Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg: Elektronische Zeitschriften
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    Das Brandungskonglomerat der Nordsee im Steinbruch Mammendorf (Sachsen-Anhalt)

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    Im Steinbruch Mammendorf in Sachsen-Anhalt, Deutschland, sind konglomeratische Transgressionssedimente der paläogenen Nordsee (Latdorfium) erschlossen, die bankige Sandsteinfolgen und Andesite des Karbons und Perms überlagern. Das Konglomerat besteht aus kantengerundeten bis gerundeten Gerölle aus Andesit, anderen Vulkaniten, Sand- und Schluffsteinen, die von verfestigten teils karbonatischen Zwischenfüllungen aus Sand und Fossilbruchstücken verbacken sind. Das Korngrößenspektrum erwies sich nach Messungen als breit gestreut.In the Mammendorf quarry in Saxony-Anhalt, Germany, conglomeratic transgressional sediments of the Palaeogene North Sea (Latdorfian) are developed, overlying banked sandstone sequences and andesites of the Carboniferous and Permian. The conglomerate consists of edge-rounded to rounded boulders of andesite, other volcanic rocks, sandstones and siltstones cemented by a consolidated partly carbonate- bearing infill of sand and fossil fragments. The grain size spectrum proved to be broadly distributed according to measurement

    Mikro-organofazielle Studien an Sedimenten des Enspel-Sees (Oberoligozän, Westerwald, Deutschland): Microscopic organic study of Lake Enspel sediments (Upper Oligocene, Westerwald area, Germany)

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    Die Ablagerungen der oberoligozänen Fossillagerstätte Enspel enthalten reichlich organische Rückstände, welche die Primärproduktion des Sees widerspiegeln. Vertreter von verschiedenen Algengruppen belegen das autochthone Phytoplankton. Es sind dies Chrysophyceen, Diatomeen, eine Dinoflagellatenspezies und die Grünalgen Botryococcus und Tetraedron. Alginit B wird durch gegenwärtig noch nicht identifizierte Produzenten gebildet, die wahrscheinlich zu den Cyanobakterien zu rechnen sind. Daneben sind benthische Mikrobenmatten bekannt, die zum Teil ebenfalls als Alginit B erhalten sind. Dinoflagellatenzysten dominieren in einem Sediment das durch Alginit A gekennzeichnet wird. Chrysophyceenzysten und Diatomeenschalen bilden ebenfalls ausgeprägte laminare Lagen. Die ausgeprägte Lamination deutet auf jahreszeitlich gesteuerte Primärproduktion, sowie kurzzeitig erfolgende Produktionsmaxima von organischer Substanz hin. Zusätzlich erfolgten kurzfristige Ereignisse mit hohen Sedimentationsraten und schneller Eliminierung der aquatischen Flora. Ursachen waren vulkanische Aktivitäten und anschließende Erosion, die zu wenig laminierten Sedimenten führten.The sediments of the Upper Oligocene Enspel lake are rich in organic remains, which are remnants of the primary production in the lake. Members of various algal groups form the autochthonous phytoplankton. Chrysophytes, different diatoms, a dinoflagellate species, and the green algae Bot1yococcus and Tetraedron exist. Alginite B is formed by unknown organisms of probably cyanobacterian relationship. Benthic microbial mats are also partially preserved as alginite B. Dinoflagellate cysts are dominant components in a facies which is characterized by the occurrence of alginite A. Chrysophyte cysts and diatom shells form laminar horizons in another facies type. The distinct lamination suggests anually controlled primary production and short timed production of organic matter. Additionally, short term events led to increased sedimentation and rapid termination of the aquatic flora. This was mainly caused by volcanic activities and subsequent erosion and resulted in less laminated sediments

    Dr. Sabine Walter zum 70. Geburtstag

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    Dr. Sabine Walter zum 70. Geburtstag For the 70th birthday of Dr. Sabine Walte

    Zur Sedimentologie der oberoligozänen Seesedimente von Enspel/Westerwald: On the sedimentology of Late Oligocene lake sediments from Enspel/Westerwald

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    Vulkanoklastisch geprägte lakustrine Ablagerungen des oberoligozänen Enspel-Sees wurden anhand von Bohrkernen aus drei Kurzbohrungen sowie an Oberflächenproben sedimentologisch und petrographisch untersucht. In dem bearbeiteten ca. 24 m mächtigen Abschnitt der Seesedimente sind Ablagerungsbedingungen eines tiefen, mesotrophen bis eutrophen Sees dokumentiert. Unter meromiktischen Stillwasser-Verhältnissen mit geringer allochthoner Sedimentzufuhr kam es zur  Hintergrund-Sedimentation von Schwarzpeliten, die volumenmäßig stark zurücktreten gegenüber den gröberklastischen Ereignissedimenten. Die Anlieferung klastischen Materials erfolgte vorrangig punktuell durch Kleindeltas. Eine eindeutige Richtung ist nicht rekonstruierbar. Außerdem trugen pyroklastische Ereignisse zur Unterbrechung der tieflakustrinen meromiktischen Stillwasser-Sedimentation bei. Instabile Zwischenlagerung auf steileren(?) Reliefgradienten am Beckenhang führte zu episodischer Resedimentation, die zusammen mit fluviatil-deltaischen Schüttungsereignissen für kurzzeitige und zumindest teilweise Durchmischungen des Wasserkörpers sorgten. Saisonale Laminite (Warven) und faziell eigenständige Sedimente flacher Litoralzonen konnten bislang nicht belegt werden.Lacustrine, partly volcanoclastic deposits of Late Oligocene Lake Enspel (Rhenish Massif, Westerwald, Germany) were investigated with sedimentologic and petrographic techniques, us ing cores and surface samples. The stratigraphic section of 24 m length indicates sediments of a small, deep, mesotrophic to eutrophic lake. Background still-water sedimentation under meromiktic conditions with low rates of sediment supply resulted in minor amounts of black shale, which are subordinate to coarse clastic event deposits. Supply of coarse clastic material mainly occurred through small deltaic entry points. Preferred directions of sediment supply can not be detected yet. Both pyroclastic deposition and gravitational redeposition from steep marginal slopes of the lake basin, episodically interrupted deep water lacustrine background sedimentation. Collapse of oversteepened slopes and fluvial -deltaic runoff events lead to at least partial and short term mixis of the lacustrine water body. Saisonal laminites (varves) and littoral shallow water deposits have not yet been observed

    The Early Permian tetrapod ichnofauna of Tarnbach, the changing concepts in ichnotaxonomy: Die unterpermische Tetrapodenfährten-Fauna von Tambach; die wechselnden Konzepte in der Ichnotaxonomie

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    Gegenwärtig kann man vier Ichnospezies aus der Tarnbach Formation des Rotliegenden im Thüringer Wald anerkennen: Ichniotherium cottae, Dimetropus leisnerianus, „Varanopus" microdactylus, Tambachichnium schmidti und eine weitere, noch unbenannte Form, die vergleichend diskutiert wird mit Exemplaren aus dem Perm-Becken von Esterel in Südfrankreich. Quantitativ überwiegen Fährten von/. cottae, und D. leisnerianus. Von den anderen drei Formen liegen nur wenige Exemplare oder Unikate vor. Dargelegt wird die Entwicklung der Benennung der Tambacher Fährten. In den bisherigen Beschreibungen finden sich rund 28 Namen, die den Rang von Gattungen und Arten haben könnten, allerdings kann man ihre Bedeutung mitunter wahlweise multivariabel auslegen. Es handelt sich um ein umfangreiches Beispiel für die Konfusion in der  Ichnotaxonomie speziell des Perms, obwohl es ein berühmtes, lokal und stratigraphisch klar fixiertes Vorkommen betrifft. Dokumentiert wird der taxonomische Hintergrund der Namen. Das Ergebnis zeigt, daß eine wechselseitige Vermengung der für die Fährtenformen eingeführten Namen vermieden werden sollte, die nach unterschiedlichen Prinzipien charakterisiert und benannt worden sind. Da aber bis heute solche Vermengungen praktiziert werden, ist eine Klärung eher schwierig, und trifft insbesondere unter den Forschem auf Widerstände. Auf der einen Seite steht die Klassifikation, wie sie W. PABST (1908) für dieperrnischen Fährten vorgeschlagen hat. Diese orientiert sich an allen potentiell möglichen morphologischen Erscheinungen der Ichnofossilien. Damit ist es eine Klassifikation ichnologischer Phänomene an sich. Die danach separierten Taxa entsprechen nicht biologischen Kategorien und sind nicht als solche zu werten. Wenn dies dennoch versucht wird, resultieren Hinweise auf eine unrealistisch hoch diverse Fauna. Auf der anderen Seite steht eine biologisch orientierte binäre Benennung und Klassifikation. In dieser sind die Taxa nach anatomisch kontrollierten Merkmalen der Tetrapodenfährten charakterisiert. Damit wird die Position der Fährtenerzeuger im biologischen System reflektiert. Für das Vorkommen Tarnbach ergibt sich daraus eine relativ geringe Diversität der Ichnofauana. Ein solches Ergebnis korrespondiert mit der Interpretation der Erzeuger als Diadectiden, Sphenacodontiden, Captorhiniden und Araeosceliden. Insgesamt belegen diese Ergebnisse ein unterperrnisches Alter, vergleichbar dem Wolfcamp in Nordamerika.Presently four ichnospecies are acceptable from the Tarnbach Formation of the Rotliegend at the Thüringer Wald area: Ichniotherium cottae, Dimetropus leisnerianus, "Varanopus" microdactylus, Tambachichnium schmidti, and one additional unnamed form which is discussed in comparison with specimens known from the Permian of the Esterel Basin in Southem France. Quantitatively dominating are the tracks of /. cottae, and D. leisnerianus. Of the other forms only few or unique specimens are recovered. Tue development of the systematic studies of the Tarnbach tracks is presented. The former descriptions contain about 28 names of possible generic affiliation and species range, but their meaning is sometimes multivariable. Tarnbach is one of the examples for the confusion in track ichnotaxonomy particularly in the Perrnian, though it concems one famous, Iocal and stratigraphic clear track-site only. Tue paper documents the taxonomic background of the names. Tue results demonstrate that one has to avoid interchanging of names that are characterised and named by different principles. Due to the fact that such interchanges are practised, any solution is rather difficult and attracks the opposition of the special researchers. The classification proposed by W. PABST ( 1908) for Permian tracks is oriented at every potentially possible morphological trait of the fossil tracks. Thus it is a classification of ichnological phenomena per se. The separated taxa are not related to biological categories and can not be evaluated as such. If this would nevertheless be done, this points to a non-realistic high diverse fauna. Another position is based on the biological oriented binomial principles. The taxa are characterised by anatomically controlled traits. This classification reflects the position of the trackmakers within the biological system. According to this principle the occurrence of Tarnbach points to an ichnofauna of low diversity. This corresponds to the interpretation of the trackmakers as diadectids, sphenacondontids, captorhinids, and araeoscelids. The summary of evidence is significant for an Early Perrnian age, and may be correlated to the Wolfcampian of North America

    Rekonstruktion des Skelettes und der Biologie von Anthracobunodon weigelti (Artiodactyla, Mammalia) aus dem Eozän des Geiseltales: Reconstruction of the skeleton and biology of Anthracobunodon weigelti (Artiodactyla, Mammalia) from the Eocene of the Geiseltal (Germany)

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    Ausgehend von radiologischen Studien eines Exemplars des Haplobunodontiden Anthracobunodon weigelti aus dem mittleren Eozän Europas wurde erstmals eine dreidimensionale Nachbildung des Skelettes angefertigt. Das in natürlicher Größe ausgeführte Modell setzt sich aus über 250 am Original abgeformten oder zuvor in Paraffin einzeln manuell modellierten Knochen zusammen. Die hierzu notwendigen anatomischen Grundlagen werden detailliert beschrieben. Das resultierende Gesamtskelett wird mit eozänen und rezenten Artiodactyla verglichen und unter paläoökologischen Aspekten interpretiert. Anthracobunodon weigelti war ein etwa 70 cm langer, schneller und wendiger Buschschlüpfer. Alle Extremitäten waren paraxonisch, mit einer längeren Hinter- als Vorderextremität. Der höchste Punkt des Rückens lag im Lumbalbereich bei etwa 30 cm. Der Schädel ist 15 cm lang und relativ gestreckt. Die Bezahnung mit incisiviformen Eckzähnen und schwach molarisierten Prämolaren kann als brachyodont - bunodont charakterisiert werden. A. weigelti hat sich selektiv von Blättern und Früchtenernährt, die zusammen mit tierischer Nahrung aus der oberen Laubstreu aufgenommen wurde. Von rezenten Artiodactyla unbekannt ist der über 20 cm lange Schwanz, der etwa 25% der Körperlänge ausmacht. Hiermit repräsentiert A. weigelti als der fossil im Geiseltal häufigste Artiodactyle, einen archaischen Wuchstyp, der heute nur von primitiven Mammaliern bekannt ist. Es deutet sich an, dass auch andere moderne Säugetiergruppen auf einen ähnlichen Grundbauplan zurückzuführen sind.Based on radiological studies of one single specimen of the European middle Eocene haplobunodontid Anthracobunodon weigelti, a three-dimensional skeleton - replica was constructed for the first time, The fullscale model is composed of over 250 bones, which were either cast from the original or were separately moulded manually after first having a paraffin former made. The anatomical data that were used are described in detail. The reconstructed complete skeleton is compared with Eocene and recent artiodactyls and paleoecological aspects are interpreted. Anthracobunodon weigelti was a 70 cm long, quick and versatile mammal, which slipped through dense vegetation. All limbs are paraxonic with longer hindlimbs than forelimbs . The highest point of the back is at 30 cm and situated in the lumbar region near the pelvis. The skull was 15 cm in length and is relatively elongated. The dentition is brachyodont - bunodont with incisiviform canines and weakly molarised premolars. This most common artiodactyl in the Geiseltal is to classified as a selected feeder. The diet consisted of leaves and fruits, which were taken from the uppermost layers of the litter, thereby including some animal parts.The tail is about 20 cm long and has 25% of the body length, which is unknown in recent artiodactyls. Therefore, A. weigelti represents an archaic growth type, which today is known in primitive mammals only. lt is suggested, that other modern mammal groups are also based on a similar growth  type

    Reconstruction of the skeleton of Propalaeotherium hassiacum (Equidae, Perissodactyla, Mammalia) based onfinds from the Eocene Geisel valley (Saxony-Anhalt, Germany)

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    Erstmalig wird eine dreidimensionale Skelettrekonstruktion eines Perissodactylen, Propalaeotherium hassiacum HAUPT, erarbeitet und eingehend beschrieben. Dabei wird auch auf die Chronologie zur Erforschung des Genus Propalaeotherium GERVAIS eingegangen. Der außergewöhnliche, bisweilen dreidimensionale Erhaltungszustand des Fossilmaterials aus dem eozänen Geiseltal, insbesondere der Einzelknochen aus der reichhaltigen Wirbeltierfundstelle XIV (untere Unterkohle), ermöglichte dieses Projekt. Die Einbeziehung artikulierter Funde aus Messel bot notwendige Ergänzungen und zusätzliche Detailvergleiche zu den isolierten Knochen aus der Geiseltalsammlung. Bei der Rekonstruktion standen die Identifizierung bzw. die Abgrenzung des Knochenmaterials von Propalaeotherium von ähnlichen, zeitgleich vorkommenden Säugern der Geiseltalfauna am Anfang, z. B. die Abgrenzung von Hyrachyus und Hallensia . Beim Zusammenfügen der Einzelknochen zum Skelettverband spielen deren Artikulation und die Passform untereinander, z. B. bei der Wirbelsäule, sowie die potentiell ausführbaren Bewegungen eine entscheidende Rolle. Weitere Anhaltspunkte für den Aufbau des Skelettes von  Propalaeotherium hassiacum ergaben sich aus der Körperhaltung fossiler Equiden-„Wasserleichen" und aus Analogien zur Körperform rezenter afrikanischer Ducker und deren Lebensweise. Der sich aus der Rekonstruktion des Skelettes abzeichnende Habitus weist nämlich typische Merkmale von vorwiegend im Urwalddickicht lebenden Buschschlüpfern auf. Darauf deuten bei Propalaeotherium der bogenförmige, leicht überbaute Rücken (Kruppe), der kurze Hals und der keilförmige Brustkorb hin. Es bestehen morphologische Ähnlichkeiten im Bauplan zwischen dem primitiven Perissodactylen Propalaeotherium und dem rezenten Artiodactylen Cephalophus zebra (Zebraducker). Die präparatorisch-technische Seite der Rekonstruktion sowie die Montage des Skelettes werden eingehend dargestellt. Die erarbeitete Skelettmontage ist in der Dauerausstellung des Geiseltalmuseums aufgestellt; das Skelett ist in Schrittstellung montiert, d. h. die linke Vorderextremität ist angehoben, das „Tier" setzt sich soeben in Bewegung. Die Skelettmontage wird zusammen mit dem bereits 1933 in Fundlage geborgenen artikulierten Skelett von Propalaeotherium isselanum (CUVIER) zu didaktischen Zwecken genutzt. Der Bau der Autopodien von Propalaeotherium, die Vierzehigkeit vorn und die Dreizehigkeit hinten, ist charakteristisch für einen primitiven Vertreter der Equidae. Die im Verlauf der letzten 70 Jahre publizierten, vorwiegend auf zeichnerischer Basis entstandenen Rekonstruktionen werden einander gegenübergestellt und diskutiert. Durch das reiche Vorkommen sowohl im Geiseltal als auch in Messel ist Propalaeotherium hassiacum zu einem wissenschaftlich besonders gut untersuchten fossilen Säugetier des terrestrischen unteren Mitteleozäns (MP 11) in Europa geworden.Since the cessation of the brown coal production and the beginning of the recultivation of the open mines in the early 1990s, scientific activities had been focused on a complete faunal idea of the Middle Eocene Geisel valley. For the first time a three dimensional skeleton-reconstruction of a perissodactyl, Propalaeotherium hassiacum HAUPT, has been completed out and thoroughly described. The chronology and the scientific progress concerning the genus Propalaeotherium GERVAIS are explained. The exceptional, three-dimensional preservation of the Geisel valley fossils, especially of the isolated bones of the rich vertebrale site XIV = Lower Unterkohle, was the basis of the project. Additional comparisons with articulated finds originating from the Messel pit were carried out and relevant associations made. At the beginning of the work one had to ensure that a distinguishment was made for the postcranial bones of other mammals like Hyrachyus and Hallensia, which are present in contemporaneous seams. When putting the bone-elements of the Shepard-dog sized animal together, ideas concerning its posture could be derived from articulated fossil equid carcasses and, additionally, from similarities of the recent African banded duiker, Cephalophus zebra, an artiodactyl bovid. The posture speaks for an animal living in the thicket-woodycentre of the Geisel valley. Characteristics are: the outline of the dorsal side with its highest part near the pelvis (croup) not in the middle of the vertebral column; the typical structure of the autopodials, e. g. a four-hoofed forelimb and a three-hoofed hind limb; the short and upright oriented neck and wedge-shaped ehest. The technical background and the assembly of the reconstruction are thoroughly described. The reconstruction is displayed in the Geisel valley Museum exhibition together with the articulated skeleton from Propalaeotheriwn isselanum (CUVIER) for didactic purposes. The assembly shows the situation when the "animal" is ready to move, the left forelimb is already lifted for the first step. A synopsis of the hitherto publishedmainly drawn reconstructions is made and discussed. Because of the rich occurrence, both in the Geisel valley and in Messel, Propalaeotherium hassiacum is a very well and intensely studied fossil perissodactyl of the terrestrial Lower Middle Eocene (MP 11) in Europe

    Nachruf Dr. Wilhelm Ernst Bruno Tauché

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    Zur Lithologie und Biostratigraphie der Liasablagerungen von Sommerschenburg (Lappwaldmulde, Subherzyn, Sachsen-Anhalt): On the lithology and biostratigraphy of the Lias Beds of Sommerschenburg (Lappwaldmulde, Subherzyn, Sachsen-Anhalt)

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    Nach kurzen historischen Anmerkungen zur geologischen Erkundung und Gewinnung der oolithischen Liaseisenerze in der Lappwaldmulde (Subherzyn, Sachsen-Anhalt) folgt die lithologische und biostratigraphische Beschreibung der südlich von Sommerschenburg aufgeschlossenen Liassedimente unter Verwendung von über 35 Jahre alten Untersuchungsergebnissen. Anhand der Ammonitenfunde, die ausschließlich der Familie Arietitidae (Gattungen Arietites, Coroniceras, Vermiceras und Arnioceras) angehören, konnten die abgebauten Eisenerze und ihre pelitischen Deckschichten in die Bucklandi- und Semicostatum-Zone des Unteren Sinemurium eingestuft werden. Darüber hinaus wurde die vorliegende Makrofauna, soweit möglich, palökologisch ausgewertet.After brief historical notes about the exploration and exploitation of the Liassic oolitic iron ores in the Lappwaldmulde (Subherzyn, Sachsen-Anhalt), a lithological and biostratigraphical description is given of the Lias Beds south of Sommerschenburg using notes older than 35 years. Using ammonites, all belonging to the family Arietitidae (genera Arietites, Coroniceras, Venniceras and Amioceras), the iron ores and their upper pelital beds could be classified as from the Bucklandi Zone and the Semicostatum Zone of the Lower Sinemurium. In addition there is given, as far as possible, a palaeoecological evaluation of the discovered macrofauna

    Paläotektonische Strukturen in Mitteleuropa im Übergangsbereich von Kontinent zu Ozean

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