse von Potenzialen, Herausforderungen und Wirtschaftlichkeit

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    Der Klimawandel stellt eine der größten globalen Herausforderungen dar, weshalb Österreich ehrgeizige Klimaziele verfolgt, unter anderem die Umstellung auf 100 % Ökostrom bis 2030. Angesichts der begrenzt zur Verfügung stehenden Flächen gewinnen versiegelte Flächen wie beispielsweise Supermarktparkplätze immer stärker an Bedeutung für die Installation von Photovoltaik-Überdachungen (PV-Überdachungen). Die vorliegende Masterarbeit untersucht, inwieweit diese Installation auf versiegelten Supermarktparkplätzen in Österreich ökonomisch und ökologisch sinnvoll ist und wie diese Aspekte über den gesamten Lebenszyklus hinweg durch Lebenszyklusanalyse (LCA) und Kosten-Nutzen-Analyse (KNA) erfasst und bewertet werden können.Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurden eine LCA und eine KNA durchgeführt, gestützt durch Literaturrecherche und Experteninterviews. Es wurden zwei Varianten betrachtet: (1) Nutzung des erzeugten Stroms ausschließlich für den Eigenverbrauch des Supermarkts und (2) zusätzliches Angebot einer Ladestation für Elektrofahrzeuge.Die Ergebnisse der LCA zeigten, dass Variante 1 über den Lebenszyklus eine Netto-CO2-Einsparung von 5,84 Tonnen erzielt, was die ökologische Sinnhaftigkeit der Installation unterstreicht. Variante 2 führte hingegen aufgrund des zusätzlichen Strombedarfs der Ladestation zu Netto-CO2-Emissionen von 151,1 Tonnen, was auf die Notwendigkeit einer gründlichen Abwägung bei der Integration von Ladestationen hinweist.Die KNA zeigt, dass das Projekt unter den aktuellen Annahmen und Rahmenbedingungen wirtschaftlich nicht rentabel ist, hauptsächlich wegen hoher Anfangsinvestitionen und niedriger Stromverkaufspreise. Die Amortisationszeit beträgt knapp 22 Jahre mit einem negativen Nettobarwert. Allerdings zeigte die Sensitivitätsanalyse, dass durch Maßnahmen wie Erhöhung der Stromverkaufspreise oder Reduzierung der Investitionskosten die Rentabilität gesteigert werden kann. Die vorliegende Arbeit zeigt, dass die Installation von PV-Überdachungen aus ökologischer Sicht sinnvoll ist, jedoch aktuell noch ökonomische Herausforderungen bestehen, die es zu lösen gilt. Die Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit gemeinsamer Anstrengungen von Wirtschaft, Politik und Wissenschaft, um das Potenzial von PV-Überdachungen auszuschöpfen, wirtschaftliche Hürden zu überwinden und einen Beitrag zur Energiewende zu leisten.Lisa Ines FeichterMasterarbeit Universität Klagenfurt 202

    How spatial audio affects immersion in virtual reality games : examining the impact of spatialized audio on player engagement and experience

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    This body of research outlines the process of developing a virtual reality video game prototype and utilizing it alongside the Game Engagement Questionnaire, developed by Brockmyer and colleagues (Brockmyer 2009), to evaluate the impact of spatialized audio on player immersion in virtual reality environments. The study aimed to prove or disprove the hypothesis that there is a significant difference in engagement between spatialized and stereo audio environments within virtual reality. An increase in average scores across the Game Engagement Questionnaire statements indicates higher levels of engagement. A virtual reality prototype containing both the spatialized and stereo audio conditions was developed to test whether average scores would increase after play sessions in the spatialized audio environment. The Unity engine and AudioKinetic’s Wwise provided the technical framework for this prototype. The final study consisted of a brief demographic survey, a short hearing test, play sessions in both audio conditions and Game Engagement Questionnaire surveys after each session. Participants experienced the above in a controlled environment.This thesis also outlines and discusses the process of developing virtual reality experiences that integrate advanced audio technology, covering various methods and tools for developing rich sound environments. Although integrating spatialized audio requires additional resources and technology, creating realistic soundscapes could increase player engagement, improving the overall user experience.Finally, this work summarizes the findings from the experiment, indicating that participants felt an increased sense of immersion and presence during their play session in the spatialized audio environment. The successes and shortcomings of this study and improvements for future research are also discussed.Noel-Dakota Aman TreeseMasterarbeit Universität Klagenfurt 202

    Relationship Obsessive Compulsive Disorder Beziehungszwangsstörung

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    Die vorliegende Arbeit versuchte zu ermitteln, wie soziale Medien unser Beziehungserleben beeinflussen können. Dabei wurde der Fokus auf die Zustimmung oder Ablehnung von romantischen Glaubenssätzen, die eigene Beziehungszufriedenheit und mögliche vorhandene Symptome einer Beziehungszwangsstörung gelegt. Das Ziel der Studie war dabei, diverse Forschungslücken zu kombinieren, um herauszufinden, inwieweit unterschiedlich präsentierte Beiträge in den sozialen Medien das eigene Beziehungserleben beeinflussen. Dafür wurde den Versuchspersonen (N = 215) randomisiert ein idealisierter oder ein realistischer Instagram-Post eines fiktiven Paares vorgelegt und im Anschluss Fragen zu ihren Einstellungen und der eigenen Beziehung beantwortet. Für die Beantwortung der Forschungsfragen wurden mehrere unabhängige t-Tests, ANOVAS, sowie Korrelationstests und ein Mann-Whitney-U-Test berechnet. Obwohl die unterschiedlich präsentierten Instagram-Beiträge keine signifikante Auswirkung auf die einzelnen Variablen zeigten, hielten Personen ohne Beziehungserfahrungen stärker an romantischen Idealen fest als Personen mit mehr Erfahrungswerten. Zudem schienen die Symptome einer Beziehungszwangsstörung (ROCD) als ein Prädiktor für Beziehungsunzufriedenheit zu gelten. Auch schien die Nutzung von romantischer künstlicher Intelligenz ROCD-Symptome zu begünstigen. Die Ergebnisse zeigten zwar, dass soziale Medien keinen negativen Einfluss auf das Beziehungserleben hatten, jedoch ließen sich diese nicht aktiv auf die gezeigten Social-Media-Beiträge zurückverfolgen. Vergangene, aktuelle und künftige Forschung in den einzelnen Forschungsgebieten bleiben daher weiterhin von Bedeutung, um weitere potenzielle Prädiktoren und Risikofaktoren von sozialen Medien auf das Beziehungserleben zu analysieren.Luna FrickeMasterarbeit Universität Klagenfurt 2024Abstract in englischer Sprach

    Der mediierende Effekt der psychodynamischen Therapietechnik und der Therapiedosis auf den Symptomverlauf der Depressivität in Analytischen Psychotherapien : eine Untersuchung der Mittelphase von ambulanter Psychotherapie

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    Hintergrund Die Wirkung und insbesondere auch die Nachhaltigkeit psychodynamischer Lang-zeitverfahren bei chronifizierten Depressionen und komplexen psychischen Stö-rungsbildern ist evident (Leichsenring & Rabung 2008, 2011; Knekt, 2008). Kontro-vers diskutiert wird aber, ob die nachhaltig positive Symptomveränderung durch die im Vergleich zu alternativen Behandlungsansätzen höhere Dosis (Sitzungsanzahl) oder durch die psychodynamische Therapietechnik vermittelt ist (Zimmermann et al., 2015; Shedler, 2011). Fragestellung In der vorliegenden Arbeit wird versucht, die Ergebnisse einer prospektiven quasiex-perimentellen Prozess-Outcome-Studie von Zimmermann et al. (2015) zu replizie-ren. Die Autor:innen fanden, dass die weitere Reduktion depressiver Symptome (BDI) nach Abschluss einer Analytischen Psychotherapie-Behandlung in einem 3-jährigen Katamnesezeitraum durch die Anwendung psychodynamischer Therapie-technik (PQS) vermittelt wird und nicht durch die vergleichsweise höhere Therapie-dosis. Lediglich direkt nach Behandlungsende mediierte die höhere Therapiedosis die Reduktion interpersonaler Probleme. Zimmerman et al. erhoben die Prozessvari-able mit dem PQS und den Therapieerfolg mit BDI, IIP und INTREX-Fragebogen. In der vorliegenden Arbeit wurde untersucht, ob sich die Ergebnisse von Zimmermann et al. (2015) mit einer ökonomischeren Variante der Prozessskala (CPPS) und einer anderen Teilstichprobe replizieren lassen.Methode Die Stichprobe entstammt dem Datenpool der Münchner Psychotherapiestudie (Huber et al., 2012). In die Untersuchung gingen die Auswertungen von 67 Verbatim-transskripten aus jeweils einer mittleren Therapiesitzungen der Richtlinienverfahren Analytische Psychotherapie (n=23), Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (n=23) und Kognitive Verhaltenstherapie (n=21) ein. Die Transkripte wurden auf die Häufigkeit und Intensität psychodynamischer und verhaltenstherapeutischer Behand-lungsinterventionen mittels Comparative Psychotherapy Process Scale (CPPS; Hilsenroth et al., 2005) hin untersucht und verfahrensübergreifend ausgewertet. Die Rater:innen wa-ren für das jeweilige Verfahren verblindet. Die Ergebnisse wurden anschließend mit multiplen linearen Regressionsanalysen und auf der Basis von Mehr-Ebenen-Analysen ermittelt. Die Outcome-Messung bezog sich auf depressive Symptomatik (BDI), interpersonale Probleme (IIP) und dem Umgang mit sich selbst (INTREX) und erfolgte direkt nach Behandlungsende und zu drei weiteren Messzeitpunkten in einer 3-Jahres-Katamnese.Ergebnisse Die Verbesserung interpersonaler Probleme während der Behandlung wurde in der vorliegenden Studie so wie bei Zimmermann (2015), durch die höhere Therapiedosis mediiert, während sich für die weitere Verbesserung (BDI, IIP-C, INTREX) im 3-jährigen Katamnesezeitraum kein signifikanter Effekt der Mediatorvariablen auf das Behandlungsergebnis nachweisen ließ. Diskussion Die Ergebnisse ließen sich teilweise replizieren. Der mediierende Effekt der Therapiedosis zur Postmessung deckt sich mit dem Ergebnis von Zimmermann et al. (2015). Dass sich für die psychodynamische Therapietechnik im Nachbeobach-tungszeitraum kein signifikanter Effekt ergab, deckt sich nicht mit dem Ergebnis von Zimmerman et al. (2015). Möglicherweise hätte sich mit einer größeren statistischen Power und mehr als einer ausgewerteten Mittelsitzung pro Patient:in eine mediieren-de Wirkung der psychodynamischen Therapietechnik nachweisen lassen.Daniela BernhardMasterarbeit Universität Klagenfurt 2024Zusammenfassung in englischer Sprach

    Bedürfniserfüllung und beziehungsabhängiger Selbstwert in verschiedenen Beziehungsformen

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    In dieser Arbeit wurden die allgemeine und beziehungsbezogene Bedürfnisbefriedi-gung der drei psychologischen Grundbedürfnisse nach Deci & Ryan (2000) und der beziehungsabhängige Selbstwert auf einen möglichen Zusammenhang untersucht sowie deren Ausprägungen in verschiedenen Beziehungsmodellen vergleichen. Dazu wurde eine quantitative Studie mit N = 463 Personen durchgeführt, in der die Bedürfnisbefriedigung und der beziehungsabhängige Selbstwert monogam, offen und hierarchisch sowie nicht-hierarchisch polyamor lebender Personen erfasst wurden. Die Ergebnisse zeigen, dass nur die allgemeine Bedürfnisbefriedigung nach Kompetenz signifikant mit dem beziehungsabhängigen Selbstwert zusammenhing. Unterschiede hinsichtlich des beziehungsabhängigen Selbstwertes zeigten sich nur zwischen nicht-hierarchisch polyamor lebenden Menschen und monogam sowie hierarchisch polyamor lebenden Menschen. Zwischen den verschiedenen Beziehungsmodellen zeigten sich keine Unterschiede hinsichtlich der allgemeinen und beziehungsbezogenen Bedürfnisbefriedigung. Die Ergebnisse werden in Hinblick auf den bisherigen Forschungsstand diskutiert.Isabel SchmidtMasterarbeit Universität Klagenfurt 2024Abstract in englischer Sprach

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