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    Making of history

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    Was hat ein Schulinternat in Tansania mit der Gedenkstätte des Konzentrationslagers Bergen- Belsen zu tun? Die biografische Erzählung um einen Zivilgefangenenaustausch im 2. Weltkrieg verbindet zehn Menschen auf drei Kontinenten, die einander nie kennengelernt haben. Die Protagonisten des Films suchen in Bildern der Originalschauplätze nach Bezügen zur eigenen Biographie, die sich nicht immer herstellen lassen. Ein Bild kann umgedeutet werden. Das Gedächtnis hat Räume vermischt und umkonstruiert, die wiederholte Erzählung hat andere Zusammenhänge zementiert. Constanze Fischbeck und Daniel Kötter montieren eine heterogene Erzählung, die verschiedene Zeiten, kulturelle und historische Konstellationen über vier Kulturräume zueinander in Beziehung setzt

    Metamorphosen

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    Die Katastrophe von Fukushima ist uns allen noch in schmerzhafter Erinnerung. Aber wie war das damals genau mit Tschernobyl? Der Filmemacher Sebastian Mez beginnt zu recherchieren und stößt auf einen Umweltskandal, von dem kaum jemand auf der Welt zu wissen scheint. Im südlichen Uralgebiet, zwischen den großen Industriestädten Tscheljabinsk und Jekaterinburg lässt Stalin kurz nach dem Zweiten Weltkrieg die Plutoniumfabrik Majak errichten. Unter unzulänglichen Arbeits- und Sicherheitsbedingungen wird hier Material für die sowjetische Atombombe produziert und radioaktive Abfälle einfach in die umliegenden Gewässer geleitet. 1957 explodiert ein Stahltank und setzt große Mengen an radioaktivem Material frei. Die Geheimhaltung des sowjetischen Regimes gelingt, die meteorologischen Umstände lassen die Messgeräte im Westen nicht ausschlagen, vor den Einheimischen der betroffenen Gebiete wird der Vorfall heruntergespielt. Es geht weiter wie zuvor, zahlreiche Unfälle und Störungen folgen, auch heute noch dient die Anlage der Wiederaufbereitung von Kernbrennstoffen. METAMORPHOSEN spürt den Ereignissen rund um das Kraftwerk und ihren Folgen für die Menschen vor Ort nach. Spüren ist das richtige Wort: Mez geht es um eine emotionale Sichtbarkeit. Kontrastreiche Schwarzweiß-Aufnahmen fangen die karge, unwirtliche Landschaft ein, legen Strukturen frei, Gesichter, entlarven Posen. Die fast ausschließlich im Off ablaufenden O-Töne erzählen schockierende Einzelheiten: das langjährige Baden im zutiefst verseuchten Fluss, fehlende oder falsche Kommunikation der Verantwortlichen, etc. Zur zentralen Stelle in METAMORPHOSEN wird eine Szene, in der vor der Kamera versucht wird, die radioaktive Strahlung sichtbar zu machen. Eine subjektive Einstellung startet etwa 20 Meter vom Fluss entfernt und bewegt sich langsam in Richtung Ufer. Das Knacken des Messgeräts wird immer stärker, die Anzeige auf der Skala verzehnfacht, verhundertfacht, vertausendfacht sich. Die Anordnungen des Films sind zutiefst kinematografisch, reichen dann aber doch auch weit über das Kino hinaus: als Anklage an ein politisches System der UdSSR und ihres Nachfolgestaats, dessen Verständnis von Kollateralschäden fassungslos zurücklässt: Die Bewohner des eine Stunde Autofahrt von Majak und nur wenige Meter vom Tetcha-Fluss entfernt liegenden Dorfes Musljumowo wurden mittlerweile umgesiedelt in ein drei Kilometer entferntes Alibidorf

    Rouge

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    Eine Erschütterung des Körpers, visualisiert auf Super 8 Film. Der Körper reagiert auf die Außenwelt und es stellen sich fundamentale Fragen

    5 Meters 80

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    Turmspringen im Schwimmbad: Bei einer Größe von 5,80 Metern ist das für Giraffen kein leichtes Unterfangen, aber nur wer wagt, besteht auch waghalsige Abenteuer

    Gérard Grisey: Les Chants de l'Amour

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    Das Vokalensemble SCHOLA HEIDELBERG führt am ZKM „Les Chants de l’Amour“ von Gérard Grisey auf, der mit dem Stück eine andere Darstellung beabsichtigt, wie es in der Tradition der Liebeslieder üblich ist: Es geht ihm nicht darum, die subjektiven inneren Regungen eines Liebenden musikalisch zum Ausdruck zu bringen. Vielmehr geht in „Les Chants de l’Amour“ um die möglichst strukturelle Entfaltung des Phänomens ‚Liebe’. [Text: Schola Heidelberg/red. überarbeitet v. M. Hohendorf

    grafik unten

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    43-Kanal-Umsetzung der 11-Kanal ambisonics Produktion für den Klangdom.Kein digitales Visualisierungswerkzeug und keine Partitur können darstellen oder vermitteln, was unsere Wahrnehmung beim Hören von dreidimensionalen Klangobjekten produziert. Grafische Notationen und Forminterpretationen sowie Visualisierungshilfen und -experimente, wie sie seit den frühen Tagen der elektronischen Musik gemacht wurden, haben dies immer wieder versucht. Und ob bei Stockhausens Studie 2 oder Ligetis Artikulation, aber auch Darstellungen in Spektrographen, Oszillogrammen oder Spektren sowie Amplituden-Raum-Zeiteintragungen in herkömmlichen DAWs(Digital Audio Workstation) und avancierten Spatialisierungssoftwares, allen visuellen Aufzeichnungen oder grafischen Übersetzungen, ob vor oder nach Entstehung des Werks entstanden, hängt eine Autorität an, die das Auditive überlagert oder zumindest zu überlagern droht. Das Visuelle hat die Deutungshoheit und dies natürlich nicht nur in der Computermusik

    In My Opinion Looks Are Really Just A Psychological Barrier

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    Eine entlegene, unterirdische Grabkammer inmitten der Wüste hütet seit 50.000 Jahren ihr radioaktiv strahlendes Vermächtnis. Wann ist etwas wirklich zu? Vorraussetzung dafür, dass auch zwei Meere, eine Savanne und mehrere sprachliche Lautverschiebungen später sich niemand mit einem Fluch belädt, sind wetterfeste Schlösser und durchdachte Warnhinweise. Und wenn dort dennoch einer gräbt, möge der Wind nicht zu uns rüber wehen, darauf ein Lied

    IMA_Lounge: Mark Fell, Gábor Lázár

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    Abstrakte experimentelle Klänge und tanzbare, elektronische Beats erwartet das Publikum der zweiten IMA_lounge des Jahres 2014. Während Mark Fell in seinen Arbeiten populäre Musikstile – wie Electronica und Techno – mit algorithmischen und mathematischen Systemen verknüpft, beschäftigt sich Gábor Lázár mit Zufallsoperationen und ungewöhnlichen Rhythmen. Derzeit arbeiten die beiden an einem gemeinsamen »2x12“« Album, das noch in diesem Jahr veröffentlicht werden soll. Zwischen diesen Live-Sets und im Anschluss locken die DJs »Raubjunge & Jonas« des Freiburger Kollektivs »La Rokoko« mit assoziativen Linien durch Genres wie UK-Techno und Minimal Wave auf die Tanzfläche

    Quantensprünge XIX – Konzert II

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    Jan Kohl »Blechgebläse« (2012–2014) Orestis Goumenos »Elefsina« (2014) Trevor Grahl »From Curious Lands and Places« (2014) Fausto Romitelli »Domeniche Alla Periferia Dell'Impero« (1997) Valerio Sannicandro »Scripta« (2003) Diego Ramos Rodriguez »Puzzle triads − for trombone and ensemble« (2014

    Nicht ohne mein Händi!

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    Ich bearbeite das Thema szenisch mit zwei Strichfiguren, die sich fiktiv mit der Begegnung eines Mobiltelefonbesitzers auseinander setzen. Die Situation, die die beiden schildern, ist örtlich in einem Kino verortet. Die Situation orientiert sich an der Ausgangsfrage: "Begegnen sich Menschen anders, wenn sie Mobiltelefonnutzer sind? Und wie bewusst nehmen Menschen ihre (a)soziale Kommunikation als Wirkung wahr, wenn sie ein Handy oder Smartphone besitzen? Werden sie je nach Ort anders wahrgenommen? Wie zum Beispiel in einem Kinosaal?

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