Zeitschrift für Japanisches Recht (ZJapanR)
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    Die Kodifikation des chinesischen Zivilgesetzbuches – ausgewählte Fragen

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    Der Beitrag analysiert rechtsvergleichend den am 15. März 2017 verabschiedeten Allgemeinen Teils des Zivilrechts (ATZR) der Volksrepublik China. Hierbei werden nach einleitenden Gedanken zur Zeitgemäßheit der Kodifikation, zu deren Verhältnis zu bereits bestehenden Rechtstexten und dem Einfluss der deutschen Rechtstradition, ausgewählte Vorschriften der einzelnen Kapitel (Allgemeine Bestimmungen, Recht der Personen, Zivilrechte, Rechtsgeschäftslehre, Stellvertretung, Zivile Haftung und Verjährung) des neu geschaffenen Gesetzes im Detail untersucht.Die Autorin sieht die Kodifikation insgesamt als einen weitgehend gelungenen Kompromiss aus Kontinuität gegenüber bestehenden Vorgängervorschriften und nötigem, wissenschaftlich befürwortetem Wandel an. Im Vergleich zum deutschen Recht konstatiert sie allerdings einen im ATZR stärker ausgeprägten Minimalismus, der sich in sehr knapp formulierten Vorschriften zeigt, für die sie in der Vielzahl der Fälle Anwendungsschwierigkeiten in der Praxis erwartet.The codification of the Chinese Civil Code –Selected IssuesAbstractFrom a comparative perspective, the paper analyses the General Part of the Chinese Civil Law (GPCCL) which was enacted on 15 March 2017. After exploring general aspects of the codification, comparing the codification with existing civil law norms and shedding light on the influence of German legal tradition, the paper examines in detail selected regulations of each chapter of the codification, namely, general rules, individual and civil rights, doctrine on juridical acts, representation, civil liability and limitation periods. The author considers the new codification as a good compromise between continuity of existing norms and necessary change highly supported by leading scholars. However, the author states that in comparison to the general part of the German Civil Law Code, the GPCCL is characterized by minimalism which, expressed by succinct formulation of norms, may give rise to implementing problems

    Die Kodifikation eines Zivilgesetzbuches in China: Einige Probleme mit Blick auf die Systematisiserung und Verwissenschaftlichung der Gesetzgebung

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    Derzeit arbeitet der Nationale Volkskongress an einer Kodifikation eines chinesischen Zivilgesetzbuches. Der Autor des vorliegenden Beitrags durfte bereits viele Jahre an der zivilrechtlichen Gesetzgebung teilnehmen und wurde auch bei der gegenwärtigen Kodifikation als Sachverständiger hinzugezogen. Vor diesem Hintergrund plädiert er dafür, dass Aspekte der Rechtsstaatlichkeit, Wissenschaftlichkeit und Systematik bei der Kodifikation stärker berücksichtigt werden. Zunächst wird eine Übersicht über die Gesetzgebung des chinesischen Zivilgesetzbuches seit dem Jahre 1949 gegeben, um dann grundsätzliche Überlegungen zur Wissenschaftlichkeit und Systematik der Kodifizierungsarbeiten anzustellen. Hiernach wird die Frage behandelt, welche Gegenstände in einem Zivilgesetzbuch geregelt werden können. Diese Gegenstände müssen bei der Kodifikation einer grundlegenden Logik zugeführt werden, wobei es sich anbietet, einen Blick in die historischen Grundlagen des römischen Rechts zu werfen. Anschließend werden als konkrete gesetzgeberische Aufgaben die Ordnung der Rechtsbegriffe, die Typisierung der Normen und die Technik des Vor-die-Klammer-Ziehens angesprochen, um hieraus die Anforderungen für das Ausarbeiten von Rechtsnormen abzuleiten. Kern der Anforderungen ist, durch geeignete Gesetzgebung eine Willkür der Justiz auszuschließen, Rechtseinheitlichkeit zu schaffen und den gesellschaftlichen Fortschritt voranzutreiben. Auf dieser Grundlage werden schließlich einige Vorschläge des Forschungsteams der Chinesischen Akademie für Sozialwissenschaften zum Allgemeinen Teil des Zivilrechts unterbreitet.The Codification of Civil Law in China: Challenges in Fashioning Systematic and Scholarly Legislation Currently, the National People\u27s Congress is in the process of formulating a Chinese Civil Code. The author of the present article participated for many years in the creation of civil law legislation and was also consulted as an expert in connection with the current codification efforts. In the light of this background, he argues that the codification process needs to devote greater consideration to certain aspects of the rule of law, not least the scholarly and systematic nature of legislation. The paper first gives an overview of Chinese Civil Code legislation enacted since 1949 in order to present fundamental considerations regarding the scholarly and systemic underpinnings of the codification endeavour. Here, a key question asks what objects can be regulated in a civil code. Their regulation must rely upon a basic logic, and in this respect it is worth looking at the historic foundations of Roman law. Subsequently, the article addresses specific legislative tasks that are necessary for the elaboration of legal rules, particularly the ordering of legal terminology, typifying norms and the technique of factoring out general rules (Ausklammerungstechnik). As a core requirement, appropriate legislation should exclude any risk of judicial arbitrariness, create legal uniformity and promote social progress. On this basis, the author presents some proposals for the General Part of Civil Law that have been formulated by the research team of the Chinese Academy of Social Sciences

    Kanzleien mit einer Mitgliedschaft in der Deutsch-Chinesischen Juristenvereinigung e.V.

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    Detaillierte Ausführungsregeln zur vorläufigen Verordnung über die Eintragung von Immobilien

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    Rote Linien und Graubereiche: Ausländische Anwaltskanzleien in China

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    Der Beitrag untersucht regulatorisches Umfeld und gelebte Wirklichkeit der Tätigkeit ausländischer Anwaltskanzleien in der Volksrepublik China. Dabei wird zunächst kurz die Bedeutung und Entwicklung des Anwaltsberufes nach Gründung der Volksrepublik insgesamt betrachtet, woran sich die ausführliche Analyse der relevanten rechtlichen Vorschriften für ausländische Anwaltskanzleien in ihrer historischen Entwicklung bis heute anschließt. Insgesamt wird dabei ein derzeit nur semi-geöffneter Markt für ausländische Anwaltskanzleien konstatiert, dessen Spielregeln nicht immer durch klare gesetzliche Vorschriften vorgegeben werden. Komplettiert wird die Betrachtung stets durch den unerlässlichen Blick in die anwaltliche Praxis und die dort gefundene Handhabung der fraglichen Normen unter Berücksichtigung des behördlich geprägten modus vivendi. Der Beitrag schließt mit einem Plädoyer gegen die bisherige protektionistische Politik und für eine weitere Öffnung des chinesischen Marktes für ausländische Kanzleien und unterbreitet hierzu konkrete, detaillierte Vorschläge, wie diese wünschenswerte Öffnung – nicht zuletzt im chinesischen Interesse – erfolgen könnte.Red lines and grey areas: foreign law firms in ChinaThe article deals with the regulatory environment and the lived reality of legal practice conducted by foreign law firms in the People’s Republic of China. After giving a brief introduction on the importance and development of the legal profession in general following the foundation of the People’s Republic, the author thoroughly examines the relevant legal provisions concerning foreign law firms and the development of these provisions over time. Observations are supplemented by always taking into account actual legal practice and the practical solutions found for dealing with the various provisions and the given administrative modus vivendi. Overall, an only semi-open market for foreign law firms is presently found, one whose basic rules are not always clear. The article concludes with a plea against the existing protectionist policy and in favour of a further opening of the Chinese market for foreign law firms. In doing so, the author offers detailed suggestions on how to implement this desirable change, also spelling out the possible benefits for Chinese interests.

    Rhein-Main-Forum: Erstes Treffen China-interessierter Juristinnen und Juristen in Frankfurt a.M. am 9. November 2017

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    Bericht zum ersten Treffen des Rhein-Main-Forums.Report on the first Rhein-Main-Meeting

    Mitteilung des Obersten Volksgerichts zur Bekanntmachung der achten Gruppe von anleitenden Fällen

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    Praktikum am Justiz-Yuan in Taiwan

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    Eilin Schmidt berichtet über Praktikumsmöglichkeiten für deutsche Jurastudierdende in Taiwan.Internship repor

    Binding/Pißler (Hrsg.) Chinesisches Zivil- und Wirtschaftsrecht Band 2 - Schwerpunkt Wirtschaftsrecht

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    Kanzleien mit einer Mitgliedschaft in der Deutsch-Chinesischen Juristenvereinigung

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