German Sport University Cologne

Deutsche Sporthochschule Köln: eSport
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    Effekte individualisierter bewegungsbasierter Interventionsstrategien auf die gesundheitsbezogene Lebensqualität bei Patienten mit erhöhtem kardiovaskulärem Risiko

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    Zusammenfassung Der erhebliche Einfluss eines ungesunden Lebensstils – körperliche Inaktivität gekoppelt mit qualitativer und/oder quantitativer Fehlernäh­rung – auf die kardio­vaskuläre Morbidität und Letalität ist eindeutig belegt. Bei den gegenwärtig anerkannten Prinzipien der Behandlung sowohl von Fettstoffwechselstörungen als auch von Übergewicht stellt körperliche Aktivität einen wesentli­chen Therapie­pfeiler dar. Aufgrund der oftmals mangelnden Compliance bei therapeutischen Lebensstil­modifikationen (tLM), sollte neben Risikoreduktion bzw. Lebensverlängerung die Verbesserung der gesundheitsbezo­genen Lebensqualität (gLQ) eine zentrale Rolle spielen, um die Langfristigkeit eines Lifestsylemanagements zu gewährleisten. Die Intention der vorliegenden Studien war es, den Einfluss einer kombinierten bewegungstherapeutischen und diätetischen Interven­tion bei postmenopausalen Frauen mit Dyslipoproteinämie sowie einer monotherapeutischen Bewegungsthe­rapie bei übergewichtigen Männern über 50 Jahre insbesondere auf die gLQ (mittels PLC (Profil der Lebensqualität chronisch Kranker) und SF-36) zu untersuchen. Grundlage dieser Arbeit sind die unabhängig voneinan­der durchgeführten genderspezifischen Studien: PEPP-Studie (Postmenopausal Exercise Prevention Program) und Ü50-Studie (Bewegungsba­sierte Lebensstilmodifikation für übergewichtige inak­tive Männer über 50 Jahre). In der PEPP-Studie wurden 46 inak­tive postmenopausale Frauen mit Dyslipoprotei­nämie (Alter: 55,74 ± 5,39 Jahre, Gewicht: 77,89 ± 14,51 kg, BMI: 28,38 ± 4,84 kg/m²) randomisiert in eine Walking-, eine Power-Walking-, sowie eine Nordic-Walkinggruppe eingeteilt. Bei einer individuell ermittelten Trai­ningsintensität von 2 mmol/l Laktat absolvierten die Frauen wöchent­lich vier Trainingseinheiten à 90 Minuten. Nach 12 Wochen wurden die Effekte der monotherapeutischen Bewe­gungstherapie auf die gLQ sowie diverse objektive Parameter dokumentiert. Während der abschließenden vierwöchigen Kombinationstherapie wurden zusätz­liche Auswirkungen einer additiven Ernährungsmodifikation ermittelt. Die zentralen Ergebnisse der PEPP-Studie lauten: Aufgrund der Bewegungsinterven­tion ergaben sich neben signifikanten Reduktionen des Körpergewichts (p<0,01) und des BMI (p<0,01) größtenteils signifikante Steigerungen der gLQ. Ferner führte die Ernährungsmodifikation zu einer weiteren signifikanten Reduktion des Gewichts (p<0,01) sowie des BMI (p<0,01), die gLQ erhöhte sich bezüglich der meisten Items. Im Hinblick auf einzelne Items der gLQ kam es zu signifikan­ten Gruppenunterschieden zwischen der Walking- und einer oder beiden der anderen Interventionsgrup­pen. In der Ü50-Studie wurden 44 sportlich inaktive, übergewichtige Männer (Alter: 54,05 ± 4,83 Jahre, Gewicht: 97,96  8,52 kg, BMI: 30,65 ± 2,06 kg/m²) in eine Walking-/Lauf-, eine Rad- sowie eine Kontrollgruppe randomisiert. Das Programm der 28-wöchigen Bewegungsintervention bestand aus wöchent­lich drei 60 bis 90minütigen Ausdauereinheiten bei einer individuell ermittelten Trainingsintensität von 2 mmol/l Laktat. Zusätzlich absolvierten die Probanden ein vorgege­benes Kräftigungspro­gramm mittels Thera-Band®. Bei der Ein- und Ausgangsuntersuchung wurden die Effekte auf die gLQ sowie diverse objektive Parameter ermittelt. Die zentralen Ergebnisse der Ü50-Studie lauten: Die Interventionseffekte auf das Gewicht sowie den BMI waren signifikant (p<0,01). Zudem konnte die gLQ größtenteils signifikant verbessert werden. Gruppenunter­schiede zwischen den beiden Interven­tionsgruppen waren überwiegend nicht signifikant. Insgesamt bestätigen die in dieser Arbeit betrachteten Studien den wesentlichen positiven Einfluss einer therapeutischen Lebensstilän­derung auf sämtliche objektive sowie subjektive (gLQ) Parameter und stellen dabei einen weiteren Motivationsfaktor zu körperlicher Aktivität als zentralem Element der Lebensstiländerung dar. Abstract The considerable negative impact of an unhealthy lifestyle – physical inactivity combined with qualitative and/or quantitative malnutrition – on cardiovascular morbidity and lethality has been demonstrated in several studies. The current therapeutic concept for both, obesity and metabolic diseases predominantly aims at physical activity. Since patients often show little compliance in therapeutic means to modify their lifestyle, an improvement of the health-related quality of life (HRQOL) – beyond reductions of risk factors and enhanced longevity – should increasingly receive attention in order to achieve a long lasting management of lifestyle. The objective of the present studies was, to evaluate the influence of a combined therapy consisting of regular exercise as well as a dietary intervention in postmenopausal women with dyslipidaemia. In a second study, the influence of a training therapy without dietary modification was analysed in overweight men over 50 years. In both cases the HRQOL has been evaluated using PLC and SF-36. The specific aspects of these studies were based on the independent gender-specific PEPP-study (Postmenopausal Exercise Prevention Program) and the Ü50-study (Activity-based lifestyle modification for overweight inactive men over 50 years). During the PEPP-study, 46 inactive postmenopausal women with dyslipidaemia (age: 55.74 ± 5.39 yrs, weight: 77.89 ± 14.51 kg, BMI: 28.38 ± 4.84 kg/m²) were randomly divided into a walking-, a power-walking-, and a nordic-walking-group. The women performed four training units of 90 minutes per week at an individually determined training intensity of 2 mmol/l lactate for 12 weeks. After 12 weeks the effects of the monotherapeutic activity program on HRQOL as well as various objective parameter were documented. During the last four weeks of the study an additional dietary modification had been introduced and the results have been analysed. The main results of the PEPP-study are: On the basis of the exercise programme, significant reductions of weight (p<0,01) and BMI (p<0,01) as well as mostly significant increases of HRQOL have been observed. The dietary modification lead to a further significant reduction of weight (p<0,01) and of BMI (p<0,01), and most parameters of HRQOL did improve. Only for single items of the HRQOL significant differences were found based on the type of activity (walking, power-walking, nordic-walking). Within the Ü50-study, 44 overweight men which had not been engaged in any type of sport (age: 54.05 ± 4.83 yrs, weight: 97.96  8.52 kg, BMI: 30.65 ± 2.06 kg/m²) were randomly assigned to a walking-/jogging-, a cycling-, and a control group. The program of the 28-week exercise-intervention consisted of three 60 to 90 minute endurance exercise units per week with an individually determined training intensity of 2 mmol/l lactate. Additionally, the participants absolved a standardized muscular strengthening program with the Thera-Band®. Interventional effects on HRQOL and different objective parameters were measured at the beginning and at the end of the intervention. The main results of the Ü50-study are: Reductions in body weight (p<0,01) and in BMI (p<0,01) were found after the intervention period. Moreover HRQOL could mostly be improved. Differences between the intervention groups walking-/jogging and cycling were predominantly not significant. The synopsis of these two studies showed clear evidence of the substantially positive influence of a therapeutic lifestyle modification for all objective as well as for subjective (HRQOL) parameters. Accordingly, physical activity contributes as an additional motivational factor to a therapeutic lifestyle modification

    Freie Radikale in Ruhe und bei Körperarbeit unter modifiziert artifiziellen Vitamin-C-Beeinflussungen

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    Vitamin C (VC) gilt als effektiver Radikalenfänger, welcher das endogene antioxidative System beim Sport unterstützen könnte. Aufgrund der kurzen Verweildauer von VC im Körper wurden Retard-Produkte hergestellt, die längeren Schutz bieten sollen. Die Effektivität dieser Produkte im Hinblick auf den belastungsinduzierten Anstieg des oxidativen Stresses ist jedoch unbekannt. Wir verglichen an 13 gesunden männliche Probanden (Alter 28±3,7 Jahre, VO2max 56,3±7,4 ml/kg·min-1) die Wirkung von je einem Placebo- und zwei VC Präparaten (1000 mg Brausetablette (Brause), 500 mg Retardkapsel (Retard)) vor, während und nach einer 60 minütigen Belastung auf dem Fahrradergometer bei 61 % VO2max. Zur Beurteilung des oxidativen Stresses wurde im venösen Bluts oxidiertes Glutathion (GSSG), reduziertes Glutathion (GSH), das Verhältnis von reduziertem zu oxidiertem Glutathion (GSH/GSSG) sowie die Konzentrationen an 8-Isoprostan (8-Iso) untersucht. Unter körperlicher Belastung kam es bei Placebo zu einem deutlichen Anstieg von GSSG und 8-Isoprostan (p < 0,05), auf den die zusätzliche Einnahme von VC (Brause und Retard) keinen Einfluss hatte. Die VC-Plasmakonzentration (mg/l) war direkt vor Arbeit in den drei Gruppen gleich. Bei Placebo blieb VC im Vergleich zum Basalwert unter Arbeitsbedingungen unverändert. In der Versuchsreihe mit der Brausetablette stieg die VC-Konzentration kontinuierlich unter Belastung an (Ruhewert 1,7±1,3; nach 30min Belastung 5,4±2,7 nach 60min 7,8±4,0, nach 60min Erholung 9,5±4,4, p < 0,01), während bei Retard VC nach 30min. Belastung signifikant, jedoch niedriger als bei Brause erhöht war und im weiteren Verlauf unverändert blieb (Ruhewert 2,39±1,19, nach 30min Belastung 3,62±1,99, nach 60min 3,92±2,19, nach 60min Erholung 4,64±2,69, p < 0,05). Schlussfolgerung: Die Ergebnisse zeigen, dass das VC dem Metabolismus jeweils in erwarteter Form zu Verfügung stand. Einen vermehrte Entstehung Freier Radikale während körperlicher Arbeit konnten die VC-Präparate nicht verhindern. <p> Abstract<p> Vitamin C (VC) is known as one of the most effective antioxidants; witch is assumed to support the endogenous antioxidative system during exercise. Because of the short duration availability of VC in human organism slow-release tablets were developed to provide prolonged protection. It is unknown if the slow-release products can protect against exercise-induced oxidative stress. <br> 13 male participants (age 28.2±3.7 years; VO2max 56.4±7.5 ml/kg·min-1) exercised three prolonged exercise tests at 61% of VO2max for 60 min on a cycling-ergometer. The purpose of the study was to compare the effects of the supplementation of two VC-tablets (1000mg effervescent tablet [A], 500mg slow-release tablets [B]) and one placebo-tablet before, while and after performance. Venous blood sample was withdrawn before and two times during physical exercise (30. and 60. minute) and at 60 min post-exercise. Venous blood was analyzed for oxidized (GSSG), reduced (GSH) glutathione and 8-Isoprostane (8-Iso). <br> Before exercise VC-concentration (mg/l) in blood plasma was equal in all 3 groups. Placebo ingestion had no effect on VC-differences compared with the initial value. For test A VC increased continuous (Rest 1.67±1.26, after 30min exercise 5.35±2.72, after 60min 7.81±3.98, after 60min recovery 9.54±4.4, p<0.01). In the course of the test B VC increased significant after 30min exercise, but not as much as in test A and remained unchanged after that (Rest 2.39±1.19, after 30min exercise 3.62±1.99, after 60min 3.92±2.19, after 60min recovery 4.64±2.69, p<0.05). During the workload of the placebo-test GSSG and 8-Iso (p<0.05) increased significantly. Additional VC-intake had no influence on this developing. <br> Conclusion: For the metabolism VC is available in an anticipated manner. Furthermore these data suggested, that VC both slow-release and effervescent tablet, does not prevent the increased generation of free radicals

    Quantitative Bestimmung von 19-Norsteroiden nach peroraler und sublingualer Applikation von Norandrostendion und Norandrostendiol Eine klinische Studie zum Metabolismus von Nandrolon-Prohormonen

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    Zusammenfassung: Seit 1994 erlaubt der Dietary Supplement Health and Education Act in den USA Prohormon-Präparate als Nahrungsergänzungsmittel zu vertreiben. Diese werden zumeist als Vorstufen anabol androgener Steroide beworben und vorwiegend von Sportlern mit dem Ziel des Kraftzuwachses und einer Steigerung der sportlichen Leistungsfähigkeit konsumiert. Ziel der vorliegenden Arbeit war es, innerhalb einer klinischen Studie wissenschaftliche Daten über den in vivo Metabolismus der auf der Doping-Liste stehenden Nandrolon-Prohormone Norandrostendion (ND, Estr-4-en-3,17-dione) und Norandrostendiol (NDiol, Estr-4-en-3(,17(-diol) zu erheben. Dazu wurden acht männlichen Probanden ND- und NDiol-haltige Nahrungsergänzungsmittel verabreicht. Daran anschließende Blutuntersuchungen mittels gaschromatographisch/massenspektrometrischer Analyse erlaubten die Indentifizierung und Quantifizierung der aus der Prohormon-Einnahme resultierenden Metaboliten. Insbesondere konnte die im Phase-I-Metabolismus erfolgte enzymatische Umsetzung zu pharmakologisch aktivem Nandrolon bestätigt werden. Speziell die sublinguale NDiol-Aufnahme resultierte bei allen Probanden kurzfristig in Nandrolon-Spiegeln, die mit einer therapeutischen Nandrolon-Therapie vergleichbar sind. Abstract: Since The Dietary Supplement Health and Education Act came into force in 1994 prohormones have been available as nutritional supplements for over-the-counter sales in the USA. Prohormones are marketed as assumed precursers of anabolic androgenic steroids and are consumed mostly by athletes to enhance muscle mass and athletic performance. To evaluate the in vivo metabolism of the nandrolone-prohormones norandrostenedione (ND, estr-4-ene-3,17-dione) and norandrostenediol (NDiol, estr-4-ene-3(,17(-diol) different nutritional supplements containing ND and NDiol were administered to eight healthy male volunteers within a clinical study. Subsequent blood analyses by gas chromatography/mass spectrometry enabled the identification and quantification of generated metabolites resulting from the ingestion of ND and NDiol. Particularly the conversion to pharmacologically active nandrolone was confirmed. Especially after sublingual application of NDiol all volunteers have been temporary exposed to pharmacologically relevant plasma concentrations of nandrolone comparable to acute therapeutic nandrolone administration

    Die Auswirkungen einer 90tägigen Liegephase auf Rückenschmerzen und die Bewegungsaktivität der Rückenmuskulatur

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    Einleitung: Die Ursache der in Schwerelosigkeit und in Liegestudien häufig auftretenden Rückenschmerzen ist bis heute noch weitgehend unklar. Gegenstand dieser Arbeit ist die Validierung eines Mobilisationsprogramms zur Linderung bzw. Verhinderung von Rückenschmerzen, wie sie im Rahmen von Schwerelosigkeit oder simulierter Schwerelosigkeit bei Bettliegestudien auftreten. Methode: Die Teilstudie ''Backpain'' war integriert in die ''Long-term-bed-rest-study'' 2001-2002. Die Untersuchungen des Projektes fanden im Rahmen von zwei 90tägigen Bettliegephasen in der Weltraumklinik MEDES-IMPS in Toulouse statt. Die Grundidee basierte auf einer 6°-Kopftieflage der Probanden, um die vaskulären und kardialen Bedingungen unter Schwerelosigkeit zu simulieren. Die Teilnehmer der Studie (n=25) wurden randomisiert einer von 3 Gruppen zugeteilt. Die Trainingsgruppe (n=9) trainierte während der Bettliegephase 3mal pro Woche die untere Extremität an einer speziell entwickelten Beinpresse. Die Kontrollgruppe (n=9) wurde während der Bettliegephase keinem Aktivitätsprogramm unterzogen. Die Mobilisationsgruppe (n=7) führte das präventive Rückenmobilisationsprogramm durch. Das zu validierende Bewegungsprogramm bestand aus langsamen Rückenbewegungen in allen drei Ebenen mit großen Amplituden und wurde fünfmal täglich durchgeführt. Darüber hinaus wurde bei allen Studienteilnehmern an insgesamt zwölf Tagen (vor, während und nach der Liegephase) die Wirbelsäulengeometrie des Rückens mittels Ultraschall sowie die elektromyographische Aktivität der wirbelsäulennahen Muskulatur erfasst. Neben der Erfassung der physiologischen Parameter wurden die Teilnehmer mittels eines standardisierten Fragebogens hinsichtlich ihrer Rückenschmerz-symptomatik befragt. Ergebnisse: Bei nahezu allen Teilnehmern traten Rückenschmerzen auf. Sie wurden fast ausschließlich im lumbalen Abschnitt deutlich rechts und links versetzt der Wirbelsäule lokalisiert und als dumpf beschrieben. Die Schmerzen waren mit reduzierten Bewegungsamplituden im lumbalen Bewegungssegment sowie einer vergrößerten thorakalen und tendenziell verkleinerten lumbalen Wirbelsäulenlänge verbunden. Die größten Schmerzen traten zu Beginn der Liegephase auf. Die Probanden der Kontroll- und Mobilisationsgruppe waren ab dem achten Tag der Liegephase schmerzfrei. Dies galt nicht für die Teilnehmer der Krafttrainingsgruppe, die während der gesamten Liegephase ein besonderes und zeitlich vom Training abhängiges Schmerzmuster zeigten. Des Weiteren traten bei den Probanden der Kontroll- und Krafttrainingsgruppe wiederum direkt am ersten Tag nach Ende der 90tägigen Liegephase verstärkt Schmerzen auf. Die Probanden der Mobilisationsgruppe waren hingegen nahezu schmerzfrei. Der Unterschied zu den beiden anderen Gruppen war signifikant. Die elektromyographischen Langzeitaufnahmen der wirbelsäulennahen Rückenmuskulatur konnten nicht belegen, dass der Schmerz durch eine aktive Tonuserhöhung der Muskulatur zustande kam. Schlussfolgerung: Das gewählte Mobilisationsprogramm des Rückens konnte den Schmerz während der ersten Liegetage nicht mindern. Dafür verhinderte es signifikant das Auftreten von Rückenschmerzen nach der Liegephase und verbesserte die Flexibilität der Probanden. Die im Rahmen der Studie gewonnenen Ergebnisse bestätigen die Erkenntnis, dass Minderbelastung und Bewegungsreduktion an der Schmerzentwicklung beteiligt sind. Des Weiteren wird aufgezeigt, dass ein dosiertes und funktionelles Bewegungsprogramm eine wirksame und kostengünstige Präventionsmaßnahme für die Schmerzentstehung nach längerem Bettaufenthalt darstellen kann. Schlüsselwörter: Bettliegestudie, EMG, Immobilisation, Mobilisationsprogramm, Rückenschmerzen, Rückenschmerz-prävention, Schwerelosigkeit, Wirbelsäule, Wirbelsäulenlänge Introduction: Until today it has to a large extent not been possible to detect the cause of back pain, particularly arising during situations of weightlessness and bed rest. The purpose of the present study is the validation of a mobilisation programme used to reduce or even prevent the occurrence of back pain, as it occures during weightlessness or simulated weightlessness such as bed rest studies. Method: The ''back pain'' study constituted a part of the ''long term bed rest study'' 2001-2002. Research was conducted at the MEDES-IMPS space clinic in Toulouse in form of two 90 day bed rest periods. Subjects were positioned in a 6° head down tilt position in order to simulate vascular and cardiac conditions of weightlessness. Participants (n=25) were randomly allocated to one of three groups. The training group (n=9) performed physical exercises with the lower part of their bodies by using a specially developed leg press, three times a week during the bed rest period. The control group (n=9) did not carry out any activities at all during the bed rest phase. The mobilisation group (n=7) completed the back mobilisation programme, as a preventive measure. Slow dorsal movements executed on all three levels in form of wide amplitudes, repeated five times each day concluded the motion programme. In addition, the dimensions of the spinal column as well as the EMG activity of the muscles adjacent to the spinal column were recorded by means of ultrasound at a total of twelve days (before, during and after bed rest). Besides measuring the physiological parameters, each participant daily filled a standardised questionnaire in order to provide information about intensity and location of back pain. Results: Almost all of the test persons demonstrated signs of back pain. Pain could exclusively be reduced to the lumbar part, the area to the left and right of the spinal column and was described as being of a dull kind. Recordings demonstrated that pain arose in conjunction with reduced motion amplitudes in the lumbar movement sector, as well as in conjunction with an increased thoracic and mostly reduced lumbar length of the spinal column. The highest amount of pain was experienced in the initial phase of bed rest. Those participants, who attended the control and mobilisation groups, evidenced a pain-free atmosphere from the eighth day of bed rest onwards. The exercise group, however, was exposed to a different kind of pain pattern during the entire phase of bed rest, which was particularly dependent from the time periods their special exercises took place. Furthermore the participants of the control and exercise groups disclosed increasing pain sensations directly on the first day after the 90 day rest period had ceased. The participants of the mobilisation group, on the other hand, experienced almost no pain at all. The difference between the other two groups proved to be significant. The EMG long-term recordings, which depicted the back musculature adjacent to the spinal column, were not able to demonstrate, however, that the pain experienced by the participants was produced by an active hypertonia of the musculature. Conclusion: The back pain, which occurred during the first days of bed rest, was not able to be reduced by the chosen mobilisation programme. Instead, it was possible to notably prevent the development of back pain after the period of rest had concluded and to improve the flexibility of the test persons.The results gained during the course of this study confirm that reduced exposure and movement contribute to the development of back pain. In addition, it accentuates the fact that a functional motion programme pro-vides an effective and measure to prevent any development of pain that may occur after longer periods of bed rest. Keywords: bed rest study, EMG, immobilisation, mobilisation programme, back pain, prevention, weightlessness, spinal column, length of the spinal colum

    Entwicklung eines Messsystems für die Leistungsdiagnostik im Sporttauchen

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    Zusammenfassung: In dieser Arbeit wurde ein neues Messsystem entwickelt, dass es erlaubt, Taucher schwimmtauchend zu untersuchen und somit erstmalig einen spezifischen Feldtest anzuwenden. Eine gezielte Leistungsdiagnostik für Taucher, welche die besonderen Umweltbedingungen im Wasser berücksichtigt, wird heute für Taucher noch nicht angeboten; mit klassischen standardisierten Verfahren wird nur eine Aussage über den allgemeinen Leistungszustand gemacht (Steinbach et al. 1985, Bräuer et al. 1994). Das Messsystem wird autonom unter Wasser eingesetzt, macht Geschwindigkeitsvorgaben für den Taucher und bietet eine Datenaufzeichnung verschiedener Parameter. Während der praktischen Erprobung des Messsystems wurden 14 Probanden in zwei Versuchsserien getestet. Durch die Nutzung von Kreislauftauchgeräten konnten neben der Herzfrequenz (HF) auch die Sauerstoffaufnahme (_O2), Ventilation und Atemwiderstand bestimmt werden. In der ersten Untersuchungsreihe (5 Probanden) wurden während eines Schwimmstufentests HF und _O2 aufgezeichnet. In der zweiten Untersuchungsreihe (9 Probanden) wurden Ventilation und Atemwiderstände ermittelt. Im laufe der Erprobung des Messsystems konnten Schwächen des ersten Lösungsansatzes bereinigt werden. Eine präzise Geschwindigkeitsaufzeichnung ist essentiell für die gewählten Methoden. Hier ist die Messtechnik teilweise an seine Grenzen gestoßen. Eine genauere Ventilationsmessung könnte durch druckunabhängige Messmethoden erreicht werden. Die Ergänzung des vorhandenen Systems um weitere Komponenten wie eine Schleppboje und eines 'Head up Display' bieten einen Ausblick auf weiterführende Untersuchungen. Die verwendeten Methoden und das Messsytem lieferten brauchbare Daten. Da das Messsystem sich auch als praktikabel erwiesen hat, kann es für Feldtests genutzt werden. Abstract: A new measuring system was developed and utilised to examine scuba divers underwater, thus a specific field test was applied for the first time. As yet no special test of performance capacity exists that takes into account the particular environmental conditions of diving. Classic standardised procedures such as bicycle ergometer tests only provide an assessment of general physical performance levels (Steinbach et al. 1985, Bräuer et al. 1994). The present system informs the diver about the desired and actual speed and it allows to measure and record several parameters. Field tests were performed in 14 subjects. Heart rate (HR), oxygen uptake (_O2), ventilation and airway resistance were recorded by use of a closed circuit diving apparatus. HR and _O2 during swim tests were recorded in 5 subjects. Ventilation and airway resistance were determined in further test runs (n=9). During the tests some technical drawbacks of the original approach could be eliminated. Towed buoy and a head up display further improve the system. While the pivotal determination of swim speed is limited by the technical devices presently available, the quantification of ventilation can be improved by using pressure independent measurements. The developed measuring system and the applied methods delivered useful data and turned out to be practible. Therefore, it can be used for field test purposes

    Effekte individualisierter bewegungsbasierter Interventionsstrategien auf die gesundheitsbezogene Lebensqualität bei Patienten mit erhöhtem kardiovaskulärem Risiko

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    Abstract The considerable negative impact of an unhealthy lifestyle – physical inactivity combined with qualitative and/or quantitative malnutrition – on cardiovascular morbidity and lethality has been demonstrated in several studies. The current therapeutic concept for both, obesity and metabolic diseases predominantly aims at physical activity. Since patients often show little compliance in therapeutic means to modify their lifestyle, an improvement of the health-related quality of life (HRQOL) – beyond reductions of risk factors and enhanced longevity – should increasingly receive attention in order to achieve a long lasting management of lifestyle. The objective of the present studies was, to evaluate the influence of a combined therapy consisting of regular exercise as well as a dietary intervention in postmenopausal women with dyslipidaemia. In a second study, the influence of a training therapy without dietary modification was analysed in overweight men over 50 years. In both cases the HRQOL has been evaluated using PLC and SF-36. The specific aspects of these studies were based on the independent gender-specific PEPP-study (Postmenopausal Exercise Prevention Program) and the Ü50-study (Activity-based lifestyle modification for overweight inactive men over 50 years). During the PEPP-study, 46 inactive postmenopausal women with dyslipidaemia (age: 55.74 ± 5.39 yrs, weight: 77.89 ± 14.51 kg, BMI: 28.38 ± 4.84 kg/m²) were randomly divided into a walking-, a power-walking-, and a nordic-walking-group. The women performed four training units of 90 minutes per week at an individually determined training intensity of 2 mmol/l lactate for 12 weeks. After 12 weeks the effects of the monotherapeutic activity program on HRQOL as well as various objective parameter were documented. During the last four weeks of the study an additional dietary modification had been introduced and the results have been analysed. The main results of the PEPP-study are: On the basis of the exercise programme, significant reductions of weight (p<0,01) and BMI (p<0,01) as well as mostly significant increases of HRQOL have been observed. The dietary modification lead to a further significant reduction of weight (p<0,01) and of BMI (p<0,01), and most parameters of HRQOL did improve. Only for single items of the HRQOL significant differences were found based on the type of activity (walking, power-walking, nordic-walking). Within the Ü50-study, 44 overweight men which had not been engaged in any type of sport (age: 54.05 ± 4.83 yrs, weight: 97.96  8.52 kg, BMI: 30.65 ± 2.06 kg/m²) were randomly assigned to a walking-/jogging-, a cycling-, and a control group. The program of the 28-week exercise-intervention consisted of three 60 to 90 minute endurance exercise units per week with an individually determined training intensity of 2 mmol/l lactate. Additionally, the participants absolved a standardized muscular strengthening program with the Thera-Band®. Interventional effects on HRQOL and different objective parameters were measured at the beginning and at the end of the intervention. The main results of the Ü50-study are: Reductions in body weight (p<0,01) and in BMI (p<0,01) were found after the intervention period. Moreover HRQOL could mostly be improved. Differences between the intervention groups walking-/jogging and cycling were predominantly not significant. The synopsis of these two studies showed clear evidence of the substantially positive influence of a therapeutic lifestyle modification for all objective as well as for subjective (HRQOL) parameters. Accordingly, physical activity contributes as an additional motivational factor to a therapeutic lifestyle modification

    Der Fußballtrainer im Spannungsfeld zwischen Verein und Öffentlichkeit - eine komparative Studie Deutschland : Türkei

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    Zusammenfassung: Der Fußball hat sich zu einem ein Phänomen entwickelt, das auf der ganzen Welt von den unterschiedlichsten Bevölkerungsschichten interessiert verfolgt wird. Eine Gruppe der wichtigsten zentralen Rollenträger im Zusammenspiel von Sport, Medien und Bevölkerung sind die Trainer. Besonders im professionellen Fußball bilden sie häufig das entscheidende Bindeglied zwischen Verein und der Öffentlichkeit und stehen daher nicht selten im Mittelpunkt, wo sie einem entsprechenden Druck ausgesetzt sind und sich das Aufgabenspektrum des Trainers in diesem Zuge erheblich verändert hat. Die bilaterale Expertenstudie beleuchtet anhand zweier kulturell sehr unterschiedlicher Untersuchungsräume das bisher unerforschte Spannungsfeld des Fußballtrainers zwischen Verein und Öffentlichkeit für die Länder Deutschland und Türkei und arbeitet entsprechende Gemeinsamkeiten und Unterschiede heraus. Es werden die übergeordneten Leitfragen der Untersuchung, wie das Spannungsfeld des Fußballtrainers aussieht und wie es in der Realität von den befragten Trainern wahrgenommen wird, komparativ zwischen deutschen und türkischen Profi-Fußballtrainern erörtert. Die Stellungnahmen der Trainer zu den unterschiedlichsten Themengebieten zeigen, dass das von nahezu jedem Trainer wahrgenommene Spannungsfeld zwischen Verein und Öffentlichkeit keinen länder- oder regionstypischen Gegebenheiten unterlegen ist. Die entsprechende Resonanz auf die Fragen sowie die hohe Konformität der Antworten weist ebenso daraufhin, dass allgemein eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Spannungsfeld zur Reduzierung des Konfliktpotenzials beitragen soll und kann. Entsprechende Meinungen, Einschätzungen und Informationen zu Vorgehensweisen der Trainer sowie die abschließenden Ergebnisse der Untersuchung können problemlos als Grundlage für weitere empirische Untersuchungen auf diesem Gebiet herangezogen werden. Abstract: The Football (Soccer) Coach in the Field of Tension between the Club and the Public - a Comparative German : Turkish Study - Football has developed into a phenomenon which is observed world-wide with interest by the most varied population segments. One of the most important groups of protagonists in this interplay of sport, the media and the general public are the coaches. Especially in professional football, they tend to be the decisive link between the clubs and the public. They are frequently in the center of attention, exposed to strong pressure and to a quickly changing spectrum of tasks. This bi-national study analyzes the so far unexplored state of tension in which the coaches are caught up between the club and public opinion, in the culturally very different environments of Germany and Turkey. The author reveals the similarities and differences and discusses the key questions of the study - the existing pressures and how this reality is perceived by the interviewed professional coaches, both on the German and the Turkish side. The answers of the coaches to the very diversified set of questions show that the perceived tensions are not subject to national or regional conditions. The high conformity of the answers shows that there is a general need to discuss the topic in order to reduce its conflict potential. The opinions, assessments and informations about the conduct of the coaches, and the final results of the study may well be taken as a basis for further empirical analyses in this field

    Naturorientierte Bewegungsaktivitäten im urbanen Raum Ein Beitrag zur Planung von siedlungsnahen Erholungsflächen

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    Zusammenfassung: Die siedlungsnahen Freiflächen sehen sich in den letzten Jahren einem zunehmenden Nutzungsdruck ausgesetzt. Neben dem noch immer anhaltenden Flächenverbrauch und einem damit verbundenen Verlust an urbanen Freiflächen, haben sich auch die Nutzungen gewandelt. Insbesondere durch eine veränderte Nachfrage im Bereich Sport und Bewegung werden diese Räume zunehmend durch aktive Erholungsformen beansprucht. Die aktuellen Ansätze zur Planung von Sport und Bewegung greifen die urbanen Freiflächen gar nicht oder nur am Rande auf. Damit fehlt es an praktikablen Konzepten für eine nachhaltige Entwicklung dieser Räume unter Berücksichtigung von Sport und Bewegung. Grundlage für die Entwicklung solcher Konzepte bilden die Anforderungen der bewegungsaktiven Nutzerinnen und Nutzer. Auf Basis der drei Forschungsfragen: 1. Welche räumlichen Anforderungen stellen die bewegungsaktiven Nutzerinnen und Nutzer bei naturorientierten Bewegungsaktivitäten an einen urbanen Bewegungsraum? 2. Wie lassen sich diese Forderungen an den Bewegungsraum modellhaft zusammenfassen? 3. Welche Auswirkungen hat das Modell auf die Planung von Sport und Bewegung im urbanen Raum? wurden die Anforderungen erhoben und in einem Bewegungsraummodell zusammengeführt. Den Kern der Untersuchungsstrategie bildete die qualitative Methode der Visitor Employed Photography (VEP), die eine Abfrage der mentalen Repräsentation des jeweiligen Bewegungsraumes ermöglichte. Auf Basis dieses, in Teilen explorativen, Untersuchungsansatzes konnten vier Themenbereiche ermittelt werden, welche die Eckpunkte für die Planung von siedlungsnahen Freiflächen für Sport und Bewegung darstellen. Diese Bereiche sind 'Natur und Landschaft', 'Infrastruktur', 'Konflikte' und 'Pflege und Instandhaltung'. Diese wurden in einem räumlichen Model zusammengefasst. Abstract: The impact on open green spaces in the urban environment has increased during the last years. Besides a total loss of open space the intention of use has changed. Active forms of outdoor recreation are requested stronger than passive forms. Actual strategies of urban planning do not deal with this change in behaviour. As a result there is a lack of applied methods for a sustainable development of urban green spaces regarding to sport and active outdoor recreation. The basis for such a strategy is the attitude of users. Regarding to the questions 1. Which attitudes do user have when practicing nature-based recreation activities? 2. Can the attitudes be summarized in a general modelled? 3. What are the consequences for planning nature-based activities in an urban environment? the attitudes were ascertained and merged in a model. Regarding to the research questions the method of visitor employed photography was used during the research process, because it was possible to identify the mental representation of open spaces with this qualitative strategy. In the end it was possible to identify four vertices which must be recognized when planning an urban green space for active recreation. These are 'nature and landscape', 'infrastructure', 'conflicts' and 'maintenance'

    Abstracts of: AGE RELATED EFFECTS OF MUSCLE FATIGUE ON THE NEUROMUSCULAR PROPERTIES OF THE HUMAN SYSTEM: CONSEQUENCES ON DYNAMIC STABILITY CONTROL AFTER SUDDEN PERTURBATIONS

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    ABSTRACT Falls and their related injuries are among the most common and serious problems in senescence. Therefore it is important to identify mechanisms related to stability deficits in order to develop effective exercise interventions. The age related loss in muscle strength can alter the force generation rate needed for balance corrections after sudden perturbations, and lead to deficient recovery behaviours. Nevertheless little is known regarding the effect of modifications in the neuromuscular system induced by fatigue on dynamic stability control during postural perturbations. In the present study, a controlled reduction of the neuromuscular capacities was experimentally induced by using fatigue as an intervention. This way it was possible to quantify the effect of a reduced neuromuscular capacity on postural behaviour. The main purpose of the present thesis was to investigate the effect of a decline in the capacities of the neural and mechanical system induced by submaximal fatiguing contractions on the dynamic stability control after forward falls in young and old adults. As currently there is a lack of information on whether the effect of fatiguing contractions on the neural and the mechanical system is age specific, it was first necessary to examine the effects of submaximal fatiguing contractions on the neuromechanical and morphological properties of the MTUs in young and old adults. Twelve young and twelve old adults performed various fatiguing protocols at different modes and intensities. In four studies, the neuromechanical and morphological properties of the leg extensor MTUs and the dynamic stability behaviour were measured in both fatigued and unfatigued conditions. Tendon properties were determined using a dynamometer and ultrasonography as well as kinematic analysis and electromyography for corrections (inverse dynamics and consideration of antagonistic co-contraction). For studying central fatigue electro-stimulation techniques (twitch interpolation) were used. Recovery behaviour was measured by motion analysis (kinematic and kinetic). The old adults had lower maximum moment and tendon stiffness of the leg extensors. Nevertheless, both young and old adults were capable to resist mechanical loading at strain levels up to 3-5% without changing their tendon’s mechanical properties independent of age. It was further demonstrated for the first time in literature that the age related changes in the morphological properties of MTU (shorter fascicles for the old adults) explain about 50% the enhanced muscle fatigue resistance observed in old adults. On the other hand there was no age specific interaction between voluntary activation and fatigue development. We further found that the old adults demonstrated a diminished ability to exploit mechanisms responsible for maintaining dynamic stability. However, fatigue induced decline in neuromuscular capacities did not diminish recovery performance after forward falls in either group. Both young and old adults were able to counteract the decline in muscle strength induced by submaximal fatigue by generating sufficiently proper postural corrections (including mechanisms of dynamic stability) after the sudden forward fall. ZUSAMMENFASSUNG Das Fallen und seine Folgen stellt eins der häufigsten und ernstesten Probleme der älteren Bevölkerung dar. Deswegen ist es wichtig Mechanismen die Stabilitätsdefizite mitbeeinflussen zu identifizieren, um auf dieser Basis effektive Trainingsinterventionen entwickeln zu können. Der altersbedingte Kraftverlust kann die Krafterzeugunsrate, die notwendig ist um das Gleichgewicht nach einer plötzlichen Störung wieder herzustellen, beeinflussen. Trotz dieser Wichtigkeit, ist bislang wenig über die Auswirkung der Ermüdung auf Veränderungen des neuromuskulären Systems und somit auf die Kontrolle der dynamischen Stabilität während plötzlicher Haltungsstörungen bekannt. In der vorliegenden Studie wurde durch Ermüdung eine kontrollierte Reduktion der neuromuskulären Kapazitäten experimentell hervorgerufen. Auf diese Weise war es möglich die Auswirkung der Reduktion der neuromuskulären Kapazitäten auf das posturale Verhalten zu quantifizieren. Das Hauptziel der Arbeit war die Auswirkung einer durch submaximale ermüdende Kontraktionen hervorgerufene Reduktion der neuromuskulären Kapazitäten auf die Kontrolle der dynamischen Stabilität während posturaler Störungen bei jungen und älteren Probanden zu untersuchen. Da zur Zeit Informationen bezüglich der altersbedingten Auswirkung ermüdender Kontraktionen auf das neuronale und mechanische System fehlen, war es notwendig vorab die Auswirkung submaximaler Kontraktionen auf die neuromechanischen und morphologischen Eigenschaften der Muskel-Sehnen-Einheit bei Jungen und Älteren zu untersuchen. Zwölf junge und zwölf ältere Probanden führten während der Untersuchung unterschiedliche ermüdende Protokolle mit unterschiedlichen Modi und Intensitäten durch. In vier unterschiedlichen Studien wurden die neuromechanischen und morphologischen Eigenschaften der Beinextensoren und die dynamische Stabilität nach simuliertem Vorwärtsfallen sowohl in ermüdetem als auch unermüdetem Zustand bestimmt. Die Sehneneigenschaften wurden mittels Dynamometrie, Bildgebendem Ultraschall, kinematischer Analyse und Elektromyographie (für Korrekturen: inverse Dynamik und Berücksichtigung der antagonistischen Ko-kontraktion) bestimmt. Die zentrale Ermüdung wurde mittels Elektrostimulation (twitch interpolation Technik) untersucht. Das Verhalten zur Wiederherstellung des Gleichgewichts wurde mittels Bewegungsanalyse (kinematische und kinetische) erfasst. Die älteren Probanden zeigten geringere Momente und Sehnensteifigkeit in den Beinextensoren. Allerdings waren sowohl junge als auch ältere Probanden in der Lage eine mechanische Belastung bis zu 3-5% Dehnung, ohne Veränderung der mechanischen Eigenschaften ihrer Sehnen standzuhalten. Es wurde zudem zum ersten Mal gezeigt, dass die altersbedingten Veränderungen in den morphologischen Eigenschaften der Muskel-Sehnen-Einheit (kürzere Muskelfasern älterer Probanden) ca. 50% der erhöhten Ermüdungsresistenz bei älteren Menschen erklären. Es gab jedoch keine altersbedingte Interaktion zwischen willkürlicher Aktivierung und Ermüdungsentwicklung. Ferner wurde gefunden, dass die Fähigkeit älterer Menschen, die untersuchten Stabilitätsmechanismen zu benutzen, verringert war. Die durch Ermüdung hervorgerufene Reduktion der neuromuskulären Kapazitäten hat aber die Fähigkeit das Gleichgewicht nach einer Störung wiederherzustellen nicht beeinträchtigt; weder bei den jungen noch bei den älteren Probanden. Beide Gruppen waren in der Lage der durch Ermüdung hervorgerufene Reduktion der Muskelkraft entgegenzuwirken, in dem sie nach plötzlichem simulierten Vorwärtsfallen, ausreichend angepasste posturale Korrekturen (auch Mechanismen der dynamischen Stabilität) ausführten

    SATZUNG über die Erhebung von Studienbeiträgen und Hochschulabgaben an der Deutschen Sporthochschule Köln vom 24.04.2007, geändert durch Senatsbeschluss vom 04.12.2007

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    Inhaltsübersicht § 1 Studienbeiträge und Hochschulabgaben § 2 Beginn der Beitragspflicht § 3 Beitragssatz § 4 Entstehen der Beitragspflicht § 5 Fälligkeit der Beitragspflicht § 6 Auskunftspflicht, Nachweis der Beitragszahlung § 7 Abgabenermäßigung und Abgabenbefreiung § 8 Sicherung der Qualität der Lehre und der Studienorganisation § 9 Inkrafttrete

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