FH Campus Wien

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    The contribution of abdominal muscle strengthening to the prevention of hamstring injuries in football players

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    Hintergrund: Hamstringzerrungen gehören zu den häufigsten muskulären Verletzungen im Fußball und führen häufig zu langen Ausfallzeiten. Gerade dynamische Sportarten wie Fußball, in denen Sprints, Richtungswechsel und Sprungbewegungen dominieren, stellen eine hohe Belastung für die Hamstrings dar. Neben muskulären Defiziten wird eine unzureichende Rumpf- und Bauchmuskulatur als bedeutender Risikofaktor für das Auftreten solcher Verletzungen angesehen. Die Core-Stabilität spielt eine zentrale Rolle, um Belastungsspitzen besser abzufedern und Verletzungsrisiken zu minimieren. In dieser Arbeit wurde untersucht, inwiefern gezielte Bauchmuskelkräftigung einen Beitrag zur Prävention von Hamstringverletzungen bei Fußballspieler*innen leisten kann. Methodik: Es wurde eine systematische Literaturarbeit durchgeführt. Die Datenbanken PubMed und PEDro wurden genutzt. In die Analyse wurden fünf randomisierte kontrollierte Studien eingeschlossen, die Aufwärmprogramme mit Bauchmuskelkräftigungsübungen im Fußball untersuchten. Ergebnisse: Drei der fünf ausgewerteten Studien zeigten eine signifikante Reduktion der Verletzungsraten, insbesondere bei konsequenter Durchführung der Programme (hohe Compliance). Das FIFA 11+ Programm und das FUNBALL-Programm erwiesen sich als besonders effektiv, wobei Unterschiede in der Flexibilität und Motivation der Spieler*innen zwischen den Programmen deutlich wurden. Schlussfolgerung: Die Ergebnisse verdeutlichen, dass eine gezielte Bauchmuskelkräftigung ein wichtiger Bestandteil der Prävention von Hamstringverletzungen bei Fußballspieler*innen sein sollte. Für eine erfolgreiche Umsetzung sind eine hohe Compliance, die Anpassung an das Leistungsniveau sowie eine systematische Trainingsstruktur (z. B. nach dem 4-Stufen-Modell) entscheidend.Background:Hamstring strains are among the most common muscular injuries in soccer, often leading to prolonged absence from training and matches. Dynamic sports such as soccer, which involve frequent sprints, directional changes, and jumps, place high mechanical demands on the hamstrings. Besides muscular imbalances, a weak core, especially insufficient abdominal strength,is considered an important risk factor. Core stability is essential for absorbing peak loads and minimizing the risk of injury. This thesis investigates the extent to which targeted abdominal strengthening can contribute to the prevention of hamstring injuries in soccer players. Methodology: A systematic literature review was conducted, using the PubMed and PEDro databases. Five randomized controlled trials focusing on warm-up programs including core-strengthening exercises in soccer were analyzed. Results: Three out of five studies demonstrated a significant reduction in injury rates, particularly when the intervention programs were performed consistently (high compliance). The FIFA 11+ program and the FUNBALL program showed notable effectiveness, with differences in flexibility and player motivation. Conclusion: The findings highlight that targeted abdominal strengthening should be an essential component of hamstring injury prevention in soccer players. High compliance, adaptation to the players’ performance level, and a structured training approach (e.g., following the 4-step model) are crucial for success

    How do patients with oncological diseases in physiotherapy experience participation in individual and group therapy sessions? A qualitativ Study based on interviews.

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    Kontext: Eine patient*innenzentrierte Physiotherapie ist in der Onkologie essenziell, um Betroffene bestmöglich in der Krankheitsbewältigung zu unterstützen und Therapieabbrüche zu vermeiden. Diese Arbeit untersucht das Erleben onkologischer Patient*innen in Einzel- und Gruppentherapie, um die Perspektive der Betroffenen besser zu verstehen und die physiotherapeutische Versorgung künftig gezielter und bedürfnisorientierter zu gestalten. Methode: Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurde eine qualitative Erhebung in Form von Online-Interviews mit vier Patient*innen durchgeführt, die über die Videoplattform Zoom stattfanden. Die Fragen zum Erleben von Einzel- und Gruppentherapie orientierten sich an einem eigens entwickelten, semistrukturierten Interviewleitfaden. Die Gespräche wurden mithilfe eines Audioaufnahmegeräts aufgezeichnet und anschließend verbatim transkribiert. Die Auswertung erfolgte nach der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring unter Verwendung des Programms MAXQDA. Dabei wurden die Kategorien zunächst deduktiv gebildet und im Verlauf der Analyse induktiv erweitert. Ergebnisse: Die Rekrutierung der Teilnehmenden erfolgte im Zeitraum von August 2024 bis Jänner 2025. An den Interviews nahmen vier Personen im Alter von 19 bis 64 Jahren teil. Die Forschungsarbeit zeigte, dass das Erleben von Einzel- und Gruppentherapie individuell unterschiedlich wahrgenommen wurde. Das positive Erleben hing maßgeblich von dem Gefühl der Patient*innen, dass auf ihre persönlichen Bedürfnisse eingegangen wurde sowie von der Qualität der Patient*innen-Therapeut*innen-Beziehung ab. Der Austausch in der Gruppentherapie wurde zum einen als motivierend empfunden, zum anderen führte er zu Unsicherheiten. Ein ganzheitlicher, patient*innenzentrierter Therapieansatz und gute, therapeutische Kommunikation wirkten sich dabei positiv auf das subjektive Erleben aus. Schlussfolgerung: Beide Therapieformen sollten so gestaltet werden, dass eine individuellere Betrachtung der Patient*innen umsetzbar ist, um bedürfnisorientierte Therapie zu ermöglichen, positives Erleben zu fördern, sowie langfristig Effizienz und Behandlungserfolg zu verbessern. Zudem sind weitere Forschungen aus der Patient*innensicht notwendig, die zentrale Einflussfaktoren, wie die Rolle der Therapeut*innen, sowie die Gruppen- bzw. Einzeltherapie isoliert betrachten. Darüber hinaus sollten unterschiedliche Krebsstadien berücksichtigt werden, um gezieltere Erkenntnisse zu gewinnen.Context: Patient-centered physiotherapy is essential in oncology in order to provide patients with the best possible support in coping with their illness and to avoid discontinuation of treatment. This study examines the experience of oncology patients in individual and group therapy in order to gain a deeper understanding of the perspective of those affected and to make physiotherapy care more specific and needs-oriented in the future. Method: To answer the research question, a qualitative survey was conducted in the form of online interviews with four patients, which took place via the video platform Zoom. The questions on the experience of individual and group therapy were based on a specially developed, semi-structured interview guide. The interviews were recorded using an audio recorder and then transcribed verbatim. The evaluation was carried out according to Mayring's qualitative content analysis using the MAXQDA programme. The categories were initially formed deductively and then expanded inductively during the analysis. Results: Participants were recruited in the period from August 2024 to January 2025. Four people aged 19-64 took part in the interviews. The research showed that the experience of individual and group therapy was perceived differently by each individual. The positive experience depended largely on the patients' feeling, that their personal needs were being addressed but also on the quality of the patient-therapist relationship. On the one hand, the exchange in group therapy was perceived as motivating, on the other hand it led to insecurities. A holistic, patient-centered therapeutic approach and good therapeutic communication had a positive effect on the subjective experience. Conclusion: Both therapy settings should be designed in such a way that a more individualized view of the patient can be implemented in order to enable needs-oriented therapy, promote positive experiences and improve efficiency and treatment success in the long term. In addition, further research is needed from the patient's perspective that takes a closer look at single key influencing factors such as the role of the therapist and differentiates between group or individual therapy. Furthermore, different stages of cancer should be taken into account in order to gain more targeted insights

    Non-pharmacological nursing interventions for relieving dyspnea in patients with lung cancer

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    Einleitung: Das Lungenkarzinom zählt zu den häufigsten und tödlichsten Krebserkrankungen weltweit. Dyspnoe ist ein zentrales Symptom im fortgeschrittenen Krankheitsverlauf und stellt eine große Belastung für die Betroffenen dar. Pfleger*innen nehmen in der Betreuung dieser Patient*innengruppe eine zentrale Rolle ein, insbesondere bei der Einschätzung der Atemnot und der Anwendung nicht pharmakologischer Pflegeinterventionen zur Linderung der Dyspnoe. Methode: Zwischen November 2024 und Jänner 2025 wurde eine systematische Literaturrecherche durchgeführt. Die Suche erfolgte in den Datenbanken PubMed und CINAHL via EBSCO Host. Eingeschlossen wurden peer-reviewte Publikationen in deutscher oder englischer Sprache aus den Jahren 2015 bis 2024. Nach kritischer Beurteilung der Literatur konnten elf Studien sowie eine systematische Übersichtsarbeit mit Metaanalyse zur Beantwortung der Forschungsfrage einbezogen werden. Ergebnisse: Besonders wirksam erwiesen sich Atemtechniken, edukative Maßnahmen, psychosoziale Unterstützung, Akupressur sowie der Einsatz von Hilfsmittel wie dem Handventilator. Multimodale Ansätze, die mehrere Maßnahmen kombinieren und individuell angepasst werden, zeigten das größte Potenzial. Sie fördern Selbstwirksamkeit, erleichtern den Umgang mit der Symptomatik im Alltag und tragen zur Verbesserung der Lebensqualität bei. Schlussfolgerung: Für die pflegerische Praxis zeigt sich ein großes Potenzial, multimodale nicht pharmakologische Pflegeinterventionen in Onkologieambulanzen oder tagesklinischen Einrichtungen zu integrieren. Weitere Forschung ist notwendig, insbesondere zu bislang wenig untersuchten Interventionen und deren Standardisierung im klinischen Alltag.Introduction: Lung cancer is one of the most common and deadliest types of cancer worldwide. Dyspnea is a central symptom in the advanced stages of the disease and poses a significant burden for those affected. Nurses play a key role in caring for this patient group, particularly in managing breathlessness and applying non-pharmacological nursing interventions to reduce dyspnea. Method: Between November 2024 and January 2025, a systematic literature review was conducted. The search was carried out using the databases PubMed and CINAHL via EBSCO Host. Peer-reviewed publications of the literature in German or English from the years 2015 to 2024 were included. Following a critical appraisal of the literature, eleven studies and one systematic review with meta-analysis were selected for inclusion in the analysis. Results: Breathing techniques, educational support, psychosocial interventions, acupressure, and tools such as handheld fans proved to be particularly effective. Multimodal approaches that combine several interventions and are tailored to individual needs showed the greatest potential. They support self-efficacy, help patients manage symptoms in daily life and contribute to an overall improvement in quality of life. Conclusion: In nursing practice, there is considerable potential to integrate multimodal non-pharmacological interventions into oncology outpatient clinics and day-care settings. Further research is needed, particularly regarding less-studied interventions and their standardization in clinical routines

    Loverboy–method – a path into prostitution: options for social work in Austria

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    Die Bachelorarbeit untersucht Handlungsmöglichkeiten der Sozialen Arbeit in Österreich zur Unterstützung von Betroffenen und potenziell Betroffenen der Loverboy–Methode. Die Forschungsfrage lautet: Welche Handlungsmöglichkeiten hat die Soziale Arbeit in Österreich, um Betroffene und potenziell Betroffene der Loverboy–Methode zu unterstützen? Diese Arbeit beleuchtet unter anderem Täterstrategien, welche durch emotionale Abhängigkeit Mädchen und junge Frauen in die Prostitution drängt. Es werden psychologische, soziale und gesundheitliche Auswirkungen auf die Betroffenen sowie Risiko- und Schutzfaktoren analysiert. Ergebnisse zeigen, dass Streetwork im Bereich der Sexarbeit, Fachberatungsstellen für Betroffene von Menschenhandel, offene Jugendarbeit und Schulsozialarbeit effektive Ansätze bieten. Die Arbeit zeigt Lücken im österreichischen Unterstützungssystem auf und fordert spezialisierte Programme und bessere Vernetzung, um das Phänomen wirksam zu bekämpfen.The bachelor thesis examines options for social work in Austria to support victims and potential victims of the loverboy-method. The research question is: What options does social work in Austria have to support those affected and potentially affected by the loverboy-method? The thesis highlights perpetrator strategies that push girls and young women into prostitution through emotional dependency. It analyzes psychological, social, and health impacts on victims, as well as risk and protective factors. Findings indicate that streetwork in sex work, specialized counseling for trafficking victims, open youth work, and school social work offer effective approaches. The thesis reveals gaps in Austria’s support system and calls for specialized programs and better networking to effectively combat the phenomenon

    Impact factors of occupational therapy: How we bring change to our clients’ everyday lives

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    Hintergrund: In der Ergotherapie werden, neben fachlichen Therapiekonzepten, viele weitere Aspekte für das Gelingen der Therapie miteinbezogen. Der Einsatz dieser Faktoren geschieht oft unbewusst. Durch sechs, von einer Arbeitsgruppe beschriebene, Wirkfaktoren sollen diese Aspekte sichtbar gemacht und in weiterer Folge der bewusste Einsatz jener im ergotherapeutischen Prozess ermöglichen werden. Ziel: Diese Bachelorarbeit erforscht die Praxistauglichkeit von den in der Theorie festgehaltenen Wirkfaktoren. Darüber hinaus werden mögliche weitere Faktoren erhoben, welche einen Einfluss auf den Therapieerfolg haben. Methodik: Um diese Arbeit zu verfassen wurden Expert*inneninterviews mit praktizierenden Ergotherapeut*innen aus dem ambulanten Setting durchgeführt. Die Ergebnisse dieser werden miteinander verglichen und in Verbindung mit dem theoretischen Hintergrund gebracht. Ergebnisse: Den Einfluss von Wirkfaktoren auf den Therapieerfolg betreffend, geht aus den Expert*inneninterviews hervor, dass alle sechs Wirkfaktoren als wichtig angesehen werden und nicht voneinander trennbar sind. Dennoch können diese von den befragten Ergotherapeut*innen nach Relevanz in ihrem Therapiealltag gereiht werden. Es ist festzustellen, dass die Wirkfaktoren in den verschiedenen Fachbereichen unterschiedlich eingesetzt werden. Dies geschieht teils bewusst, teils unbewusst. Conclusio: Die Ergebnisse der Expert*inneninterviews zeigen, dass das Bewusstsein über die Wirkfaktoren und deren Einbezug im Therapiealltag zu einem nachhaltigen Therapieerfolg beitragen. Diese Arbeit bietet, als erster Überblick über die Praxistauglichkeit der Wirkfaktoren, eine Grundlage für weitere Forschung zu diesem Thema.Background: In occupational therapy, many other aspects are taken into account for the success of therapy in addition to special therapy concepts. These factors are often used unconsciously. Six impact factors described by a working group are intended to make these aspects visible and subsequently facilitate the conscious use of these factors in the occupational therapy process. Aim: This bachelor`s thesis investigates the practical suitability of the impact factors set out in theory. In addition, possible further factors that have an influence on the success of the therapy are identified. Methods: In order to write this thesis, expert interviews are conducted with practicing occupational therapists from the outpatient setting. The results of these interviews are compared with each other and linked to theoretical background. Results: With regard to the influence of the impact factors on the success of therapy, the expert interviews show that all six impact factors are considered important and cannot be separated from one another. Nevertheless, the occupational therapists surveyed were able to rank them according to their relevance in their day-to-day therapy. It can be seen that the impact factors are used differently in the various specialist areas. This happens partly consciously, partly unconsciously. Conclusions: The results of the expert interviews show that awareness of the impact factors and their inclusion in everyday therapy contribute to sustainable therapeutic success. As an initial overview of the practical suitability of the impact factors, this thesis provides a basis for further research on this topic

    Variability of the kappa free light chain index - Multicenter study

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    Hintergrund: Die vorliegende Bachelorarbeit beschäftigt sich mit dem Thema Kappa freie Leichtketten Index. Dieser Biomarker ist ein aufstrebendes Forschungsthema und steht in der Diskussion, ein wichtiger Marker für die Diagnostik und Prognose von Multipler Sklerose zu werden. Jedoch benötigt dieser Marker noch weitere Forschung, um etabliert werden zu können. Ein Grund dafür ist die Übereinstimmung der Kappa freien Leichtketten Indexwerte innerhalb verschiedener Methoden. Daher werden in dieser Studie die Methoden der Turbidimetrie und Nephelometrie miteinander verglichen. Hierbei ist das Ziel, herauszufinden, ob diese Methoden sich in der Bestimmung der Kappa freien Leichtketten Indexwerte unterscheiden. Methoden: Es wurden Blut und Liquor von 125 Proband*innen untersucht. Die Studie beinhaltet Patient*innen mit jeglichen neurologischen Erkrankungen sowie symptomatischen Kontrollen und deckt somit den gesamten Bereich der Kappa freien Leichtketten Indexwerte ab. Jede Probe wurde jeweils von drei verschiedenen Standorten mittels Nephelometrie und von weiteren drei Standorten mittels Turbidimetrie gemessen. Die Nephelometrie wurde mithilfe des N Latex Assay auf dem Gerät Atellica von der Firma Siemens durchgeführt, während für die Turbidimetrie der Freelite Assay auf dem Gerät Optilite von der Firma Binding site zum Einsatz kam. Insgesamt haben sechs Standorte (FH Campus Wien, Ulm, Innsbruck, Modena, London, Graz) an dieser Studie mitgewirkt. Ergebnisse und Disskussion: Die Ergebnisse zeigen, dass zwischen den beiden Methoden gewisse Unterschiede hinsichtlich Streuung, Bias und methodischer Übereinstimmung bestehen. Während nephelometrisch arbeitende Labore insgesamt konsistentere Ergebnisse lieferten, zeigten auch turbidimetrische Zentren eine gute Korrelation. Die Intraklassenkorrelation sowie die Spearman-Korrelation belegen eine insgesamt hohe Übereinstimmung der Messergebnisse. Dennoch sollten methodenbedingte Unterschiede bei der Interpretation des Kappa-Index berücksichtigt werden, besonders im Rahmen von multizentrischen Studien oder Verlaufskontrollen über verschiedene Labore hinweg. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung einer methodischen Standardisierung, um eine zuverlässige und vergleichbare labordiagnostische Beurteilung zu ermöglichen.Background: This bachelor thesis deals with the topic of kappa free light chain index. This biomarker is an emerging research topic and is under discussion to become an important marker for the diagnosis and prognosis of multiple sclerosis. However, this marker still requires further research before it can be established. One reason for this is the consistency of the kappa free light chain index values within different methods. Therefore, the methods of turbidimetry and nephelometry are compared in this study. The aim is to find out whether these methods differ in the determination of the kappa free light chain index values. Methods: Blood and cerebrospinal fluid from 125 subjects were examined. The study includes patients with any neurological disease as well as symptomatic controls und thus covers the entire range of kappa free light chain index values. Each sample was measured by nephelometry from three different sites and by turbidimetry from a further three sites. Nephelometry was carried out using the N Latex assay on the Atellica device from Siemens, while the Freelite assay on the Optilite device from Binding site was used for turbidimetry. A total of six locations (FH Campus Wien, Ulm, Innsbruck, Modena, London, Graz) participated in this study. Results and Discussion: The results show that there are certain differences between the two methods in terms of scattering, bias and methodological agreement. While nephelometric laboratories delivered more consistent results overall, turbidimetric centers also showed a good correlation. The intraclass correlation and Spearman correlation demonstrate an overall high level of agreement between the measurement results. Nevertheless, method-related differences should be taken into account when interpreting the kappa index, especially in the context of multicenter studies or follow-up across different laboratories. The results underline the importance of methodological standardization in order to enable a reliable and comparable laboratory diagnostic assessment

    Long-term stability of κ-FLC index

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    Hintergrund: Der Kappa-Freie-Leichtketten-Index (κ-FLC-Index) zeigt sich in den letzten Jahren als vielversprechender Biomarker in entzündlichen Erkrankungen des Zentralen Nervensystems. Relevant ist er vor allem für die Multiple Sklerose (MS), eine Autoimmunerkrankung, bei der es zur Demyeliniserung der Nervenscheiden kommt. Für die Neuroborreliose (NB), eine durch das Bakterium Borrelia burgdorferi ausgelöste Infektionskrankheit, ist der Marker ebenso relevant. Studien zeigen, dass der κ-FLC-Index vergleichbare Ergebnisse mit oligoklonale Banden liefert, welche zum Nachweis einer intrathekalen Synthese genutzt werden. Der κ-FLC-Index bietet dabei den Vorteil, dass er automatisierbar messbar ist und objektive, metrische Werte liefert. Die langfristige Stabilität dieses Indexes ist bisher unzureichend erforscht. Dies ist relevant, da der Großteil der Studien zu diesem Thema Proben analysiert, die bereits mehrere Jahre bei -20 °C gelagert wurden. Diese Problematik wird im Rahmen dieser Arbeit näher untersucht. Methoden: Von insgesamt 82 Patient*innen wurden zwischen 2007 und 2020 Proben bestehend aus Cerebrospinalflüssigkeit- (CSF) und Serum entnommen. Zum Zeitpunkt der Probengewinnung wurden die Konzentrationen von Albumin und κ-FLC in CSF und Serum bestimmt. Die Proben wurden anschließend aliquotiert bei -20 °C gelagert. Im Rahmen dieses Bachelorprojekts erfolgte das Auftauen und die erneute Bestimmung mittels Immunnephelometrie am Atellica-System von Siemens Healthineers. Die statistische Auswertung wurde mit dem Statistikprogramm R durchgeführt. Ergebnisse und Diskussion: Drei Ausreißer wurden identifiziert und aus dem Datensatz ausgeschlossen, sodass die finale Stichprobengröße n = 79 beträgt. Davon entfielen 11 Patient*innen auf die Gruppe mit NB, die übrigen 68 auf die MS-Gruppe. Für alle Parameter wurden Differenzen zwischen den beiden Messzeitpunkten berechnet. Der κ-FLC-Index zeigte eine durchschnittliche Differenz von 6,36, was auf eine leichte Abnahme hinweist. Auch die κ-FLC-Konzentrationen wiesen eine geringere Abnahme auf (CSF: 0,31 mg/L, Serum: 0,5 mg/L). Die Albuminkonzentrationen hingegen stiegen an (CSF: -25,45 mg/L, Serum: -2678 mg/L). Der κ-FLC-Index zeigte eine hohe Übereinstimmung zwischen den beiden Messzeitpunkten (Intraklassenkorrelationskoeffizient (ICC): 0,931, p < 0,05), was auf eine gute Stabilität hinweist. Auch beim Vergleich zwischen MS- (ICC: 0,927) und NB-Patient*innen (ICC: 0,920) zeigten sich keine signifikanten Unterschiede in der Stabilität. Ebenso nahm die Stabilität im zeitlichen Verlauf nicht ab.Background: In recent years, the kappa free light chain index (κ-FLC index) has emerged as a promising biomarker in inflammatory diseases of the central nervous system. It is particularly relevant in multiple sclerosis (MS), an autoimmune disease characterized by demyelination of nerve sheaths, and in neuroborreliosis (NB), an infectious disease caused by the bacterium Borrelia burgdorferi. Studies have shown that the κ-FLC index yields results comparable to those of oligoclonal bands, which are currently used to detect intrathecal immunoglobulin synthesis. However, the κ-FLC index offers the advantages of being automatable and providing objective, metric values. Its long-term stability remains insufficiently investigated. This is particularly important, as many studies in this field have used samples stored at -20 °C for several years. This issue is addressed in detail in the present study. Methods: Cerebrospinal fluid (CSF) and serum samples were collected from a total of 82 patients between 2007 and 2020. At the time of sample collection, albumin and κ-FLC concentrations were determined in both CSF and serum. The samples were then aliquoted and stored at -20 °C. For this bachelor’s project, the samples were thawed and reanalyzed using immunonephelometry on the Atellica system by Siemens Healthineers. Statistical analysis was performed using the R statistical software. Results and Discussion: Three outliers were identified and excluded from the dataset, resulting in a final sample size of n = 79. Of these, 11 patients had NB, while the remaining 68 had MS. For all parameters, differences between the two time points were calculated. The κ-FLC index showed a mean difference of 6.36, indicating a slight decrease. κ-FLC concentrations also showed a small decrease (CSF: 0.31 mg/L, serum: 0.5 mg/L). In contrast, albumin concentrations increased (CSF: -25.45 mg/L, serum: -2678 mg/L) The κ-FLC index demonstrated a high level of agreement between the two time points (ICC: 0.931, p < 0.05), indicating good stability. Furthermore, no significant differences in stability were observed between the MS (ICC: 0.927) and NB (ICC: 0.920) patient groups. Stability also did not decline over time

    The relevance of exercise therapy in cancer related fatigue syndrome

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    Kontext: Krebsbedingte Fatigue stellt eines der häufigsten und belastendsten Symptome onkologischer Erkrankungen dar. Die multidimensionale Erschöpfung beeinträchtigt sowohl die körperliche als auch die psychosoziale Lebensqualität der Betroffenen. Ziel dieser Arbeit ist es, zu untersuchen, welche Trainingsformen sich positiv auf die Symptomatik von Patient*innen mit krebsbedingter Fatigue auswirken. Die Forschungsfrage wurde mittels systematischer Literaturrecherche bearbeitet. Methode: Zur Beantwortung der Fragestellung wurde eine systematische Literaturrecherche in den Datenbanken PubMed und PEDro durchgeführt. Eingeschlossen wurden systematische Reviews zu erwachsenen Patient*innen mit krebsbedingter Fatigue. Die Bewertung der Studienqualität erfolgte mit dem ROBIS-Tool. Insgesamt wurden fünf geeignete Studien identifiziert, die die Effekte verschiedener Trainingsformen auf krebsbedingte Fatigue untersuchten und in einer Literaturmatrix zusammengefasst. Hauptergebnisse: Die Analyse zeigte, dass insbesondere Ausdauertraining, Krafttraining und deren Kombination eine signifikante Reduktion der Fatigue bewirken können. Kombinierte Trainingsformen sowie hochintensives Intervalltraining erwiesen sich als besonders effektiv. Auch moderat intensive, individuell angepasste Übungsprogramme erzielten positive Effekte auf Fatigue, Lebensqualität und körperliche Leistungsfähigkeit. Unterschiede in Studiendesign und Interventionen erschwerten jedoch die Vergleichbarkeit der Ergebnisse. Schlussfolgerung: Bewegungstherapie stellt eine evidenzbasierte, effektive Intervention zur Reduktion von krebsbedingter Fatigue dar und sollte fest in die onkologische Versorgung integriert werden. Besonders wirksam sind individuell adaptierte, kombinierte Trainingsprogramme. Aufgrund begrenzter Langzeitdaten besteht weiterer Forschungsbedarf. Dennoch bestätigt die vorliegende Arbeit die Relevanz der Physiotherapie als integralen Bestandteil der multidisziplinären Krebstherapie zur Verbesserung der Lebensqualität von Patient*innen.Context: Cancer related fatigue is one of the most common and burdensome symptoms of oncological diseases. The multidimensional exhaustion impairs both the physical and psychosocial quality of life of those affected. The aim of this study is to investigate which forms of exercise have a positive effect on the symptoms of patients with cancer related fatigue. The research question was addressed by means of a systematic literature review. Method: To answer the research question, a systematic literature search was conducted in the PubMed and PEDro databases. Systematic reviews on adult patients with cancer related fatigue were included. The study quality was assessed using the ROBIS tool. A total of five suitable studies were identified that investigated the effects of different forms of training on Fatigue and summarized in a literature matrix. Main results: The analysis showed that endurance training, strength training and their combination in particular can bring about a significant reduction in fatigue. Combined forms of training and high-intensity interval training proved to be particularly effective. Moderately intensive, individually adapted exercise programs also achieved positive effects on fatigue, quality of life and physical performance. However, differences in study design and interventions made it difficult to compare the results. Conclusion: Exercise therapy is an evidence-based, effective intervention for reducing cancer related fatigue and should be firmly integrated into oncological care. Individually adapted, combined exercise programs are particularly effective. Due to limited long-term data, there is a need for further research. Nevertheless, this bachelor thesis confirms the relevance of physiotherapy as an integral part of multidisciplinary cancer therapy to improve patients' quality of life

    Effectiveness of occupational therapy on quality of life in palliative care patients - a qualitative content analysis

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    Hintergrund: In Österreich sind jährlich bis zu 18.000 Menschen auf eine palliative Betreuung angewiesen, darunter besonders ältere Menschen sowie Menschen mit Krebserkrankungen. Die Palliativversorgung übernimmt eine wertvolle Rolle bei der Unterstützung von Menschen mit lebensbedrohlichen Erkrankungen im Hinblick auf die Verbesserung ihrer Lebensqualität und die Erfüllung ihrer Bedürfnisse. Der Ergotherapie wird eine immer größere Bedeutung zugeschrieben, da sie darauf abzielt, die Handlungsfähigkeit im Alltag zu erhalten und die Autonomie zu wahren. Ziel: Diese Bachelorarbeit hat zum Ziel, empirisch die Wirksamkeit der Ergotherapie in Bezug auf die Verbesserung der Lebensqualität von Patient*innen in der Palliative Care sowie die eingesetzten Maßnahmen und Interventionen von Ergotherapeut*innen in der Praxis zu untersuchen. Methodik: Zur Erhebung der erforderlichen Daten wurden zwei halbstrukturierte Expertinneninterviews mit Ergotherapeutinnen durchgeführt, welche die zuvor festgelegten Ein- und Ausschlusskriterien erfüllten. Im Vorfeld wurde ein Interviewleitfaden erstellt, der als Grundlage für die Interviews diente. Die Interviews wurden transkribiert und anhand einer qualitativen Inhaltsanalyse ausgewertet. Abschließend erfolgte ein Vergleich der Ergebnisse sowie eine Gegenüberstellung der wissenschaftlichen Literatur. Ergebnisse: Beide Interviews zeigen, dass die Ergotherapie, unter Berücksichtigung des progressiven Krankheitsverlaufs, zu einer Verbesserung der Lebensqualität von palliativen Patient*innen beitragen kann. Ergotherapeutische Maßnahmen und Interventionen sind stets an den aktuellen Gesundheitszustand, die aktuelle Krankheitssituation sowie die aktuellen Bedürfnisse und Anliegen der Patient*innen anzupassen. Conclusio: Obwohl beide Interviews auf eine Wirksamkeit der Ergotherapie auf die Lebensqualität von palliativen Patient*innen hinweisen und hervorheben, dass die Ergotherapie von Patient*innen und deren Angehörigen sehr gut angenommen wird, zeigt sich, dass in der Praxis zu wenig Kapazität für den Bedarf zur Verfügung steht.Background: In Austria, up to 18,000 people are in need of palliative care every year, especially older people and people with cancer. Palliative care plays a valuable role in supporting people with life-threatening illnesses to improve their quality of life and fulfil their needs. Occupational therapy is becoming increasingly important as it aims to maintain the ability to act in everyday life and maintain autonomy. Aim: The aim of this bachelor's thesis is to empirically investigate the effectiveness of occupational therapy in improving the quality of life of patients in palliative care and the measures and interventions used by occupational therapists in practice. Methods: To collect the necessary data, two semi-structured expert interviews were conducted with occupational therapists who met the previously defined inclusion and exclusion criteria. An interview guide was created in advance, which was used as the basis for the interviews. The interviews were transcribed and analysed using a qualitative content analysis. Finally, the results were compared with each other and contrasted with the scientific literature. Results: Both interviews show that occupational therapy, taking into account the progressive course of the disease, can contribute to improving the quality of life of palliative patients. Occupational therapy measures and interventions must always be adapted to the current state of health, the current disease situation and the current needs and concerns of the patient. Conclusion: Although both interviews point to the effectiveness of occupational therapy on the quality of life of palliative patients and highlight that occupational therapy is very well accepted by patients and their relatives, there is a clear lack of capacity in practice to cover the demand

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