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Video Conference in Court
In der vorliegenden Arbeit wird der Einsatz von Videokonferenzanlagen in Gerichtsverhandlungen, insbesondere am österreichischen Bundesverwaltungsgericht, untersucht. Dabei werden sowohl die rechtlichen als auch die technischen und kommunikationswissenschaftlichen Aspekte betrachtet. Die Untersuchung erfolgt anhand von Interviews mit Richter*innen des Bundesverwaltungsgerichtes sowie einer umfassenden Literaturrecherche. Es zeigt sich, dass Videokonferenzanlagen zur Effizienzsteigerung und Verbesserung der Barrierefreiheit beitragen können, jedoch bei der Glaubwürdigkeitsprüfung und in der Wahrnehmung nonverbaler Kommunikation gewissen Grenzen unterliegen. Abschließend werden Empfehlungen aufgezählt, wie der zukünftige Einsatz von Videokonferenzen in der Justiz optimiert werden kann.This thesis examines the use of video conference systems in court proceedings, with a strong focus on the Federal Administrative Court in Vienna, Austria. The study explores legal, technical, psychological, and communicative aspects by combining qualitative interviews with judges and a detailed review of existing literature. Findings indicate that video conference in Court enhances efficiency and accessibility, particularly for individuals with mobility issues or those in remote locations. However, challenges such as limitations in credibility assessment, non-verbal communication, and legal uncertainties remain significant. The study also highlights the need for clear legal frameworks, robust technical infrastructure, and better integration of video conferencing into judicial practices to ensure fairness and effectiveness. Recommendations are provided to address these challenges and support the sustainable use of this technology in the justice system
Employer Attractiveness in the Public Sector - An Empirical Study Using the Example of the Judicial Guard from the Perspective of Senior Staff
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die Arbeitgeberattraktivität der Justizwache aus der Perspektive leitender Bediensteter wie Anstaltsleiter*innen und Anstaltsleiterstellvertreter*innen. Ziel der Arbeit war es, Faktoren zu identifizieren, die die Attraktivität der Justizwache als Arbeitgeber prägen, sowie deren Einfluss auf die Motivation und Bindung von Mitarbeitenden zu analysieren. Die Relevanz ergibt sich aus aktuellen Herausforderungen des öffentlichen Dienstes, insbesondere des demografischen Wandels, der Pensionierungswelle und des Rückgangs der Bewerberzahlen für den Justizwachdienst.
Die Arbeit adressiert eine Forschungslücke in der Untersuchung von Arbeitgeberattraktivität im Kontext spezifischer Rahmenbedingungen des öffentlichen Dienstes und im speziellen im Bereich der Justizwache. Sie stellt die Frage: „Welche spezifischen Faktoren tragen zur Wahrnehmung der Arbeitgeberattraktivität im Justizwachdienst bei, und wie beeinflussen die beruflichen Anforderungen sowie Herausforderungen diese Attraktivität aus Sicht leitender Bediensteter?“
Zur Beantwortung dieser Frage wurde eine qualitative Forschungsmethodik gewählt. Auf Grundlage von ausgewählter Literatur und Studien zur Thematik Arbeitsplatzmerkmale und Attraktivitätsfaktoren wurden leitfadengestützte Interviews mit fünf leitenden Bediensteten aus Justizanstalten und forensisch-therapeutischen Zentren in Oberösterreich durchgeführt. Die erhobenen Daten wurden im Rahmen einer qualitativen Inhaltsanalyse nach dem Ansatz von Mayring untersucht, um zentrale Muster sowie relevante Einflussfaktoren herauszuarbeiten.
Die Ergebnisse zeigen, dass Arbeitsplatzsicherheit, die gesellschaftliche Bedeutung der Tätigkeit und ein ausgeprägtes Gemeinschaftsgefühl die Attraktivität der Justizwache fördern. Gleichzeitig beeinträchtigen monotone Tätigkeiten, starre Hierarchien, begrenzte Karriereperspektiven und ein Mangel an regelmäßiger Wertschätzung die Wahrnehmung
als attraktiver Arbeitgeber. Besonders hervorgehoben wurde die Bedeutung der Resozialisierungsarbeit, die den Mitarbeitenden ein starkes Gefühl von Sinnhaftigkeit vermittelt.
Die Arbeit schlägt konkrete Maßnahmen zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität vor und bietet mit diesen Handlungsempfehlungen einen praxisorientierten Beitrag zur Weiterentwicklung des Personalmanagements in der Justizwache, wodurch sie Impulse zur Bewältigung aktueller Rekrutierungs- und Bindungsherausforderungen im öffentlichen Dienst liefert.This thesis examines the employer attractiveness of the Austrian prison service (Justizwache) from the perspective of senior staff, such as prison directors and their deputies. The aim of the study was to identify the factors that define the attractiveness of the Justizwache as an employer and to analyze their impact on employee motivation and retention. This topic is particularly relevant given the current challenges in the public sector, including demographic shifts, a wave of retirements, and the decline in applications for positions in the Justizwache.
The study addresses a research gap in exploring employer attractiveness within the specific context of the public sector, particularly in the prison service. It poses the question: “What specific factors contribute to the perception of employer attractiveness in the prison service, and how do the occupational demands and challenges influence this attractiveness from the perspective of senior staff?”
To answer this question, a qualitative research methodology was adopted. Based on selected literature and studies on job characteristics and factors influencing attractiveness, guided interviews were conducted with five senior staff members from correctional facilities and forensic-therapeutic centers in Upper Austria. The collected data were analyzed using qualitative content analysis based on Mayring's approach to identify key patterns and influencing factors.
The findings indicate that job security, the societal relevance of the work, and a strong sense of community enhance the attractiveness of the Justizwache as an employer. Conversely, monotonous tasks, rigid hierarchies, limited career opportunities, and a lack of regular appreciation detract from its appeal. Particularly noteworthy is the significance of resocialization work, which provides employees with a profound sense of purpose.
The thesis proposes concrete measures to enhance employer attractiveness and, with these recommendations, provides a practical contribution to the development of personnel management in the prison service, thereby offering valuable insights for addressing current recruitment and retention challenges in the public sector
Conflict typologies in special police forces
Konflikttypologien und das damit verbundene Führungsverhalten in polizeilichen Spezialeinheiten wurden am Beispiel der österreichischen Sondereinheit Einsatzkommando Cobra untersucht. Ziel der Arbeit war es, typische Konflikte sowie den Einfluss unterschiedlicher, aus der wissenschaftlichen Literatur bekannter, Konfliktresolutionsstile auf die Arbeitsplatzzufriedenheit sowie das Commitment der Mitarbeitenden zu erkennen. Hierzu wurden die Mitglieder der Spezialeinheit mittels quantitativen Fragebogens befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass eine hohe Konfliktlösungsfähigkeit der Führungskräfte signifikant positiv mit Faktoren wie beruflicher Zufriedenheit und Commitment korreliert, während dominante bzw. vermeidende Konfliktlösungsstile negative Effekte mit sich bringen. Vermehrt kommt es zum Einsatz machtbasierter Konfliktlösungsansätze, welche mit einer höheren Konfliktintensität sowie einer schlechteren Bewertung der wahrgenommenen Konfliktlösung einhergehen. Die gewonnenen Erkenntnisse verdeutlichen die Relevanz gezielter Schulungen für Führungskräfte in Konfliktlösungsstrategien zwecks Sicherung und Stärkung der Qualität polizeilicher Spezialeinheiten.Conflict typologies and the associated leadership behavior in special police forces were examined using the example of the Austrian Einsatzkommando Cobra special task force. The aim of the study was to identify typical conflicts and the influence of different conflict resolution styles known from the scientific literature on job satisfaction and employee commitment. To this end, the members of the special unit were surveyed using a quantitative questionnaire. The results show that leaders’ high conflict resolution skills correlate significantly positively with factors such as job satisfaction and commitment, while dominant or avoidant conflict resolution styles have negative effects. Power-based conflict resolution approaches are increasingly being used, which are associated with higher conflict intensity and a poorer assessment of the perceived conflict resolution. The findings highlight the relevance of targeted training for leaders in conflict resolution strategies in order to maintain and strengthen the quality of special police forces
Unheard – Healthcare from the perspective of deaf and hard-of-hearing people
Einleitung: In Österreich leben rund 10.000 gehörlose Personen. Um erfolgreiche Kommunikation mit gehörlosen Patient*innen zu gewährleisten, brauchen Gesundheits-fachkräfte Verständnis für die Lebensrealität und die Bedürfnisse von gehörlosen Men-schen. Ziel dieser Bachelorarbeit ist es, Erfahrungen gehörloser und stark schwerhöriger Menschen bezüglich gesundheitlicher Versorgung und Zugang zu Gesundheitsinformati-onen zu sammeln.
Methodik: Bei dieser Arbeit handelt es sich um eine Literaturarbeit. Es wurde im Zeit-raum Jänner bis Februar 2025 mit den Datenbanken CINAHL und Pubmed recherchiert. Zwölf Studien wurden für die Bearbeitung der Fragestellung identifiziert.
Ergebnisse: Der Zugang zu Gesundheitswissen und -versorgung ist meist auf hören-de Personen ausgerichtet. Gehörlose nutzen verschiedene Kommunikationswege, am sichersten ist die Übersetzung durch lizensierte Dolmetscher*innen. Die Befragten be-richten von Autonomieverlust, Frustration und Unsicherheit, da medizinisches Personal wenig über die Gehörlosenkultur weiß, Bedürfnisse oft ignoriert werden und wichtige In-formationen durch schlechte Kommunikation verloren gehen. Die Versorgungsqualität beeinflusst das Nutzungsverhalten von Gesundheitsversorgung und die Therapieadhä-renz gehörloser Personen.
Schlussfolgerung: Gesundheitsfachkräfte müssen ihrer Pflicht, der gehörlosen Person das gleiche Ausmaß an gesundheitlicher Versorgung zur Verfügung zu stellen, nachkommen. Die Integration von Grundkenntnissen über die österreichische Gebär-densprache, sowie über die Kultur der Gehörlosencommunity in die Ausbildung kann Pflegepersonen helfen, Sensibilität für diese vulnerable Gruppe zu entwickeln.Introduction: Around 10,000 deaf people live in Austria. To ensure effective commu-nication with deaf patients, healthcare professionals need an understanding of the life realities and needs of deaf individuals. The aim of this bachelor’s thesis is to gather ex-periences of deaf and hard of hearing people regarding healthcare and access to health information.
Methodology: This is a literature-based thesis. Research was conducted between January and February 2025 using the databases CINAHL and PubMed. Twelve studies were identified to address the research question.
Results: Access to health knowledge and care is mostly designed for hearing individu-als. Deaf people use various ways to communicate, with professional interpretation being the safest. Respondents reported loss of autonomy, frustration, and insecurity due to medical staff’s limited knowledge of Deaf culture, unmet needs, and the loss of important information through poor communication. The quality of care influences deaf individuals’ use of healthcare and adherence to therapy.
Conclusio: Healthcare professionals must fulfill their duty to provide deaf individuals with equal access to healthcare. Integrating basic knowledge of Austrian Sign Language and Deaf culture into training can help nurses develop sensitivity toward this vulnerable group
Tor zum Erfolg?! Ökonomische Einflussfaktoren der Talentförderung im Frauenfußball am Beispiel der Partnerschaft zwischen der SpVgg Greuther Fürth und dem FC Bayern München
Masterarbeit Universität Salzburg 2025Arbeit gesperr
Klimajournalismus in Oberösterreich : Stellenwert in der Vermittlung und Umgang mit der Klimakrise an einem heimischen Praxisbeispiel
Die Klimakrise gehört zu den fundamentalsten Herausforderungen unserer Zeit. Dafür ist es notwendig, dass sich JournalistInnen mit der Dringlichkeit von Klimajournalismus befassen und Redaktionen diese Form von Journalismus in ihre Strukturen integrieren, und Ausbildungen ermöglichen. Internationale Zusammenschlüsse wie das Netzwerk Klimajournalismus haben hierfür einen Klima-Kodex und eine Charta bereitgestellt. Die vorliegende Arbeit soll den Stellenwert in der Vermittlung sowie den Umgang mit der Klimakrise und ihre strukturelle Vorarbeit anhand des Klima-Kodex und der Charta am Praxisbeispiel OÖ. Journalismusakademie analysieren und damit zum besseren Verständnis in diesem Bereich beitragen. Dafür wurden qualitative Interviews mit sechzehn ProbandInnen geführt und ausgewertet, darunter sechs ehemaligen LehrredakteurInnen, fünf RedakteurInnen und fünf RedakteurInnen in Führungspositionen. Die Ergebnisse zeigen, dass Klimajournalismus nicht als Teil der Basisausbildung betrachtet wird, da es ohnehin, wie andere Journalismusarten auch in der gelebten Praxis bereits unbewusst zur Anwendung kommt. Darüber hinaus beruht Klimajournalismus Praxis und Bildung auf Proaktiviät und Eigenverantwortung der JournalistInnen. Parallel dazu fußt Klimajournalismus in der Vermittlung auf Engagement individueller Redaktionsmitglieder und jungen Impulsen. Beim Umgang mit der Klimakrise allerdings wird auf herkömmliche journalistische Funktionen und Arbeitsroutinen gesetzt. Hierbei werden Veränderungen gefordert. Die Forschungsarbeit bietet eine Einsicht in die Sachlage dieses Felds. Dabei wird die Komplexität dessen aufgezeigt und geäußert, welchen Fragen sich Journalismus in diesem Zusammenhang stellen sollte. Die Arbeit bietet hiermit einen Ansatzpunkt für weitere Studien.The climate crisis is one of the most fundamental challenges of our time. It is therefore necessary for journalists to address the urgency of climate journalism and for editorial offices to integrate this form of journalism into their structures and provide training. International associations such as the Climate Journalism Network have provided a climate code of conduct and a charter for this purpose. The aim of this paper is to analyze the significance of the Climate Code and the Charter in the communication and handling of the climate crisis and its structural preparatory work using the Upper Austrian Journalism Academy as a practical example. Journalism Academy can thus contribute to a better understanding in this area. To this end, qualitative interviews were conducted and analyzed with sixteen subjects, including six former editors in training, five editors with several years of professional experience and five editors in management positions. The results show that climate journalism is not considered part of basic training because, like other types of journalism, it is already used unconsciously in everyday practice. Furthermore, climate journalism practice and education are based on the proactivity and personal responsibility of journalists. At the same time, climate journalism in communication is based on the commitment of individual editorial staff members and young impulses. When dealing with the climate crisis, however, the focus is on traditional journalistic functions and daily routines. Accordingly, innovations are called for. The research offers an insight into the situation in this field. It highlights the complexity of the issue and expresses the questions journalism should ask itself in this context. This work thus offers a starting point for further studies.eingereicht von Isabel KlambauerMasterarbeit Johannes Kepler Universität Linz 2025Arbeit auf den öffentlichen PCs in den Bibliotheken der JKU+Medizin abrufba
Innovating Aerial Sports Videography with Natural Language Instructions
Unmanned aerial vehicles (UAVs) equipped with cameras offer unique advantages for aerial videography by filming from varying altitudes, adapting to complex environments, and capturing dynamic shots from distinctive perspectives. High-quality footage for sports events is typically obtained by skilled human pilots, which limits accessibility and increases operational costs, especially in smaller leagues and amateur events. Automating parts of this process promises overall accessibility, yet it is a significant challenge to create engaging shot sequences. Current automated UAV systems often fall short because they lack domain-specific knowledge or require a user to manually define parameters to capture the desired videos. This thesis develops an early-stage system that addresses these challenges by combining a Large Language Model (LLM), object tracking, low-level control, and filming principles with an intuitive user interface. The system translates natural language instructions into a set of predefined filming actions that guide a UAV in dynamic scenes. The approach uses a local workstation to process images in real time, and a cloud-based LLM converts user instructions into parameterized flight plans. Although LLMs have great potential for robotic planning, this structured framework trades off some of the flexibility for reliability and interpretability. The system was validated through real-world experiments in simplified indoor settings. It demonstrated how user instructions could be translated into high-level filming actions and executed flight paths that smoothly tracked moving subjects of interest. The instructions can be given in free-form natural language, which underscores the user-friendliness of the approach. Overall, this work establishes a foundation for future research in user-driven aerial videography with natural language instructions. While several components of the system can be further improved, its modular design makes it easy to build on. Future work can further develop this foundation by integrating sophisticated filming actions, advanced trajectory optimization methods, and online planning strategies.Unmanned aerial vehicles (UAVs) mit Kameras bieten einzigartige Vorteile für die Luftbildvideografie, da sie aus unterschiedlichen Höhen filmen, sich an komplexe Umgebungen anpassen und dynamische Aufnahmen aus markanten Perspektiven einfangen können. Hochwertige Aufnahmen von Sportveranstaltungen werden in der Regel von erfahrenen Piloten durchgeführt, was die Zugänglichkeit einschränkt und die Betriebskosten erhöht, besonders in kleineren Ligen und bei Amateurveranstaltungen. Die Automatisierung von Teilen dieses Prozesses verspricht eine bessere Zugänglichkeit, doch es ist eine erhebliche Herausforderung, dabei ästhetische Aufnahmen zu erstellen. Aktuelle automatisierte UAV-Systeme stoßen oft an ihre Grenzen, da ihnen entweder anwendungsspezifisches Wissen fehlt oder da sie den Benutzer fordern, Parameter manuell festzulegen, um die gewünschten Videos aufzunehmen. Diese Arbeit entwickelt ein Frühphasensystem, das diese Herausforderungen angeht, indem es ein Large Language Model (LLM), Objektverfolgung, hardwarenahe Steuerung und Videographieprinzipien mit einer intuitiven Benutzeroberfläche kombiniert. Das System übersetzt Anweisungen in natürlicher Sprache in eine Reihe vordefinierter Filmaktionen, die ein UAV in dynamischen Szenen steuern. Der Ansatz verwendet eine lokalen Arbeitsstation, um Bilder in Echtzeit zu prozessieren und ein cloud-basiertes LLM, das Benutzeranweisungen in parametrisierte Flugpläne umwandelt. Obwohl LLMs großes Potenzial für robotische Planung besitzen, tauscht ein strukturiertes Konzept einen Teil der Flexibilität gegen Zuverlässigkeit und Interpretierbarkeit ein. Das System wurde durch echte Experimente in einer vereinfachten Innenumgebungen getested. Es demonstrierte erfolgreich, wie Benutzeranweisungen in Filmaktionen übersetzt und entsprechende Flugpläne ausgeführt werden können, die dynamische Ziele verfolgen. Die Anweisungen können in freier, natürlicher Sprache erteilt werden, was die Benutzerfreundlichkeit des Ansatzes unterstreicht. Insgesamt bildet diese Arbeit eine Grundlage für zukünftige Forschungen im Bereich der Luftbildvideografie mit Anweisungen in natürlicher Sprache. Während mehrere Systemkomponenten weiter verbessert werden können, erleichtert das modulare Design den Ausbau. Zukünftige Arbeiten können diese Grundlage weiterentwickeln, indem sie ausgefeilte Filmaktionen, fortschrittliche Methoden zur Optimierung von Trajektorien und interaktive Planungsstrategien integrieren.submitted by Petzer RubatscherMasterarbeit Johannes Kepler Universität Linz 202
Implementierung und Optimierung von Controlling Systemen im R&D Bereich : Schwerpunkt Start-Ups
Andreas GrissemannMasterarbeit Universität Innsbruck 202
Application of Artificial Intelligence for the Suppression of Metal Artifacts in Magnetic Resonance Imaging
Die folgende Bachelorarbeit untersucht den Einsatz künstlicher Intelligenz (KI), vor allem Deep Learning (DL) basierte Verfahren zur Bildrekonstruktion, zur Reduktion von Metallartefakten in der Magnetresonanztomographie (MRT).
Metallische Implantate beeinflussen durch ihre magnetischen Eigenschaften das Magnetfeld und verursachen erhebliche Bildverzerrungen, die zu Signalverlusten und Artefakten führen können. Konventionelle Korrekturtechniken wie SEMAC, VAT und MAVRIC (-SL) versuchen, diese Störungen zu minimieren, sind jedoch häufig durch lange Akquisitionszeiten und technische Komplexität eingeschränkt einsetzbar.
Im Rahmen einer strukturierten Literaturrecherche wurden vorwiegend aktuelle Studien aus dem Zeitraum 2019 bis 2025 ausgewertet, um KI-gestützte Rekonstruktionsverfahren wie Deep Resolve mit etablierten Methoden zur Reduktion von Artefakten zu vergleichen.
Die Ergebnisse zeigen, dass DL-Verfahren die Bildqualität, speziell in periimplantären Regionen, signifikant verbessern und in vielen Fällen auch die Akquisitionszeit verkürzen können. Deep Resolve erwies sich dabei als integrierter Rekonstruktionsalgorithmus, der bei Vorhandensein von Metallimplantaten eine hohe Bildqualität ermöglicht und sich
flexibel an klinische Anforderungen anpassen lässt. Trotz dieser Vorteile bestehen Einschränkungen, wie zum Beispiel eine eingeschränkte Interoperabilität zwischen MRT-Systemen von diversen Herstellern sowie das Fehlen
multizentrischer Validierungsstudien. Insgesamt zeigen die Ergebnisse jedoch das hohe Potenzial KI-basierter Verfahren, konventionelle Ansätze in der MRT-Bildgebung sinnvoll zu ergänzen oder zu ersetzen.This bachelor thesis investigates the application of artificial intelligence (AI), particularly DL-based image reconstruction methods, for the reduction of metal artifacts in magnetic resonance imaging (MRI). Metallic implants can cause significant distortions in MRI due to their influence on the magnetic field, leading to signal loss and image artifacts. Conventional correction techniques such as SEMAC, VAT, and MAVRIC (-SL) attempt to minimize these distortions, but are often limited by long acquisition times and technical complexity.
This work applies to a structured literature review to evaluate mainly current studies from 2019 to 2025, comparing AI-based reconstruction methods such as Deep Resolve with established artifact reduction techniques. The results show that DL methods improve image quality significantly, especially in peri-implant regions, and in many cases reduce the examination time. Deep Resolve, as an integrated reconstruction algorithm, demonstrated high diagnostic image quality in the presence of metal implants and can be flexibly adapted to individual clinical needs.
Despite these advantages, limitations exist, such as restricted interoperability between MRI systems from different manufacturers and the lack of multicenter validation studies. Nevertheless, the findings confirm the high potential of AI-based methods to complement or surpass traditional approaches in clinical MRI applications
Kidney stone diagnostics using low-dose CT and dual-energy CT: A comparison
Ziel der Arbeit:
Diese Arbeit untersucht, inwiefern sich die Wahl der Bildgebungstechnik auf die
Strahlendosis und die diagnostische Bildqualität auswirkt und welche Vor- und Nachteile
Low-Dose-CT und Dual-Energy-CT jeweils bieten. Ein weiterer Untersuchungsaspekt ist
die Rolle der Radiologietechnolog*innen bei der Durchführung dieses Diagnoseverfahrens.
Dabei wird beleuchtet, welche spezifischen Herausforderungen insbesondere bei
Patient*innen mit akuten Flankenschmerzen zu bewältigen sind.
Methode:
Methodisch basiert die Arbeit auf einer Literaturrecherche und einem Literaturvergleich
sowie einer quantitativen Online-Befragung. Für den Literaturvergleich wurde ein Scoping
Review durchgeführt, bei dem die Datenbanken „Pubmed”, „Google Scholar” und
„ScienceDirect” nach relevanter Fachliteratur durchsucht wurden. Der Fragebogen wurde
mit Survio erstellt, die Auswertung deskriptiv in Excel durchgeführt und die Ergebnisse
tabellarisch und grafisch dargestellt. Anschließend erfolgte ein Vergleich der
Befragungsergebnisse mit aktuellen wissenschaftlichen Studien.
Ergebnisse:
Die Ergebnisse der Umfrage mit 68 Teilnehmer*innen bestätigen die Literatur. Die Dual
Energy-CT ermöglicht eine materialspezifische Analyse, ist jedoch aufwendiger in der
Nachbearbeitung und mit höherer Strahlenbelastung verbunden. Die Low-Dose-CT wird
häufiger eingesetzt (58,8%, n=40) und überzeugt durch geringe Strahlendosis, schnelle
Durchführung und gute Bildqualität, bietet jedoch keine chemische Steinanalyse. Die
Lagerung von Patient*innen mit starken Flankenschmerzen in Rückenlage (58,8%, n=40)
ist herausfordernd, kann aber durch einfühlsame Kommunikation und Lagerungshilfen
verbessert werden.
Diskussion:
Eine Limitation der Umfrage ist das Fehlen von Filterfragen, was die Aussagekraft einzelner
Ergebnisse einschränkt. Zudem sind die Ergebnisse durch freiwillige Teilnahme, mögliche
Selbstselektion und unterschiedliche technische Rahmenbedingungen der Einrichtungen
limitiert. Darüber hinaus basiert die Studie auf subjektiven Einschätzungen ohne objektive
klinische Daten.Aim of the work:
This thesis examines the extent to which the choice of imaging technique affects the
radiation dose and diagnostic image quality and the advantages and disadvantages of
low-dose CT and dual-energy CT. Another aspect of the study is the role of radiographers
in carrying out this diagnostic procedure. The specific challenges that need to be
overcome, particularly in patients with acute flank pain, will be highlighted.
Method:
Methodologically, the work is based on a literature search and comparison, as well as a
quantitative online survey. A scoping review was carried out for the literature comparison,
in which the databases “Pubmed”, “Google Scholar” and “ScienceDirect” were searched
for relevant specialist literature. The questionnaire was created using Survio, the
evaluation was carried out descriptively in Excel and the results were presented in tabular
and graphical form. The survey results were then compared with current scientific studies.
Results:
The results of the survey with 68 participants confirm the literature. Dual-energy CT
enables a material-specific analysis, but is more complex in terms of post-processing and
is associated with higher radiation exposure. Low-dose CT is used more frequently
(58.8%, n=40) and impresses with its low radiation, fast performance and good image
quality, but does not offer chemical stone analysis. Positioning patients with severe flank
pain in the supine position (58.8%, n=40) is challenging, but can be improved by
empathetic communication and positioning aids.
Discussion:
One limitation of the survey is the lack of filter questions, which limits the significance of
individual results. In addition, the results are limited by voluntary participation, possible
self-selection and different technical conditions at the facilities. Furthermore, the study is
based on subjective assessments without objective clinical data