TATuP – Zeitschrift für Technikfolgenabschätzung in Theorie und Praxis
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    Editorial

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    TA-Fokus

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    Diffusion Processes of Eco-Innovations: An Agent-Based Approach

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    Der Artikel diskutiert Hindernisse für einen Strukturwandel zu einer ökologisch nachhaltigen Wirtschaftsweise auf der Produktebene. In einem agentenbasierten Modell wird eine Marktsituation mit Lock-in-Effekten simuliert, welche das technologische Paradigma eines verschmutzenden Produktionsprozesses gegenüber einer neu in den Markt eintretenden Öko-Innovation festigen. Konsumenten haben die Möglichkeit, über ihre Konsumwahl Einfluss auf den Strukturwandel zu nehmen. Dazu unterscheiden sie die ihnen angebotenen Produkte aufgrund von räumlichen, sozialen, ökonomischen und ökologischen Kriterien. Simulationen des Modells zeigen den Einfluss heterogener und homogener Konsumpräferenzen auf das Niveau an Umweltverschmutzung und die Adoptionsraten des umweltfreundlichen Produktes auf.The article discusses product market hindrances for structural change towards an ecologically sustainable economic system. An agent-based model is presented which simulates an economy affected by path dependencies and lock-in effects. A new environmentally friendly product enters this market and tries to break the technological paradigm of a pollutive production technology. Consumers can influence this process of structural change via their consumption decision which depends on an assessment of products by means of spatial, social, economic, and ecological criteria. Simulations show how the model results, namely the speed of adoption and the level of pollution over time, are influenced by heterogeneous and homogeneous consumption preferences

    Fachportal: Der openTA-Blog

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    Das Fachportal Technikfolgenabschätzung (openTA) richtet sich an WissenschaftlerInnen und an die Öffentlichkeit. Es bietet folgende Dienste: openTA News, Kalender, Publikationen und Neuerscheinungen, sowie den openTA-Blog, ein Forum für die Mitglieder des Netzwerks TA (NTA)

    Co-Produktion von Wissen in der Stadt: Reallabor „Urban Office - Nachhaltige Stadtentwicklung in der Wissensgesellschaft“ an der Universität Heidelberg

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    Die Wissensgesellschaft bringt neue Herausforderungen und Möglichkeiten für Städte mit sich und verändert Stadtentwicklungsprozesse. Für eine umfassende wissenschaftliche Begleitung dieses Wandels werden neue Formate inter- und transdisziplinärer Forschungsarbeit notwendig, die es ermöglichen, relevante Akteure der Stadtentwicklung einzubinden sowie gleichzeitig nachhaltige Prozesse urbaner Transformation ergebnisoffen in Gang zu setzen. Das Reallabor „Urban Office – Nachhaltige Stadtentwicklung in der Wissensgesellschaft“ erweitert deshalb etablierte, an Beobachtung orientierte Positionen der Forschung. Dies geschieht mit Hilfe von vier konkreten städtebaulichen Vorhaben (Praxisprojekte), anhand derer ForscherInnen verschiedener Disziplinen co-produktiv mit Praxisakteuren Forschungs-, Governance- und Planungsprozesse auf Augenhöhe anstoßen. Von zentraler Bedeutung für ein erfolgreiches Agieren ist die Entwicklung neuer Kommunikations- und Forschungsformate, die die Stadtverwaltung, die Internationale Bauausstellung Heidelberg (IBA), BürgerInnen sowie weitere PraxispartnerInnen in den Prozess des Co-Design integrieren und das „Urban Office“ zum Ort von Reflexion und „Co-Produktion von Wissen“ und somit selbst zum Teil des „Experiments“ werden lassen.The Knowledge Society reveals new challenges and opportunities and alters urban development processes. In order to investigate these transitions comprehensively, new formats of inter- and transdisciplinary research are required which allow involving relevant actors of urban development and at the same time to initiate, without prejudging the outcome, sustainable processes of urban transformation. The RealLab “Urban Office – Sustainable Urban Development in the Knowledge Society” therefore extends established observation-oriented research positions. This is done for four specific urban development projects (practice projects), based on which researchers from different disciplines together and on an equal footing with practice actors initiate the co-design of research, governance and planning processes. Of central importance in this context is the development of new communication and research formats which integrate the city administration, the International Building Exhibition Heidelberg (IBA), citizens as well as further practice partners within the co-design process, and turn the Urban Office into a place of reflection, co-production, and, thus, into a part of the “experiment” itself

    Das Reallabor als Partizipationskontinuum: Erfahrungen aus dem Quartier Zukunft und Reallabor 131 in Karlsruhe

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    Der im Jahr 2012 gestartete Karlsruher Reallaborkomplex „Quartier Zukunft“ blickt auf eine entsprechend lange Partizipationstradition zurück, die im folgenden Artikel vorgestellt wird. Auf Basis eines Fünf-Stufen-Modells der Partizipation werden zunächst die verschiedenen Partizipationsintensitäten ausgewählter Formate im Reallabor nachgezeichnet und in einem zweiten Schritt ein Überblick über Verlauf und Qualität des Partizipationskontinuums „Quartier Zukunft“ gegeben. Den Abschluss bilden einige Schlussfolgerungen zur Gestaltung von Partizipation in Reallaboren und deren teils weitreichenden Implikationen.The real world laboratory complex “District Future” has a long-standing tradition of participation, which will be presented in this paper. First, the participation intensity of different formats applied in the real world laboratory will be discussed, using a five-step-model of participation. Secondly, an overview will be given regarding the timeline and quality of the participatory continuum “District Future”. Finally, some conclusions will be presented on how to design participation in real word labs – with far-reaching implications

    Lokale Akzeptanz von Energiemixen

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    Der Beitrag thematisiert lokale Aspekte der Bewertung von Energiemixen erneuerbarer Energien (Solar- und Windenergie, Biomasse). Die Ergebnisse einer szenariengeleiteten Online-Fokusgruppenbefragung zeigen, dass dominant ausgeprägte Energieformen des Mixes am stärksten wahrgenommen und kritisch hinterfragt werden. Die Energieform Biomasse wird am stärksten präferiert. Trotz kommunizierter ökologischer Nachteile werden ihr Sicherheit, Steuerbarkeit und Zuverlässigkeit zugesprochen, die scheinbar akzeptanzfördernd wirken. Waldflächenverluste wiegen stärker als Weide- und Wiesenflächen

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