German Sport University Cologne

Deutsche Sporthochschule Köln: eSport
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    'Own the Podium-2010'. Eine Konzeption führt den kanadischen Wintersport zum Top-Medaillenspiegel bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver 2010? Zur Medaillenproduktion für die Olympischen Winterspiele 2010

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    Olympische Spiele sind die größten internationalen Sportwettkämpfe, die die Welt vereinen. Die auf der Olympischen Flagge abgebildeten fünf Ringe versinnbildlichen die Kontinente. Die 21. Olympischen Winterspiele finden 2010 in Vancouver, Kanada statt. In der Vergangenheit war Kanada bereits zwei Mal Austragungsland der Olympischen Spiele: Die Olympischen Sommerspiele wurden im Jahr 1976 in Montreal und die Olympischen Winterspiele im Jahr 1988 in Calgary veranstaltet. Bisher konnte das kanadische Team im eigenen Land keine guten Ergebnisse verzeichnen. Hingegen sind die Erwartungen an die Mannschaft für die 21. Olympischen Winterspiele sehr hoch. Ziel ist die Nationenwertung im Gesamtmedaillenspiegel zu gewinnen. Im Gesamtmedaillenspiegel werden die Nationen nach der Summe der erreichten Medaillen in eine Reihenfolge gebracht. Kanada muss also im internationalen Vergleich die höchste Anzahl an Medaillen erzielen. Insgesamt werden 35 Gesamtmedaillen angestrebt. Zu den letzten Olympischen Winterspielen in Turin 2006 erreichte die kanadische Mannschaft, mit 24 Medaillen und dem dritten Platz im Gesamtmedaillenspiegel, ihr bisher bestes Ergebnis zu Olympischen Winterspielen. Um die Zielerreichung zu unterstützen, hat das kanadische Olympische Komitee ein millionenschweres Programm aufgelegt: Own the Podium-2010. Im Februar 2005 wird es den Interessenvertretern des kanadischen Wintersports vorgestellt. Eine ähnliche Zielvorstellung wird für die Paralympischen Winterspiele formuliert, welche in der vorliegenden Arbeit nicht dargestellt wird. Own the Podium-2010 enthält zahlreiche Maßnahmen, um die Medaillenproduktion der Kanadier anzusteuern. Hierbei ist die Medaillenproduktion nicht mit einer industriellen Herstellung von Medaillen als Material zu identifizieren. Vielmehr ist der Begriff eine Interpretation der Zielführung von Own the Podium-2010. Medaillenproduktion bedeutet in diesem Zusammenhang alle auf das Ziel ausgerichteten Aktivitäten, um zu den Olympischen Winterspielen mit 35 Medaillen Top-Nation zu werden. Da es zu dem vorliegenden Themenbereich bisher noch keine Erkenntnisse gibt, müssen die für die vorliegende Arbeit notwendigen Informationen aus einer Internetrecherche gewonnen werden. Dabei werden nicht alle notwendigen Daten zur Verfügung gestellt. Der Zugriff auf verwertbare Informationen ist erschwert. Die Informationen sind teilweise ungenau beschrieben, Zusammenhänge sind schwer nachvollziehbar. Ein Puzzle-Spiel beginnt. Darüber hinaus bleiben viele Informationen verdeckt, da der kanadische Wintersport verständlicherweise seine Vorgehensweise im Hochleistungssport nicht bzw. nur eingeschränkt veröffentlicht, um gegenüber anderen Nationen aus den möglichen Wettbewerbserfolg für die Olympischen Winterspiele 2010 profitieren zu können. Aufgrund der benannten Rahmenbedingungen gestaltet sich die Bearbeitung des Themenbereichs als schwierig. Die Quellen sind in englischer und französischer Sprache zur Verfügung gestellt. Die Wiedergabe erfolgt in eigener Übersetzung

    Sterben, Tod und Unsterblichkeit im Sport – Eine existenzphilosophische Deutung

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    Zusammenfassung: Aufgrund der Tatsache, dass innerhalb der Sportwissenschaft eine philosophische Auseinandersetzung mit dem Thema Tod nur unzureichend stattgefunden hat, versteht sich die vorliegende Arbeit als grundlegender Versuch, insbesondere dieses Thema, aber auch die damit verknüpften Aspekte Sterben und Unsterblichkeit für die Sportphilosophie - und somit für die Sportwissenschaft - zu erschließen. Das Phänomen des Sports, in dem der Tod eine prominente Position einnimmt, ist der Risikosport. Allerdings scheint es geboten der ungenügenden begrifflichen Differenzierung durch die Implementierung des Terminus eRisikosport (e=existenzieller), zu verstehen als freiwilliges Eingehen von lebensbedrohlichen Risiken im Sport, entgegenzutreten. Zur Deutung dieses Sports erweist sich die Existenzphilosophie, insbesondere deren deutschsprachige Vertreter Scheler, Jaspers und Heidegger, als überaus fruchtbares Analyseinstrument. Auf H. S. Slushers exzeptionelle Arbeit rekurrierend, können diese existenzphilosophischen Grundlagen somit weiterführend auf den Sport bezogen werden und dadurch der Tod bzw. das Flirten mit dem Tod im eRisikosport als anthropologisch wertvolle Dimension erkannt. Die Bewusstmachung des Todes durch eRisikosport, und somit der Endlichkeit und Begrenztheit der Lebenszeit, zieht unweigerlich die Frage nach sich, wie man sich zu dieser Erkenntnis verhalten solle. Hilfestellung biete hier die Philosophie der Lebenskunst. Das Verständnis von Lebenskunst als die Kunst, mit Unsicherheiten und Risiken umgehen zu können, ebnet den Weg, diese philosophische Richtung auf den eRisikosport zu beziehen. Über das existenzphilosophische Paradigma hinaus gilt es jedoch vorher den Zusammenhang von Sport und Unsterblichkeit zu erörtern. Hierbei kann aus klassisch-philosophischer Sicht jedoch zunächst ernüchternd festgestellt werden, dass Unsterblichkeit im Sport nur durch Werk und Tat zu erreichen ist - indes nicht für den Athleten als Person. Allerdings lassen die vollmundigen Versprechungen der modernen Bio-Technologie, von philosophischer Seite gestützt durch die Vertreter des Transhumanismus, neue Hoffnungen für diesen alten Menschheitstraum aufkommen. Wollte man die vorliegende Arbeit in einem Satz zusammenfassen, so wäre sie wohl am treffendsten umschrieben durch das Urteil: Sie ist eine Apologie des eRisikosports - wohlgemerkt im Ergebnis, nicht im Hinblick auf die Intention! Abstract: Within sport science there had been hardly any concern about death in the field of sports, at least from a humanities point of view. Due to that fact this volume can be seen as an attempt to fructify not only this topic but also aspects like dying and immortality to the discourse of philosophy of sport and at the same time to sport science in general. It is the so called (high) risk sport where death has a highlighted position. As a result of undifferentiated use of words the implementation of the term ehigh risk sport [eRisikosport] (e=existentially) seems to be necessary. This is be understood as a sport where people engage voluntarily in life-threatening situations within sports. To get a better understanding of these kinds of sports existential philosophy is a helpful instrument, particularly their German-speaking representatives, such as Scheler, Jaspers and Heidegger. And not to forget the exceptional work of Howard S. Slusher. With the help of Existentialism the flirting with death in high risk sports, as Slusher put it, can be understood as a praiseworthy anthropological characteristic of human life. The death-awareness that you can reach through high risk sport triggers almost automatically the following question: how should man behave after having these insights? Guidance can be found within the art of life philosophy. Art of life is as an art that helps us to get along with uncertainties and risks and thus provides a link to ehigh risk sport. Not only by using the existentialistic paradigm furthermore the relation to immortality is discussed. But the rather sobering fact remains - physical/personal immortality can not be reached through sports, but only the act, respectively the action will be remembered. However, the full-bodied promises of the Transhumanist philosophers renew the hope to fulfill this old dream of mankind, i.e. to overcome mortality. To give a very short summary of this paper: It is an apologia of ehigh risk sport - notabene as a result, not as a declaration of intention

    Anforderungsorientierte Rehabilitation zur Förderung der Teilhabe am Arbeitsleben durch Einsatz von Assessment - eine kontrollierte Interventionsstudie im Rahmen der stationären Rehabilitation von Rückenleiden -

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    Zusammenfassung: Hintergrund Aus der gesamtgesellschaftlichen und gesundheitspolitischen Entwicklung sowie aus einer Analyse der Anforderungen an die moderne rehabilitative Versorgung ergibt sich ein konkreter Bedarf zur Weiterentwicklung der medizinischen Rehabilitation in Richtung einer umfassenden Fokussierung der Rehabilitationsmaßnahmen auf die Förderung der Teilhabe am Arbeitsleben. Ziel Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Beantwortung der Frage, wie die medizinische stationäre Rehabilitation individuell anforderungsorientiert durch Einsatz von Assessment gestaltet und optimiert werden kann. Darüber hinaus wird untersucht, welche Auswirkungen dies auf die Leistungsfähigkeit und den allgemeinen Gesundheitszustand der Patienten hat. Methode Basis für das in der Arbeit entwickelte Rehabilitationskonzept zur Förderung der Teihabe am Arbeitsleben in der medizinischen Rehabilitation (APTEI-med) ist die Berücksichtigung des bio-psycho-sozialen Ansatzes der ICF, insbesondere des Aktivitätenkonzepts, und die Erkenntnisse aus dem Belastungs-/Beanspruchungskonzept. Der Einsatz von prozesshaft gestaltetem Assessment ermöglicht die patientenorientierte und aufwandsarme Erfassung arbeitsbezogener Leistungsfähigkeit, welche mit Hilfe des IMBA-Verfahrens im Profilvergleich dem arbeitsplatzbezogenen Anforderungsprofil gegenüber gestellt wird. Dieser Vergleich ist die Basis für die Steuerung der anforderungsorientierten Rehabilitation in Form eines Aktivitätstrainings, welches gezielt arbeitsbezogene Aktivitäten verbessert. Im Rahmen einer kontrollierten Interventionsstudie wird die individuell anforderungsorientierte Rehabilitation mit der herkömmlichen Rehabilitation von Patienten mit Rückenschmerzen verglichen. Dabei wird die Veränderung der körperlichen Leistungsfähigkeit unter Verwendung der Patientenfragebögen 'PACT' und 'FFbH-R' evaluiert und der allgemeine Gesundheitszustand mit dem 'SF-12' kontrolliert. Sowohl die Untersuchungsgruppe (N=41) als auch die Vergleichsgruppe (N=43) werden vor und nach der jeweiligen Rehabilitationsmaßnahme befragt. Ergebnisse Die Ergebnisse belegen eine spezifische Wirkungsweise der anforderungsorientierten Rehabilitation nach dem Konzept APTEI-med. Es konnte bei mittlerer Effektstärke ein signifikanter Unterschied der Veränderung der Leistungsfähigkeit zwischen der Untersuchungs- und der Vergleichsgruppe ermittelt werden. Gleichzeitig unterscheidet sich in Bezug auf den allgemeinen Gesundheitszustand die anforderungsorientierte nicht von der herkömmlichen Rehabilitation. Beide erzielen starke Effekte bei der Verbesserung der Körperlichen und Psychischen Summenskala des SF-12 in vergleichbarer Höhe. Schlussfolgerungen Anforderungsorientierte Rehabilitation ist ein praktikables und (im evaluierten Setting) spezifisch wirkendes Instrument zur Vorbereitung des Patienten auf die Rückkehr an seinen konkreten Arbeitsplatz. Anforderungsorientierte Rehabilitation fördert somit gezielt die Teilhabe am Arbeitsleben und sollte deshalb das Angebot an medizinischer Rehabilitation ergänzen. Abstract: Requirements-Oriented Rehabilitation Supporting Participation in Working Life, Using Assessment. A Controlled Intervention Study in the Context of In-Patient Rehabilitation of Low Back Pain. Dissertation at the German Sports University Cologne. Background The developments in health politics and in society at large as well as an analysis of the demands on modern rehabilitation care reveal a concrete need of further development of medical rehabilitation. These demands suggest a shift of focus towards rehabilitation measures that concentrate extensively on the support of the patient¢s particiaption in working life. Objectives This study deals with answering the question of how in-patient medical rehabilitation can be designed and optimized individually requirements-oriented by using assessment. It also examines the effects this use of new methods - incorportating assessment - has on the physical capability and on the general state of health of the patients. Method The basis of the rehabilitation concept 'APTEI-med' - supporting participation in working life within medical rehabilitation, and developed in the process of this study - is the use of the bio-psycho-social approach of the ICF, especially of their activity concept, and of the findings coming from the stress-strain concept. On this foundation, the use of process-oriented assessment makes it possible to record the capability of the patient in relation to his or her work environment in a patient-oriented and practical, non-expensive way. This tested capability is then compared to the requirements profile of the specific work environment in a profile comparison, using the requirements profiles of the IMBA method. This comparison then forms the basis for conducting the requirements-oriented rehabilitation in the form of an activity training which specifically improves work-related activities. In the context of a controlled intervention study, this individually requirements-oriented rehabilitiation is compared to the more traditional rehabilitation of patients with back-pain. Changes in physical capability are documented with the help of patient questionnaires 'PACT' and 'FFbH-R'. The general state of health is documented by the 'SF-12' questionnaire. Both groups of patients (study group, N=41, and comparative group, N=43) are questioned before and after the respective rehabilitation measures. Results The results prove a specific mode of effect of requirements-oriented rehabilitation using the 'APTEI-med' concept. With a medium effect strength, a significant difference in the change of physical capability between the study group and the comparative group could be determined. At the same time, requirements-oriented rehabilitation does not differ from traditional rehabilitation where the general state of health is concerned: both achieve strong effects of approximately the same value on the improvement of the physical and psychological sum scale of the SF-12. Conclusions Requirements-oriented rehabilitiation is a practicable and (in an evaluated setting) specifically effective instrument that can be used to prepare patients for their return into their concrete work environments. Thus, requirements-oriented rehabilitation specifically supports participation in working life and should therefore complement the range of medical rehabilitation available

    Der 6-Minuten-Gehtest: Ein valides und reliables Verfahren zur Trainingssteuerung und Therapieevaluation in der stationären kardiologischen Rehabilitation

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    Zusammenfassung: Der 6MWT ist ein etabliertes Testverfahren bei CHI und älteren Menschen. Wenig ist bekannt über seinen Nutzen in der stationären kardialen Rehabilitation. Ziel dieser Arbeit ist es, den 6MWT und seine Anwendung in der stationären kardialen Rehabilitation zu evaluieren. Methode: Konsekutiv aufgenommene Patienten und Patientinnen (n = 113; Alter: 58,2 ± 9,7 Jahre; BMI: 26,7 ± 4,0 kg/m2; Männer/Frauen: 90/23) nahmen an einer kontrollierten, prospektiv-randomisierten Trainingsstudie im Prä-Post-Design teil. Ergebnisse: Die Gehstrecken korrelieren bei Beginn der Rehabilitation mit den METmax (r = 0,62, p < 0,01), mit den körperbezogenen Skalen KÖFU (r = 0,40, p < 0,01) und KÖSUM (r = 0,41, p < 0,01) des SF-36. Die Beanspruchung beim 6MWT ist submaximal und liegt unter der maximalen Belastung beim SLGXT auf dem Fahrradergometer (MET 3,3 ± 0,4 vs. 6,6 ± 1,3, p < 0,01; HF 102,8 ± 15,1 vs. 140,4 ± 13,0 Schläge(min, p < 0,01; Borg RPE scale 11,8 ± 2,0 vs. 15,9 ± 1,6, p < 0,01). Der 6MWT zeigt eine gute bis sehr gute Test-Retest-Reliabilität (r = 0,87, p < 0,01 und ICC = 0,71, p < 0,01) und einen mittelstarken Lerneffekt (497,5 ± 86,2 vs. 546,2 ± 74,1 m, p < 0,01, d = 0,56). Auf einem Rechteck- bzw. Korridorparcours erzielte Gehstrecken unterscheiden sich nicht (573,7 ± 83,0 resp. 576,4 ± 91,3 m, n. s.). Mit Hilfe des 6MWT kann ein starker Effekt bzgl. der Gehstrecken nach systematischem Gehtraining gezeigt werden (483,4 ± 81,3 vs. 588,6 ± 84,6 m, p < 0,01, d = 1,29). Ein 6MWT-gesteuertes Training kann bei tendenziell signifikant besseren Ergebnissen die bisherige Methode der Intensitätssteuerung ohne Nachteile ersetzen (475,2 ± 79,6 resp. 590,6 ± 84,4 m vs. 491,3 ± 83,7 resp. 586,6 ± 86,2 m, p < 0,1). Im Vergleich zum Fahrradergometertraining eignet sich es sich eher als moderat dosiertes Ausdauertraining (HF 100,9 ± 13,4 vs. 102,9 ± 14,0 Schläge(min, n. s.; Borg RPE scale 12,0 ± 1,1 vs. 12,5 ± 1,1, p < 0,01; Laktat: 2,5 ± 0,8 vs. 3,8 ± 1,1 mmol/l, p < 0,01; MET: 3,2 ± 0,4 vs. 4,5 ± 0,9, p < 0,01). Fazit: Der 6MWT eignet sich als valides, reliables submaximales Testverfahren der funktionellen Leistungsfähigkeit sowohl zur Trainingssteuerung als auch zur Therapieevaluation moderat dosierter, wenig überwachter und geräteunabhängiger Trainingsprogramme in der stationären kardiologischen Rehabilitation. Abstract: The 6MWT is a test procedure that has been established in treatment of CHF as well as elderly people. Less is known about its use in inpatient cardiac rehabilitation situations. Goal of this study is to evaluate the 6MWT when it is applied to inpatient cardiac rehabilitation situations. Method: Male and female patients (total number: 113; age: 58.2 ± 9.7 years; BMI: 26.7 ± 4.0 kg*m-2; ratio male/female: 90/23) participated in a controlled, prospective-randomized training study that followed a pre/post design. Results: The walking distances correlate in the beginning of the rehabilitation process with METmax (r = 0.62, p < 0.01), with body-specific scales KÖFU (r = 0.40, p < 0.01) and KÖSUM (r = 0.41, p < 0.01) of the SF-36. The load during the 6MWT is sub-maximal and is lower than the maximal load found during the SLGXT on a bicycle ergometer (MET 3.3 ± 0.4 vs. 6.6 ± 1.3, p < 0.01; HR 102.8 ± 15.1 vs. 140.4 ± 13.0 bpm, p < 0.01; Borg RPE scale 11.8 ± 2.0 vs. 15.9 ± 1.6, p < 0.01). The 6MWT demonstrated good to very good reliability (r = 0.87, p < 0.01 and ICC = 0.71, p < 0.01) and a medium-strong learning effect (497.5 ± 86.2 vs. 546.2 ± 74.1 m, p < 0.01, d = 0.56) in regard to test repeatability. There are no differences in distances walked on a rectangular or a corridor track (573.7 ± 83.0 resp. 576.4 ± 91.3 m, n. s.). With the 6MWT a strong effect can be demonstrated after systematic training regime based on walking activity (483.4 ± 81.3 vs. 588.6 ± 84,6 m, p < 0.01, d = 1.29). In light of the trend to produce significantly better results, a 6MWT-directed training program can replace existing methods of directing intensity without disadvantages (475.2 ± 79.6 resp. 590.6 ± 84.4 m vs. 491.3 ± 83.7 resp. 586.6 ± 86.2 m, p < 0.1). In comparison to a bicycle ergometer-based program it is suitable as a moderately administered endurance training program (HR 100.9 ± 13.4 vs. 102.9 ± 14.0 bpm, n. s.; Borg RPE scale 12.0 ± 1.1 vs. 12.5 ± 1,1, p < 0.01; lactate: 2.5 ± 0.8 vs. 3.8 ± 1.1 mmol/l, p < 0.01; MET: 3.2 ± 0.4 vs. 4.5 ± 0.9, p < 0.01). Conclusion: The 6MWT is suited as a valid and reliable submaximal test procedure of functional efficiency; additionally, it is useful in directing and evaluating therapy procedures in moderately administered, low-supervision, and equipment-independent training programs during inpatient cardiac rehabilitation

    Effekte einer primärpräventiven Schulintervention auf die Prävalenz des Übergewichts/der Adipositas und motorischer Leistungsschwächen im Grundschulalter

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    Zusammenfassung: Einleitung: In der vorliegenden Arbeit werden die Effekte der primärpräventiven Schulintervention CHILT (Childrens Health InterventionaL Trial) auf die Prävalenz von Übergewicht bzw. Adipositas und auf motorische Leistungsschwächen im Kindesalter analysiert. Methodik: In die statistische Berechnung gingen die Kinder ein, von denen die anthropometrischen und motorischen Daten zu beiden Testzeitpunkten vorlagen. Dies galt für 499 Kinder (259 Jungen, 240 Mädchen) aus 12 Interventions- (n= 350) und 5 Kontrollschulen (n= 149). Die Intervention bestand aus einem wöchentlich stattfindenden Gesundheitsunterricht, täglichen Bewegungspausen, der aktiven Gestaltung der großen Pausen sowie der Optimierung des regulären Sportunterrichts. Der Interventionszeitraum erstreckte sich vom Beginn des ersten bis zum Ende des vierten Schuljahres. Ergebnisse: Zum Zeitpunkt der Eingangsuntersuchung waren die Kinder im Mittel 6,8 ± 0,5 Jahre alt, 123,7 ± 5,5 cm groß, wogen 25,0 ± 4,7 kg und wiesen einen BMI von 16,3 ± 2,3 kg/m2 auf. Die Prävalenz von Übergewicht betrug 15,2 %, hiervon waren 8,0 % der Kinder adipös. Es zeigten sich bei 26,8 % Koordinations- und bei 23,0 % Ausdauerleistungsschwächen, ohne dass geschlechtsspezifische Unterschiede vorlagen. Die Koordinations- und Ausdauerleistungsfähigkeit der übergewichtigen/adipösen lag weit unter der der normal-/untergewichtigen Kinder. Nach Ablauf der Studie wurden keine Effekte auf die Inzidenz und Remission von Übergewicht und Adipositas festgestellt. Es zeigten sich partielle Effekte auf die koordinative Leistungsfähigkeit bei den normal- und untergewichtigen, jedoch nicht bei den übergewichtigen und adipösen Kindern. Die Mädchen profitierten bzgl. der koordinativen Fähigkeiten in höherem Maße von der Intervention als die Jungen. Effekte auf die Prävalenz koordinativer Leistungsschwächen wurden nicht festgestellt. Ebenso zeigten sich keine Effekte bzgl. der Ausdauerleistungsfähigkeit. Diskussion: Die vorliegende Arbeit stellte eine erwartungsgemäß hohe Prävalenz von Übergewicht und Adipositas fest. Zudem zeigte sich ein gravierendes Ausmaß an Koordinations- und Ausdauerschwächen. Um anthropometrische Daten zukünftig besser bewerten zu können, sollte die Erhebung flächendeckender Vergleichsdaten weiter vorangetrieben werden. Die Beurteilung motorischer Daten erfordert dringend die Weiterentwicklung valider Testverfahren. Da die Intervention des CHILT-Projektes keine relevanten Effekte nach sich zog, muss die Entwicklung effektiver, multizentrischer Langzeitstudien oberste Priorität behalten. Hierbei sollten ernährungsbezogene Maßnahmen, die Reduktion audiovisueller Medien sowie hohe Umfänge zusätzlicher körperlicher Aktivität eine zentrale Rolle einnehmen. Insbesondere ist eine intensive Elterneinbindung, z. B. über die Beratung durch Kinderärzte, die in enger Kooperation zu den Interventionsschulen stehen, zu fordern. Außerdem muss die Identifizierung und intensive Betreuung von Kindern mit erhöhtem Risikopotential, das sich aus anthropometrischen/motorischen Daten und/oder aus sozioökonomischen Bedingungen ergibt, erfolgen. Zusätzlich könnte eine geschlechtsspezifische Förderung der motorischen Fähigkeiten unter Berücksichtigung sportartspezifischer Neigungen von Jungen und Mädchen sinnvoll sein. Da die Integration dieser Interventionsinhalte in den Schulalltag hohe zeitliche Umfänge erfordert, sollte die zunehmende Implementierung offener Ganztagsschulen forciert werden. In den bestehenden Richtlinien und Lehrplänen für die Grundschule sind gesundheitsbezogene Maßnahmen bereits fest platziert, müssen jedoch auch effektiv umgesetzt werden. Da übergewichtige und adipöse Kinder im Rahmen primärpräventiver Projekte nicht erreicht werden, müssen hier sekundärpräventive und therapeutische Interventionen erfolgen. Abstract: Introduction: Overweight and obesity in childhood is increasing worldwide. The USA has prevalence rates of nearly 30% (HEDLEY 2004), Germany of 10-20 % (AGA 2004). The combination of inactivity, excessive energy intake, lower socio-economic status and a possible genetic predisposition plays an increasingly significant role in this development (Bar-Or 1998). School-based interventions in primary schools may contribute to counteract this development (Kavey et al. 2003). The CHILT (Children¢s Health InterventionaL Trial) project is a primary prevention program combining health education and increased physical activity in primary schools. Primary endpoints were to see what effects the intervention had upon 1) the incidence of overweight and obesity, and upon 2) motor abilities after nearly four years. Methods: In 12 randomly selected primary schools and 5 randomly selected control schools the anthropometric data were assessed, BMI was calculated and classified by Kromeyer-Hauschild et al. (2001). Gross motor development was determined by a body coordination test (KTK) (SCHILLING 1974) and endurance performance by a 6-minute run (BECK, BÖS 1995). The intervention consisted of health education lessons held weekly for 20 to 30 minutes to enhance pupils' health knowledge; daily required additional physical activity during lessons and breaks and optimised physical education lessons to increase the total energy expenditure and to improve fundamental movement skills. The administration of the health education and physical component was done by the teachers themselves. All analyses were performed using SPSS 12.0. Results: All anthropometric data increased significantly due to growth (each p<0.001) during the period of follow-up. No differences in the BMI were found between IS and CS (each p>0.05) at either examination. Within these results, only those children were included in which both BMI-classifications were made (n=499). At the entrance examination, 8,0% of all children in IS and CS were obese, 15,2% were overweight. At final examination no difference in the BMI-classification was found between IS and CS by Chi² method. The results of the complete KTK (MQ) shows partially effects in the group of normal- and underweight children but not in the overweight children. There were no effects in the endurance performance. Overweight and obese children produced significantly lower scores in coordinative and endurance tasks than their counterparts at either examination

    Dropout-Ursachen im Judoleistungssport: Eine Befragung ehemaliger Athleten

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    In der vorliegenden Arbeit wurden Dropoutursachen im Judoleistungssport auf theoretischer und empirischer Ebene untersucht. Während der erste Teil sich mit wichtigen Aspekten des Judoleistungssports und des Dropout Phänomens sowie der Literatur zum Thema auseinandersetzte, wurden im zweiten Teil der Arbeit individuelle Dropoutursachen mittels eines qualitativen Fragebogens analysiert. In diesem empirischen Teil der Studie wurden 14 weibliche und 39 männliche ehemalige Athleten aus dem gesamten Bundesgebiet befragt, von denen 87% Bundeskadermitglieder waren. Somit kann von einem repräsentativen Querschnitt der erfolgreichsten deutschen Judoleistungssportler der letzten Jahre gesprochen werden

    Motivation zu langfristigen rückengerechten Verhalten Anwendung und Wirkung psychologischer Maßnahmen bei Rückenpatienten

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    Zusammenfassung: Rückentherapien erreichen bei vielen Patienten mit akuten Rückenschmerzbeschwerden vorübergehend eine Verbesserung der Schmerzproblematik. Aufgrund der hohen Rezidivneigung und damit der Tendenz zur Chronifizierung bedarf es jedoch eines langfristigen rückengerechten Verhaltens des Rückenschmerzpatienten, um die Entstehung chronischer Rückenbeschwerden zu verringern. Selbstverantwortliches Handeln, das heißt, die Eignaktivität des Einzelnen erhält damit eine besondere Bedeutung. Ausgangspunkt der vorliegenden Studie ist daher die Wirkung psychologischer Maßnahmen mit dem Schwerpunkt der Vorsatzbildung. Ihr Einfluss auf rückenbezogene Verhaltensweisen, subjektives Befinden, Körperwahr-nehmung, Körperkonzept, Selbstaufmerksamkeit und Selbstkontrolle bei Teilnehmern verschiedener rückenbezogener Therapieformen wurde untersucht. Nach dem 10 Wochen langen Programm und einer Nachbefragung nach weiteren 16 Wochen weist die Versuchsgruppe gegenüber der Kontrollgruppe Tendenzen der Verbesserung im Bereich der rückenbezogenen Verhaltensweisen auf. Weitere Verbesserungen zeigen sich bei den Merkmalen der rückenbezogenen Selbstkontrolle. Neben den Interventionsmaßnahmen führte auch die Art der Institution, in der die Teilnehmer angeworben worden waren (Volkshochschule, Fitness-Studio und Physikalische Praxis) zu einer Reihe von Effekten. Abstract: In many cases, back therapies provide temporary relief for patients suffering from acute back pain. However, owing to the strong tendency towards recurrence and thus the tendency towards chronicity, back pain patients need to adopt long-term behavior conducive to good back health in order to reduce the occurrence of chronic back pain. Therefore, self-responsible action, meaning the individual patient¢s own activity, is of particular importance. The starting point of the present study is the effect of psychological measures placing the emphasis on the patient making a resolution. The study examined their influence on behavior conducive to good back health, the subjective state of health, body awareness, body concept, self-awareness and self-control of participants of various forms of therapies for back pain. After the 10-week program and a follow-up interview after another 16 weeks, a trend was seen for patients in the test group to show improvements in terms of behavior conducive to good back health when compared with the control group. Further improvements were found with respect to the characteristics of self control with a beneficial effect on back health. Apart from the intervention measures, it was also the type of institution where the participants had been solicited (Volkshochschule (public education center similar to a community college), fitness studio, physiotherapy clinic) that had a number of effects

    Veränderungen von Gedächtnisrepräsentationen im motorischen Lernprozess: Theoretische Überlegungen und eine Pilotstudie zum Konzept impliziter Bewegungsrepräsentation.

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    Zusammenfassung: Diese Arbeit behandelt Fragen der menschlichen Bewegungsorganisation. An ausgewählten theoretischen Konzeptionen der Bewegungsorganisation und des Bewegungslernens wird die Kontroverse zwischen Repräsentation und Selbstorganisation als Paradigmen der psychologischen Bewegungsforschung kritisch diskutiert. Dabei zeigen sich Perspektiven für die Integration unterschiedlicher Ansätze der Bewegungsorganisation. Grundzüge der psychischen Bewegungsorganisation nach Merleau-Ponty werden skizziert. Ein hieran anschließendes Modell der Bewegungsorganisation kann Aspekte von Repräsentation und Selbstorganisation stimmig aufeinander beziehen. Ansatzpunkte hierfür sind unterschiedliche Arten, wie Mensch, Bewegung und Welt in Bezug zueinander stehen. Eine Bewegung stellt sich z.B. in einer Situation scheinbar von selbst ein oder ist im Lernprozess selbst Ziel der Handlungsorganisation. Es wird erläutert, wie im Lernprozess eine implizite und eine explizite Art der Bewegungsorganisation miteinander verschränkt zusammenwirken. Menschen erfahren Bewegungen in Situationen und erleben je nach Art des Bezugs zu Bewegung und Welt Raum und Zeit im Rahmen von Bewegungshandlungen unterschiedlich. Das Lernen neuer Bewegungen und das Verstehen von metaphorischen Instruktionen im Bewegungslernen können als Individuationsprozesse nach Simondon verstanden werden. Eine Pilotstudie zum Erlernen des Einradfahrens verdeutlicht die empirische Prüfbarkeit der theoretischen Überlegungen. Die Ergebnisse dieser Interviewstudie werden diskutiert und Schlussfolgerungen gezogen. Die psychologische Bewegungsforschung sollte insbesondere einen eigenständigen Bewegungsbegriff als Grundlage ihrer Theoriebildung entwickeln und implizite Repräsentationen stärker beachten. Die Methodik des Bewegungslernens sollte mehr Gewicht zum einen auf sinn- und bedeutungshaltige Instruktionen wie z.B. metaphorische Instruktionen, und zum anderen auf Form und Ausrichtung der Aufmerksamkeit legen. Schlüsselwörter: Bewegungsorganisation - Bewegungslernen - Merleau-Ponty - Simondon - Ric½ur - Repräsentation - Selbstorganisation - Neulernen - Phänomenologie - intentionaler Bogen - implizite Bewegungsorganisation - explizite Bewegungsorganisation - Individuation - Transduktion - metaphorische Instruktionen - Einradfahren - Interviewstudie Abstract: This thesis deals with questions of human motor organisation. Using specific theoretical concepts of motor organisation and motor learning it critically discusses the controversy between representation and self-organisation as paradigms of psychological motor research. We show chances for the integration of different approaches to motor organisation. The paper outlines basic ideas in mental motor organisation according to Merleau-Ponty. Using these we have developed a model of motor organisation which can integrate aspects of representation and self-organisation. The different ways in which humans, human movement and world are related can be used as starting points for this model. An motor action can either develop spontaneously in a certain situation or can be the result of an explicit learning process. We explain how implicit and explicit ways of motor organisation work together interdependently. Humans perceive motions in situations and in these situations they experience - depending on their specific relation to movement and world - space and time differently. The aquisition of new movements and the understanding of metaphorical instructions in motor learning can be understood as individualisation processes according to Simondon. A pilot study on the acquisition of unicycling proves the empirical verifiability of our theoretical hypothesis. The results of this interview study are discussed and conclusions on psychological motor research and the methodology of teaching motor skills are drawn. Psychological motor research should develop an independent concept of human movement and pay more attention to implicit representations. The teaching of motor skills could benefit from sense- and meaningful instructions such as metaphorical instructions and an emphasis on form and direction of attention. key-words: motor organisation - motor-learning - Merleau-Ponty - Simondon - Ric½ur - representation - self-organisation - Neulernen - phenomenology - intentional arc - implicit motor organisation - explicit motor organisation - individuation - transduction - metaphorical instructions - unicycling - interview study Abstract (français) Cette thèse traite de l'organisation psychique des actions motrices complexes. La confrontation des approches représentatives et des approches d'auto-organisation dans la théorie (psychologique) du mouvement est réexaminée d'une manière critique. L'analyse montre les capacités considérables d'intégrer les différentes approches. L'organisation psychique des actions motrices selon Merleau-Ponty est exposée. A partir de ce modèle, une conception cohérente de l'organisation psychique des actions motrices est esquissée qui intègre des aspects de la représentation et de l'auto-organisation. Cette conception se fonde sur les modes différents pour l'homme à être dans le monde et à s'y référer (intentionnalité). Dans une situation bien connue, un mouvement fait semblant de surgir par lui-même. Dans l'apprentissage moteur par contre la coordination d'un mouvement peut être l'objectif explicite à atteindre en suivant un plan élaboré. Les personnes vivent leurs mouvements, l'espace et le temps différemment selon leurs intentionnalités au monde. Deux modes psychiques d'organisation des actions motrices sont distingués : un mode implicite et un mode explicite qui s'entrelacent et se coordonnent au cours de l'apprentissage moteur. Apprendre des mouvements entièrement inconnus (Neulernen) et comprendre des instructions métaphoriques peuvent être considérés comme des processus d'individuation d'après Simondon. Une étude pilote visant l'apprentissage du monocycle montre qu'il est possible d'examiner ces conceptions théoriques avec des méthodes empiriques. L'analyse des résultats mène à des conclusions : La théorie psychologique du mouvement devrait développer un concept autonome du mouvement humain qui peut servir de base pour ses conceptions théoriques. Elle devrait intensifier les recherches à l'égard des représentations implicites de mouvements. L'enseignement par contre devrait donner plus d'importance au sens et à la signification des instructions pour les apprenants. L'enseignement devrait aussi mieux respechter les différentes formes et orientations de l'attention des apprenants. mots-clés: organisation psychique des actions motrices complexes - ap- prentissage moteur - Merleau-Ponty - Simondon - Ric½ur - représentation - auto-organisation - "Neulernen phénoménologie - arc intentionnel - organisation implicite de mouvements (motricité concrète) - organisation explicite de mouvements (motricité abstraite) - individuation - transduction - instructions métaphoriques - monocycle - étude-intervie

    Tanz und Identität Eine soziokulturelle Untersuchung der Bedeutung des Tanzes im Prozess der Identitätsentwicklung, beispielhaft durchgeführt in der brasilianischen Stadt Salvador

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    Zusammenfassung: In dieser Studie wurde der Einfluss der afro-brasilianischen Tanzkultur auf die Identitätsentwicklung der Einwohner von Salvador untersucht. Diese Tanzkultur ist das Ergebnis der Bemühungen ehemals afrikanischer Sklaven, die im 16. Jahrhundert von portugiesischen Kolonisten nach Brasilien verschleppt wurden, in einem fremden Land unter ungünstigen Bedingungen als Volk zu überleben. Als theoretischer Hintergrund wurde der Identitätsbegriff expliziert, der von James (1890) eingeführt und von Haußer (1995) zu dem hier verwendeten Verständnis weiterentwickelt wurde. Das Modell der Identitätsregulation von Haußer wurde mit dem Modell der Identitätskonstitution von Harré (1984) zu einem eigenen Modell der Identitätsförderung durch das Tanzen vereinigt. Um die Hypothese zu prüfen, dass das Tanzen in der afro-brasilianischen Tanzkultur sich günstig auf die persönliche, soziale und kulturelle Identität auswirkt, wurde im Rahmen eines quasiexperimentellen Zweigruppen-Designs eine Stichprobe von 254 Personen in Salvador erhoben und mit einem Fragebogen und Interviews untersucht. Für die Auswertung wurden die Personen entsprechend der Häufigkeit und Wichtigkeit des Tanzens in eine Kontroll- und verschiedene Untersuchungsgruppen unterteilt. Die abstrakt-latente Variable Identität war mit verschiedenen, sich ergänzenden Messinstrumenten in dem Fragebogen operationalisiert. Bei der Auswertung ergaben sich unter Einsatz der Faktorenanalyse fünf für das Tanzen relevante Identitätsdimensionen: Jugendlichkeit, Attraktivität, soziale Kompetenz, finanzielle Sicherheit und Religiosität. Der Einfluss des Tanzens auf diese Identitätsdimensionen wurde mit einer Reihe von multivariaten Kovarianzanalysen auf Signifikanz getestet, bei denen die Störeinflüsse Lebensalter und Sport statistisch eliminiert wurden. Diese wurden sowohl für die mit der Faktorenanalyse gefundenen Identitätsdimensionen als auch für die diesen Dimensionen zugrunde liegenden Urteilsskalen durchgeführt. Es konnte statistisch hoch signifikant bestätigt werden, dass die afro-brasilianische Tanzkultur einen günstigen Einfluss auf die Identitätsentwicklung der Einwohner Salvadors ausübt, die regelmäßig tanzen gehen und dieser Beschäftigung einen hohen Stellenwert in ihrem Leben einräumen: Dies konnte sowohl für die persönliche und soziale als auch für die kulturelle Identität hoch signifikant festgestellt werden. Dabei wurden in verschiedenen Bereichen der Identität unterschiedlich starke Effekte gefunden, die von der Häufigkeit und dem Stellenwert des Tanzens abhängen. Die Varianzaufklärung für die Variable Tanzen fiel dabei in die gleiche Größenordnung wie dies für die Sporthäufigkeit oder das Lebensalter vorgefunden wurde, womit das Tanzen für die Identitätsentwicklung die gleiche Bedeutung zukommt wie die Ausübung von anderen Sportarten oder das Lebensalter. Aufgrund des notwendigerweise quasiexperimentellen Designs empfiehlt es sich jedoch, in weiteren Untersuchungen zu prüfen, ob sich diese Ergebnisse wiederholen lassen. Um das Bild abzurunden, wurde die quantitative Auswertung von qualitativen Interviews flankiert. Die Interviews konnten zeigen, dass das Tanzen in Salvador unlösbar mit der afro-brasilianischen Tanzkultur verbunden und aufgrund dieser identitätsförderlichen Verbindung in der Lage ist, den immer noch sozial benachteiligten Nachkommen der afrikanischen Sklaven Lebensfreude, Selbstachtung und Stolz auf die eigene Herkunft zu vermitteln. Abstract: In this study, the influence of Afro-Brazilian dancing culture on the identity development of the residents of Salvador was examined. This dancing culture is the result of the efforts of former African slaves - who had been taken to Brazil by Portuguese colonists in the 16th century - to survive as a people in a foreign country on unfavourable conditions. As a theoretical background, the identity term which had been introduced by James (1890) and had been developed further by Haußer (1995) to the understanding used here was explicated. Haußer´s model of identity regulation was united with Harré´s model of identity constitution (1984) to a model of identity support by means of dancing. Within the framework of a quasi-experimental two-group design, a random survey comprising 254 persons in Salvador was carried out and a questionnaire as well as interviews were used to examine the hypothesis that - in Afro-Brazilian dancing culture - dancing has a positive effect on personal identity, social identity, and cultural identity. For the evaluation, these persons were subdivided according to the frequency of dancing and the importance of dancing into one control group and several examination groups. The abstract latent identity variable was operationalised in the questionnaire by means of several measuring instruments complementing one another. During the evaluation, five identity dimensions relevant for dancing became evident by using factor analysis: youthfulness, attractiveness, social competence, financial security, and religiousness. The influence of dancing on these identity dimensions was tested by means of a series of multi-variant covariance analyses for significance. In these analyses, the interfering influences of age and sports were statistically eliminated. These analyses were carried out for the identity dimensions found by means of factor analysis as well as for the judgement scales these dimensions are based on. Statistically, it could highly significantly be confirmed that Afro-Brazilian dancing culture has a positive influence on the identity development of those residents of Salvador who dance regularly and who give this activity high priority in life. This could highly significantly be ascertained for personal identity and social identity as well as for cultural identity. In various areas of identity, effects of different strength were found. These effects depend on the frequency of dancing and on the priority dancing has. The variance information for the dancing variable was on the same scale as it was found for the frequency of sports or for age. Consequently, dancing has the same importance for identity development as practising other types of sports or as age. Due to the necessarily quasi-experimental design, it, however, is recommended to check in further examinations whether these results can be repeated. The quantitative evaluation was accompanied by qualitative interviews. These interviews showed that dancing in Salvador is inseparably connected to Afro-Brazilian dancing culture and that, due to this identity supporting connection, it is capable to give joie de vivre, self-respect, and pride concerning their descent to the offsprings of African slaves who still are socially disadvantaged

    Über den Einfluss von Vitamin C auf die Oxidation von LDL bei körperlicher Arbeit

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    Abstract Eine der wichtigsten Funktionen von Vitamin C (VC) ist die Bewahrung von LDL-Cholesterin vor oxidativen Schädigungen. Es wird davon ausgegangen, dass unter körperlicher Arbeit vermehrt freie Sauerstoffradikale entstehen. Diese schädigen die Zellmembrane und die zirkulierenden Lipoproteine, wodurch z. B. über die Oxidation von LDL (oxLDL) und immunologischen Folgereaktionen die Ausbildung von arteriosklerotischen Gefäßschäden begünstigt wird. In dieser Studie wurden VC Brausetabletten und Retardkapseln eingesetzt. Es ist bisher noch unbekannt, ob das Retardsystems Cetebe® Sportler effektiv vor der vermehrten Oxidation von LDL schützen kann bzw. einen Vorteil gegenüber den Einmaldosen bringt. In unserer Studie nahmen 13 männliche Probanden teil (Alter 28,2±3,7 Jahre, BMI 23,3±2,1 kg/m2, VO2max 56,4±7,5 ml/kg·min-1). Drei einstündige Dauertests (Placebo (B), Brausetablette (A), Retardsystem (C)) wurden bei 61% der VO2max auf dem Fahrradergometer durchgeführt. Um die VC-Konzentration und Oxidation von LDL zu untersuchen, wurde venöses Blut in Ruhe, in der 30. und 60. Belastungsminute und 60min nach Belastungsende entnommen. Beim Test A stieg die VC-Konzentration unter Belastung (Ruhe 1,67±1,26mg/l, 30min 5,32±2,72mg/l, 60min 7,81±3,98mg/l) und bis zur 60min nach Belastung (9,54±4,40mg/l) signifikant an (p<0,01). Ein schwächerer Anstieg ist im Test C zu beobachten (p<0,05, p<0,01) (R 2,39±1,19mg/l, 30min 3,62±1,99mg/l, 60min 3,92±2,19mg/l, nach Erholung 4,64±2,69mg/l). Im Test B gab es keine Veränderung. Die oxLDL-Konzentration verändert sich im Test A zu keinem Zeitpunkt. Beim Test C zeigt sich ein hochsignifikanten Unterschied zwischen dem Ruhewert und den anderen Belastungswerten (p<0,01). Beim Test B stieg der oxLDL-Wert in der Belastung (30min) um 19% über den Ruhewert an (p<0,05). Beide Vitaminpräparate zeigen ein unterschiedliches Einflutungsverhalten im Blut während der Belastung. Das Retardsystem hilft besonders gegen die Oxidation von LDL in der Ruhe, hat aber unter Belastung keine bessere Wirkung als die Brausetablette. Legt man die tendenziellen Befunde zu Grund, ist eine geringere LDL-Oxidation unter dem Einfluss von Vitamin C zu verzeichnen. The Influence of Vitamin C on the Oxidation of LDL during Physical Exercise Abstract Vitamin C (VC) is a well known antioxidant in blood plasma and protects lipids such as LDL from oxidative damage. It is assumed that physical exercise induces the production of free oxygen radicals. The oxygen radicals damage cell membranes und circulating lipoproteins. The oxidation of LDL (oxLDL) and consecutive immune reactions promote the development of arteriosclerotic vessel damage. In this study we have investigated the antioxidative potential of vitamin C effervescent tablets versus sustained-release tablets. It is unknown if the sustained release-tablets (Cetebe®) can protect athletes against increased levels of oxidation of LDL that occurs during exercise. Moreover it is unknown if the sustained release-tablets have an advantage over single doses of vitamin C. 13 male participants (age 28,2±3,7 years, BMI 23,3±2,1 kg/m2, VO2max 56,4±7,5 ml/kg·min-1) participated in our study. We conducted three long time ergometer tests over one hour (effervescent tablets (A), placebo (B), sustained-release tablets (C)) during 61% of VO2max . Venous blood samples were taken during the resting state, two times during physical exercise (30. and 60. minute) and 60 minutes after the exercise. In test A the VC concentration ascended during physical exercise (resting: 1,67±1,26mg/l, 30min: 5,32±2,72mg/l, 60min: 7,81±3,98mg/l) and rose until 60 min after exercise significant (9,54±4,40mg/l; p<0,01) relative to resting values. We could monitor an attenuated rise in test C (p<0,05, p<0,01) (resting: 2,39±1,19mg/l, 30min 3,62±1,99mg/l, 60min: 3,92±2,19mg/l. Recovery: 4,64±2,69mg/l). No changes of VC concentration were observed in blood samples from test B. OxLDL levels remained unchanged in test A. In test C we could detect a significant difference between the resting value and the exercise value (p<0,01). In test B the increase in oxLDL concentration during exercise (30min) was 19% higher than the resting value (p<0,05). Both vitamin C supplements are characterized by different bloodstream-uptake kinetics during physical exercise. The sustained-release tablets protect against the oxidation of LDL in the resting state, but no additional beneficial effects were observed during exercise compared to the effervescent tablets. Both forms of VC have a limited capacity to protect against LDL oxidation

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