Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg: Elektronische Zeitschriften
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    Chirotherians and Grallatorids from Lower through Upper Triassic Deposits in Central Europe and the Origin of Dinosaurs

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    In der Trias von Thüringen und Nordbayern ist die frühe Evolution und Diversifikation der Archosaurier in Richtung Dinosaurier mit den Fährtenformen Chirotherium, Rotodactylus, Sphingopus, Parachirotherium, Atreipus und Grallator in einer vergleichsweise vollständigen Folge von mindestens 12 Fährtenhorizonten vom Mittleren Buntsandstein über die Randfazies des Muschelkalks bis in den Mittleren Keuper dokumentiert. Das entspricht dem Zeitabschnitt vom Olenek bis zum Nor. Dies und die paläogeographische Lage der Vorkommen am Rand des Böhmisch-Vindelizischen Massivs belegt eine kontinuierliche Faunenfolge. Mit den jeweiligen Fährtenassemblages können auch die zahlreichen weiteren in Europa und Nordamerika bekannten Vorkommen korreliert werden. In der Morphologie der Hand- und Fußeindrücke sowie in dem Fährtenmuster sind im Verlauf der Trias signifikante Tendenzen zu Tridactylie und Bipedie reflektiert. Durch die enge Relation der Fährtenmerkmale zu den Synapomorphien der Ornithodira, Dinosauriformes und Dinosauromorpha erweisen sich die Ichnotaxa als Belege dersukzessiven Schwestergruppen der Dinosauria. Das Stadium früher Dinosauria ist im Karn mit Grallator erreicht. Die Taxonomie der Fährtenformen wird kritisch diskutiert. Einerseits gelten bisher bipede Fährten und tridactyle Eindrücke als ichnotaxonomische Kriterien, obwohl sie bis zu einem bestimmten Grade nur von der Gangart und nicht anatomisch kontrolliert sind. Andererseits sind gerade Bipedie und Tridactylie Schlüsselmerkmale bei der Entstehung der Dinosauria. In dieBetrachtung sind auch Chirotherien einbezogen, weil bei diesen Fährten der Crurotarsi einige Merkmale der dinosauroiden Tridactylie und die Tendenz zu Bipedie konvergent herausgebildet worden sind. Chirotherium barthii erweist sich in diesem Kontext als ideale Basisform sowohl der Ornithodira als auch der Crurotarsi.The early evolution and diversification of archosaurs leading to dinosaurs is recorded from Triassic deposits of Southern Thuringia and Northern Bavaria with the ichnotaxa Chirotherium, Rotodactylus, Sphingopus, Parachirotherium, Atreipus, and Grallator in a comparatively complete sequence of 12 track horizons. The horizons extend from the Middle Buntsandstein through the border facies of the Muschelkalk up through the Middle Keuper, with age equivalents of Olenekian into the Norian. The stratigraphy documents, in combination with the palaeogeographic distribution along the Bohemian-Videlician High, a continuous faunal sequence. Significant track assemblages can be correlated to several ichnofaunas known from Europe and North America. Manus and pes print morphology and trackway patterns show significant tendencies towards tridactyly and bipedalism during the Triassic. Close correlation can be made between footprint and trackway morphology and synapomorphies of Ornithodira, Dinosauriformes, and Dinosauria. Therefore, ichnotaxa can be interpreted as documenting succeeding sister groups of the Dinosauria. The first stage of early dinosaurs is realized in the Carnian with Grallator. A criticalconcern is the taxonomy of the track morphs, because the degree to which bipedalism and tridactyly are expressed in the trackways is to some extent controlled by trackmaker gait, and bipedalism and tridactyly are key characters in the origin of the dinosaurs. Chirotherians are included in the analysis because in these prints and trackways, which were presumably made byCrurotarsi, several characters of dinosauroid tridactyly and tendencies toward bipedalism appear to be developed in a convergent or parallel manner. In particular Chirotherium barthii appears in this context as an ideal ancestor of both the Ornithodira and the Crurotarsi

    Seismite im Unteren Muschelkalk westlich von Halle (Saale)

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    In der Nietleben-Bennstedter Muschelkalkmulde westlich von Halle sind Teile des Unteren Muschelkalkes (Anis, Trias) aufgeschlossen. Besonders häufig aufgeschlossen und gut zugänglich ist der Bereich um die sogenannte „Oolithbank-Zone“. Vor allem aus den Wellenkalken innerhalb der „Oolithbank-Zone“ und dem basalen Mittleren Wellenkalk werden in dieser Arbeit Sedimente und synsedimentäre Deformationsstrukturen beschrieben und interpretiert, die auf kurzzeitige, seismisch induzierte Schockwellen zurückgeführt werden können. Mikrofazielle Ausbildung, das Nebeneinander verschiedener  Deformationsstrukturen und Sedimente sowie die große räumliche Verbreitung dieser Horizonte werden für die Interpretation als Seismite herangezogen. Zu den Deformationsstrukturen, die auf subaquatische Gleitungen von halbverfestigten Sedimenten zurückgeführt werden, gehören sigmoidal gefaltete und unregelmäßig deformierte Horizonte, sowie Schlammstrom- Konglomerate. Darüber hinaus werden mit „Kalkstotzen“ und ungeregelten Schill-Lagen sedimentäre Gefüge beschrieben, die unter Beteiligung seismischer Ereignisse entstanden sind. Sigmoidal verfaltete Horizonte eignen sich zur paläogeographischen Rekonstruktion, da die Richtung des Beckenhanges auch bei der extrem flach geneigten Beckenmorphologie im Muschelkalk des Norddeutschen Beckens bestimmt werden kann. Da seismische Ereignisse zeitlich begrenzt und überregional wirksam waren,bieten seismisch induzierte Horizonte die Möglichkeit einer großräumigen stratigraphischen Korrelation

    Fazies und Fossilführung im Unterrhät des Fuchsberges bei Seinstedt (nördliches Harzvorland, Niedersachsen)

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    Ein Aufschluß im Unterrhät des Fuchsberges bei Seinstedt im nördlichen Harzvorland lieferte eine Vergesellschaftung von Limuliden, kleinen Arthropoden (Conchostraken, Malakostraken, Insekten) und Fischen sowie verschiedenen Resten der Konifere Hirmerella c£. muensteri. Der entsprechende Profilabschnitt wird detailliert beschrieben und seine Faziesdeutung versucht. Bei der fossilführenden tonigsiltig-feinsandigen Wechselfolge handelt es sich um die Ablagerungen eines permanenten stehenden, jedoch nicht allzu tiefen Gewässers mit episodischer Sedimentzufuhr. An seinem Boden herrschten fast ständig, zeitweilig aber auch in höheren Wasserschichten, lebensfeindliche Verhältnisse. Der Charakter dieses Gewässers, bei dem mit gelegentlichen marinen Einflüssen zu rechnen ist, worauf Coelacanthiden-Schuppen hindeuten, bleibt unklar. Aus dem Voltziensandstein der Vogesen, der als fluviatil-deltaisch gedeutet wird, wurden jedoch recht ähnliche Fossilvorkommen beschrieben.taphocoenosis from the Lower Rhaetian of the Fuchsberg near Seinstedt (Lower Saxony,Germany) is composed of xiphosurids, small arthropods (conchostracans, malacostracans, insects), fish remains and different parts of a conifer, Hirmerella c£. muensteri. The fossiliferous strata are described in detail and discussed with regard to facies interpretation. These strata represent the deposits of a permanent stagnant water-body with episodic input of clastic material. Marine influence is indicated by scales of coelacanthid crossopterygians. Life was impossible for most of the time at the bottom of the water-body, and sometimes also higher up in the water column. Details of the depositional environment are still unclear, but there are striking similarities to some of the fossiliferous horizons within the Alsatian Lower Triassic fluvial-deltaic VoltziaSandstone

    In memoriam Prof. Dr. rer. nat. Ekkehard Wachmann (20.12.1937 - 01.09.2023)

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    Nachruf für Prof. Dr. rer. nat. Ekkehard Wachmann (20.12.1937 - 01.09.2023)In memoriam Prof. Dr. rer. nat. Ekkehard Wachmann (20.12.1937 - 01.09.2023

    First Record of Egg-sets from Damselflies (Insecta, Zygoptera, Lestidae) in the Middle Eocene brown Coal of the opencast Pit Mücheln, Neumark-Nord (Geiseltal, Sachsen-Anhalt, Germany)

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    Im Mai 2001 wurden während geologisch-paläontologischer Profilaufnahmen im ehemaligen Tagebau Mücheln, Bfd. Neumark-Nord, erstmalig auch für die mitteleozäne Braunkohle des Geiseltales (?Obere Mittelkohle = MP 13) Eilogen von Kleinlibellen (Zygoptera, Lestidae) entdeckt. Im Unterschied zu mehreren bereits bearbeiteten Fundstücken aus dem unteren Mitteleozän (= MP 11) der Grube Messel ist dasjenige aus dem Geiseltal etwa 2,5 Millionen Jahre jünger. Das Gelege aus dem Geiseltal wurde offenbar von Vertretern einer anderen Zygopterenfamilie produziert, als dies in Messel der Fall war. In Messel konnten Individuen aus der Familie der Coenagrionidae bzw. Platycnemidae als Produzenten wahrscheinlich gemacht werden. Die hier beschriebenen Eilogen aus dem Geiseltal gehen dagegen vermutlich auf Verursacher aus der Familie der Lestidae zurück. Diese Eilogen sind der einzige Nachweis für die Präsenz von Zygopteren, die jemals im Geiseltal gefunden worden sind. Zugehörige Larven oder Imagines fehlen in dem über Jahrzehnte fortgeschriebenen Fossilbericht gänzlich. Dass diese Objekte generell so selten sind, dürfte aufsammlungstechnisch bedingt sein, denn diese sind ausgesprochen klein und auf dem dunklen Substrat unauffällig. Vor allem kommen jedoch biostratinomische Ursachen für deren Seltenheit in Betracht. Es wird ein weiteres Mal deutlich, dass die endophytische Eiablage der Zygopteren eine mindestens seit dem Alttertiär entwickelte  Fortpflanzungsstrategie ist, die sich bis heute bewährt hat, und zu der sich zahlreiche Analoga in der rezenten Odonatenfauna anführen lassen.In May 2001 geological and paleontological research was done in the opencast pit Mücheln,Neumark-Nord. During this effort egg-sets of fossil damselflies (Zygoptera, Lestidae) were foundin the (?)Upper Middle Eocene brown coal (= MP 13) of the Geiseltal, the first record in thisfamous site ever found. In contrast to earlier treated specimens originating from the Messel pitnear Darmstadt, whose sediments belong stratigraphically to the Lower Middle Eocene (= MP 11),the described new specimen is around 2.5 mio. a younger. The producer of the Geiseltal egg-setspresumably is a member of the family Lestidae, whereas the Messel specimens were made byindividuals of the family Coenagrionidae, respectively Platycnemidae. These families belong tothe sub-order Zygoptera. It is striking that the recently found egg-sets are the only evidence for the entire order Zygoptera over decades of collecting in the pits of the Geiseltal district. Corresponding larva or imagines were never observed. This fact may be due to biostratinomical reasons on the one hand, but also because of the fact that such filigree and small objects may have been overlooked on the dark substratum during fossil excavations. It has to be underlined once more that the endophytic reproductive strategy of certain damselflies is at least successfully practisced since the Paleogene until today. A lot of analogs can be observed in the recent Odonatafauna

    Fluviatile Zyklen im Schilfsandstein (Obere Trias) von Neinstedt am Harz

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    Südlich von Neinstedt am Harz war im Frühjahr 1996 kurzzeitig ein ca. 60 m mächtiges Teilprofil des Mittleren Keupers aufgeschlossen. Es wurde ein nahezu vollständiges Schilfsandstein-Profil (Stuttgart-Formation) und der Übergang zur Roten Wand (Weser-Formation) freigelegt. Dieses Profil ergänzt die nördlich von Thale beschriebenen Teilprofile des Keupers (BRANDES 1901, 1904; SCHRÖDER 1927). Charakteristisch für den Schilfsandstein ist sein zyklischer Aufbau. Es konnten drei fluviatile Kleinzyklen festgestellt werden, die jeweils mit sandigen Rinnensedimenten beginnen, im Mittelteil in tonig-siltige Überflutungssedimente übergehen und mit stark pedogen geprägten Horizonten und Wurzelböden abschließen. Aus sequenz-stratigraphischer Sicht bildet der Schilfsandstein den unteren Transgressiven Systemtrakt der Keuper-Sequenz 3 i. S. von AIGNER & BACHMANN (1992).An almost complete section is described of the approx. 50 m thick Schilfsandstein (Keuper, Upper Triassic) from outcrops near the village of Neinstedt north of the Harz Mits. The Schilfsandstein (Stuttgart- Formation) consists of 3 fluvial fining-upward cycles, each of which has channel sandstones at its base and silty floodplain deposits with strong pedogenic overprint at its top. The Schilfsandstein is interpreted as the early Transgressive System-Tract of Keuper-sequence 3 in the sense of AIGNER & BACHMANN (1992), and overlies one of the most pronounced sequence boundaries of the Germanic Triassic

    Sedimentation and basin development of the Middle Proterozoic Doornpoort and Klein Aub Formations, Central Namibia

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    The 1300-950 Ma old Sinclair Sequence at Klein Aub, central Namibia, is preserved between the Congo and Kalahari Cratons. It commenced with bimodal pyroclastic rocks and lava flows which partly filled a variety of graben-like basins. Siliciclastic and carbonate sedimentation dominated basin infill, developing an overall fining-upward sequence of sedimentary rocks. Deposition of conglomerates and compositionally immature arenites was initially controlled by fault activity but ultimately overstepped graben shoulders. Younger basin-wide sedimentation comprised quartz arenites and carbonaceous mudstones with subordinatelimestones deposited in association with waning fault activity. The coarse sandstones and conglomerates represent red-beds deposited on debris flow-dominated fans next to the graben fault scarps. Fan lenses are arranged in an en Cchelon fashion which suggest a strike-slip component to the marginal fault system. These fans passed axially into sandy braided stream systems and localised aeolian dunes and playa lakes. Evaporite pseudomorphs confirm arid climatic conditions. The finer clastic rocks and carbonates are organized in up to seven fining-upward cycles passing from subtidal quartz-arenites to finely interlaminated and flaser laminated pyritic intertidal limestones. This mixed siliciclastic/carbonate sequence developed in a series of prograding cycles averaging 4 m - 5 m thick, which could imply a similar maximum tidal range of macrotidal proportions. The basin developed in an extensional crustal regime with thermal uplift, followed by mechanical rifting, associated with volcanism and the deposition of coarse clastics. During the thermal subsidence phase a marine transgression gave rise to the tidal deposits of the later fine grained clastic sediments. Both tectonically and sedimentologically the Sinclair Sequence heralds the subsequent development of early Damara rifting

    Artiodactyla from the Early Eocene of southern Kazakhstan

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    New mammal remains are preliminarily described from the Lower Eocene of southern Kazakhstan. These are (i) a distal joint of a humerus and (ii) a mandible fragment from the Zhylga 1b and Zhylga 2 locality, found in 1996 by the first author. The specimens are referred to artiodactyls based on morphological comparisons to other Lower and Middle Eocene material, particularly from the Geiseltal near Halle (Germany). The humerus probably belongs to a diacodexeid. It displays one of the earliest phylogenetic stages in the formation of the elbow characteristic for artiodactyls. It represents an intermediate evolutionary stage between the species of Diacodexis and North American genera of the Lower Eocene such as Bunophorus. This is a further biostratigraphical indication for the Eocene age of Zhylga 1b and Zhylga 2. Therefore the significance of the Kazakhstanian fossil sites for the mammal radiation is stressed.Neue Fossilien von Säugetieren aus dem Unteren Eozän des südlichen Kasachstans werden vorläufig beschrieben. Es handelt sich um ein distales Humerusgelenk und ein Unterkieferfragment der Lokalitäten Zhylga 1b und Zhylga 2, welche 1996 vom Erstautor geborgen wurden. Nach morphologischen Vergleichen mit anderem unter- und mitteleozänen Material, insbesondere aus dem Geiseltal bei Halle (Deutschland), können die Stücke den Artiodactyla zugewiesen werden. Der Humerus gehört vermutlich zu einem Diacodexeiden. Er zeigt eines der frühesten phylogenetischen Stadien in der Umbildung des Ellenbogengelenkes bei den Artiodactylen und repräsentiert ein Entwicklungsniveau zwischen den Arten von Diacodexis und den Nordamerikanischen Gattungen des Untereozäns wie Bunophorus. Hiermit wird ein weiterer biostratigraphischer Hinweis für die Einstufung von Zhylga 1lb in das Eozän gegeben und die Bedeutung der kasachischen Fundstellen für die Radiation der Mammalier unterstrichen

    In memoriam of Heidi Günthart (1919 – 2023)

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    Nachruf auf Heidi Günthart (1919 - 2023)In memoriam of Heidi Günthart (1919 – 2023)&nbsp

    Überlegungen zur organischen Produktion und Degradation in Seen des europäischen Rotliegend

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    Am Beispiel des Saar-Nahe-Beckens wird versucht zu erfassen, welche Prozesse derProduktion und des Abbaues organischer Materie in den Seen des Permokarbon abliefen. Autochthone undallochthone Komponenten werden identifiziert und ihre Position innerhalb des Nahrungsgefüges ermittelt. Die Rekonstruktion von Paläoökosystemen von der Basis der Nahrungspyramide her wird durch die meist schlechte Erhaltung dieser Fossilien erschwert. Ursachen dafür sind thermische und chemische Degradation, sowie biogener Abbau in Sedimentations- und Transportpausen. Eine  umfassende Bearbeitung der damit verbundenen Fragenkomplexe existiert für das Rotliegend nicht. Durch aktualistische Ansätze und Interpretation lassen sich zwar einige Probleme erkennen, ihre Übertragbarkeit ist aber nicht in allen Fällen gegeben. Am ehesten läßt sich derzeit die Bedeutung der Palynomorphen und der Primärproduzenten für den Kreislauf organischer Materie in den Seen erkennen. Für weiterführende Rekonstruktionen von PaläoÖkosystemen paläozoischer Seen ist eine bessere Kenntnis der Reduzenten und ihres Wirkens erforderlich, um die Stoffkreisläufe in den Ökosystemen zu entschlüsseln und die bestehenden Seemodelle weiter zu verbessern

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