o-bib - Das offene Bibliotheksjournal (VDB - Verein Deutscher Bibliothekare e.V.)
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    4. Mentoringprogramm des VDB 2022/23: Auftaktworkshop in Leipzig

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    Qualitätssicherung für die Lehre: Ein Supervisionsprojekt von Universitätsbibliothek und hochschuldidaktischem Zentrum der TU München

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    Schulungen zur Informationskompetenz gehören mittlerweile zum Standardangebot der meisten Bibliotheken. Jedoch haben die wenigsten Bibliotheksbeschäftigten eine pädagogische oder didaktische Ausbildung. Wie können Lehrende sicherstellen, dass ihre Kurse didaktisch sinnvoll aufgebaut sind, Präsentation und Kursgestaltung die Teilnehmenden ansprechen und sie sich als Dozent*innen weiterentwickeln? Die Universitätsbibliothek (UB) der Technischen Universität München (TUM) bietet mit derzeit 17 verschiedenen Kursen und insgesamt ca. 300 Veranstaltungen im Jahr ein umfangreiches Schulungsprogramm an. Im Wintersemester 2019/20 hat die Bibliothek ein Supervisionsprojekt mit ProLehre, dem hochschuldidaktischen Zentrum der TUM, durchgeführt. Ziel war es, von externer Seite einen professionellen Blick auf die Kurse zu erhalten und die Dozent*innen durch ein strukturiertes, konstruktives Feedback in ihrer Rolle als Lehrende zu unterstützen. Der Artikel beschreibt die Planung und Durchführung des Projektes. Außerdem wird davon berichtet, wo vom Projektplan abgewichen werden musste, wie das Feedback der Teilnehmenden war und wie die Bibliothek nach dem Projekt die Qualität ihres Schulungsangebotes durch eine Verstetigung der kollegialen Hospitation sicherstellen will. Today, information literacy training is a part of the standard service offered by most libraries. But very few colleagues have any educational qualification or training in didactics. How can librarians make sure that their courses are structured in a didactically sensible way, that presentation and course design engage the participants and that they develop as teachers? The University Library (UB) of the Technical University of Munich (TUM) currently offers an extensive training programme consisting of 17 different courses, giving approximately 300 courses per year. In the winter semester 2019/20, the library conducted a supervision project with the TUM’s centre for media and higher education didactics - ProLehre. The aim was to obtain a professional view of the courses from an external perspective and to support the librarians in their role as teachers by providing structured, constructive feedback. This article describes the planning and implementation of the project. It also reports on where the project plan had to be adapted, what the feedback from the participants was like and how the library wants to ensure the quality of its courses beyond the project by introducing peer observation as a permanent feature

    Making of oder Lost in translation? : Das Framework for Information Literacy for Higher Education – Herausforderungen bei der Übersetzung ins Deutsche und der bibliothekarischen Anwendung

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    Im Mittelpunkt dieses Beitrags steht das 2016 von der Association of College & Research Libraries (ACRL) veröffentlichte Framework for Information Literacy for Higher Education, dessen Kernideen und Entwicklung aus Vorläufern wie den 2000 von der ACRL publizierten Information Literacy Competency Standards for Higher Education heraus skizziert werden. Die Rezeptionsgeschichte dieser Standards im deutschen Sprachraum wird vor dem Hintergrund der Geschichte ihrer (partiellen) Übersetzung nachgezeichnet und hieraus das Potenzial abgeleitet, das die nun vorliegende vollständige Übersetzung des Framework ins Deutsche für eine zeitgemäße Förderung von Informationskompetenz bietet. Die vielfältigen Herausforderungen einer solchen Übersetzung werden durch Einblicke in die Übersetzungswerkstatt exemplarisch reflektiert

    Der Bibliothekar als Grundlagenforscher : Zum Tod von Kurt Hans Staub

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    Dezentrale Identifikatoren (DIDs): Die nächste PID-Evolution: selbstsouverän, datenschutzfreundlich, dezentral

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    Dieser Beitrag behandelt den zuletzt vom W3C hervorgebrachten Standard für dezentrale Identifikatoren (Decentralized Identifiers, kurz: DIDs) in Bezug auf den Bereich des Forschungsdatenmanagements. Es wird dargelegt, dass die aktuell im wissenschaftlichen Publikationswesen häufig verwendeten persistenten Identifikatorensysteme (Persistent Identifiers, PIDs) wie Handle, DOI, ORCID und ROR aufgrund ihrer Zentralisierung fundamentale Probleme hinsichtlich der Datensicherheit, dem Datenschutz und bei der Sicherstellung der Datenintegrität aufweisen. Dem werden als mögliche Lösung das System der DIDs gegenübergestellt: eine neuartige Form von weltweit ein- deutigen Identifikatoren, die durch jedes Individuum oder jede Organisation selbst generiert und auf jeder als vertrauenswürdig erachteten Plattform betrieben werden können. Blockchains oder andere Distributed-Legder-Technologien können dabei als vertrauenswürdige Datenregister fungieren, aber auch direkte Peer-to-Peer-Verbindungen, auf bestehende Internetprotokolle aufsetzende Methoden oder statische DIDs sind möglich. Neben dem Schema wird die technische Spezifikation im Sinne von Datenmodell und die Anwendung von DIDs erläutert sowie im Vergleich die Unterschiede zu zentralisierten PID-Systemen herausgestellt. Zuletzt wird der Zusammenhang mit dem zugrundeliegenden neuen Paradigma einer dezentralen Identität, der Self-Sovereign Identity, hergestellt. SSI repräsentiert ein gesamtes Ökosystem, in dem Entitäten ein kryptografisch gesichertes Vertrauensnetzwerk auf der Basis von DIDs und digitalen Identitätsnachweisen bilden, um dezentral manipulationsgesichert und datenschutzgerecht identitätsbezogene Daten auszutauschen. Zum Schluss der Abhandlung stellt der Autor fünf zuvor herausgearbeitete Anforderungen in Bezug auf eine zeitgemäße Umsetzung von persistenten Identifikatoren vor.This paper discusses the latest W3C standard for decentralized identifiers (DIDs) with respect to research data management. It is shown that due to their centralization, persistent identifier systems (PIDs) currently used in scientific publishing, such as Handle, DOI, ORCID, and ROR, involve fundamental problems with regard to data security, data privacy and data integrity. This is contrasted with DIDs as a possible solution, a new form of globally unique identifiers that can be generated by any individual or organization and operated on any platform deemed trustworthy. Blockchains or other distributed ledger technologies can act as verifiable data registries, but direct peer-to-peer connections, methods built on existing Internet protocols, or static DIDs are also possible. In addition to the scheme, the technical specification in terms of the data model and the usage of DIDs are explained. The differences in comparison to centralized PID systems are outlined as well. Finally, the connection to the underlying new paradigm of a decentralized identity, called Self-Sovereign Identity, is shown. SSI represents an entire ecosystem in which entities form a cryptographically secured trust network based on DIDs and digital proofs of identity to exchange identity-related data in a decentralized, tamper-proof, and privacy-preserving manner. The author concludes by presenting five requirements derived from the discussion related to a state-of-the-art approach to the implementation of persistent identifiers

    Engelbert Plassmann (23. März 1935 – 6. November 2021)

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    Der ‚Gründungsbestand‘ der Friedrich-Ebert-Stiftung im Fokus der Provenienzforschung

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    Die Nutzung des wissenschaftlichen Publikationssystems : Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt „Open Access in der Berufsbildungsforschung“

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    Das Forschungsprojekt „Open Access in der Berufsbildungsforschung“ (OABBF, Laufzeit: 1/2019–6/2021) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) beschäftigt sich mit der Frage nach den technisch-strukturellen, politisch-normativen und wissenschaftssystem-immanenten Bedingungen für die Akzeptanz, Verbreitung und Nutzung von Open Access in der Berufsbildungsforschung. Vor einem wissenschaftssoziologischen und medientheoretischen Hintergrund wurde die empirische Datenbasis über einen Mixed-Methods-Ansatz generiert. Auf die Explorationsphase im Jahr 2019, die Gruppendiskussionen mit Autor*innen der Berufsbildungsforschung beinhaltete, folgte 2020 eine Onlinebefragung, die sich an rund 5.000 Autor*innen richtete. In diesem Beitrag werden ausgewählte Ergebnisse der Onlinebefragung vorgestellt. Die Ergebnisse skizzieren Einstellungen der Autor*innen zur Verbreitung und zur Nutzung von Publikationen. Außerdem werden Daten zu den Lesegewohnheiten der Befragten vorgestellt sowie zu den Informationsressourcen, die von ihnen im Kontext der eigenen wissenschaftlichen Arbeit genutzt werden. Die Ergebnisse zeigen: Sowohl bei der Verbreitung als auch bei der Nutzung und Recherche von Publikationen ist den Befragten der digitale und dauerhafte Zugriff auf Literatur wichtig. Bei der Nutzung von Literatur sind das Renommee, die Wissenschaftlichkeit und die unmittelbare Verfügbarkeit von Publikationen zudem zentrale Auswahlkriterien der Befragten. Open Access ist hingegen häufig kein Suchkriterium und bleibt für die Befragten tendenziell unsichtbar in ihrem Arbeitsalltag.The research project „Open Access in vocational education and training research“ (OABBF) at the Federal Institute for Vocational Education and Training (BIBB) (running from 1/2019 to 6/2021) explores the technical and structural, policy-oriented and normative conditions as well as conditions inherent in the academic research system for the acceptance, dissemination and use of open access in vocational education and training research. Using a sociology of science and media theory back- ground, the empirical data used for the study was generated through a mixed methods approach. The exploration phase in 2019, which included group discussions with authors in VET research, was followed by an online survey in 2020, sent out to approximately 5,000 authors. This paper presents selected results from the online survey. The results uncover authorsʼ attitudes towards the dissemination and use of publications. In addition, data on the information resources used by the respondents in the context of their own academic work and on their reading habits are presented. The results show that the digital and permanent access to literature is important to the respondents for the dissemination of their own research as well as regarding the use and research of publications. When using literature, the reputation, scientific nature and immediate availability of publications are also central selection criteria for the respondents. Open Access, however, is often not a search criterion and tends to remain invisible to respondents in their everyday work

    Die Session „Forschungsdaten in den Fachdisziplinen“ auf dem Bremer Bibliothekartag: Ein Bericht

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    Was hat die Wahl des Jokers in der Millionenshow mit Informationskompetenz zu tun? : Das Framework der ACRL in der Vermittlung von Informationskompetenz

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    Einer eher ergebnisorientierten Wissensvermittlung in der Schule steht der diskurshafte Charakter der Wissensentstehung und –weitergabe in der Wissenschaft gegenüber. Im Übergang von der Schule zur Hochschule kommt Vorstellungen der Studienanfänger*innen über die Entstehung und Verlässlichkeit sowie über den Erwerb von Wissen besondere Bedeutung zu. Für Studierende sind sie eine wichtige Grundlage für das Verständnis von Wissenschaft und Forschung. Das Framework for Information Literacy for Higher Education der Association of College & Research Libraries (ACRL) formuliert diese Einsichten als Schwellenkonzepte, deren Vermittlung eine konzeptuelle Veränderung bei den Lernenden hervorrufen soll. Das Framework wird im Kontext von Problemstellungen und Erkenntnissen zur Vermittlungspraxis im Hochschulkontext dargestellt und dessen Praxistauglichkeit und Nutzen für verschiedene Zielgruppen und in verschiedenen Kontexten reflektiert. Die Schwellenkonzepte werden in Beziehung zum Konzept der „epistemischen Überzeugungen“ gesetzt, die subjektives Wissen über Information und Wissen repräsentieren. Beispiele aus der Unterrichtpraxis der Autorin werden gezeigt.At school, knowledge is rather presented as secured and time-invariant; knowledge creation and transfer in science has a discourse-like quality. In the transition from school to university, the beliefs of first-year students about the creation, reliability and acquisition of knowledge are of particular importance for understanding science and research. The „Framework for Information Literacy for Higher Education“ of the Association of College & Research Libraries (ACRL) defines threshold concepts for these insights, the teaching of which is intended to bring about a conceptual change in learners. The framework is presented in the context of problems of and findings on teaching practice in the context of higher education and its practical suitability and benefits for different target groups and different contexts are reflected upon. Threshold concepts are seen as related to the concept of "epistemic beliefs", which represent subjective knowledge about information and knowledge. Examples from the author\u27s teaching practice are shown

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