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Systematic perturbation of interconnected protein signaling pathways using small-molecule inhibitors
Dissertation Universität Innsbruck 202
Inidividuation and self-actualization: a comparative analysis of the theories of Carl G. Jung and Abraham H. Maslow
This master’s thesis provides an outline of Carl G. Jung’s process of individuation and Abraham H. Maslow’s hierarchy of needs. Both theories describe approaches to personality development, which are juxtaposed and viewed in the educational context in this work. The aim was to examine the developmental theoretical concepts and highlight implications for the educational context. Through a hermeneutic approach, it was explored how the insights from these theories can be applied in practice to support an individuation-promoting and needs-oriented teaching environment. A comprehensive literature review of the primary works of both theorists, as well as additional extended perspectives, enabled a detailed analysis of the psychological processes and their relevance to teaching. The results of this work show that individuation and the hierarchy of needs are school-relevant concepts that provide new insights into the development and motivation of young people. Teachers can create an individuation-promoting and needs- appropriate environment through differentiated, empathetic teaching, as well as by modeling self-reflection and empathy, thereby contributing to the individual developmental process of their students. The teaching profession, therefore, offers not only the opportunity to impart knowledge but also the chance to foster personality development and, through targeted actions, contribute to a learning-promoting and growth-oriented classroom.Die vorliegende Masterarbeit gibt einen Überblick über Carl G. Jungs Individuationsprozess und Abraham H. Maslows Bedürfnishierarchie. Beide Theorien beschreiben Ansätze zur Persönlichkeitsentwicklung, welche im Zuge dieser Arbeit einander gegenübergestellt und im schulischen Kontext betrachtet wurden. Ziel war es, die entwicklungstheoretischen Konzepte zu untersuchen und Implikationen für den Bildungskontext herauszuarbeiten. Dabei wurde hermeneutisch erschlossen, wie sich die Erkenntnisse der Theorien in der Praxis anwenden lassen, um einen individuationsförderlichen und bedürfnisorientierten Unterricht zu unterstützen. Eine umfassende Literaturrecherche der primären Schriften beider Theoretiker sowie ergänzende erweiterte Perspektiven ermöglichten eine detaillierte Analyse der psychologischen Prozesse und deren Relevanz für die Lehrtätigkeit. Die Ergebnisse der Ausarbeitung zeigen, dass die Individuation und die Bedürfnishierarchie schulisch relevante Konzepte darstellen, welche neue Einblicke zur Entwicklung und Motivation junger Menschen geben. Lehrpersonen können durch differenzierten, einfühlsamen Unterricht sowie durch das Vorleben von Selbstreflexion und Empathie eine individuationsanregende und bedürfnisgerechte Umgebung schaffen und so zur Förderung des individuellen Entwicklungsprozesses ihrer Schüler*innen beitragen. Der Lehrberuf bietet somit neben der Wissensvermittlung, die Möglichkeit die Entwicklung der Persönlichkeit zu fördern und mittels gezielten Handelns zu einem lernförderlichen und wachstumsorientierten Unterricht beizutragen.eingereicht von Susanne WagnederAngefertigt an der Pädagogischen Hochschule OberösterreichAbweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des VerfassersMasterarbeit Johannes Kepler Universität Linz 2025Arbeit auf den öffentlichen PCs in den Bibliotheken der JKU+Medizin abrufba
Display of risk factors and artifact imaging of firearm projectiles in the human body, using magnetic resonance imaging phantom models
Gegenstand dieser Arbeit ist die Erforschung des physikalischen Reaktionsverhaltens und die Darstellung von Vollmantel-Schusswaffenprojektilen (FMJ) des Kalibers 9x19mm Luger innerhalb des Magnetfelds eines 1,5-Tesla-Magnetresonanztomographen (MRT). Hierfür wurden zwei Geschosse unterschiedlicher Hersteller und Mantelmetalle in Testmedien aus ballistischer Gelatine eingelassen, welche Gewebeäquivalente simulieren. Im Zuge der Experimente ist eine mögliche Bewegung und Neuausrichtung der Geschosse, gemäß des angelegten Magnetfelds B0, ihre Darstellung in den MRT-Schichtbildern der zusammenhängenden Artefakte und die allgemeine Bildqualität untersucht worden. Die erhobenen Daten werden einander gegenübergestellt, sodass eine Einschätzung der Befundierungsmöglichkeiten nach realen Umständen getätigt werden kann.The subject of this study concerns the physical reactive behavior and visualization of full metal jacketed (FMJ) firearm projectiles in the caliber 9x19mm Luger within the magnetic field of a 1.5 Tesla magnetic resonance tomograph (MRT). For this purpose, two projectiles from different manufacturers and with different jacket metal components were placed in ballistic gelatin test media, simulating different soft tissue equivalents. During the experiments, possible movement and realignment of the projectile, related to the applied magnetic field B0, were examined, alongside their display in the MRI image slices, the connected artifacts and general image quality. The collected data were compared to estimate the possibility of diagnosis under real circumstances
Quality criteria of mammography images in datasets used for training artificial intelligence
Ziel: Das Ziel dieser Arbeit ist es einen Überblick von Qualitätsstandards für Mammographie-Bilddaten in Datensätzen zu schaffen. Anhand einer Übersicht relevanter Datensätze werden die entscheidenden Parameter untersucht, die zum qualitativen Training computerassistierter Befundungssysteme (CADx) beitragen. Mit einem Fokus auf Mammographie-Bilddaten werden Parameter miteinander verglichen und ihre Verbindung zur Radiologietechnologie dargestellt. Die Arbeit untersucht die Anforderungen an qualitative Mammographie-Aufnahmen für das Training von künstlicher Intelligenz (KI) sowie die aktuelle und potenzielle Rolle von Radiologietechnolog:innen bei der Entwicklung von Datensätzen.
Methode: Durch eine Literaturrecherche wurden relevante Datensätzen gefunden, aus denen wichtige Parameter identifiziert und miteinander verglichen wurden. Auf Grundlage anerkannter Richtlinien wurde ein Leitfaden für den regelrechten Mammographie-Prozess erstellt, der die Aufgaben von Radiologietechnolog:innen darstellt. Die benötigte Literatur wurde durch Suchen in der Datenbank PubMed und der Suchmaschine Google Scholar ermittelt und mithilfe des Literaturverwaltungsprogramms Zotero anhand von Schlüsselbegriffen eingegrenzt. Die in der Literatur genannten Datensätze wurden manuell selektiert.
Ergebnisse: Es wurden ein Vergleich und eine Analyse von bilddatenbezogenen Parametern in verschiedenen Datensätzen gemacht. Die entscheidenden Parameter sind die Läsionmarkierung, Datensatzgröße und die Auflösung. Um CADx-Systeme effizient zu trainieren, werden große Datensätze mit diversen Läsionsmarkierungen und hoher Bildauflösung benötigt. Radiologietechnolog:innen spielen trotz geringer Anerkennung durch Datensatzentwickler eine entscheidende Rolle im Prozess der Datenerhebung, insbesondere bei der Anfertigung qualitativ hochwertiger Mammographie-Aufnahmen. Qualitativ hochwertige Aufnahmen ermöglichen die Entwicklung von qualitativen Mammographie-Datensätzen.
Diskussion: Um qualitative CADx-Systeme entwickeln zu können, werden qualitativen Datensätzen für das Training und die Evaluierung benötigt. Durch Zusammenarbeit verschiedener Arbeitsgruppen, könnten effiziente Datensätzen erstellt werden. Die Radiologietechnolog:innen könnten ihre Expertise für die Auswertung von qualitativen Mammographien gewährleisten, sowie suspekte Raumforderungen laut Befunden markieren. In der Zukunft wäre es für Radiologietechnolog:innen möglich, durch aktive Beteiligung an der Entwicklung von Mammographie-Datensätzen, einen Platz in dem medizinischen KI-Bereich zu etablieren.Aim: The aim of this thesis is to create an overview of quality criteria for mammography images in datasets. Using relevant datasets, the parameters that contribute to the qualitative training of computer-aided-diagnosis programs (CADx) were analysed. With a focus on mammography image data, aforementioned parameters were compared to one another and a relation to radiography is created. The thesis examines the requirements for mammography image data that contribute to the training of artificial intelligence (AI), as well as the current and possible contributions of radiographers to the creation of the datasets.
Methods: A literature review was conducted to identify necessary datasets, from which key parameters were extracted and compared. Based on established guidelines, a guideline for the standardized mammography process was created, outlining the work procedure for radiographers. The required literature was gathered through searches in the PubMed database and Google Scholar search engine, then refined using the reference management software Zotero with the help of specific keywords. The datasets mentioned in the literature were manually selected for analysis.
Results: A comparison of image and dataset related parameters across various datasets was performed. The notable parameters include lesion annotation, dataset size and image resolution. In order to train CADx programs efficiently, large datasets with diverse lesion annotations and high image resolution are needed. Radiographers, despite limited recognition from dataset developers, play a pivotal role in the data acquisition process, particularly in generating high-quality mammography images. High quality images allow for the creation of quality mammography image datasets.
Discussion: High-quality datasets are essential for the training and evaluation of qualitative CADx systems. Collaboration among professionals of different fields could facilitate the creation of efficient datasets. Radiographers could leverage their expertise to ensure the quality of mammographic images and annotate suspicious lesions based on previous findings. In the future, active involvement of radiographers in the development of mammography datasets could help establish their crucial role within the field of AI in medicine
Concordance between maternal microbiological cultures and neonatal microbiology in preterm births – a retrospective data analysis
Hintergrund: Die Datenlage zur Übereinstimmung zwischen den maternalen mikrobiologischen Abstrichen und den mikrobiologischen Abstrichen beim Frühgeborenen ist derzeit nicht eindeutig. Daher ist es von wissenschaftlichem Interesse, die aktuelle Evidenz an der Abteilung für Frauenheilkunde des Allgemeinen Krankenhauses der Stadt Wien zu untersuchen. Ziel der Studie: In dieser retrospektiven Datenanalyse werden prä- sowie postpartal die Daten der schwangeren Patientinnen, bei denen es zu einer Frühgeburt kam, erhoben und ausgewertet. Durch den Abgleich mit den Daten der jeweiligen Frühgeborenen können potenzielle signifikante Unterschiede sowie Zusammenhänge identifiziert werden. Das Ziel dieser Arbeit ist es, durch den Vergleich der maternalen mit den kindlichen mikrobiologischen Abstrichen eine potenzielle Übereinstimmung festzustellen. Zudem sollen der Zusammenhang jener Übereinstimmung mit einer drohenden Sepsis des Frühgeborenen sowie die Komplikationen erörtert werden. Methoden: Im Rahmen einer retrospektiven Datenanalyse werden die Daten von Patientinnen ausgewertet, welche bereits an der Universitätsklinik für Frauenheilkunde am AKH Wien entbunden haben. Anschließend an die Erhebung der Daten aus der Datenbank der Universitätsklinik für Frauenheilkunde werden diese mit Hilfe von SPSS zur statistischen Analyse ausgewertet und graphisch dargestellt. Sowohl die Erhebung als auch die Auswertung werden von Annika Marktl durchgeführt. Resultate: Unsere Auswertung ergab, dass es bei 32,3% aller analysierten Frühgeburten eine Übereinstimmung der maternalen und der fetalen mikrobiologischen Abstriche gab. Darüber hinaus zeigten die Resultate, dass ein statistisch signifikanter Zusammenhang zwischen der Übereinstimmung der maternalen und fetalen Mikrobiologie und dem Auftreten einer Sepsis, nicht aber mit dem Überleben des Frühgeborenen, bestand. Zudem ergab sich, dass das Atemnotsyndrom sowie die Sepsis zu den häufigsten Komplikationen der Frühgeburt zählten. Ein signifikanter Zusammenhang mit dem Überleben des Frühgeborenen ergab sich allerdings nur bei der intraventrikulären Blutung.Background: The data regarding the correlation between maternal microbiological swabs and those taken from preterm infants is currently inconclusive. Therefore, it is of scientific interest to investigate the existing evidence at the Department of Obstetrics and Gynecology at the General Hospital of the City of Vienna.Aims: In this retrospective data analysis, data from pregnant women who experienced preterm births will be collected and evaluated both pre- and postpartum. By comparing these data with those of the respective preterm infants, potential significant differences and correlations will be identified. The aim of this study is to determine whether there is a potential match between maternal and neonatal microbiological swabs. Additionally, the relationship between this match and the risk of sepsis in preterm infants, as well as other complications, will be explored.Methods: As part of a retrospective data analysis, the data of patients who gave birth at the University Clinic for Obstetrics and Gynecology at the AKH Vienna will be evaluated. Following the data collection from the university clinic's database, the data will be statistically analyzed and graphically presented using SPSS. Both the data collection and analysis will be carried out by Annika Marktl.Results: Our analysis showed that 32.3% of all analyzed preterm births exhibited a match between maternal and fetal microbiological swabs. Furthermore, the results demonstrated a statistically significant correlation between the alignment of maternal and fetal microbiology and the occurrence of sepsis, but not with the survival of the preterm infant. Additionally, the analysis revealed that respiratory distress syndrome and sepsis were the most common complications of preterm birth. However, a significant relationship with the survival of the preterm infant was found only for intraventricular hemorrhage.Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des VerfassersDiplomarbeit Medizinische Universität Wien 202
Investigation of factors that might influence the use of therapeutic drug monitoring (TDM) of beta-lactam antibiotics at the General Hospital Vienna - an exploratory retrospective study
Eine sichere und effektive Antibiotikabehandlung kritisch kranker Patient:innen wird durch erhebliche pharmakokinetische Schwankungen erschwert. Betalaktam-Antibiotika kommen häufig zur Behandlung schwerer Infektionen bei Intensivpatient:innen zum Einsatz. Um effektive, aber nicht-toxische Konzentrationen zu erreichen, sollten Strategien zur individuellen Dosierung erwogen werden. Eine zunehmend genutzte Methode ist das Therapeutische Drug Monitoring (TDM), bei dem Antibiotikakonzentrationen im Serum gemessen und mit einem festgelegten Zielbereich verglichen werden. Dadurch wird eine individuelle Dosisanpassung ermöglicht. In dieser explorativen retrospektiven Studie wurden Daten von Patient:innen ausgewertet, die 2022 auf einer internistischen Intensivstation (ICU) des Allgemeinen Krankenhauses (AKH) der Stadt Wien aufgenommen wurden. Dabei wurde die Häufigkeit des TDM-Einsatzes ermittelt und Eigenschaften von ICU-Patient:innen mit und ohne TDM verglichen. Zudem wurde untersucht, ob TDM Zielwerte erreicht wurden und ob das erste TDM zu einer Dosierungsanpassung führte. Insgesamt wurde Betalaktam-TDM 2022 am AKH 1113-mal durchgeführt, hauptsächlich für Meropenem (656-mal) und Piperacillin (366-mal) auf den Stationen 13B1, 13C1, 13I2 und 13I3. Signifikante Unterschiede zwischen Patient:innen mit und ohne TDM zeigten sich bei Meropenem in Bezug auf Alter, C-reaktives Protein (CRP) und extrakorporale Membranoxygenierung (ECMO) sowie bei Piperacillin hinsichtlich Alter und Sequential Organ Failure Assessment (SOFA)-Score. Unabhängige Prädiktoren für TDM waren CRP (OR=1.03, p=0.04) bei Meropenem und die glomeruläre Filtrationsrate (GFR) (OR=1.01, p=0.04) sowie der SOFA-Score (pMHK=100%, also Antibiotikakonzentration oberhalb der minimalen Hemmkonzentration (MHK) des Erregers während des gesamten Dosierungsintervalls, bei 77.3% der Patient:innen für Piperacillin (Zielwert für Talspiegel 16 mg/L, höchster MHK-Wert bei Isolaten ohne phänotypisch nachweisbare erworbene Resistenzen) und bei 93.9% für Meropenem erreicht (Zielwert >2 mg/L). Nach TDM wurde die Dosierung bei 45.5 % (Meropenem) und 33.3% (Piperacillin) der Patient:innen angepasst. Die aktuelle Arbeit zeigt eine insgesamt hohe Zielerreichung für empfindliche Erreger basierend auf Talspiegeln von Meropenem und Piperacillin, weist aber ebenso auf Verbesserungspotenzial bei der Durchführung von Betalaktam-TDM hin und eröffnet somit Perspektiven für eine künftige Optimierung dieser individuellen Dosierungsstrategie.Effective and safe antibiotic treatment of critically ill patients is hampered by considerable pharmacokinetic variations in this patient population. Beta-lactams represent an antibiotic class that is frequently used to treat serious infections in intensive care patients. To reach effective but non-toxic beta-lactam antibiotic concentrations, dosing individualisation strategies should be considered. One technique that is increasingly used is therapeutic drug monitoring (TDM), where antibiotic serum concentrations are measured and compared to a pre-defined target range, and which therefore enables dosage adjustments for individual patients. At the General Hospital Vienna (AKH), TDM of beta-lactams was only recently introduced. An exploratory retrospective study was performed based on data from patients admitted to internal medicine intensive care units (ICU) at the General Hospital Vienna in 2022 to assess the frequency of beta-lactam TDM and to compare patient characteristics between ICU patients with and without TDM. Furthermore, this analysis investigated the research question whether the desired target was achieved and whether the first TDM led to subsequent dosage adaptations. Beta-lactam TDM was performed 1113 times at the AKH in 2022 and primarily for meropenem (656 times) and piperacillin (366 times) on the wards 13B1, 13C1, 13I2 and 13I3. Significant differences between patients receiving TDM and patients not receiving TDM were found with respect to age, C-reactive protein (CRP) and extracorporeal membrane oxygenation (ECMO) for meropenem, and regarding age and the Sequential Organ Failure Assessment (SOFA) score for piperacillin. Independent predictors of TDM were CRP (OR=1.03, p=0.04) for meropenem, and the glomerular filtration rate (GFR) (OR=1.01, p=0.04) as well as SOFA score (pMIC=100%, i.e, concentrations above the pathogen’s minimum inhibitory concentration (MIC) during the entire dosing interval, was achieved in 77.3% of patients receiving piperacillin (trough target >16 mg/L, highest MIC for isolates without phenotypically detectable acquired resistance mechanisms), and in 93.9% of patients receiving meropenem (target >2 mg/L). Dosage after TDM was adjusted in 45.5% (meropenem) and 33.3% (piperacillin) of patients. The current work identified an overall high target attainment for susceptible pathogens based on trough concentrations of meropenem and piperacillin, but also revealed room for improvement for performing beta-lactam TDM, paving the way for future optimisation of this dosing individualisation strategy.Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des VerfassersDiplomarbeit Medizinische Universität Wien 202
Functional & Radiological Outcome in Patients following Unikondylar Knee Replacement - an exploratory retrospective study of 37 patients
Hintergrund: Die unikondyläre Arthrose ist durch degenerative Schäden im lateralen oder medialen Kompartiment des Kniegelenks gekennzeichnet. Die unikondyläre Knieprothese (UKA) ist eine der möglichen Operationstechniken. Im Allgemeinen sind die Ergebnisse mit denen der TKA vergleichbar. Ziel: Ziel der Studie ist es, Patienten, die eine mediale unikondyläre Knieprothese von Moto® medial (Medacta, Castel San Pietro, Schweiz) oder von Sigma® partial Knee (Depuy Synthes, West Chester, Pennsylvania) erhalten haben, auf Unterschiede bezüglich der subjektiven Patientenzufriedenheit und mögliche Revisionseingriffe zu untersuchen. Methoden: Die Studienteilnehmer erhielten alle eine mediale unikondyläre Knieprothese, von zwei unterschiedlichen Firmen, im Zeitraum von 2018 - 2023 und kamen zu regelmäßigen Nachsorgeterminen, bei denen sie einen Fragebogen mit dem Forgotten Knee Score und dem Oxford Score ausfüllten. Die Patientenzufriedenheit in Bezug auf die postoperative Funktion des Gelenks und bereits erfolgte Revisionsoperationen sind die Hauptparameter, die untersucht wurden. Results: Insgesamt nahmen 37 Leute an der Studie teil, davon bekam nur einer eine Revisionsoperation. Bei allen Patienten kam es zu einer deutlichen Zunahme der subjektiven Zufriedenheit. Bereits bei der ersten Follow up Untersuchung zeigten sich gute Werte für den OKS und FKS-Score mit einem Mittelwert 35 und 48 Punkten. Bei der zweiten Follow up Untersuchung kam es erneut zu einer Zunahme mit einem Mittelwert von 39 für den OKS und 59 für den FKS. Die erreichte Punktezahl zeigte sich außerdem unabhängig vom Alter und Geschlecht der Patienten. Es konnte kein Unterschied zwischen den eingebauten Implantaten nachgewiesen werden, beide hatten im Vergleich zu präoperativ eine ähnlich hohe Punkteanzahl. Conclusio: Beide Implantate führen zu guten postoperativen Ergebnissen in beiden Scores. Aufgrund der fehlenden Signifikanz sollten weitere Studien mit einem größeren Patientenaufkommen und einer längeren Studiendauer durchgeführt werden, um definitive Rückschlüsse ziehen zu können.2 Abstract Background: Unicondylar osteoarthritis is characterized by degenerative damage in the lateral or medial compartment of the knee joint. Unicondylar knee arthroplasty (UKA) is one of the possible surgical techniques for and offers a good alternative to total knee arthroplasty. Generally, outcomes are comparable to those of TKA. Purpose: The aim of the study is to investigate patients who have received a medial unicondylar knee arthroplasty either Moto® medial (Medacta Medacta, Castel San Pietro, Switzerland) or Sigma® partial knee (Depuy Synthes, West Chester, Pennsylvania) about differences in view of subjective patient satisfaction and possible revision surgeries. Methods: The study participants all received an unicondylar knee arthroplasty, as already mentioned from two different companies in the period from 2018 - 2023 and came to follow-up appointments during which the patients completed a questionnaire containing the Forgotten Knee Score and the Oxford Score. Patient satisfaction regarding the postoperative function of the joint and revision operations that have already taken place are the parameters that were examined. Results: A total of 37 people took part in the study, only one of them underwent revision surgery. All patients experienced a significant increase in subjective satisfaction. The OKS and FSK scores were already good at the first follow-up examination with a mean value of 35 and 48 points. At the second follow-up examination, there was a further increase with a mean value of 39 for the OKS and 59 for the FKS. The number of points achieved was also independent of the age and gender of the patients. Furthermore, no difference could be detected between the implants; both had a similarly high number of points compared to preoperatively. Conclusio: Both implants lead to good postoperative results in both scores. Due to the lack of significance, further studies with a larger number of patients and a longer study duration should be performed to be able to make definitive conclusions.Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des VerfassersDiplomarbeit Medizinische Universität Wien 202
Glucose Metabolism During a Monetary Incentive Delay Task (MID)
.Background: The processing of rewarding and punishing experiences in the human brain can be studied with positron emission tomography (PET). This thesis aimed to study the cerebral glucose metabolism behind reward and punishment processing with the use of functional PET. In this modality,a bolus plus constant infusion of tracer provides higher temporal resolution of dynamic changes in metabolism. The intention of this thesis was to investigate differences in the cerebral metabolic rate of glucose (CMRglu) between reward, punishment and resting conditions, and to detect a potential influence of task-related behavioural properties on this metabolic rate.Methods: Ten subjects (3 female) performed the monetary incentive delay (MID) task and experienced financial gains and losses depending on the speed of their reaction to specific cues. Meanwhile, [18F]-Fluorodeoxyglucose was given as a bolus and then infused continuously to probe CMRglu and functional PET scans were obtained. CMRglu was quantified with the Patlak Plot. One sample t-tests assessed for metabolic differences between reward resp. punishment vs. baseline conditions and a paired t-test was used to detect metabolic differences between reward vs. punishment. Regression analyses were performed to test the influence of mean reaction time and final monetary gain on CMRglu. All statistical analyses were applied to the whole brain and a correction for the multiple comparisons problem was used. Results: Eleven clusters of increased CMRglu were found in the reward vs. baseline analysis, with the most extensive in the right middle frontal gyrus (rMFG). Punishment vs. baseline analysis yielded a single cluster of increased CMRglu in the left middle occipital gyrus (lMOG). Reward vs. punishment analysis revealed a single cluster of increased CMRglu in the rMFG. Regression analyses of the effects of mean reaction time and final monetary gain on CMRglu revealed no relationship. Conclusion: This thesis combined fPET with the MID task and identified several areas of increased CMRglu during reward and punishment processing, which shows that fPET is sensitive to changes in cerebral glucose metabolism that occur during these experiences.Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des VerfassersDiplomarbeit Medizinische Universität Wien 202
Monatsschrift Kinderheilkunde / Empfehlung zur Versorgung von Frühgeborenen an der Grenze der Lebensfähigkeit : gemeinsame Empfehlung der Arbeitsgruppe Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin (AG NPI) der ÖGKJ, der Arbeitsgruppe Ethik in der Kinder- und Jugendheilkunde (AG Ethik) der ÖGKJ und des Instituts für Ethik und Recht in der Medizin der Universität Wien (IERM), aktualisiert 2024
Die österreichische Empfehlung zum Vorgehen bei extrem unreifen Frühgeborenen an der Grenze der Lebensfähigkeit wurde zuletzt 2017 aktualisiert und empfahl unter anderem in SSW 220–6 aufgrund extrem niedriger Überlebensraten einen primär palliativen Behandlungsansatz.
Zwischenzeitlich wurden aus verschiedenen Ländern und Institutionen Daten veröffentlicht, die ein deutlich verbessertes, über 50 %iges Überleben in SSW 220–6 in spezialisierten Zentren zeigten. Die aktualisierte Empfehlung berücksichtigt diese neuen Erkenntnisse und trägt den Fortschritten in der neonatologischen Intensivmedizin Rechnung.
Als wichtigste Änderung zur Vorversion wird eine Erweiterung der Grauzone von SSW 230–6 auf SSW 22+0–23+6 auf Basis rezenter Literatur empfohlen. Die Bedeutung des Antenataltransfers in wenige, darauf spezialisierte Zentren und die Praxis des „shared decision-making“, bei der Eltern in den Entscheidungsprozess eingebunden werden, wird betont.
In dem Beitrag werden ethische, rechtliche und medizinische Aspekte abgehandelt. Es wird eine individuelle Empfehlung für das postnatale Management von extrem unreifen Frühgeborenen in den Schwangerschaftswochen 220–6, 230–6 und 240–6 ausgesprochen, mit dem Ziel, den Entscheidungsprozess im individuellen Fall zu unterstützen.The Austrian recommendations for the management of extremely preterm infants at the border of viability were last updated in 2017 and initially recommended a primarily palliative approach in gestational week 220–6 due to extremely low survival rates. Since then data from various countries and institutions have shown significantly improved survival rates in this gestational week of over 50% in specialized centers. The updated recommendations reflect these new findings and the advances in neonatal intensive care.
The most significant change from the previous version is the expansion of the “gray zone” from week 230–6 to weeks 22+0–23+6, based on the recent literature. The importance of antenatal transfer to only few specialized centers and the practice of shared decision making, where parents are involved in the decision process, is emphasized.
The recommendations address ethical, legal and medical aspects and offer individual guidance for the postnatal management of extremely preterm infants born at 220–6, 230–6, and 240–6 weeks of gestation. The goal is to provide a framework for responsible decision-making that considers the best interests of the child, while incorporating the latest medical data, and ensuring that parents are fully involved in the process
Angstlöschung
Depressive Erkrankungen treten häufig zusammen mit Angststörungen auf, jedoch lässt sich bisher nicht eindeutig sagen, inwieweit die Angst- und Stresslöschung bei depressiven Patient*innen beeinträchtigt ist. Daher wurden in dieser Studie zunächst Differenzen zwischen ängstlich-depressiven und nicht-ängstlich depressiven Gruppen untersucht und in einem separaten Schritt Unterschiede im Schweregrad der depressiven Erkrankung erforscht. Zudem ist es auch wichtig, die Rolle der Faktoren State Angst und kognitive Beeinträchtigung aufzuzeigen, da diese möglicherweise einen Einfluss auf die Angst- und Stresslöschung haben und mit zunehmenden Schweregrad der depressiven Erkrankung verstärkt auftreten können. Weiterhin werden die Zusammenhänge zwischen Alexithymie und Angst- und Stresslöschung sowie depressiven Erkrankung genauer beleuchtet. In dieser Studie wurde die Angstkonditionierung mit elektrischen Stimulationen durchgeführt. Zusätzlich wurden unter anderem kognitive Defizite (Neuropsychological Assessment Battery Screening – NABScreening), State Angst (State-Trait-Angst-Depressions-Inventar – STADI) und Alexithymie (Toronto-Alexithymie-Skala-26 – TAS-26) erhoben. Mithilfe von ICD-10-Diagnosen sowie dem Beck-Depressions-Inventar-II (BDI-II) und der Montgomery-Asberg Depression Rating Scale (MADRS) wurden die depressiven Patient*innen in unterschiedliche Schweregrade eingeteilt. Die Ergebnisse zeigen, dass ängstlich Depressive (n = 64) im Vergleich zu der nichtängstlich depressiven Gruppe (n = 27) in der ersten Extinktionsphase eine höhere Erwartungshaltung gegenüber dem Sicherheitshinweis (CS-) haben, also eine stärkere Befürchtung, dass eine elektrische Stimulation auftreten könnte. Hinsichtlich des Schweregrads weisen schwer depressive Patient*innen (n = 30) in der ersten Extinktionsphase eine höhere Erwartungshaltung gegenüber dem CS- im Vergleich zu der leicht (n = 28) und mittelgradig (n = 30) depressiven Gruppe sowie der Kontrollgruppe (n = 30) auf. Auch in der zweiten Extinktionsphase bleiben die Unterschiede zu beiden depressiven Gruppen bestehen. Es kann jedoch kein Einfluss von State Angst und kognitiven Defiziten gefunden werden. Alexithymie zeigt Zusammenhänge mit der Angst- und Stresslöschung und dem Schweregrad der depressiven Erkrankung. Bei einer genaueren Betrachtung des extern orientierten Denkstils kann kein Einfluss gefunden werden. Insgesamt deuten die Ergebnisse darauf hin, dass ängstlich depressive und schwer depressive Patient*innen eine höhere Erwartungshaltung gegenüber Sicherheitshinweisen haben.Depressive disorders often occur with anxiety disorders, yet it is not entirely clear to what extent fear extinction is impaired in depressed patients. Therefore, this study first analysed differences between anxious-depressive and non-anxious-depressive groups and, in a separate step, investigated differences in the severity of the depressive illness. In addition, it is also important to show the role of the factors state anxiety and cognitive deficits, because these may have an influence on fear extinction and could increase with greater severity of the depressive disorder. Furthermore, the relationships between alexithymia and fear extinction as well as depressive illness are examined in more detail. In this study, fear conditioning was conducted with electric stimulation. In addition, among others, cognitive deficits (Neuropsychological Assessment Battery Screening – NAB-Screening), state anxiety (State-Trait-Anxiety-DepressionsInventory – STADI) and alexithymia (Toronto-Alexithymia-Scala-26 – TAS-26) were measured. Based on ICD-10 diagnoses as well as the Beck-Depressions-Inventory-II (BDI-II) and the Montgomery-Asberg Depression Rating Scale (MADRS), depressed patients were categorized into different levels of severity. The results show that anxious depressives (n = 64) have a higher expectation towards the safety cue (CS-) in the first extinction phase compared to the non-anxious depressive group (n = 27), meaning a stronger fear that electrical stimulation could appear. Regarding the severity, severely depressed patients (n = 30) in the first extinction phase have a higher expectation of the CS- compared to the mildly (n = 28) and the moderately (n = 30) depressed group as well as the control group (n = 30). The differences between the depressive groups can still be found in the second extinction phase. However, no influence of state anxiety and cognitive deficits can be found. Alexithymia shows correlations with fear extinction and the severity of depressive disorders. A closer look at the externally orientated thinking style shows no influence. Overall, the results indicate that anxious depressive and severely depressed patients have a higher expectation of safety cues.eingereicht bei Daniela QuittererAbstract in englischer SpracheMasterarbeit Universität Innsbruck 202