Herausforderung Lehrer_innenbildung – Zeitschrift zur Konzeption, Gestaltung und Diskussion (HLZ - Universität Bielefeld)
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    Fächerübergreifender Unterricht im Fächerverbund Naturwissenschaften und Sport: Darstellung eines systematischen Reviews

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    Fächerübergreifender Unterricht wird bereits seit vielen Jahren theoretisch hinsichtlich möglicher Potenziale und einer Implementierung an Schulen diskutiert. Stellenweise werden Formen fächerübergreifenden Unterrichts bereits umgesetzt. Gerade eine Fächerkombination von Sport mit einem oder mehreren der naturwissenschaftlichen Fächer scheint sich als ergiebig und wünschenswert herauszustellen, da viele konzeptionelle Ideen existieren, die in diesen Arbeiten allerdings nur selten evaluiert werden. Inwiefern diese Fachkombination schon empirisch beforscht wurde und wo weitere Forschungsdesiderate liegen, soll die vorliegende Arbeit klären. Hierfür erfolgt nach einer theoretischen Einordnung des Forschungsgegenstands die Darstellung einer systematischen Literaturrecherche zu empirischen Befunden von fächerübergreifenden Unterrichtsvorhaben, die sich mit sportlichen und naturwissenschaftlichen Inhalten befassen. Dabei konnten über das Fachportal Pädagogik in dem Suchzeitraum der Jahre von 2000 bis 2019 insgesamt 14 Studien erfasst werden, von denen sich zehn Studien vorrangig mit dem Wissenszuwachs beschäftigten. Es konnte herausgestellt werden, dass fächerübergreifende Interventionen zu einem erhöhten Wissenszuwachs führen. Dies ist allerdings durch die konzeptionelle Nähe zum „Bewegten Lernen“ kritisch zu betrachten, da dort ähnliche Testergebnisse gefunden werden. Darüber hinaus werden kleinere positive Befunde für den affektiv-motivationalen Bereich und bei sportpraktischen Untersuchungen berichtet, wobei bei letzteren durchaus kontrastierende Ergebnisse vorliegen. Insgesamt zeigt sich das Forschungsfeld dennoch sehr eindimensional. Dies hat die Forderung nach diverseren und größeren Forschungsvorhaben zur Folge, um fächerübergreifenden Unterricht didaktisch weiter legitimieren und vermehrt umsetzen zu können

    (Praxis-)Reflexion durch Mehrebenen-Mentoring von Lehramtsstudierenden in der frühen Praxisphase

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    Die Reflexion über Denk- und Handlungsprozesse im pädagogischen Kontext ist eine grundlegende Bedingung für die professionelle Ent-wicklung der Lehrerpersönlichkeit und wird als Basiskonstante für den beruflichen Selbstlernprozess verstanden. Verschiedene Mentoring-Formate in der Lehreraus- und -weiterbildung zeigen, dass Reflexionsprozesse im Rahmen einer Mentor-Mentee Beziehung angeregt und unterstützt werden können. Das Mentoring als reflexionsanleitender Aspekt ist in der empirischen Forschung bislang vor allem in Hinblick auf fachspezifische Elemente untersucht worden. Es fehlt jedoch an Studien zur spezifischen Rolle von 1. Peer-, 2. Schul- und 3. Tandem-Mentor*innen im Rahmen eines multiprofessionellen Mentorings für die Reflexion von Lehramtsstudierenden während ihrer ersten Praxisphase. In der vorliegenden Studie werden 38 Lehramtsstudierende nach ihrem Schulpraktikum mittels semistrukturierter Interviews zu reflexionsangeleiteten Prozessen durch multiprofessionelles Mentoring befragt. Die Interviews wurden mit Hilfe der Grounded Theory durch ein Forscher*innenteam analysiert und die Ergebnisse mittels MAXQDA dargestellt. Aus den insgesamt 180 Transkript-Seiten konnten folgende sechs Kernkategorien extrahiert werden, die von den Befragten als besonders relevant für das nachhaltige Gelingen ihrer ersten Schulpraxisphase bewertet wurden: Reflexion, Verfügbarkeit, gemeinsame Basis, Beziehung, Unterstützung und Teamgeist. Dabei wurden die Kategorien unterschiedlich zu Peer-, Schul- und Tandem-Mentor*innen in Bezug gesetzt. Die Ergebnisse zeigen, dass im Rahmen eines multi-professionellen Mentorings insbesondere die Kommunikation auf Augenhöhe auf der Basis gemeinsamem kontextinternen Wissens und gemeinsamer Fähigkeiten einen entscheidenden Faktor für reflexive Prozesse darstellt

    One-Take-Videos als effektive Lernstrategie in der universitären Ausbildung angehender Lehrkräfte? : Erste Befunde zur Wirksamkeit und Akzeptanz der Methode

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    Die vorliegende Pilotstudie untersucht die Wirksamkeit der Methode One-Take-Video auf die Gedächtnisleistung von Lehramtsstudierenden. Bei der Methode werden eigene Kurzreferate mithilfe eines Smartphones oder einer Webcam in den Phasen des Selbststudiums als Videos ohne Schnitt aufgezeichnet. 172 Teilnehmer*innen bereiteten innerhalb eines Bachelormoduls im Studiengang Lehramt für sonderpädagogische Förderung im Förderschwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung pädagogisch-psychologische Lerninhalte im Selbststudium als (1) selbstproduzierte Videos, als (2) selbstproduzierte Videos inklusive Feedback oder als (3) schriftliche Ausarbeitung vor. Der Gruppenvergleich unter Berücksichtigung aller drei Bedingungen offenbart einen signifikanten Un-terschied in der Punktzahl der zugehörigen Modulabschlussklausur. Im paarweisen Vergleich lassen sich hingegen keine überzufälligen Differenzen feststellen, wobei rein deskriptiv Gruppe (2) am stärksten profitierte. Beide Varianten der One-Take-Videos (1, 2) wurden von den Studierenden als lernförderlich und gut umsetzbar eingeschätzt.This pilot study examines the effectiveness of the One-Take-Video approach on the memory performance of teaching students. 172 participants prepared learning content in self-study as (1) self-produced videos, (2) self-produced videos including feedback or as (3) written elaboration. The group comparison, considering all three conditions, shows a significant difference in the number of points scored in the semester\u27s written exam. In a pairwise comparison, however, no overly coincidental differences can be found, whereby purely descriptive group (2) profited most. The students rated both variations of the One-Take Videos (1, 2) as learning-oriented and easy to implement

    Promoting professional vision of language-awareness in primary science education – a video- and practice-based seminar of Master of Education

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    Die sprachlichen Fähigkeiten von Schüler*innen sind für das Lernen im Sachunterricht eine wichtige Voraussetzung. Für Lehrkräfte stellt die Förderung sowohl der fachlichen als auch der sprachlichen Kompetenzen der Lernenden eine große Herausforderung dar. Studien zeigen, dass sich auch erfahrene Lehrkräfte diesbezüglich im Fachunterricht oftmals überfordert fühlen. Daher ist es sinnvoll, angehende Lehrkräfte bereits frühzeitig im Studium auf einen sensiblen Umgang mit Sprache im Sachunterricht vorzubereiten. Eine Möglichkeit stellt die Förderung der professionellen Wahrnehmung sprachsensiblen Lehrer*innenhandelns dar. Vorliegende Befunde lassen annehmen, dass die professionelle Unterrichtswahrnehmung einen positiven Einfluss auf das Handeln der Lehrkraft im Unterricht und das Lernen der Schüler*innen hat. Hier setzt der Beitrag an, indem er der Frage nachgeht, wie eine universitäre Lehrveranstaltung im Sachunterricht konzipiert sein kann, um die professionelle Unterrichtswahrnehmung der Studierenden in diesem Bereich zu fördern. Dazu werden zunächst das Konstrukt der professionellen Unterrichtswahrnehmung, die Möglichkeiten zur Förderung dieser durch den Einsatz von Videos sowie die Bedeutung von Sprache im Fach- bzw. Sachunterricht erarbeitet, bevor anschließend potenzielle sprachsensible Maßnahmen beschrieben und theoretisch verortet werden. Es folgt die Darstellung einer durchgeführten video- und praxisbasierten Masterveranstaltung, die auf die Förderung der professionellen Wahrnehmung dieser Maßnahmen abzielt. Abschließend werden Durchführungshinweise gegeben, Einsatzmöglichkeiten vorgeschlagen und erste Evaluationsergebnisse vorgestellt. Der Anstieg der Selbstwirksamkeitsüberzeugungen der Studierenden im Bereich des sprachsensiblen Unterrichtens kann ein erster Anhaltspunkt dafür sein, dass die Fähigkeit zur professionellen Unterrichtswahrnehmung verbessert werden konnte.The language skills of pupils in primary science education are already an important prerequisite for learning. For teachers, the promotion of both the technical and language skills of learners pose a major challenge. Studies show that even experienced teachers feel frequently overwhelmed with performing this kind of specialist teaching. Therefore, it may be beneficial to prepare prospective teachers in the course of their early studies for a sensitive use of language in the science classroom. One strategy to promote this is to work on the professional vision of language-awareness in teachers\u27 actions. This strategy is based on existing findings that suggest that a professional vision has a positive influence on teachers\u27 actions in the classroom as well as on the pupils\u27 learning. However, the intention of this article is to explore how a university seminar can be designed to promote the professional vision in this domain. First, the construct of professional vision will be defined and the video footage had to be analyzed regarding all potential language-aware measures which were subsequent described and according to the theoretically framework characterized. In the following the resulting video- and practice-based master seminar will be discussed which aimed at the development of the students’ professional vision and the application of appropriate measures. Finally, instructions for the implementation of the described training approach, including possible uses, are given and initial evaluation results are presented

    Klassenführung und Fachdidaktik im (Anfangs-)Unterricht Mathematik erfolgreich integrieren – Konzeption einer videobasierten Lehrveranstaltung zur Förderung der professionellen Unterrichtswahrnehmung

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    Modelle zu Lehrer*innenkompetenzen unterteilen das unterrichtsrelevante Professionswissen in domänenspezifische Wissensbereiche, u.a. in fachdidaktisches und pädagogisch-psychologisches Wissen. Durch die Trennung dieser Wissensdomänen entsteht für angehende Lehrpersonen im Rahmen der universitären Ausbildung die Problematik, isoliertes und nicht situiertes Wissen zu erwerben. Dies steht im Gegensatz zu den Anforderungen einer komplexen Unterrichtspraxis, die für einen effektiven Umgang mit einer heterogenen Schüler*innenschaft die Integration verschiedener Wissensdomänen erfordert. Im vorliegenden Beitrag wird ein interdisziplinäres Seminarkonzept vorgestellt, das diese Trennung aufhebt, indem es Professionswissen aus der Fachdidaktik Mathematik und den Bildungswissenschaften integriert und anhand konkreter Videobeispiele situiert. Ziel des Seminars ist die Förderung der professionellen Unterrichtswahrnehmung von Klassenführung in Verbindung mit einer kognitiv aktivierenden Lehr-Lern-Kultur. Erste Evaluationsergebnisse zeigen, dass die Studierenden ihre professionelle Unterrichtswahrnehmung zur Integration beider Konstrukte verbessern konnten. Die Integration und Anwendung dieser Wissensdomänen unterstützt die Studierenden, sensibel für die Vielschichtigkeit von Unterricht in heterogenen Lerngemeinschaften zu werden: Um Schüler*innen mit heterogenen Lernvor-aussetzungen erfolgreich zeitgleich unterrichten zu können, muss sowohl eine lernförderliche Klassengemeinschaft etabliert als auch eine aktive Auseinandersetzung mit dem Lerngegenstand bei sachkundigem Feedback ermöglicht werden. Da der Grundstein dafür im Anfangsunterricht gelegt wird, zeigen die eingesetzten Unterrichtsvideos Mathematikunterricht des ersten Schuljahres.Models of teacher competence subdivide the professional knowledge into domain-specific knowledge areas, i.a. in pedagogical content knowledge and pedagogical-psychological knowledge. Thus, student teachers acquire isolated, non-situated knowledge in the context of university education. This is in contrast to the complex practice of teaching in diverse classrooms that requires the integration of several domains of knowledge. This paper presents an interdisciplinary teaching concept that responds to the separation of different knowledge domains. It integrates mathematical pedagogical content knowledge and pedagogical-psychological knowledge by using authentic video material. The seminar aims for promoting the student teachers’ professional vision of classroom management and a cognitive activating culture of teaching and learning. The integration and application of these two knowledge domains support students to become sensitive to the complexity of teaching in diverse classrooms: Successful teaching in diverse classrooms needs both an established sense of community and an active engagement framed by supportive feedback. As early elementary mathematics lessons lay the foundation for successful learning, the used classroom videos show lessons from the first grade

    Editorial

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    Wir freuen uns, das zweite Jahresheft der HLZ vorlegen zu können. In diesem Editorial werden wir zunächst die 14 Beiträge dieser Ausgabe vorstellen und sodann aus der zurückliegenden Entwicklung der Zeitschrift Perspektiven auf das laufende und bevorstehende Arbeitsprogramm werfen, was neben der Jahresausgabe sowohl die Themenhefte der HLZ als auch weitere Publikationsorgane beinhalten wird.   &nbsp

    An der Schnittstelle von Rassismuskritik und Theaterpädagogik: Wege der (Selbst-)Reflexion und Emanzipation in der Lehramtsausbildung

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    Der vorliegende Text befasst sich mit der Frage nach der Schnittstelle zwischen Rassismuskritik und Theaterpädagogik und deren konkreter Form. Aufbauend auf den theoretischen Begriffen „Rassismus“ und „Rassismuskritik“ wird der Versuch unternommen, Anknüpfungspunkte an den theaterpädagogischen Ansatz des Theater der Unterdrückten (TdU) und seine bildungstheoretischen Grundlagen zu finden und zu erörtern. Darauf aufbauend wird ein didaktisches Konzept entworfen, das rassismuskritische Arbeit in der Lehramtsausbildung umsetzbar macht. Angehende Lehrer*innen sollen dabei einen kritischen Blick auf Diskriminierung im Bildungswesen mit speziellem Fokus auf das eigene Weiß- bzw. Schwarzsein bekommen, um damit ihre Handlungs- und Reflexionsfähigkeiten im Hinblick auf Rassismus in der Schule zu erweitern.The paper presents a discussion of the areas of critical race theory and theatre pedagogy and tries to find out how they could go together. After reflecting the terms ‚racism‘ and ‚critical race theory‘, it develops the argument that both areas have several aspects in common and their connection can be useful in teacher education. The theatrical instruments stem from the Theatre of the Oppressed which is based on the thoughts of Paulo Freire and his pedagogy. Thereupon, the article presents a didactical concept for implementing critical race theory in teacher education to confront future teachers with the topic ‚racism‘ and their own involvement. The workshop can contribute to professional competencies in which teachers reflect their own involvement in racism and its structures

    Learning diary as reflection instrument during practical training

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    Längere Praxisphasen wie das Praxissemester sollen mit Hilfe kritischer Reflexion eigener Handlungspraxis zur Professionalisierung angehender Lehrkräfte beitragen (Herzog & von Felten, 2001). Die Möglichkeiten, die sich Studierenden in den Praxisphasen bieten, Schul- und Unterrichtspraxis zu beobachten und Erfahrungen zu sammeln, sind dabei sehr vielfälltig. Neben eher klassischen Reflexionsgesprächen bieten sich z.B. Reflexionen in Form von Lerntagebüchern an, um schriftlich, eigenständig und selbstreguliert zu reflektieren (Gläser-Zikuda, Voigt & Rohde, 2010). Für eine gelingende, selbstregulierte Reflexion braucht es gezielte Instruktionen und Unterstützungen seitens der Dozierenden. In diesem Beitrag wird der Stand der Forschung im Bereich von Lerntagebüchern aufbereitet, wobei der Fokus auf dem hochschuldidaktischen Einsatz der Lerntagebücher liegt. Neben der Forschung zum Einsatz von Lerntagebüchern in Praxisphasen soll auch auf die umfangreiche Forschung zu Lerntagebüchern in Hochschulseminaren kritisch eingegangen werden. Abschließend wird das in den Bildungswissenschaften der Universität Wuppertal verwendete hochschuldidaktische Konzept zum Lerntagebucheinsatz vorgestellt. Hier wurden zwei verschiedene Konzepte des Lerntagebucheinsatzes angewandt, bei denen sich die Art der Instruktionen unterscheidet. Mittels einer vergleichenden qualitativen Inhaltsanalyse an zwei Kohorten (N1 = 69; N2 = 126) wird untersucht, welche Unterschiede zwischen den Kohorten (bis Sommersemester 2014; ab Wintersemester 2014/15) im Hinblick auf die Reflexionstiefe und den Reflexionsprozess bestehen. Die Analysen zeigen z.B., dass durch klarere Instruktionen und eine Reduktion der Anzahl an Lerntagebucheinträgen zielführendere Reflexionen stattzufinden scheinen. Neben den aus der Literatur bekannten Aspekten wird der Beitrag auch auf handlungspraktische Fragen zum Einsatz der Lerntagebücher im Hochschulkontext eingehen.Critical reflection on one’s own actions during longer practical phases contributes to the professionalization of trainee teachers (Herzog & von Felten, 2001). There are multiple possibilities for students to observe school and teaching practice and to gather experience during practical phases. Besides classical reflection talks, written reflections in the form of learning diaries present themselves and offer the option to reflect in writing, independently and in a selfregulated way (Gläser-Zikuda, Voigt & Rohde, 2010). A fruitful and self-regulated reflection needs precise instructions and support from lecturers. This article presents the state of research in the area of learning diaries, focusing on university didactical use. In addition to the research on learning diaries in practical phases, extensive research on learning diaries in university seminars will also be discussed. Finally the didactical concept to apply learning diaries, which is used within educational science at the University of Wuppertal will be introduced. Two different concepts of learning diary usage have been applied, in which modes of instruction differ. By means of a comparative qualitative content analysis on two groups (N1 = 69; N2 = 126) differences between the groups (until summer semester 2014; starting from winter semester 2014/2015) will be analyzed regarding depth and process of reflection. Analyses show that through clearer instructions and reducing diary entries, more expedient reflections seem to take place. Besides known aspects from literature, the article will discuss questions on practical usage of learning diaries in a university context

    School experience on DIN A0: Poster (presentations) as a form of reflection of teaching

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    Die universitäre Lehrer_innenbildung hat es schwer. Sie reflektiert und rekurriert auf eine (unterrichtliche) Bildungs- und Erziehungspraxis, auf die sie genau genommen keinen direkten Zugriff hat. Didaktik, sei es in Form einer Allgemeinen Didaktik, einer Fachdidaktik oder einer Didaktik Beruflicher Fachrichtungen, möchte als Bezugsdisziplin eine Brücke schlagen, indem sie Theorien und Methoden der Planung, Gestaltung, Durchführung und Reflexion von Unterricht offeriert. Im Unterschied zur Praxis kann Theorie in einem vom Zeit- und Kommunikationsdruck entbundenen, mithin komplexitätsreduzierten Schonraum agieren. Erst dieses Entkoppeln vom unaufhaltsamen Unterrichtsprozess eröffnet die Chance, Unterricht(-sverläufe) im Voraus zu antizipieren oder zu revidieren und vor allem didaktisch informiert iterativ-rekursiv zu reflektieren. Gerade letzteres gerät im Kontext einer kompetenzorientierten, universitären Ausbildung immer dann in den Mittelpunkt, wenn Schulpraktische Studien ausgewertet werden (müssen). Aber wie kann die persönlich erlebte Schul- und Unterrichtspraxis didaktisch strukturiert rekonstruiert und bewertet werden? Und wenn die Prämisse darin besteht, Lehren als ein Vorhaben zu bezeichnen, dessen Ziel darin besteht, über verschiedene Formen der Mitteilung ein intendiertes Verstehen von zuvor festgelegten Inhalten (Erscheinungen, Theorien usw.) zu bewirken, dann ist zudem zu fragen, wie eine solche Professionalität im Rahmen von didaktischen Reflexionen explizit gefördert werden kann. Diese Fragen werden im Beitrag aufgegriffen. Zur Reflexion des Blockpraktikum B (in den Beruflichen Fachrichtungen Sozialpädagogik sowie Bautechnik, Holztechnik und Farbtechnik/Raumgestaltung an der TU Dresden) dient eine Posterpräsentation. Die Idee und das Vorgehen sowie die Erfahrungen mit diesem Mittel respektive dieser Form der Reflexion sollen dabei im Mittelpunkt des Beitrages stehen.Die universitäre Lehrer_innenbildung hat es schwer. Sie reflektiert und rekurriert auf eine (unterrichtliche) Bildungs- und Erziehungspraxis, auf die sie genau genommen keinen direkten Zugriff hat. Didaktik, sei es in Form einer Allgemeinen Didaktik, einer Fachdidaktik oder einer Didaktik Beruflicher Fachrichtungen, möchte als Bezugsdisziplin eine Brücke schlagen, indem sie Theorien und Methoden der Planung, Gestaltung, Durchführung und Reflexion von Unterricht offeriert. Im Unterschied zur Praxis kann Theorie in einem vom Zeit- und Kommunikationsdruck entbundenen, mithin komplexitätsreduzierten Schonraum agieren. Erst dieses Entkoppeln vom unaufhaltsamen Unterrichtsprozess eröffnet die Chance, Unterricht(-sverläufe) im Voraus zu antizipieren oder zu revidieren und vor allem didaktisch informiert iterativ-rekursiv zu reflektieren. Gerade letzteres gerät im Kontext einer kompetenzorientierten, universitären Ausbildung immer dann in den Mittelpunkt, wenn Schulpraktische Studien ausgewertet werden (müssen). Aber wie kann die persönlich erlebte Schul- und Unterrichtspraxis didaktisch strukturiert rekonstruiert und bewertet werden? Und wenn die Prämisse darin besteht, Lehren als ein Vorhaben zu bezeichnen, dessen Ziel darin besteht, über verschiedene Formen der Mitteilung ein intendiertes Verstehen von zuvor festgelegten Inhalten (Erscheinungen, Theorien usw.) zu bewirken, dann ist zudem zu fragen, wie eine solche Professionalität im Rahmen von didaktischen Reflexionen explizit gefördert werden kann. Diese Fragen werden im Beitrag aufgegriffen. Zur Reflexion des Blockpraktikum B (in den Beruflichen Fachrichtungen Sozialpädagogik sowie Bautechnik, Holztechnik und Farbtechnik/Raumgestaltung an der TU Dresden) dient eine Posterpräsentation. Die Idee und das Vorgehen sowie die Erfahrungen mit diesem Mittel respektive dieser Form der Reflexion sollen dabei im Mittelpunkt des Beitrages stehen

    Becoming a teacher: Relating student experiences with domain-specific theories

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    Der Artikel beschreibt unter Berücksichtigung von fachdidaktischen Überlegungen (Religionsdidaktik und Didaktik des Schulfaches Erziehungswissenschaft, letztere wird oftmals auch als Didaktik des Unterrichtsfaches Pädagogik bezeichnet), wie durch die Thematisierung studentischer Erfahrungen in Praxisphasen begleitenden Veranstaltungen ein Beitrag zur Professionalisierung angehender Lehrkräfte geleistet werden könnte. Exemplarisch werden Vorgehensweisen aufgezeigt, wie Unterrichtserfahrungen angehender Lehrkräfte in solchen Unterrichtsfächern, die sich in Bezug auf Inhalte und Gegenstände des Unterrichts durch ein hohes Maß an Uneindeutigkeit auszeichnen, im Rahmen der universitären Veranstaltungen thematisiert und zu Theorien in Beziehung gesetzt werden können. Der Begriff Uneindeutigkeit bezeichnet dabei das Spezifikum beider Fächer, dass Fragen thematisiert und Aufgaben bearbeitet werden, die sich nicht immer eindeutig beantworten oder als richtig oder falsch bewerten lassen. Ziel der Einbindung studentischer Praxiserfahrungen und von deren Reflexion ist es, dass angehende Lehrkräfte professionelle Kompetenz entwickeln sowie für die Komplexität und Uneindeutigkeit theologischer Rede bzw. theologischen und pädagogischen Handelns und Wirkens sensibilisiert werden und gleichzeitig erkunden, wie sie Kinder und Jugendlichen in der Schule einen verlässlichen Referenzrahmen für die Entwicklung einer reflektierten religiösen bzw. pädagogischen Kompetenz vermitteln können.Taking into account of subject-didactic considerations (didactics of religion and didactics of the discipline of educational science as a school subject), the article describes how the thematization of student experiences could contribute to the professionalization of prospective teachers. The aim is to show how teaching experience of prospective teachers in subjects which are characterized by a high degree of ambiguity can be put into a relationship with theories at university. The term ambiguity refers to the specificity of both subjects that questions are addressed and tasks are dealt with which cannot be answered clearly or be considered correct or incorrect. The aim of integrating student practical experience and its reflection is to ensure that students develop professional competence and raise awareness of the complexity and ambiguity of theological and pedagogical action and work, and at the same time, explore how they can provide children and adolescents at school with a reliable frame of reference for the development of a reflected religious or pedagogical combination

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