German Sport University Cologne

Deutsche Sporthochschule Köln: eSport
Not a member yet
    308 research outputs found

    Die Olympischen Spiele 1912 in Stockholm - "Vaterländische" Spiele als Durchbruch für die Olympische Bewegung

    Get PDF
    Abstract Die in Stockholm ausgetragenen Olympischen Spiele von 1912 gelten gemeinhin als Durchbruch für die Olympische Bewegung: Zum einen waren sie im Unterschied zu den nur an (Welt-)Ausstellungen angegliederten Spielen von 1900, 1904 und 1908 eine eigenständige und kompakt arrangierte Festveranstaltung – ein Verdienst, der dem Stockholmer Organisationskomitee zuzuschreiben ist. Zum anderen stellten sie die Premiere für eine Reihe von Neuerungen dar, die zum festen Bestandteil kommender Olympischer Spiele wurden. Dass damit ausgerechnet der Veranstaltung von 1912 eine solche sporthistorische Bedeutung zukommt, entbehrt nicht einer gewissen Ironie. So steckte hinter dem gelungenen Fest zwar in der Tat großes Engagement des Organisationskomitees, dieses verfolgte jedoch keineswegs das primäre Ziel, mit den Spielen einen nachhaltigen Beitrag für die Weiterentwicklung der internationalen Olympischen Bewegung leisten zu wollen. Vielmehr betonten die Organisatoren immer wieder die „vaterländische“ Sache, sollten die patriotisch geprägten Spiele doch vor allem einen Beitrag zur Steigerung des nationalen Zusammengehörigkeitsgefühls leisten und darüber hinaus das Ansehen Schwedens in der Welt steigern. In dieser Motivation des Stockholmer Organisationskomitees lagen dann auch zumeist die Gründe für die (sport-)diploma-tischen Krisen und Streitigkeiten mit dem IOC, die im Zusammenhang mit den Olympischen Spiele immer wieder ausgefochten werden mussten. Die vorliegende Arbeit stellt erstmals die Planung, Durchführung und Wirkung der Olympischen Spiele von 1912 – nicht die Ergebnisse der sportlichen Wettkämpfe, die bereits in verschiedenen Publikationen aufgearbeitet wurden – umfassend im Rahmen einer Monografie und unter Zuhilfenahme der nahezu komplett erhaltenen Originalquellen dar. Forschungsgrundlage war das im IOC-Archiv in Lausanne, vor allem aber im Stockholmer Riksarkivet vorliegende Material, hier wurden etwa 15.000 Seiten der vorhandenen Archivalien berücksichtigt. Um eine monokausale Einordnung der Stockholmer Spiele in den sporthistorischen Kontext zu verhindern, diente – insbesondere bei der Untersuchung ihrer Rezeption und Wirkung – die dreifache Perspektive einer schwedischen, deutschen und internationalen Sichtweise als Leitlinie beim Anfertigen der Arbeit. Abstract The 1912 Stockholm Olympics are regarded as a breakthrough for the Olympic Movement. On the one hand, unlike the 1900, 1904 und 1908 games, which were mere adjuncts to the (World) Exhibitions, they were staged as a self-contained and compact festive event: a contribution for which the Stockholm Organising Committee must be given credit. On the other hand, they introduced a number of innovations, which were to become integral parts of future Olympic Games. The fact that for this very reason the 1912 events gained such significance in the history of sport is not without a certain irony. Indeed, the Organising Committee contributed a great deal to the success of this festival; however, their work was in fact not devoted primarily to the cause of the International Olympic Movement. Rather, time and again the Organising Committee emphasised the “nationalistic” aspect; since the patriotic character of the games was intended to contribute to strengthening national solidarity and, moreover, to enhancing Sweden’s reputation in the world. This Stockholm Organising Committee’s motivation was largely responsible for most of the sporting diplomatic crises and disputes with the IOC, which frequently had to be fought out in connection with the Olympic Games. For the first time, this study comprehensively addresses the planning, implementation and impact of the 1912 Olympic Games, – not the results of the sporting competitions, which have already been covered in various publications, – in the framework of a monograph and based on the almost completely intact original sources. The IOC archive in Lausanne formed the basis of research as well as the material available in the Stockholm Riksarkivet in particular, where account was taken of ca. 15,000 pages of available archives. To avoid a one-sided classification of the Stockholm games in the sport-historical context, the triple perspective of Swedish, German and international points of view served as a guideline when completing this work, especially in the study of the reception and effect of the games

    Natursportcamps und deren Potentiale zur Bildung für nachhaltige Entwicklung

    No full text
    Zusammenfassung Die Arbeit über die Potenziale von Natursportcamps zur Bildung für nachhaltige Entwicklung ist in drei Teilbereiche untergliedert, die weitestgehend in sich abgeschlossen sind, aber zugleich in Bezug zueinanderstehen. Teil A beinhaltet einen wissenschaftlichen Diskurs zur theoretischen Konzeption einer Maßnahme zur Bildung für nachhaltige Entwicklung unter Nutzung natursportlicher Aktivitäten. Teil B ist die Evaluation der durchgeführten Maßnahmen und in Teil C findet eine theoretische Weiterentwicklung der Bildungsmaßnahme statt. Die aufgeführten Sachverhalte und Erkenntnisse aus den Teilen A und B werden in Teil C teilweise berücksichtigt. Den Teilabschnitten A, B und C vorangestellt sind eine übergeordnete Einleitung sowie Begriffsbestimmungen. In Teil A wird zunächst die Methode zum wissenschaftlichen Diskurs vorgestellt. Es folgt der Diskurs hinsichtlich systembezogener, physiologischer und psychologischer Aspekte zur Erstellung der Bildungsmaßnahme. Unter die systembezogenen Aspekte fallen die Ziele und Inhalte der Bildung für nachhaltige Entwicklung und die Konzepte der nachhaltigen Natursportausübung und des Tourismus. Als physiologische Aspekte werden die neurobiologischen Grundlagen des Lernens und sportwissenschaftliche Erkenntnisse zum Bewegungsverhalten von Kindern und Jugendlichen betrachtet. Die Wirkung von Naturerfahrungen gehört zu den psychologischen Aspekten. Die Sachverhalte und wissenschaftlichen Erkenntnisse werden zunächst beschrieben, dann diskutiert und hinsichtlich der Umsetzbarkeit in einem Natursportcamp interpretiert. Es folgt eine Darstellung der ausgearbeiteten Bildungsmaßnahme in Form eines mehrtägigen Natursportcamps. Es beinhaltet themenbezogene Spiele, welche teilweise in der Natur und teilweise in der Unterkunft durchgeführt werden. Durch Nutzung erlebnispädagogischer Elemente werden Spiele zu den Themen Biodiversität, Konfliktpotenziale der Natursportausübung und das Führen eines nachhaltigen Lebensstils erarbeitet. Teil B ist die Evaluation des konzipierten und in Teil A dargestellten Camp-Programms. Dieser Teil der Arbeit ist untergliedert in die Darstellung und Diskussion der Evaluationsmethode, die Präsentation der Ergebnisse und deren Diskussion mit einem abschließenden Fazit. Als Untersuchungsinstrument wird die formative Evaluation gewählt, eine Methode, um prozessbegleitend die Qualität von Maßnahmen zu überprüfen. Sie entwickelt sich gemeinsam mit der Maßnahme weiter. Hierzu wird mit einem Fragebogen mit offenen und geschlossenen Fragen gearbeitet. Die Ergebnisse der Befragung zeigen, dass die Programmpunkte, die ihren Schwerpunkt auf der Ausübung der Natursportaktivitäten haben, größtenteils die Mädchen und Jungen aller Altersklassen ansprechen. Das Skifahren im Winter und das Mountain-Bike-Fahren im Sommer sind die favorisierten Sportarten. Die themenbezogenen Spiele in der Natur und in der Unterkunft gefallen den jüngeren Teilnehmern durchschnittlich besser als den älteren, die transportierten Inhalte werden altersunabhängig größtenteils verstanden. Teilweise erleben die Jungen und die Mädchen die Spiele sehr unterschiedlich, geschlechtsspezifische entwicklungspsychologische Prozesse sind hier wahrscheinlich von Bedeutung. Durch das Programm erleben die Teilnehmer die nachhaltige Ausübung von Natursportaktivitäten und betrachten diese mehrdimensional. Für den Lebensausschnitt des sportbezogenen Freizeitverhaltens wird deren nachhaltige Gestaltung erlernt. Allerdings wird durch das gesamte Programm nicht in ausreichendem Maß zu Verhaltensveränderung hin zum Führen eines umfassenden nachhaltigen Lebensstils befähigt. In Teil C findet eine theoretische Weiterentwicklung des Bildungskonzeptes statt. Es hat zum Ziel, dass sich Verhalten ändert und nicht ausschließlich Wissen vermittelt wird. Hierzu wird zunächst das Konzept der Bildung für nachhaltige Entwicklung kritisch betrachtet. Unter Anwendung der integralen Theorie, welche ein systematisches Modell zur holistischen Welterklärung ist, werden die Schwächen der Bildung für nachhaltige Entwicklung und der erarbeiteten Natursportcamps diskutiert. Anschließend wird das in der Gesellschaft erkennbare nachhaltige bzw. nicht nachhaltige Handeln mit der integralen Theorie erklärt. Die Darstellung einer weiteren Theorie, Spiral Dynamics genannt, folgt. In der Spiral Dynamics-Theorie werden Verhaltensänderungen sowie herrschende Denkmodelle und Strukturen des Handels kategorisiert. Auf Basis der integralen Theorie und dem Ansatz von Spiral Dynamics wird abschließend eine konkrete Bildungsmaßnahme, die das Führen eines nachhaltigen Lebensstils initiiert und festigt, theoretisch erarbeitet. Summery The thesis on the potential of outdoor sports camps for education for sustainable development is subdivided into three parts. Superordinated introductions as well as some definitions are prefixed. Each section can be considered as internally self-contained; nonetheless at the same time they are connected. Section A contains a scientific discourse on theoretical conceptions for an educational program enhancing education for sustainable development by using outdoor sports activities. Section B includes the evaluation of the conducted educational program. In section C a further development of the education program proceeds. In section A firstly the method of the scientific discourse is described. The following discourse on the theoretical development of the educational program considers aspects of systems, physiology and psychology. System related aspects include the aims of education for sustainable development and concepts of sustainable outdoor sports activities as well as concepts of sustainable tourism. Physiology facets discussed are neurobiological fundamental results of the learning processes and findings on movement behavior of children and youths as investigates in the field of sport science. The way nature experiences affects human mental processes relates to the psychological aspects. Circumstances and scientific findings are firstly described and then discussed. This is followed by an interpretation how scientific findings can be implemented into an outdoor sport camp program. Thereafter, a description of the elaborated educational program is presented. This educational program lasts several days and is designed as a camp. The camp program comprises different outdoor sports activities and relevant games to specific topics. Some of the games are performed in the outdoors whereas others are carried out in the lodging. Games include elements of outdoor education principals. The followings topics are addressed: biodiversity, conflicts between nature and outdoor sport activities and carrying out a sustainable life style. Section B contains the evaluation of the elaborated educational program of Section A. Section B is subdivided into an illustration and a discussion of the evaluation method, a presentation of the results of the evaluation followed by a discussion of the results. Section B ends with a conclusion. A formative evaluation is chosen as tool for the examination. This method verifies the quality in an ongoing process. Questionnaires with open and closed questions are used in the evaluation. Throughout the ongoing process examination methods and also educational program itself are developed further. Results of the survey show, that female and male youth of all ages mostly relishes activities with a main focus on outdoor sports activities. Related games, which take place in the outdoors and the lodging, are favored more by the younger participants than by the older ones. However, game contents are mostly understood regardless of the age of the person. Sometimes boys experience the games in a different way than girls. This is probably based on gender-related facts and on processes of the psychological development. During the camp program participants experience outdoor sports activities in a sustainable way and examine the activities in a multidimensional way. Children and youths learn how to arrange sustainable recreation activities. However, leisure time plays only a small part of overall life activities. The program does not push sufficiently enough behavioral changes. Participants do not get empowered towards living in a widespread sustainable way. Section C includes a further development of the educational program. Aim of the program is a change in behavior and not just a knowledge incensement. In order to do so the overall concept of education for sustainable development is critically reconsidered. By employing the integral framework, which is a theory presenting a systematic model for a holistically explanation of the world, the weaknesses of education for sustainable development and of the elaborated educational program are discussed. Afterwards sustainable and not-sustainable ways of acting as observed in western societies are explained by using the integral framework. A second theory, so called spiral dynamics, follows. This theory implicates a model of behavioral change and a model of categories of existing habits of thinking and behavior patterns. Based on both the integral framework and the spiral dynamics theory, a theoretical elaboration of an educational program is described. This program aims at initiating and consolidating a sustainable life style

    Bachelor-Thesis, Modul 1

    No full text
    Bachelor-Thesis, Modul

    Virtuelle Fachbibliothek Sportwissenschaft (ViFa Sport) - Aktueller Stand

    Get PDF
    Ein Überblick über die Aktivitäten der ViFa Sport im letzten Jahr mit Aussagen über: OpenDATA, LINGO - linguistisch und statistisch basierte automatische Indexierung, Erweiterte Suche, Statistik und Ausblick

    Einfluss einer einjährigen Bewegungsintervention für übergewichtige und adipöse Kinder und Jugendliche auf die gewichtsbezogene maximale Sauerstoffaufnahme und die Leistungsparameter des 6-Minuten-Laufs

    Get PDF
    Einleitung: Neben der genetischen Disposition gilt heute vor allem die Abnahme der körperlichen Aktivität als Ursache für die Entstehung von Übergewicht und Adipositas im Kindes- und Jugendalter (DIETZ und BELIZZI,1999; GORTMAKER et al., 1990; STUNKARD et al., 1986). Zur Erfassung des Bewegungsverhaltens werden Interviews, Beobachtungen, Herzfrequenzmessungen, Schrittzähler sowie motorische Testverfahren als indirekte Merkmale eingesetzt (ROWLANDS et al., 2000). Möglichkeiten zur Bestimmung der körperlichen Leistungsfähigkeit sind motorische Testverfahren (ROWLAND, 2005). Hier steht der einfache 6-Minuten-Lauf zur Überprüfung der kardiopulmonalen Ausdauer der aufwendigen und kostenintensiven Fahrrad-Spiroergometrie gegenüber (BECK und BÖS,1995). Methodik: Die Studie setzt sich aus den Populationen CHILT II (StEP TWO)(n=203) und CHILT III (n=194) zusammen. Die wesentlichen Aspekte dieser Studie sind die Überprüfung des 6-Minuten-Laufs - als einfacher Feldtest zur Erfassung der Ausdauerleistungsfähigkeit von übergewichtigen und adipösen Kindern und Jugendlichen - sowie die Frage nach dem Erfolg einer einjährigen interdisziplinären Adipositasintervention. Ergebnisse: Für das Untersuchungskollektiv CHILT II (StEP TWO) ergibt sich zum Zeitpunkt der Eingangsuntersuchung T1 ein mittlerer Zusammenhang zwischen der Laufleistung des 6-Minuten-Laufs und der maximalen Sauerstoffaufnahme mit einem Korrelationskoeffizienten von r=0,638 (p≤0,001, n=25). Noch deutlicher wird dies bei Betrachtung der gewichtsspezifischen relativen Sauerstoffaufnahme (r=0,827, p≤0,001,n=25). Bei älteren Kindern, wie die elf- bis zwölfjährigen des CHILT IIIProjekts, ergeben sich für die Interventionsgruppe zwischen der Laufleistung des 6-Minuten-Laufs und der maximalen Sauerstoffaufnahme (r=0,280; p≤0,05) sowie der relativen maximalen Sauerstoffaufnahme (r=0,419; p≤0,001) nur noch ein geringe Zusammenhänge. Auch die maximale (r=0,335; p≤0,001) und die relative maximale Leistung (r=0,481; p≤0,001) auf dem Fahrradergometer korrelieren hier mit der Laufleistung nur gering. Die Laufleistung des 6-Minuten-Laufs beider Untersuchungskollektive verbessert sich in der Interventionsgruppe nach einjähriger Intervention um 52,94 ±90,08 m, während sich die Kontrollgruppe um 29,02 ±80,39 m steigert. Diskussion: Der 6-Minuten-Lauf kann nicht die Objektivität einer spiroergometrischen Untersuchung erreichen. Dennoch zeigen die Ergebnisse der vorliegenden Studie, dass dieser ein sehr einfaches, kostengünstiges und valides Messverfahren zur Erfassung der Ausdauerleistungsfähigkeit bei übergewichtigen und adipösen Kindern und Jugendlichen darstellt. Gerade bei übergewichtigen und adipösen Kindern und Jugendlichen lässt sich der 6-Minuten-Lauf gut einsetzen, da neben einer gewünschten Ausbelastung trotzdem die Möglichkeit des Gehens bestehen bleibt und gleichzeitig die Gesamtlaufzeit mit sechs Minuten für die Probanden bzw. Schüler überschaubar ist. Die Interventionsmaßnahme der vorliegenden Arbeit kann in Bezug auf die Steigerung der Ausdauerleistungsfähigkeit bei gleichzeitiger Senkung des BMI und des BMI-SDS der Probanden als erfolgreich eingestuft werden. Introduction: In addition to genetic factors in particular a decreased physical activity of children and adolescents causes the development of juvenile overweight and obesity (DIETZ und BELIZZI, 1999; GORTMAKER et al., 1990; STUNKARD et al., 1986). Interviews, observations, heart rate monitoring, pedometer and motor tests are indirect markers to verify the physical activity of children and adolescents (ROWLANDS et al., 2000). Motor tests are used to verify the performance capacity (ROWLAND, 2005). In order to prove the endurance capacity the 6-minute-run will be compared to treadmill testing (BECK und BÖS, 1995). Methods: The study consists of two populations: CHILT II (StEP TWO) (n=203) and CHILT III (n=194). The aim of this study is to verify the 6-minute-run as a simple and valid field test to determine the endurance capacity of overweight and obese children and adolescents. Further the success of a one-year interdisciplinary obesity intervention is proved. Results: The results of the 6-minute-run and VO2max correlate at the starting point of the study (T1) of the CHILT II (StEP TWO) program (r=0,638, p≤0,001, n=25). This correlation becomes more considerable by focussing the weight related VO2max (r=0,827, p≤0,001, n=25). The older children (11 to 12 years) of the intervention group of the CHILT III program only showing a minor correlation between the results of the 6-minute-run and the VO2max (r=0,280; p≤0,05) and the weight related VO2max (r=0,419; p≤0,001). Also the maximum performance [Wmax] (r=0,335; p≤0,001) and the weight related maximum performance [relWmax] (r=0,481; p≤0,001) show only a minor correlation with the 6-minute-run. After the intervention program the results of the 6-minute-run increases in both programs. The intervention group gain 52,94 ±90,08 m their running performance, while the control group increased 29,02 ±80,39 m. Discussion: The 6-minute-run is not as objective as the treadmill testing. Nevertheless the results of this study show that the 6-minute-run is a simple, beneficial and valid test to verify the endurance capacity of overweight and obese children and adolescents. Especially for overweight and obese children the 6-minute-run is suitable test. Maximum exposure associated with the possibility to walk and a run time of only 6 minutes are the advantages for the use of the 6-minute-run. With regard to increased endurance capacity and decreased BMI and BMI-SDS the interdisciplinary obesity intervention program is successful

    Muskuläre Leistung im Krafttraining. Analyse verschiedener Formen der Bewegungsausführung auf die Maximal- und Schnellkraft nach der Methode der submaximalen Kontraktionen bis zur Erschöpfung unter Berücksichtigung akuter hormoneller Auslenkungen

    Get PDF
    Die vorliegende Arbeit betrachtet die Auswirkungen von drei unterschiedlichen Bewegungsausführungen im Hypertrophie-orientierten Krafttraining über einen Zeitraum von 6 Wochen: 1. intendiert-explosives Mehrsatz-Training (MSTex), 3 Sätze à 6-9 Wiederholungen bei 80% 1 RM bei einer fraktionellen Verteilung der Kontraktionsarten von intendiert-explosiv konzentrisch, 0 sec. isometrisch und 1 sec. exzentrisch, 2. kontrolliert-zügiges Mehrsatz-Training (MST), 3 Sätze à 6-9 Wiederholungen bei 80% 1 RM bei einer fraktionellen Verteilung der Kontraktionsarten von 1 sec. konzentrisch, 0.5 sec. isometrisch und 1 sec. exzentrisch, 3. betont langsames Einsatz-Training (EST), 1 Satz à 6-9 Wiederholungen bei 65% 1 RM bei einer fraktionellen Verteilung der Kontraktionsarten von 4 sec. konzentrisch, 0.5 sec. isometrisch und 4 sec. exzentrisch. Ziel der Studie war es, diejenige sportartbegleitende Krafttrainingsform im Muskelaufbautraining zu identifizieren, die zu einer Erhöhung ausgewählter Variablen der muskulären Leistung (Beinpresse, Brustpresse) unter Berücksichtigung von Maximal- (Beinpresse, Brustpresse, Beinstrecken, Bizeps Curl) und Sprungkraftveränderungen (Squat Jump) sowie akuter hormoneller Auslenkungen (human growth hormone, insulin-like growth factor 1, Testosteron, Cortisol) führt. Den theoretischen Ausgangspunkt der Studie bildete die Beobachtung von Behm und Sale (1993a), dass der schnellkraftfördernde Effekt einer Krafttrainingsform in erster Linie von der Absicht, eine schnelle Bewegung auszuführen, abhängt und nicht von einer schnellen Bewegung an sich. Auf der Basis von 67 möglichen Variablen zur Schnellkraftoperationalisierung wurden durch eine Überprüfung der Test-Retest-Reliabilität 10 reliable Variablen für die Betrachtung der muskulären Leistung identifiziert: 1. Fmax maximale momentane Kraft 2. RFDmax maximale momentane Kraftentwicklung 3. Pmax maximale momentane Leistung 4. RPDmax maximale momentane Leistungsentwicklung 5. vmax maximale momentane Geschwindigkeit 6. RVDmax maximale momentane Geschwindigkeitsentwicklung 7. DOCC Dauer der konzentrischen Phase 8. tvmax Zeitdauer bis zum Erreichen der maximalen Geschwindigkeit 9. FPmax Momentankraft bei maximaler momentaner Leistung 10. dmax zurückgelegter Gesamtweg Die Analyse der Trainingsdaten zeigte für alle drei Trainingsgruppen über den Untersuchungszeitraum von 6 Wochen eine signifikante Zunahme des Trainingsvolumens, die prozentual betrachtet in allen Gruppen gleich hoch ausfiel. Die signifikant höheren Leistungswerte der MSTex gegenüber der EST und MST in beiden Trainings- und Testübungen Bein- und Brustpresse verdeutlichen die gelungene Umsetzung der intendiert-explosiven Bewegungsausführung in dieser Gruppe. Im Hinblick auf die eingangs formulierte Fragestellung lässt sich für ein Hypertrophie-orientiertes Krafttraining feststellen, dass ein EST, MST und MSTex in den Testübungen Brust- und Beinpresse zu signifikanten Verbesserungen der isometrischen und dynamischen Maximalkraft innerhalb von 6 Wochen führen. Im Vergleich zur Kontrollgruppe zeigten sich keine statistisch bedeutsamen Unterschiede. Es scheint, dass eine signifikant höhere Spannungsdauer bei einem Training bis zum Muskelversagen das mehr als 3-fach geringere Trainingsvolumen bzw. die mehr als 3-fach geringere Arbeit durch eine einmalige höhere metabolische Beanspruchung „kompensiert“ und zu gleichwertigen morphologischen Anpassungen führen kann (Bowtell et al., 2003; Wirtz et al., 2009; Gillies et al., 2006). Hier können unterschiedliche Ermüdungsszenarien (Toigo, 2006b) offensichtlich gleichwertige Ergebnisse bedingen. Hinsichtlich der Sprungkraft zeigten sich in der EST, MST und KON keine Veränderungen, die MSTex verbesserte ihre Sprunghöhe tendenziell. Die Variablen der muskulären Leistung zeigten sowohl gleiche als auch unterschiedliche Ergebnisse für die Testübungen Brustpresse und Beinpresse in den drei Belastungsprotokollen. Gemeinsam konnte für beide Testübungen festgestellt werden, dass zwischen den Gruppen bei einem EST- und MST-Belastungsprotokoll keine statistisch bedeutsamen Unterschiede bestehen. Unterschiede offenbarten sich im Vergleich der MSTex mit den anderen Belastungsprotokollen zum zweiten Messzeitpunkt: die MSTex zeigte in der Brustpresse bei 50% 1 RM eine signifikant höhere RFDmax als die EST und MST, in den Leistungsvariablen Pmax und RPDmax waren signifikant höhere Werte gegenüber der EST zu erkennen. Für die Beinpresse gab es keine bedeutsamen Unterschiede zwischen der MSTex und den anderen beiden Trainingsgruppen. Im Vergleich zur Kontrollgruppe offenbarte keine Trainingsgruppe signifikante Unterschiede in den Variablen der muskulären Leistung bei der Testübung Beinpresse. Für die Brustpresse hingegen waren die Zeitvariablen DOCC und tvmax in der MST gegenüber der KON zum zweiten Messzeitpunkt signifikant verringert. Die MSTex offenbarte eine signifikant höhere RFDmax bei 50% 1 RM sowie eine signifikant höhere RPDmax bei 80% 1 RM gegenüber der KON. Insgesamt unterstreichen die Ergebnisse der Variablen der muskulären Leistung die Bedeutung der koordinativen Anpassungen im Krafttraining (Enoka, 2008) und bestätigen die klassische Theorie der Geschwindigkeitsspezifität, basierend auf isokinetisch gewonnenen Forschungsergebnissen (vgl. Dvir, 2004; Brown & Brown, 2000; Morrissey et al., 1995; Baltzopoulos & Brodie, 1989; Bell & Wenger, 1992). Betrachtet man die Inferenzstatistik, so ist auf Basis der signifikanten Unterschiede zur Kontrollgruppe für die Kraft- und Leistungsentwicklung ein MSTex das Belastungsprotokoll der Wahl, für die Verbesserung der Zeitkomponenten hingegen ein MST. Das Hauptergebnis der Betrachtung der hormonellen Auslenkungen stellte die signifikant höhere hGH-Auslenkung der EST in Woche 1 und 6 dar, wohingegen in beiden MST-Belastungsprotokollen keine bedeutsamen Veränderungen zu erkennen waren. Die höhere hGH-Ausschüttung kann eindeutig auf eine höhere Gesamtspannungsdauer und den damit einhergehenden metabolischen Stress in der EST zurückgeführt werden (Goto et al., 2009; Goto et al., 2008). Die Beurteilung der Veränderung der hormonellen Reaktionen vom ersten (Woche 1) zum zweiten (Woche 6) Messzeitpunkt erfolgte auf Basis der „Area under curve with respect to increase“ (AUCi). Für die hormonellen Parameter Testosteron, Cortisol und hGH zeigten sich keine bedeutsamen Veränderungen. Im Hinblick auf das IGF-1 wiesen die Belastungsprotokolle MST und MSTex zum zweiten Messzeitpunkt signifikant höhere Auslenkungen auf. Diese Veränderung ist unter Berücksichtigung der unveränderten basalen hGH-Werte durch eine Zunahme der trainingsinduzierten, muskulär stimulierten IGF-1 Ausschüttung in Folge des gesteigerten Trainingsvolumens zu erklären. Betrachtet man die dargestellten Ergebnisse im Gesamtkontext, so lassen sich aus der vorliegenden Arbeit sieben Kernaussagen ableiten: 1. Die EST-, MST- und MSTex-Belastungsprotokolle führen zu gleichwertigen Verbesserungen der isometrischen und dynamischen Maximalkraft. 2. Die MST-Belastungsprotokolle weisen eine höhere praktische Bedeutsamkeit zur Verbesserung der dynamischen Maximalkraft auf. 3. Die Ergebnisse der Variablen der muskulären Leistung bestätigen die Theorie der geschwindigkeitsspezifischen Anpassungen im Krafttraining. 4. Ein MSTex-Belastungsprotokoll ist geeignet, um die Kraft- und Leistungskomponente der muskulären Leistung zu entwickeln. 5. Für die Verbesserung der Zeitkomponenten ist ein MST-Belastungsprotokoll die Trainingsform der Wahl. 6. Ein EST führt zu signifikant höheren akuten hGH-Auslenkungen nach dem Training. 7. Die MST-Belastungsprotokolle erhöhen die trainingsinduzierte, muskuläre stimulierte IGF-1 Ausschüttung nach einem 6-wöchigen Training. This doctoral thesis considers the importance of three different movement types in the hypertrophy-oriented strength training over a period of six weeks: 1. intended maximum concentric acceleration multiple-set training (MSTex), 3 sets of 6-9 repetitions at 80% 1 RM, fractional distribution of contraction types: intended maximum concentric acceleration, 0 sec. isometric and 1 sec. eccentric, 2. controlled-fast multiple-set training (MST), 3 sets of 6-9 repetitions at 80% 1 RM, fractional distribution of contraction types: 1 sec. concentric, 0.5 sec. isometric, and 1 sec. eccentric, 3. slow motion single-set training (SST), one set of 6-9 repetitions at 65% 1 RM, fractional distribution of contraction types: 4 sec. concentric, 0.5 sec. isometric and 4 sec. eccentric. The aim of this study was to identify the sport accompanying hypertrophy-oriented strength training form, leading to an increase of selected variables of muscular power (leg press, chest press) in consideration of maximum strength development (leg press, chest press, leg extension, biceps curl), jump performance (squat jump) and acute hormonal reactions (human growth hormone, insulin-like growth factor 1, testosterone, cortisol). The theoretical starting point of the study was the observation of Behm and Sale (1993a) that the effect of strength training on high-velocity strength performance was primarily caused by the intention to perform a rapid movement, and not by a rapid movement itself. Ten reliable variables for measuring muscular power were identified through test-retest reliability of 67 possible variables to quantify speed strength: 1. Fmax maximum strength 2. RFDmax maximum rate of force development 3. Pmax maximum power 4. RPDmax maximum rate of power development 5. vmax maximum velocity 6. RVDmax maximum rate of velocity development 7. DOCC duration of the concentric phase 8. tvmax time to maximum velocity 9. FPmax strength at maximum power 10. dmax maximum displacement The analysis of training data showed a significant increase in training volume for all three training groups over the study period of six weeks. The percental increase in all groups turned out equally high. The significantly higher maximum power of the MSTex compared to the values of EST and MST in both training and testing exercises (leg and chest press) illustrates the successful implementation of the intended maximum concentric acceleration in this group. With regard to the initially raised question one can assess that within 6 weeks hypertrophy-oriented strength training EST, MST and MSTex lead to a significant increase of isometric and dynamic strength in the test exercises leg press and chest press. Compared to the control group (CON) there were no statistically significant differences. It seems that a significantly higher time under tension in combination with muscular failure can compensate a more than three times lower training volume or a more than threefold lower work by one single higher metabolic stress training set and finally can induce equivalent morphological adaptations (Bowtell et al., 2003, Wirtz et al., 2009, Gillies et al., 2006). Different scenarios of muscular fatigue (Toigo, 2006b) are obviously leading to equivalent results. In reference to the jump performance EST, MST and CON showed no change whereas the MSTex improved its jump height by trend. Within the three strength training protocols the variables of muscular power showed equal as well as differing results for the test exercises leg and chest press. It was concluded for both test exercises that there were no statistically significant differences between the EST and MST groups. Differences were revealed for the post test measurement of MSTex in comparison with the other training protocols of the second measurement: MSTex showed a significantly higher RFDmax as the EST and MST in the chest press at 50% 1 RM, the variables Pmax and RPDmax were significantly higher compared to EST. There were no significant differences between the MSTex and the other two training protocols for the leg press. The test exercise leg press showed no differences between the control group and the three training groups for all variables of muscular power. For the chest press, however, the time-dependent variables DOCC and tvmax displayed significant lower values in the post test measurement for the MST group compared to the CON. The MSTex revealed a significantly higher RFDmax at 50% 1 RM and a significantly higher RPDmax at 80% 1RM compared to the CON. Overall, the results of the muscular power variables emphasize the importance of coordinative adaptations in strength training (Enoka, 2008) and confirm the classical theory of velocity specificity in strength training, based on isokinetic research results (see Dvir, 2004; Brown & Brown, 2000; Morrissey et al., 1995; Baltzopoulos & Brodie, 1989; Bell & Wenger, 1992). The statistical comparison between the control group and the training groups favors the MSTex protocol for force and power development on the one hand and on the other hand the MST protocol for the improvement of the time-dependent components. The main result of the acute hormonal reactions was the significantly higher hGH-response of the EST protocol in week 1 and 6, whereas both MST protocols elicited no significant hGH-changes at both measurement times. The higher acute hGH response is clearly related to the higher total time under tension and the associated metabolic stress as a result of the EST protocol (Goto et al., 2009, Goto et al., 2008). The assessment of change in the long term hormonal responses from the first (week 1) to the second (week 6) time of measurement was based on the "Area under curve with respect to increase" (AUCI). The hormonal response of testosterone, cortisol and hGH showed no significant changes. Both MST protocols elicited significantly higher IGF-1 responses at the second measurement point. Taking the unchanged basal hGH levels into account, this change can be explained by an increased training-induced and muscle-stimulated IGF-1 secretion as a result of the increased training volume. Overall, seven key points can be deduced from the present study: 1. The EST, MST and MSTex training protocols lead to equivalent improvements in the maximal isometric and dynamic strength. 2. The MST training protocols offer a higher practical significance for improving the dynamic maximum strength. 3. The results of the variables of muscular power confirm the theory of velocity-specific adaptations in strength training. 4. A MSTex training protocol is perfectly suitable to develop the strength and power component of muscular performance. 5. The improvement of the time-dependent component is procured by the MST training protocol. 6. An EST training protocol leads to significantly higher acute hGH reactions after training. 7. Both MST training protocols increase muscle stimulated IGF-1 secretion after six-week of strength training

    Die Mentalität von Sportstudierenden – eine explorative empirische Mehrperspektivenanalyse

    No full text
    Abstract In dieser Arbeit wird erstmalig die Mentalität von Sportstudierenden der DSHS Köln untersucht. Ausgehend von einer theoretischen Aufarbeitung des Mentalitätsbegriffs, der in einer präzisen Arbeitsdefinition mündet, wird ein neuartiges Mentalitätskonzept entwickelt. Mittels eines mehrperspektivischen Ansatzes werden die Sportstudierenden im Sinne der Datentriangulation in einer großangelegten Befragung aus vier verschiedenen Blickrichtungen betrachtet. Dabei werden die Mentalitätssegmente Corporate-Identity-Verhalten, studienbezogenes Entscheidungs-/Wahlverhalten, Leistungsverhalten, kognitives Verhalten, emotionsbedingte/-verwandte Verhaltenseigenschaften, Sozialverhalten, Körperlichkeit und Werteverständnis untersucht. In einer empirischen Analyse wird mit Hilfe der für diese Studie konzipierten Größen der Mentalitätsrichtung und der Mentalitätsstärke die individuelle und kollektive Mentalität der Sportstudierenden abgeleitet. Während die kollektive Mentalität, d.h. ein relativ homogenes Außenbild, in allen Segmenten nahezu vollständig nachweisbar ist, so ist eine entsprechende individuelle Mentalität aufgrund des überwiegend heterogenen Antwortverhaltens der Sportstudierenden im Selbstbild nur in zwei Mentalitätssegmenten sowie darüber hinaus lediglich partiell festzustellen. Aufgrund der Unterschiede des Antwortverhaltens der Befragten der Innen- und Außenperspektive kann zudem nicht von einer gemeinsamen individuellen und kollektiven Mentalität gesprochen werden. Vielmehr ist vom Vorhandensein zweier Mentalitäten auszugehen, welche zeitlich relativ stabil auftreten und eine hoch differenzierte (Binnen-)Struktur auf-weisen. Schlüsselwörter: Mentalität – historische Mentalitätsforschung – zeitgenössische Mentalitätsforschung – Mehrperspektivenanalyse – Selbstbild – Fremdbild – Auto-Heterostereotyp – Sportstudierende – Empirie – Fragebogen – Mentalitätssegmente – Deutsche Sporthochschule Köln – Dozierende – Datentriangulation – Mentalitäts-richtung – Mentalitätsstärke Abstract (English) This paper is the first to explore the mentality of sports students at the German Sport University Cologne. On the basis of a theoretic analysis of the concept of mentality, leading to a precise operational definition, a novel mentality concept is developed. In a large-scale survey, the sports students are observed from four different perspec-tives in terms of the data triangulation by means of a multiperspective approach. This entails analysing the mentality segments Corporate Identity behaviour, deci-sion/voting behaviour related to the course of study, performance behaviour, cognitive behaviour, emotion driven or related behavioural characteristics, social behaviour, corporeality and understanding of values. By means of the values for mentality orientation and strength of mentality, which have been defined for this study, an empirical analysis derives the individual and collective mentality of the sports stu-dents. While a collective mentality, i.e. a relatively homogenous exterior image, is nearly entirely verifiable in all segments, a respective individual mentality can, due to the mostly heterogeneous responsiveness of the sports students in their self-perception, only be noted in two mentality segments and furthermore only partially. Due to the diverse responsiveness of the surveyed about internal and external per-spective, a mutual individual and collective mentality cannot be detected. The exis-tence of two mentalities has to be assumed, which appear relatively stable in terms of time and show a highly differentiated (inner) structure. Keywords: Mentality – historical mentality research – contemporary mentality research – multi-perspective analysis – self-image – public image – auto/heterostereotype – sports student – empiricism – questionnaire – mentality segments – German Sport Univer-sity Cologne – lecturers – data triangulation – mentality orientation – strength of mentalit

    Aikido üben: Motivationsgefüge - Selbstregulierung im Erwachsenenleben und Erwerb entsprechender Kompetenzen

    Get PDF
    Abstract deutsch key words: Aikido – wettkampffrei – Schmerz – Motivation – psychomotorische Defizite – psychomotorische Reorganisation – Amae (Nachsichtigkeitsbeziehung) und Fürsorglichkeit – Fragebogen und Interviews – Selbstregulation (Physiologie, Motorik, seelische Gestimmtheit) – soziale Regulation – Erwerb (selbst)regulatorischer Kompetenz In der japanischen Kampfkunst Aikido werden die meist runden, dynamischen Bewegungen mit Würfen oder Haltetechniken beendet. Es werden keine Wettkämpfe ausgetragen. Die komplexen Techniken sind schwer zu lernen; die Verdrehungen der Gelenke und das sog. „Laufen“ auf den Knien sind schmerzhaft. Die Motivation der Aikidoka wurde untersucht. Es wurde angenommen, dass die Besonderheiten der Aikidobewegung (u.a. die haptonomische Feinabstimmung im paarweisen Training) eine Reorganisation defizitärer Psychomotorik ermöglichen. Dies wird unterstützt durch Elemente des japanischen Beziehungsangebotes wie die ruhige, höfliche und respektvolle Haltung der Lehrenden. Ein selbst erstellter Fragebogen wurde in einer Feldstudie an Aikidoka als Untersuchungsgruppe ausgegeben sowie zum Vergleich an Karateka und Standard-Tänzer. Aufbauend auf den quantitativen Ergebnissen wurden Interviews mit durch eine Cluster-Prozedur ermittelten prototypischen Aikidoka aller Schülerstufen durchgeführt. Ergebnisse: Aikido ermöglicht vielfältige kurzfristig wirksame sowie erst nach längerem feststellbare positive Effekte. In kritischen Situationen half Fürsorglichkeit von Lehrern und Fortgeschrittenen. Selbstmotivierende Strategien bildeten sich ab. Als zu Grunde liegendes Anliegen erwies sich der Wunsch, mit Hilfe des Aikido eine umfassende Regulation physiologischer, emotionaler, mentaler und sozialer Parameter zu realisieren und entsprechende Kompetenzen zu erwerben. Aikido scheint hierfür vergleichsweise das breiteste Spektrum an facilitatorischen Bedingungen zur Verfügung zu stellen. Abstract englisch key words: aikido – no competition – pain – motivation – psychomotor deficit – psychomotor reorganisation – amae (sweet dependency) and caring – questionnaire and interviews – self-regulation (physiology, motor system, moods) – social regulation – gain of (self)regulative competence In aikido, a Japanese martial art, round and dynamic movements are ended with projections or immobilizations. There is no competition. The complicated techniques are hard to learn; the torsions of the joints are painful. The study investigates into the motivation of aikidoists. It was assumed that unique elements of aikido (e.g. haptonomic attunement processes in training in twos) help to reorganize psychomotor deficits. Elements of Japanese relationships as the quiet, polite and respectful teaching attitude are supportive. A self-constructed questionnaire was handed out to aikidoists as well as karate students and standard-dancers (field study). Statistical findings lead to a cluster-procedure which yielded prototypes of aikidoists in different stages of learning. Individuals fitting these types were asked to be interviewed. Results: Aikido renders multiple immediate or long term positive effects. Teachers’ and advanced students’ caring was helpful in critical situations. Self-motivating strategies were displayed. The ultimate goal to be achieved by aikido seems to be a comprehensive regulation of physiological, emotional, mental and social functions and to acquire the necessary regulatory competences. In comparison, aikido seems to offer the widest range of facilitatory conditions

    Influence of mechanical properties of the leg extensor muscle-tendon units on running economy

    No full text
    Zusammenfassung Es ist allgemein akzeptiert, dass die mechanischen Eigenschaften von Muskeln und Sehnen einen entscheidenden Einfluss auf die menschliche Lokomotion haben. Das Ziel dieser Arbeit war, zu untersuchen, ob diese Eigenschaften Einfluss auf die Laufökonomie haben. Aus der Literatur ist bekannt, dass sehr ökonomische Langstreckenläufer eine nachgiebigere Sehne in der Muskel-Sehnen-Einheit des M. quadriceps femoris haben aber eine steifere Sehne kombiniert mit einer höheren Muskelkraft in der Muskel-Sehnen-Einheit des M. triceps surae. Der Einfluss der unterschiedlichen mechanischen Eigenschaften wurde zum einen anhand eines Modells der Muskel-Sehnen-Einheit (Hill-Type) untersucht. Zum anderen wurde die Sehnensteifigkeit und die Muskelkraft des M. triceps surae über ein gezieltes Training manipuliert und der Effekt auf die Laufökonomie untersucht. Dazu führten 13 männliche Langstreckenläufer für 14 Wochen ein Krafttraining zusätzlich zu ihrem Ausdauertraining durch. Die Ergebnisse der Simulationen zeigen, dass die Eigenschaften der Muskeln und Sehnen so wie sie in der Literatur beschrieben wurden für beide Muskel-Sehnen-Einheiten bei submaximalen Kontraktionen einen Vorteil sowohl für die Kraftgenerierung als auch für die Energiespeicherung bedeuten. Die durch das Training erhöhte Steifigkeit der Achillessehne (~15%) und Muskelkraft (~7%) in der Muskel-Sehnen-Einheit des M. triceps surae führten zu einer Verbesserung der Laufökonomie um 3 bis 5%, welche darauf hindeutet, dass die Generierung der Muskelkraft und der mechanischen Arbeit innerhalb der unteren Extremität ökonomischer geworden ist. Damit unterstreichen die Ergebnisse dieser Arbeit die Annahme, dass intrinsische Eigenschaften der Muskel-Sehnen-Einheit in der Lage sind inter-individuelle Unterschiede in der Laufökonomie zu erklären. Zudem konnte gezeigt werden, dass durch eine gezielte Modifikation dieser Eigenschaften die Möglichkeit besteht, die sportliche Leistung zu verbessern. Abstract It is generally accepted that mechanical properties of muscles and tendons acting as integrated actuators are essential during human locomotion. Previously it was reported that economical runners have a more compliant quadriceps femoris tendon and aponeurosis at low force levels, and have a higher contractile strength and tendon stiffness of the triceps surae muscle-tendon unit compared to less economical runners. Therefore, the purpose of the present thesis was to examine whether these different mechanical properties would affect running economy. The influence of the different mechanical properties on force generation was examined by means of a Hill-type model. Furthermore, the effect of an increased tendon stiffness and contractile strength of the triceps surae muscle-tendon unit induced by 14 weeks resistance training on running economy was examined. Therefore, 13 male recreational long-distance runners added a resistance training to their regular endurance training for 14 weeks while the control group (n=13) did not change their training. The results of the simulations show that the properties observed in both muscle-tendon units of the more economical runners are favorable for force generation due to a decreased shortening velocity of the contractile element for sub-maximal contractions. In addition, the results show that both muscle-tendon units exhibit a higher energy storage and release, which is mainly due to a higher elongation at the quadriceps femoris muscle-tendon unit and due to a higher contractile strength at the triceps surae muscle-tendon unit. The induced increase in tendon stiffness (~ 5%) and contractile strength (~7%) at the triceps surae muscle-tendon unit by the resistance training led to a significant 3 to 5% improvement of running economy. The improved running economy indicates that force and work production within the lower extremities were more economical after the intervention. Thus, the results of the present thesis support the assumption that intrinsic properties of the muscle-tendon unit, which are directly related to the work and force production, are suitable to explain inter-individual differences in running economy. Furthermore, it has been shown that modifying those factors by training potentially improves running economy

    Osteoporose bei Querschnittslähmung

    Get PDF
    Abstract (deutsch): Fragestellung: Ziel der vorliegenden Untersuchungen war es herauszufinden, welche rollstuhlsportlichen Belastungsreize sich in den verschiedenen Rollstuhlsportarten positiv auf den osteologischen Status bei Querschnittsgelähmten auswirken. Die Zielgruppe war eine Interventionsgruppe aus Rollstuhlfahrern, die einem 24-wöchigen Interventionstraining unterworfen wurden, um den Knochenstatus bei Rollstuhlfahrern effektiv messen zu können. Methodik: Messung der Knochendichte (BMD) am Schenkelhals und der Lendenwirbelsäule, Messung des Knochenauf- (BALP, ALP und OC), -abbaumarkers (DPD und NTx) sowie der Hormon (Vitamin D, PTH und Ca). 36 Rollstuhlsportler (18 Basketabllspieler und 18 Marathonfahrer) für die Querschnittsuntersuchung und 20 sportungewohnte Rollstuhlfahrern für die Interventionsuntersuchung wurden gemessen. Ergebnisse: An der Lendenwirbelsäule war eine erheblich höhere Knochendichte in der Rollstuhlbasketballgruppe festgestellt. Am Schenkelhals zeigte sich dagegen kein Unterschied zwischen den Athletengruppen. In der Interventionsuntersuchung für die sportungewohnte Rollstuhlfahrergruppe kam es nach dem Interventionstraining zu einer leichten, jedoch nicht signifikanten Erhöhung der Knochendichtewerte. Die Konzentrationen von DPD und NTx nahmen bei den Basketballspielern ab. Die Konzentrationen von BALP und ALP waren in der Basketballgruppe vermehrt, die OC jedoch bei den Marathonfahrern erhöht. Es zeigte sich kein signifikanter Unterschied. In der Interventionsgruppe gab es keine signifikant positiven Veränderungen. Kernausage: Durch diese Ergebnisse wurde festgestellt, dass die häufige Ausübung eines vielseitigen Rollstuhlballsports wie z.B. Rollstuhlbasketball eine Prävention gegen Osteoporose bei Querschnittslähmung sein kann. Dieser Befund wurde durch unsere Interventionsuntersuchung indirekt bestätigt, dass nämlich durch das regelmäßige kraftbetonte Training in den oberen Extremitäten ein Knochendichteverlust minimiert werden und durch Langzeittraining in eine positiven Richtung geführt werden kann. Es war jedoch bezüglich des Knochenstoffwechsels durch die sportartspezifische Belastung und die kraftbetonte Aktivität oberer Körpermuskeln nicht festzustellen, ob die Konzentration der Knochenabbaumarker vermieden oder die der Knochenaufbaumarker aktiviert werden können. Abstract (english): Point of discussion: The aim of this study was to find out what stress stimuli have an impact in the various wheelchair sports on the osteological status in paraplegics. The target group had an intervention group from wheelchair to a 24-week training intervention were subjected to measure the bone status with wheelchair effectively. Method: Measurement of the bone mineral density (BMD) on the femoral neck and the lumbar spine, measurement of the osteoblast marker (BALP, ALP and OC), the osteoclast marker (DPD and NTx) and the hormone (Vt. D, PTH and Ca). 36 wheelchair athletes (18 basketballs and 18 marathons) for the cross-sectional study and 20 paraplegics without sports for the intervention study were measured. Result: At the lumbar spine bone density was found a significantly higher in the wheelchair basketball group. At the femoral neck in contrast, showed no difference between the groups of athletes. In the intervention study for paraplegics without sports came after the training intervention in a slight but not significant increase in bone density values. The concentrations of DPD and NTx decreased with the basketball players. The concentrations of BALP and ALP was increased in the basketball group, but increased in the OC Marathon drivers. There was no significant difference. In the intervention group, there were no significant positive changes. Core essence: With these results it was found that the frequent exercise of a versatile ball sports such as wheelchair basketball can be a prevention of osteoporosis in paraplegia. This finding was indirectly confirmed by our intervention study, conducted that are in fact minimized by the regular training in the upper extremities and a bone density loss with long-term training in a positive direction can be. There was, however, with respect to the bone metabolism through the sport-specific burden and the upper body muscles activity not determine whether the concentration prevented the bone loss markers or markers of bone formation can be activated

    183

    full texts

    308

    metadata records
    Updated in last 30 days.
    Deutsche Sporthochschule Köln: eSport
    Access Repository Dashboard
    Do you manage Open Research Online? Become a CORE Member to access insider analytics, issue reports and manage access to outputs from your repository in the CORE Repository Dashboard! 👇