Zeitschrift für Japanisches Recht (ZJapanR)
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    Kanzleien mit einer Mitgliedschaft in der Deutsch-Chinesischen Juristenvereinigung e.V.

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    Kanzleien mit einer Mitgliedschaft in der Deutsch-Chinesischen Juristenvereinigung

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    Kanzleiadresse

    Bestimmungen zur Devisenverwaltung bei grenzüberschreitenden Sicherheiten

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    Bibliography of Academic Writings in the Field of Chinese Law in Western Languages in 2016

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    Kein AbstractNo Abstrac

    Durchsetzung, Ausnutzung und Umgehung von Rechtsnormen in China

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    Der Beitrag betrachtet das schon vielfach konstatierte Auseinanderfallen von geschriebenem Recht und der Rechtswirklichkeit in der Volksrepublik China unter einem neuen Blickwinkel. Ausgehend von einer Gegenüberstellung von Umfrageergebnissen zur Rechtsbefolgung mit Beispielen aus der Rechts- und Witschaftspraxis wird dargestellt, wie die sowohl von staatlichen Akteuren als auch von Bürgern stets verbal bekundete Bejahung einer strengen Regelbindung (Normvertretung) in der Wirklichkeit allzu häufig opportunistischen Strategien des Einzelnen weicht. Hierbei untersucht der Verfasser die Bereiche der Durchsetzung, Ausnutzung und Umgehung von Rechtsnormen vor dem Hintergrund des Wegfalls traditionell gewachsener gesellschaftlicher Mechanismen zur Gewährung von Rechtskonformität und den unterschiedlichen staatlichen Versuchen der Etablierung einer in diese Lücke stoßenden sozialen Kontrolle. Er konstatiert hierbei grundlegende Widersprüche historischen, kulturellen, politischen und rechtlich institutionellen Ursprungs, die in eine hohe Erwartung gegenüber dem Staat zur regulatorischen Problemlösung münden, welche allerdings auf eine – ebenfalls gründlich analysierte – geringe Normakzeptanz durch den Bürger trifft. Abschließend werden mögliche Erklärungsansätze für die vorgefunden Ergebnisse dargelegt sowie ein Ausblick zu den Erfolgschancen der neuesten staatlichen Versuche der Sozialkontrolle gewagt.Implementation, abuse and circumvention of legal norms in ChinaThe article offers a fresh perspective on the well-known deviation between the black letter law and legal reality in the People’s Republic of China. Adopting as a starting point surveys on compliance with legal norms and examples from legal and business practice, the article illustrates how the actively portrayed adherence to legal norms by state and citizens very often gives away to opportunistic strategies. The author analyses the implementation, abuse and circumvention of legal rules against the backdrop of a loss of traditional societal mechanisms ensuring legal conformity and the variety of state-implemented measures of social control seeking to fill this gap. He identifies fundamental contradictions of historic, cultural, political and institutional origin whereby one finds a high expectation of regulatory problem-solving by the state alongside a low level of acceptance of legal rules among the citizenry. The article concludes with explanatory remarks on the issues examined and endeavours to assess the possible success of the newest state measures on social control

    Zum Marktwirtschaftsstatus Chinas – Eine summarische Bestandsaufnahme des Diskussionsstands

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    Im Jahr 2001 trat die Volksrepublik China der Welthandelsorganisation (WTO) bei. Innerhalb von 15 Jahren stieg China zu einem der wichtigsten Wirtschaftspartner für die EU auf. Doch strenge Beitrittsbedingungen in Form von Marktzugangsverpflichtungen bestimmen den Charakter und die Komplexität von Chinas Rolle in der WTO. Besondere Beachtung verdient hier das „Protokoll über den Beitritt der Volksrepublik China zur WTO“ (WTO-Beitrittsprotokoll), das neben der Festsetzung zusätzlicher Marktzugangsverpflichtungen auch die Grundlage dafür bildete, China die Behandlung als Marktwirtschaft in EU-Antidumpingverfahren zu versagen. Der entsprechende Passus im WTO-Beitrittsprotokoll lief am 11. Dezember 2016 aus. China will offiziell als Marktwirtschaft anerkannt werden und bewirkte im April 2017 die Errichtung eines Streitschlichtungspanels bei der WTO zur Klärung der Frage, ob die EU mit der in der Antidumping-Grundverordnung nach wie vor geltenden Regelung, China nicht als Marktwirtschaft zu behandeln, gegen WTO-Recht verstößt. Der vorliegende Beitrag bietet eine Bestandsaufnahme über den Diskussionsstand zur Frage der Zuerkennung des Marktwirtschaftsstatus an China und widmet sich den jüngsten Reformen im EU-Antidumpingrecht.China’s market economy status – A summary of the present state of discussionAbstractIn 2001, China joined the World Trade Organization (WTO). Within fifteen years China became one of the major trading partners for the European Union (EU). However, since China was still in the process of economic transformation, moving from a planned economy to one integrating market economy elements, section 15 (a) (ii) of China’s Accession Protocol to the WTO allowed other WTO member states, including the EU, more flexibility in imposing anti-dumping tariffs on Chinese exports. In December 2016, the relevant provision of China’s Accession Protocol expired. Consequently, China has demanded that it be treated as a market economy and has initiated a complaint at the WTO challenging EU measures related to the non-market economy methodology used in anti-dumping investigations. This article explores the current debate on the question of granting market economy status to China and also focuses on recent reforms in the EU’s anti-dumping legislation.

    Die Liberalisierung grenzüberschreitender Besicherung von Akquisitions- und Konzernfinanzierungen nach den neuen SAFE-Bestimmungen

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    Mit Wirkung zum 1. Juni 2014 hat das Staatliche Devisenamt (SAFE) neue Bestimmungen zu grenzüberschreitenden Sicherheiten erlassen. Zusammen mit anderen kürzlich ergangenen regulatorischen Änderungen erleichtern die neuen SAFE Bestimmungen die Möglichkeit für chinesische Gesellschaften, Sicherheiten für ihre Auslandsinvestitionen und Verbindlichkeiten ausländischer Holdinggesellschaften zu bestellen. Die neuen SAFE Bestimmungen erlauben zudem die Besicherung inländischer Kredite durch ausländische Gruppengesellschaften zugunsten von chinesischen Finanzinstitutionen. Der Beitrag beschreibt die neuen SAFE Bestimmungen, setzt sie in Bezug zu weiteren anwendbaren Vorschriften des chinesischen Rechts und untersucht ihre praktische Anwendbarkeit auf verschiedene Fallgruppen grenzüberschreitender Sicherheiten.The Liberalisation of Cross-Border Security under the New SAFE ProvisionsWith effect as of 1 June 2014, the State Administration of Foreign Exchange (SAFE) released a new set of regulations governing the provision of cross-border security. In line with other recently introduced regulatory changes, the new SAFE provisions facilitate the provision of cross-border credit support by Chinese companies in respect of both offshore investments and obligations of their foreign holding companies. The new SAFE provisions also allow Chinese financial institutions to benefit from guarantees and security provided by offshore companies for loans granted to Chinese companies. The article describes the new SAFE provisions, shows how they relate to other provisions applicable under Chinese law and analyses their practical applicability based on various examples

    Rückblick auf 30 Jahre DCJV

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    Alumniseminar anlässlich des 10-jährigen Bestehens des Chinesisch-Deutschen Instituts für Rechtswissenschaft an der China University for Political Science and Law (CUPL) in Beijing am 23. und 24. Februar 2017 an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

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    Domestizierung des chinesischen Sachenrechts – Anmerkungen zu den „Erläuterungen des OVG zu einigen Fragen der Anwendung des ‚Sachenrechtsgesetzes der VR China‘ (Teil eins)“

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    Der Beitrag behandelt die „Erläuterungen des OVG zu einigen Fragen der Anwendung des ‚Sachenrechtsgesetzes der Volksrepublik China‘ (Teil 1)“ (SRG-Auslegung), die mehrere grundlegende Fragen im zentralen Bereich des Sachenrechts aufgreifen. Die Verfasserin erläutert jeweils die hinter den Regelungen stehenden Kontroversen in Literatur und Rechtsprechung ohne deren Kenntnis sich die Vorschriften regelmäßig kaum erschließen und illustriert deren Anwendungsbereich anhand von Beispielen. Sie sieht in der SRG-Auslegung eine wichtige Rechtsquelle zur Anpassung der normierten Rechtsfiguren an die Vorstellungen und Gewohnheiten der Parteien und Richter. Insgesamt bedauert sie für unbewegliches Eigentum die sich in diesem Prozess der Anpassung allerdings abzeichnende Abschwächung der Publizitätsfunktion des Registers und warnt vor den Folgen für die Rechtssicherheit des Immobilienverkehrs.Domestic Adaptation of Chinese Property Law – Comment on “Interpretation I of the Supreme People\u27s Court on Several Issues concerning the Application of the Property Law of the People\u27s Republic of China”The article deals with “Interpretation I of the Supreme People’s Court on Several Issues concerning the Application of the Property Law of the People\u27s Republic of China” (PL-Interpretation), which addresses several fundamental questions of Chinese property law. The author offers examples and background information on the disputes in literature and legal practice that led to the respective rules contained in the PL-Interpretation, and in so doing she significantly helps to clarify their regulative aim and scope of application. In general, the author views the Interpretation’s provisions as an important tool for bringing the black letter rules, on the one hand, and the expectations of parties or judges, on the other hand, closer together. For immovables, however, she criticises the trend of weakening the land register’s publicity function and points out how this may negatively affect legal certainty in the real estate market

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