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Modeling a security information exchange format – regarding the concerns of Article 10 of the RCE Directive – to increase the resilience of critical entities in Austria
Die vorliegende Forschungsarbeit befasst sich mit der Konzipierung eines Sicher-heitsinformationsaustauschformats im Sinne des Artikels 10 der RKE-Richtlinie (EU 2022/2557), um die Resilienz kritischer Einrichtungen in Österreich nachhaltig zu stärken. Kritische Infrastrukturen, die essenzielle gesellschaftliche und wirt-schaftliche Funktionen sichern, sind zunehmend hybriden Bedrohungen ausge-setzt.
Auf Basis von Erfahrungen aus der Cybersicherheit, theoretischen Modellen wie ISACs, wissenschaftlichen Studien sowie qualitativen Expert*inneninterviews wer-den zentrale Erfolgsfaktoren, Barrieren und Herausforderungen bei der Ausgestaltung eines effektiven und integrativen Austauschformats analysiert. Die Untersuchung berücksichtigt dabei auch das Spannungsfeld zwischen Kooperation und Konkurrenz („Coopetition“) und zeigt, dass Unternehmen im Sicherheitskontext trotz Wettbewerb kooperieren, wenn Bedrohungen als gemeinsame Herausforderung erkannt werden.
Vertrauen – sowohl auf individueller als auch auf institutioneller Ebene – erweist sich als Grundvoraussetzung für einen gelingenden Informationsaustausch. Formelle Regelwerke, persönliche Treffen und Sanktionsmechanismen stärken Vertraulichkeit und Verlässlichkeit. Eine hybride Architektur, die sektorspezifische Formate mit sektorübergreifenden Gremien kombiniert, ermöglicht die adressatengerechte Bearbeitung gemeinsamer wie spezifischer Herausforderungen.
Neben förderlichen Faktoren werden auch zentrale Barrieren identifiziert, darunter rechtliche Unsicherheiten, Reputationsrisiken, gruppendynamische Herausforderungen und Trittbrettfahrerverhalten. Zu deren Überwindung braucht es klare organisatorische Rahmenbedingungen, immaterielle Anreizsysteme, technologische Unterstützung, transparente Governance-Strukturen sowie eine neutrale Koordi-nationsrolle. Die Zusammenarbeit mit staatlichen Behörden wird durch fehlendes Vertrauen und deren Wahrnehmung als „Sanktionierer“ erschwert. Ebenso werden das Offizialprinzip und die aktive Partizipation von Aufsichtsbehörden kritisch be-trachtet. Um Offenheit zu fördern, sind eine funktionale Trennung regulatorischer und operativer Aufgaben sowie vertrauensbildende Maßnahmen erforderlich.
Die Arbeit liefert hierzu praxisnahe Empfehlungen zur Implementierung eines Sicherheitsinformationsaustauschformats, das sowohl die Resilienz einzelner Ein-richtungen als auch die sektorübergreifende Kooperation und nationale Sicher-heitsstrukturen stärken könnte.The present research work deals with the design of a security information exchange format in accordance with Article 10 of the RKE Directive (EU 2022/2557) in order to sustainably strengthen the resilience of critical facilities in Austria. Critical infrastructures, which secure essential social and economic functions, are increasingly exposed to hybrid threats.
Based on experiences from cyber security, theoretical models such as ISACs, scientific studies and qualitative expert interviews, key success factors, barriers and challenges in the design of an effective and integrative exchange format are analyzed. The study also takes into account the tension between cooperation and competition ("coopetition") and shows that companies cooperate in the security context despite competition if threats are recognized as a common challenge.
Trust - both on an individual and institutional level - proves to be a basic prerequi-site for a successful exchange of information. Formal rules, face-to-face meetings and sanction mechanisms strengthen confidentiality and reliability. A hybrid architecture that combines sector-specific formats with cross-sectoral committees ena-bles common and specific challenges to be dealt with in a way that is appropriate to the target group.
In addition to facilitating factors, key barriers are also identified, including legal uncertainties, reputational risks, group dynamic challenges and free-rider behavior. Overcoming these requires a clear organizational framework, immaterial incentive systems, technological support, transparent governance structures and a neutral coordination role.
Cooperation with state authorities is made more difficult by a lack of trust and their perception as "sanctioners". The official principle and the active participation of supervisory authorities are also viewed critically. In order to promote openness, a functional separation of regulatory and operational tasks and confidencebuilding measures are required
The work provides practical recommendations for the implementation of a security information exchange format that could strengthen the resilience of individual institutions as well as crosssectoral cooperation and national security structures
Information classification: challenges and solutions for everyday work
Heutzutage ist der Schutz von Informationen für Unternehmen von großer Bedeutung. Informationsklassifizierung ist der Schlüssel zur Informationssicherheit. Das Ziel der Klassifizierung ist, den Zugriff auf sensible Daten zu steuern und unbefugte Nutzung, Manipulation oder Veröffentlichung zu verhindern. Dies geschieht in der Regel durch organisatorische und technische Maßnahmen.
In der Praxis ergeben sich daraus einige Herausforderungen wie das Auswählen der richtigen Klassifikationsstufe, um den Adressat*innenkreis nicht unnötig einzuschränken und Behinderungen von Arbeitsabläufen zu verhindern. Aufgrund von unterschiedlichen gesetzlichen Anforderungen und einem zunehmend stärker werdenden Konkurrenzkampf gewinnt Informationssicherheit an Wichtigkeit. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den praktischen Herausforderungen der Informationsklassifizierung und den Möglichkeiten, diese zu bewältigen. Im Rahmen der Untersuchung wird erörtert, auf welche Weise österreichische Unternehmen Informationen klassifizieren und welche Maßnahmen sie ergreifen, um die praktischen Herausforderungen jener Klassifizierung zu bewältigen.
Neben einer literarischen Bearbeitung umfasst die Arbeit eine empirische Studie. Es wurden fünf Expert*innen aus unterschiedlichen Unternehmen befragt, die ihren Hauptsitz in Österreich haben. Anschließend wurde eine qualitative Inhaltsanalyse durchgeführt. Die Ergebnisse veranschaulichen, dass Unternehmen verschiedene Maßnahmen ergreifen, um die Herausforderungen im Arbeitsalltag bewältigen zu können. Dazu zählen das Verfassen von Policies und das Schulen von Mitarbeiter*innen im Umgang mit klassifizierten Informationen. Auch der Einsatz von technischen Lösungen trägt wesentlich dazu bei, dass Informationen entsprechend vor unautorisiertem Zugang oder ungewolltem Veröffentlichen geschützt werden. Die Kombination dieser Maßnahmen leistet einen wesentlichen Beitrag zum Schutz von Informationen.Nowadays, the protection of information is of great importance for companies. Information classification is the key to information security. The aim of classification is to control access to sensitive data and prevent unauthorised use, manipulation, or publication. This is usually achieved through organisational and technical measures.
In practice, this results in several challenges, such as selecting the correct classification level in order to avoid unnecessarily restricting the group of addressees and obstructing work processes. Due to different legal requirements and increasingly fierce competition, information security is becoming more and more important. This thesis deals with the practical challenges of information classification and the possibilities of overcoming them. The study discusses how Austrian companies classify information and what measures they take to overcome the practical challenges of this classification.
In addition to a literary treatment, the work includes an empirical study. Five experts from different companies headquartered in Austria were interviewed, and then a qualitative content analysis was conducted. The results illustrate that companies are taking various measures to overcome the challenges in everyday working life. These include drafting policies and training employees in the handling of classified information. The use of technical solutions also makes a significant contribution to protecting information from unauthorised access or unintentional publication. The combination of these measures makes a significant contribution to the protection of information
Marketing Automation in der Bewerber-Lead-Generierung von Hochschulen
eingereicht von Patrick Lengauererstellt am Fachhochschul-Studiengang Digital Business Management FH OÖ, Standort SteyrMasterarbeit Johannes Kepler Universität Linz 2025Arbeit auf den öffentlichen PCs in den Bibliotheken der JKU+Medizin abrufba
Modular Robot Platform: A Flexible Ground Robot for Prototyping
Dieser Bodenroboter ist ein autonom und manuell fahrendes Kettenfahrzeug, das über ein Webinterface gesteuert wird. Im autonomen Modus fährt der Roboter entlang einer Wand und hält einen konstanten Abstand, der durch Abstandssensoren überwacht wird. Jede Seite des Roboters ist mit einem eigenen Abstandssensor ausgestattet, um eine präzise Abstandskontrolle zu gewährleisten.
Die Kommunikation zwischen dem Roboter und dem Webinterface erfolgt über eine Wi-Fi-Verbindung, die über einen ESP32-Mikrocontroller hergestellt wird und den bidirektionalen Datenaustausch ermöglicht. Der ESP32 überträgt diese Daten an den STM32, der die Motor- und Sensorsteuerung übernimmt.
Im manuellen Betrieb kann der Roboter über einen Joystick im Webinterface mit variabler Geschwindigkeit und Richtung gesteuert werden. Zudem wird ein Kamera Stream (Frontbild) übertragen, der eine visuelle Überwachung ermöglicht. Der Akkuladestand des Roboters wird im Webinterface angezeigt, da der Roboter mit einem Akku betrieben wird.
Diese Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und Implementierung des Bodenroboters, wobei besonders Wert auf eine modulare Bauweise gelegt wurde. Der Roboter kann mit verschiedenen Sensoren erweitert werden, indem am Mainboard eine entsprechende Hardware-Schnittstelle bereitgestellt wird. Zu den möglichen Sensoren gehören unter anderem ein Gyroskop, ein Druck- und Temperatursensor sowie mehrere Infrarotsensoren. Der Roboter wurde mit dem Ziel entwickelt, für zukünftige Projekte an der FH erweiterbar zu sein.This floor robot is an autonomously and manually travelling tracked vehicle that is controlled via a web interface. In autonomous mode, the robot drives along a wall and maintains a constant distance, which is monitored by distance sensors. Each side of the robot is equipped with its own distance sensor to ensure precise distance control.
Communication between the robot and the web interface takes place via a Wi-Fi connection, which is established via an ESP32 microcontroller and enables bidirectional data exchange. The ESP32 transmits this data to the STM32, which takes over the motor and sensor control.
In manual mode, the robot can be controlled via a joystick in the web interface with variable speed and direction. A camera stream (front image) is also transmitted, which enables visual monitoring. The battery charge level of the robot is displayed in the web interface, as the robot is powered by a rechargeable battery.
This thesis deals with the development and implementation of the ground robot, whereby particular emphasis was placed on a modular design. The robot can be expanded with various sensors by providing a corresponding hardware interface on the mainboard. The possible sensors include a gyroscope, a pressure and temperature sensor and several infrared sensors. The robot was developed with the aim of being expandable for future projects at the FH-Campus Vienna
Big Brother im Chat – Wer liest mit? Der ethische Balanceakt der Messenger-Überwachung in Österreich
The tax treatment of small entrepreneurs in Austria
Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Behandlung von Kleinunternehmern in
österreichisches Steuerrecht.
Der Hauptteil meiner Arbeit analysiert die Kleinunternehmerpauschalierung gem. §17 Abs
3a EStG und die Basispauschalierung gem. §17 Abs 1 EStG. Ziel dabei ist es zwischen
den beiden auf den ersten Blick ähnlichen Gewinnermittlungsarten die tatsächlichen
Unterschiede zu ziehen und welche Pauschalierungsart am Ende des Tages für den
Unternehmer am vorteilhaftesten ist.
Seit 2025 hat sich die rechtliche Lage der Kleinunternehmer wieder um einen gewissen
Grad geändert, denn die Kleinunternehmerpauschalierung richtet sich ab 2025 an
Unternehmer die, die Umsatzgrenze von 55.000€ inkl. Toleranzgrenze nicht überschreiten.
Hinsichtlich der Beurteilung welcher Pauschalsatz (45%bzw. 20%) je nach Einkunftsart
gewählt wird können zusätzlich bestimmte Betriebsausgaben wie die
Sozialversicherungsbeiträge, das Arbeitsplatzpauschale sowie 50% der Kosten für ein
öffentliches Verkehrsmittelt geltend gemacht werden.
Hingegen wird bei der Basispauschalierung andere Pauschalsätze unter Betracht gezogen
werden (12% bzw. 6%), wobei auch hier bestimmte Ausgaben wie Miete, Personal oder
Wareneinsatz abziehbar sind.
Anhand der Angaben können Vergleichsrechnungen berechnet werden und es kann
gezeigt werden, dass die Kleinunternehmerpauschalierung insbesondere bei geringerem
tatsächlichem Aufwand steuerlich günstiger ist.
Wenn aber Fixkosten wie die Miete oder Löhne anfallen kann die Basispauschalierung im
Ergebnis vorteilhafter anfallen. Die Wahl der passenden Pauschalierungsart hängt sehr
stark von der individuellen Situation eines Unternehmers ab.
Ein weiterer Schwerpunkt, der in dieser Arbeit behandelt wird, ist wenn der
Kleinunternehmer zur Regelbesteuerung optiert oder die Umsatzgrenze überschreitet
welche Folgen sich dadurch ergeben und welche Änderungen bezüglich der
Aufzeichnungspflichten ergeben. Des weiteren ergibt sich mit der Neureglung 2025 weitere
Änderungen für den Unternehmer, wie zum Beispiel die Beantragung einer
Kleinunternehmer – UID-Nummer, die in Österreich mit „EX“ bezeichnet wird.
Insgesamt zeigt die Arbeit, dass beide Pauschalierungsformen den bürokratischen
Aufwand für den Kleinunternehmer minimieren, welche Pauschalierungsart nun die
passende für den Unternehmer ist, kommt auf die unterschiedlichen
Unternehmensgrößen- und formen.
Eine passende Gewinnermittlung für den Unternehmer ist sehr wichtig und erfordert eine
sorgfältige Überprüfung.This thesis examines the treatment of small entrepreneurs under Austrian tax law. The
main part of the work analyses the flat-rate taxation for small entrepreneurs pursuant to
§17 Abs 3a EStG and the basis flat-rate taxation under §17 Abs 1 EStG.
The goal is to distinguish the actual differences between these two seemingly similar
methods of income determination and to identify which of the two options proves most
advantageous for the entrepreneur in practice.
Since 2025, the legal framework for small entrepreneurs has chanced once again. The
small entrepreneur flat rate now applies to entrepreneurs whose annual turnover does not
exceed 55.000€ including a 10% tolerance margin.
Depending on the type of income, the applicable flat-rate deduction is either 45% or 20%
and certain actual expenses such a social security contributions, the home office allowance
and 50% of public transportation costs may still be deducted.
In contrast, the basis flat-rate taxation applies different flat rates (12% or 6%) depending
on the profession but allows for the additional deduction of expenses such as rent,
personnel costs or cost of goods sold.
Using comparative calculations this thesis shows that the small entrepreneur flat rate is
generally more beneficial when actual business expenses are low.
However, if the entrepreneur incurs high fixed costs such as rent or wages the basic flat-
rate method may result in a more favorable outcome. Therefore, the optimal method
depends heavily on the entrepreneur’s specific circumstances.
Another key focus of the thesis is the analysis of the consequences of opting for standard
VAT taxation or exceeding the turnover threshold, including the implications for
documentation and reporting obligations.
The 2025 reform also introduced new administrative requirements such as obligation to
apply for a special small entrepreneur VAT ID number, marked with the suffix “EX” in
Austria.
In conclusion, the thesis shows that both flat-rate taxation methods reduce the
administrative burden on small entrepreneurs. However, choosing the most appropriate
method requires careful consideration of the individual business structure, size and cost
profile.
A well-informed decision on the method of income determination is essential for optimizing
the tax position of the entrepreneur
Tax treatment of electric vehicles compared to internal combustion engine vehicles in Austria
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der steuerlichen Behandlung von Elektroautos im Vergleich Personenkraftwagen mit Verbrennungsmotor im österreichischen Steuerrecht.
Die wachsende Nachfrage nach Elektromobilität führt zu einem steigenden Stellenwert dieser Technologie, wodurch die steuerliche Differenzierung zwischen Elektro- und Verbrennerfahrzeugen zunehmend an Bedeutung gewinnt.
Ziel dieser Arbeit ist, die Unterschiede sowie die gesetzlichen Regelungen zur steuerlichen Behandlung von Elektroautos und PKW mit Verbrennungsmotor im österreichischen Steuerrecht zu untersuchen.
Im Fokus stehen dabei sowohl einkommensteuerliche als auch umsatzsteuerliche Aspekte, wobei insbesondere auf steuerliche Begünstigungen von E-Autos eingegangen wird.
Nach einer kurzen Einführung in die Grundlagen der Elektromobilität, werden die Einkommensteuergesetzliche Unterschiede zwischen E-Autos und PKW dargestellt. Dabei werden die Regelungen zu Anschaffungskosten, der Luxustangente, dem Sachbezug und dem PKW-Leasing analysiert.
Im Bereich der Umsatzsteuer wird auf die besonderen Vorteile für E-Autos eingegangen und ein Vergleich zu Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor gezogen.This thesis analyses tax treatment of electric cars in comparison to passenger cars with combustion engines under Austrian tax law.
The growing demand for electromobility is increasing the importance of this technology, which means that the tax differentiation between electric and combustion engine vehicles is becoming increasingly important.
The aim of this thesis is to analyses the differences and the legal regulations on the tax treatment of electric cars and cars with combustion engines in Austrian tax law.
The focus is on both income tax and sales tax aspects, with a particular focus on tax benefits for electric cars.
After a brief introduction to the basics of electromobility, the differences between e-cars and passenger cars under income tax law are presented. The regulations on acquisition costs, the luxury tangent, benefits in kind and car leasing are analysed.
In the area of VAT, the special advantages for e-cars are discussed and a comparison is drawn with vehicles with combustion engines.
Finally, a clear comparison of the tax advantages and disadvantages of both vehicle types is provided in the form of an overview
Impact of Underground Car Parking Spaces on Multi-Storey Residential Construction Costs in Graz
Diese Masterarbeit untersucht, wie die Anzahl und Größe von PKW-Stellplätzen die Baukosten städ-tischer Geschoßwohnbauten in Graz beeinflussen. Im Fokus stehen die Auswirkungen von Tiefga-ragenstellplätzen auf das statische Tragsystem und die Bauwerkskosten. Es werden die Auswirkun-gen auf die Tragstruktur sowie Materialmehrmengen von verschiedenen Varianten der Stellplatz-anordnung untersucht und wirtschaftlich verglichen. Zudem wird analysiert, inwiefern gesetzliche Stellplatzvorgaben des steiermärkischen Baugesetzes und der Grazer Bebauungspläne zur Kosten-steigerung beitragen. Ziel ist es, Einsparpotenziale durch eine Reduktion von Stellplätzen aufzuzei-gen und mögliche baurechtliche Anpassungen im Sinne leistbaren Wohnraums vorzuschlagen. Me-thodisch werden diese Potenziale schematisch an einem Modellobjekt eines Wohnhauses mit Tief-garage in Graz dargestellt und bewertet.This thesis examines how the number and size of car parking spaces influence the construction costs of urban multi-storey residential buildings in Graz. The focus lies on the impact of under-ground parking spaces on the structural system and overall building costs. Different parking layout variants are analyzed with regard to their effects on the load-bearing structure and additional ma-terial requirements, and are compared in terms of economic efficiency. Furthermore, the study investigates to what extent the legal parking requirements set by the Styrian Building Code and the Graz zoning regulations contribute to increased costs. The aim is to identify potential savings through the reduction of parking spaces and to propose possible legal adjustments to support more affordable housing. Methodologically, these potentials are illustrated and evaluated sche-matically using a model of a residential building with an underground garage in Graz.Abweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inMasterarbeit FH JOANNEUM 202
A late Holocene Record of sediment dynamics and a major mass movement obtained from Lake Altaussee (Styria, Austria)
Julia RechenmacherMasterarbeit Universität Innsbruck 202
Unternehmensgesetzbuch
Diese Arbeit untersucht die bilanzpolitischen Wahlrechte und Ermessensspielräume bei der Bewertung langfristiger Personalrückstellungen, insbesondere für Abfertigungs- und Jubiläumsgeldverpflichtungen, gemäß dem österreichischen Unternehmensgesetzbuch (UGB). Der Fokus liegt auf den wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen, die es Unternehmen ermöglichen, Bewertungswahlrechte und Ermessensspielräume strategisch im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben zu nutzen. Ein besonderer Schwerpunkt wird auf die Entwicklungen der Rechnungszinssätze und Gehaltssteigerungen im Zeitraum von 2018 bis 2024 gelegt, die als zentrale Parameter für die Berechnung langfristiger Rückstellungen gelten und maßgeblich durch wirtschaftliche Krisen, geopolitische Spannungen und Anpassungen der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) beeinflusst wurden. Die Arbeit beleuchtet die entscheidende Rolle der Wahl des Rechnungszinssatzes – ob Stichtags- oder Durchschnittszinssatz – und deren Auswirkungen auf die Glättung oder sofortige Abbildung von Marktschwankungen. Eine empirische Analyse ausgewählter österreichischer Unternehmen der Metallindustrie zeigt, dass die Mehrheit der Unternehmen einen Durchschnittszinssatz für die Bewertung verwendete und dabei konsistente Zeiträume und realistische Annahmen zu Gehaltssteigerungen einhielt. Es wurden keine Änderungen der Bewertungsparameter, insbesondere zwischen Stichtags- und Durchschnittszinssätzen, festgestellt, und entsprechende Offenlegungen fehlten demnach in den Jahresabschlüssen. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass bilanzpolitische Wahlrechte und Ermessensspielräume Unternehmen zwar Flexibilität bieten, deren sorgfältige und transparente Anwendung jedoch unerlässlich ist, um die Aussagekraft und Vergleichbarkeit von Jahresabschlüssen sicherzustellen. Die Studie liefert wertvolle Einblicke in die Herausforderungen, denen Unternehmen in volatilen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gegenüberstehen und unterstreicht die Bedeutung einer kontinuierlichen Anpassung von Bewertungsparametern, um sowohl regulatorische Anforderungen zu erfüllen als auch den praktischen Gegebenheiten gerecht zu werden.Franziska Liebgard ClimaMasterarbeit Universität Klagenfurt 202