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Beschlussprotokolle und Beilagen aus den Ministerratssitzungen der 28. Regierungsperiode /
Die Umsetzung des Europäischen Haftbefehls in Österreich und ausgewählten Nachbarländern
eingereicht von Sarah Anna Brandstetter, BScDiplomarbeit Johannes Kepler Universität Linz 202
Best Practice & Research Clinical Rheumatology / Role of rheumatoid arthritis registries worldwide: What have they taught us?
Rheumatoid arthritis (RA) is one of the most common rheumatic conditions, impacting quality of life on several domains. Major breakthroughs have been achieved over the past three decades in the management benefitting the patients’ lives. With increasing as well as novel treatment options, clinical registries have been established and continuously evolve to portray patient characteristics, monitor disease activity of RA, effectiveness and safety of the novel compounds. The greatest insights derived from registries is our current knowledge on the risks for malignancies and infections but also extending our knowledge collected in clinical trials on comparative effectiveness, long-term drug utilisation and under-represented populations. Moreover, the possible evolution of registries involving Big Data and AI, and the increased focus on patient centredness is discussed
Pediatric Neurology / Predictors of surgical failure in pediatric lesional temporal lobe epilepsy surgery
Background
Epilepsy surgery can potentially cure pharmacoresistant temporal lobe epilepsy (TLE) in children. However, surgical failures, where patients continue to experience seizures, still exist. We evaluated outcomes in pediatric patients after resective temporal lobe surgery to identify risk factors for failure.
Methods
Data on pediatric patients with TLE who underwent surgery were prospectively collected at our institution. Minimum follow-up (FU) was three years after surgery. Resections were stratified into extended resections, i.e., anterior temporal lobectomies, and sparing resections, i.e., lesionectomies and selective amygdalohippocampectomies. Ongoing seizures and relapses within the first three years were considered surgical failures.
Results
We included 96 patients after 43 sparing and 52 extended resections from 1993 to 2019 with a median FU of 10.1 years (range 3.0 to 28.3 years). Pathohistology most frequently revealed epilepsy-associated tumors (44.8%), hippocampal sclerosis (37.5%), and focal cortical dysplasias (12.5%). One year postoperatively, 69.8% were seizure free, increasing to 78.5% after five and 72.9% after 10 years. Sparing resections increased the odds for surgical failure in a multivariate analysis (odds ratio: 4.63, P = 0.006). Preoperative focal onset to bilateral tonic-clonic seizures increased the likelihood of seizure relapses (hazard ratio: 3.89, P = 0.006) and contributed to higher odds of surgical failure (odds ratio: 2.79, P = 0.002).
Conclusions
Pediatric patients with TLE undergoing surgery have high rates of long-lasting favorable seizure outcomes. Resection strategy is a prognostic factor for early surgical success in favor of larger resections. Relapses were more frequent in children with focal onset to bilateral tonic-clonic seizures beforesurgery
Mathematikunterricht und Geschlechterpräferenzen : eine Untersuchung zur Förderung von Mädchen in MINT Fächern an Sekundarschulen I unter Einsatz geschlechtergerechter Sprache und weiblichen Vorbildern
Die immer noch vorhandene Unterrepräsentation von Frauen in MINT-Berufen und MINT-Studiengängen wirft wichtige Fragen zur Geschlechtergleichstellung und Nutzung des Talentpools auf. Obwohl in Österreich rechtliche Gleichstellung besteht, bestehen in Vorarlberg weiterhin Ungleichheiten, die auf ungleiche Bezahlung und traditionelle Rollenbilder zurückzuführen sind (Vorarlberg Landesregierung, o. D.). Laut der PISA-Studie ist die Geschlechterdifferenz in Mathematik mit durchschnittlich 19 Punkten in Österreich eine der größten der ganzen Studie (Toferer et al., 2023). Ziel dieser Untersuchung ist es, durch einen mädchenzentrierten Mathematikunterricht Schülerinnen der Sekundarstufe I positiv für Mathematik und Naturwissenschaften zu bestärken. Ein solches Unterrichtskonzept basiert auf gendersensibler Didaktik, Rollenbildern von Lehrer:innnen, Attributionen, geschlechterspezifischen Interaktionsmustern, Sprache, Lehr- und Lernprozessen und Lehrmethoden. Im Rahmen dieser Arbeit wurden Schüler:innen in zwei Sekundarstufen I in Vorarlberg zu ihrer Motivation, Talentrichtung und Wahrnehmung der Unterrichtsgestaltung befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass ein mädchenzentrierten Mathematikunterricht die Schülerinnen positiv beeinflusst, mit Ausnahme der Kategorie ‚Relevanz von Alltagsbeispielen in Aufgabenstellungen‘ im Unterstufengymnasium.The underrepresentation of women in STEM professions is an ongoing phenomenon, raising significant questions about gender equality and the utilization of available talent. Despite legal gender equality in Austria, there are inequalities in Vorarlberg due to unequal pay and traditional role models (Vorarlberg Landesregierung, o. D.). According to PISA, the gender gap in mathematics in Austria is one of the largest in the entire study with an average of 19 points (Toferer et al., 2023). The aim is to encourage females in lower secondary levels to take a positive approach to mathematics and science through girl-centered mathematics lessons. The categories of a girl-centered teaching concept consist of gender-sensitive didactics, role models of teachers, attributions, gender-specific interaction patterns, language, teaching and learning processes and teaching methods. Students in middle school and junior high school in Vorarlberg were asked about their motivation, talent direction and evaluation of the lesson design. Girl-centered mathematics lessons can positively encourage female students in lower secondary levels to do mathematics with the exception of the category 'relevance of everyday examples in tasks' in middle school.Lara Marie BaldaufAbstract in englischer SpracheMasterarbeit Universität Innsbruck 2025Masterarbeit Kirchliche Pädagogische Hochschule Edith Stein 2025Masterarbeit Pädagogische Hochschule Tirol 2025Masterarbeit Pädagogische Hochschule Vorarlberg 2025Masterarbeit Universität Mozarteum Salzburg 202
Der dunklen Persönlichkeit zugrunde liegende Kognitionen und deren Auswirkungen auf das Verhalten
Dissertation Universität Innsbruck 202
Solubility enhancement of insulin for oral administration : development of SEDDS with dry reverse micelles
von Haurelle Edige Dziengue, BScMasterarbeit Universität Innsbruck 202
Inzidenz der intrahepatischen Cholestasein Zwillingschwangerschaften mit oder ohne Progesterongabe: Eine retrospektive Kohortenstudie
Die intrahepatische Cholestase der Schwangerschaft (ICP) ist die häufigste schwangerschaftsspezifische Lebererkrankung und ist mit einem erhöhten Risiko für fetale Komplikationen wie Frühgeburt, Intrauteriner Fruchttod, Totgeburt, Asphyxie verbunden. Das Leitsymptom ist Pruritus ohne Hautausschlag, begleitet von erhöhten Gallensäurekonzentrationen und/oder Transaminasen, die als zentrale diagnostische Parameter gemäß der ausgewählten Leitlinie gelten. Der potenzielle Einfluss einer exogenen Progesterontherapie auf die Inzidenz der ICP ist bislang unzureichend erforscht, insbesondere in Zwillingsschwangerschaften, die aufgrund erhöhter Hormonspiegel ein erhöhtes Risiko für ICP aufweisen. Die Inzidenz der ICP ist weltweit sehr unterschiedlich, für Österreich liegen bislang keine Daten vor.Diese retrospektive Kohortenstudie analysiert die Daten von 1973 Zwillingsschwangerschaften, die zwischen Jänner 2004 und Dezember 2022 im Allgemeinen Krankenhaus Wien (AKH) entbunden wurden.Da Gallensäurewerte in den vorliegenden Datensätzen nicht dokumentiert wurden, erfolgte die Definition der ICP anhand des gleichzeitigen Vorliegens von Pruritus und erhöhten Leberwerten. Aufgrund der geringen Anzahl der identifizierten ICP-Fälle wurde die Analyse zudem auf Schwangere mit isoliert Pruritus und isoliert erhöhten Leberwerten erweitert. Die statistische Auswertung erfolgte quantitativ mittels SPSS und umfasste logistische Regressionen, nicht-parametrische Tests und deskriptive Analysen.In der untersuchten Kohorte zeigte sich kein signifikanter Einfluss der exogenen Progesterontherapie auf die Entwicklung einer ICP, isoliert Juckreiz oder erhöhte Leberwerte. Ebenso wurden keine signifikanten Zusammenhänge zwischen diesen Parametern und dem fetalen Outcome festgestellt.Trotz der fehlenden statistischen Signifikanz liefern die Ergebnisse wertvolle Einblicke in die ICP in Zwillingsschwangerschaften. Die geringe Anzahl diagnostizierter Fälle zeigt, dass standardisierte diagnostische Verfahren, insbesondere die routinemäßige Bestimmung der Gallensäurewerte, essenziell sind, um ICP frühzeitig zu identifizieren. Da erhöhte Gallensäurewerte mit einem erhöhten Risiko für negative fetale Outcomes assoziiert sind, unterstreichen die Ergebnisse die Notwendigkeit einer strukturierten diagnostischen Erfassung, um eine frühzeitige therapeutische Intervention zu ermöglichen und potenzielle Risiken für Mutter und Kind zu minimieren. Zudem verdeutlichen die Erkenntnisse, dass weder Progesteron noch isolierter Juckreiz oder erhöhte Leberwerte allein als prädiktive Marker für negative fetale Outcomes herangezogen werden können. Für die Zukunft sind weitere Studien zu Zwillingsschwangerschaften mit einer umfassenden Erhebung diagnostischer Parameter erforderlich, um die Pathophysiologie der ICP sowie deren Auswirkung auf das fetale und maternale Outcome weitergehend zu erforschen, mit dem Ziel, evidenzbasierte internationale Leitlinien zur Optimierung von Behandlungsstrategien zu schaffen.Intrahepatic cholestasis of pregnancy (ICP) is the most common pregnancy-specific liver disease and is associated with an increased risk of fetal complications such as premature birth, intrauterine fetal death, stillbirth and asphyxia. The leading symptom is pruritus without rash, accompanied by elevated bile acid concentrations and/or transaminases, which are considered key diagnostic parameters according to the chosen guideline. The potential influence of exogenous progesterone therapy on the incidence of ICP has not yet been sufficiently researched, particularly in twin pregnancies, which are at increased risk of ICP due to elevated hormone levels. The incidence of ICP varies greatly around the world and no data is available for Austria to date.This retrospective cohort study analyzes the data of 1973 twin pregnancies delivered at Vienna General Hospital (AKH) between January 2004 and December 2022.As bile acid values were not documented in the available data sets, ICP was defined on the basis of the simultaneous presence of pruritus and elevated liver values. Due to the small number of ICP cases identified, the analysis was also extended to pregnant women with isolated pruritus and isolated elevated liver values. The statistical analysis was performed quantitatively using SPSS© and included logistic regressions, non-parametric tests and descriptive analyses.In the cohort studied, there was no significant influence of exogenous progesterone therapy on the development of ICP, isolated pruritus or elevated liver enzymes. Similarly, no significant correlations were found between these parameters and fetal outcome.Despite the lack of statistical significance, the results provide valuable insights into ICP in twin pregnancies. The low number of diagnosed cases shows that standardized diagnostic procedures, in particular the routine determination of bile acid levels, are essential to identify ICP at an early stage. As elevated bile acid levels are associated with an increased risk of adverse fetal outcomes, the results underline the need for structured diagnostic recording to enable early therapeutic intervention and minimize potential risks for mother and child. In addition, the findings make it clear that neither progesterone nor isolated itching or elevated liver values alone can be used as predictive markers for negative fetal outcomes. For the future, further studies on twin pregnancies with a comprehensive survey of diagnostic parameters are needed to further investigate the pathophysiology of ICP and its impact on fetal and maternal outcome with the aim of creating evidence-based international guidelines to optimize treatment strategies.Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des VerfassersDiplomarbeit Medizinische Universität Wien 202
Ketamine-associated changes in cerebral glucose metabolism using pharmacological PET/MR imaging – a retrospective data analysis
Hintergrund: Ketamin, ein seit langem etabliertes Anästhetikum, hat wegen seiner schnellen und robusten antidepressiven Wirkung, vor allem bei therapieresistenter Depression seit kurzem Aufmerksamkeit erregt. Diese Effekte scheinen komplexere neurobiologische Vorgänge zu involvieren als der einfache Antagonismus an N-methyl-D-aspartat- (NMDA) Rezeptoren. In diesem Kontext sind Techniken der Neurobildgebung essenziell für die Untersuchung von Ketamins Effekte auf das menschliche Gehirn geworden. Methoden: Diese randomisierte, doppelblinde, placebo-kontrollierte cross-over Studie wandte eine Kombination aus funktioneller Positronenemissionstomographie (fPET) mit [18F]FDG und gleichzeitiger Magnetresonanztomographie an, um die Ketamin-assoziierten Veränderungen im zerebralen Glukosestoffwechsel darzustellen. 25 gesunde Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden untersucht, um psychiatrische und bedeutende medizinische Erkrankungen auszuschließen und durchliefen zwei PET/MR Messungen, bei denen sie jeweils entweder (S)-Ketamin oder Placebo erhielten. Zusätzlich zu den erhobenen Neuroimaging-Daten wurden die subjektiven Erfahrungen der Probandinnen und Probanden während der Infusion mit einer visuellen Analogskala (VAS) aufgezeichnet. Ergebnisse: Die statistischen Analysen zeigten unter Verwendung eines Boxcar Task-Regressors, der auf vordefinierte Zeitintervalle gerichtet war, keine signifikanten Veränderungen des zerebralen Glukosestoffwechsels während der akuten (S)-Ketamin-Infusion. Nichtsdestotrotz zeigten die subjektiven Angaben der Probandinnen und Probanden, dass der Höhepunkt der Ketaminwirkung nach den modellierten Regressoren-Fenstern stattfand. Das deutet darauf hin, dass die neurobiologischen Effekte außerhalb der spezifisch analysierten Zeitperioden aufgetreten sein könnten. Konklusion: Obwohl keine statistisch signifikanten Veränderungen in dieser Analyse beobachtet werden konnten, demonstriert diese Studie die Durchführbarkeit und Nützlichkeit von fortgeschrittenen pharmakologischen fPET-Protokollen unter der Verwendung Bolus plus konstanter Infusion. Diese Methoden bieten hohe zeitliche Auflösung und das Potenzial dynamische Veränderungen im Glukosestoffwechsel des Gehirns während Medikamentengabe aufzuzeigen. Die Erkenntnisse heben die Wichtigkeit von Auswahl der Zeitpunkte in der Modellierung von neuropharmakologischen Effekten hervor und legen den Grundstein für zukünftige Studien unter Miteinbezug von Patientinnen und Patienten.Background: Ketamine, a long-established anaesthetic agent, has recently drawn attention for its fast and robust antidepressant effects, particularly in treatment-resistant depression. These effects are thought to involve complex neurobiological mechanisms beyond simple antagonism of N-methyl-D-aspartate (NMDA) receptors. In this context, neuroimaging techniques have become essential tools for investigating ketamine’s action on the living human brain.Methods: This randomized, double-blind, placebo-controlled cross-over study employed a combination of functional positron emission tomography (fPET) with [18F]FDG and simultaneous magnetic resonance imaging (MRI) to examine acute ketamine-induced changes in cerebral glucose metabolism. Twenty-five healthy participants, carefully screened to exclude psychiatric and significant medical conditions, underwent two PET/MR sessions, receiving either (S)-ketamine or placebo in counterbalanced order. In addition to neuroimaging data, participants’ subjective experiences were continuously recorded using a visual analogue scale (VAS) during the infusion.Results: Statistical analysis using a boxcar task regressor targeting predefined time intervals during acute (S)-ketamine infusion revealed no significant changes in cerebral glucose metabolism. However, subjective ratings indicated that participants experienced peak drug effects after the modeled regressor windows, suggesting that neurobiological effects may have occurred outside the specified analysis periods.Conclusion: Although no statistically significant effects on glucose metabolism were observed in this analysis, the study demonstrates the feasibility and utility of advanced pharmacological fPET protocols using bolus plus constant infusion techniques. These methods offer high temporal resolution and the potential to capture dynamic changes in brain metabolism during drug challenges. The findings highlight the importance of timing in modeling neuropharmacological effects and lay the groundwork for future studies in clinical populations.Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des VerfassersDiplomarbeit Medizinische Universität Wien 202
The preoperative fibrinogen-to-lymphocyte ratio as a prognostic factor in patients with oral squamous cell carcinoma: a retrospective data analysis
Das orale Plattenepithelkarzinom ist der häufigste maligne Tumor im Bereich der Mundhöhle und weist niedrige 5-Jahresüberlebensraten von rund 50% auf. Die individuelle Prognose der Patienten ist von verschiedenen klinischen, anatomischen und histopathologischen Faktoren abhängig. Entzündungsmarker werden dabei zunehmend als mögliche prognostisch relevante Faktoren diskutiert.In dieser Diplomarbeit wurde mit einer retrospektiven Datenanalyse die prognostische Bedeutung der präoperativen Fibrinogen-to-Lymphocyte Ratio (FLR) beim oralen Plattenepithelkarzinom untersucht. Dabei wurden 155 Patienten, die zwischen 2010 und 2020 an der Universitätsklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie der Medizinischen Universität Wien operiert wurden, eingeschlossen. Die FLR wurde als Quotient aus dem Plasmafibrinogen zur absoluten Lymphozytenzahl im peripheren Blut gebildet. Die Patienten wurden anhand ihrer FLR in zwei Gruppen unterteilt, wobei der Cut-Off hierfür bei 2,775 lag. Die Ergebnisse haben gezeigt, dass die Patienten der Gruppe mit hoher FLR ein signifikant kürzeres Gesamtüberleben (OS) und Disease-Specific-Survival (DSS) aufweisen (p < 0,001 beziehungsweise 0,005). Es wurde ein Cox-Regressionsmodell mit den Variablen FLR, pT-Status und Patientenalter erstellt. Die FLR konnte im multivariaten Regressionsmodell als unabhängiger prognostischer Faktor des OS bestätigt werden. (Hazard Ratio = 1,851, p = 0,044). Beim DSS zeigte die univariate Regressionsanalyse einen signifikanten Einfluss der FLR auf das DSS. Die FLR konnte allerdings im multivariaten Regressionsmodell nicht als unabhängiger prognostischer Faktor des DSS bestätigt werden.The oral squamous cell carcinoma is the most common malignant tumor of the oral cavity and has low 5-year survival rates of approximately 50%. The individual prognosis of patients depends on various clinical, anatomical and histopathological factors. Inflammatory markers are increasingly being discussed as possible prognostic factors.This thesis used a retrospective data analysis to investigate the prognostic significance of the preoperative fibrinogen-to-lymphocyte ratio (FLR) in oral squamous cell carcinoma. The study included 155 patients, who underwent surgery at the Department for Oral and Maxillofacial Surgery of the Medical University of Vienna between 2010 and 2020. The FLR was calculated as the ratio of the plasma fibrinogen to the absolute lymphocyte count in the peripheral blood. The patients were divided into two groups based on their FLR, with a cut-off of 2.775.The results showed that patients in the high FLR group had a significantly shorter overall survival (OS) and disease-specific survival (DSS) (p <0.001 and 0.005, respectively). A cox proportional hazards model was built, considering the variables FLR, pT status and age. The FLR was confirmed as an independent prognostic factor for OS in the multivariate regression analysis (hazard ratio = 1.851, p = 0.044). Regarding DSS the univariate regression analysis showed a significant influence of the FLR. However, in the multivariate analysis the FLR could not be confirmed as an independent prognostic factor for DSS.eingereicht von Laura StroblParalleltitel laut Übersetzung der VerfasserinDiplomarbeit Medizinische Universität Wien 202