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FURRY BABY
FURRY BABY handelt von Frauen, die ihre Beziehung zu ihrem Haustier filmen und den Clip anschließend im Internet veröffentlichen. Die Clips heißen üblicherweise "Furry Friend Tag" oder "Pet Tag". Am Ende stellt sich die Frage, was uns der Umgang des Menschen mit seinem Haustier über unsere Kultur, unsere Gesellschaft und uns selbst verrät
Trance or Lamento di Bali
The raw sound material for this composition was a recording that I made of a Gamelan
ensemble in the Kraton (Sultan´ s Palace) in Yogyakarta in October 2002, from which three
samples were chosen. The first of these comprises the full ensemble of metallophones (such
as gong, kempul, slenthem, gender, kenong, bonang, and saron) and the kending, a drum. The
two others contain smaller, mixed ensembles in which the metallophones are joined by bamboo
flute and singers. [W. Jentzsch
Gesualdo four 0 one
Mit Chor- und Bläserkonzerten holen das ZKM | Institut für Musik und Akustik, Kirchenmusikdirektor Christian-Markus Raiser und das Blechbläserensemble bach, blech & blues die Klanglichkeit von San Marco in Venedig in das ZKM und die Ev. Stadtkirche Karlsruhe am Marktplatz
Brain Decomposition
Das Stück »Brain Decompositions« vermittelt die räumliche Beschaffenheit
von Gehirnströmen. Die Lautsprecher geben dabei die Bestandteile wieder,
aus denen das elektrische Gehirnsignal komponiert ist. Mit der „Independent
Component Analysis“ wird ein Verfahren zur räumlichen Trennung der
Klangquellen zur Anwendung gebracht, welche von Aufzeichnungen 30 am
Schädel befestigter Elektroden aus einem sprachwissenschaftlichen Experiment
stammen. Das Stück resultiert aus der Zusammenarbeit von Christoph Illing und
dem Neurowissenschaftler Titus von der Malsburg. Teile des Stückes wurden im
Studio für Elektronische Musik der TU Berlin, Fachgebiet Audiokommunikation,
produziert
NS-12
Mit den Mitteln von Klang und Bild zeichnet NS-12 das Porträt des in Seyðisfjörður, Island liegenden Fischtrawlers Gullver. Der Trawler ist eine Welt in sich, ein individueller Raum eben so sehr wie ein kollektiver. Für die an Bord arbeitenden Menschen mag dieses Schiff als ein Werkzeug erscheinen, doch künstlerisch wird es als lebendiger Organismus wahrgenommen, ein musikalisches Experiment, das die Sinne stimuliert, eine visuelle Landschaft, die durch Texturen und Farben beeindruckt, eine beständige Bewegungsempfindung, geborgen in Schwere und Grobheit. Mit seinem expressionistischen Ansatz bildet das Werk das Momenthafte einer alltäglichen Situation ab und erzielt so ein experimentelles Ergebnis. Es vermittelt einen Eindruck der menschlichen Wesensart, die für das Leben an Bord mit dem heftigen Rollen des Schiffs und dem unaufhörlichen Tönen der Maschine essentiell ist. Die Original-Soundscape wurde als zeitgenössische Komposition umgesetzt, in der alles Material der Wirklichkeit entspringt, wohingegen das Bild hauptsächlich auf Stilllebenaufnahmen basiert, in denen das Moment der visuellen Wahrnehmung einen Realismus übersteigt. Zusammen erforschen diese beiden Modi den gesamten Körper des Schiffs, erfassen das Wesen eines visuell faszinierenden Stahllabyrinths, in dem jeder Raum seine ganz eigene Weise hat, den Klang der Maschine zu tragen. Die Bild und Ton umfassende Arbeit basiert rein auf Feldaufnahmen, die durch Voiceover-Aufnahmen des Kirchenchors von Seyðisfjörður sowie der vierten Präsidentin Islands, Vigdís Finnbogadóttir, begleitet wird. Die Aufnahmen auf Gullver NS-12 fanden im Zeitraum zwischen September 2012 und Dezember 2013 statt
Homework
Die Addition der vorhandenen personalen- zur technischen Situation, multipliziert
mit dem Quadrat der jeweiligen individuellen Charakterzüge, geteilt durch die
erteilte Aufgabe, gleich der Unendlichkeit der Möglichkeiten minus Zielsetzung,
gewürzt mit einer Prise Alltäglichkeit, ergab diese Interaktion
soundalike
»Z Phrase« ist eine für das Zirkonium im ZKM arrangierte Version der elektronischen 24-Kanal-Komposition Z Phrase für die Ausstellung »The Space That Time Forget« der britischen Künstlerin Angela Bulloch im Kunstbau des Lenbachhauses in München vom 15.02.–18.05.2008
Paulo Ferreira Lopes: Formes
Im Fokus stehen elektronische und instrumentale Werke des Komponisten Paulo Ferreira-Lopes. Die insgesamt fünf Stücke werden von StipendiatInnen der Internationalen Ensemble Modern Akademie sowie dem Schlagzeuger Nuno Aroso interpretiert.ZKM | Institut für Musik und Akustik, Botschaft von Portugal, Instituto da Cooperação e da Língua (Camões), Centro de Investigação em Ciência e Tecnologia das Arte