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Ökologische Abwägungskriterien in der Baumhaftung
eingereicht von Sophie GreinöckerDiplomarbeit Johannes Kepler Universität Linz 202
Magnesiumsulfat-Hydrate in Dolomitkalk : Phasenübergänge, Bildungsmechanismen und damit verbundene Schäden an historischen Bauwerken
Die Untersuchung des Dehydratisierungsverhaltens von Magnesiumsulfat-Hydraten zeigt, dass Phasenübergänge wie jener von Epsomit zu Hexahydrit stark kinetisch gesteuert sind und nicht den thermodynamischen Erwartungen folgen. Die Reversibilität dieses Übergangs konnte mittels XRD nachgewiesen werden, eine damit verbundene Volumenzunahme wurde jedoch nicht beobachtet. Stattdessen traten temperaturinduzierte Ausblühungen auf. STA-Messungen belegen eine stufenweise Dehydratisierung, wobei sich abhängig von Probe und Messprogramm einzelne Hydratstufen als stabiler erwiesen als bislang angenommen. Besonders hervorzuheben ist die Stabilität von Starkeyit, der selbst nach einigen Tagen und während der XRD-Messung erhalten blieb. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass das Verhalten von Magnesiumsulfat-Hydraten komplexer ist als es thermodynamische Gleichgewichtsmodelle vermuten lassen. Gerade für den praxisnahen Kontext ist daher eine detaillierte Betrachtung der kinetischen Prozesse entscheidend, um verlässliche Vorhersagen zu treffen und geeignete Restaurierungsmethoden entwickeln zu können.The investigation of the dehydration behavior of magnesium sulfate hydrates shows that phase transitions, such as from epsomite to hexahydrite, are strongly kinetically controlled and do not follow thermodynamic expectations. The reversibility of this transition was confirmed by XRD, however, an associated volume increase was not observed. Instead, temperature-induced efflorescences occurred. STA measurements demonstrate a stepwise dehydration process, with certain hydrate stages proving more stable than previously assumed, depending on the sample and measurement program. Notably, starkeyite remained stable even after a few days and during XRD analysis. The results indicate that the behavior of magnesium sulfate hydrates is more complex than predicted by thermodynamic equilibrium models. Therefore, in practical contexts, a detailed consideration of kinetic processes is crucial to enable reliable predictions and to develop suitablerestoration methods.Jungmann Sabrina, B.Sc.Abstract in englischer SpracheMasterarbeit Universität Innsbruck 202
Auswirkungen des Informationsfreiheitsgesetzes auf das Vergaberecht : Schnittstellen und offene Fragen
Gstrein Melina PatriziaDiplomarbeit Universität Innsbruck 202
Maintaining Strategic Coherence in Multinational Airline Groups: Balancing Group-Level Strategy with Local Adaptations – A Case Study of the Lufthansa Group
In dieser Arbeit wird untersucht, wie multinationale Airline-Konzerne ein Gleichgewicht zwischen strategischer Kohärenz auf Konzernebene und der lokalen Anpassung ihrer Tochtergesellschaften finden - eine Herausforderung in der konsolidierten Airline-Industrie. Am Beispiel der Lufthansa Group wird untersucht, wie der Konzern diese Elemente in den Bereichen Branding, Kundenerlebnis, Betrieb, Netzwerkstrategie und interne Koordination ausbalanciert. Mit Hilfe einer qualitativen Methodik, die Interviews und Dokumentenanalyse umfasst, zeigt die Studie, dass die Lufthansa Group einen differenzierten Ansatz verfolgt. Kernfunktionen wie das Flottenmanagement und die Strategie für das Drehkreuznetz sind aus Gründen der Effizienz und der Synergie zentralisiert. Gleichzeitig wird eine beträchtliche lokale Autonomie bei der Markenführung bewahrt, um den Wert der Traditionsmarke zu erhalten, und bei der Kundenerfahrung, um sich den nationalen Präferenzen anzupassen. Dieses Gleichgewicht wird durch die Matrixstruktur der Gruppe und die Bemühungen um kulturelle Integration erreicht. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung eines ausgewogenen Verhältnisses zwischen Zentralisierung und Dezentralisierung für die Wettbewerbsfähigkeit und bieten theoretische Einblicke in das strategische Management multinationaler Airline-Konzerne sowie wertvolle Ratschläge für Führungskräfte.This thesis examines how multinational airline groups find a balance between group-level strategic coherence and the local adaptation of their subsidiaries, a challenge in the consolidated airline industry. Focusing on the Lufthansa Group as a case study, the research examines how the group balances these elements across branding, customer experience, operations, network strategy, and internal coordination. Employing a qualitative methodology that includes interviews and document analysis, the study reveals that Lufthansa Group employs a differentiated approach. Core functions, such as fleet management and hub network strategy, are centralized for efficiency and synergy. At the same time, significant local autonomy is preserved in branding to maintain heritage brand value and in the customer experience to adapt to national preferences. This balance is managed through the group’s matrix structure and cultural integration efforts. The results highlight the importance of a balance between centralization and decentralization for competitiveness, providing theoretical insights into the strategic management of multinational airline groups and offering valuable advice for executives.Masterarbeit Universität Innsbruck 202
Experiments to establish transient and stable transgenic lines in Hydra oligactis
Masterarbeit Universität Innsbruck 202
Die praktische Bedeutung von Misstrauensanträgen im politischen Alltag Österreichs
Die Begriffe „Misstrauensantrag“ oder „Misstrauensvotum“ kommen im tagespolitischen Geschehen Österreichs regelmäßig vor. Welche Auswirkungen und Folgen dieses Instrument der politischen Kontrolle mit sich bringen kann, wenn es von ausreichend vielen Parlamentariern mitgetragen wird, ist hingegen allgemein weniger bekannt. Diese Arbeit soll sich eingehend mit dem Gegenstand des Misstrauensantrages auf Bundesebene und dessen Bedeutung im tagespolitischen Geschehen Österreichs auseinandersetzen, dies unter besonderer Berücksichtigung der innenpolitischen Geschehnisse im Mai 2019 und dem ersten erfolgreichen Misstrauensantrag in der Zweiten Republik.eingereicht von Mag. Dominik Surböck, LL.B.Masterarbeit Johannes Kepler Universität Linz 202
Inquiry-based learning in biology education: opportunities, limitations, and perspectives
Diese Masterarbeit untersucht das Konzept des forschenden Lernens im naturwissenschaftlichen Unterricht, mit besonderem Fokus auf den Biologieunterricht. Forschendes Lernen bindet Schüler/-innen aktiv in den Lernprozess ein und fördert eigenständiges Arbeiten an wissenschaftlichen Fragestellungen. Es wird angenommen, dass diese Methode nicht nur das Fachwissen vertieft, sondern auch Motivation und Selbstwirksamkeit stärkt.
Ziel der Arbeit ist es, den Einfluss praktischer Laborarbeit, als Form des forschenden Lernens, auf den Wissenszuwachs von Lernenden im Fach Biologie zu analysieren. Die Methodik kombiniert eine Literaturrecherche mit einer quantitativen Untersuchung. Insgesamt nahmen 101 Studierende an zwei Laborpraktika aus dem Curriculum Lehramt Biologie der JKU Linz teil („Molekularbiologie 2“ und „Mikrobiologie und Biotechnologie 2“). Der Lernerfolg wurde mit einem Prä- und Posttest erhoben.
Die Ergebnisse zeigen eine signifikante Wissenssteigerung nach den Übungen und bestätigen den positiven Effekt von praktischen, forschenden Lernformen. Ergänzend hebt die Literatur die Bedeutung der Rolle der Lehrperson und der aktiven Beteiligung der Lernenden hervor.
Insgesamt trägt die Arbeit dazu bei, die Wirksamkeit forschenden Lernens im naturwissenschaftlichen Unterricht empirisch zu beleuchten und praxisrelevante Impulse zu geben.This master’s thesis explores the concept of inquiry-based learning in science education, with a particular focus on biology instruction. Inquiry-based learning actively involves students in the learning process and promotes independent engagement with scientific questions. It is assumed that this method not only deepens subject knowledge but also enhances motivation and self-efficacy.
The aim of this study is to analyze the impact of practical lab work, as a form of inquiry-based learning, on students’ knowledge gain in biology. The methodology combines a literature review with a quantitative investigation. A total of 101 students participated in two lab courses (“Molecular Biology 2” and “Microbiology and Biotechnology 2”). Learning outcomes were measured using pre- and post-tests.
The results show a significant increase in knowledge following the lab sessions, confirming the positive effect of hands-on, inquiry-based learning. In addition, the literature emphasizes the importance of the teacher’s role and the active participation of learners as key factors for success.
Overall, this thesis contributes to the empirical examination of the effectiveness of inquiry-based learning in science education and provides practical insights for classroom implementation.eingereicht von Michael Gruber, BEdAbweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des VerfassersMasterarbeit Johannes Kepler Universität Linz 2025Arbeit auf den öffentlichen PCs in den Bibliotheken der JKU+Medizin abrufba
Privacy-Preserving Government-Citizen Interactions through Secure Multi-Party Computation
Today, protecting personal data is a critical concern in our increasingly interconnected digital landscape. Despite significant advancements in security technologies, adversaries continually evolve their methods to breach defenses. Secure multi-party computation (SMPC), which enables multiple parties to collaboratively compute functions on their private inputs without revealing them, offers a promising yet under-explored solution. This thesis investigates potential application domains for SMPC and emphasizes its advantages over traditional data protection approaches. It introduces a conceptual framework alongside a practical implementation of a concrete use-case, thereby demonstrating the feasibility and real-world benefits of this innovative technology.The goal of this thesis is to explore the possibility of using Secure Multi-Party Computation (SMPC) for enhancing privacy in government-citizen interactions. As digital government services expand, traditional privacy methods of securing citizen data have proven vulnerable to attacks and mistakes. SMPC is a possible alternative which enables computation without exposing individual data.Using a mixed-methods approach, this thesis develops and evaluates a proof-of-concept SMPC architecture for government applications. In the course of this thesis, key requirements for governmental implementation are identified, a prototype system implementing base versions of common SMPC use cases for government scenarios is developed using MPyC, and comprehensive performance evaluations across use cases including tax calculation, benefits eligibility, and opinion polling are conducted.Results demonstrate that SMPC achieves acceptable efficiency and scalability for moderate-sized participant groups while providing strong privacy guarantees. The resulting prototype implements core principles including privacy by design, modularity, and distributed trust. When comparing SMPC to traditional methods, threats of data exposure vulnerabilities are significantely reduced.Despite the limitations of a simulated testing environment, a reduced prototype and regulatory considerations to be considered in a real application, this thesis establishes SMPC's technical feasibility for government applications. The thesis adds onto theoretical insights into privacy-preserving e-government technologies and practical implementation guidance, providing a foundation for future research in secure governmental data processing.by: Florian SixtlMasterarbeit Fachhochschule Technikum Wien 202
Umsetzung und Evaluierung von k-Anonymität mit AWS Lambda anhand medizinischer Daten
Diese Arbeit zeigt, dass die Anonymisierung sensibler medizinischer Daten unter Einhaltungstrenger Datenschutzvorgaben möglich ist, jedoch immer den Spagat zwischen Datenschutzund Datenqualität bedeutet. Die zentrale Problemstellung besteht darin, k-Anonymität in einermodernen Umgebung so zu implementieren, dass Forschungsergebnisse nicht durch übermäßigeGeneralisierung beeinträchtigt werden. Gerade im medizinischen Bereich ist dies vonhoher Relevanz, da der Zugang zu anonymisierten, aber dennoch nutzbaren Daten eine wesentlicheVoraussetzung für datengestützte Forschung darstellt.Zwei Forschungsfragen leiten dabei die Untersuchung:• Welche technischen Herausforderungen und Anpassungen sind notwendig, um dieSamarati-Anonymisierungstechnik erfolgreich in AWS Lambda zu implementieren?• Wie wirken sich die unterschiedlichen Parameter der Samarati-Technik auf die Performanceund Informationsverlust in AWS Lambda aus?Die Methodik stützt sich auf eine Fallstudie mit nachfolgender Analyse, in der sowohl eine lokaleImplementierung als auch eine serverlose Lösung auf AWS Lambda entwickelt und miteinanderverglichen werden. Dabei werden die Performance und der Informationsverlust systematisch inAbhängigkeit verschiedener Parameter analysiert, darunter der k-Wert, die maximale Suppressionsrate(maxSup), die Datenmenge und die Anzahl an Quasi-Identifiern.Die Ergebnisse der Implementierung belegen, dass eine modulare Aufteilung in AWS Lambda-Funktionen und deren Ausführung über Step Functions eine effiziente und skalierbare Anonymisierungermöglicht. Sehr große Datensätze und eine hohe Anzahl an Quasi-Identifiern zeigendennoch technische Grenzen auf. Im Vergleich zeigt sich, dass AWS Lambda konsistentereund deutlich schnellere Durchläufe bietet als die lokale Lösung, während der ermittelte Informationsverlustausschließlich durch die Parameter bestimmt wird und plattformunabhängig bleibt.This study demonstrates that anonymizing sensitive medical data in accordance with strict privacyregulations is feasible, yet inherently requires balancing privacy protection and the utility ofthe data. The key challenge lies in integrating k-anonymity into a modern, cloud-based environmentwithout degrading the analytical value of the data through excessive generalization. Thisis particularly relevant in the medical domain, where access to anonymised yet usable data isessential for advancing data-driven research.Two research questions guide the investigation:• What technical challenges and adjustments are necessary to successfully implement theSamarati anonymisation technique in AWS Lambda?• How do the different parameters of the Samarati technique affect performance and informationloss in AWS Lambda?A case study approach was used to develop and compare both a local and a serverless implementationof the Optimal Samarati technique on AWS Lambda. System performance andinformation loss were analysed systematically, with a focus on key parameters such as the kvalue,maximum suppression rate (maxSup), dataset size and the number of quasi-identifiers.The findings indicate that breaking the anonymization process into modular AWS Lambdafunctions and coordinating them via Step Functions enables a performant and scalable implementation.However, limitations become apparent when processing very large datasets orhigh-dimensional quasi-identifiers. Overall, the AWS-based solution proves to be more stableand faster than its local counterpart, while the level of information loss remains solely dependenton the anonymization parameters, not the execution environment.ausgeführt von: Simon AppelMasterarbeit Fachhochschule Technikum Wien 202
Predictive Modeling for Quality Improvements in Elastomer Transfer Molding: Integrating Time-Series Process Data and Inspection Results
Masterarbeit Universität Innsbruck 202