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    Vienna Shorts 2024: vom 28. Mai bis 2. Juni 2024

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    Das Kurzfilmfestival Vienna Shorts, dass heuer zum 21. Mal stattfindet, hat den Einreichrekord abermals gebrochen. Das von den Veranstalterinnen fair und grün ausgerichtete Festival findet heuer vom 28. Mai bis 2. Juni 2024 statt. Es werden ausgewählte Werke von österreichischen und internationalen Filmschaffenden präsentiert und prämiert. Schauen Sie sich das an!The short film festival Vienna Shorts, which is taking place for the 21st time this year, has once again broken the submission record. The fair and green festival organized by the organizers will take place this year from May 28th to June 2nd, 2024. Selected works by Austrian and international filmmakers will be presented and awarded. Look at that

    Postdigital Images as \u27In-between\u27: An Interface for Teaching and Learning Processes in Art Education

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    Postdigitale Bilder beinhalten das Verschmelzen von digitaler und analoger Welt und bieten sowohl Herausforderungen als auch Chancen für Bildungskontexte, insbesondere im Bereich der Kunstpädagogik. Der vorliegende Beitrag befasst sich mit Postdigitalen Bildern, ihrer Bedeutung in der heutigen Gesellschaft und der Notwendigkeit ihrer Integration in Bildungsumgebungen. Das Konzept In-between dient dabei als zentraler Aspekt, um die Potenziale von Zwischenräumen zu verdeutlichen. Sei es das In-between zwischen analogen und digitalen Lebensräumen sowie die Minderung von Wissensgefällen zwischen Lehrenden und Lernenden. Dabei werden Postdigitale Bilder und ihr Alltagsbezug als Schnittstelle zwischen Lehrenden und Lernenden betrachtet, die es ermöglicht, auf Augenhöhe zu interagieren und das Konzept der Wissensvermittlung neu zu gestalten. In Bezug auf das Unterrichtsfach Kunst und Gestaltung arbeitet der Beitrag heraus, dass der Umgang mit Postdigitalen Bildern nicht ausschließlich auf visuelle Aspekte beschränkt sein sollte, sondern auch soziologische Gesichtspunkte berücksichtigen muss.Postdigital images involve the merging of the digital and analog worlds, presenting both challenges and opportunities for educational contexts, particularly in art education. This article addresses postdigital images, their significance in today’s society, and the necessity of their integration into educational environments. The concept of in-between serves as a central aspect to highlight the potential of intermediate spaces. This includes the in-between of analog and digital living spaces and the reduction of knowledge gaps between teachers and learners. In this context, postdigital images and their everyday relevance are seen as an interface between teachers and learners, enabling interaction on equal footing and reshaping the concept of knowledge transfer. Regarding the subject of art and design, the article emphasizes that dealing with postdigital images should not be limited to visual aspects alone bit should also consider sociological perspectives

    Kathederstreithengst: Die vielfältigen Aktivitäten Otto Neuraths im Roten Wien

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    Günther Sandner fasst in seinem zeithistorischen Beitrag die Biografie und das politische Wirken Otto Neuraths zusammen, um damit eine maßgebliche intellektuelle Linie nachzuzeichnen, die zutiefst mit dem Roten Wien verbunden ist. Auch 100 Jahre später sind die Leistungen von Neurath und die Positionen des Austromarxismus – so etwa die Forderung nach einer „Vollsozialisierung“ von Wirtschaft und Gesellschaft – angesichts des neofeudalen Kapitalismus von beeindruckender Aktualität.In his contribution to contemporary history, Günther Sandner summarizes Otto Neurath’s biography and political work in order to trace a decisive intellectual lineage that is deeply connected to Red Vienna. Even 100 years later, Neurath’s achievements and the positions of Austromarxism – such as the demand for a “full socialization” of the economy and society – are impressively topical in the face of neo-feudal capitalism

    Innovation nimmt den Ball auf: Verbesserung des Flagfootball-Lernens durch den Einsatz eines Flipped-Classroom-Modells mit Moodle, H5P und Storytelling: Am Praxisbeispiel von Lehrpersonen der Sekundarstufe

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    ZusammenfassungDieser Artikel untersucht die Anwendung des Flipped Classroom-Modells im Sportunterricht, insbesondere bei Flagfootball, mit dem interaktiven E-Learning-Tool H5P. Ein dedizierter Moodle-Kurs, "Flagfootball4school", wurde entwickelt, um verschiedene Lernressourcen anzubieten und Schüler:innen auf individuelle Weise an Theorie und Regeln von Flagfootball heranzuführen. Experteninterviews halfen, die Anforderungen und Erwartungen an das E-Learning-Tool und den Einsatz des Flipped-Classroom-Modells zu verstehen. Die Evaluierung nach fünf Jahren zeigte eine hohe Zufriedenheit der Schüler:innen mit der Möglichkeit, das Material in eigenem Tempo zu durchlaufen und dank der H5P-Features ihre Begeisterung und ihr Verständnis von Flagfootball zu steigern. Trotz einiger technischer Herausforderungen trug der Kurs im Allgemeinen zur Verbesserung des Lernens und Verständnisses der Flagfootballregeln bei. Der Moodle-Kurs "Flagfootball4school" ermöglichte es den Schülern, durch den Einsatz von H5P, eigene Lernwege zu finden und Theorie und Regeln des Flagfootballs nachzuvollziehen. Durch die Betrachtung der Vorbilder in den Videos konnte eine Begegnung mit der eigenen Identität, Grenzen und Möglichkeiten der eigenen Spielstärken und Spielschwächen besser abgeschätzt werden, die Schüler:innen ordneten sich schneller auf eine sich zugeschnittene Spielposition zu und waren zufriedener damit.AbstractThis article explores the application of the flipped classroom model in physical education, specifically in flag football, using the interactive e-learning tool H5P. A dedicated Moodle course, “Flagfootball4school”, was developed to provide various learning resources and introduce students to the theory and rules of flag football in an individualized way. Expert interviews helped to understand the requirements and expectations of the e-learning tool and the use of the flipped classroom model. The evaluation after five years showed a high level of student satisfaction with the ability to go through the material at their own pace and increase their enthusiasm and understanding of flag football thanks to the H5P features. Despite some technical challenges, the course generally contributed to the improvement of learning and understanding of flag football rules. The Moodle course “Flagfootball4school” enabled students to find their own learning paths and understand the theory and rules of flag football through the use of H5P. By watching the role models in the videos, they were able to come to terms with their own identity, limits and possibilities of their own playing strengths and weaknesses. Weaknesses could be better assessed, the students were able to assign themselves more quickly to a playing position and were more satisfied with it

    Ästhetische Medienbildung in der Zwickmühle zwischen Kritik und Affirmation: Aktuelles Dilemma kulturorientierter Medienarbeit und Möglichkeiten eines Auswegs

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    An den Zugängen zur aktiven, kulturorientierten Medienarbeit seit den 1980er-Jahren wird neuerdings eine affirmative Haltung gegenüber problematischen medialen und damit zusammenhängenden politökonomischen Entwicklungen beanstandet. Die aktuelle Renaissance theoretischer Positionen aus den 1970er-Jahren bringt die Handlungsorientierte Medienpädagogik in eine Zwickmühle. Denn eine Rückkehr zur damaligen Praxis der ideologiekritischen alternativen Medienarbeit wird weder als möglich noch als wünschenswert erachtet. Einen Ausweg aus diesem Dilemma könnte der Ansatz der ‚Kreativen Kollisionen‘ bieten. Dabei werden bewusst ästhetische Irritationen verursacht und damit Widerstände evoziert, um Menschen neue Denkräume und Handlungsperspektiven zu eröffnen. Eine derart ausgerichtete kreative Medienarbeit könnte Kontingenz- sowie Differenzerfahrungen ermöglichen (und damit kritische Fähigkeiten fördern), ohne den Spaß und die Freude zu vernachlässigen, die im Zuge solcher Projekte entstehen. Dieser Artikel erscheint unter der Creative-Commons-Lizenz by-nd/3.0/at.The approaches to active, culture-oriented media work since the 1980s have recently been criticized for their unreflected or affirmative attitude towards problematic media and related political-economic developments. This puts action-oriented media education in a dilemma insofar as a return to the theory and practice of the ideology-critical alternative media work of the 1970s is considered neither possible nor desirable. The ‘creative collisions’ approach could offer a way out of this dilemma. Here, the conflicts or resistance and the fascination that arise in the active engagement with aesthetic forms of expression are not played off against each other, but rather viewed and treated as two sides of the same coin. Creative media work oriented in this way could facilitate experiences of contingency and difference (and thus promote critical skills) without neglecting the fun and enjoyment that arises in the course of such projects. This article is published under the Creative Commons licence by-nd/3.0/at

    Evelyn Echle/Kristina Köhler (Hg.): Mode. montage AV 32, 1/2023.: Marburg: Schüren 2023. ISBN: 978-3-7410-0392-9. 196 Seiten, 16,90 €.

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    Audrey Hepburn im ikonischen "Little Black Dress" von Givenchy in Breakfast at Tiffany’s (Blake Edwards, US 1961), Anne Hathaway verloren im Fashionbusiness in The Devil Wears Prada (David Frankel, US 2006), das sind wahrscheinlich die ersten Assoziationen, die man hat, wenn man an das Thema Mode im Film denkt.Zusammenarbeiten von großen Modehäusern bzw. renommierten Designern mit Filmschaffenden (wie Dior mit Hitchcock, Chanel mit Resnais oder Gaultier mit Besson), also Synergien, die sich zwischen Kunst und Kommerz bewegen, bilden aber nur einen kleinen Ausschnitt der vielschichtigen Wechselwirkungen von Film und Mode.Wie vielgestaltig diese sind, will diese Ausgabe der Zeitschrift montage AV mit ihrem Schwerpunkt Mode zeigen. Die beiden Herausgeberinnen Evelyn Echler und Kristina Köhler geben ihrem Editorial den Titel "Verwobenes" und lenken den Blick auf die nicht augenscheinlichen Verbindungen vom Stofflichen des Textils und der Materialität des Filmischen: Beispiele für dieses Naheverhältnis wären etwa die Kunststoff-Verbindung Zelluloid, die sowohl als durchsichtiger Träger für fotographische Filme, als auch – zumindest in ihrer Anfangszeit – in der Bekleidungsindustrie in Form von Korsettstäbchen oder Manschetten Verwendung findet, oder auch die Praxis der (analogen) Montage mit ihrer Ähnlichkeit zu dem Zuschneiden und Vernähen von Stoffen. Mode kommt aber auch eine diegetische Bedeutung im Film zu. Als Kostüm kann sie den Film in einer Zeit verorten und Zeitsprünge visualisieren, als Kleidung ist sie weit mehr als nur Angezogen-Sein, sondern sozialisiert und individualisiert ihren jeweiligen Charakter. Die Beiträge dieser Ausgabe setzen sich aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln mit der ästhetischen, kommerziellen, sozialen und historischen Bedeutung von Bekleidung im Zusammenhang mit filmischer Erzählung auseinander. Zwei Texte beschäftigen sich mit der Stummfilmzeit: Marie-Aude Baronian stellt den Schrankkoffer der armenischen Schauspielerin und Genozid-Überlebenden Aurora Mardiganian in den Mittelpunkt ihrer Überlegungen zum Kostüm und seiner Bedeutung für eine Erinnerungskultur, die sowohl etwas Identitätsstiftendes hat, als auch einem gewissen Exotismus Vorschub leistet. Der überdimensionale Koffer wie auch sein Inhalt, Kleider und Accessoires waren, als Überbleibsel aus einem ausgelöschten armenischen Lebensalltag, Teil der Promotionstour durch die USA, auf der Aurora Mardiganian den Film Auction of Souls (auch: Ravished Armenia, Oscar Apfel, US 1919) begleitete, von dem heute nur noch wenige Fragmente erhalten sind.1919 ist auch der Zeitpunkt, an dem Jeanpaul Goergen seinen Beitrag über die vielgestaltige Beziehung von Mode und Film festmacht. Im ersten Jahr nach dem Ende des Ersten Weltkriegs kommt der Damenmode eine besondere Bedeutung zuteil: die Sehnsucht nach Luxus und Zerstreuung lässt Mode zu einem Wirtschaftsfaktor werden, der auch die Filmwelt nachhaltig durchdringt, von den Kostümen im Film, der Kleidung der (weiblichen) Stars, bis hin zu Berufsfeldern wie dem Kostümbild. Auch einen Weltkrieg später zeigen sich Wirtschaftswachstum und Fortschrittswille an der Mode. Sigrun Lehnert untersucht in ihrem Text "Vom Luxushotel zur Fabrikhalle", dass Modeschauen von 1950-1965 ebenso integraler wie auch beliebter Bestandteil von Kino-Wochenschauen in Ost- und Westdeutschland waren und macht anschaulich, wie nicht nur ideologische, sondern auch ästhetische und inszenatorische Unterschiede zu erkennen sind.Eine Modenschau als Film, die Präsentation der Hermès-Herren-Kollektion Sommer 2021 mit dem vielsagendem Titel Hors-Champ, entpuppt sich in Bianka-Isabell Scharmanns Text als viel mehr als nur eine Notlösung, um die pandemiebedingte Unmöglichkeit einer Show vor einem Livepublikum zu kompensieren.Die seltsam aus der Zeit gefallene Kleidung der Hauptfigur Martha aus Rainer Werner Fassbinders gleichnamigem Film aus dem Jahr 1974 ist der Ausgangspunkt für Christine Noll Brinckmanns Überlegungen zu einer – selbst im Nachkriegsdeutschland – omnipräsenten NS-Ideologie, die das Geschlechterverhältnis prägt: "zu der Erkenntnis Fassbinders, dass der Schatten der NS-Zeit, der noch Jahrzehnte über der bürgerlichen Ehe liegt, für eine unheilvolle Polarisierung der Geschlechter sorgt; und dass übermäßiger Masochismus in die Hölle weiblicher Lähmung führt" (S.112)

    Civilly Disobedient or Legally Justified? Reflecting on AG Flensburg’s Recognition of a Climate Necessity Defence

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    Im Herbst 2022 rechtfertigte das AG Flensburg den tatbestandlichen Hausfriedensbruch eines Klimaaktivisten nach § 34 dStGB (rechtfertigender Notstand). Wie kann ein solcher „Klimanotstand“ juristisch begründet werden? Die Wertung des AGs bedarf einer besonderen juristischen wie rechtstheoretischen Analyse. Dem aus dem Klimabeschluss und Art. 20a GG abgeleiteten Rechtsgut „Klimaschutz“ wird an mehreren Stellen der Prüfung besonders großer Wert zugemessen. Eindrucksvoll ist hier, dass sich die Argumentation des Gerichts zur Begründung einer dauerhaften Klima-Notstandslage eignet. Zudem argumentierte das AG mit einem neuartigen Standard für die Geeignetheit der Notstandshandlung, im Urteil als „unmittelbarer Wirkungszusammenhang“ bezeichnet. Auch die Abwägungsentscheidung im Hinblick auf die Angemessenheit der Notstandshandlung zeigt eine (neue) interessante Wertung bzgl. dem Vorrang staatlicher Gefahrenabwehr. Diese Neuigkeiten werden juristisch dargelegt und auch hinterfragt. Im Anschluss an diese Fragen wird die Rechtstheorie zur Bewertung zivilen Ungehorsams herangezogen und parallele Überlegungen aufgezeigt. Das Gericht sprach explizit davon, sich nicht mit zivilem Ungehorsam zu beschäftigen, da es sich nicht um solchen handele. Trägt diese Wertung? Tatsächlich eröffnet sich in der Argumentation des Gerichts eben jenes Spannungsfeld zwischen Legalität und Legitimität, welches klassisch-liberale Theorien des zivilen Ungehorsams zu erfassen suchen. In einer gewissen Parallelität zur rechtlichen Betrachtung scheitern aber auch diese daran, die Eigenheiten des Klimaaktivismus zufriedenstellend zu erfassen und zu erklären. Jedenfalls zeigen sich insgesamt einige Schwachstellen, die von der schrittweisen Anpassung einer nationalen Rechtsordnung an die globale Klimakrise bedingt sind.In autumn 2022, the District Court of Flensburg justified the criminal trespassing of a climate activist under Section 34 German Criminal Code (necessity as justification). How can such a "climate necessity defence" be legally justified? The court\u27s assessment calls for a special legal and legal-theoretical analysis. The legal interest in "Climate Protection" – derived from the Climate Order of the Federal Constitutional Court of Germany and Article 20a of the Basic Law – is accorded particularly high value at several key points of the ruling. What is impressive here is that the court\u27s reasoning is suitable for justifying a permanent state of climate necessity. In addition, the AG argued a novel standard for the suitability of the act of necessity, referred to in the judgement as "immediate interdependence". The weighing of interests regarding the adequacy of the act of necessity also shows a (new) interesting assessment regarding the priority of state measures to avert danger. These considerations are scrutinised with regard to German law. Subsequently, the legal theory of civil disobedience is used to outline parallel considerations. The court explicitly stated that it was not concerned with civil disobedience because the activism could not be qualified as such. Does this judgement hold water? In fact, the court\u27s reasoning opens the very same field of tensions between legality and legitimacy that classical liberal theories of civil disobedience seek to explore. However, in a certain parallelism to the legal assessment, these too fail to satisfactorily grasp the peculiarities of the climate activism at hand. In any case, this paper seeks to present some of the overall weaknesses in statutory law and legal theory in adapting to the global climate crisis on a national level

    „Raum erkunden / Exploring Space“. Editorial

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    „Raum erkunden / Exploring Space“. Editorial„Raum erkunden / Exploring Space“. Editoria

    City, Country, Rock: Space and its Ethical Significance in the Samson Narratives (Judg 13–16)

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    Geografie und Soziologie haben in den letzten Jahrzehnten ein Konzept von Raum entwickelt, welches sich von der starren, homogenen und unbelebten Vorstellung verabschiedet hat. Raum wird nun als belebter Raum verstanden, der von seinen Subjekten konstituiert und verwandelt wird. Diese handlungsorientierte Vorstellung rückt Raumbetrachtungen in die Nähe ethischen Denkens, welches auf topografische Verortungen angewiesen ist. Als fiktiver Raum gelten diese Vorstellungen auch für die in biblischen Erzählungen beschriebenen Räume. Einen solchen Raum bezeichnen die Erzählungen um den Helden Simson. Dieser schwankt zwischen Assimilation und Eroberung des Grenzgebiets zwischen Israeliten und Philistern, tritt aber schließlich als Eroberer auf, der die Feinde in ihrer Heimat erheblich dezimiert. Dies zeigt die große Problematik auf, eine solche Ethik in die heutige Zeit zu übertragen.In recent decades, geography and sociology have developed a concept of space that has abandoned the rigid, homogeneous and inanimate notion. Space is now understood as an animate space that is constituted and transformed by its subjects. This action-oriented notion moves considerations of space close to ethical thinking, which relies on topographical localizations. As a fictional space, these ideas also apply to the spaces described in biblical narratives. Such a space is described by the stories about the hero Samson. The latter vacillates between assimilation and conquest of the border area between Israelites and Philistines, but finally appears as a conqueror who considerably decimates the enemies in their homeland. This shows the great problem of transferring such an ethic to present ethical thinking

    What is radical? Revolutionary concepts and militant strategies in the context of feminism and the labor movement

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    „Radikal sein“ war und ist Selbstdefinition und Ausdruck politischer Haltung. Gleichzeitig dient/e der Radikalitätsbegriff als Projektionsfläche für Normierungsprozesse und Ausschlussmechanismen sowie politische, soziale und religiöse Kämpfe.“Being radical” was and is a self-definition and expression of a political stance. At the same time, the concept of radicalism serves as a projection surface for standardization processes and exclusion mechanisms as well as political, social and religious struggles

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