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Navigating through the structures of surveillance capitalism
Today's society increasingly builds on digital structures with human behaviour functioning as an invaluable source for data extraction. As technology is increasingly integrated into humans' daily routines, the profound implications of this phenomenon on society, individual autonomy and democracy become evident. This thesis explores the dynamics of surveillance capitalism, aiming to discover how individuals perceive and navigate their participation within its structures and the broader socio-economic and political consequences thereof. The study provides a versatile exploration through theoretical inquiry and the conduction of narrative interviews. The research focuses on the usage of social media platforms, specifically Facebook and Instagram, as emblematic examples for the mechanisms of surveillance capitalism. Despite the limitations inherent in studying such a complex subject, the findings illustrate the intricate interplay between technology and capitalism, while further confirming some of the provided theoretical concepts such as the privacy paradox. In conclusion, this thesis synthesizes theoretical underpinnings with empirical evidence to provide a comprehensive understanding of surveillance capitalism's ramifications.Isabella KollmannMasterarbeit Universität Klagenfurt 202
Treasures of the library / von Herzog, Christa / Kostbarkeiten aus der Bibliothek : eine verborgene Legende auf antikem Pergament ; die PE 48 der Universitätsbibliothek Klagenfurt
Buch und Regie: Barbara Maier, Christa Herzog ; Produzent: Universität Klagenfurt ; Kamera und Schnitt: Christoph Sagmeister (Campus TV) ; Sprecher: Cornelius ObonyaZusatz in Youtube: Die PE 48 der UBKAm 18.April 2024 fand die Eröffnung der 29. Ausstellung „Kostbarkeiten aus der Bibliothek“ zum Thema „Eine verborgene Legende auf antikem Pergament“ in der Universitätsbilbiothek Klagenfurt stattMit deutschem Untertite
Raus aus der Falle. New Work Ansätze zur Mitarbeiterbindung in einem traditionellen KMU
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema Mitarbeiterbindung. Sie sucht nach Möglichkeiten, wie ein Unternehmen seine Attraktivität bei den Mitarbeitenden steigern kann, um diese erfolgreich an das Unternehmen zu binden. Die Fragestellung wird anhand eines Beispiels aus dem Bereich KMU erarbeitet. Das Betrachtungsobjekt ist die Messtechnik GmbH, welche Lösungen für die steigende Fluktuation im Betrieb und die immer schwieriger werdende Situation am Arbeitsmarkt, geeignetes Personal zu finden, sucht. Die Verfasserin der Arbeit ist gleichzeitig Personalleiterin der Messtechnik GmbH und Prozessbegleiterin bei einer umfassenden internen Umstrukturierung. Aufgrund ihrer Rolle im Unternehmen sind sämtliche Personaldaten des Unternehmens frei zugängig und fließen ins Konzept ein. Die theoretischen Betrachtungen umfassen die Themen Mitarbeiterbindung, Motivation und Arbeitszufriedenheit. Es werden die gängigsten Modelle der Motivationsforschung vorgestellt und mit neuen empirischen Ergebnissen ergänzt. Im Anschluss werden die Rahmenbedingungen der Arbeit näher betrachtet und ihre Gestaltungsmöglichkeiten aufgezeigt. Im Fokus stehen die Dimensionen Arbeitszeit, Arbeitsort und Vergütung. Des Weiteren wird der Begriff New Work erläutert und anhand von Praxisbeispielen Möglichkeiten für die Messtechnik GmbH aufgezeigt. Die Ansätze aus der Literatur sowie die Wünsche der Mitarbeitenden werden auf Umsetzbarkeit für die Messtechnik GmbH überprüft – unter Berücksichtigung der Aspekte Umsetzbarkeit im Arbeitsalltag, Gewährleistung der Arbeitsergebnisse, Finanzierbarkeit und Vereinbarung mit den Konzernvorgaben. Aus den Betrachtungen wird ein erster Entwurf eines neuen Angebotes für die Belegschaft der Messtechnik GmbH abgeleitet sowie mögliche Um-setzungsschritte für die Zukunft aufgezeigt, wie sich ein kleines oder mittelständisches Unternehmen wie die Messtechnik GmbH zu einem modernen und attraktiven Arbeitgeber weiterentwickeln kann.Mag. Patricia WegerMasterarbeit Universität Klagenfurt, Universitätslehrgang Business Manager/in 2024Abstract in englischer Sprach
Männlichkeit und Gewalt : Männlichkeitsbilder, die Gewalt fördern, und die mögliche Rolle des (fehlenden) Vaters
Bei Betrachtung von Kriminalstatistiken, Gefängnisstatistiken aber auch im von Medien vermittelten Bild, scheint Gewalt meist von Männern auszugehen. Gleichzeitig sind auffallend viele delinquente Männer ohne Vater aufgewachsen. Diese Arbeit befasst sich daher mit Männlichkeit und Gewalt. Hierbei wird untersucht, welche Männlichkeitsbilder gewaltfördernd sein könnten, sowie welche Rolle dabei Väter oder andere männliche Bezugspersonen dabei spielen könnten. Zunächst setzt sich diese Arbeit mit Gewalt auseinander. Gewaltformen und Häufigkeiten werden präsentiert, ebenfalls wird die Entstehung von Gewalt mittels verschiedenen Erklärungsansätzen erläutert, biologische Faktoren, ein lerntheoretischer Ansatz sowie das Konzept der Mentalisierung. In einem nächsten Schritt wird Männlichkeit näher definiert, darauffolgend der Wandel von Geschlechterrollen skizziert. Ebenfalls wird sich der Psychometrie männlichen Geschlechterrollenstress und mit der Schlüsselrolle von Vätern bei männlichen Heranwachenden auseinandergesetzt. Für den empirischen Teil der Arbeit wurde ein qualitatives Design gewählt. Es wurden 6 leitfadengestützte Experteninterviews mit Männerberatern aus Österreich durchgeführt. Zentral bei der Entstehung von Gewalt scheint die fehlende emotionale Kompetenz bei Männern zu sein. Als gewaltfördernd konnten tendenziell traditionelle Männlichkeitsbilder festgemacht werden. Außerdem scheinen starre bzw. unrealistische Vorstellungen von Männlichkeit gewaltfördernd sein, unabhängig davon, ob diese traditionell oder moderner sind, da solche anfälliger für Enttäuschung für Kränkung zu sein scheinen. Väter oder anderen männlichen Bezugspersonen wird eine potenziell wichtige Rolle bei der Persönlichkeitsentwicklung zugesprochen, sofern diese akzeptiert und konstruktiv belegt sind. Die Erhebung zeigt daher die Wichtigkeit von männlichen Bezugspersonen für Heranwachsende auf. Sie können hilfreich sein, realistische Vorstellungen von Männlichkeit und einen adäquaten Umgang mit Aggressionen und Emotionen zu entwickeln, was wiederum gewalthemmend wirkt. Weitere, vertiefende Forschung in diesem Bereich wird abschließend diskutiert.Julien Herter-Courbon, BScMasterarbeit Universität Klagenfurt 2024Abstract in englischer Sprach
Eine ökologische Perspektive auf parental Burnout bei Vätern : Herausforderungen und Belastungen in der Vaterschaft
Hintergrund: Obwohl parental Burnout als ein einzigartiger psychologischer Zustand mit schwerwiegenden Folgen für Eltern anerkannt ist, wurden Untersuchungen überwiegend mit Müttern durchgeführt. Ziel dieser Studie war die Identifikation der einzigartigen sowie statistisch signifikanten Risikofaktoren für Parental Burnout bei Vätern. Methoden: Die Stichprobe bestand aus 116 Vätern aus dem deutschprachigen Raum. Über eine anonyme online Studie wurden Daten zu Psychologischen Distress; Finanzieller Stress; Arbeitszufriedenheit; Partnergewalt; Coparenting; Beziehungszufriedenheit; Soziale Unterstützung durch Großeltern sowie Tante und Onkel; Zufriedenheit mit der Tageseinrichtung und Transportaufgaben der Kinder gesammelt. Die Analysen wurden abhängig vom Status einer gemeinsamen Elternschaft beziehungsweise keiner gemeinsamen Elternschaft mit der Mutter getrennt ausgeführt. Dafür wurde im ersten Schritt eine Bivariate Pearson Korrelation und im zweiten Schritt eine multiple Regression gerechnet. Um indirekte Einflüsse zwischen Coparenting und parental Burnout durch Beziehungszufriedenheit sowie finanzieller Stress und parental Burnout durch Zugang zu einer zufriedenstellenden Tageseinrichtung zu testen, wurde eine Mediationsanalyse gerechnet. Ergebnisse: Im ersten Schritt, korrelierten alle Prädiktoren bis auf Zufriedenheit mit der Tageseinrichtung statistisch signifikant mit parental Burnout. Im Regressionsmodell zeigten sich psychischer Distress und Transportaufgaben der Kinder als statistisch signifikanter Prädiktor in der Gruppe der gemeinsamen Elternschaft für parental Burnout. Signifikante indirekte Effekte wurden zwischen Coparenting und parental Burnout durch Beziehungszufriedenheit gefunden. Schlussfolgerung: Diese Arbeit betont die Rolle des psychologischen Distress Transportaufgaben der Kinder als statistischen Risikofaktor für parental Burnout bei Vätern.Oxzana ThiraviamMasterarbeit Universität Klagenfurt 2024Abstract in englischer Sprach
Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung
Zielsetzung: Immer häufiger werden soziale Medien für die Suche nach Informationen über Gesundheit benutzt. Dabei wird der meiste ADHS-Content auf TikTok von Nutzer*innen ohne gesundheitswissenschaftlichem Hintergrund erstellt. Deswegen wird sich diese Arbeit auf die Analyse von falschen und irreführenden Informationen bezüglich der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) auf der Social-Media-Plattform (SMP) TikTok im deutschsprachigen Raum konzentrieren. Methode: Dazu wurden über 100 TikTok-Videos untersucht. Diese wurden in wissenschaftlich korrekte, enthalten falsche und irreführende Informationen und persönliche Erfahrungen eingeteilt. Die Einteilungen schließen sich nicht gegenseitig aus, das bedeutet, dass ein Video über persönliche Erfahrungen auch wissenschaftlich korrekte Aussagen enthalten kann. Außerdem wurden die Videos nach Inhalt, Form und kommunikativer Funktion kategorisiert. Die Qualität wurde mit dem Patient Education Materials Assessment Tool for Audiovisual Materials (PEMAT-A/V) und den Journal of American Medical Association (JAMA) Kriterien erhoben. Ergebnisse: Von den 102 Videos, die die Einschlusskriterien erfüllten, enthielten 60% (n=61) persönliche Erfahrungen und folgend enthielten 41 Videos keine persönlichen Erfahrungen. Von diesen Videos waren 24% (n=24) wissenschaftlich korrekt und 16% (n=17) irreführend. In qualitativ hochwertigen Videos wird signifikant häufiger rein über Fakten, Konzepte und Phänomene (F (1, 99) = 18,87, p = >.001) gesprochen (F (1, 99) = 21,93, p = >.001) und als Ziel haben diese Videos einen konkreten Bildungsauftrag (F (1,99) = 9,87, p = .002). Die meisten Creator*innen sind weiblich und selbst-berichtet von ADHS betroffen (n=52). Die Analyse über die Qualität der Videos in der Einteilung der Creator*innen (F (3,92) = 1,13, p = .34) und dem Geschlecht (F (1,92) = 2,66, p = .11) ergaben nicht signifikante Ergebnisse. Die Länge der Videos mit der Gesamtqualität weist eine signifikante mittlere positive Korrelation mit .44 auf (t (100) = 4.94, >.001). Die übrigen Metadaten (Aufrufzahlen, Likes, Kommentare, gemerkt, geteilt) ergaben keine signifikanten Ergebnisse. Fazit: Es werden die Folgen einer unbehandelten ADHS thematisiert. Außerdem werden Selbstdiagnosen und die Entstigmatisierung von psychischen Störungen auf SMPen diskutiert. Darüber hinaus werden Strategien aufbereitet, die das Verständnis von ADHS-bezogenem Content vertiefen sollen. Zusätzlich sollen Empfehlungen für die Förderung von korrektem und informativem Content auf TikTok abgeleitet und zusammengestellt werden.Marina SchönenbergerMasterarbeit Universität Klagenfurt 2024Abstract in englischer Sprach
Übergang und Vorbereitung auf Leaving Care : die Gestaltung der Übergangsprozesse und die Nachbetreuung von Care Leavern
Das Ziel der vorliegenden Masterarbeit ist die Darstellung des Übergangs von Care Leavern aus der Fremdunterbringung in ein eigenständiges Leben. Des Weiteren werden aktuelle Unterstützungsmöglichkeiten, die es für Care Leaver in Österreich gibt, vorgestellt. Ein besonderer Fokus wird hierbei auf dem Bundesland Kärnten liegen. Ebenso werden Möglichkeiten und Forderungen, die zu einer Verringerung der sozialen und ökonomischen Exklusion der Care Leaver führen können, dargestellt. Um den Bedarf an Nachbetreuungsangeboten und die aktuelle Situation von Care Leavern zu ermitteln, wurden 12 qualitative Interviews geführt. Darunter waren sieben Betroffenen-Interviews mit Care Leavern und fünf Expert*innen-Interviews. Die Ergebnisse der Befragungen bestätigen größtenteils die Annahmen, welche im Theorieteil der Arbeit ausgearbeitet wurden. Die in der Arbeit dargestellten Ergebnisse rechtfertigen die Forderung nach einerverbesserten Übergangsbegleitung vor der Beendigung der stationären Erziehungshilfe sowie ein größeres Angebot an Nachbetreuungsstellen.Christina Peric, Miriam Chantal StrohmMasterarbeit Universität Klagenfurt 2024Abstract in englischer Sprach
Public Service Motivation : Analyse von Motivationsansätzen für Beschäftigte im öffentlichen Dienst
Diese wissenschaftliche Arbeit beschäftigt sich mit Motivationsansätzen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im öffentlichen Dienst. Nach einer allgemeinen Einführung in diesen Themenbereich wird im nachfolgenden Kapitel der derzeitige Status Quo in öffentlichen Verwaltungen dargestellt. Grafiken über den aktuellen Personalstand in Österreich, das Verhältnis zwischen Vertragsbedienstete sowie Beamtinnen und Beamten sollen einen Überblick darüber bringen, wie sich die Beschäftigungszahlen untereinander aufteilen. Der Arbeitgeber „Staat“ samt seinen Institutionen sind in europäischen Staaten mit der Verwaltungsform der Bürokratien aufgebaut, welche sowohl positive als auch negative Eigenschaften mit sich bringt. Sämtliche öffentliche Verwaltungen müssen sich der stetig zunehmenden dynamischen Umwelt anpassen und dies durch Reformen umsetzen. Österreich blickt dabei auf eine langjährige Tradition zurück. Bereits erste Reformansätze wurden zu Zeiten von Kaiserin Maria Theresia schon aufgegriffen. Im internationalen Vergleich wird Österreich jedoch als Nachzügler bei der Umsetzung diverser Reformen betrachtet. Der Begriff des New Public Managements beschreibt in seinem Kern Bestrebungen, idealtypische Reformen mit all seinen Prinzipien sowie einhergehenden Maßnahmen für den öffentlichen Bereich einzuführen mit dem Ziel, den öffentlichen Sektor umzubauen und neu zu gestalten. Die Reformansätze des NPM wurden in den letzten Jahrzehnten bereits in mehreren Ländern Europas eingeführt, wie beispielsweise die Niederlande mit dem „Tillburger Modell,“ oder das „Management System Kehler“ in Deutschland. Die Motivation von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern trägt einen wesentlichen Teil für das Funktionieren von öffentlichen Verwaltungen bei. Beeinflussungsfaktoren werden dabei als Motive beschrieben, welche intrinsischer Natur – Anreize von innen heraus – oder extrinsischer Natur – Anreize von außen heraus – sein können. Aus dem Gesichtspunkt des betriebswirtschaftlichen Bereiches gibt es eine Vielzahl von unterschiedlichen Motivationstheorien, wie zum Beispiel die Maslow`sche Bedürfnispypramide, die Prozesstheorie oder auch die Erwartungstheorie nach Vroom, welche das menschliche Verhalten durch verschiedenste Motive und Aspekte und somit die Motivation beeinflussen. Aus der telefonischen Umfrage aus dem Jahr 2019, bei der rund 1.001 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer teilgenommen haben, ist gut erkennbar, wie hoch die Arbeitsmotivation tatsächlich liegt bzw. welche Faktoren einen wesentlichen Einfluss auf die diese haben. In den meisten modernen Staaten gilt die öffentliche Verwaltung als der größte Arbeitgeber und ist somit ein wesentlicher Bestandteil des Arbeitsmarktes. Public Service Motivation (PSM) bezieht sich nicht auf die Organisation selbst, sondern auf die Motivation von den Bediensteten in diesen Verwaltungen. Zudem werden sämtliche öffentliche Verwaltungen in den europäischen Mitgliedsstaaten einem konkreten Verwaltungsmodell zugeordnet, welches richtungsweisend für die Prozesse, die Strukturen und deren Traditionen sind. Unterschieden wird dabei das Kontinentaleuropäische-napoleonisches Modell (z.B. Spanien oder Italien), das Kontinentaleuropäisch-föderale Modell (z.B.: Österreich oder Deutschland), das angelsächsische Modell (z.B.: Irland oder Malta), das Mittel-südosteuropäische Modell (z.B.: Rumänien und Bulgarien) sowie das Nordisch-skandinavische Modell (z.B.: Norwegen oder Finnland). Die beiden Autoren Perry und Wise versuchten durch ihr Konzept der Public Service Motivation, den Begriff der PSM zu definieren bzw. diese messbar zu machen, indem sie die Motive der befragten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in vier Dimensionen kategorisierten: Attraktivität von Politik, Gemeinwohlorientierung und gesellschaftliche Verantwortung, soziales Mitgefühl sowie Uneigennützigkeit. Aufgrund dieser 4 Dimensionen wurden in weiterer Folge drei unterschiedliche Hypothesen zu PSM aufgestellt. Auch heute wird dem Konzept nach Perry und Wise noch große Bedeutung zugesprochen. Viele Forscherinnen und Forscher bauen auf den Aussagen dieser Autoren auf und entwickeln diese weiter beziehungsweise zeigen widersprüchliche Aussagen auf.Annemarie Klarer, Bakk. rer. soc. oec.Masterarbeit Universität Klagenfurt 202
Critical mathematics education in the classroom : Exploring effects of in-school teacher training on different scholastic levels Daniela Steflitsch
This study reports on how teachers and students experience the practical implementation of critical mathematics education (CME) within everyday teaching. The overarching aim of the study was to investigate the effects of bringing critical mathematics approaches into the classroom. A year-long close collaboration with 9 mathematics teachers through a special profes-sional development format served as the basis for the project. I designed and planned the professional development meetings that aimed at collectively elaborating the concept of critical mathematics education and possible practical realizations for their mathemat-ics classes. On the one hand, the thesis involves theoretical considerations about why it seems important to enhance critical education. On the other hand, the empirical part of the thesis mainly focuses on how students experienced the implementation of CME tasks, a perspective that is rarely the focus of examination. Data collection involved recordings of meetings with teachers, pre- and post-interviews with both teachers and students, classroom observations and my research diary. Besides demonstrating the diverse areas that can be challenging for teachers, the findings of the project can contribute to a better understanding of how students perceive this way of teaching mathematics. An analysis of their pre- and post-interview data revealed three broad themes that students addressed in their reflections: they either discussed the mathematics involved, the context or societal topic, or social aspects within the class-room. In general, students’ perceptions on CME lessons varied greatly, even within the same class. An in depth-analysis of how students engaged with socio-political issues in the mathematics classroom demonstrated that the this presents complexities, including diverse student opinions, the need for balanced facilitation to avoid bias, and the question of mathematics’ education capacity to comprehensively address social topics. This emphasizes the importance of interdisciplinary collaboration. Additionally, this analysis highlighted the influence of students’ backgrounds and experiences on their engagement with sociopolitical issues. In homogeneous settings, students may struggle to recognize systemic injustices, what, on the one hand, places challenges for the teacher to point to essential aspects without influencing, and, on the other hand, underscores the need for students to engage with such tasks. By focusing on the mathematical aspect within CME, a task analysis along content and cognitive domains revealed their alignment with curricular demands, and their focus on fostering mathematical reasoning and communication skills. As students’ perceptions about the mathematics used diverged greatly from potential competencies that the tasks can promote, it emphasizes that teachers’ and students’ perceptions of what counts as mathematical activity play a significant role in understanding the efficacy of CME tasks in fulfilling educational objectives. This emphasizes the need for collaborative reflection of intended learning goals in the classroom. The findings of the study suggest implications and raise questions on various levels. The great variety of students’ perceptions underscored the complexity of implementing CME. As CME is not just about bringing different tasks to the mathematics classroom that involve out of school context, we need to think about effective models for both pre-service and in-service teacher training if we want an implementation happening on a broader scale. Exploring alternative approaches for implementation like interdisciplinary subjects that allow for an explicit interdisciplinary focus without needing to fulfil purely subject-related demands can bring valuable insights into other potential models for implementation. Ultimately, the findings indicate the necessity to examining implementation approaches in various contexts as they yield diverse challenges and to explicitly focus on the students’ perspectives. Longitudinal studies can provide deeper insights into the lasting im-pacts of CME on students' attitudes and learning outcomes over timeDissertation Universität Klagenfurt 202
twenty-first
Obwohl die wissenschaftliche Erforschung der Kreativität noch als jung bezeichnet werden kann, war kreatives Denken und Handeln schon immer für das Überleben der Menschheit essenziell. Im 21. Jahrhundert spielt Kreativität eine zentrale Rolle für das Leben und Arbeiten in der globalisierten Welt. Die Komplexität der Welt und die daraus resultierenden „real world“-Probleme stellen uns vor große Herausforderungen. Neben der Bereitschaft, sich Wissen anzueignen, wurde die bewusste Kompetenzerweiterung im Bereich der 21st Century Skills als wesentliche Aufgabe von Bildungseinrichtungen definiert. Diese Arbeit stellt die Kreativität in den Mittelpunkt und analysiert die Zusammenhänge mit anderen 21st Century Skills. Dabei wird sowohl die Bedeutung der Kreativität als auch den übrigen Skills verdeutlicht. Kreatives Denken ist eine entwicklungsfähige Schlüsselkompetenz, die mit anderen Kompetenzen verknüpft ist und die Entwicklung und Erweiterung aller Kompetenzen fördert. Daher stellt diese Arbeit einen Leitfaden für Bildungseinrichtungen aber auch für interessierte Personen dar, in dem das „Warum“ und „Wie“ der Vermittlung dieser Fähigkeiten erläutert wird. Darüber hinaus zeigt die Arbeit auch weitere Forschungsmöglichkeiten im Themenbereich der Kreativität auf.Kornélia Mária KanyóMasterarbeit Universität Klagenfurt 202