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Concert collectif (version définitive)
Im Sinne des Experiments machte es sich der Komponist zur Regel, beim Schöpfen aus dem Grundmaterial in jedem Stil die in seinen Augen attraktivsten Elemente auszusuchen, zunächst ohne Rücksicht auf irgendeine Vorstellung von Struktur. Heraus kam dabei e
Times Five
stereophonische Gestaltung, 2 x 2 Kanäle. Wiedergabeapparatur: frontale Klangprojektion auf zwei Etagen. »Times Five« beruht auf jenen elektroakustischen Techniken, die es erlauben, die Klänge in einem viel weiteren Raum zu vervielfachen, zu montieren un
Canzone II
Das Werk ist eine Variation über im Jahr 1957 komponierte Elemente für fünf Blechinstrumente. Das Werk erinnert an Gabrielis »Canzone« und erweist sich als ein kurzes Stück dekorativer Art, das sämtliche traditionelle Möglichkeiten der eingesetzten Instr
Phonologie
Die menschliche Stimme diente oftmals als Grundmaterial für elektroakustische Tonmontagen, von »Vocalises« von P. Henry (1951) bis zu »Thema« von L. Berio (1958). Hier legte sich der Komponist die Beschränkung auf, für sein musikalisches Bauexperiment au
Etude 3
Der bewusst schmucklos gehaltene Titel des Werks bezeugt, dass der Komponist keinerlei außermusikalische Ziele verfolgte. Zweck dieser Arbeit war der Versuch, mit Tönen, die nicht von Musikinstrumenten stammen, wie in einem klassischen Stück einen logisc
L´Archipel
Das Werk besteht aus 4 Sätzen, die aneinandergereiht werden können oder nicht: 1. Leichte Schaukelbewegungen 2. Kadenzen, frei aber streng eingegrenzt 3. Gefaltete, gemischte Zeiten 4. Endlich stillstehende Objekte Im ersten und im letzten Satz wir
Komposition für elektronische Klänge, Vokalklänge und Orchester
»Position« wurde 1960/61 komponiert und im Studio für elektronische Musik des WDR realisiert. Dem Werk (zur Ehren Robert Schumanns) liegt die Idee einer offenen Form zugrunde, die nicht auf der bloßen Vertauschbarkeit von Formteilen beruht, sondern dere
Komposition für elektronische Klänge, Vokalklänge und Orchester
»Position« wurde 1960/61 komponiert und im Studio für elektronische Musik des WDR realisiert. Dem Werk (zur Ehren Robert Schumanns) liegt die Idee einer offenen Form zugrunde, die nicht auf der bloßen Vertauschbarkeit von Formteilen beruht, sondern dere
Bohor
In »Bohor« - Pierre Schaeffer gewidmet - wird Stereophonie nicht nur für Bewegungseffekte, die sie erfahrbar macht, sondern zu einem klassischeren Zweck, zur Bereicherung der Klangqualität genutzt. Dank einer Art Vermehrung der Information wird dadurch
Points-Mouvements
Experiment mit 2 Farben: quasi reine Töne und mikro-rhythmische Schläge. "Eine Musik [zu] schaffen, indem Gruppen von lebendigen und toten Einzelpunkten in einer einzigen 'Bewegung' erfaßt werden", ist laut eigenen Angaben die Intension des Komponisten f