German Sport University Cologne

Deutsche Sporthochschule Köln: eSport
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    Der Sport als Feld der sowjetischen Außenpolitik unter Berücksichtigung der beiden deutschen Staaten

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    Kurzfassung Die bipolaren Machtstrukturen im ‘Kalten Krieg’ suggerieren eindeutige Freund- und Feindbilder in beiden Lagern. Diese Schemata wurden aus der außenpolitischen Konstellation auf den sportlichen Vergleich der involvierten Staaten übertragen. Anhand der Betrachtung der sowjetischen Sportbeziehungen zur DDR auf der einen und zur BRD auf der anderen Seite wird untersucht, ob und wie sich die politisch determinierten Blockkonstellationen des Ost-West-Konflikts in diesem Bereich widerspiegelten. Dabei werden Interessen, Erwartungshaltungen aber auch gezielte Nutzung der internationalen Sportkontakte innerhalb dieser Beziehungen aufgezeigt und analysiert. Die Untersuchung gibt zudem Aufschluss über wirtschaftliche, kulturelle und politische Aspekte und Wandlungen im Rahmen der bilateralen Beziehungen. Der ‘sportpolitische Nebenplatz’ bot allen Seiten eine nichtöffentliche Gesprächs- und Handlungsebene, die zur Verfolgung eigener und ggf. von den traditionellen außenpolitischen Handlungsmustern abweichender Interessen eingesetzt wurde. Im Anschluss an eine Darstellung der Entwicklung des sowjetischen Sports mit besonderer Berücksichtigung der internationalen Sportkontakte sowie der Geschichte der Sowjetunion in der Olympischen Bewegung werden die bilateralen Sportbeziehungen zur DDR und zur BRD detailliert untersucht. Zudem werden vier ausgewählte Themen der sowjetisch-deutschen Sportbeziehungen (der Status West- Berlins, die Bezeichnung des NOK für Deutschland, die Olympischen Spiele 1972 in München sowie die Olympischen Spiele 1980 in Moskau) behandelt, um den Transfer außenpolitischer Zielsetzungen auf die Sportpolitik zu verdeutlichen. Die Untersuchung erstreckt sich dabei primär auf den Zeitraum Ende der 1960er bis Anfang der 1980er Jahre und berücksichtigt Quellen aus russischen und deutschen Archiven. Abstract The bipolar power structures of the ‘Cold War’ suggest that there were clear concepts of friends and enemies both in East and West. These political patterns were transferred to sporting comparisons of the states involved. The analysis of the Soviet sport contacts to the German Democratic Republic (GDR), on the one hand, and to the Federal Republic of Germany (FRG), on the other hand, examins how the politically determined block constellations of the East-West conflict were mirrored in these relations. Furthermore, the study gives information about economic, cultural and political aspects and development in the framework of the bilateral relations. The ‘sport political playing field’ provided all parties the opportunity to communicate and negotiate at a non-public level. This almost secluded area of bilateral contacts allowed the perusal of own interests even if they sometimes diverged from traditional political patterns. Following a description of the development of Soviet sport with particular consideration of the international sporting contacts as well as the history of the Soviet Union in the Olympic Movement, the bilateral relations to both the GDR and the FRG are analysed in detail. Furthermore, four selected topics of the Soviet- German sport relations (the status of West Berlin, the denomination of the NOC for Germany, the Olympic Games 1972 in Munich and the Olympic Games 1980 in Moscow) are examined in order to exemplify the transfer of foreign policy objectives on to sport politics. The analysis primarily covers the period from the late 1960s to the early 1980s and considers sources from Russian and German archives

    ÄNDERUNG der Beitragsordnung (BO) der Studierendenschaft der Deutschen Sporthochschule Köln vom 04.03.2008

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    Die o.a. Beitragsordnung (BO) wird wegen der Erhebung eines Beitrages für das studentische NRW-Ticket wie folgt geändert: € 135,80 pro Semeste

    Selbständigkeitsförderung von Jugendlichen in Südkorea - Probleme und Möglichkeiten west-östlicher Erziehung

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    Die Selbständigkeit liefert den Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung und besitzt daher Gewicht als ein ganzheitliches, pädagogisches Ziel. Der Zweck der Studie ist für die Selbständigkeitsförderung der südkoreanischen Jugendlichen Orientierungshilfen und methodische Möglichkeiten zu ermitteln. In der vorliegenden Studie wird der Versuch unternommen, durch den Vergleich zwischen der bestehenden soziokulturellen Basis und dem pädagogischen Hintergrund und der westlichen Theorie die Schwierigkeiten und die Möglichkeiten zu skizzieren. Darüber hinaus werden die verträglichen Konzepte zur Selbständigkeitsförderung dargestellt. Als Basis für die geplante Intervention gelten das Leistungsmotiv, die Leistung und der Sportunterricht bzw. die Bewegungserziehung. Für die Selbständigkeitsförderung bedarf es in erster Linie der Akzeptanz nach ‚das Ich’ und ‚Das Du’ und gegenseitiges Respekts zwischen hierarchischen Beziehungen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Selbständigkeit der südkoreanischen Jugendlichen durch (1) die subjektiv realistische Anspruchsniveausetzung, (2) die individuell entsprechenden Kriterien und (3) die subjektiv mittelschwere Aufgabenstellung mit abgestuften Entscheidungsfreiräumen gefördert werden kann. In Anbetracht des südkoreanischen Erziehungssystems bieten (4) die Unterstützung der positiven Attributionsbildung und (5) die Bemühung um individuelle Bezugsnorm günstige Bedingungen zur Förderung selbständiger Handlungsweisen. Schlüsselwörter: Selbständigkeit, Konfuzianismus, Leistungsmotiv, Leistung, Aufgabe, Sportunterricht This study examines development of Korean youth’s independence and advances knowledge on methods for such development. This study applies theories developed in western countries to Korea and investigates barriers or potentials of their applicability in Korean circumstances. In doing so, this study focuses on achievement motiv, achievement, and physical education. In order to develop Korean youth’s independence, it is critical for him (or her) to internalize the difference between himself (or herself) and others as well as to acknowledge mutual respect between different generations that result in the hierarchcal relations. The findings suggest that the development of Korean youth’s independence depends on the followings: (1) development of subjectively realistic level of aspiration, (2) consideration of evaluation criteria fitting to each youth, (3) development of assignments at the subjective middle level (not too difficult and not too easy), (4) support of development of positive attributions, and (5) search for evaluation methods based on the intra-individual achievement level. Key words: independence, confucianism, achievement motiv, achievement, assignments, physical education lesso

    Kooperative Erschließung zwischen Bibliothek und Dokumentationseinrichtung: Entwicklung eines Datenbank-Prototyps für die Zentralbibliothek der Sportwissenschaften und das Institut für angewandte Trainingswissenschaft

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    Diese Arbeit beschreibt die Konzeption eines Datenbank-Prototyps für die Zentralbibliothek der Sportwissenschaften der Deutschen Sporthochschule Köln und das Institut für angewandte Trainingswissenschaft in Leipzig, mit dem Ziel, die formale und inhaltliche Erschließung von Fachzeitschriftenartikel im Kontext der Sportwissenschaft kooperativ zu betreiben. In der Darstellung der Ausgangslage sollen Gründe für ein solches Vorgehen sowie Vor- und Nachteile dieser Kooperation dargestellt werden. Im Hauptteil wird der Entwurf des Datenbank-Prototyps am Beispiel eines Entity-Relationship-Modells und über die Beschreibung des Graphical-User-Interface visualisiert. Probleme und Stärken dieses Systems sowie Möglichkeiten funktionaler Erweiterungen und eine Ausdehnung auf zusätzliche Partner werden im Schlussteil dieser Arbeit angesprochen

    Die Entwicklung des Frauensports in Korea - Unter besonderer Berücksichtigung der Regierungszeit von Chunghee PARK (1961-1979) -

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    Die vorliegende Arbeit behandelt die Entwicklung und die Charakteristika des koreanischen Frauensports unter besonderer Berücksichtigung der Regierung von Chunghee Park zwischen 1961 und 1979. Während dieser Zeit wurden Modernisierung und Industrialisierung des Landes vorangetrieben und es gab ein rasantes wirtschaftliches Wachstum. Präsident Park richtete auch die Sportpolitik neu aus, wobei dem Leistungssport besondere Priorität eingeräumt wurde. Dies hatte auch enorme Auswirkungen auf die Entwicklung des Frauensports. Die neuen Rahmenbedingungen und umfangreiche Unterstützungsmaßnahmen ermöglichten es, den koreanischen Sport auf westliches Niveau zu heben. Die Geschichte des Frauensports wird analog zur Zeitgeschichte in drei Abschnitte unterteilt. In der ersten Phase (1961-1966), „Maßnahmen für den Frauensport“, wird eine neue Sportpolitik entworfen und viele Einrichtungen für den Schulsport werden von der Regierung aufgebaut. In dieser Phase entstehen auch immer mehr Profi- und Betriebsmannschaften für Frauen. Die zweite Phase (1967-1976) ist gekennzeichnet durch die verstärkte Förderung des Frauenleistungssports. Die finanzielle Unterstützung durch Regierung und den Koreanischen Sportverband werden massiv erhöht. Der Gewinn der Bronzemedaille durch die Volleyballmannschaft der Frauen bei den Olympischen Spielen 1976 setzte verstärkt wissenschaftliche Untersuchungen über den Frauensport in Gang, besonders an den Frauen-Universitäten. Während der dritten und letzten Phase der Regierung Parks (1977-1979) wurde ein Fünfjahresplan zur Förderung des Breitensports entworfen, um die sportlichen Aktivitäten breiter Bevölkerungsschichten zu fördern. Die Frauen bewiesen besonders im Mannschaftssport (Volleyball- und Basketball) ihre Stärke. Während des gesamten Zeitraums hatte der Sport einen positiven Einfluss auf die Verbesserung des gesellschaftlichen Status der koreanischen Frauen. Er war für sie nicht nur ein Mittel zum Erreichen von Selbstzufriedenheit, sondern bot auch einen Weg zu sozialem Aufstieg und öffentlicher Anerkennung. This paper analyses the development and characteristics of women's sports in Korea during the presidency of Chunghee Park between 1961 and 1979. The prime objectives during President Park’s administration were the modernization and industrialization of the country, which resulted in strong economic growth. But he, too, readjusted the country's sports policy and put a focus on competitive sports. The new policies not only affected the general development of sports in Korea, but had a massive impact on women's sports. The newly adjusted conditions enabled the Korean sports to draw level with the Western world. In accordance with Korean contemporary history, the development of the Korean women's sports will be classified in three periods. The first period sees a new outline of the country's sports policy, strong support of school sport and the formation of a growing number of professional women's teams. The second period is characterized by emergent athletic achievements and a growing governmental support of women's sports. Funding from the government and the Korean Sports Association increased strongly during this time. The winning of the bronze medal by the women's volleyball team during the 1976 Olympics ignited a series of scientific publications on women's sports. The Korean women's universities played a significant role in many of these studies. During the third period a five-year plan to promote recreational sports was announced. At this point of time the female athletes had already considerable successes to their credit, particularly in basketball and volleyball. The women's sports promoted a change in the social position of women in Korean Society. Sports were no longer only a means of distraction, but offered a way to climb through social ranks and earn public recognition

    Amtliche Mitteilungen 06/2008

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    ORDNUNG für die Zwischenprüfung in den Studiengängen SPORT mit dem Abschluss Erste Staatsprüfung für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen an Berufskollegs an Grund-, Haupt- und Realschulen und den entsprechenden Jahrgangsstufen der Gesamtschulen für Sonderpädagogik der Deutschen Sporthochschule Köln vom 24. April 200

    Herzfrequenzvariabilität während stufenförmiger fahrradergometrischer Belastung bei Patient/innen mit kardialen Vorerkrankungen sowie jungen Leistungssportlern und Breitensportler/innen mittleren Alters

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    Abstract In der vorliegenden Untersuchung wurden die HRV-Parameter RMSSD, SD1 und HF während fahrradergometrischer Belastung bzw. nach körperlicher Belastung anhand der Polar Uhr S810 erhoben. In Teilstudie A wurden 36 Herzpatient/innen (5 weiblich, 31 männlich, 65,7 ± 9,1 Jahre) einer fahrradergometrischen Belastung nach dem WHO-Schema unterzogen. Das Ende des charakteristischen Steilabfalls der HRV zu Beginn der Belastung ging mit einer mittleren Laktatkonzentration von 1,9 mmol/l und einer durchschnittlichen Herzfrequenz von 100 S/min einher. Dies stellt den Bereich für ein gesundheitsorientiertes Ausdauertraining dar. Die Leistung bei 4 mmol/l Laktat korrelierte mit der Leistung am HRV-Minimum. Allerdings konnte das HRV-Minimum nur bei 1/3 der Proband/innen bestimmt werden. Der Einfluss kardialer Vorerkrankungen auf die untersuchten HRV-Parameter war in der vorliegenden Untersuchung gering. Es zeigten sich höhere HRV-Werte während der Belastung bei Patient/innen ohne vorangegangene invasive Revaskularisation (iR) verglichen mit den Proband/innen mit iR. In Teilstudie B wurden 24 weibliche und 25 männliche Breitensportler/innen (26,6 ± 3,6 Jahre) einer fahrradergometrischen Untersuchung nach dem Hollmann-Venrath-Schema unterzogen. Das Ende des typischen Steilabfalls der HRV-Parameter zu Beginn der Belastung zeigte sich bei einer mittleren Laktatkonzentration von 1,3 mmol/l bzw. 2,1 mmol/l bei den Frauen und 1,5 mmol/l bei den Männern. Der geschlechtsspezifische Vergleich der HRV-Parameter während körperlicher Belastung ergab eine höhere vagale Aktivität der Männer im Vergleich zu den Frauen. In Teilstudie C gingen die Ergebnisse einer fahrradergometrischen Untersuchung nach dem Hollmann-Venrath-Schema von 31 jugendlichen Fußballspielern (15,0 ± 0,9 Jahre) ein. Das Ende des Steilabfalls der HRV-Parameter zu Beginn der Belastung lag bei mittleren Laktatkonzentrationen von 1,0 mmol/ und 1,7 mmol/l und 41-55 % der _O2max rel.. Es ergab sich ein signifikanter Zusammenhang zwischen der Leistung am HRV-Minimum und der Leistung bei 4 mmol/l Laktat. Es konnte kein altersspezifischer Unterschied im Verlauf der HRV-Parameter nachgewiesen werden. Der Lagewechseltest vor und nach Belastung zeigte, dass eine 10-minütige Erholungsphase auf dem Ergometer bei 1W/kg Körpergewicht nicht ausreicht, um die Ausgangswerte der HRV wiederherzustellen. In Teilstudie D ergab sich kein altersspezifischer Unterschied zwischen den 14- bis 16-jährigen Probanden aus Teilstudie C und den 22- bis 26- jährigen und 27- bis 32- jährigen Probanden aus Teilstudie B. Abstract The purpose of this study was to investigate the measurement of HRV (RMSSD, SD1, HF) during incremental exercise and after exercise respectively. HRV was continuously recorded and saved by Polar watch S 810. In study A 36 patients (5 female, 31 male, age: 65,6 ± 9,1 years) with known coronary heart disease (CHD) were investigated during a cycle test (WHO-scheme). HRV showed a characteristic course with a steep decline at the beginning of the exercise with an average concentration of lactate of 1,9 mmol/l and an average heartrate of 100 b/min at the end of the decline. This represents a range for a health orientated endurance training. The power at the HRV-Minimum correlated with the power corresponding to 4 mmol/l lactate. There was little influence of different cardiac diseases on HRV during exercise. Patients without invasive revascularisation showed higher HRV-values as compared to patients with invasive revascularisation. In study B 24 female and 25 male recreational athletes (age: 26,6 ± 3,6 years) were investigated during a cycle test with incremental intensity (Hollmann-Venrath-scheme). At the end of the characteristic decline of HRV the female subjects showed an average concentration of lactate of 1,3 mmol/l and 2,1 mmoll/l respectively. The average concentration of lactate of the males was 1,5 mmol/l. Male subjects showed higher HRV during exercise compared to the female subjects. 31 male adolescent soccer-players (age: 15,0 ± 0,9 years) served as subjects in study C. HRV was measured during a cycle test with incremental exercise. HRV showed a characteristic course with a steep decline at the beginning of the exercise with an average concentration of lactate of 1,0 mmol/l and 1,7 mmol/l and 41-55 % of _O2max rel. at the end of the decline. The power at the HRV-Minimum correlated with the power corresponding to 4 mmol/l lactate. In this group HRV showed no age-specific difference. Additionally, it was shown that a 10-minute recovery phase after the exercise test had apparently not been sufficient to restore the vagal base level. In study D no age-specific difference of HRV during exercise was found between 14- to 16- year old subjects compared to 22- to 26 and 27- to 32- year old adults

    Mentoring und Chancengleichheit im Sport

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    Mentoring und Chancengleichheit im Sport Britt Dahmen Abstract Der Frauenanteil in der Führung der Sportverbände in Deutschland stagniert bei durchschnittlich 10 – 25%. In den vergangenen Jahren wird nun, aufbauend auf Konzepten aus der Wirtschaft und Wissenschaft, zunehmend die Strategie des Mentoring als Erfolg versprechende Maßnahme diskutiert, die Stagnation des Frauenanteils in Führungspositionen des Sports zu beheben. Mentoring ist zu verstehen als gezielter Aufbau einer Beratungs- und Unterstützungsbeziehung zwischen einer (betriebs-)erfahrenen Führungskraft (Mentor/in) und einer Nachwuchskraft mit Führungs- und Entwicklungspotenzial (Mentee). Die Strategie setzt einerseits an der individuellen Förderung von einzelnen Frauen an. Andererseits stecken darin aber auch Potenziale in der Veränderung von sozialen Strukturen, die Frauen bislang den Weg in die Führung erschweren, z.B. in der Veränderung von Einstellungen zur Chancengleichheit in der Führung, zur Personalentwicklung oder zu Gleichstellungsmaßnahmen im Sport. Im Forschungsprojekt werden die verschiedenen Ansätze von Mentoring in Sportorganisationen am Beispiel der Mentoring-Programme des Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverbandes, des Deutschen Turnerbundes, des Deutschen Fechterbundes und der Sportjugend NRW vor dem Hintergrund der Strukturen von Freiwilligenorganisationen reflektiert sowie systematisch auf ihre Potenziale zur Veränderung von Geschlechterverhältnissen in der Führung des Sports hin untersucht. Dabei werden sowohl die individuellen Entwicklungen der beteiligten Mentees als auch mögliche übergreifende Strukturveränderungen in den Blick genommen. Mentoring and Equality in Sport Britt Dahmen Abstract Despite a high amount of activities for equity and equality in sport organisations in Germany the percentage of women in leading positions remains on a low level. Based on good experiences in academics and economy, the idea of Mentoring is nowadays increasingly discussed as a new successful strategy for more equality in sport. Mentoring stands for an relationship between a senior and a junior partner, during which the senior partner accompanies and coaches the junior partner in his or her career. Research in for-profit-organisations and Universities show that on the one hand this strategy strengthens women on her way to leading positions. On the other hand Mentoring also has the potential to change the structures, that cause gender hierachies and disparities in organisations. But up to today there is only few experience and basicly no scientific reasearch about Mentoring processes in volunteer organisations like sport organisations. The research project put an eye on different concepts of mentoring-programmes for women in sport organisations and focussed on the following questions: How evolve the concepts for Mentoring-programmes for women in sport against the background of the special structures of sport organisations as volunteer organisations? How does Mentoring in sport organisations support the individual career progress of women? To what extend does Mentoring in sport organisations change social structures which cause gender inequality in leading positions

    Amtliche Mitteilungen 08/2008

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    PRÜFUNGSORDNUNG für die sportwissenschaftlichen Masterstudiengänge M.Sc. Sportökonomie M.A. Sport, Medien und Kommunikationsforschung M.A. Bewegung und Sport im Alter M.A. Rehabilitation und Gesundheitsmanagement M.A. Sporttourismus und Erholungsmanagement M.Sc. Exercise Science and Coaching M.Sc. Sporttechnologie vom 01.04.2007, geändert am 01.02.200

    Professionalisierungsdruck und -hindernisse des Managements in Sportvereinen und Sportverbänden

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    Der selbstverwalteten Sport hat in den letzten fünfzig Jahren einen unglaublichen Aufschwung erlebt. Dies zeigt sich zum Beispiel in einem Wachstum der Mitgliedschaften, der angebotenen Sportarten oder in den finanziellen Beträgen, die unter anderem auch durch neue Finanzquellen (z.B. Sponsoring) in den Sport flossen. Dennoch ist das Management von Sportvereinen und -verbänden weit aus weniger mit bezahlten Führungskräften besetzt, als in anderen Bereichen des Nonprofit-Sektors (z.B. Parteien, Gewerkschaften). Damit steht die Diskussion über die Professionalisierung des Managements im Sport seit längerem vor dem Widerspruch zwischen der theoretischen Wahrscheinlichkeit einerseits und der empirischen Unerheblichkeit der Verberuflichung andererseits. Die vorliegende Studie versucht anhand von Experteninterviews (N=10) sowie von Intensivinterviews (N=37) und einer schriftlichen Befragung (N=524) von ehrenamtlichen und bezahlten Sportmanagern Antworten auf diese Diskrepanz zu geben. Dabei konnte der Professionalisierungsdruck und -grenzenansatz von Heinemann zunächst erfolgreich rekonstruiert werden. So besteht ein Zusammenhang zwischen Mitgliederzahl und Professionalisierungsgrad im Management. Jedoch ist der von Heinemann daraus abgeleitete indirekte Schluss von gewandelten Kontingenzvariablen (wachsende Mitgliederzahl, Finanzen usw.) auf einen bestehenden Professionalisierungsdruck zurückzuweisen. Erstmalig wurde eine direkte Messung des Professionalisierungsbedürfnisses gemessen und kein nennenswerter Druck konnte nachgewiesen werden. Der fehlende Druck, so wird in dieser Studie vorgeschlagen, lässt sich durch Professionalisierungsalternativen und durch fehlende negative Sanktionen bei unterbleibender Professionalisierung erklären. Do voluntary sport clubs and federations express a need to increase paid management, and how can this be explained? In Germany the discussion to date has been confronted with a puzzle for a long time, i.e. the contradiction between the often reported pressures to occupationalize on the one hand and the empirical unimportance of paid work – at least in sport clubs - on the other hand. Qualitative und quantitative methods were used. The qualitative approaches was conduced with interviews of experts (N=10) and unpaid and paid managers of sport clubs and federations of different types (N=37). The quantitative approaches was done by a written questionnaire (N=524), that was filled in by unpaid and paid managers of sport clubs and federations as well. In the first step the approach of Heinemann could be successfully reconstructed. There is a correlation between occupationalization of the management and for example the number of members. In the next step Heinemann argued that i.e. the growing number of members in the German sport system would result in a pressure to professionalize the management of the sport organisations. For the first time the administration of the sport organisations were asked directly if they need more paid managers. The result of the question was, that a strong pressure to professionalize could not be found. The missing pressure, so the suggestion of this study, could be explained by alternatives to professionalize and by the missing negative sanctions if the organization is not professionalized

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