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Printed circuit board defect detection
This thesis presents the implementation of a deep learning and machine learning-based system for printed circuit board defect detection. As printed circuit boards are used in almost all electronic products, ensuring the reliability of these electrical components is crucial, especially in safety-critical applications. The research explores the application of the first real-time end-to-end object detection model, the Real-Time Detection Transformer (RT-DETR), optimized through transfer learning for real-time printed circuit board defect detection. The proposed RT-DETR model is benchmarked against the state-of-the-art and popular YOLOv8 model, demonstrating not only comparable precision in identifying defects but also a substantial improvement in speed, with inference times 10.45% faster and post-processing times four times quicker. Beyond technical contributions, this work also comprises a comprehensive literature review and an analysis of the social and ethical implications of deploying printed circuit board defect detection technologies, emphasizing their potential for promoting sustainable development and reducing electronic waste. Future research directions include assessing the environmental impact of deep learning and machine learning models in this context and exploring the applicability of the proposed model across various other datasets. This thesis not only aims to advance the field of printed circuit board defect detection but also highlights the importance of social and ethical considerations and the potential for technology to contribute positively to society.Norbert ElterMasterarbeit Universität Klagenfurt 202
Aufmerksamkeitsdefizit Hyperaktivitätsstörung Expertinnen Experten
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Stigma per Assoziation der Eltern von Kindern mit ADHS. Die Forschungslage zeigt, dass nicht nur die von einer psychischen Krankheit betroffenen Person selbst, sondern auch deren Umfeld von Stigmatisierung betroffen sein kann. So können auch Eltern von Kindern mit ADHS unter Ausgrenzung, Diskriminierung und Vorurteilen leiden. Die vorliegende Arbeit geht der Frage nach, ob und wie Stigmatisierung Eltern von Kindern mit ADHS betrifft und welche Auswirkungen dies auf die Eltern hat. Es wird ebenfalls untersucht, wie Eltern auf diese Stigmatisierung reagieren und welche Vorschläge sie zur Reduktion von Stigma haben. Um diese Fragen zu beantworten, wurden vier Expert:innen und vier betroffene Mütter mittels eines leitfadengestützten Interviews befragt. Anschließend wurden die Interviews mit einem inhaltlich strukturierten qualitativen Verfahren ausgewertet. Die Analyse ergab, dass die befragten Eltern von Kindern mit ADHS tatsächlich Stigmatisierung ausgesetzt sind. Sie werden für die Erkrankung ihres Kindes beschuldigt, von Anderen ausgegrenzt und unterliegen struktureller Stigmatisierung. Die Bevölkerung hegt Vorurteile sowohl gegen die Eltern selbst, als auch gegen ADHS an sich. Das Stigma hat negative Auswirkungen auf die sozialen Beziehungen der Eltern, auf ihre Freizeit und den Beruf. Sie fühlen sich allein gelassen und sind überfordert. Außerdem fühlen sie sich von ihrem Umfeld nicht genügend unterstützt. Auf diese Ungerechtigkeiten reagieren die Eltern entweder mit Offenlegung und Edukation, dem aktiven Einsetzen für ihre Kinder oder aber auch mit Kapitulation oder Verheimlichung. Um die Stigmatisierung zu reduzieren, erachten Eltern und Expert:innen gesellschaftliche Veränderungen des Wertesystems als wichtig an. Aber auch Aufklärung über die Erkrankung, mehr Unterstützung durch Institutionen und eine Stärkung bzw. Schulung der Eltern stellen für Betroffene und Expert:innen Strategien dar, mit denen man die Eltern im Umgang mit der Stigmatisierung unterstützen oder das Stigma in der Öffentlichkeit mildern kann.Melanie Baran, BScMasterarbeit Universität Klagenfurt 2024Abstract in englischer Sprach
Übergang und Vorbereitung auf Leaving Care : die Gestaltung der Übergangsprozesse und die Nachbetreuung von Care Leavern
Das Ziel der vorliegenden Masterarbeit ist die Darstellung des Übergangs von Care Leavern aus der Fremdunterbringung in ein eigenständiges Leben. Des Weiteren werden aktuelle Unterstützungsmöglichkeiten, die es für Care Leaver in Österreich gibt, vorgestellt. Ein besonderer Fokus wird hierbei auf dem Bundesland Kärnten liegen. Ebenso werden Möglichkeiten und Forderungen, die zu einer Verringerung der sozialen und ökonomischen Exklusion der Care Leaver führen können, dargestellt. Um den Bedarf an Nachbetreuungsangeboten und die aktuelle Situation von Care Leavern zu ermitteln, wurden 12 qualitative Interviews geführt. Darunter waren sieben Betroffenen-Interviews mit Care Leavern und fünf Expert*innen-Interviews. Die Ergebnisse der Befragungen bestätigen größtenteils die Annahmen, welche im Theorieteil der Arbeit ausgearbeitet wurden. Die in der Arbeit dargestellten Ergebnisse rechtfertigen die Forderung nach einer verbesserten Übergangsbegleitung vor der Beendigung der stationären Erziehungshilfe sowie ein größeres Angebot an Nachbetreuungsstellen.Christina Peric, Miriam Chantal StrohmMasterarbeit Universität Klagenfurt 2024Abstract in englischer Sprach
Unsichtbarkeit und Utopien: queere Potentiale für die Global Citizenship Education
Ausgehend vom Konzept der heteronormativen Hegemonie und einer Analyse der Unsichtbarkeit von queeren Inhalten und Realitäten innerhalb des ULG Global Citizenship Education an der Universität Klagenfurt, wird in dieser Masterarbeit ein kritischer Blick auf die (Lehre der) GCED geworfen. Mittels Konzeptionen von epistemischer und normativer Gewalt wird der Frage nachgegangen, inwieweit die GCED durch ihren starken universalen Fokus Gefahr läuft, gewaltvolle Machtverhältnisse unreflektiert zu verstetigen. Zu diesem Zweck werden einige Schlaglichter auf Beispiele für queere Unsichtbarkeit und Queerfeindlichkeit einerseits und queere Potentiale und Möglichkeiten andererseits geworfen, wobei auch selbstkritisch hinterfragt wird, inwieweit auch queere Akteur*innen von globalen Machtverhältnissen profitieren bzw. diese aufrechterhalten (queerer Rassismus, Homonormativität,…). Durch diesen multiperspektivischen Zugang wird nicht nur die große Komplexität der Debatte rund um partikular orientierte Ansätze einerseits und universal orientierte Ansätze andererseits deutlich. Es zeigt sich auch, wie wichtig es ist, Theorien und Praktiken zu finden, die uns dabei helfen, das diesbezügliche Denken und Handeln in Binaritäten zu überwinden – und wie groß das Potential dafür ist. Am Beispiel von Utopien wird schließlich deutlich, was es braucht, um dieses Potential nutzbar zu machen: Den Mut und die Bereitschaft für eine selbstkritische und selbstreflexive Haltung und den (neuen) Fokus auf Machtverhältisse, Gemeinsamkeiten und Zugehörigkeit statt auf einer exklusiven und exkludierenden Fassung von Identität.Tamara GeyerMasterarbeit Universität Klagenfurt, Universitätslehrgang Global Citizenship Education 202
Der Umgang mit negativer Übertragung in Kontrollanalysen von angehenden Psychoanalytikerinnen und Psychoanalytikern
Die vorliegende Studie geht der Frage nach, wie und wo sich psychoanalytische Ausbildungskandidat*innen mit negativer Übertragung auseinandersetzen und wie sie in den ausbildungsimmanenten Kontrollanalysen mit ihr umgehen. Angehende Psychoanalytiker*innen sollen im Rahmen der psychoanalytischen Ausbildung und der eigenen Lehranalyse auf das Übertragungsgeschehen während psychoanalytischer Behandlungen vorbereitet werden. Negative Übertragung in den Kontrollfall-Analysen auszuhalten und einen Umgang mit ihr zu finden, stellt eine besondere Herausforderung innerhalb der Ausbildung dar. Für die Studie wurden neun Wiener Ausbildungskandidat*innen mit halbstrukturierten, leitfadengestützten Interviews zu ihren Erfahrungen in der Ausbildung und während der praktischen psychoanalytischen Tätigkeit befragt. Anschließend wurden die Interviewtranskripte mit Hilfe der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet. Es stellt sich heraus, dass die Ausbildungskandidat*innen die Abhängigkeit von ihren Kontrollfall-Analysand*innen als großes Hindernis dabei erleben, einen Umgang mit dem Auftreten von negativer Übertragung zu finden. Des Weiteren zeigt sich, dass die Wahrnehmung der eigenen Handlungsfähigkeit sehr von der Qualität der eigenen Lehranalyse abhängt und die Ausbildungsinstitutionen als Orte beschrieben werden, die einem offenen Austausch über Schwierigkeiten bei den Kontrollfall-Behandlungen entgegensteht.Fridolin Michael MallmannMasterarbeit Universität Klagenfurt 202
Novel approaches for remote detection of malicious shared libraries to enhance vulnerability management
Shared libraries are a critical component of modern software systems because of their reusability by developers. Many software developers rely on open source repositories or package management systems as sources for shared libraries. However, security problems often arise from the use of vulnerable, outdated or tampered shared libraries. As a result, the use of vulnerable or malicious versions of shared libraries that can be exploited to attack end users and enterprises has become a significant concern. Therefore, it is of utmost importance to analyse the shared libraries within software components to identify publicly known vulnerabilities or potential malicious modifications. This thesis proposes solutions to address the emerging security threats associated with shared libraries by leveraging proven techniques in binary similarity approaches, including the use of neural networks and transformers. In addition, a novel approach based on an intermediate binary representation is presented, which uses various normalisations at the binary code level to address known issues affecting detection accuracyErik Breznik, BScMasterarbeit Universität Klagenfurt 2024Zusammenfassung in deutscher Sprach
Smart parking Villach : challenges, pitfalls and possible solutions in the implementation of smart parking systems in medium sized cities
Many promising smart parking projects fail in practical implementation, but the reasons for these failures are rarely known and the existing literature provides only inadequate answers. In order to avoid the repetition of these mistakes and thus future project failures, this work aims to identify and explore the root problem causes. In contrast to previous studies, which only provide incomplete answers or use flawed survey methods, the information in this paper is collected as close to real-life as possible in the practical implementation of Villach's smart parking system. To better understand the theoretical principles and interpret the practical results, the previous projects, the existing literature and the technical measurement principles are examined first. In order to gain previously unknown insights, even into hidden problem causes, the practical project supervision is carried out as ''direct participant observation'' from an internal position within the city administration. The background and objectives of Villach's project are examined to provide a broader subject overview, along with three use cases, each with different requirements, problems and technical solutions.The result is a comprehensive list of 14 specific smart parking challenges, each supported by tangible examples and in-depth details. Even though solving the challenges is not the objective of this paper, the approaches that were used in Villach's project and contributed to its successful implementation are provided. Lastly, open research areas and future topics, as well as the identified market gaps in the smart parking sector, are also discussed.Benjamin Dominik Kampfer BScMasterarbeit Universität Klagenfurt 2024Zusammenfassung und Danksagung in deutscher Sprach
User acceptance of demand-responsive transport services in rural areas
The rising pressure to reduce carbon emissions caused by the transport sector leads to an enhanced interest in leveraging public transport’s share in the modal split, a task impeded in rural areas where the population density is sparse and the access to private cars high. In such regions, the provision of traditional public transport is difficult and inefficient, and demand-responsive transport (DRT) services are positioned as potential solution. By now, scientific investigations in this domain have fallen short of socio-scientific approaches to explain the lack of user acceptance of DRT services in rural areas.This PhD thesis addresses this research gap by (1) aggregating previous user-focused research on DRT services and (2) adding novel insights on factors influencing the intention to use DRT services. The rural population of Southern Austria was studied applying a mixed-methods approach: After a systematic literature review, focus groups and interviews extracted contextual factors and a survey with an adapted version of the Unified Theory of Use and Acceptance of Technology provided data on latent factors that influence the rural population’s intention to use DRT services.As the first of its kind, publication 1 creates an overview of the development of literature on DRT services with a particular focus on user-oriented research. It presents a threefold, conflicting performance expectancy that DRT services are confronted with (ecological, social and economic), a discrepancy between potential beneficiaries and the applied study approaches, diverging results on influential factors and an existing impact of the population density of the studied regions on study results. Publication 2 offers insights into the users’ perspective on DRT services and introduces three hindering mechanisms that act as moderating factors to the traditionally studied factors: (1) a lack of incentives to deal with DRT in general, (2) a lack of conscious perception of information on DRT services and (3) an inherent conceptualization in DRT services as a means for exceptional use. Publication 3 explores latent factors that influence the use intention of DRT services in rural areas with rather hilly, oftentimes mountainous landscape and identifies performance expectancy and the attitude towards public transport as significant.Overall, this thesis allows three main conclusions: First, to overcome the conflicting performance expectancy and allow DRT services to succeed, they need a clear performance definition and target group and position themselves accordingly. Second, a low population density shapes specific conditions for DRT services. These regions are expected to benefit mostly and DRT services are perceived as a part of the whole public transport system, thus, they should be developed jointly. Third, (second-hand) experiences influence perceptions and expectancies that linger persistently. Hence, practitioners and policymakers are encouraged to offer potential users both, demand-satisfying opportunities and enough time to shift their trips to DRT services as a climate-friendly travel option.Stephanie Elisabeth SchaschéDissertation Universität Klagenfurt 2024Zusammenfasung in deutscher Sprach
Digitalisierung im externen Rechnungswesen - die Perspektiven der Buchhaltungsberufe
Die Digitalisierung hat verschiedene Bedeutungen, die sich auf die digitale Umwandlung von Information und Kommunikation, die Modifikation von Geräten sowie die digitale Revolution bezieht. Letztere wird auch als dritte Revolution oder digitale Wende bezeichnet und bringt das Informationszeitalter und die Computerisierung mit sich. Während das 20. Jahrhundert von der Automatisierung und Optimierung durch die IT geprägt war, wurden im privaten und beruflichen Bereich Modernisierungen vorgenommen und Softwareanwendungen wie beispielsweise Office-Programme und Enterprise-Resource-Planning-Systeme implementiert. Das 21. Jahrhundert gilt als zeitliche Basis für disruptive Technologien und innovative Geschäftsmodelle als auch für Individualisierung, Automatisierung und Flexibilisierung durch digitale Prozesse. In diesem Rahmen betrifft die Digitalisierung zunehmend auch die Buchhaltung. Mit der Verankerung des Megatrends Digitalisierung in der Unternehmensstrategie wird die Buchhaltung zur zentralen Schnittstelle für innovative Nutzungen der digitalen Technologien. Dabei fördern die Vorteile einer digitalisierten Buchhaltung die Einsparung von Zeit, die Reduzierung von Fehlern und die Optimierung der Effizienz im gesamten Unternehmen. Im Rahmen der Digitalisierung in der Buchhaltung ist festzustellen, dass die meisten Unternehmen die Notwendigkeit der Erfassung ihres eigenen Status Quo und den weiteren Handlungsbedarf erkannt haben. Vielfach fehlen jedoch Kenntnisse und Handlungskonzepte für die Weiterentwicklung, insbesondere auch um die Erfahrungswerte der Mitarbeiter zu erhöhen. Im Unternehmen muss deshalb das Know-how vorhanden sein, um digitale Trends früh-zeitig zu identifizieren und für das Unternehmen zu nutzen. Um unterstützende Konzepte darstellen zu können und Handlungsempfehlungen zu geben besteht die Zielsetzung der vorliegenden Masterarbeit in der Darstellung eines übersichtlichen Status Quo des Digitalisierungsgrades des Buchhaltungswesens. Diese Arbeit unterteilt sich in vier thematische Bereiche. Zu Beginn wird der theoretische Teil der Arbeit dargelegt. Die Theorie der Themengebiete „Digitalisierung“ und „Buchhaltung“ werden im Einzelnen durchleuchtet und beschrieben. Im darauffolgenden Kapitel wird die Fragestellung aufgezeigt. Hier befasst sich der Autor mit den rechtlichen Rahmenbedingungen für Österreich und dem aktuellen Stand der Forschung der Digitalisierung in der Buchhaltung, womit der Autor auf die Forschungsfrage eingeht, und diese ausformuliert. Hiernach werden die Möglichkeiten der Digitalisierung in der Buchhaltung überblicksmäßig aufgezeigt. Dadurch soll exemplarisch veranschaulicht werden, wie einsetzbare Technologien für die Digitalisierung der Buchhaltung für ein Unternehmen genutzt werden können. Anschließend werden ausgewählte Studien vorgestellt, um den Status Quo des Digitalisierungsgrades in der Buchhaltung aufzuzeigen. Zum Schluss der Arbeit folgt das Ergebnis und das Fazit. In diesem Kapitel wird mit Hilfe der vorherigen Kapitel nochmal Bezug zur Forschungsfrage hergestellt, um explizit bewerten zu können, inwiefern die Digitalisierung die Buchhaltungsaktivitäten von Unternehmen beeinflusst oder sogar komplett verändert.Georgios KiakosMasterarbeit Universität Klagenfurt 202
Lehre über Medien : die Relevanz digitaler Medienkompetenzförderung im Kärntner Pflichtschulsektor
Die zunehmende Nutzung digitaler Medien in ihrer gesamten Pluralität stellt neue Anforderungen an die digitalen Medienkompetenzen der Individuen – insbesondere an die sechs bis 13-Jährigen. Durch die ubiquitäre Verbreitung digitaler Medien und die zunehmende Digitalisierung jeglicher Tagesabläufe, steigen auch die Forderungen, die bisher bestehenden traditionellen Bildungsabläufe sowie Unterrichtsstrukturen an die digitalen Anforderungen anzupassen. Demzufolge hat sich die Masterarbeit das Ziel gesetzt, aufzuzeigen, welche Entwicklung sich vorfinden lässt sowie welche Bedeutung der digitalen Medienkompetenzförderung im Kärntner Pflichtschulsektor zugeschrieben wird. Im theoretischen Teil der Arbeit sollte zunächst eine Fundierung des Begriffes (digitaler) Medienkompetenz stattfinden sowie Zusammenhänge mit dem Medienbildungsbegriff aufgezeigt werden. Aufbauend auf dem Verständnis digitaler Medienkompetenz und den Zusammenhängen zwischen Schule und (digitaler) Medien werden bestehende Herausforderungen digitaler Mediennutzung ausgearbeitete und in Bezugnahme des digitalen Medienkompetenzmodelles SMILE näher erläutert, welches das Fundament für die empirische Analysearbeit darstellt. Die Beantwortung der vorliegenden Forschungsfragen erfolgt durch die Durchführung von sechs leitfadengestützten qualitativen Interviews mit Lehrkräften aus den Pflichtschulsektor. Die Analyseresultate zeigen auf, dass ein signifikanter Unterschied in der digitalen Medienkompetenzvermittlung der verschiedenen Pflichtschulsektoren vorherrscht und einerseits noch eine eher geringe Anerkennung im Lehr- und Lernprozess vorzufinden ist, ganz im Gegensatz zum technischen Aspekt (Lehre mit Medien). Andererseits ist die Verortung digitaler Medienkompetenzvermittlung in schulische Curricular ein essenzieller Bestandteil ‚moderner‘ Bildung. Dadurch werden den sechs bis 13-Jährigen nicht nur technische Aspekte als „Schlüsselqualifikationen“ angeeignet, sondern auch jene digitalen Fähigkeiten und Fertigkeiten vermittelt, die in einer digitalisierten Welt ausschlaggebend für einen verantwortungsvollen Umgang miteinander sind.Larissa HerrnhoferMasterarbeit Universität Klagenfurt 2024Abstract in englischer Sprach