German Sport University Cologne

Deutsche Sporthochschule Köln: eSport
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    Sport und Gesundheit im Spannungsfeld von Sportwissenschaft, Public Health und gesundheitspolitischen Anforderungen. Eine bibliometrische Analyse.

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    „Sport und Gesundheit“ im Spannungsfeld von Sportwissenschaft, Public Health und gesundheitspolitischen Anforderungen – eine bibliometrische Analyse – Autorin: Siw Waffenschmidt Abstrakt Hintergrund: Die Thematik „Sport und Gesundheit“ hat sich zu einem zentralen Anwendungsfeld der Sportwissenschaft entwickelt. Gleichzeitig aber mangelt es an empirischen Daten über die Struktur des Themenfeldes und über den Stellenwert von „Sport und Gesundheit“ in den übergeordneten Wissenschaftsdisziplinen – wie z.B. der Public Health. Zudem ist gibt es keine Daten darüber, ob die gesundheitspolitischen Anforderungen an Präventions- und Gesundheitsförderungsmaßnahmen mit den tatsächlichen Inhalten der wissenschaftlichen Aktivitäten korrespondieren. Das Anliegen der vorliegenden Studie bestand darin, eine systematische Standortbestimmung und Trendbeobachtung zum Themenfeld „Sport und Gesundheit“ in seiner Bearbeitung durch die Sportwissenschaft zu liefern. Methodik: Anhand umfangreicher systematischer Literaturrecherche wurden wissenschaftliche Publikationen zum Themenfeld „Sport und Gesundheit“ aus den Jahren 2000-2007 in einer Bibliografie erfasst. Diese wurden mittels der Bibliometrie analysiert. Untersucht wurden Merkmale wie Produktivität, Publikationsverhalten, Themen, Akteure, Sprache sowie Impact Faktor und Zitierungen im Web of Science. Ergebnisse: Ein zentraler Befund der Studie ist, dass sich das Themenfeld entwickelt, zunehmend professionalisiert und im Austausch mit anderen Wissenschaftsdisziplinen steht. Das Themenfeld ist innerhalb der deutschen Public Health sichtbar. Es konnte ein zunehmender Einfluss von nicht-sportwissenschaftlichen Akteuren festgestellt werden. Mithilfe einer Netzwerkanalyse war es möglich zu visualisieren, dass das Themenfeld von drei Arbeitsgruppen geprägt wird. Die Studie bestätigt zudem, dass die Themen der analysierten Publikationen mit den prioritären Handlungsfeldern der Gesundheitspolitik größtenteils übereinstimmen. Schlussfolgerungen: Die Studie konnte erstmalig umfassendes Datenmaterial zum Output wissenschaftlicher Aktivitäten der Sportwissenschaft präsentieren. Insbesondere die Aussagen über Wahrnehmung und Sichtbarkeit bundesdeutscher sportwissenschaftlicher AutorInnen sind bislang in dieser Form noch nicht empirisch erfasst worden. “Sports and Physical Health” in the Balance Between Sports Sciences, Public Health and Policy Requirements – a Bibliometric Analysis, Author: Siw Waffenschmidt Abstract Background: The topic of “Sports and Physical Health” has developed into a central battlefield of interests in sports sciences. At the same time there is a major lack of empirical data regarding the structure of this field and the importance of “Sports and Physical Health” in the primary science disciplines, such as public health. Furthermore, there are no data on whether or not the public health requirements for prevention and health-promoting measures are appropriate for the actual scope of science activities. The objective of the current study was to provide a systematic assessment and trend evaluation on the topic of “Sports and Physical Health” in its consideration in sports sciences. Methods: An extensive and systematic literature review is used to collect a bibliography of scientific publications on the topic of “Sports and Physical Health” from the years 2000-2007. These publications are analyzed through bibliometrics for features such as productivity, publication performance, topics, players, language, and also impact factors and citations in the Web of Science. Results: A central finding of this study is that the subject area in itself is further developing, becoming more professional and is in closer exchange with other science disciplines. The subject area enjoys visibility within the German public health sector. There is an increasing impact of non-sports scientists in the field. A network analysis was used to visualize the predominant characterization of the field in three working groups. The study additionally confirms that the topics of the analyzed publications mostly coincide with the prioritized activity areas of public health. Conclusions: The current study presents for the first time comprehensive data material on the academic output in sports sciences. Specifically, there has never been such an empirical assessment of the statements regarding perception and visibility of German authorship in sports sciences

    "Das kurze Leben des S.B.Preuss" oder: Zitieren und Belegen in Bibliothekskursen

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    - Plagiat = Thema in Bibliothekskursen? – Quellen und ihre Belege kritisch prüfen – Beispiele für falsche Belege – Checkliste zum Thema Plagiat und Täuschung - Diskussio

    Bachelor-Thesis, Modul 1

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    Bachelor-Thesis, Modul

    Zum Einfluss von Muskelkraft, Beweglichkeit und Schnelligkeit sowie neuromuskuläre Koordinationsfähigkeit auf die Verletzungsanfälligkeit des Kniegelenkes. – Grundlagen zu präventiven Maßnahmen im Elitefußball

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    In dieser Arbeit wurden die ursächlichen Zusammenhänge zwischen dem Ausprägungsgrad der konditionellen Merkmale Kraft, Beweglichkeit, Schnelligkeit und neuromuskulären Koordinationsfähigkeit im Bereich der Unteren Extremitäten auf die Verletzungsanfälligkeit des Kniegelenkes im Elitefußball untersucht. Als zweites Teil dieser Arbeit wurde ein trainingspraktische Grundstrategie vorgestellt, die es ermöglicht die fußballerische Leistung über die Gesamtkarriere eines Spielers im elitefußball hinweg zu verbessern und dabei die Gefahr von Verletzungen und Überlastungsschäden am Kniegelenk zu minimieren. Für die Verarbeitung dieser Thematik, wurden die oben genannten konditionellen Merkmale als endogene (körperbezogenen) Determinanten in ihrer gegenseitigen Beeinflussung und als Gesamtheit betrachtet untersucht. In einer, retrospektiver, vergleichender Studie wurden zwei Elitefußballergruppen ausgewählt, die je aus einem Gesamtkader ohne Torhüter bestand. Die Spieler der zwei Fußballergruppen waren größtenteils eigene Nachwuchsspieler zwei großer Fußballklubs in Europa (Deutschland) und Afrika (Tunesien) und verfolgten über ihrer Gesamtkarriere hinweg unterschiedliche Trainingsstrategien. Während die deutschen Spieler bei deren alltäglichen Fußballtraining mehr auf Kraft setzten, vernachlässigten die tunesischen Spieler diese konditionellen Komponente und legten bei ihrem Training verstärkten Wert auf Technik und Taktik. In dieser Arbeit konnte bewiesen werden, dass die Ausprägungsgrad der Muskelkraft im Bereich der unteren Extremitäten einen direkten Einfluss auf die Verletzungsanfälligkeit des Kniegelenkes im Elitefußball hat; je weniger ausgeprägt die Muskelkraft ist, desto verletzungsanfälliger die Spieler am Kniegelenk sind. Bei den Trainern und Spielern im Elitefußball soll das konditionelle Merkmal Kraft als eine der Hauptsäulen der Kondition neben der Ausdauer, Beweglichkeit, Schnelligkeit und Koordination verstanden werden. Der Versuch seiner Optimierung sollte möglichst im Wachstumsalter, aber spätestens bis zum 18. Lebensjahr erfolgen. The primary purpose of this study was to evaluate the relationship between the muscle strength, flexibility, speed, neuromuscular coordination and the vulnerability of the knee joint in soccer. In the second part of the study was a basic training strategy presented to minimize the knee injuries and to improve in the same time the physical condition in soccer. All injuries and the mentioned conditional parameters were studied in two soccer players groups in a retrospective, comparative study. The players of these two groups were mostly young players from two big football clubs in Europe (Germany) and Africa (Tunisia) and were followed through their entire career two different training strategies: The German players took in their daily soccer training more care on strength training, the Tunisian players ignore that and took more care in their daily training on technique and tactics. It was demonstrated in this study that the trainability grad of muscle strength in the lower limbs has a direct influence on the vulnerability of the knee in elite soccer; the players who perform less strength in their lower limb suffered more knee injury as the players who perform more strength in their lower limb. In addition to endurance, flexibility, speed and coordination, the conditional parameter strength must be seen as one of the main pillars of the condition. Muscle strength must be optimized in growing children and not later than the age of 18

    Die Bedeutung von Emotionen und deren Ausdrucksformen für die soziale Konstruktion von Männlichkeiten im Schulsport.

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    Zur Bedeutung von Emotionen und deren Ausdrucksformen für die soziale Konstruktion von Männlichkeiten im Schulsport – Eine Studie mit Jungen in einem Hochseilgarten Uli Marienfeld Deutsche Sporthochschule Köln, Institut für Sportsoziologie, Abteilung Geschlechterforschung Promotionsstudie bei Univ. Prof. Hartmann-Tews „Jungen zeigen keine negativen Emotionen!“ Diese stereotype Ansicht über Heranwachsende wird auch heute noch verbreitet. Mit einer Studie wurde der Frage nachgegangen, ob das Verhalten von Jungen in Situationen, die Angst hervorrufen können tatsächlich so einheitlich ist. Unter Bezugnahme der Ansätze zur sozialen Konstruktion und den Prinzipien der hegemonialer Männlichkeit (Connell, 2005) sowie dem Verständnis von sozial geformten Emotionen (Holodynski, 2006) wurde gefragt, ob sich die vermeintlich einheitlichen Verhaltensmuster - wie das Nichtausdrücken von Angst und das Diskriminieren derer, die sie doch zeigen - , nachweisen lassen. Als Setting wurde das Klettern in einem Hochseilgarten gewählt. Neben den Videoaufnahmen dienten verschiedene Interviews als Grundlage der Untersuchung. So wurden die Jungen jeweils kurz vor und nach dem Klettern befragt. Außerdem konnten sie einige Wochen nach der Aktion in Einzelgesprächen die Videoaufnahmen betrachten, auf denen ihr Klettern zu beobachten war. Sie äußerten sich in diesem Zusammenhang rückblickend dazu, wie sie die Situationen damals erlebt hatten. Es zeigte sich bereits bei der Betrachtung der Gesamtgruppe (29 Jungen), dass das Verhalten der Jungen sowie ihr emotionaler Ausdruck alles andere als einheitlich war. Auch gab es keinerlei Anzeichen von Diskriminierung von Jungen, die ihre Gefühle stärker zum Ausdruck brachten als andere. Vielmehr ergab sich durch das Vergleichen der Einzeldarstellung, dass es ganz unterschiedliche Typen in Bezug auf die Art und Weise des Darstellens von Angst gab. Jeder der Jungen zeigte diese Emotion in mindestens einer Weise. Bis auf wenige Ausnahmen formulierten sie Angst auch verbal an einer oder mehreren Stellen der Interviews. Dies alles spricht dafür, dass die eingangs formulierte Aussage in ihrer Allgemeingültigkeit so nicht haltbar ist. Die Jungen zeigten eine Vielfalt emotionaler Ausdrucksformen von Angst. Auch war die Bedeutung des Zeigens der Angst für die soziale Konstruktion ihrer Männlichkeit sehr unterschiedlich. Diese Ergebnisse sind mit den differenzierten Darstellungen des Heranwachsens von Jungen kompatibel, wie sie Neuber (2009) gibt. Literatur Connell, R.; Messerschmidt, J.W: (2005) Hegemonic Masculinity: Rethinking the Concept. In: Gender Society 2005 19/6 p 829-859 Thousand Oaks, USA Holodynski, M. (2006) Emotionen – Entwicklung und Regulation. Heidelberg: Springer. Neuber, N. (2009) Supermann kann Seilchen springen. Bewegung, Spiel und Sport mit Jungen. Dortmund: Borgmann Media. The Relevance of Emotions and Emotional Expressions for Social Construction of Masculinity in Physical Education – A Survey with Boys in a Ropes Course Uli Marienfeld „Boys don’t show any negative emotions!“ This stereotype is still widely spread. The field study deals with the question whether behaviour of boys – in situations that might cause fear – is still uniform. Referring to the concept of hegemonic masculinity (Connell, 2005) and the idea of socially-formed emotions (Holodynski, 2006) the question was, whether patterns of behaviour – e.g. the hiding of fear or discriminating of those who do show fear instead – are still as uniform as the introducing statement suggests. The ropes course was chosen as setting for the field study, which includes video-tapes and interviews. The boys were asked directly before and after climbing. In addition some weeks later they were shown the videotape of their own actions one-by-one and they were asked to comment how they remembered their experiences. Looking at the whole group it was obvious that the behavior was rather heterogeneous. In addition, there was no trace of discrimination against those boys that showed emotions more directly than others. In fact the comparison of the individuals could identify different types of expressing emotions of fear. Each of the boys expressed fear in at least one way. Nearly all of them did also verbally in some parts of the interviews. Reflecting all the results the introducing statement is not likely to be recognized as universally accepted. Boys did show a variety of emotional expressions of fear. And the meaning of showing these emotions for social construction of masculinity was different. These results are in harmony with Neuber (2009) who suggests a differenciated characterization of the development of boys. Literature Connell, R.; Messerschmidt, J.W: (2005) Hegemonic Masculinity: Rethinking the Concept. In: Gender Society 2005 19/6 p 829-859 Thousand Oaks, USA Holodynski, M. (2006) Emotionen – Entwicklung und Regulation. Heidelberg: Springer. Neuber, N. (2009) Supermann kann Seilchen springen. Bewegung, Spiel und Sport mit Jungen. Dortmund: Borgmann Media

    Mechanismen von visuomotorischer und audiomotorischer Adaptation. Transfer zwischen Sinnesmodalitäten und Effektoren

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    Eine genaue Kenntnis der Adaptationsmechanismen im sensomotorischen System bildet die Voraussetzung für gezielte Interventionen in der Sportmotorik oder Rehabilitation. In der vorliegenden Arbeit wurden visuomotorische und audiomotorische Adaptation, sowie deren Transfer auf nicht-adaptierte Sinnesmodalitäten und Effektoren untersucht. In mehreren Experimenten konnte jeweils beidseitiger, aber unvollständiger Transfer zwischen dem visuomotorischen und audiomotorischen System, zwischen linker und rechter Hand, sowie zwischen Hand und Augen belegt werden. Die Transferraten stehen im Widerspruch zu einem seriellen Aufbau des adaptiven Systems und im Einklang mit einer zentralen Lokalisation adaptiver Mechanismen, zu denen Modalitäten und Effektoren Zugriff erhalten können. Im zweiten Teil der Arbeit wurde geprüft, inwieweit sensomotorische Adaptation kognitiven Einflüssen unterliegt. Dazu wurde Adaptation bei Alzheimer-Patienten, unter normobarer Hypoxie (12,6 Vol.% O2) und in mehreren Aufgabenvariationen (Faktoren: Diskordanzgröße, Arbeitsfläche, Zielpunktanzahl) untersucht. Es konnte kein direkter Einfluss der Alzheimer-Erkrankung, aber der Hypoxie und allen drei Faktoren der Aufgabenvariation auf unterschiedliche Adaptationskomponenten nachgewiesen werden. Es konnten zudem gleichzeitig Korrelationen zwischen einigen kognitiven Leistungen und dem Adaptationsvorgang, nicht aber den Nacheffekten, belegt werden. Dies kann mit einem Einfluss kognitiver Fähigkeiten auf strategische Adaptationskomponenten interpretiert werden. Andere kognitive Leistungen korrelierten mit unterschiedlichen Nacheffekten, was auf einen Zusammenhang zwischen spezifischen kognitiven Fähigkeiten und dem Zugang zu adaptiven Mechanismen hindeutet. Detailed knowledge about adaptive mechanisms in the sensorimotor system is one of the conditions for specific interventions in sport and rehabilitation. The present work investigated visuomotor and audiomotor adaptation, as well as their transfer to not-adapted sensory modalities and effectors. In several experiments bilateral but incomplete transfer between the visuomotor and audiomotor system, left and right hand as well as between hand and eyes was found. The transfer rates are inconsistent with a serial structure of the adaptive system and compatible with a central localization of adaptive mechanisms that can be accessed by sensory modalities and effectors. The second part of this work investigated how sensorimotor adaptation is influenced by cognitive factors. Therefore adaptation was studied in patients with Alzheimer’s disease, during exposure to normobaric hypoxia (12.6 Vol.% O2), and at different task-arrangements (factors were size of discordance, workspace, number of targets). Alzheimer’s disease had no direct effect, whereas hypoxia and all task-factors had differential effects on adaptive components. Furthermore, cognitive performance indices correlated with adaptive improvement, but not with aftereffects. This can be interpreted as an influence of cognitive factors on strategy. Other cognitive performance indices correlated with several aftereffects. This finding suggests a relation between specific cognitive functions and access to adaptive mechanisms

    ENCOPLOT: Experiments and Results in Automatic Plagiarism Detection

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    Validierung prädiktiver und funktionaler Methoden zur Lokalisierung des Mittelpunktes des menschlichen Hüftgelenkes

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    The location of the hip joint centre (HJC) is essential for calculations of hip moments, orientation of the femur and muscular lever arms. In clinical gait analysis, the HJC is normally estimated using predictive methods based on regression equations and anthropometric data. However, predictive methods are known to have limited accuracy with errors up to 3 cm. Functional methods for estimation of HJC are shown to be theoretically more accurate than predictive methods. In simulation tests errors in HJC location were smaller than 1 mm using functional methods. The accuracy of functional methods applied in realistic testing conditions has not been investigated systematically. Therefore the aims of the study were (1) comparing accuracy of functional methods in simulation tests and realistic testing conditions, (2) comparing accuracy of functional and predictive methods and (3) quantifying how mislocation errors propagate to gait analysis results. Eight predictive and two functional methods were tested: a quartic sphere-fit-method (S4) and a two-sided transformation technique (SCoRE). HJC estimation was validated by MRI of 27 subjects and a mechanical linkage. Gait analysis was performed at different speeds. Errors of functional methods applied to mechanical linkage were smaller than 1 mm. Errors of functional methods applied to subjects were 11 - 13 mm (SCoRE) and 19 - 22 mm (S4). Errors of predivtive methods were between 11 and 22 mm. Kinetic and kinematic parameters of hip and knee were influenced by HJC mislocation. The main findings of this study were that functional methods are more accurate in simulation tests than in realistic testing conditions. This seems to be caused by soft tissue artefacts. In this study functional methods were not significantly more accurate than all of the predictive methods. Functional methods may be improved by implementing optimization methods to reduce soft tissue artefacts. This study can be used to establish applications of functional methods in movement analyses and therefore to improve estimations of kinetic and kinematic parameters. Zur Durchführung von Bewegungsanalysen ist die Lagekenntnis von Gelenkmittelpunkten erforderlich, um Winkel und Momente eines Gelenkes berechnen zu können. Die präzise Lagebestimmung des Hüftgelenkmittelpunktes (HGM) stellt ein noch ungelöstes Problem biomechanischer Forschung dar. Zur Lageschätzung des HGM werden standardmäßig prädiktive Methoden verwendet, die auf empirischen Relationen zwischen anthropometrischen Daten und Lage des HGM beruhen. Aus Validierungsstudien prädiktiver Methoden ist jedoch bekannt, dass diese Methoden Fehler bis zu 3 cm aufweisen. Zur HGM-Lagebestimmung werden in der Literatur funktionale Methoden vorgestellt, die in theoretischen Überprüfungen Fehler unter 1 mm aufweisen. Die Anwendbarkeit funktionaler Methoden ist jedoch nicht systematisch untersucht. Daher war das Ziel dieser Studie, Präzision und Anwendbarkeit von prädiktiven und funktionalen Methoden zu validieren und somit dazu beizutragen, ein präziseres Verfahren als bislang möglich zur Bestimmung des HGM im Rahmen von Bewegungsanalysen zu etablieren. Acht prädiktive und zwei funktionale (sphere-fit-Technik S4, Transformationstechnik SCoRE) Methoden wurden anhand von MRT-Aufnahmen von 27 Probanden validiert. Die funktionalen Methoden wurden zusätzlich an einem mechanischen Modell unter Ausschluss von Bewegungsartefakten validiert. Basierend auf den berechneten HGMen wurden kinetische und kinematische Parameter von Gang und Lauf berechnet. Die Fehler der funktionalen Methoden am mechanischen Modell lagen im Bereich unter 1 mm. Die Fehler der funktionalen Methoden in der Anwendung an Probanden lagen bei 11 - 13 mm (SCoRE) bzw. 19 - 22 mm (S4). Die Fehler der prädiktiven Methoden lagen zwischen 11 und 22 mm. Kinetische und kinematische Parameter der Gang- und Laufanalysen wurden durch die HGM-Lageschätzung beeinflusst. In dieser Studie konnte gezeigt werden, dass funktionale Methoden unter Ausschluss von Bewegungsartefakten deutlich präziser arbeiten als unter realen Versuchsbedingungen. In der Anwendung an Probanden zeigten sich funktionale Methoden nicht systematisch präziser als prädiktive Methoden. Die Hauptfehlerquelle der funktionalen Methoden scheinen Bewegungsartefakte darzustellen. Diese lassen sich durch die Anwendung von Optimierungsverfahren rechnerisch minimieren, so dass ein erhebliches Verbesserungspotential funktionaler HGM-Lagebestimmung zu erwarten ist. Diese Arbeit bietet die Grundlage dafür, die Anwendung funktionaler Methoden in Bewegungsanalysen zu integrieren und somit eine Qualitätsseigerung von Bewegungsanalysen zu erreichen

    Evaluation ausgewählter sportlicher Aktivitäten in Prävention und Rehabilitation

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    Evaluation ausgewählter sportlicher Aktivitäten in Prävention und Rehabilitation Bettina Schaar Gegenstand dieser Arbeit sind Evaluationen ausgewählter sportlicher Aktivitäten in Prävention und Rehabilitation mit dem Ziel, innovative Angebote zielgruppenspezifisch für Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu modifizieren und einzusetzen. Zu Beginn wird der Forschungsstand zu den Effekten sportlicher Aktivitäten bei ausgewählten Indikationsgebieten und Zielgruppen betrachtet. Physiologische und metabolische Beanspruchungen ausgewählter neuer Sportarten und Sportformen werden anhand der Literatur und eigens durchgeführten Studien analysiert. Zur Überprüfung der in der Literatur publizierten empirisch angewandten Studien werden metaanalytische und deskriptive Verfahren eingesetzt. Anschließend werden eigens durchgeführte empirische Untersuchungen in verschiedenen Settings (klinische Sporttherapie, ambulanter Rehabilitationssport, offene und geschlossene Gruppenangebote) sowie unterschiedlichen Zielgruppen und ausgewählten neuen Sportarten und Sportformen vorgestellt. Ausdauerorientierte neue Sportarten und Sportformen sind sowohl in der Prävention als auch in der Rehabilitation erfolgreich einsetzbar. Die sportpraktische Umsetzung sollten bekannte krankheits- oder auch behinderungsbedingte Modifikationen berücksichtigen. Evaluation of selected sports activities in prevention and rehabilitation Bettina Schaar The topic of this thesis is the evaluation of selected sports activities in prevention and rehabilitation, with the aim of modifying and applying innovative proposals targeted specifically at children, adolescents and adults. As a starting point, the current state of research on the effects of sporting activities in selected indication areas and target groups, is reviewed. Physiological and metabolic stresses of selected new forms of sports activity are analysed on the basis of the literature and studies carried out by the author. Meta-analytic and descriptive methods are used to review the empirically applied studies, that have been published in the literature. Subsequently, empirical investigations by the author in various settings (clinical sports therapy, outpatient rehabilitation sport, open and closed group proposals) are presented, as well as different target groups and selected new kinds of sporting activity. New types of endurance sport can be successfully applied in the context of prevention as well as rehabilitation. Implementation in terms of practical sports should take known disease- or disability related modifications into account

    Zur Funktionsweise von Sportevents – Eine theoretisch-empirische Analyse der Entstehung und Rolle von Images sowie deren Interdependenzen zwischen Events und Destinationen

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    In zunehmend gesättigten Märkten mit homogenen Produkten und Dienstleistungen können Events als Differenzierung über ihre Emotionalisierung, ein besonderes Merkmal von Events und von Sportevents im Besonderen, beitragen. Destinationen stehen auf dem Tourismusmarkt im Wettbewerb zueinander und versuchen, Alleinstellungskriterien zu erarbeiten, um sich für Reisende attraktiv zu machen. Ein Sportevent kann eine unique selling proposition darstellen und die Marktposition der Destination verbessern. Die vorliegende Arbeit analysiert die Funktionsweise von Sportevents. Ein besonderer Fokus liegt darauf, wie Images von Sportevents in verschiedenen Sportarten und ihrer Austragungsorte konstruiert sind, ob eine Image-Passfähigkeit zwischen den Images besteht und welche Bedingungen für einen Image-Fit zwischen Sportevent und Destination förderlich. Auf Basis diverser Studien zu Sportevents allgemein und deren Funktionsweise, des Destinations- und Sportevent-Image sowie zur Image-Passfähigkeit wurde ein theoretisches Modell entwickelt, welches die Indikatoren der Images und der Image-Passfähigkeit umfasst. Im Rahmen einer standardisierten, schriftlichen Befragung wurden Teilnehmer und Zuschauer bei 24 Sportevents in zehn Sportarten in Deutschland zum Image der Veranstaltung und des Austragungsorts befragt (n = 7.331). Die faktorenanalytische Überprüfung zeigte auf, dass es sieben allgemeingültige Faktoren für das Sportevent- und das Destinationsimage gibt. Jedoch gibt es darüber hinaus auch sportartspezifische Unterschiede und Ergänzungen der Imagekomponenten. Die Images beeinflussen mögliche Folgebesuche wie die Analyse mittels Strukturgleichungsmodellen aufzeigte. Sportartübergreifend konnte dargestellt werden, dass die Image-Werte für das Sportevent höher als die der Destination sind. Die Image-Passfähigkeit ist bei allen untersuchten Events als gut bis extrem hoch einzustufen, liegt sportartspezifisch zwischen den Werten 0,69 und 0,78 und sportartübergreifend bei 0,74 auf einer Skala von 0 (kein Fit) bis 1 (perfekter Fit). Die regressionsanalytische Überprüfung konnte sportartspezifische Unterschiede von Einflüssen auf die Image-Passfähigkeit und auf mögliche Folgebesuche der Destination und des Sportevents aufdecken. Implikationen für das Marketing von Sportevents und Destination werden auf Basis der Resultate erarbeitet und kurz präsentiert. Abstract Events can contribute to differentiate products and services due to their emotional component which is a characteristic of events and in particular of sport events. Destinations are competing in their tourism markets against each other and try to establish unique selling propositions (USP) in order to attract tourists. A sport event can represent an USP und strengthen the destination’s market position. This study analyses the effects of sport events focusing on the construction of sport event and destination images and the way they interact. A focal point is the image congruence between these two images and what conditions favour image congruence. A theoretical model was developed based on a literature review on the effects and peculiarities of sport events, the interdependencies of sport event and destination image and possible drivers for image congruence. Using a standardised, self-administered questionnaire, active and passive sport tourists were asked at 24 sport events in ten sports in Germany to indicate their image of the sport event and the hosting destination (n = 7,331). Confirmatory factor analyses revealed that there are seven common indicators for sport event and destination image. However, sport-specific differences and peculiarities could be detected. The two images influence future intention to revisit as structural equation models showed. Image values for the sport events were found to be higher than the image values for the destination. The image congruence was for all analysed events good to extremely good. The values on the congruence index showed values between 0.69 and 0.78 for the sport-specific studies. The overall image congruence can be reported with 0.74 on a scale from 0 (no fit) to 1 (perfect fit). Further sport-specific differences regarding the influence of variables on image congruence could be revealed. Implications for sport event and destination marketing are given based on the results

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