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    Underneath agrivoltaics : Physiological study on cherries and apples

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    Diese Masterarbeit untersucht den Einfluss von AGRI-Photovoltaikanlagen auf ihre Umwelt. Hierbei wird der Fokus besonders auf die ökophysiologische Reaktion von Apfel- und Kirschbäume gelegt. Photovoltaikanlagen werden immer häufiger als Teil der aktuellen Energiewende, um Strom zu erzeugen. Die Einführung von sogenannten AGRI-Photovoltaikanlagen ermöglicht zudem die Doppelnutzung einer Fläche, um zeitgleich Strom und Nahrung zu erzeugen. Jedoch sind Pflanzen unter AGRI-PVs veränderten Umweltbedingungen ausgesetzt, deren Auswirkungen auf ihre Ökophysiologie erst untersucht werden müssen.Messungen an 32 Apfel- und 32 Kirschbäumen unter AGRI-PV liefern SPAD-Werte, Lichtausbeute-Werte, Transpirations- und Photosyntheseraten und Pigmengehalte. Diese werden dann mit abiotischen Daten und einer Kontrollgruppe ohne AGRI-PV verglichen, um einen Gesamtüberblick über ihre Ökophysiologie zu gewinnen. Im Allgemeinen erschaffen AGRI-PVs ihr eigenes Mikroklima, an das sich die beiden Arten erfolgreich anpassen. Kirschen akkumulieren beinahe jedes Pigment um ihre Lichtverarbeitung zu erhöhen, während sie weniger nicht-photochemisches Quenching (NPQ) durch Zeaxanthin und Antheraxanthin aufweisen. Verglichen damit, zeigen Äpfel keine Unterschiede bei den meisten Parametern, bis auf der Lichtausbeute. Zusätzlich dazu reagieren Kirschen einheitlich und Sorten-unabhängig, während Äpfel sich in zwei Gruppen einteilen lassen. Die eine Gruppe weist höhere Lichtausbeute-Werte auf und daher auch eine höhere Lichtverarbeitung, während die andere Gruppe niedrigere Werte zeigt. Jedoch bleibt unklar, ob diese Gruppen durch ihre Sorten oder durch ihren Standort innerhalb des Obstgartens definiert sind. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich beide Arten erfolgreich akklimatisieren, jedoch mit unterschiedlichen Strategien. Kirschen passen sich primär durch Pigmentakkumulation an, während Äpfel ihre Lichtausbeute verändern.This master’s thesis examines the impact of agrivoltaics on their environment, focusing specifically on cherry and apple trees’ eco-physiological response to these altered conditions. Electricity generated by photovoltaics is increasing as part of the global energy transition. Furthermore, the implementation of agrivoltaics might open up the possibility of producing crops and electricity within the same area. However, plants underneath agrivoltaics face environmental changes, requiring further investigations on how these altered conditions affect plants’ eco-physiological response.Measurements on 32 cherry trees and 32 apple trees underneath agrivoltaics provide SPAD-values, quantum yields, transpiration rates, photosynthetic rates and pigment contents. These are then compared to abiotic data and control groups without agrivoltaics to achieve a complete overview of their eco-physiological response. In general, agrivoltaics create their own microclimate and both species successfully acclimate to these altered conditions. Cherries accumulate almost every pigment underneath agrivoltaics to enhance light processing, while they show less non-photochemical quenching (NPQ) by zeaxanthin and antheraxanthin. Contrary to that, apples show almost no change in most parameters, except quantum yields. In addition, while cherries acclimate generally, independent of variety, apples can be split into two groups. One group shows higher quantum yields and therefore light processing efficiency, whereas the other group display lower values. However, whether these groups are defined by variety or by positioning within the orchard remains unclear. In summary, while both species acclimate successfully to agrivoltaics, their strategies differ. Cherries adjust primarily per pigment accumulation and apples through changes in their light processing capability.submitted by Sandro Michael HeschlMasterarbeit Universität Graz 202

    Pharmaceutical Aspects of Vitiligo

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    Vitiligo ist eine chronische Autoimmunerkrankung der Haut. Sie äußert sich durch weiße, depigmentierte Läsionen, weshalb sie auch Weißfleckenkrankheit genannt wird. Weltweit sind 0,5–2 % der Bevölkerung betroffen. Sie kann in jedem Alter auftreten und betrifft Männer und Frauen gleich oft. Obwohl Vitiligo keine pathologische Erkrankung ist, kann sie durch Stigmatisierung die Lebensqualität der Betroffenen erheblich beeinträchtigen und zu Depressionen oder Angststörungen führen.Die häufigste Form ist die nicht-segmentale Vitiligo, bei der die Flecken auf beiden Körperhälften parallel vorkommen können. Die Ursache dieser Erkrankung ist bis heute nicht vollständig geklärt, jedoch wird ein Zusammenspiel aus genetischen Faktoren, oxidativen Stress und dem Immunsystem dafür vermutet. Die Diagnose erfolgt je nach Größe der Läsionen mittels Methoden wie dem VASI-Score oder einer Wood-Lampe, die bei einer Wellenlänge von 365 nm auch kleine Läsionen sichtbar macht, die mit dem bloßen Auge nicht sichtbar sind.Die Behandlung hängt vom Ausmaß und der Stabilität der Vitiligo ab. Topische Glucocorticoide und Calcineurin-Inhibitoren werden bei geringem Befall eingesetzt, während Phototherapien und chirurgische Methoden bei größeren Arealen Anwendung finden. Aktive und progressive Formen erfordern eine systemische Behandlung mit Glucocorticoiden. Im Jahr 2023 wurde mit Ruxolitinib, einem Januskinase (JAK)-Inhibitor, erstmals ein Wirkstoff für die nicht-segmentale Vitiligo zugelassen, der vielversprechende Ergebnisse liefert und einen bedeutenden Fortschritt in der Therapie darstellt.Vitiligo is a chronic autoimmune skin disease characterized by depigmented lesions, commonly referred to as "white spot disease." It affects 0.5–2% of the global population, occurring at any age and affecting men and women equally. Although vitiligo is not considered as a pathological condition, it can significantly impact the quality of life of patients due to stigmatization, often leading to psychological conditions such as depression or anxiety disorders.The most prevalent form is non-segmental vitiligo, where lesions appear symmetrically on both sides of the body. Although the exact etiology remains unclear, a combination of genetic predisposition, oxidative stress, and immune dysfunction is believed to play a pivotal role. Diagnosis is typically based on lesion size, using tools such as the VASI score or a Wood's lamp at 365 nm to reveal even small, invisible lesions.Treatment depends on the extent and stability of the vitiligo. Topical glucocorticoids and calcineurin inhibitors are used for localized cases, while phototherapy and surgical methods are applied to larger areas. Active and progressive forms require systemic glucocorticoids. In 2023, Ruxolitinib, a Janus kinase (JAK) inhibitor, was approved as the first treatment specifically for non-segmental vitiligo, offering promising results and representing a milestone in treatment development.Automatisch erstellte Titelanzeige – Daten nicht geprüftMasterarbeit Universität Graz 202

    International legal mechanisms for the protection of water resources from exploitation and the involvement of stakeholders

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    Der ehemalige US-Präsident Benjamin Franklin sagte einst: „Wenn der Brunnen ausgetrocknet ist, erkennen wir den Wert des Wassers“. Wasser ist Leben und somit eine lebenswichtige Ressource, dessen Schutz und nachhaltige Nutzung von größter Bedeutung sind. Wasser wird selbst in Gebieten mit Knappheit nicht annähernd so effizient genutzt, wie es mit dem heutigen Stand der Wissenschaft und Technik möglich wäre, sondern oft geradezu verschwendet. Die vorliegende Diplomarbeit untersucht daher die völkerrechtlichen Mechanismen, die zum Schutz von Wasser und seiner Ressourcen vor Ausbeutung entwickelt wurden. Dabei werden insbesondere die vertragsrechtlichen und gewohnheitsrechtlichen Aspekte eingehend untersucht und in diesem Kontext die Rolle und Beteiligung verschiedener Stakeholder genauer beleuchtet. Vor allem aber wird der Einfluss von Staaten und (multinationalen) Unternehmen an der Ausschöpfung der weltweiten Wasserreservoirs anhand von konkreten Fallbeispielen umfassend untersucht. Ziel der Diplomarbeit ist es, aufzuzeigen weshalb der verantwortungsvolle Umgang mit den weltweiten Wasserressourcen für uns alle von Bedeutung ist und warum eine gerechte und nachhaltige Nutzung so wichtig ist.The former US president Benjamin Franklin once said, "When the well runs dry, we know the worth of water." Water is life, and therefore a vital resource whose protection and sustainable use are of utmost importance. Water, even in areas facing scarcity, is not utilized nearly as efficiently as modern science and technology would allow,; instead, it is often wasted. The present thesis examines the international legal mechanisms developed to protect water and its resources from exploitation. In doing so, it takes a closer look at the contractual and customary legal aspects and examines the role and involvement of various stakeholders in this context. Above all, the thesis provides a comprehensive analysis of the impact of states and (multinational) corporations on the depletion of global water reservoirs through concrete case studies. The aim of the thesis is to demonstrate why the responsible management of global water resources is crucial for all of us and why a fair and sustainable use is so important.von Dzenita Celik-EmkicDiplomarbeit Universität Graz 202

    Right to social egg freezing in the context of selected fundamental rights

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    Die Arbeit untersucht die Verfassungsmäßigkeit des Verbots der Kryokonservierung von Eizellen zur Vorsorge (Social Egg Freezing) gemäß § 2b Abs 1 Fortpflanzungsmedizingesetz (FMedG). Im Zentrum steht dabei die Frage, ob dieses Verbot mit den verfassungs- und menschenrechtlichen Garantien im Einklang steht. Analysiert wird das Verbot insbesondere im Lichte des Rechts auf Privat- und Familienleben nach Art 8 EMRK, des Rechts auf Familiengründung gem Art 12 EMRK, des Rechts auf Leben nach Art 2 EMRK, des Diskriminierungsverbots gem Art 14 iVm Art 8 EMRK sowie des Gleichheitsgrundsatzes gemäß Art 7 iVm Art 2 StGG. Ein besonderer Fokus liegt auf dem in Art 8 EMRK verankerten Recht auf Selbstbestimmung, das als zentrale Komponente persönlicher Autonomie eine wesentliche Rolle für reproduktive Entscheidungen einnimmt.This thesis examines the constitutionality of the prohibition of elective oocyte cryopreservation (commonly referred to as social egg freezing) under § 2b para 1 of the Austrian Reproductive Medicine Act (FMedG). The core question is whether this prohibition is compatible with constitutional and human rights guarantees. The analysis focuses in particular on the right to respect for private and family life under Article 8 ECHR, the right to found a family under Article 12 ECHR, the right to life under Article 2 ECHR, the prohibition of discrimination under Article 14 in conjunction with Article 8 ECHR, as well as the equality principle enshrined in Article 7 in conjunction with Article 2 of the Federal Constitutional Law (StGG). Special emphasis is placed on the right to self-determination, as protected by Article 8 ECHR, which plays a central role in reproductive autonomy.Automatisch erstellte Titelanzeige – Daten nicht geprüftDiplomarbeit Universität Graz 202

    Unwrapping the past: How plastic packaging has contributed to the shaping of modern retail

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    Die Plastikverschmutzung zählt zu den drängendsten Umweltproblemen der Menschheit. Plastikmüll sammelt sich auf Deponien und in Ökosystemen an und trägt zu ökologischen Schäden, Gesundheitsrisiken und Umweltstörungen bei. Obwohl Kunststoffverpackungen für Lebensmittel erheblich zu diesem Problem beitragen, sind sie dennoch ein integraler Bestandteil moderner Einzelhandelssysteme. Diese Masterarbeit untersucht die Verankerung von Kunststoffverpackungen in zeitgenössischen Einzelhandelssystemen und analysiert ihre historische Ko-Evolution. Ziel der Forschung ist es zu verstehen, wie Kunststoffverpackungen in den Einzelhandel integriert wurden und zu dessen Transformation beitrugen. Insbesondere wird die Einführung früher biobasierter und synthetischer Kunststoffverpackungen für Fleisch sowie Obst und Gemüse in den U.S. zwischen 1927 und 1961 untersucht, wobei die zentrale Frage lautet: Wie haben Kunststoffverpackungen zur Gestaltung des modernen Einzelhandels beigetragen? Eine qualitative Inhaltsanalyse von Daten aus der Fachzeitschrift Modern Packaging identifiziert drei zentrale Prinzipien des modernen Einzelhandels, die die Integration von Kunststoffverpackungen ermöglichten: die Sicherstellung einer längeren Produktstabilität, die Steigerung der Produktattraktivität und die Bereitstellung eines effizienten Service. Die Ergebnisse zeigen, dass die Materialität der Kunststoffverpackung durch ihr Zusammenspiel mit diesen Logiken die Organisation der Retailscapes – von der Ladengestaltung über den Handel bis hin zu Einkaufspraktiken – beeinflusste und zur Entwicklung neuer Einzelhandelssysteme beitrug. Diese Masterarbeit leistet einen Beitrag zum Verständnis der historischen Eingebundenheit von Kunststoffverpackungen in die Infrastrukturen des Einzelhandels. Praktische Implikationen legen nahe, dass politische Maßnahmen zur Regulierung von Kunststoffverpackungen die Komplexität von Einzelhandelsumgebungen berücksichtigen sollten. Zudem regt die Studie zukünftige Forschungen zu den sozio-technischen Dimensionen aktueller verpackungsfreier Ladenkonzepte und zur Einführung biobasierter Kunststoffe an und eröffnet neue Perspektiven auf deren Integration in den heutigen Einzelhandel.Plastic pollution is one of humanity's most pressing environmental challenges, with plastic waste accumulating in landfills and ecosystems, contributing to ecological damage, health risks, and environmental disruptions. While plastic packaging for food products is a significant contributor to this issue, it remains integral to modern retail systems. This thesis explores the entrenchment of plastic packaging within contemporary retail systems, examining their historical co-evolution. The research aims to understand how plastic packaging has been integrated and contributed to the transformation of retail. Specifically, it investigates the introduction of early bio-based and synthetic plastic packaging for meat and produce in the U.S. from 1927 to 1961, addressing the central question: How has plastic packaging contributed to the shaping of modern retail? A qualitative content analysis of data collected from the trade journal Modern Packaging reveals three key principles of modern retail that facilitated the integration of plastic packaging: ensuring longer product stability, enhancing product appeal, and providing efficient service. The findings show how, through the interplay with these logics, materiality of plastic packaging influenced the organization of retailscapes—from store design to retailing and shopping practices—and contributed to the development of new retail systems. This thesis contributes to the understanding of the historical embeddedness of plastic packaging within retail infrastructures, with practical implications suggesting that policy efforts should consider the complexities of retail environments when targeting plastic packaging. The study also encourages future research into the socio-technical dimensions of current packaging-free store initiatives and introduction of bio-based plastics, offering fresh perspectives on their integration into present-day retail.Automatisch erstellte Titelanzeige – Daten nicht geprüftMasterarbeit Universität Graz 202

    Total sale for transferring restructuring in insolvency proceedings and trustee restructuring plan : an analysis considering the eu directive on the harmonization of insolveny law

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    Das österreichische Insolvenzrecht verfolgt das Ziel, wirtschaftlich angeschlagene Unternehmen nicht unmittelbar zu liquidieren, sondern eine Sanierung und den Fortbestand dieser zu ermöglichen. Diese Herangehensweise basiert auf der Erkenntnis, dass viele Unternehmen trotz finanzieller Schwierigkeiten oft über eine strukturelle Bestands- und Wettbewerbsfähigkeit verfügen, die es zu bewahren gilt. Die vorliegende Arbeit befasst sich mit zwei spezifischen Verfahrensmodellen, die auf die Erhaltung von krisengebeutelten Unternehmen ausgerichtet sind: Einerseits die Gesamtveräußerung eines Unternehmens im Konkursverfahren und andererseits der Liquidationssanierungsplan, der eine Erscheinungsform des Treuhandsanierungsplans darstellt. Zu Beginn der Arbeit werden die grundlegenden Aspekte des Insolvenzrechts erläutert, einschließlich der allgemeinen Voraussetzungen für die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens, der verschiedenen Verfahrensarten und der zugrunde liegenden rechtlichen Prinzipien. In weiterer Folge wird die Gesamtveräußerung eines Unternehmens im Konkursverfahren, auch als übertragende Sanierung bezeichnet, näher betrachtet. Hierbei werden die Besonderheiten dieses Verfahrensmodells, dessen rechtliche Rahmenbedingungen, haftungsrechtliche Implikationen sowie die damit verbundenen praktischen Herausforderungen beleuchtet. Im darauffolgenden Kapitel wird das Treuhandsanierungsverfahren beschrieben. Neben einer detaillierten Darstellung seiner verschiedenen Erscheinungsformen und deren verfahrensrechtlichen Ausgestaltung – wobei der Liquidationssanierungsplan als Pendant zur übertragenden Sanierung im Mittelpunkt steht – wird auch auf aktuelle Rechtsprechung eingegangen, die im Rahmen der bislang größten Insolvenz Österreichs erging. Im weiteren Verlauf erfolgt ein Vergleich der übertragenden Sanierung und des Liquidationssanierungsplans, um die zentralen Unterschiede und Gemeinsamkeiten der beiden Verfahren zu veranschaulichen. Abschließend wird der Vorschlag der Europäischen Kommission für eine Richtlinie zur Harmonisierung bestimmter Aspekte des Insolvenzrechts analysiert. Dabei wird insbesondere das geplante Pre-pack-Verfahren, dessen unkonventioneller Verfahrensablauf sowie die dahinterstehende Zielsetzung des europäischen Gesetzgebers erörtert. Diesem neuartigen Verfahren gebührt im Kontext dieser Arbeit besondere Aufmerksamkeit, da im Pre-pack-Verfahren Elemente der übertragenden Sanierung und des Treuhandsanierungsverfahrens kombiniert werden.The intention of Austrian insolvency law is not to immediately liquidate financially distressed companies, but to enable them to be reorganised and continue as a going concern. This approach is based on the realisation that, despite financial difficulties, many companies often have a structural viability and competitiveness that needs to be preserved. This paper deals with two specific procedural models that are geared towards the preservation of crisis-hit companies. These are, on the one hand, the total sale of a company in bankruptcy proceedings and, on the other hand, the liquidation reorganisation plan, which is a form of fiduciary reorganisation plan. At the beginning of the paper, the basic aspects of insolvency law are explained, including the general requirements for the opening of insolvency proceedings, the different types of proceedings and the underlying legal principles. In the further course, the overall sale of a company in bankruptcy proceedings, also known as transferring reorganisation, is examined in more detail. The special features of this procedural model, its legal framework, liability law implications and the associated practical challenges are examined.The following chapter describes the trustee reorganisation procedure. In addition to a detailed description of its various forms and the procedural structure - with the liquidation reorganisation plan as the counterpart to the transferring reorganisation taking centre stage - current developments in case law are also discussed in connection with Austria's largest insolvency to date. A comparison of the transferring reorganisation and the liquidation reorganisation plan is then made in order to illustrate the key differences and similarities between the two procedures. Finally, the European Commission's proposal for a directive on the harmonisation of certain aspects of insolvency law is analysed. In particular, the planned pre-pack procedure, its unconventional procedure and the underlying objective of the European legislator will be discussed. This novel procedure deserves particular attention in the context of this paper, as the pre-pack procedure combines elements of the transferring reorganisation and the trustee reorganisation procedure.vorgelegt von Marie-Sopie SiebenhoferMasterarbeit Universität Graz 202

    Influence of diet on the course of rheumatoid arthritis

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    Die rheumatoide Arthritis ist eine der am häufigsten auftretenden Formen der Gelenkerkrankungen. Weltweit ist etwa 1 % der Bevölkerung betroffen, wobei insbesondere in der westlichen Gesellschaft ein Anstieg der Zahl der Betroffenen zu verzeichnen ist. Trotz intensiver Forschung sind viele Aspekte des Krankheitsverlaufs und der Entstehung dieser systemischen Erkrankung noch ungeklärt und es konnte bislang kein Medikament zur Heilung entwickelt werden. Zudem können die derzeit eingesetzten Medikamente unerwünschte Wirkungen mit sich bringen und sind mit teilweise hohen Kosten verbunden. Das Hauptziel der Therapie besteht demnach nicht in der Heilung der Erkrankung, sondern vielmehr im Verlangsamen des Fortschreitens, der Eindämmung der Schmerzen und der Verringerung von Gelenkschäden.In der vorliegenden Arbeit wird ein Überblick über die Erkrankung gegeben, einschließlich ihrer Entstehung und möglicher Ursachen. Des Weiteren wird auf die Therapieansätze und Behandlungsmethoden eingegangen, die zur Unterdrückung der entzündlichen Prozesse eingesetzt werden. Ein besonderer Fokus liegt auf der potenziellen Wirksamkeit pflanzlicher und tierischer Mikronährstoffe bei der Behandlung von rheumatoider Arthritis, welche anhand ausgewählter Beispiele näher erörtert werden.Abschließend werden die Wirkungsmechanismen konventioneller Therapiemethoden, mit denen der ausgewählten Mikronährstoffe und Ernährungsmuster verglichen. Ziel ist es, zu veranschaulichen, inwieweit eine Ergänzung von medikamentösen Therapien oder zumindest eine Reduktion der Symptome sowie eine Verlangsamung des Krankheitsverlaufs durch eine ausgewogene und entzündungshemmende Ernährung möglich ist.Rheumatoid arthritis is one of the most common forms of joint disease. Around 1% of the world's population is affected, with an increase in the number of people affected in Western societies in particular. Despite intensive research, many aspects of the course and development of this disease are still unclear. To date, no medication has been developed to cure this systemic disease. In addition, the drugs currently in use can have undesirable side effects and are sometimes associated with high costs. The main aim of therapy is therefore not to cure the disease, but rather to slow its progression, reduce pain and minimize joint damage.This thesis provides an overview of the disease, its development and possible causes. It also discusses the therapeutic approaches and treatment methods used to suppress inflammation.The focus lies on the possible effect of plant and animal micronutrients in the treatment of rheumatoid arthritis, which is explained in more detail using selected examples. Finally, the mechanisms of action of conventional therapies are compared with those of the selected micronutrients and dietary patterns in order to examine whether and to what extent a balanced and anti-inflammatory diet can supplement drug therapies or at least reduce symptoms and slow down the course of the disease.Automatisch erstellte Titelanzeige – Daten nicht geprüftMasterarbeit Universität Graz 202

    The digitalization of the works constitution

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    Die vierte industrielle Revolution („Industrie 4.0“) verkörpert eine neue Dimension der Digitalisierung: Die umfassende Verbindung der physischen mit der digitalen Welt. In der digitalen Kommunikation von Menschen, Maschinen und Objekten spielt besonders die Internet-Vernetzung eine wesentliche Rolle. Wertschöpfungsketten und Arbeitsabläufe erfahren eine digitale Verknüpfung und überschreiten die Grenzen von Ländern und Kontinenten. Die „Arbeit 4.0“ ist die notwendige Ergänzung der Diskussion über die Digitalisierung der Wirtschaft unter dem Begriff „Industrie 4.0“. Die Digitalisierung nimmt im Dialog zur Arbeit 4.0 eine zentrale Rolle rein. Dem österreichischen Arbeitsverfassungsgesetz (ArbVG) ist der Begriff „Digitalisierung“ fremd. Das ArbVG trat bereits am 01.07.1974 – vor über 50 Jahren – in Kraft. Das Ziel der vorliegenden Diplomarbeit ist es, einen Überblick zu geben, wie „fit“ das geltende österreichische Betriebsverfassungsrecht für die Digitalisierung ist.The fourth industrial revolution (“Industry 4.0”) embodies a new dimension of digitalization: The comprehensive connection of the physical and the digital world. Internet networking plays a particularly important role in the digital communication of people, machines and objects. Value chains and work processes are digitally linked and transcend the borders of countries and continents. “Work 4.0” is the necessary complement to the discussion on the digitalization of the economy under the term “Industry 4.0”. Digitalization plays a central role in the dialogue on Work 4.0. The term “digitalization” is foreign to the Austrian Labor Constitution Act (ArbVG). The ArbVG came into force on 01.07.1974 - over 50 years ago. The aim of this diploma thesis is to provide an overview of how “fit” the current austrian works constitution is for the digitalization.Automatisch erstellte Titelanzeige – Daten nicht geprüftDiplomarbeit Universität Graz 202

    The Right of Assembly in Austria in the Interwar Period with Special Consideration of Measures Restricting Freedom of Assembly

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    Die vorliegende Diplomarbeit widmet sich der historischen Entwicklung des Grundrechts auf Versammlungsfreiheit in Österreich. Dabei steht die Zwischenkriegszeit von 1918 bis 1938 als Untersuchungszeitraum im Fokus. Ihre Untersuchung ermöglicht einen aufschlussreichen Vergleich zwischen der Grundrechtslage in einer demokratischen Republik und jener in einem autoritären System. Im Zentrum steht die Forschungsfrage, wie sich die Versammlungsfreiheit ab dem Staatsgründungsbeschluss vom 30. Oktober 1918 bis zum „Anschluss“ an das nationalsozialistische Deutschland im Jahr 1938 entwickelt hat. Insbesondere wird der Aspekt der versammlungsfreiheitseinschränkenden Maßnahmen im Lichte der jeweiligen Phasen fokussiert. Die Analyse behandelt die versammlungsrechtliche Entwicklung auf verfassungs- und einfachgesetzlicher Ebene. Dabei wird auch das sogenannte „Antiterrorgesetz“ von 1930 berücksichtigt, dessen tatsächliche Schutzwirkung im Wege einer systematischen Interpretation fragil erscheint. In der Ära des „Austrofaschismus“ ab März 1933 sorgte die Regierung durch die Anwendung des Kriegswirtschaftlichen Ermächtigungsgesetzes 1917 für massive Einschränkungen im Grundrechtsbereich. Für die Untersuchung des rechtlichen und faktischen Einschränkungsgrads dienen die die Versammlungsfreiheit direkt und indirekt beschränkenden Notverordnungen als zentrale Untersuchungsgegenstände. Die rechtshistorische Analyse der Zwischenkriegszeit zeigt, dass Grundrechte wie die Versammlungsfreiheit insbesondere dann gefährdet waren, wenn politische Machthaber autoritäre Züge annahmen. Besonders der „Staatsstreich“ im März 1933 markiert eine Zäsur, da mittels einer schrittweisen Ausschaltung demokratischer Institutionen und einer massiven Einschränkung der Versammlungsfreiheit ein autoritäres Herrschaftssystem etabliert wurde. In Anbetracht der behandelten versammlungsrechtlichen Entwicklung betont die Arbeit die Aktualität und Schutzbedürftigkeit der Versammlungsfreiheit im demokratischen Rechtsstaat.This diploma thesis is dedicated to the historical development of the fundamental right to freedom of assembly in Austria. The focus of the investigation lies on the interwar period from 1918 to 1938. This examination enables an insightful comparison between the status of fundamental rights in a democratic republic and that in an authoritarian regime. At the center stands the research question of how the freedom of assembly evolved from the Staatsgründungsbeschluss of 30 October 1918 until the Anschluss to National Socialist Germany in 1938. Particular attention is given to measures restricting the freedom of assembly in light of the respective political phases. The analysis addresses the legal development of assembly rights on both constitutional and statutory levels. In this context, the so-called Antiterrorgesetz of 1930 is also taken into account, whose actual protective effect appears fragile when interpreted systematically. During the era of Austrofascism from March 1933 onward, the government imposed severe restrictions on fundamental rights by applying the Kriegswirtschaftliches Ermächtigungsgesetz 1917. In assessing the legal and practical extent of these restrictions, emergency decrees that directly and indirectly limited the freedom of assembly serve as central subjects of investigation. The legal-historical analysis of the interwar period demonstrates that fundamental rights such as the freedom of assembly were particularly at risk when political leadership adopted authoritarian traits. The so-called Staatsstreich of March 1933 marks a decisive turning point, as democratic institutions were gradually dismantled and the freedom of assembly drastically curtailed, paving the way for the establishment of an authoritarian regime. In view of the developments in assembly law examined, this thesis underscores the enduring relevance and need for protection of the freedom of assembly within a democratic constitutional state.Automatisch erstellte Titelanzeige – Daten nicht geprüftDiplomarbeit Universität Graz 202

    Praxisleitende Momente im pädagogischen Alltag in elementaren Bildungs- und Betreuungseinrichtungen aus Sicht der Fachkraft

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    Der pädagogischen Qualität in elementarpädagogischen Bildungs- und Betreuungseinrichtungen kommt eine wesentliche Bedeutung zu. Nicht nur profitiert davon „jedes einzelne Kind, sondern auch die Gesellschaft insgesamt“ (Charlotte-Bühler-Institut, 2020, S. 25), wie im in Österreich seit 2009 geltenden Grundlagendokument elementarer Bildungs- und Betreuungseinrichtungen, dem bundesländerübergreifenden BildungsRahmenPlan, betont wird. Wissenschaftliche Befunde (z.B. Petritsch & Walter-Laager, 2021) zeigen, dass vor allem die Art und Weise, in der pädagogisches Handeln in elementaren Kinderbildungs- und Betreuungseinrichtungen gestaltet wird, ausschlaggebend für deren pädagogische Qualität ist, weshalb der Fokus dieser Arbeit auf die Interaktionsqualität gelegt wurde. Ziel dieser Masterarbeit ist es, durch den Fokus auf die inneren, praxisleitenden Momente der elementarpädagogischen Fachkräfte, das Verständnis für die Gestaltung vor allem von herausfordernden Situationen im pädagogischen Alltag in zu vertiefen. Dadurch soll ein Beitrag zur Erreichung von mehr Professionalität in der elementarpädagogischen Arbeit, konkret in Bezug auf die Interaktionsqualität, geleistet werden.Die qualitativen Interviews mit elementarpädagogischen Fachkräften in Kindergärten aus Oberösterreich und Tirol wurden mit der Inhaltsanalyse nach Mayring (2022) ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass es für elementarpädagogische Fachkräfte unterschiedliche Beweggründe für das Handeln in herausfordernden Situationen gibt, wobei diese sich mit der eigenen Person, mit den Kindern, mit der Einrichtung oder mit den Eltern in Zusammenhang bringen lassen.The pedagogical quality in elementary education and care facilities is of essential importance. Not only does “every individual child benefit from this, but also society as a whole,” as emphasized in the basic document for elementary education and care facilities, the cross-state educational framework plan, which has been in force in Austria since 2009. Scientific findings (e.g. Petritsch & Walter-Laager, 2021) show that, above all, the way in which pedagogical activities are designed in elementary children's education and care facilities is crucial for their pedagogical quality, which is why the focus of this work is placed on the quality of interaction.The aim of this master's thesis is to deepen the understanding of the design of challenging situations in everyday educational life by focusing on the inner, practice-guiding moments of elementary education specialists. Therefore, the intention is to contribute to achieving more professionalism in elementary educational work, specifically in terms of the quality of interaction.The qualitative interviews with elementary education specialists in kinder gardens in Upper Austria and Tyrol were evaluated using the content analysis according to Mayring (2022). The results show that elementary education professionals have different motivations for acting in challenging situations, which can be linked to themselves, the children, the institution or the parents.Automatisch erstellte Titelanzeige – Daten nicht geprüftMasterarbeit Universität Graz 202

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