PraxisForschungLehrer*innenBildung (PFLB) - Zeitschrift für Schul- und Professionsentwicklung
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    287 research outputs found

    Monolingual Ideologies vs. Multilingual Realities: Institutional Structures and the Linguistic Inclusion of Recently Immigrated Students in the German ELT Classroom

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    Despite the strive for social justice for and inclusion of recently immigrated students (RIS), the German school system (GSS) is deeply rooted in a monolingual ideology that hinders RIS’ access to equal education. Additionally, monolingual English teaching practices, often paired with the occasional use of German in specific situations, still dominate in ELT classrooms, thus placing RIS who cannot speak either language at a disadvantageous position. The questions of what attitudes ELT teachers articulate towards RIS’ linguistic inclusion, how they assess the role of institutional structures and what would help them to make their classroom more inclusive for RIS is the focus of the research. The core of the study’s data consists of interviews that were conducted with three ELT teachers and evaluated using qualitative content analysis. This article uncovers that the teachers recognize the potential and importance of RIS’ linguistic backgrounds and are sensitive to the needs of RIS. Still, they are not able to accommodate them within their lessons due to the structures of the GSS and teacher education. The article concludes by presenting measures for practices and policies in language education based on the interviewees’ statements that would improve the linguistic inclusion and access to educational opportunities of the increasing body of RIS, ultimately contributing to social justice at German schools

    Belastungserleben von Grundschullehrkräften in der Kommunikation mit Eltern: Durch welche Herausforderungen fühlen sich Lehrkräfte belastet – und verändert Berufserfahrung das Belastungserleben?

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    Die Kommunikation mit Eltern ist für Lehrkräfte selbstverständlicher Bestandteil ihres Berufs. Sie wird jedoch häufig als herausfordernd beschrieben; gleichzeitig gibt es verhältnismäßig wenig Lehrangebote zu gelingender Kommunikation und Beratung von Eltern im Rahmen der Ausbildung. Welche Herausforderungen in der Kommunikation mit Eltern nennen Lehrkräfte konkret als belastend? Lehrkräfte der Grundschule in Baden-Württemberg (n = 394) nennen neben dem Zeitaufwand mit jeweils über 40 Prozent als größte zeitliche und persönliche Herausforderungen Eltern, bei denen sie Mängel in der erzieherischen Kompetenz sehen, sowie Eltern, die nach Ansicht der Lehrkräfte Probleme leugnen. Zwischen Lehrkräften in den ersten Berufsjahren sowie Lehrkräften mit Berufserfahrung lassen sich Unterschiede feststellen

    Lehrer*innenbildungsforschung als Rassismusforschung? Theoretische Erkundungen zweier Felder und ihrer Relation

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    Der Beitrag befasst sich mit der Frage, welche Potenziale und Synergieeffekte durch eine Verknüpfung von Lehrer*innenbildungsforschung und erziehungswissenschaftlicher Rassismusforschung ermöglicht werden. Dazu wird die deutschsprachige Lehrer*innenbildungsforschung systematisierend als ein vielfältiges Feld umrissen und anschließend skizzenhaft in Forschung zu Lehrer*innenbildung und Rassismus eingeführt. Darauf aufbauend fragen wir danach, welchen Beitrag eine sich etablierende erziehungswissenschaftliche Rassismusforschung zur gegenwärtigen Beforschung der Lehrer*innenbildung leisten kann. Über die Auseinandersetzung mit der Relation beider Forschungsbereiche soll ein Beitrag zur Ausdifferenzierung der Lehrer*innenbildungsforschung in der Migrationsgesellschaft geleistet werden

    Editorial: Neue Relationierungen von schulbezogener Forschung und Bildungspraxis

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    Das Themenheft „Neue Relationierungen von schulbezogener Forschung und Bildungspraxis“ greift das Thema des Rahmenprogramms der Bielefelder Frühjahrstagung 2024 auf und leistet eine thematische Vertiefung und Ausweitung. Im Zentrum stehen neue Vorstellungen und Erwartungen an wissenschaftliche Praxis, die diese im Zwischen – also zwischen (Bildungs-)Wissenschaft und (Bildungs-)Praxis – verorten. Mit dem Themenheft werden diese neuen Relationierungen von Wissenschaft und Praxis aufgerufen und diskutiert, indem entlang von inhaltlichen Schwerpunkten – demokratische Bildung, Inklusiver Raum, Migrationsgesellschaft, Fachwissen sowie Forschungsförderung, -begleitung und -durchführung – jeweils stärker wissenschafts- sowie stärker praxis-(forschungs-)bezogene Wissensordnungen nachgezeichnet werden. Über die Beiträge hinweg wird deutlich, dass in Zukunft stärker die Konsequenzen dieser Veränderungen zu diskutieren sind, die jeweils wiederum Denkstile hervorbringen, die eine spezifische Geschichte und bestimmte Prägungen enthalten

    Living the Idea That All Languages Are Equal? – Teachers’ Perspectives on Translanguaging in the ELT Classroom: An Interview Study with English Teachers in Germany and Finland

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    As part of ongoing processes of globalization, multilingual landscapes are increasingly becoming visible, not least in educational settings. This article deals with translanguaging as one of many possible pedagogical responses to linguistic diversity in the classroom and beyond. It focuses on the empirical investigation of teachers’ perspectives on translanguaging and its role in the English language teaching (ELT) classroom in international contexts. To do so, this article presents selected results of comparative case studies comprising of expert interviews with teachers of English in Germany and Finland. The studies aim at reconstructing teachers’ perspectives on translanguaging in order to contribute to a better global understanding of approaches to multilingual education and analyze implications for critical, social justice-oriented ways of teaching and learning in the light of current approaches to (teacher) education. The results indicate that teachers’ linguistic ideologies are strongly influenced by monolingual norms that are deeply rooted in social and educational systems in both Germany and Finland. Thus, the results point towards the need for systemic transformation and professional collaboration across different levels of the (teacher) education system

    Teachers for Social Justice: By Way of a (Proud) Introduction

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    This editorial sets the scene for the special issue “Teachers for Social Justice: Centering Pre-Service Teachers’ Perspectives in Critical English Language Education”. True to the title of the special issue, it centers the voices of the eight pre-service teachers who contributed their valuable research to the collection by introducing their main arguments and findings, establishing connections between the individual contributions, and contextualizing them in the wider landscape of Social Justice (Language) Teacher Education and teacher professionalisation

    Literaturtheoretische Fundierung und praktische Gestaltung der Interpretation im Lateinunterricht: Interviews mit Lehrkräften zur Dokumentation einer bisher unerforschten Schulpraxis

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    Die Textinterpretation ist zentraler Bestandteil der Literaturunterrichts, der Lehrkräfte mit Blick auf theoretische Fundierung und didaktische Planung vor komplexe Herausforderungen stellt. In der Literaturdidaktik ist der Begriff der Interpretation ambivalent. Im Lateinunterricht wird diese Problematik besonders deutlich, da der Interpretationsbegriff in diachroner Perspektive uneinheitlich verwendet wurde und wird und literaturwissenschaftliche Theorien in der Ausbildung nicht systematisch genug vermittelt werden. Der vorliegende Beitrag untersucht, wie Lehrkräfte im Lateinunterricht mit literarischen Texten umgehen,  ob literaturtheoretische Ansätze in die Interpretation integriert werden und wie diese bei der Planung Berücksichtigung finden. Empirische Untersuchungen zum Interpretationsverständnis in der altsprachlichen Fachdidaktik fehlen bislang völlig, und die vorliegende Arbeit untersucht erstmals empirisch die Integration literaturtheoretischer Ansätze im Lateinunterricht. Die Untersuchung basiert auf qualitativen Experteninterviews mit elf Lateinlehrkräften an Berliner Gymnasien, die mit einer inhaltlich strukturierenden Inhaltsanalyse ausgewertet wurden.. Die Ergebnisse zeigen eine Zustimmung zur Relevanz der Interpretation, deren praktische Umsetzung im Unterricht jedoch häufig an organisatorischen und zeitlichen Restriktionen scheitere. Das Interpretationsverständnis variiert stark zwischen den Lehrkräften; hier wird die Ambivalenz des Begriffes deutlich. Es gibt unterschiedlich theoretisch fundierte Zugänge zur Interpretation, die von uns verschiedenen Kategorien zugeordnet werden (vorwissenschaftlich, existenziell und literaturwissenschaftlich). Promovierte Lehrkräfte tendieren eher dazu, literaturwissenschaftliche Theorien in den Unterricht zu integrieren, während andere sich hauptsächlich auf die sprachliche wie stilistische Textanalyse und pädagogische Aspekte der Textarbeit konzentrieren. Die Ergebnisse legen nahe, dass eine stärkere Integration literaturwissenschaftlicher Ansätze in die Lehrerausbildung notwendig ist, um die Interpretationsarbeit zu bereichern und zu systematisieren. Der Artikel schließt daher mit der Empfehlung, die Professionalisierung der Lehrkräfte zu stärken, um eine fundierte und konsistente Interpretationspraxis im Lateinunterricht zu gewährleisten

    Theorie-Praxis-Beziehungen in der Dualen Promotion: Zur Forschungsprogrammatik des strukturierten Promotionsprogramms „Die Duale Promotion in der Lehrkräftebildung: Wissenschaft macht Schule“ der Universität Bremen

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    Forschung für das Design von Unterrichtspraxis sollte die Komplexität von Unterrichtspraxis sowie die Unwägbarkeiten in der Steuerung ihrer Lehr-Lernprozesse als Rahmenbedingungen aufgreifen. Das strukturierte Promotionsprogramm „Die Duale Promotion in der Lehrkräftebildung: Wissenschaft macht Schule“ der Universität Bremen trägt diesem Anspruch in zweierlei Hinsicht Rechnung: Zum einen unterstützt es die teilnehmenden Doktorand*innen in der Entwicklung von Fähigkeiten, Forschungs- und Unterrichtspraxis miteinander zu verbinden. Dies geschieht durch die Erlangung einer Doppelqualifikation, die aus dem Zweiten Staatsexamen und einer fachdidaktischen Promotion besteht. Zum anderen arbeiten die Doktorand*innen im Programm an Forschungsprojekten, die einen Beitrag zur fachdidaktischen Entwicklungsforschung für die Unterrichtspraxis leisten. Die Verbindung von Theorie und Praxis wird durch Überschreitungen der Grenze (Boundary Crossing) zwischen den disparaten sozialen Praktiken der beteiligten Institutionen – Schule und Universität – realisiert, und genau dadurch werden Fähigkeiten, Theorie und Praxis verknüpfen zu können, erlernt. Dieser Lernprozess wird wissenschaftlich durch den methodologischen Rahmen des Design-Based Research (DBR) gefördert, indem die Doktorand*innen eine praxisrelevante Unterrichtssequenz iterativ und forschungsbasiert entwerfen, praktisch erproben und diese Erprobung beforschen. Ein Begleitprogramm unterstützt die zwei zentralen, Theorie und Praxis verbindenden Komponenten – nämlich die Doppelqualifikation und die fachdidaktische Entwicklungsforschung; eine Programmorganisation, die Personen aus Theorie und Praxis, d.h. aus Wissenschaft und Schulpraxis, in der Steuerungsgruppe zusammenbringt, begleitet und steuert den Prozess. Im Ergebnis verzahnt das Promotionsprogramm drei unterschiedliche Theorie-Praxis-Beziehungen: eine individuelle – die Dual Promovierenden betreffend –, eine wissenschaftliche – die Forschungsprodukte betreffend – und eine organisatorische – in Form der Steuerungsgruppe

    Wohin mit der (digitalen) Tafel? Digitale Medien als Herausforderung für die Gestaltung und Nutzung Offener Lernlandschaften

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    Der Beitrag widmet sich der Frage, wie eine fortgesetzte Zentralisierung des Unterrichtsgeschehens durch analoge wie digitale Medien verbunden werden kann mit einer gleichzeitigen Tendenz zur räumlichen Dezentralisierung von Schule und Unterricht im Rahmen neuerer Schulbauentwicklungen. Dieser Frage wird unter Bezugnahme auf Ergebnisse der beiden Praxisforschungsprojekte „Schule als inklusiver Raum“ und „Analoge und digitale Medien als Lerngelegenheiten im Schul- und Unterrichtsalltag der Primarstufe“ der Laborschule Bielefeld nachgegangen. Zu diesem Zweck werden zunächst drei Kontextfaktoren schulischen Lernens in Klassenzimmern skizziert, bevor im Anschluss daran diskutiert wird, inwiefern neue Formen der schulischen Raumgestaltung als Herausforderung für ebendiese Kontextfaktoren begriffen werden können. Im weiteren Verlauf werden sodann am Beispiel der Laborschule Bielefeld Möglichkeiten des Lehrens und Lernens in einer „Offenen Lernlandschaft“ vorgestellt – gefolgt von einer Diskussion der Frage, wie es gelingen kann, auch digitale Medien in offene Schulräume zu integrieren

    Inklusive Lernräume partizipativ gestalten: Relationierungen von Schulpraxis und Wissenschaft an der Inklusiven Universitätsschule Köln

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    Der Beitrag stellt vor, wie an der Inklusiven Universitätsschule Köln (IUS) inklusive Lernräume partizipativ gestaltet werden. Wir legen dabei ein weiteres Verständnis des Begriffs Lernraum zugrunde: Neben der materiellen Dimension der Gestaltung und Ausstattung von Schulräumen geht es uns vor allem um den pädagogischen Raum im Sinne schulkultureller, pädagogischer und didaktischer Dimensionen. Dabei vernetzen sich Schulpraxis, Wissenschaft und Lehrer*innenbildung. Zunächst wird die Genese der IUS vorgestellt und auf die Rahmenbedingungen und Konzepte des Gemeinsamen Lernens und auf die inklusive Schulentwicklung eingegangen. Anschließend wird die IUS als professioneller Lernort vorgestellt Der Text stellt die grundlegenden Konzepte und Arbeitsweisen der Inklusiven Universitätsschule insgesamt vor, vertieft aber die Perspektive der Helios Gesamtschule

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