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Rolle und Bewertung des Projektmanagement Office in Organisationen
In recent years, the Project Management Office (PMO) has evolved from a purely administrative unit to a strategically important organisational unit. This thesis examines the role and evaluation of PMOs in organisations, particularly in for-profit companies. It analyses how companies define and measure the success of their PMO, what functions the PMO should perform and what factors influence its efficiency. Based on a comprehensive theoretical analysis and empirical research using expert interviews, it is shown that PMOs play a central role in standardising project management processes, supporting project managers and aligning projects strategically. However, measuring the success of PMOs remains a challenge for many organisations. The research shows that both qualitative and quantitative approaches are used to measure effectiveness, but that these are not uniformly established. Another focus of the work is the dynamic nature of PMOs. Organisations often restructure their PMOs to adapt to changing business strategies and market demands. The results of the study show that a successful PMO not only fulfils administrative functions but can also act as a knowledge broker and driver for sustainable project management. In addition, current trends and future developments for PMOs are considered in order to derive practical recommendations for organisations.Masterarbeit Wien, Fachhochschule des BFI Wien 202
Belastung, Ressourcen und Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung im Sozialwesen
Im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung und der betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) werdenbetriebliche Abläufe hinsichtlich ihres Einflusses auf die Gesundheit der Beschäftigten untersucht.Auf Basis eines modifizierten Job Demands-Resources (JD-R) Modells analysierte diese Studie denZusammenhang branchenspezifischer Belastung und allgemeinen Arbeitsanforderungen, sowieverfügbarer Ressourcen und der Arbeitsmotivation im Sozialwesen. Anhand der Stichprobe von 59österreichischen Beschäftigten wurde der Zusammenhang zwischen Fehlbeanspruchung undMotivation und dem Erleben von Burnout untersucht. Anforderungen und Ressourcen des Modellssagten in ihren primären Pfaden Fehlbeanspruchung und Motivation vorher, die wiederum mit demErleben von Burnout zusammenhingen. Ein höherer Anteil an Klient:innenkontakten war mit einerhöhreren Summe der Anforderungen und explorativ dem Niveau der Fehlbeanspruchungverbunden. Eine höhere Teilnahme an BGF-Maßnahmen hing mit höheren Werten der Motivationzusammen, wies jedoch keinen signifikanten Zusammenhang mit dem Burnouterleben auf. DieFacetten selbstgesteuerte, obligatorische und betrieblich-fakultative Maßnahmen in der BGF-Skalakonnten explorativ interpretiert werden, für die Auswertung müssen jedoch zusätzliche Itemsentwickelt werden. Aufgrund der begrenzten Stichprobengröße und -zusammensetzung ist dieGeneralisierbarkeit der Ergebnisse eingeschränkt, das Gesamtmodell konnte nicht berechnet undder moderierende Einfluss der Ausbildung auf die Beziehung zwischen Arbeitsanforderungen undFehlbeanspruchung konnte nicht untersucht werden. Die BGF-Maßnahmen wurden nicht additivimplementiert, sodass die Ergebnisse eine Bestandsaufnahme darstellen. Zukünftige Forschungkönnte heterogene Stichproben in Längsschnittstudien mit mehreren Messzeitpunkten einbeziehen,um die Entwicklung von Burnout in Abhängigkeit von Motivation, und Fehlbeanspruchung inAbhängigkeit vom Ausbildungsniveau präzise zu erfassen. Eine Weiterentwicklung der BGF-Skala wäre sinnvoll, um spezifische Maßnahmen gezielter zu evaluieren und deren Langzeiteffekte aufdie psychische Gesundheit und Arbeitsmotivation zu untersuchen.Schlüsselwörter: Sozialwesen, Job Demands-Resources Modell, Fehlbeanspruchung, betrieblicheGesundheitsförderung, Burnouteingereicht von Hannes Werner-SautterLiteraturverzeichnis: Seite 37-45Masterarbeit Universität Salzburg 2025Abstract in deutscher und englischer Sprach
Die Europäische Zustellverordnung und E-CODEX im Kontext der Digitalisierung grenzüberschreitender Zustellungen im Zivilverfahren
eingereicht von Laura Neudeck, LL.B.Diplomarbeit Johannes Kepler Universität Linz 202
Timber-Concrete Composite Floors :with a Focus on Notched Connections - According to the Second Generation of Eurocodes
Die Kombination von Holz und Beton in der Hybridbauweise bietet erhebliche Vorteile hinsichtlich Tragfähigkeit, Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz. Für diese Bauweise fehlt bislang eine harmonisierte europäische Norm, weshalb die Überarbeitung der bestehenden Bemessungsnormen im Holzbau not-wendig ist. Das Europäische Komitee für Normung (CEN) hat mit der ONR CEN/TS 19103 eine technische Spezifikation vorgelegt, die die Bemessung von Holz-Beton-Verbundbauteilen regelt und mittelfristig in den Eurocode 5 integriert werden soll.Ziel dieser Arbeit ist die praktische Anwendung der technischen Spezifikation ONR CEN/TS 19103 zur Bemessung von Holz-Beton-Verbunddecken. Zu Beginn werden die grundlegenden Prinzipien der konstruktiven Ausführung sowie der Bemessung von Verbundtragwerken unter Einbeziehung der relevanten technischen Regelwerke dargestellt.Im Hauptteil der Arbeit erfolgt die Modellierung einer Holz-Beton-Verbunddecke mit Kerven unter Verwendung eines Stabwerksmodells. Die Berechnungen werden mithilfe einer Software für Stabstatik durchgeführt. Die daraus resultierenden Ergebnisse werden anschließend mit einem bereits vorliegen-den, berechneten Beispiel verglichen, um die Plausibilität und Genauigkeit des Modells zu überprüfen.Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Bemessung der Kerven. Hierzu wurde ein eigenes Bemessungstool in Microsoft Excel entwickelt, in dem auf Basis der technischen Spezifikation ONR CEN/TS 19103 die Nachweise geführt wurden.Die Arbeit zeigt exemplarisch, wie technische Spezifikationen praxisnah umgesetzt und mithilfe digitaler Werkzeuge angewendet werden können, stellt aber auch die Grenzen und potenziellen Unsicherheiten bei der Modellierung und Bemessung komplexer Verbundtragwerke dar.The combination of timber and concrete in hybrid construction offers significant advantages in terms of load-bearing capacity, sustainability, and resource efficiency. So far, there is no harmonized European standard for this type of construction, which is why a revision of the existing design standards in timber construction is necessary. The European Committee for Standardization (CEN) has issued the technical specification ONR CEN/TS 19103, which regulates the design of timber-concrete composite elements and is intended to be integrated into Eurocode 5 in the medium term.The aim of this thesis is the practical application of the technical specification ONR CEN/TS 19103 for the design of timber-concrete composite slabs. Initially, the fundamental principles of structural detailing and design of composite structures are described, including the relevant technical standards.In the main part of the thesis, the modeling of a timber-concrete composite slab with notches is carried out using a beam model in structural analysis software. The resulting data from the software are then compared with an already existing, calculated example to verify the plausibility and accuracy of the model.A particular focus is placed on the design of the notches. For this purpose, a custom design tool was developed in Microsoft Excel, which performs verifications based on the technical specification ONR CEN/TS 19103.The thesis shows examples of how technical specifications can be implemented in practice and how they can be applied using digital tools but also presents the limitations and potential uncertainties in the modeling and design of complex composite structures.Abweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Digital guide for standard sections in echocardiography: application and evaluation to optimize training in radiology technology
Problem: Die Sonographie ist ein zentraler Bestandteil der radiologischen Diagnostik und ermöglicht die Beurteilung verschiedener Erkrankungen, ohne auf ionisierende Strahlung angewiesen zu sein. Insbesondere spielt die Echokardiographie eine bedeutende Rolle, da sie eine präzise Beurteilung des Herzens und seiner Funktion erlaubt. Trotz der steigenden Relevanz dieser bildgebenden Methode haben Studierende des Studiengangs Radiologietechnologie kaum eine Gelegenheit, während ihrer Ausbildung praktische Erfahrungen in der eigenständigen Durchführung von echokardiographischen Untersuchungen zu sammeln. Die theoretischen Inhalte werden vermittelt und eine Geräteeinführung wird angeboten, jedoch fehlt bisher ein strukturiertes Training oder ein Tool, das die Studierenden auf die praktische Anwendung vorbereitet.Fragestellung: Inwiefern kann ein digitaler Leitfaden dazu beitragen, dass Studierende eigenständig Ultraschallbilder in hoher Qualität erzeugen können?Methode: Bei dieser Bachelorarbeit handelt es sich um eine Kombination aus einer Literaturrecherche, die sich auf aktuelle Studien und Fachliteratur stützt, sowie die Erstellung und Evaluierung eines Leitfadens. Die Literatursuche wurde mithilfe der Online-Datenbank PubMed als auch durch Fachliteratur aus der FH Joanneum Bibliothek durchgeführt. Die gefundenen Studien und Fachliteraturen zum Thema wurden bewertet und gefiltert. Im empirischen Teil wird ein digitaler Leitfaden erstellt, der die standardisierten Schnittebenen in der Echokardiographie systematisch vermittelt. Ziel ist es, zu untersuchen, inwiefern dieser Leitfaden Studierenden dabei helfen kann, sich die praktische Anwendung der Methode anzueignen und qualitativ hochwertige Ultraschallbilder selbstständig zu erzeugen. Ergebnisse: Die Evaluierung des digitalen Leitfadens durch Studierende der Radiologietechnologie ergab insgesamt sehr positive Rückmeldungen. Der Großteil der Teilnehmer:innen bewertete den Leitfaden bei der Umsetzung von Standardschnitten als hilfreich bis sehr hilfreich. Besonders erwähnt wurden der strukturierte Aufbau und die hilfreichen Bilder. Zudem gaben über 80% der Befragten an, mithilfe des Leitfadens anatomische Strukturen besser identifizieren und die Positionierung des Schallkopfes besser nachvollziehen zu können.DiskussionDie Resultate zeigen, dass ein systematisch konzipierter digitaler Leitfaden einen wichtigen Beitrag zur praktischen Ausbildung leisten kann. Die komplexen Inhalte werden durch eine klare Sprache und die visuelle Aufbereitung zugänglich vermittelt, sodass auch Studierende mit geringen Vorkenntnissen profitieren. Der Leitfaden zur Echokardiographie kann künftig ein relevantes, ergänzendes Instrument zu praktischen Trainings darstellen. Die im Rahmen des offenen Feedbacks geäußerten Vorschläge, besonders der Wunsch nach der Integration pathologischer Befundbeispiele, liefern nützliche Impulse für eine künftige Optimierung des digitalen Leitfadens.Schlussfolgerung: Schlussfolgernd ist zu erwähnen, dass der Leitfaden durch den praxisorientierten Charakter als hilfreiches Instrument im Rahmen der Ausbildung dient. Die positiven Rückmeldungen der Teilnehmer:innen unterstreichen, dass der Leitfaden die selbständige Durchführung von Standardschnitten in der Sonographie fördert.Problem: Sonography is a central component of radiological diagnostics and enables the assessment of various diseases without having to rely on ionizing radiation. Echocardiography in particular plays an important role, as it allows detailed visualization of the heart and its function. Despite the growing relevance of this method, students of radiology technology have little opportunity during their training to gain practical experience in carrying out echocardiographic examinations independently. Although theoretical content is taught and individual device introductions are offered, there is a lack of structured training that prepares students for practical application.This thesis deals with the development and evaluation of a digital guide that systematically teaches the standardized sectional planes of echocardiography. The aim is to investigate the extent to which this guide can help students to acquire the practical application of the method and to produce high-quality ultrasound images that enable a well-founded diagnosisResearch Question: To what extent can a digital guide help students to produce high-quality ultrasound images independently? Method: This bachelor thesis is a combination of a literature search based on current studies and specialist literature and the creation and evaluation of a guideline. The literature search was carried out using the PubMed online database and specialist literature from the FH Joanneum library. The studies and specialist literature found on the topic were evaluated and filtered. ResultsThe evaluation of the digital guide by radiology technology students resulted in very positive feedback overall. The majority of participants rated the guide as helpful to very helpful when implementing standard sections. The structured layout and helpful images were mentioned in particular. In addition, over 80% of respondents stated that they were able to better identify anatomical structures and better understand the positioning of the transducer with the help of the guide. Discussion: The results show that a systematically designed digital guide can make an important contribution to practical training. The complex content is conveyed in an accessible way using clear language and visual presentation, so that even students with little prior knowledge can benefit. The guide to echocardiography can be a relevant, supplementary tool for practical training in the future. The suggestions made in the open feedback, in particular the wish for the integration of pathological examples of findings, provide useful impulses for the future optimization of the digital guide. Conclusion: In conclusion, it should be mentioned that the guideline serves as a helpful tool in the context of training due to its practice-oriented character. The positive feedback from the participants emphasizes that the guide promotes the independent performance of standard sections in sonography.Abweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
The use of honey for the treatment of radiotherapy-induced oral mucositis in people with head and neck cancer
HintergrundDie orale Mukositis ist eine häufige Nebenwirkung onkologischer Therapien. Besonders oft betroffen sind Menschen mit Hals-, Nasen- oder Ohrentumoren, welche eine Strahlentherapie in diesem Bereich erhalten. Durch mögliche Einschränkungen bei der Nahrungsauf-nahme, Infektionsgefahr sowie Schmerzen, leiden Betroffene oft unter einer Verringerung ihrer Lebensqualität. Aus diesem Grund stellt eine adäquate Behandlung der oralen Mukositis einen wichtigen Aspekt in der Pflege dar. Die vorhandenen Therapiemöglichkeiten sind nicht immer ausreichend. Honig stellt hierbei eine potenzielle Behandlungsalternative dar.Klinische FragestellungAus diesem Hintergrund ergibt sich die Forschungsfrage: „Welche Auswirkungen hat die Anwendung von Honig im Vergleich mit 0,9% Kochsalzlösung auf die strahlentherapieinduzierte orale Mukositis bei Menschen mit HNO-Tumoren?“MethodeZur Beantwortung der Forschungsfrage wurde eine strukturierte Literaturrecherche durchgeführt. Gesucht wurde von November 2024 bis April 2025 in den Datenbanken PubMed, Cochrane und CINAHL. Eine freie Handsuche wurde auf Google Scholar durchgeführt. Insgesamt wurden fünf Studien identifiziert und bewertet, welche sich mit der festgelegten Forschungsfrage beschäftigten.ErgebnisDie inkludierten Studien konnten einen positiven Effekt von Honig im Vergleich zur Kochsalzlösung auf die strahlentherapiebedingte orale Mukositis bei HNO-Tumorerkrankten feststellen. Besonders wirksam schien die Honigintervention bei den höheren Mukositisgraden 3 und 4 zu sein. SchlussfolgerungHonig stellt eine mögliche Intervention zur Behandlung der strahlentherapiebedingten oralen Mukositis bei HNO-Tumorerkrankten dar. Zu beachten ist allerdings die teils geringe Studienqualität, weswegen noch weiterer Forschungsbedarf besteht.BackgroundOral mucositis is a side effect of oncological therapies, such as radiation therapy. It particularly affects people diagnosed with head and neck cancer undergoing radiation therapy in these areas. Additionally to possible restrictions in food intake, a higher risk of infection and pain, affected people also often suffer from a reduced quality of life. These reasons conclude, that an adequate treatment of oral mucositis is a significant aspect of professional care. Preexisting treatment options are not always sufficient. Honey represent a potential treatment alternative.Research questionThese issues lead to the following research question: “What is the effect of honey compared to 0,9% saline on radiation-induced oral mucositis in head and neck cancer patients?”MethodA structured literature research was conducted to properly answer the research question. The databases PubMed, Cochrane and CINAHL were searched from November 2024 to April 2025. An additional search was carried out on Google Scholar. A total of five trials, that addressed the defined research question, were identified and assessed.ResultsThe included studies found a positive effect of honey on radiotherapy-induced oral mucositis, compared to saline, in patients with head and neck cancer. Honey intervention appeared to be particularly effective for the severe grades of oral mucositis 3 and 4. ConclusionHoney presents itself as a potential intervention for the treatment of radiation-induced oral mucositis in head and neck cancer patients. However it is to note, that the quality of some of the included trials is low. Further research is needed.Abweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
The effectiveness of dog-assisted interventions on agitation in people with dementia
Hintergrund: Agitation ist ein häufiges Verhaltenssymptom bei Menschen mit Demenz und stellt eine große Herausforderung für die pflegerische Versorgung dar. Da pharmakologische Ansätze oft nur begrenzte Wirksamkeit zeigen, sind nicht-pharmakologische Interventionen eine bedeutende Ergänzung. Hundegestützte Interventionen rücken dabei immer mehr in den Fokus, da Hunde durch ihre besondere Beziehung zum Menschen gekennzeichnet sind. Das Ziel hierbei ist, die Wirksamkeit dieser Interventionen auf die Agitation, gemessen mit der Cohen-Mansfield Agitation Inventory (CMAI), bei Menschen mit Demenz aufzuzeigen. Forschungsfrage: Welche Auswirkungen hat der Einsatz von hundegestützten Interventionen auf die Agitation bei Menschen mit Demenz? Methode: Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurde im Zeitraum von Dezember 2024 bis April 2025 eine strukturierte Literaturrecherche durchgeführt. Recherchiert wurde in den Datenbanken PubMed und CINAHL. Zusätzlich wurde Google Scholar für eine Handsuche verwendet. Die Suchkomponenten wurden aus dem PICO-Schema abgeleitet und mit Booleschen Operatoren zu einem passenden Suchstrang formuliert. Es wurden sechs Studien miteinbezogen, die den vorab definierten, Ein- und Ausschlusskriterien entsprechen. Ergebnisse: Die hundegestützten Interventionen zeigten gesamt eine Tendenz zu einer kurzfristig positiven Wirkung auf die Agitation von Menschen mit Demenz. Die Ergebnisse waren zusammenfassend nicht signifikant und variierten je nach Dauer und Ausführung der Intervention. Schlussfolgerung: Aufgrund der Hinweise auf positive Effekte kann angenommen werden, dass die Durchführung hundegestützter Interventionen die Agitation von Menschen mit Demenz verbessert. Zusätzliche Forschung ist notwendig, um die erforderliche Form, Dauer und Häufigkeit, sowie die Langzeiteffekte der Intervention zu identifizieren.Background: Agitation is a common behavioral symptom in people with dementia, which presents a significant challenge in nursing care. Since pharmacological approaches often show limited effectiveness, non-pharmacological interventions are a significant complement. Dog-assisted interventions are increasingly gaining attention, as dogs are characterized by their special relationship with humans. The goal is to demonstrate the effectiveness of these interventions on agitation, measured using the Cohen-Mansfield Agitation Inventory (CMAI), in people with dementia. Research question: What are the effects of dog-assisted interventions on agitation in people with dementia? Method: In order to answer the research question, a structured literature review was conducted between December 2024 and April 2025. The research was conducted in the Pubmed and CINAHL databases. Additionally, Google Scholar was used for a manual search. The search components were derived from the PICO schema and formulated into a suitable search string using Boolean operators. Six studies were included that met the predefined inclusion and exclusion criteria. Results: Overall, the dog-assisted interventions showed a tendency toward a short-term positive effect on the agitation of people with dementia. In summary the results were not significant and varied depending on the duration and implementation of the intervention. Conclusion: Based on the evidence of positive effects, it can be assumed that the implementation of dog-assisted intervention improves the agitation of people with dementia. Further research is needed to identify the required form, duration, and frequency of the intervention, as well as the long-term effects.Lena HehenbergerAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Between Birth and Self-Image – Challenges, Causes, and Nursing Interventions for Postpartum Body Image Disturbances
Hintergrund: Postpartale Körperbildstörungen sind ein häufiges, jedoch oft unterschätztes Phänomen. Sie entstehen durch physische Veränderungen, gesellschaftliche Ideale sowie soziale und psychische Belastungen. Diese Störungen können das Selbstwertgefühl, die psychische Gesundheit und die Mutter-Kind-Beziehung negativ beeinflussen. Pflegepersonen spielen dabei eine wichtige Rolle bei der Prävention und Intervention.Forschungsfrage: Welche Faktoren tragen zur Entwicklung von Körperbildstörungen bei Frauen nach der Geburt bei und wie kann die Pflegepraxis zur Prävention und Behandlung beitragen?Methode: Diese Bachelorarbeit basiert auf einer systematischen Literaturrecherche in den Datenbanken MEDLINE via PubMed, CINAHL und ScienceDirect. Ergänzend wurde eine Handsuche in Google Scholar durchgeführt. Außerdem kam ChatGPT zur Übersetzung englischer Studien zum Einsatz. Insgesamt wurden fünf qualitative Studien anhand zuvor definierter Ein- und Ausschlusskriterien inkludiert und nach dem CASP-Tool für qualitative Studien ausgewertet.Ergebnisse: Es konnten vier zentrale Einflussfaktoren untersucht werden. Dazu zählen hormonelle Umstellungen, soziokulturelle Schönheitsideale, psychische Belastungen wie Schlafmangel sowie eine unzureichende soziale Unterstützung. Frauen erlebten Körperbildveränderungen oft als belastend und entwickelten negative Gefühle gegen-über ihrem Körper. Pflegerische Maßnahmen wie Aufklärung, empathische Gesprächsführung und die Förderung von Selbstakzeptanz wirkten unterstützend. Zudem zeigte sich die Bedeutung von sozialem Rückhalt und interprofessioneller Zusammenarbeit.Schlussfolgerung: Körperbildstörungen in der postpartalen Phase stellen eine pflegerelevante Herausforderung dar. Pflegepersonen können durch frühzeitige Erkennung, edukative Maßnahmen und psychosoziale Unterstützung wesentlich zur Stabilisierung des Körperbildes beitragen. Eine gezielte Sensibilisierung für gesellschaftliche Normen sowie die Förderung realistischer Erwartungen sind dabei essenziell. Fort- und Weiterbildungen im Bereich postpartale psychische Gesundheit stärken pflegerische Handlungskompetenzen.Keywords: postpartale Körperbildstörung, Körperbild, Pflegepraxis, Frauengesundheit, PflegeinterventionenBackground: Postpartum body image disturbances are a common yet often underestimated phenomenon. They result from physical changes, societal ideals, as well as social and psychological stressors. These disturbances can negatively affect self-esteem, men-tal health, and the mother-child relationship. Nurses play a central role in prevention and intervention.Research Question: Which factors contribute to the development of body image dis-turbances in women after childbirth, and how can nursing practice support prevention and treatment?Method: This bachelor thesis is based on a systematic literature review using the data-bases MEDLINE via PubMed, CINAHL, and ScienceDirect. Additionally, a manual search was conducted using Google Scholar. ChatGPT was also used to support the translation and content processing of English-language studies. In total, five qualitative studies were selected based on predefined inclusion and exclusion criteria and evaluated using the CASP tool for qualitative studies.Results: Four key influencing factors were identified. These include hormonal changes, sociocultural beauty ideals, psychological stressors such as sleep deprivation, and insufficient social support. Women often perceived body changes as distressing and developed negative feelings toward their bodies. Nursing interventions such as education, empathetic communication, and the promotion of self-acceptance proved to be sup-portive. Moreover, the importance of social support and interprofessional collaboration became evident.Conclusion: Body image disturbances in the postpartum phase present a relevant challenge in nursing practice. Nurses can significantly contribute to stabilizing body image through early identification, educational measures, and psychosocial support. Raising awareness of societal norms and promoting realistic expectations are essential. Continuing education and training in the field of postpartum mental health strengthen nursing competencies.Keywords: Postpartum body image disturbance, body image, nursing practice, women’s health, nursing interventionsAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Supporting relatives after brain death diagnosis and subsequent organ donation: experiences of intensive care nurses
Hintergrund: In Österreich wurden im Jahr 2023 insgesamt 648 Organtransplantationen durchgeführt. Davon stammten 569 Organe von verstorbenen Spender:innen. Pflegekräfte auf Intensivstationen begegnen regelmäßig postmortalen Organspender:innen nach Hirntoddiagnose und deren Angehörigen. Die betroffenen Familien befinden sich in einer emotionalen Ausnahmesituation und benötigen die Unterstützung und professionelle Begleitung der Intensivpflegekräfte.Forschungsfrage: Welchen Erfahrungen begegnen Gesundheits- und Krankenpflegepersonen bei der Betreuung von Angehörigen nach einer Hirntoddiagnose und der anschließenden Organspende auf Intensivstationen?Methode: Es wurde eine Literaturrecherche in den Datenbanken PubMed und CINAHL anhand eines vordefinierten Suchstrangs durchgeführt. Zusätzlich erfolgte eine Handsuche in Google Scholar. Insgesamt ergab die Recherche 463 Treffer. Fünf Studien wurden zur Beantwortung der Forschungsfrage herangezogen und mithilfe eines Bewertungsbogens kritisch analysiert.Ergebnisse: Die Ergebnisse der fünf eingeschlossenen Studien wurden in folgende Kategorien unterteilt: Bedürfnisse der Angehörigen, Akzeptanz und Verarbeitung des Hirntods, Kommunikation mit Angehörigen, Komplexität der Pflege, Unterstützung und professionelles Handeln, Herausforderungen im Pflegealltag und Bedeutung der Organspende als lebensrettende Maßnahme.Schlussfolgerung: Die Ergebnisse dieser Übersichtsarbeit verdeutlichen, dass die Betreuung der Angehörigen postmortaler Organspender:innen nach Hirntoddiagnose ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen seitens der Pflege erfordert. Gleichzeitig wird deutlich, dass weiterer Forschungsbedarf besteht, insbesondere hinsichtlich der Perspektiven von Angehörigen, frisch examinierten Intensivpflegekräften sowie Auszubildende der Gesundheits- und Krankenpflege.Background: In Austria, a total of 648 organ transplants were performed in 2023. Of which 569 organs came from deceased donors. Intensive care nurses regularly encounter deceased organ donors after brain death and their families. The affected families are in an emotional state of emergency and require the support and professional guidance of intensive care nurses.Research question: What experiences do registered nurses face when caring for family members after a brain death diagnosis followed by organ donation in intensive care units?Methode: A literature search was conducted in the databases PubMed and CINAHL using a predefined search string. Additionally, a manual search was carried out on Google Scholar. The search yielded a total of 463 results. Five studies were selected to answer the research question and were critically analyzed using an evaluation sheet.Results: The results of the five included studies were categorized as followed: family needs, acceptance and coping with brain death, communication with family members, complexity of care, support and professional conduct, challenges in everyday nursing practice and significance of organ donation as a life-saving measure.Conclusion: The results of this bachelor’s thesis demonstrate that caring for the families of deceased organ donors after brain death diagnosis requires a high level of empathy from nursing staff. At the same time, it becomes clear that further research is needed, particularly regarding the perspectives of family members, newly qualified intensive care nurses and nursing students.Abweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Buzzy-Bee or Virtual Reality: Effectiveness on pain intensity in children during venipuncture
KurzfassungHintergrund: Gerade Kinder reagieren oft sensible auf Veränderungen und Schmerz. Des-halb sind sie oft eine umsichtige Pflege angewiesen, welche ein kindgerechtes Umfeld schaffen oder Bezugspersonen miteinbeziehen kann. Insbesondere im Alter von 6 bis 12 Jahren lernen die Kinder Zusammenhänge zu erkennen und fangen an soziale Regeln zu verstehen. Deshalb ist das Alter perfekt, um nicht pharmakologische Maßnahmen zur Schmerzreduktion anzuwenden. Ziel dieser Arbeit ist es herauszufinden welche Wirkung die Interventionen, Buzzy-Bee und Virtual Reality, auf die Schmerzintensität der Kinder haben. Gemessen wurde der Schmerz mit der Wong-Baker Face Pain Scale.Forschungsfrage: „Welche Wirkung hat die Anwendung der Buzzy-Bee im Vergleich zur Anwendung von Virtual Reality auf die Schmerzintensität der Kinder im Alter von 6-12 Jahren während einer Venenpunktion?“Methode: In dieser Arbeit wurde eine strukturierte Literaturrecherche, im Zeitraum von November 2024 bis Jänner 2025, auf der Basis eines quantitativen Forschungsansatzes durchgeführt. Recherchiert wurde in den Datenbanken PubMed und CINAHL, sowie in Google Scholar und Chat GPT 4. Ein- und Ausschlusskriterien wurden klar definiert und insgesamt waren es 193 Treffer. Nach dem Duplikat-Screening blieben 176 Studien übrig, welche mittels Titel-, Abstract- und Volltextscreening genauestens beurteilt wurden. Schlussendlich wurden drei Studien inkludiert, die anhand der CASP-Checkliste auf ihre Qualität überprüft wurden. Ergebnisse: In allen drei Studien wurden die Kinder gebeten anhand der Wong-Baker Face Pain Scale ihr Schmerzintensität selbst einzuschätzen. Eine Studie zeigte, dass sowohl die Intervention Buzzy-Bee als auch die Intervention Virtual Reality eine signifikant niedrigere Schmerzintensität als die Kontrollgruppe aufweist. Eine andere Studie zeigt, dass die An-wendung beider Interventionen (Buzzy-Bee und VR) zwar zu einer Schmerzreduktion füh-ren, jedoch der Unterschied nicht signifikant ist.Schlussfolgerung: Der positive Effekt der Anwendung der Intervention auf die Schmerzin-tensität konnte belegt werden. Die Interventionen sind einfach in der Anwendung, jedoch sind weitere Forschungen notwendig, um das optimale Ergebnis zu erzielen.Abstract Background: Especially children often react sensitively to changes and pain. Therefore, they often require careful nursing care that can create a child-friendly environment or involve caregivers. Particularly at the age of 6 to 12 years, children learn to recognize con-nections and begin to understand social rules. Thus, this age is perfect for applying non-pharmacological measures for pain reduction. In this study, the interventions Buzzy-Bee and Virtual Reality are applied during a venipuncture. The goal is to find out what effect these interventions have on the pain intensity of children. Pain was measured using the Wong-Baker Face Pain Scale.Research Question: "What effect does the application of the Buzzy-Bee have compared to the application of Virtual Reality on the pain intensity of children aged 6-12 years during a venipuncture?"Method: In this study, a structured literature search was conducted from November 2024 to January 2025, based on a quantitative research approach. The search was performed in the databases PubMed and CINAHL, as well as in Google Scholar and Chat GPT 4. Inclusion and exclusion criteria were clearly defined, and there was a total of 193 hits. After dupli-cate screening, 176 studies remained, which were carefully assessed through title, ab-stract, and full-text screening. Finally, three studies were included, whose quality was checked using the CASP checklist.Results: In all three studies, the children were asked to assess their pain intensity them-selves using the Wong-Baker Face Pain Scale. One study showed that both the Buzzy-Bee intervention and the Virtual Reality intervention resulted in significantly lower pain inten-sity than the control group. Another study shows that although the application of both interventions (Buzzy-Bee and VR) led to pain reduction, the difference between them was not significant.Conclusion: The positive effect of applying the intervention on pain intensity could be demonstrated. The interventions are easy to apply, but further research is necessary to achieve the optimal result.Abweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202