FoRuM Supervision - Zeitschrift für Beratungswissenschaft und Supervision (Universität Bielefeld)
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Eine schulenübergreifende Systematik moderner Psychoanalyse. Seelenmodell, Hermeneutik, Therapie.
Louis Lowy - erlebte Geschichte(n) als Entwicklungsimpuls der Supervision in Deutschland
Im Artikel wird der Anteil Louis Lowys (1920-1991), Professor an der Boston University, an der Professionsentwicklung der Supervision im Nachkriegsdeutschland belegt. In seiner besondere Biographie(vor 6 Jahren als Buch in englischer Sprache erschienen) als jüdischer Mitbürger ein Opfer des Holocaust, der zunächst im KZ Theresienstadt, später im Lager für "displaced persons" in Deggendorf Methoden sozialer Arbeit entwickelte, drückt sich eine außergewöhnliche Werteorientierung und Haltung aus. Diese begründet neben seiner späteren Karriere als Wissenschaftler in den USA sein Konzept der Supervision als Lehr-, Lernprozess. Folgend auf die Skizzierung dieses Konzepts werden Fragen an den Umgang der Profession mit ihren Wurzeln gestellt
Gesellschaftspolitische Reflexion anhand des Buches „Unbewusste Erbschaften des Nationalsozialismus“, herausgegeben von Angela More und Jan Lohl (2014)
Die Gruppentheorie von S.H. Foulkes für eine supervisorische Praxis
Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich mit der Theorie Foulkes. Nachdem die theoretischen Grundlagen dargelegt wurden, soll gezeigt werden, inwiefern die Theorie Foulkes interessant für die Supervision ist und dort ihre Anwendung finden kann. Bevor Wesentliches der Theorie Norbert Elias für diese Arbeit vorgestellt wird, wird Freuds Begriff der Übertragung im psychoanalytischen Konzept im Folgenden kurz umrissen. Im Anschluss daran findet in einem nächsten Abschnitt der Gedanke der Interdependenz bei Norbert Elias (Figurationstheorie) Platz, um sich dann dem gruppenanalytischen Verstehen des Konzepts Foulkes zu widmen. Der fünfte Absatz wird dem Theorie-Praxis- Transfer gewidmet, bevor abschließende Bemerkungen die Ausarbeitung beenden