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    Procedural Generation of Recoil Patterns using Perlin Noise

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    FPS-Spiele gehören zu den beliebtesten Videospielgenres und zeichnen sich durch eine stark kompetitive Komponente aus. Kompetitive FPS-Spiele erfordern die Meisterung verschiedener Fähigkeiten, von denen eine die Rückstoßkontrolle ist. Das in der Spieleentwicklung weit verbreitete Perlin-Noise wird in dieser Arbeit auf seine Eignung zur Erzeugung von Rückstoßmustern untersucht.Um dies zu untersuchen, wurde ein Prototyp-Algorithmus entwickelt und eine User-Studie durchgeführt, um den Realismus der Ergebnisse zu bewerten. Der Prototyp umfasst einen auf Perlin-Noise basierenden Rückstoßmuster-Generator, einen visuellen Rückstoßmuster-Editor, der als Unreal-Engine-Plugin implementiert ist, und ein Tool zur Brute-Force-Nachbildung vorhandener Rückstoßmuster.Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass der vorgeschlagene Algorithmus - und damit auch Perlin-Noise- eingesetzt werden kann, um realistische Rückstoßmuster zu erstellen, die für Spiele wie Counter Strike 2 oder Valorant geeignet sind. Außerdem wurde gezeigt, dass bestehende Rückstoßmuster bis zu einem gewissen Grad reproduziert werden können. Statistische Tests zeigen signifikante Unterschiede in den Parameterwerten der reproduzierten Rückstoßmuster und der realistischen generierten Rückstoßmuster aus der User-studie, mit Ausnahme des "Chance" Parameters. Die Parameterbereiche für die wichtigsten Parameter wurden angegeben, um einen Ausgangspunkt zu schaffen. Je nach Waffentyp können die Bereiche variieren.Obwohl ein Grundlage erstellt werden kann, ist aufgrund von Variationen bei den Waffentypen und der inhärenten Zufälligkeit des Generators weiterhin eine manuelle visuelle Bestätigung erforderlich. Darüber hinaus weist der Algorithmus in Bezug auf die vertikale Gestaltung des Musters im Vergleich zu aktuellen Rückstoßmustern Einschränkungen auf. Es wird jedoch vorgeschlagen, dass der Algorithmus bestehende Rückstoßmuster effektiv ersetzen und in Spielumgebungen oder Waffensystemen implementiert werden könnte, die den Rückstoß nach bestimmten Kriterien modulieren möchten.FPS games are among the most popular video game genres, featuring a highly competitive component. Competitive FPS games require mastery of various skills, one of which is recoil control. Perlin noise—widely utilized in game development—is examined in this thesis for its viability in generating recoil patterns.To investigate this, a prototype algorithm was developed and a user study conducted to evaluate the realism of its output. The prototype comprises a Perlin noise-based recoil pattern generator, a visual recoil pattern editor implemented as an Unreal Engine plugin, and a tool to brute-force the recreation of existing recoil patterns.The study’s findings indicate that the proposed algorithm—and, by extension, Perlin noise—can be employed to create realistic recoil patterns suitable for games such as Counter Strike 2 or Valorant. Additionally, it was demonstrated that existing recoil patterns can be reproduced to a certain extent. Statistical tests indicate significant differences in the parameter values of the reproduced recoil patterns and the realistic sampled recoil patterns from the user study, except for the chance parameter. Parameter ranges for the main parameters were given to establish a starting point. Depending on weapon types ranges may vary.Although a baseline pattern can be established, manual visual confirmation remains necessary due to variations in weapon type and the inherent randomness of the generator. Moreover, the algorithm exhibits limitations in the vertical design aspect of the pattern compared to current recoil designs. Nonetheless, it is suggested that the algorithm could effectively replace existing recoil patterns and be implemented in game environments or weapon systems that wish to modulate recoil based on specific criteria.by: Christian GeßnerMasterarbeit Fachhochschule Technikum Wien 202

    Differenzierte Betrachtung von Qualitätsmanagementsystemen für Medizinproduktesoftwarehersteller - Auswirkungen auf Kosten, zeitliche Ressourcen und Auditmanagement

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    Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit der finanziellen Herausforderung der Im-plementierung der Verordnung (EU) 2017/745, insbesondere im Hinblick auf die Auditsituation und den damit einhergehenden personellen Ressourcen. Seit der Einführung dieser Verord-nung im Jahr 2017 sehen sich viele Hersteller:innen von Medizinprodukten, darunter auch die CARE SOLUTIONS GMBH, mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert. Die CARE SOLUTIONS GMBH, ein Unternehmen mit 61 Mitarbeiter:innen, gilt als Kleinunternehmen, jedoch verändert die Unternehmensgröße nicht die Anforderungen an die Umsetzung der Verordnung (EU) 2017/745. Ein wesentlicher Aspekt dieser Anforderungen, ist die Klassifizie-rung von Medizinprodukten, da ab der Klasse IIa ein Audit durch eine benannte Stelle erfor-derlich ist. Diese Anforderung geht mit erheblichen finanziellen Kosten einher. Angesichts dessen entstand die Überlegung, den Personalaufwand zu optimieren, um die damit verbun-denen Auditkosten zu reduzieren.Im Rahmen dieser Arbeit wurden die notwendigen Schritte zur Splittung des Qualitätsmana-gements in zwei Qualitätsmanagementsysteme beschrieben, um die Anzahl der Mitarbei-ter:innen für das Audit gemäß der Verordnung (EU) 2017/745 zu minimieren. Zusätzlich wur-de eine detaillierte Kostenaufstellung durchgeführt, welche sowohl die Kosten für die Erstzerti-fizierung im Jahr 2024 als auch die für die Rezertifizierung im Jahr 2025 umfasst. Des Weite-ren wurde bei der benannten Stelle ein Kostenvoranschlag für den reduzierten Personalauf-wand eingeholt. Die Analyse ergab, dass die Pauschalpreise der benannten Stelle relativ hoch sind, sodass nur eine geringe Einsparung erzielt werden kann. Diese Einsparung wird jedoch durch die zusätzlichen Auditkosten für die ISO 9001:2015 vollständig aufgezehrt, wodurch die Hypothe-se, dass eine signifikante Kostenreduktion durch die Aufspaltung des Qualitätsmanagement-systems erreicht werden könne, nicht bestätigt werden konnte.Trotz der fehlenden finanziellen Einsparungen gibt es jedoch verschiedene Vorteile, die für die Umsetzung des Projekts sprechen. Insbesondere kann die Qualität der Dokumentation ver-bessert und die Wirksamkeit der Qualitätsmanagementsysteme gesteigert werden. Aufgrund der hohen Anforderungen durch die Audits der Verordnung (EU) 2017/745 und der ISO 9001:2015 müssen beide Qualitätsmanagementsysteme kontinuierlich aktualisiert werden, was ebenfalls zu einer Optimierung der internen Prozesse führt.Die Entscheidung, ob dieses Projekt umgesetzt werden soll, erfordert eine sorgfältige Evalua-tion durch die Geschäftsführung der CARE SOLUTIONS GMBH, wobei sowohl die finanziel-len als auch die qualitativen Aspekte berücksichtigt werden müssen.This master's thesis deals with the financial challenge of implementing Regulation (EU) 2017/745, particularly with regard to the audit situation. Since the introduction of this regulation in 2017, many medical device manufacturers, including CARE SOLUTIONS GMBH, have faced significant challenges. CARE SOLUTIONS GMBH, a company with 63 employees, is considered a small business, but the size of the company does not change the requirements for implementing Regulation (EU) 2017/745. A key aspect of these requirements is the classi-fication of medical devices, as an audit by a notified body is required for devices in class IIa and above. In view of this, the idea arose to optimize personnel costs in order to reduce the associated audit costs.As part of this work, the necessary steps to split the quality management system were de-scribed in order to minimize the number of employees for the audit according to Regulation (EU) 2017/745. In addition, a detailed cost breakdown was carried out, which includes both the invoices for the initial certification in 2024 and those for the recertification in 2025. Fur-thermore, contact was made with the notified body to obtain a cost estimate for the reduced personnel costs.The analysis showed that the flat-rate prices of the notified body are relatively high, so that only a small saving can be achieved. However, this saving is completely offset by the addi-tional audit costs for ISO 9001:2015, which means that the hypothesis that a significant cost reduction could be achieved by splitting the quality management system could not be con-firmed.Despite the lack of financial savings, however, there are various advantages to implementing the project. In particular, the quality of the documentation can be improved and the effective-ness of the quality management systems increased. Due to the high demands of the audits of Regulation (EU) 2017/745 and ISO 9001:2015, both quality management systems must be continuously updated, which also leads to an optimization of internal processes.The decision as to whether this project should be implemented requires careful evaluation by the management of CARE SOLUTIONS GMBH, taking into account both financial and quali-tative aspects.ausgeführt von: Larissa SchattenbergerMasterarbeit Fachhochschule Technikum Wien 202

    Konzeptionelle Produktentwicklung einer First-Person-View Drohne unter 250 Gramm mit dem Fokus auf die Sport-Videografie

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    Im Rahmen dieser Masterarbeit wird die Entwicklung und Evaluation einer unter 250 Gramm (g) schweren First-Person-View (FPV) Drohne für die Anwendung in der Sport-Videografie untersucht. Ziel ist es, ein System zu konzipieren, das sowohl regulatorische Anforderungen erfüllt als auch qualitative und funktionale Vorteile gegenüber bestehenden kommerziellen Drohnenlösungen bietet.Der theoretische Teil beleuchtet die technischen Grundlagen und Anforderungen an FPV-Drohnen im sportlichen Einsatz. Der Fokus liegt dabei auf Gewicht, Flugperformance, Videoqualität und der Echtzeitübertragung. Als Grundlage dienen eine detaillierte Marktanalyse sowie eine Einordnung relevanter Technologien, insbesondere im Hinblick auf Videostabilisierung, Übertragungslatenz und modulare Bauweise.Im praktischen Teil wird ein funktionsfähiger Prototyp entwickelt, getestet und mit kommerziellen Systemen (DJI Mini 4 Pro, GEPRC Cinelog25, Cinelog25 V2) verglichen. Die Tests umfassen Höchstgeschwindigkeit, Akkulaufzeit, Flugverhalten und Videoaufzeichnung. Die Eigenbaudrohne erreicht im Test die höchste Geschwindigkeit, bietet eine robuste Kameraintegration und profitiert von einem modularen Aufbau. Schwächen zeigen sich bei hoher Motorlast in Form von Jello-Artefakten im Videomaterial. Zudem treten Komplikationen bei der Umsetzung halbautonomer Flugmodi mittels GPS auf.Die Ergebnisse verdeutlichen, dass gezielte Systemoptimierungen, insbesondere in der Kamerawahl, Rahmenarchitektur und Gewichtskonfiguration, deutliche Vorteile für den Einsatz in der Sport-Videografie bieten können. Gleichzeitig wird die Bedeutung weiterer Forschung in den Bereichen Vibrationsvermeidung, Kameraintegration und autonomer Flugmodi hervorgehoben.This master’s thesis presents the development and evaluation of a sub-250-gram (g) First-Person-View (FPV) drone designed for use in sports videography. The objective is to design a system that complies with current regulatory limits while offering qualitative and functional advantages over commercially available drone solutions.The theoretical framework outlines the technical fundamentals and operational requirements of FPV drones in dynamic sports environments. Emphasis is placed on weight optimization, flight performance, video quality, and real-time transmission. A detailed market analysis and a review of relevant technologies, such as video stabilization, transmission latency, and modular architecture, form the basis of the concept.A functional prototype is developed, tested, and benchmarked against commercial drones (DJI Mini 4 Pro, GEPRC Cinelog25, Cinelog25 V2). Flight speed, battery runtime, maneuverability, and video recording quality are evaluated. The custom-built drone achieves the highest measured top speed, features a robust camera integration, and benefits from a modular design. However, the system exhibits video artifacts (jello) under high motor load and shows limitations in the implementation of semi-autonomous GPS-based flight modes.The findings demonstrate that targeted optimizations, particularly in camera selection, frame design, and weight configuration, can offer substantial advantages for sports videography. The study also highlights the need for further research in vibration mitigation, integrated camera systems, and autonomous flight capabilities.ausgeführt von: Arian LebedinecMasterarbeit Fachhochschule Technikum Wien 202

    Ethical Challenges in AI Governance

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    Die rasche Integration von Künstlicher Intelligenz (KI) in kritische Bereiche hat erhebliche ethische Herausforderungen im Hinblick auf Verzerrungen, Transparenz, Verantwortlichkeit und Datenschutz aufgeworfen. Obwohl politische Entscheidungsträger die Dringlichkeit dieser Probleme anerkennen, unterscheiden sich die regulatorischen Ansätze international erheblich. Diese Masterarbeit analysiert kritisch bestehende Governance-Modelle für KI, insbesondere den umfassenden, risikobasierten AI Act der Europäischen Union sowie das fragmentierte und sektorspezifische regulatorische Umfeld in den USA, welches nach der Aufhebung der KI-fokussierten Executive Order von Präsident Biden entstanden ist. Durch eine systematische, qualitative Dokumentenanalyse identifiziert die Arbeit zentrale Stärken, Schwächen und regulatorische Lücken der untersuchten Modelle, insbesondere hinsichtlich ihrer Anpassungsfähigkeit an aufkommende Technologien wie generative KI-Modelle. Abschließend werden gezielte Empfehlungen zur Verbesserung der Regulierungspraxis formuliert, wobei die Notwendigkeit kohärenter, agiler und universell anwendbarer Governance-Rahmenwerke hervorgehoben wird, um eine verantwortungsvolle Innovation und öffentliches Vertrauen in KI-Technologien sicherzustellen. The rapid integration of Artificial Intelligence (AI) into critical sectors has raised significant ethi-cal challenges related to bias, transparency, accountability, and privacy. Although policymakersrecognize the urgency of these issues, regulatory frameworks differ significantly across re-gions. This thesis critically examines existing AI governance approaches, focusing primarily onthe European Union’s comprehensive, risk-based AI Act and the fragmented, sector-specificregulatory landscape in the United States following the repeal of President Biden’s AI-focusedexecutive order. By systematically comparing these two regulatory models through a qualitativedocument analysis, the thesis identifies key strengths, weaknesses, and gaps, particularly con-cerning their adaptability to emerging technologies such as generative AI models. The studyconcludes by offering targeted recommendations for policy improvement, emphasizing the needfor coherent, agile, and universally applicable governance frameworks to ensure responsible in-novation and public trust in AI technologies.by: Norbert SchauerMasterarbeit Fachhochschule Technikum Wien 202

    The coordination problem in two-sided platforms: Strategies for overcoming customer and provider acquisition

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    Author Alexander StegfellnerMasterarbeit Johannes Kepler Universität Linz 202

    Prognostische Relevanz von Gewichtsverlust bei multimodaler Therapie des Ösophaguskarzinoms

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    Hintergrund: Das Ösophaguskarzinom stellt die elfthäufigste Tumorerkrankung dar und ist die siebthäufigste krebsbedingte Todesursache, wobei Männer zwei- bis dreifach häufiger betroffen sind als Frauen. Ein wesentliches Symptom ist der Gewichtsverlust, der sich bei einem Großteil der Patient:innen bereits zum Diagnosezeitpunkt abzeichnet und im Verlauf weiter fortschreitet. Ursächlich liegen oft Schluckstörungen, verursacht durch den raumfordernden Effekt des Tumors selbst, zugrunde. Aber auch der hohe Energieverbrauch durch Veränderungen im Metabolismus als Reaktion des Körpers auf das Tumorgeschehen und die beanspruchenden Therapien tragen zum Gewichtsverlust bei. Prognostisch wirkt sich der Gewichtsverlust in vielerlei Hinsicht negativ aus: Therapien werden schlechter vertragen und müssen dadurch häufig dosisreduziert werden, postoperative Komplikationen treten häufiger auf und die Überlebenszeit wird verkürzt. Eine prätherapeutische Konditionierung im Sinne von körperlichem Training und hochkalorischer, proteinreicher Ernährung könnte zu einer Verbesserung der Lebensqualität, Reduktion der therapieassoziierten Komplikationen und zu einem längeren Gesamtüberleben führen. Material und Methoden: Im Rahmen dieser Arbeit wurde eine retrospektive Datenanalyse von 367 Patient:innen mit Ösophaguskarzinom oder mit einem Karzinom des gastroösophagealen Übergangs (AEG Typ I-II) durchgeführt. Alle Patient:innen wurden am Ordensklinikum Linz operativ behandelt und erhielten zudem verschiedene prä- und postoperative Therapien. Die Daten von 2002 bis 2024 wurden aus dem Krankenhausdokumentationssystem gesammelt und in eine Datenbank (Ösophagusregister) übertragen. Der Fokus dieser Arbeit liegt dabei auf dem präoperativen Body Mass Index (BMI) sowie der Gewichtsentwicklung von der Diagnosestellung bis zum 1-Jahres-Follow-up und dem damit assoziierten Outcome. Das primäre Ziel war es, zu analysieren, ob sich ein niedriger präoperativer BMI und ein hoher Gewichtsverlust während der Therapie negativ auf das Überleben (Gesamtüberleben und krankheitsfreies Überleben) auswirkt. Für diese Untersuchung wurden Kaplan-Meier-Analysen durchgeführt. Sekundär wurde evaluiert, welche patient:innenspezifischen Parameter einen Einfluss auf das Gewicht und den Gewichtsverlust haben. Ergebnisse: Das mediane Gesamtüberleben der Studienkohorte lag bei 35,1 Monaten (95 %-Konfidenzintervall (KI): 27,7–42,5), das mediane krankheitsfreie Überleben bei 23,3 Monaten (95 %-KI: 17,9–28,6). Patient:innen mit einem präoperativen BMI 8 % Gewichtsverlust und den Patient:innen mit einem Gewichtsverlust ≤ 8 %, einer Gewichtsstabilität oder -zunahme hinsichtlich des medianen Gesamtüberlebens (45,9 Monate [95 %-KI: 0,0–94,5] vs. 35,1 Monate [95 %-KI: 27,4–42,9], p = 0,684) und des medianen krankheitsfreien Überlebens (33,8 Monate [95 %-KI: 11,0–56,7] vs. 23,6 Monate [95 %-KI: 17,7–29,5], p = 0,631). Patient:innen mit > 15 % Gewichtsverlust während der gesamten Therapiephase hatten ein grenzwertig nicht signifikantes kürzeres Gesamtüberleben im Vergleich zu den Patient:innen mit einem Gewichtsverlust ≤ 15 %, einer Gewichtsstabilität oder -zunahme (58,9 Monate [95 %-KI: 17,8–99,9] vs. (70,2 Monate [95 %-KI: 10,8–129,6] p = 0,054). Hinsichtlich des krankheitsfreien Überlebens zeigte sich ein ähnliches Ergebnis (34,5 Monate [95 %-KI: 0,4–68,7] vs. 61,6 Monate [95 %-KI: 0,0–137,0], p = 0,052). Conclusio: Der präoperative BMI hat eine hohe prognostische Relevanz für Patient:innen mit einem Ösophaguskarzinom unter multimodaler Therapie. Ein BMI < 20 kg/m2 hat einen hoch signifikant negativen Einfluss sowohl auf das Gesamtüberleben als auch auf das krankheitsfreie Überleben. Der Gewichtsverlust in der präoperativen Phase und während der gesamten Therapie zeigte keinen signifikanten Einfluss auf das Outcome. Weitere Studien sollten dazu beitragen, eine standardisierte Diagnostik zu finden und diese in den klinischen Alltag zu implementieren, um Personen mit Sarkopenie zu identifizieren und entsprechende therapeutische Schritte zu setzen. Weiters sollten entsprechende Therapiekonzepte entwickelt werden.eingereicht von Johanna Wahlmüller, BScMasterarbeit Johannes Kepler Universität Linz 2025Arbeit auf den öffentlichen PCs in den Bibliotheken der JKU+Medizin abrufba

    HPV infections and other sexually transmitted diseases in cases of child and victim protection - A retrospective data analysis

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    Hintergrund: Sexueller Missbrauch im Kindes- und Jugendalter stellt nicht nur eine psychische, sondern auch eine physische Gesundheitsgefährdung dar. Ein zentrales medizinisches Anliegen in der Versorgung betroffener Mädchen ist die Diagnostik und gegebenenfalls Therapie sexuell übertragbarer Infektionen (STIs). Insbesondere bei Patientinnen unter 18 Jahren ist die Datenlage zu STI-Prävalenzen nach sexuellem Missbrauch begrenzt.Methodik: Es wurde eine retrospektive Datenanalyse von 143 Patientinnen im Alter von 0 bis 17 Jahren durchgeführt, die sich im Zeitraum von Januar 2014 bis Dezember 2023 nach dokumentiertem sexuellem Übergriff in der Krisenambulanz und Kindergynäkologie der Universitätsklinik für Frauenheilkunde an der medizinischen Universität Wien sowie an der Notfallambulanz vorstellten. Untersucht wurde das Vorkommen sexuell übertragbarer Infektionen wie HPV, HIV, Hepatitis B und C, Syphilis, sowie Gonorrhoe und Chlamydien. Die Daten wurden aus klinischen Dokumentationssystemen (AKIM, Opferschutzdatei, Ambulanzbuch) extrahiert. Neben demografischen Angaben und Art der Gewaltanwendung wurden Ergebnisse der Infektionsdiagnostik sowie der zeitliche Abstand zwischen Tatzeitpunkt und Testung erfasst.Ergebnisse: HPV war mit einer Positivrate von 20 % die am häufigsten nachgewiesene STI, gefolgt von Chlamydien mit 5,3 %. Bei 56,1 % der Patientinnen wurden Hepatitis-B-Antikörper festgestellt, was auf eine frühere Impfung oder Infektion hinweist; akute Infektionen lagen nicht vor. Gonorrhoe, Syphilis, HIV und Hepatitis C wurden in keinem Fall nachgewiesen. Schlussfolgerung: Die Studie zeigt eine hohe Prävalenz von Hochrisiko-HPV und Chlamydien bei minderjährigen Mädchen, die Opfer sexueller Gewalt wurden, während andere STIs wie HIV, Syphilis und Hepatitis C nicht nachgewiesen wurden. Die Ergebnisse verdeutlichen die Notwendigkeit standardisierter STI-Testungen im Rahmen der medizinischen Erstversorgung sowie die Bedeutung konsequenter Impf- und Nachsorgeprogramme. Die niedrigen Testquoten bei einigen STIs deuten auf eine notwendige Erweiterung der Teststrategie hin. Insgesamt zeigt die Studie den Bedarf an interdisziplinärer und kontinuierlicher medizinischer Betreuung, um Langzeitfolgen zu minimieren und die Versorgung betroffener Patienten zu optimieren.Background: Sexual abuse during childhood and adolescence poses not only serious psychological consequences but also significant physical health risks. A key medical concern in the care of affected girls is the detection and, if necessary, treatment of sexually transmitted infections (STIs). Particularly in patients under the age of 18, data on STI prevalence following sexual abuse remain limited.Methods: A retrospective analysis was conducted on 143 female patients aged 0 to 17 years who presented to the Children and Victim Protection Centre (CAVPC) of the University Clinic of Obstetrics and Gynaecology at the Medical University of Vienna (MUW) between January 2014 and December 2023 following documented sexual abuse. The presence of STIs specifically HPV, chlamydia, gonorrhoea, syphilis, HIV, and hepatitis B and C was investigated. Data were extracted from clinical documentation systems (AKIM, Victim Protection Database, outpatient records). Collected variables included demographic information, type of violence, results of STI screenings and the time interval between the incident and medical examination.Results: HPV was the most frequently detected STI, with a positivity rate of 20%, followed by chlamydia at 5.3%. No acute hepatitis B infections were detected; however, hepatitis B antibodies were present in 56.1% of patients, indicating priorvaccination or past infection. Gonorrhoea, syphilis, HIV and hepatitis C were not detected in any patient. Conclusion: The study reveals a high prevalence of HPV and chlamydia among underage girls following sexual violence. Other STIs such as HIV, syphilis, gonorrhoea and hepatitis B and C were not identified. The findings emphasize the importance of standardized STI screening as part of the initial medical assessment, alongside consistent vaccination and follow-up programs. Overall, the study underscores the necessity for interdisciplinary and continuous medical care to reduce long-term health consequences and optimize outcomes for affected patients.Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des VerfassersDiplomarbeit Medizinische Universität Wien 202

    Fracture of the dens axis in the senile age group - an exploratory retrospective study comparing treatment options based on mortality in the years 2015 to 2020

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    Hintergrund: Eine Fraktur des Dens axis gehört in der Bevölkerungsgruppe über 70 Jahre zu den häufigsten Verletzungen der Halswirbelsäule. Dafür ursächlich sind meistens Stürze aus dem Sitzen oder aus dem Stehen. Da solche Stürze bei ca. 33% aller über 70-Jährigen mindestens einmal pro Jahr vorkommen und der Anteil der älteren Menschen in den nächsten Jahren zunehmen wird, rücken diese Verletzungen immer mehr in den Fokus. Trotz steigender Relevanz gibt es bei der Therapie keinen allgemeinen Konsens. Zwar gibt es einen Trend hin zur operativen Versorgung, jedoch wird die operative Therapie insbesondere bei älteren Patient:innen kritisch gesehen. Ziel dieser Arbeit war es, die beiden Therapieoptionen anhand der Mortalität miteinander zu vergleichen. Methodik: Die Daten aller Patient:innen über 75 Jahre im Allgemeinen Krankenhaus Wien - mit einer Fraktur des Dens axis im Zeitraum zwischen Anfang 2015 und Ende 2020 - wurden erfasst. Die Demografischen Daten, der Unfallhergang, die Frakturklassifikation und die angewandte Therapie wurden aus den Patient:innenakten extrahiert. Mit Hilfe der Statistik Austria wurden mögliche Todestage identifiziert, die individuelle Überlebenszeit errechnet und eine Überlebenszeitanalyse nach Kaplan-Meier durchgeführt. Ergebnisse: Von dem 82 in die Studie eingeschlossenen Patient:innen waren 57 Frauen und 25 Männer. Davon wurden 11 operiert und 71 konservativ therapiert. Im Durchschnitt waren die Patient:innen 86,02 Jahre alt. Das mittlere Überleben lag bei 35 6,1 Monate. Insgesamt verstarben 61% der Patient:innen und 39% erreichten das Ende des Beobachtungszeitraums. Der durchgeführte Log-Rank-Test zeigte zwischen den Therapiegruppen hinsichtlich des kumulierten Überlebens keinen Unterschied (p=0,668). Schlussfolgerung: In den unmittelbaren Monaten nach der Verletzung ist das Risiko zu versterben besonders hoch. Dies zeigt sich in einer 1-Jahres-Mortalität von fast 32%. Zu Beginn des Beobachtungszeitraum weichen die Kaplan-Meier-Kurven voneinander ab und nähern sich anschließend aneinander an. Im kumulierten Gesamtüberleben zeigten sich in dieser Population aber keine Unterschiede zwischen den beiden Therapiekonzepten.Background: A fracture of the dens axis is one of the most common injuries to the cervical spine in the population over 70 years of age. It is usually caused by falls from a sitting or standing position. As such falls occur at least once a year in approximately 33% of all over 70-year-olds and the proportion of older people will increase in the next decades, these injuries are getting more and more important to medicine. Despite their increasing relevance, there is no consensus on treatment. Although there is a trend towards surgical treatment, it remains critically judged, especially in older patients. The aim of this study was to compare the operative treatment and conservative treatment in terms of survival. Methods: The data of all patients over 75 years of age who presented to Vienna General Hospital with a fracture of the dens axis between the beginning of 2015 and the end of 2020 were collected. The demographic data, the course of the accident, the fracture classification and the therapy which was used were extracted from the patient files. With the help of Statistics Austria, possible days of death were identified, the individual survival time was calculated and a survival time analysis according to Kaplan-Meier was carried out. Results: Of the 82 patients included in the study, 57 were women and 25 were men. Of these, 11 underwent surgery and 71 received conservative treatment. On average, the patients were 86.02 years old. The median survival was 35 6.1 months. Overall, 61% of the patients died and 39% reached the end of the observation period. The performed log-rank test showed no difference between the treatment groups in terms of cumulative survival (p=0.668). Conclusion: The risk of death is particularly high in the immediate months following the injury. This is reflected in a 1-year mortality rate of almost 32%. At the beginning of the observation period, the Kaplan-Meier curves of each treatment differ from each other and then converge. However, there were no differences in cumulative overall survival between the two treatment concepts in this population.Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des VerfassersDiplomarbeit Medizinische Universität Wien 202

    Predictors of Fluid Overload Trajectory and the Impact of BIS-Guided Decongestion on Outcomes in Patients Under-going Transcatheter Aortic Valve Replacement

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    Hintergrund und Ziele: Da klinische Symptome erst in späteren Stadien der Flüssigkeitsüberladung (FO) auftreten, werden die frühen Stadien der Überwässerung im klinischen Alltag oft übersehen. : FO geht mit einem erhöhten Risiko unerwünschter Ereignisse bei Patienten nach TAVR einher. Die Bioimpedanzspekt-roskopie (BIS) ist eine nicht-invasive Methode, um FO in einem frühen Stadium zu erkennen. Eine präzise und frühzeitige Erhebung der FO ermöglicht somit eine zeitnahe interventionelle Korrektur der Überwässe-rung. Die Entwicklung und Retention von OH wurde bei Post-TAVR Patienten bisher nicht untersucht. Ziel dieser Studie ist die Beurteilung der Entstehung und Retention einer Überwässerung (OH) bei Patienten nach einer Transkatheter-Aortenklappen-Implantation (TAVR) sowie die Bestimmung möglicher Marker, die mit Überwässerung assoziiert sein könnten. Darüber hinaus, soll evaluiert werden, ob eine Diuretika-gestützte interventionelle Therapie das klinische Outcome positiv beeinflussen kann. Methoden: Bei erwachsenen Patienten mit schwerer Aortenstenose (AS), die für eine transkatheter-Aorten-Klappenersatzoperation (TAVR) vorgesehen waren, wurde am Tag vor dem Eingriff die Bioimpedanzspekt-roskopie (BIS) zur Beurteilung des Flüssigkeitsstatus eingesetzt. Überhydration wurde als relativer Flüssig-keitsüberschuss von 7% oder als absoluter Überschuss von 1 Liter definiert. Die teilnahmeberechtigten Patienten wurden zufällig in einem 1:1 Verhältnis, in zwei Gruppen eingeteilt: eine BIS-gesteuerte Entwäs-serung-Gruppe und eine Kontrollgruppe, in der die Behandlung auf klinischer Einschätzung basierte. Die Nachverfolgung umfasste sowohl vor Ort Visiten als auch Telefonanrufe zur Patientenüberwachung. Der primäre Endpunkt war die Feststellung, ob nach der TAVR weiterhin ein Flüssigkeitsüberschuss besteht und welche Faktoren diesen beeinflussen. Der sekundäre Endpunkt untersuchte den Effekt der BIS-gezielten Entwässerungstherapie auf die Event-freie Überlebenszeit nach TAVR. Ergebnisse: Die univariable Regressions-Analyse identifizierte das Ausgangs-Kreatinin (B = 4,884, p = 0,041) sowie den Krebserkrankungsstatus (B = 6,302, p = 0,041) als potenzielle Prädiktoren für den FO-Verlauf nach zwölf Monaten. In der multivariablen Analyse erwies sich ausschließlich eine positive Krebsanamnese als signifikanter Prädiktor (B = 7,378, p = 0,041).Bei den sekundären Endpunkten traten in der Interventionsgruppe signifikant weniger unerwünschte Ereig-nisse auf (5,7 % vs. 14,3 %, p = 0,025). Zudem zeigte sich eine verlängerte ereignisfreie Überlebenszeit in der Interventionsgruppe (11,37 ± 0,36 Monate, p = 0,023). Darüber hinaus verbesserte sich die Dyspnoe in der Interventionsgruppe nach drei Monaten signifikant (p = 0,012), wobei dieser Unterschied nach zwölf Monaten nicht mehr signifikant war.Background and Aims: Clinical signs of fluid overload (FO) typically manifest in later stages, causing the early phases of overhydration to be frequently overlooked in routine clinical settings. FO is associated with a heightened risk of adverse events in patients undergoing transcatheter aortic valve replacement (TAVR). Bioimpedance spectroscopy (BIS) provides a non-invasive method to detect FO in its early stages. Timely and precise identification enables prompt interventional measures. The factors influencing FO development and persistence have not been previously explored in patients with AS who have undergone TAVR. The aim of this study is to assess the development and retention of fluid overload (FO) in patients after undergoing transcatheter aortic valve replacement (TAVR). Moreover, possible markers that can be associated with FO after three and twelve months are evaluated. Subsequently, the effect of medical intervention aimed at dehy-dration on patient outcomes following TAVR will be evaluated to determine possible benefits. Methods: Adult patients with severe aortic stenosis (AS) scheduled for transcatheter aortic valve replace-ment (TAVR) were assessed using bioimpedance spectroscopy (BIS) the day before the procedure. Overhy-dration was defined as relative fluid overload of 7% or absolute fluid overload of 1 liter. Eligible participants were randomly assigned to either the BIS-guided decongestion group or the control group, where treatment was based on clinical judgment in a 1:1 ratio. Follow-up included visits and phone calls to monitor patients. The primary endpoint was determining if fluid overload persists after TAVR and identifying influencing fac-tors. The secondary endpoint assessed the impact of BIS-guided decongestive therapy on event-free surviv-al time after TAVR. Results: The assessment of primary endpoints at both three and twelve months following identified baseline creatinine (B = 4.884, p = 0.041) and cancer status (B = 6.302, p = 0.041) as potential predictors for FO tra-jectory at twelve months. In multivariate regression, only a positive cancer history appeared as a significant predictor (B = 7.378, p = 0.041).For secondary endpoints, the intervention group experienced significantly fewer adverse events (5.7% com-pared to 14.3%, p = 0.025). Moreover, event-free survival was extended in the intervention group (11.37 ± 0.36 months, p = 0.023). Additionally, dyspnoea showed significant improvement in the intervention group at three months (p = 0.012), although differences were insignificant at twelve months.Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des VerfassersDiplomarbeit Medizinische Universität Wien 202

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