JKI Open Journal Systems (Julius Kühn-Institut)

Julius Kühn-Institut

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    Mitteilungen und Nachrichten

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    Leaf wall area related dose within the framework of the authorisation for plant protection products in grape vine uses

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    Mit Pflanzenschutzmittel zu behandelnde Kulturpflanzen werden im Spritz- oder Sprühverfahren in der Regel durch eine waagerecht oder senkrecht zur Erdoberfläche geführte Einrichtung behandelt, je nachdem ob es sich um eine Flächenkultur – wie z.B. Getreide oder Kartoffel – bzw. um eine Raumkultur – wie z.B. Weinrebe oder Apfel – handelt. Da die Zielfläche bei Raumkulturen in aller Regel nicht wie bei Flächenkulturen identisch mit der Grundfläche ist, soll auch bei der Zulassung von Pflanzenschutzmitteln die Aufwandmenge auf die tatsächlich zu behandelnde Fläche bezogen werden, nämlich auf die Laubwandfläche.Bei der Zulassung von Indikationen in Weinrebe, Kern­obst und hochwachsende Gemüsekulturen soll die Wirksamkeitsbewertung laubwandflächenbasiert erfolgen. Entsprechend wird die Beschreibung der Anwendungen zusätzlich mit der Angabe einer laubwandflächenbasierten Aufwandmenge ergänzt. Die Konsequenzen für die Zulassung und die weinbauliche Praxis werden dargestellt.Plant protection products are usually applied as a spray application with the help of a boom sprayer. Depending on whether it is a field crop – such as cereal or potato – or a high growing crop – such as grapevine or apple – the boom sprayer is horizontally or vertically guided parallel in relation to the target surface.In the case of high growing crops the target area is generally not identical to the ground area as it is the case of field crops. Within the authorisation the dosage of plant protection products in high growing crops should also be related to the real treated area, namely the leaf wall area.The efficacy assessment should be based on the leaf wall area when approving uses of vine grape, pome fruits or high growing vegetable crops. In future the efficacy assess­ment should be based on the leaf wall area when approving vine grape uses. Accordingly, the description of the uses is adapted with an additional information of a leaf wall area based application rate. The consequences for the registration and the viticulture practice are presented

    A MAGIC population as an approach to the conservation and development of genetic diversity of winter barley for breeding purposes by on-farm management

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    Zusätzliche genetische Diversität in Züchtungsprogrammen und im Wintergerstenanbau sind erforderlich, um den Auswirkungen des Klimawandels besser begegnen zu können. Um bestehende Aktivitäten der Wintergerstenzüchter zu ergänzen, wurde 2008 mit einem Programm zur Populationszüchtung begonnen. Von insgesamt 227 deutschen Wintergerstesorten, die im Zeitraum von 1914 bis 2003 eine Sortenzulassung erlangten, wurden 58 Sorten mit SSR-Markern genetisch analysiert. Davon wurden 32 möglichst divergente Elternlinien ausgewählt und anschließend über 6 Generationen nach einem multiparentalen Kreuzungsschema (MAGIC) miteinander gekreuzt. Die daraus resultierenden 324 Linien wurden zu einer heterogenen MAGIC-Population vereint. Um sich an regionale Bedingungen anzupassen und auszudifferenzieren, werden derzeit MAGIC-Subpopulationen in einem Netzwerk bestehend aus 12 unterschiedlichen, ökogeografisch kontrastierenden Standorten in Deutschland an- und nachgebaut und somit als Evolutionsramsche einer natürlichen standortbedingten Selektion unter­zogen. Der Nachbau wird über einen Zeitraum von 6 bis 8 Jahren erfolgen und beinhaltet für jeden Standort zwei unterschiedliche Intensitätsstufen bezüglich Düngung und Pflanzenschutzmaßnahmen. Für die Protokollierung der Anbaubedingungen, die Erfassung von Evaluierungsdaten, aber auch zur Dokumentation des MAGIC-Kreuzungsschemas sowie für nachfolgende Datenanalysen wurde das Informationssystem ROBUSTUM entwickelt. Der beschriebene Ansatz erlaubt eine kontinuierliche und dynamische Anpassung der natürlichen genetischen Vielfalt in unseren Kulturpflanzen an klimatische und standortbedingte agronomische Veränderungen. Damit eignen sich Evolutionsramsche besonders für den ökologischen Anbau, aber auch für Grenzlagen und Standorte mit ungünstigen Boden- und Witterungs­bedingungen. Vor dem Hintergrund zunehmender extremer Klima­bedingungen können diese Eigenschaften in Zukunft noch eine weitaus größere Bedeutung für die Landwirtschaft erlangen. Populationen tragen ferner zum Erhalt bzw. Aufbau einer möglichst breiten genetischen Vielfalt bei. Mit diesem Ansatz lässt sich das Potenzial von Evolutionsramschen abschätzen, das zur Entwicklung nachhaltiger landwirtschaftlicher Produktionssysteme beitragen kann.Additional genetic diversity in crop breeding programmes and in crop production is required to better cope with the impact of climate change. To complement ongoing activities of winter barley breeders, an evolutionary plant breeding programme has been initiated in 2008. Out of 227 German winter barley varieties released between 1914 and 2003, a set of 58 varieties was genetically analysed using SSR markers. Among these, 32 genotypes representing the genetic diversity of the whole set were crossed according to the Multi-parent Advanced Generation Inter-Cross scheme (MAGIC) over six generations. The resulting 324 lines were combined to form a heterogeneous MAGIC winter barley population. In order to adapt to regional agricultural conditions, MAGIC sub-­­­populations are currently being cultivated within a network of 12 eco-geographically contrasting locations and subjected to natural site-related selection as evolutionary bulks. Cultivation and seed saving will take place over a period of 6 to 8 years under high and low input production conditions. An information system named ROBUSTUM has been developed for consistent recording of cultivation conditions, of characterisation and evaluation data as well as for documentation of the pedigree and for sub­sequent data analyses. The present approach enables a continuous and dynamic adaptation of the natural genetic diversity present in our crops to climatic and site-related agronomic changes. This makes the evolutionary bulk particularly suitable for organic cultivation, but also for marginal sites and locations with unfavourable soil and weather conditions. In view of increasingly extreme climatic conditions, these properties may become even more important for agriculture in the future. Populations also contribute to the maintenance and development of a genetic diversity as broad as possible. This approach enables estimation of the potential of evolutionary bulks to contribute to the development of sustainable agricultural production systems

    Die Gesellschaft für Pflanzenbauwissenschaften (GPW) teilt mit:

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    Improved N transfer by growing catch crops – a challenge

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    Diese Literaturübersicht in Kombination mit unveröffentlichten Daten zeigt verschiedene Verlustursachen von Stickstoff (N) aus ackerbaulich genutzten Böden auf und diskutiert, inwieweit der Anbau von Zwischenfrüchten helfen kann, N-Verluste aus dem System Boden-Pflanze zu vermindern. Der Pool an Nitratstickstoff im Boden im Herbst kann als Ausgangspunkt für verschiedene Verlustpfade von N (gasförmige Verluste, Auswaschung) aus dem System Boden-Pflanze angesehen werden. Eine Verkleinerung des Bodennitratpools verringert die Verlust­risiken und die damit verbundene Belastung der Umwelt. Der Input zum Nitratpool kann durch eine optimierte N-Düngung der Vorfrucht und eine damit einhergehende Reduzierung der N-Überschüsse vermindert werden. Zudem kann eine reduzierte Bodenbearbeitung einer verstärkten N-Freisetzung nach der Ernte der Vorfrucht entgegenwirken. Zwischenfrüchte und teilweise auch Hauptfrüchte können bereits vor Winter erhebliche N-Mengen in ihrer Biomasse akkumulieren und somit vor einer Verlagerung in tiefere Bodenschichten bewahren. Voraussetzung für eine nachhaltige Verbesserung der N-Ausnutzung ist jedoch, dass der aus den Residuen der Zwischenfrucht freiwerdende Stickstoff von der/den nachfolgenden Hauptfrucht/-früchten für ihre Ertragsbildung genutzt wird; andernfalls wird das Problem nur um ein Jahr verschoben. Da Umfang und Zeitpunkt der N-Mineralisation unter anderem von der N-Menge im Zwischenfruchtbestand, dem C:N-Verhältnis der Residuen, Einarbeitungstermin der Residuen und der nachfolgenden Witterung abhängt, ist eine präzise Voraussage des N-Transfers in die Folgefrucht schwierig. Darüber hinaus muss bei der Wahl der geeigneten Zwischenfrucht (-mischungen) darauf geachtet werden, dass keine Schad­erreger vermehrt werden, die auch die Nach­früchte infizieren können.Based on the literature amended by some unpublished data and data compilations from the literature, this review identifies the mechanisms of nitrogen (N) losses from arable land and explores the potential of growing catch crops to mitigate N loss risks from the soil-plant system. The nitrate pool in the soil can be regarded as starting point of most of the N losses via gaseous losses and/or leaching from the soil-plant system. Depleting this pool, especially in autumn, lowers the risk of losses and related impairments of the environment. The input into the nitrate pool can be reduced by adjusting the N fertilization to the N demand of the preceding crop, thus decreasing the N surplus. Less intensive soil tillage after the harvest of the preceding crop may lessen N release from the soil organic matter and the crop residues. On the other hand, cover or catch crops and, to a lesser extent, main crops can take up considerable N amounts in autumn and prevent it from being lost. However, in order to reduce N fertilization of the subsequent crop due to an improved N transfer, the big challenge is to harmonize the N demand of the subsequent main crop and the N release from the catch crop residues. Since the latter depends on several factors like accumulated N amount, C:N ratio of the residues, incorporation date and weather conditions, it can hardly be estimated. Another crucial point is the choice of a suitable cover crop because it should not propagate pests or diseases of the main crops

    Arbeitskreis Krankheiten im Getreide und Mais – 2019

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    Plant roots and FTIR – analyzing species composition and root biomass in peat soil

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