o-bib - Das offene Bibliotheksjournal (VDB - Verein Deutscher Bibliothekare e.V.)
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Open Library Badge: 15 Kriterien für mehr Offenheit in Bibliotheken
Der Open Library Badge zeichnet Bibliotheken aus, die sich für Offenheit (engl. Openness) in Gesellschaft und Wissenschaft einsetzen. Bewerbungen um den Open Library Badge 2020 sind ab sofort möglich.The Open Library Badge awards libraries that are committed to openness in society and science. Applications for the Open Library Badge 2020 are possiblefrom now on
Feministisches Perlentauchen: Der META-Katalog und das Digitale Deutsche Frauenarchiv machen Materialien der Frauenbewegungen für die breite Öffentlichkeit sichtbar
Die Bewahrung der Lesben- und Frauenbewegungsgeschichte ist Aufgabe des i.d.a.-Dachverbands, der aktuell rund 40 Archive, Bibliotheken und Dokumentationsstellen vernetzt. Seit 2015 existiert der gemeinsame META-Katalog des Dachverbands. Er realisiert den spartenübergreifenden Nachweis von bibliothekarischen und archivalischen Materialien und stellt ein bisher einzigartiges Rechercheinstrument für die deutschsprachige Frauen- und Geschlechterforschung dar. Darauf aufbauend ging 2018 das Digitale Deutsche Frauenarchiv (DDF) online. Das virtuelle Portal präsentiert Originaldokumente in Form von Digitalisaten, begleitet von wissenschaftlich aufbereiteten Informationen. Der Beitrag widmet sich Herausforderungen beim Datenmanagement in META und bei der Rechteklärung für das DDF.Preserving the heritage of lesbian and women’s history is a major task of i.d.a., the umbrella organization of about 40 German-speaking lesbian/women‘s libraries, archives and documentation centres in Europe. Since 2015 the META-catalogue provides joint and multidisciplinary access to metadata and digital objects as a unique discovery tool for researchers in the fields of women and gender studies. As a follow-up project, the Digital German Women‘s Archive (DDF) went online in 2018. This virtual portal presents digitized documents accompanied by scholarly information. This article addresses the challenges of data management in META and rights clearance for the DDF
Texterkennung als Herausforderung bei der Digitalisierung von Tabellen: Am Beispiel des Projektes für belgische historische Zählungen (KU Leuven Libraries Economics and Business)
Bereits seit mehr als 5000 Jahren finden Volkszählungen statt. Während sie ursprünglich nur zur Steuererhebung und zu militärischen Zwecken durchgeführt wurden, dienten sie später auch der wissenschaftlichen Forschung. Die ersten Zählungen, die von Anfang an auch der Forschung zur Verfügung standen, wurden 1846 unter der Leitung von Adolphe Quetelet in Belgien durchgeführt. Diese Zählungen wurden in regelmäßigen Abständen wiederholt. Da die Analyse dieser Zählungen aufgrund ihres Umfanges und ihres Formats sehr aufwendig ist, ist es sinnvoll, die dort enthaltenen Informationen mit Hilfe von Retrodigitalisierung und elektronischer Texterkennung aufzubereiten. Die wirtschaftswissenschaftliche Bibliothek der KU Leuven (Belgien) arbeitet zur Zeit an einem Projekt, das sich zum Ziel gesetzt hat, die gedruckten Ausgaben der belgischen Industriezählungen von 1846 bis 1947 als Excel-Kalkulationstabellen anzubieten. In diesem Artikel wird sowohl auf die damit verbundenen Herausforderungen eingegangen als auch die Arbeitsweise beschrieben.Censuses have been taking place for more than 5000 years. They were originally carried out for the purposes of tax collection and the military, but later also used for scientific research. The first censuses which, from the start, were also available for research were carried out in Belgium in 1846 under the direction of Adolphe Quetelet. After Quetelet’s famous first censuses for research, many subsequent censuses were taken. Since the analysis of these censuses is very time-consuming due to their extent and format, it makes sense to convert them into digital form by means of electronic text recognition. The KU Leuven Libraries Economics and Business (Belgium) is currently working on a project aimed at offering the printed editions of the Belgian industrial censuses between 1846 and 1947 as Excel spreadsheets. This article addresses the challenges involved and describes the procedures
Bericht der Vorsitzenden des VDB – Verein Deutscher Bibliothekarinnen und Bibliothekare – über das Vorstandsjahr 2019/2020, zu erstatten auf der Mitgliederversammlung in der zweiten Jahreshälfte 2020
o-bib goes Twitter – erste Erfahrungen: Zugleich ein Blick auf bibliothekarische und informationswissenschaftliche Fachzeitschriften in der Twittersphäre
Seit Februar 2020 besitzt die vom VDB herausgegebene bibliothekarische Open-Access-Zeitschrift o-bib einen eigenen Twitter-Account (@obibJournal). Der Beitrag schildert die bisherigen Erfahrungen und vergleicht die Twitter-Aktivitäten von o-bib mit denen anderer bibliotheks- und informationswissenschaftlicher Zeitschriften im deutschsprachigen Raum. Seit kurzem erscheinen da Artikel in o-bib weitgehend kontinuierlich; jeder neue Beitrag wird getwittert. Da die Tweets auch auf der o-bib-Website eingebunden sind, dienen sie zugleich als Historie für die in o-bib veröffentlichten Beiträge. Für Twitter-Nutzende stellen die Tweets auch eine Art Anker dar, um neue Artikel gut weiterverbreiten und/oder kommentieren zu können. Nur ein Teil der bibliotheks- und informationswissenschaftlicher Zeitschriften im deutschsprachigen Raum – insbesondere, aber nicht nur Open-Access-Zeitschriften – verfügt über eine Twitter-Präsenz. Eine Betrachtung der Tweets von neun Zeitschriften aus einem Zeitraum von sechs Monaten zeigt, dass es deutliche Unterschiede sowohl bei der Zahl der Tweets als auch bei deren Verteilung (originäre Tweets vs. Retweets) und ihren Inhalten gibt. Abschließend werden Überlegungen angestellt, wie sich der Twitter-Account von o-bib weiterentwickeln könnte.Since February 2020, the Open Access library journal o-bib, published by the VDB, has its own Twitter account (@obibJournal). The article describes the experiences made so far and compares the Twitter activities of o-bib with those of other German-speaking journals in library and information science. As of late, articles in o-bib are published continuously; every new article is tweeted. Since the tweets are integrated into the o-bib website, they also serve as a timeline for the published articles. For active Twitter users, the tweets are also a kind of anchor for distributing and/or commenting on new articles. Only some of the library and information science journals in the German-speaking world have a Twitter account - especially, but not only open access journals. An analysis of the tweets of nine journals over a period of six months shows that there are significant differences both in the number of tweets and in their distribution (original tweets vs. retweets) and their content. Finally, some suggestions are made for possible further development of the o-bib Twitter