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Beschlussprotokolle und Beilagen aus den Ministerratssitzungen der 28. Regierungsperiode /
Compliance-Strukturen als Schutzschild - best practices zur Risikominimierung von Kartellverstößen
eingereicht von Sheileen WaibelDiplomarbeit Johannes Kepler Universität Linz 202
Die Stimme der Wahrheit : die Rolle von Podcasts für den Investigativjournalismus
Diese Masterarbeit untersucht die Eignung des Podcasts als Medium für die Aufarbeitung, Darstellung und Präsentation des Investigativjournalismus. Theoretisch stützt sich die Arbeit auf die Nachrichtenwerttheorie sowie das Konzept journalistischer Qualität. Methodisch wurde eine qualitative Inhaltsanalyse von 17 Episoden dreier Podcasts – Inside Aus-tria, Cui Bono: WTF happened to Ken Jebsen und NDA: Die Akte Kasia Lenhardt – durchgeführt. Die Untersuchung zeigt, dass insbesondere Nachrichtenwerte wie Negativität und Relevanz für die Umsetzung investigativer Inhalte im Podcast-Kontext von hoher Bedeu-tung sind. Im Hinblick auf journalistische Qualitätskriterien erweisen sich Verständlichkeit, Objektivität, Transparenz und Aktualität als zentrale Erfolgsfaktoren. Narrative und sprach-liche Mittel wie Cliffhanger, Rückblenden, O-Töne sowie direkte Ansprache werden gezielt eingesetzt, um komplexe Inhalte dramaturgisch aufzubereiten und das Publikum emotional zu binden. Die Analyse macht deutlich, dass Podcasts durch ihre zeitliche Flexibilität, narrative Offenheit und auditive Authentizität besonders geeignet sind, um tiefgreifende Re-cherchen darzustellen.eingereicht von Jana Eglseer, BAQuellenverzeichnis: Seite 77-88Masterarbeit Universität Salzburg 2025Abstract in deutscher und englischer Sprach
Aufteilung des ehelichen Gebrauchsvermögens nach der Scheidung mit besonderem Fokus auf die Ehewohnung
Die Vermögensaufteilung nach der Scheidung, insbesondere hinsichtlich des ehelichen Gebrauchsvermögens, stellt in der praktischen Umsetzung regelmäßig eine Herausforderung dar. Obwohl das Ehegesetz in den §§ 81 ff EheG klare Bestimmungen enthält, ergeben sich in der Anwendung häufig Unsicherheiten – etwa bei der rechtlichen Einordnung einzelner Vermögensgegenstände, der Wirksamkeit und Reichweite von Vorabvereinbarungen oder der Zuweisung der Ehewohnung. In Rechtsprechung und Literatur fehlt es vielfach an einer einheitlichen Auffassung, was zu divergierenden Ergebnissen führt. Die vorliegende Arbeit widmet sich daher - im Zuge der Erforschung der normativen Grundlagen - der Analyse der bestehenden Auslegungsspielräume und untersucht, welche Lösungsansätze sich für eine sachgerechte, billige und rechtssichere Vermögensaufteilung anbieten. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Ehewohnung gelegt, die als zentraler und besonders konfliktträchtiger Bestandteil der Aufteilungsmasse eine hervorgehobene Rolle einnimmt. Ziel ist es, die zentralen Problemfelder systematisch zu erfassen und diese im Kontext der geltenden Normen und der aktuellen Rechtsprechung kritisch zu beleuchten.eingereicht von Sofia FoiselEnthält Literatur- und Judikaturverzeichnis auf Seite 72-76Diplomarbeit Paris-Lodron-Universität Salzburg 2025Abstract in deutscher und englischer Sprach
Taxation of top athletes
Die Besteuerung von Spitzensportlern stellt eine besondere Herausforderung im Steuerrecht dar. Durch hohe Einkünfte aus Preisgeldern, Sponsoring und Werbeverträgen, internationale Wettkämpfe und komplexe Vertragskonstruktionen ergeben sich zahlreiche steuerrechtliche Fragestellungen. Eine zentrale Rolle in Österreich spielt dabei die Sportlerpauschalierungsverordnung , die für international tätige Einzelsportler eine pauschale Einkünfteermittlung ermöglicht. Doch nicht jeder Sportler kann diese Begünstigung in Anspruch nehmen. Die rechtlichen Abgrenzungskriterien sind nicht immer eindeutig und führen zu Unsicherheiten in der Praxis.
Diese Arbeit analysiert systematisch die wesentlichen steuerlichen Aspekte, die für die Besteuerung von Sportlern von Bedeutung sind. Zunächst wird die Abgrenzung zwischen selbstständiger und nichtselbstständiger Tätigkeit untersucht, da diese entscheidend für die richtige Einkünftequalifikation ist. Anschließend erfolgt eine detaillierte Betrachtung der Sportlerpauschalierungsverordnung und ihrer Anwendungsvoraussetzungen. Zudem werden alternative Methoden zur Einkünfteermittlung – wie die Basispauschalierung – beleuchtet. In diesem Zusammenhang wird geprüft, ob die Sportler-Verordnung mit dem Gleichbehandlungsgrundsatz vereinbar ist oder ob bestimmte Sportlergruppen steuerlich ungerechtfertigt bevorzugt werden könnten. Außerdem geht diese Arbeit noch einen Schritt weiter und wagt einen steuerlichen Rechtsvergleich mit ausländischen Staaten. Wie werden österreichische Spitzensportler in anderen Ländern steuerlich behandelt und könnte eine unzureichende Modernisierung der Sportler-Verordnung dazu führen, dass nicht begünstigte Sportler ihren Wohnsitz ins Ausland verlagern?
Diese steuerlichen Fragestellungen werden anhand eines konkreten Fallbeispiels in der Einleitung dieser Arbeit veranschaulicht: Ein österreichischer Profisportler mit internationalen Einkünften aus Sponsoring, Werbeauftritten und Zahlungen eines Sportverbandes. Am Ende der Arbeit werden alle gewonnenen Erkenntnisse zusammengeführt, um eine abschließende steuerliche Einordnung vorzunehmen. Die Ergebnisse dieser Arbeit liefern nicht nur eine praxisnahe Lösung für das Fallbeispiel, sondern ermöglichen auch eine kritische Auseinandersetzung mit der aktuellen steuerlichen Behandlung von Sportlern in Österreich.The taxation of top athletes poses a particular challenge in tax law. High income from prize money, sponsorship and advertising contracts, international competitions and complex contractual structures give rise to numerous tax law issues. The Sportsmen's Lump Sum Ordinance plays a central role in Austria, which enables a lump sum income calculation for internationally active individual athletes. However, not every sportsperson can claim this favourable treatment. The legal demarcation criteria are not always clear and lead to uncertainties in practice.
This thesis systematically analyses the key tax aspects that are important for the taxation of athletes. Firstly, the distinction between self-employed and non-self-employed activity is analysed, as this is decisive for the correct qualification of income. This is followed by a detailed examination of the Sportsmen's Lump Sum Tax Ordinance and its application requirements. In addition, alternative methods for determining income - such as the basic lump sum - are examined. In this context, it is examined whether the Sportsmen's Ordinance is compatible with the principle of equal treatment or whether certain groups of sportsmen are favoured in an unconstitutional way. In addition, this work goes one step further and ventures a legal tax comparison with foreign countries. How are top Austrian athletes treated for tax purposes in other countries and could an inadequate modernisation of the Sportsmen's Ordinance lead to non-beneficiary athletes moving their place of residence abroad?
These tax issues are illustrated using a specific case study in the introduction to this thesis: an Austrian extreme sportsman with international income from sponsorship, advertising appearances and payments from a sports association. At the end of the thesis, all the knowledge gained is summarised in order to make a final tax classification. The results of this thesis not only provide a practical solution for the case study, but also enable a critical analysis of the current tax treatment of athletes in Austria
Prader Willi Syndrome: Nutritional therapeutic intervention and challenges in children in dietetic practice – a qualitative study
Einleitung: Das Prader-Willi-Syndrom (PWS) ist eine genetische Erkrankung, die mit einer Vielzahl an ernährungstherapeutischen Herausforderungen einhergeht. PWS-Patient*innen durchlaufen mehrere Ernährungsphasen, die jeweils spezifische Schwierigkeiten mit sich bringen und eine kontinuierliche diätologische Betreuung erfordern, um Folgeerkrankungen zu vermeiden. Aufgrund der Entwicklung einer Hyperphagie, des reduzierten Energiebedarfs sowie einer veränderten Körperzusammensetzung benötigen diese Kinder eine individuelle abgestimmte ernährungstherapeutische Betreuung. Ziel dieser Arbeit ist es, zu untersuchen, welche ernährungstherapeutischen Interventionen bei Kindern mit PWS im Alter von 2 bis 12 Jahren angewandt werden und welche Herausforderungen sich in der diätologischen Betreuung ergeben.
Methodik: Im Rahmen dieser Bachelorarbeit wurden vier leitfadengestützte Expert*inneninterviews mit Diätolog*innen durchgeführt, die Kinder mit PWS betreuen. Die erhobenen Daten wurden mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet, basierend auf einem deduktiven Kategoriensystem. Die Transkription erfolgte automatisiert mittels „MAXQDA“.
Ergebnisse: Die Ergebnisse zeigen, dass eine individuelle, energiebegrenzte, nährstoffreiche Ernährung mit einer regelmäßigen Mahlzeitenfrequenz empfohlen wird. Bevorzugt wird eine ausgewogene, gesunde Mischkost mit reduzierter Kohlenhydratportion. Die Berechnung des Energiebedarfs erfolgt in der Praxis intuitiv mit verschiedenen Gleichungen. Als Herausforderungen wurden insbesondere die Hyperphagie, Ernährungsgewohnheiten und sozialer Einfluss genannt.
Diskussion: Die Auswertung der Interviews verdeutlicht die Notwendigkeit einer langfristigen, individuellen diätologischen Betreuung. Besonders die Einbindung von Betreuungseinrichtungen wie Schulen und Kindergärten sowie die Verbesserung der diätologischen Netzwerke könnten zur Optimierung der Versorgung beitragen. Zukünftige Forschung sollte sich mit der Standardisierung der Energiebedarfsberechnung, dem Einsatz digitaler Hilfsmittel in der Therapie sowie der praktischen Umsetzung verschiedener Ernährungsansätze beschäftigen.Introduction: Prader-Willi syndrome (PWS) is a genetic disorder that is associated with a variety of therapeutic challenges. PWS patients go through several nutritional phases, each of which entails specific difficulties and requires continuous dietary support in order to avoid secondary diseases. Due to the development of hyperphagia, reduced energy requirements and altered body composition, these children require personalised nutritional therapy. The aim of this thesis is to investigate which nutritional therapy interventions are used for children with PWS aged 2 to 12 years and which challenges arise in dietetic care.
Methods: As part of this bachelor’s thesis, four guided interviews with dietitians who care for children who are suffering from PWS were conducted. The data collected was analysed using qualitative content analysis according to Mayring, based on a deductive category system. “MAXQDA” was used as a transcription software.
Results: The results show that an individualised, energy-restricted, nutrient-rich diet with a regular meal frequency is recommended. A balanced, healthy mixed diet with reduced carbohydrate portions is favoured. In practice, energy requirements are calculated intuitively using various equations. The main challenges mentioned was hyperphagia, nutritional habits and social environment.
Discussion: The analysis of the interviews illustrates the need for long-term, individualised dietary support. In particular, the involvement of care facilities such as schools and nurseries and the improvement of dietetic networks could contribute to the treatment optimisation. Future research should focus on the standardisation of the calculation of energy requirements, the use of digital utilities in therapy and the practical implementation of various nutritional approaches
The Impact of Visual Quality on the Quality of Life of Children up to the Age of 12. A critical Literarture Review.
Hintergrund: Sehbeeinträchtigungen im Kindesalter können die physische, kognitive und soziale Entwicklung erheblich beeinflussen. Neben schulischen und motorischen Herausforderungen sind auch psychosoziale Aspekte wie Selbstbewusstsein und soziale Interaktionen betroffen. Obwohl ein Zusammenhang zwischen Sehqualität und Lebensqualität angenommen wird, sind die bisherigen Erkenntnisse uneinheitlich, insbesondere hinsichtlich der Unterschiede in der Wahrnehmung von Kindern und Eltern.
Zielsetzung: Diese Arbeit verfolgt das Ziel, eine detaillierte Analyse von Einfluss der Sehqualität auf die Lebensqualität von Kindern bis zum 12. Lebensjahr. Zudem werden wahrnehmungsbezogene Diskrepanzen zwischen kindlicher Selbst und elterlicher Fremdeinschätzung herausgearbeitet.
Methoden: Zur Beantwortung der Forschungsfragen erfolgt eine strukturierte Literaturrecherche, die sich auf fachrelevante Publikationen sowie aktuelle wissenschaftliche Studien konzentriert. Zu diesem Zweck werden gezielt definierte Suchbegriffe sowie klar festgelegte Ein- und Ausschlusskriterien eingesetzt. Die Recherche erfolgt in anerkannten medizinischen Fachdatenbanken.
Ergebnisse: Die Ergebnisse dieser Arbeit zeigen, dass eine eingeschränkte Sehqualität bei Kindern die Lebensqualität erheblich beeinträchtigt, insbesondere in den Bereichen soziale Interaktion, emotionales Wohlbefinden und schulische Leistungen. Darüber hinaus gibt es Unterschiede in der Wahrnehmung der Lebensqualität zwischen den betroffenen Kindern und ihren Eltern, wobei die Eltern die Einschränkungen oft stärker wahrnehmen.
Diskussion/Schlussfolgerungen: Die uneinheitliche Methodik der Studien erschwert eine vergleichbare Interpretation der Ergebnisse und relativiert die Aussagen zum Ausmaß der Belastung der betroffenen Kinder. Zukünftige Studien sollten standardisierte, mehrdimensionale und kindzentrierte Erhebungsverfahren verwenden. Eine vielversprechende Methode könnte die methodische Triangulation sein, bei der quantitative und qualitative Verfahren wie Fragebögen, Interviews und Beobachtungen kombiniert werden, um ein umfassenderes Bild der Lebensqualität von Kindern mit Sehbeeinträchtigungen zu erhalten.Objective: Visual impairments in childhood can have a significant impact on physical, cognitive, and social development. In addition to school and motor challenges, psychosocial aspects such as self-confidence and social interactions are also affected. Although a connection between visual quality and quality of life is assumed, the findings to date are inconsistent, particularly about differences in the perception of children and parents.
Background: The purpose of this study is to examine how visual quality affects the quality of life in children up to the age of twelve. In addition, perception-related discrepancies between children's self-assessment and their parents' assessment are analyzed.
Methods: A structured review of the literature is carried out to answer the research questions, focussing on relevant publications and current scientific studies. For this purpose, specifically defined keywords and clearly defined inclusion and exclusion criteria are used. The research is carried out in recognized medical databases.
Results: The results of this research show that impaired visual quality in children significantly impairs their quality of life, particularly in the domains of social interaction, emotional well-being, and academic performance. In addition, there are differences in how quality of life is perceived between the affected children and their parents, with parents often perceiving the limitations more strongly.
Discussion/Conclusions: The inconsistent method of the studies makes a comparable interpretation of the results difficult and relativizes the remarks on the degree of the burden on the affected children. Future studies should use standardized, multidimensional, and child-centered survey methods. One promising method could be methodological triangulations Methods combining quantitative and qualitative techniques, such as surveys, interviews and observations are combined to develop a more complete understanding of the quality of life of children with visual impairments
Ocular side effects of antirheumatic drugs: diagnostics and relevance for orthoptics A systematic literature review
Ziel/Gegenstand:
Zur Therapie rheumatischer Erkrankungen werden häufig Antirheumatika eingesetzt, die orthoptische und ophthalmologische Nebenwirkungen verursachen können. Für Orthoptist*innen ist die frühzeitige Erkennung und Diagnostik dieser Beschwerden von zentraler Bedeutung. Diese Arbeit untersucht daher, welche orthoptisch und ophthalmologisch relevanten Nebenwirkungen durch Antirheumatika hervorgerufen werden und welche diagnostischen Methoden für eine frühzeitige Erkennung entscheidend sind.
Hintergrund:
Rheumatische Erkrankungen sind eine heterogene Gruppe von Autoimmunerkrankungen, die häufig mit einer fortschreitenden Gelenkdestruktion einhergehen. Zur symptomatischen Behandlung und zur Verzögerung des Krankheitsverlaufs werden häufig Antirheumatika eingesetzt.
Methoden:
Zur Beantwortung der Fragestellungen wird eine systematische Literaturrecherche durchgeführt. Dabei wird in medizinischen Datenbanken wie CINAHL, Cochrane und PubMed nach englisch- und deutschsprachiger Literatur gesucht. Ergänzend werden die Referenzlisten der eingeschlossenen Reviews herangezogen.
Ergebnisse:
Die Auswertung der in diese Arbeit einbezogenen Reviews weist auf Nebenwirkungen von Antirheumatika im vorderen und hinteren Augenabschnitt sowie auf orthoptische Auffälligkeiten hin. Die ausgewerteten Fallberichte zeigen orthoptische und ophthalmologische Untersuchungen, die für die Diagnosestellung dieser Nebenwirkungen entscheidend sind.
Diskussion/Schlussfolgerung:
Die Studienanalyse zeigt, dass spezifische Antirheumatika häufiger okuläre Nebenwirkungen verursachen, während dies bei anderen nicht dokumentiert ist. Es gibt nur wenige Hinweise auf einen möglichen Zusammenhang zwischen einzelnen Wirkstoffen und Nebenwirkungen. Einen klaren Bezug zur Einnahmedauer oder Dosierung gibt es bei der Mehrheit der Medikamente nicht. Durch den Vergleich der Fallberichte mit der Fachliteratur lassen sich weitere diagnostische Ansätze ableiten. Dennoch zeigt sich, dass empfohlene Screening-Verfahren und Untersuchungen zu wenig erforscht sind.Objective(s):
Anti-rheumatic drugs are often used to treat rheumatic diseases, which can cause ophthalmological and orthoptic side effects. Early detection and diagnosis of these complaints is crucial for orthoptists. This study investigates which orthoptic and ophthalmological side effects are caused by anti-rheumatic drugs and which diagnostic methods are crucial for early detection.
Background:
Rheumatic diseases represent a heterogeneous group of autoimmune diseases and are often characterised by progressive joint destruction. Anti-rheumatic drugs are used for symptomatic treatment and to delay the progression of the condition.
Methods:
A systematic literature search is used to answer the questions. This includes searching medical databases such as CINAHL, Cochrane and PubMed for English- and German-language literature. In addition, the reference lists of the included reviews are included.
Results:
The analysis of the reviews included in this thesis indicates side effects of antirheumatic drugs in the anterior and posterior segment of the eye as well as orthoptic abnormalities. The included case reports show orthoptic and ophthalmological examinations, which are crucial for the diagnosis of these side effects.
Discussion/Conclusion:
The study analysis shows that specific anti-rheumatic drugs cause ocular side effects more often, while others do not. There are only a few signs of a possible relation between individual rheumatic medications and side effects. There is no clear link to the duration of use or dosage for the majority of drugs. Further diagnostic approaches can be identified by comparing the case reports with the literature. Nevertheless, recommended screening procedures and examinations have not been researched enough
Social Diagnosis as a Tool in Psychosocial Work
Diese Arbeit untersucht, wie Soziale Diagnostik als Werkzeug in der Arbeit mit psychisch erkrankten Menschen genutzt werden kann. Sie zeigt auf, dass soziale und psychische Faktoren eng miteinander verknüpft sind und dass eine ganzheitliche Diagnostik notwendig ist, um komplexe Lebenslagen zu erfassen. Anhand theoretischer Grundlagen und praktischer Verfahren wie dem biografischen Zeitbalken, Netzwerkkarten und dem Inklusions-Chart IC4 wird deutlich, dass Soziale Diagnostik nicht nur Daten erhebt, sondern durch partizipative, ressourcenorientierte Zugänge zu wirksamer Hilfeplanung beiträgt. Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass Soziale Diagnostik ein zentrales Element professioneller Sozialer Arbeit ist, das sowohl fachliche Reflexion als auch die Förderung von Teilhabe, Autonomie und Lebensqualität ermöglicht.This thesis explores how social diagnosis can be used as a tool in working with people suffering from mental illness. It demonstrates that social and psychological factors are deeply interwoven and that a holistic diagnostic approach is essential to understanding complex life situations. Using theoretical foundations and practical methods such as the biographical timeline, network maps, and the Inclusions Chart IC4, the thesis shows that social diagnosis goes beyond data collection. It promotes effective support planning through participatory and resource-oriented approaches. The findings underline that social diagnosis is a key element of professional social work, enabling critical reflection and supporting participation, autonomy, and quality of life
Kindergarten based occupational therapy according to the RTI model from the perspective of kindergarten teachers.
Hintergrund: Unter kindergartenbasierter Ergotherapie wird verstanden, dass Ergotherapeuten*Ergotherapeutinnen als Teil des Kindergartenteams im Kindergartenalltag mit den Kindern und dem pädagogischen Fachpersonal arbeiten. Ein Interventionsmodell, das RTI-Modell, bietet den Rahmen für die therapeutischen Interventionen im Kindergarten. Durch das RTI-Modell sollen Lern- & Entwicklungsschwierigkeiten festgestellt und auf diese rasch reagiert werden. Die
Interventionen werden auf drei Stufen angeboten, entsprechend den Bedürfnissen der Kinder. International wird
kindergartenbasierte Ergotherapie bereits umgesetzt, in Österreich gibt es das Modell bisher nur theoretisch.
Ziel: Das Ziel der Arbeit ist, zu erheben, wie kindergartenbasierte Ergotherapie aus der Perspektive von Elementarpädagogen*Elementarpädagoginnen erfolgreich in den Kindergartenalltag implementiert werden kann.
Methodik: Es wurden zwei qualitative, semi-strukturierte Interviews mit Elementarpädagoginnen geführt. Das erhaltene Datenmaterial wurde mithilfe einer strukturierenden qualitativen Inhaltsanalyse ausgewertet.
Ergebnisse: Die interviewten Pädagoginnen sprechen sich für die Umsetzung dieses Ansatzes aus. Damit diese gelingen kann bedarf es einer starken Kommunikation aller Beteiligten im Team sowie mit den Eltern. Ein wertschätzender Umgang auf Augenhöhe und eine klare Aufteilung der Rollen und Aufgaben sind förderlich. Alle Kinder würden von dem Ansatz profitieren und könnten in weitere Folge kompetenter in das Schulsystem
einsteigen. Ergotherapie im Kindergarten wäre zudem eine Ressource für das pädagogische Fachpersonal und Eltern in Bezug auf die Begleitung von Entwicklungsprozessen.
Conclusio: Kinder, Pädagogen*Pädagoginnen und Eltern würden von kindergartenbasierter Ergotherapie profitieren. Um die Fragen, wie mit Inklusiven Elementarpädagogen*Elementarpädagoginnen zusammengearbeitet werden kann und wie das Modell finanziert werden könnte, sind weitere Erhebungen erforderlich.Background: Kindergarten-based occupational therapy means that occupational therapists work with children and staff as part of the kindergarten team in everyday kindergarten life. An intervention model, the RTI model, provides the framework for therapeutic interventions in early childhood education. The RTI model is designed to identify learning and developmental difficulties and respond to them quickly. The interventions are offered at three levels, depending on the needs of the children. Kindergarten-based occupational therapy is already being implemented internationally,
though in Austria the model only exists in theory.
Aim: The aim of the study is to determine how kindergarten-based occupational therapy can be successfully mplemented in everyday kindergarten life from the perspective of kindergarten teachers.
Methodology: Two qualitative, semi-structured interviews were conducted with kindergarten teachers. The data material obtained was evaluated using a structuring qualitative content analysis.
Results: The teachers interviewed are in favor of implementing this approach. For this to succeed, strong communication between everyone involved in the team and with parents is required. Appreciative, respectful interaction and a clear division of roles and tasks are beneficial. All children would benefit from this approach and would eventually be able to enter the school system more competently as a result. Occupational therapy in
kindergarten would also be a resource for kindergarten teachers and parents in regards to
guidance for developmental processes.
Conclusion: Children, teachers and parents would benefit from kindergarten-based occupational therapy. Further research is required to answer the questions of how to work with specialised kindergarten teachers and how the model could be financialised